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  • 1 Post By KnSN
Thema: Bremst Edge-Browser die Download-Geschwindigkeit aus? ...da wollte ich schon fast meinen Internet-Dienstanbieter bekriegen... Seit einigen Wochen habe ich einen flotten Breitbandanschluss mit 400 mbit/s Download ...
  1. #1
    Trecker
    Kennt noch DOS Avatar von Trecker

    Bremst Edge-Browser die Download-Geschwindigkeit aus?

    ...da wollte ich schon fast meinen Internet-Dienstanbieter bekriegen...

    Seit einigen Wochen habe ich einen flotten Breitbandanschluss mit 400 mbit/s Download und 20 mbit/s Upload, allerdings ergaben die Speedtests auf unterschiedlichen Anbieterseiten (Unitymedia, Ookla, WieIstMeineIP...) zu unterschiedlichen Zeiten nur unbefriedigende Ergebnisse (ca.50 %) im Download. Getestet habe ich auf Desktop und Notebook, beide mit ordentlicher Hardware, Gigabit-Lan, win10 1607, build 15063.250 und Edge Browser. Upload war mit 18-20 mbit/s immer ok.

    Mit dem alten Vertrag (100 mbit/s) war immer alles ok, teilweise hatte ich mit Edge sogar 120 mbit/s erreicht.

    Irgendwie hatte ich eine Eingebung, es mal mit einem anderen Browser zu probieren, bevor ich mich beim ISP beschwere und siehe da: Sowohl mit Chrome, als auch dem FF erreiche ich voll die vertraglich zugesicherte Downloadgeschwindigkeit, sogar darüber bis 430 mbit/s.

    Mich ärgert das, weil ich edge gerne benutzt hatte, gerade wegen seiner Schlichtheit. Es braucht mich nun niemand beschimpfen, dass dies Jammern auf hohem Niveau sei, mir ist schon klar, dass auch 200 mbit/s ziemlich flott ist. Allerdings frage ich mich, ob mit "meinem" edge irgendwas nicht stimmen könnte und dies gleich auf beiden Rechnern? Kann man da was besser einstellen? Hat jemand ähnliche Erfahrung?

  2. #2
    KnSN
    Side Channel Attacker Avatar von KnSN

    AW: Bremst Edge-Browser die Download-Geschwindigkeit aus?

    Moin Trecker!

    Grundsätzlich liegt es nicht an den Webbrowser oder den Internetanbieter, sondern es liegt mit an der verwendeten Hardware, weil das unterschiedliche Rendering-Verfahren der Webbrowser die Leistungsfähigkeit der Hardware beeinträchtigt und somit in der Aufrechnung auf die Antwortzeit zum Test-Provider das Messergebnis durch die Latenzzeit bestimmt, und den internen Protokoll sowie die Add-Ons.
    https://www.drwindows.de/windows-7-a...ml#post1105028

    Dies ist in der Regel am Alltag nicht groß von Bedeutung, denn es beeinträchtigt nicht das Resultat von anderen Webbrowsern oder von sonstigen Anwendungen wie der JDownloader, aber es beheizt natürlich die Hardware unnötig, dementsprechend früher und lauter agieren die Lüfter.
    In der Summe geht auch etwas Performance verloren, wenn Du über den besagten Webbrowser den Download ausführst, denn die Zeitverzögerung ist real.
    Der Download dauert deswegen nicht wirklich länger, zumindest auf einem Festplattenlaufwerk, weil es ohnehin nicht hinterherkommt, es schreibt die letzten Datenpakete zumeist sowieso erst nach dem Abschluss des Downlaodvorganges von dem Arbeitsspeicher, aber bei einem Halbleiterlaufwerk ist das sowieso egal, denn schnell genug agiert es, selbst wenn es einen Großteil der Datenpakete erst nach dem Abschluss des Downlaodvorganges von dem Arbeitsspeicher erhält geht es sehr flott vonstatten.


    Empfehlenswerte Gadgets, um die Lastverteilung über die einzelnen Prozessoren und die Auslastung der einzelnen Prozessoren (CPU = Central Processing Unit / GPU = Graphics Processing Unit / VPU = Video Processing Unit) zu ergründen:
    https://www.drwindows.de/windows-too...0-windows.html
    OrbLog » Blog Archive » GPU Observer ? Sidebar Gadget
    All CPU Meter Windows 10 Gadget - Win10Gadgets

    Du wirst feststellen, dass umso niedriger die Auslastung des Hauptprozessors ist, desto besser das Resultat bei der Internetmessung ausfällt.
    Das Mitwirken des Videoprozessors in dem Zusammenwirken mit den Grafikprozessor ist fundamental von Vorteil, weil dies eine Entlastung des Hauptprozessors bewirkt, insbesondere allein durch die Videoeinheit, welche die grafischen Elemente, die sie zu dekodieren versteht, um ein Vielfaches schneller berechnen kann als der für diesen Einsatzzweck verhältnismäßig viel langsamere Grafikprozessor, der im Alleingang den Hauptprozessor immens antreibt, dessen interner Videodecoder die Arbeit des nicht mitwirkenden Videoprozessors verrichtet und dies je nach zu berechnendes Element wesentlich schlechter oder etwas besser.
    Geändert von KnSN (04.05.2017 um 03:54 Uhr)
    Trecker bedankt sich.

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