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Skype transportiert Dateien bis 300 MB Größe

Das Limit für Dateien, die mit Skype verschickt werden, wurde kräftig aufgebohrt. Bilder, Videos, Dokumente, oder was auch immer man mit Skype versendet, dürfen jetzt bis zu 300 MB groß sein. Das mag für Manche vielleicht sogar schon lächerlich hoch erscheinen, allerdings können die hochauflösenden Smartphone-Kameras schnell mal ein Datei-Monster erzeugen. Noch wichtiger als das das angehobene Größen-Limit sind aber die weiteren Verbesserungen, die beim Datei-Versand vorgenommen wurden.

Es spielt keine Rolle mehr, ob die Empfänger gerade online sind oder nicht, weil die Dateien jetzt auf dem Skype-Server gespeichert werden. Außerdem können via Skype empfangene Dateien jetzt von allen verbundenen Endgeräten heruntergeladen werden.

Letzteres sind Punkte, in denen Skype lediglich aufholt, was auch dringend nötig ist. Um als Messenger wieder ernst genommen zu werden, muss natürlich noch viel mehr passieren. Das Team schreibt allerdings auf seinem Blog, man befinde sich auf einer „Mission“, Skype zu modernisieren. Es wird in der Ankündigung nicht explizit erwähnt, aber die Neuerungen beim Datei-Sharing wurden erst dadurch möglich, dass man Skype auf eine komplett neue Infrastruktur gestellt hat.

Ich schimpfe ja oft auf Skype – weil es mich ärgert zu sehen, dass es längst so viel besser sein könnte. Und ich habe die perfide Hoffnung, dass es irgendwann doch noch was wird.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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