Happy End: Auch deutsche Unterstützer des NexDock werden jetzt beliefert

Das Crowdfunding-Projekt NexDock war schon mehrfach in den Schlagzeilen. Zuerst sorgte das Gerät an sich für Aufsehen, die Kampagne auf Indiegogo sammelte am Ende über 360.000 Dollar ein und übertraf das gesetzte Ziel deutlich. Dann aber schlug das Schicksal zu: Ein Feuer verwüstete fast die gesamte Produktion, nahezu alle Geräte mussten verschrottet werden.

Nachdem die Produktion erneut angelaufen war, taten sich Probleme mit den Netzgeräten auf. Bei einigen Kunden, die schon beliefert worden waren, funktionierten sie einfach nicht. Erneut kam es deshalb zu einer Verzögerung. Doch jetzt das Happy End: Soeben trudelte bei mir die Nachricht ein, dass meine beiden Geräte verschickt wurden.

Für alle, die vom NexDock noch nichts gehört haben: Es handelt sich um ein Gerät im Notebook-Format, welches aber keine eigene Intelligenz besitzt. Es kann in Verbindung mit Windows 10 Mobile via Miracast als Continuum-Erweiterung benutzt werden, bietet aber noch weitere Einsatzmöglichkeiten:

– als Erweiterung für ein Windows-Tablet (dann hat man einen vollwertigen Desktop)
– mit verschiedenen Sticks wie FireTV, Intel Compute Stick, Android Sticks etc.
– als sekundäres Display für ein Notebook
– als ChromeCast- oder Miracast-Display
– als Monitor für AirPlay mit dem iPhone
– als Mini-Computer in Verbindung mit dem Raspberry Pi

Das NexDock bietet folgende Anschlüsse: miniHDMI, zwei USB-Ports, 3,5mm Audio, Speicherkarte. Lautsprecher sind ebenfalls eingebaut und Bluetooth 4.0 ist integriert. Das Display ist 14,1 Zoll groß und löst mit 1366×768 Pixeln auf. Das ist nicht die Welt, dafür kostet das NexDock auch nur 149 Dollar.

Ich bin sehr gespannt. Wenn das Teil hier ankommt, werde ich wahrscheinlich gerade im Urlaub sein. Somit hab ich schon etwas, auf das ich mich während der Heimreise freuen kann.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!
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