Microsoft unter Satya Nadella - eine Zwischenbilanz

Ein Gastbeitrag von Kevin Kozuszek.
Für Microsoft und seine Community markiert der 4. Februar 2014 einen wichtigen Punkt in der Geschichte des Unternehmens. An diesem Dienstag übernimmt mit Satya Nadella nach langer Zeit wieder ein neuer CEO die Amtsgeschäfte von seinem Vorgänger Steve Ballmer. Seitdem durchläuft Microsoft einen kontinuierlichen Wandel. Das Unternehmen wurde offener und die Zeit der großen Polarisierung war weitgehend vorbei.

Nach vielen harmonischen Monaten brachte besonders die erste Jahreshälfte 2016 eine handfeste Krise zwischen Microsoft und seiner Community. Neben dem Rollout von Windows 10 Mobile brachten vor allem die dominierenden Themen Business und Stellenabbau die Fans gegen Satya Nadella auf die Palme. Viele warfen ihm in der Folge einen plan- und orientierungslosen Führungsstil vor und wünschten sich sogar Steve Ballmer zurück an die Spitze des Unternehmens.

In diesem Artikel soll es daher mal darum gehen, das Handeln von Satya Nadella anhand von drei zentralen Schlüsselsätzen zu messen und mit dem aktuellen Stand zu vergleichen, was Microsoft gerade macht und welche Entwicklungen derzeit stattfinden.

„We wanna move the people from needing Windows to choosing Windows to loving Windows.“

Mit diesem Statement startete Satya Nadella seinen Job als neuer CEO von Microsoft. Es ist dabei kein Geheimnis, dass Windows 10 einen echten Neuanfang in vielerlei Hinsicht markierte und das Beste aus Windows 7 und Windows 8.1 in sich vereinen sollte. Um dieses Ziel auch zu erreichen, war der Neuanfang auch notwendig. Während Apple schon immer der Geist des coolen Hipsters vorauseilte, hing an Windows noch der Mief vergangener Tage. Die Tatsache, dass viele Stammnutzer sich mit dem neuen Konzept von Windows 8 nicht anfreunden konnten, tat ihr Übriges.

In der Hinsicht hat Windows 10 tatsächlich Vieles besser gemacht. Ein gutes Beispiel ist das Startmenü, was bei seiner Rückkehr das Konzept der Live Tiles trotzdem nicht in Frage stellte. Es ging für Microsoft aber nicht nur darum, gemachte Fehler bei vorherigen Windows-Versionen auszubügeln. Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit auch die Nutzer einiger Branchen verprellt und an Apple verloren. Besonders die Entwickler und große Teile der Multimediaindustrien waren lange Zeit nicht gut auf den Konzern aus Redmond zu sprechen.

Mittlerweile hat Microsoft aber auch hier wieder Boden gut gemacht. Im Entwicklerbereich muss man dabei ganz besonders zwei Produkte hervorheben: Xamarin und Visual Studio Code. Mit Xamarin sitzt Microsoft in einer Welt, wo plattformübergreifende Projekte immer wichtiger werden, an einem Knotenpunkt. Gleichzeitig wurde mit Visual Studio Code ein wichtiger Trend mal nicht verschlafen. Seitdem GitHub damals mit Atom seinen leichtgewichtigen Codeeditor auf Basis von Webtechnologien veröffentlichte, zogen andere Größen nach. Zum Beispiel brachte Adobe mit Brackets ein eigenes Projekt heraus und Mozilla reaktivierte mit Thimble seinen eigenen Editor. Visual Studio Code ist heute ein kerngesundes und lebendiges OpenSource-Projekt, was neben monatlichen Feature-Releases auch sehr schnelle Bugfixes erhält. Sogar Google hob auf der Connect 2015 von Microsoft die Qualität des Projekts hervor und setzt es bei der Entwicklung seiner eigenen Projekte ein.

„We want to empower every person and every organisation on the planet to achieve more.“

Dieser Satz symbolisiert eigentlich etwas, was Microsoft seit Jahrzehnten gut kann: Produktivität. Mit den Kernelementen wie Word, Excel oder PowerPoint sind die meisten von uns ja aufgewachsen. In der heutigen Zeit verkörpert dieser Satz aber noch stärker einen Faktor in den Bereichen Business und Enterprise. Das hat auch Satya Nadella nicht abgestritten, als er den Satz in seiner Keynote auf der Build 2016 nochmal erwähnte und ihn hinterher genauer erklärte.

Tatsache ist, dass Microsoft in den vergangenen Monaten sehr viel Ressourcen in die Unternehmensbereiche investiert hat. Das betrifft Zukäufe wie den von LinkedIn, das betrifft aber auch eigene Projekte wie Microsoft Dynamics, Delve, Yammer oder Office 365 Groups. Die weitere Entwicklung ist mit neuen Projekten wie Skype Teams auch schon absehbar. Für den Consumer äußerte sich das eher im neuen Outlook.com, Verbesserungen bei Cortana und dem Infocenter, Verbesserungen bei den etablierten Office-Programmen (z.B. Morph und Designer in PowerPoint) oder auch bei Wunderlist.
Der jüngste Spross, der auch für den Consumer plattformübergreifend interessant werden dürfte, ist Cache. Das Projekt der Microsoft Garage wird von Beginn an auch für Windows 10 entwickelt und dürfte auch symbolisch für den dritten Schlüsselsatz eine entscheidende Rolle spielen.

„We are living in a mobile first, cloud first world.“

Das ist eigentlich DER zentrale Satz, der Satya Nadella auch nicht zuletzt bei Windows 10 Mobile exzessiv unter die Nase gerieben wird. Dafür muss man Microsoft selbst auch letztlich die fette Kröte zuschieben, die sie dafür schlucken müssen. Schließlich betont Satya Nadella auf der einen Seite immer wieder, dass die Zukunft von Microsoft in der Cloud liegt, während gleichzeitig unter anderem sein Kronprinz Terry Myerson verkündet, dass Mobile bzw. Phone für 2016 nicht im Fokus von Microsoft ist.

Wenn man verstehen möchte, was Satya Nadella mit diesem Satz meint, lohnt es sich, nochmal in seine Keynote auf der Build 2016 zu schauen. Es ging dabei nicht um die Definition von Mobile und Cloud, wie es gemeinhin verstanden wird, sondern um die User Experience (oder Human Experience, wie er es nannte), die dich über alle Geräte und Plattformen hinweg begleiten und verfolgen soll. Die Betonung liegt dabei auf ALLE, nicht nur auf Windows. Genau genommen hat er da also schon indirekt nicht mehr mit dem starken Engagment auf iOS, Android und der Webplattform hinterm Berg gehalten, weswegen für mich auch dieser Satz von Terry Myerson ein grundsätzlicher Fehler war.

Microsoft hat auf den anderen Plattformen entsprechende Voraussetzungen geschaffen, während Windows 10 Mobile nicht zuletzt durch das Anniversary Update weiterentwickelt wurde und man den eigenen OEMs wie HP mit dem Elite x3 ebenfalls eine Bühne geboten hat.

Generell ist es ja Vielen sauer aufgestoßen, dass Microsoft seine eigenen Apps unheimlich schnell auf iOS und Android entwickelt hat und Windows 10 dabei gefühlt vergessen wurde. Persönlich hatte ich damit ehrlich gesagt kein Problem, weil Microsoft ein Softwarehersteller ist und dorthin gehen muss, wo die Kunden sind. Hätten sie zuerst für Windows 10 Mobile entwickelt, wäre das so gewesen, als hätte man mit einem brennenden Streichholz in dichtem Nebel auf sich aufmerksam machen wollen. Das Problem war viel eher, dass Windows 10 nicht zeitgleich oder zumindest zeitnah nachgezogen ist und die Apps in etwa auf dem gleichen technologischen Stand sind. Der wichtige Punkt ist: Das ist mittlerweile anders.

Dafür kann man mehrere Beispiele nennen. Ein Teil der Experience, den zum Beispiel der Arrow Launcher für Android bietet, ist in den Tablet-Modus von Windows 10 zurückgeflossen. Der Microsoft Authenticator kam parallel für alle Plattformen raus, Cache wird von Beginn an für alle entwickelt, Xbox und Groove Music wurden bei der Konkurrenz sogar erst später generalüberholt. Jüngst sprach zum Beispiel auch das OneNote-Team davon, dass die User Experience (sprich das GUI) bei allen Apps vereinheitlicht werden soll.

Wie fällt das Urteil für Satya Nadella also aus?

Unterm Strich hat Satya Nadella das Meiste, was er angekündigt hat, auch umgesetzt. Woran allerdings auch viel kaputt gegangen ist, waren die miserablen Kommunikationsfähigkeiten und technischen Patzer des Unternehmens aus Redmond. Es wurde viel zu sehr auf die Themen Business und Enterprise eingegangen, während sich in der zweiten Reihe auch sehr viel für den Consumer getan hat.

Man merkt außerdem an verschiedenen Stellen, dass sich Microsoft in der Hauptsache derzeit wahrscheinlich auf den direkten Zweikampf mit vor allem einem Konkurrenten vorbereitet: Google. Mittlerweile befinden sich beide Unternehmen in vielen Bereichen auf einem direkten Konfrontationskurs und hier deutet sich diesmal auch ein Duell an, was mit technischem Wettbewerb ausgetragen wird und nicht mit einer erneuten Scroogled-Kampagne. Der Wettstreit zwischen Microsoft Edge und Google Chrome bei der Akkulaufzeit dürfte nur ein erstes Kräftemessen sein. Ob nun Satya Nadella oder Sundar Pichai dabei als der bessere Stratege hervorgehen wird, ist aus meiner Sicht noch völlig offen.

Microsoft ist jedenfalls so ziemlich der einzige Konzern weltweit, der Google in zentralen Punkten wirklich auf breiter Front angreifen oder sogar stoppen kann. Hierfür hat man in Redmond entsprechend viele Ressourcen investiert und war sich dabei auch nicht zu schade, im Feindesland zu wildern. Drei gute Beispiele sind hierfür der Kauf von Xamarin, die Anbindung von Android an Windows 10 über Cortana oder später Cache, und auch die ansatzweise Übertragung der „Microsoft Experience“ über Projekte wie den Arrow Launcher und Next Lockscreen.

Es dürfte jedenfalls spannend werden. Ob Cortana gegen den Google Assistant, die Universal Windows Platform gegen das kommende Fuchsia, Azure gegen die Google Cloud Platform, das neue Outlook.com gegen Inbox oder OneDrive gegen Google Drive und Google Photos…derzeit befinden sich beide noch in Lauerstellung. Mal hat Google reagiert (wie mit der Google Cloud Platform auf Azure oder dem Google Assistant auf Cortana), mal ist Microsoft zeitnah nachgezogen (wie mit den neuen Fotos-Funktion in OneDrive auf Google Fotos).

Nach meiner Überzeugung ist Satya Nadella genau der Mann, den Microsoft für die Zukunft braucht. Das hat vor allem drei zentrale Gründe: Er kennt die Cloud so gut wie kaum ein anderer bei Microsoft, er hat das Unternehmen auf einen offeneren und OpenSource-lastigeren Kurs geführt und er hat die Polarisierungen eines Steve Ballmer abgestellt. Die Fehler in diesem Jahr dürfen sich allerdings nicht mehr wiederholen, wenn Microsoft eine der loyalsten und ehrlichen Communities in der Technikwelt nicht vollends verprellen will.

Was bedeutet das für den Consumer?

Microsoft hat den Consumer auch in diesem Jahr streng genommen eigentlich nie verlassen. Das offensichtlichste Beispiel hierfür sind seine Aktivitäten als Publisher. Neben dem Release der Xbox One S und dem neuen Programm Xbox Play Anywhere ist nicht zuletzt auch der Kauf von Beam hier ein eindeutiges Signal. Für das kommende Jahr dürften auch nicht zuletzt durch Project Scorpio weitere spannende Entwicklungen zu erwarten sein.

Im Bereich als klassischer Entwickler ist Groove Music ein sehr gutes Beispiel. Besonders die App wurde hier mit vielen neuen Features bedacht und vermittelt nun auch einen besseren Einblick in den Streamingdienst. Weitere Beispiele wären das neue Outlook.com (auch wenns noch stockt), die Neuerungen bei den OEMs (Windows 10 im Kühlschrank, wer hätte das gedacht…) oder sogar die Tatsache, dass Microsoft seine Nutzer jetzt auch auf Plattformen der Konkurrenz abholt und ihnen dort eine ähnliche User Experience bieten möchte.

Nicht zuletzt gibt es ja auch noch Aktivitäten, wovon auch der normale Endkunde indirekt profitiert oder profitieren wird. Zwei Beispiele will ich nennen: Während Google sich mit seiner Zero Day Initiative weitestgehend darauf beschränkt, mit dem Finger auf Sicherheitslücken zu zeigen und sie notfalls ungepatcht zu veröffentlichen, engagiert sich Microsoft seit Jahren auch mit einer eigenen Unit im Kampf gegen Botnetze aktiv und legt sie lahm. Zweitens engagiert sich Microsoft unter anderem durch die Cognitive Services ebenfalls sehr im Gesundheitssektor.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch wir als normale Endnutzer im kommenden Jahr wieder wesentlich mehr Spaß mit Microsoft haben werden. Im Gamingbereich steht enorm viel an, wir werden elementare Verbesserungen bei Skype sehen und neue Projekte wie Cache werden von Anfang an parallel entwickelt. Die Kröte, die der Consumer dafür schlucken muss, ist eigentlich ein simples Übergangsjahr. Das passiert sicherlich mit einigem Getöse und in einigen Bereichen kommt Microsoft derzeit auch noch nicht so richtig aus dem Quark, aber insgesamt sind sie auf einem guten Weg.

Was bedeutet das für die Community?

DAS ist das Microsoft, wie ich es heute erlebe. Vielleicht versteht ihr jetzt auch etwas besser, warum es mir so wichtig ist, dass wir uns als Microsoft- und nicht als Windows-Community begreifen und dass Seiten wie DrWindows auch mehr über Microsofts Engagement auf konkurrierenden Plattformen schreiben. Es ist definitiv ein neues Microsoft, was wir hier erleben und wo Windows nicht mehr alleine der Nabel der Welt ist. Das bedeutet für uns nicht, dass die Menschen, die jetzt von iOS oder Android die mobilen Microsoft-Dienste nutzen, keine Windows-Enthusiasten mehr sind, aber es gibt den Mitgliedern am harten Rand noch lange nicht das Recht, sie mundtot zu wünschen oder sie aus der Community verbannen zu wollen.

Letztlich werden sich die weitgehend intoleranten Hardliner, die außer einem reinen Windows-Ökosystem auch die Herangehensweise von liberaleren Nutzern nicht akzeptieren, selbst ins Abseits stellen. Wir haben es unter meinen früheren Gastartikeln zum Thema Linux bewiesen, dass wir uns auch ganz sachlich mit einem anderen Ökosystem befassen können. Ich würde mir wirklich wünschen, dass wir das auch bei iOS und Android schaffen. Arroganz und falsche Eitelkeit gibt es in anderen Communities wie der von Apple oder Oracle schließlich schon mehr als genug.

PS: Wer sich auch aus Consumersicht mal wieder ohne das Gesamtrauschen über Microsoft informieren möchte, dem sei der Sams Report von Brad Sams (jeden Freitag live um 17 Uhr auf seinem YouTube-Kanal) und Microsofts neue Show „This Week On Windows“ (kommt im Laufe des Freitags auf dem YouTube-Kanal von Windows), welche von Kate Yeager und Larry Hryb aka Major Nelson moderiert wird, ans Herz gelegt.

Über den Autor
Dr. Windows
Dies ist der allgemeine Redaktions-User von Dr. Windows. Wird verwendet für allgemeine Ankündigungen und Gastartikel

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Kommentare
  1. Die Kommunikation ist halt katastrophe. Das fangt schon mit dem einstampfen von lumia an und gebt zum satz mobile first. Man weis als Consumer eben nicht wie es weiter geht. App entwickler ziehen sich zurück, Leute haben angst 600€ fur ein phone auszugeben welches eventuell nicht weiter supportet wird ala wp7, lumia 920. Obwohl man ehrlicher weise sagen muss, dass der Zeitraum lang war im vergleich zu Android.
    Okay gibt's dann hier irgendwann ein Android-Forumbereich? Wäre hilfreich. Umstieg von Windows mobile auf Android. Hilfreiche Infos wenn man Android einsetzt und Microsoft im Hintergrund hat? :)
    Ein schöner Artikel. Im Grunde genommen stimmt das alles und ich bin fast der gleichen Meinung, leider kommt mir persönlich der "Mobile" Aspekt zu kurz.
    Gut geschrieben. Wenn es aber tatsächlich zu dem in dem Artikel beschriebenen Kräftemessen zwischen Google und Microsoft kommt, dann wird Microsoft den Kürzeren ziehen. Sie wären dumm, wenn sie sich auf sowas einlassen würden.
    Warum? Weil Google eine unheimlich große Fangemeinde hat, während Microsoft seine eigene mehr und mehr selbst demontiert. Die Popularität der Suchmaschine und auch von Android ist immens. Und wartet mal den 4. Oktober ab. Dann wird sich Microsoft aber warm anziehen müssen.
    Den Weg, den Microsoft aktuell geht, OpenSource und so weiter, hat Google schon vor vielen Jahren eingeschlagen.
    Einem stimme ich aber zu. Der Nadella ist der richtige Mann dafür. Aber die Herausforderung könnte trotzdem ein wenig zu groß sein. Selbst für Microsoft.
    Bei der Cloud kann man Nadella nichts vorwerfen. Das hat sich schon sehr gut entwickelt. Was mir negativ auffällt , ist eben die angesprochene Kommunikation und oftmals die Performance. Es mag vieles richtig sein, aber nicht selten läuft eben nicht ganz so rund. Das ist schade.
    Bin trotzdem auf die Zukunft gespannt. Google bzw. der Vize-Chef von Android und in der Google Welt schon ziemlich hohe, Hiroshi Lockheimer, hat gestern folgendes getwittert:
    “We announced the 1st version of Android 8 years ago today. I have a feeling 8 years from now we'll be talking about Oct 4, 2016. “
    Da bin ich mal sehr gespannt. Die Fusion kommt sicherlich, fragt sich nur, in welchem Umfang die kommt. So einen Text haut man ja eigemtlich nicht raus, wenn man nur Android Apps auf den Desktop bringt. Wer weiß, vielleicht wird es ja die große Bombe mit einem Ausblick auf ein neues OS, auf open source Kern, inkl. Steam, Vulkan und Co,. top Cloud Programmen, Docs auf neuem Level und massig Partnern. ISO für jeden zum installieren. ;) Oder es wird nur “Dollo”, ein Mix aus Allo und Duo. :lol Oder was um Magic Leap...
    @all: Danke, dass euch der Artikel gefällt. :)
    @Fanta86:
    Ich glaube aber nicht, dass es Windows direkt zu spüren bekommen wird. Chrome OS und Android zu fusionieren wäre nur konsequent, aber bevor Andromeda ernsthaft an Windows kratzen würde, wäre erstmal noch Apple an der Reihe, die hier weder einen echten One Core noch wirkliche Orientierungen in die Cloud bis auf wenige Ausnahmen vorweisen können. Und bevor Google Microsoft hier wirklich gefährlich werden kann, müssten sie die Redmonder erst noch in zentralen Themen wie Mixed Reality (Daydream ist im Gegensatz zur HoloLens auf VR/AR ausgelegt, also ne Stufe dahinter) und Gaming überholen. Ich habe das Thema gerade mit meinem Honor 5c durch. Google mag das eine oder andere gute Projekt haben, was auch ich gut finde, aber gerade in Sachen Produktivität ist Microsoft eine Bank.
    Moin
    Auch wenn ich teilweise andere Ansichten bezüglich Nadella, Microsoft und speziell zur künftigen Ausrichtung habe... Toll geschriebener Artikel, sehr sachlich und fundiert. Kompliment.
    Sent from mTalk
    Netter Artikel und gut geschrieben. Leider sind so ein paar Punkte die geschrieben wurden sicherlich auf die USA zutreffend leider wird der Rest der Welt als 2te oder 3te Klasse behandelt und vieles was in den USA echt gut Funktioniert wird im Rest der Welt einfach ignoriert oder auf die Lange Bank geschoben. Siehe Bing, siehe Cortana für Android usw.
    @all: Danke, dass euch der Artikel gefällt. :)
    @Fanta86:
    Ich glaube aber nicht, dass es Windows direkt zu spüren bekommen wird. Chrome OS und Android zu fusionieren wäre nur konsequent, aber bevor Andromeda ernsthaft an Windows kratzen würde, wäre erstmal noch Apple an der Reihe, die hier weder einen echten One Core noch wirkliche Orientierungen in die Cloud bis auf wenige Ausnahmen vorweisen können. Und bevor Google Microsoft hier wirklich gefährlich werden kann, müssten sie die Redmonder erst noch in zentralen Themen wie Mixed Reality (Daydream ist im Gegensatz zur HoloLens auf VR/AR ausgelegt, also ne Stufe dahinter) und Gaming überholen. Ich habe das Thema gerade mit meinem Honor 5c durch. Google mag das eine oder andere gute Projekt haben, was auch ich gut finde, aber gerade in Sachen Produktivität ist Microsoft eine Bank.

    Gutes fachlich, auch nicht so technisch versierte Mitmenschen näher bringen!
    ;)
    Einfach Top!
    :)
    :D
    Eagle02
    Netter Artikel und gut geschrieben. Leider sind so ein paar Punkte die geschrieben wurden sicherlich auf die USA zutreffend leider wird der Rest der Welt als 2te oder 3te Klasse behandelt und vieles was in den USA echt gut Funktioniert wird im Rest der Welt einfach ignoriert oder auf die Lange Bank geschoben. Siehe Bing, siehe Cortana für Android usw.

    Cortana für Android ist aktuell eine frühe Preview, nicht mehr, nicht weniger. Letztlich hat Microsoft bisher jede App auf Android auch in Deutschland veröffentlicht, deswegen rechne ich auch bei Cortana fest damit. Schließlich wurde Cortana auch auf Deutsch eingeführt.
    Antares
    Ich glaube aber nicht, dass es Windows direkt zu spüren bekommen wird. Chrome OS und Android zu fusionieren wäre nur konsequent, aber bevor Andromeda ernsthaft an Windows kratzen würde, wäre erstmal noch Apple an der Reihe, die hier weder einen echten One Core noch wirkliche Orientierungen in die Cloud bis auf wenige Ausnahmen vorweisen können.

    Bedenke, dass Apple schon immer eine andere Zielgruppe angesprochen hat. Klar geht's bei denen aktuell nicht ganz so wie es sich wünschen würden, aber sie werden noch lange Zeit davon leben können.
    Google und Microsoft fischen aber im gleichen Gewässer. Und was ganz wichtig ist, sie haben beide starken Fokus auf Entwickler. Und bei der aktuellen Stärke von Android wären die Entwickler ganz schnell dabei auch für das Desktop-OS von Google zu entwickeln. Umgekehrterweise kann Microsoft nur davon träumen, UWP hin oder her.
    Danke für den sehr gut und verständlich geschriebenen Artikel!
    Wenngleich ich bezüglich Nadella eine andere Meinung vertrete. Auch denke ich, dass Microsoft gegenüber Google letzendlich den Kürzeren ziehen wird, denn Google ist einfach viel breiter aufgestellt, bedient nicht ausschliesslich den IT-Sektor und hat durch in meinen Augen sehr cleveres Marketing (z.B. kostenlose Manager-Kurse für Jungunternehmer etc...) schon längst den Fuss dort in der Tür, wo Microsoft hin will, nämlich im Business.
    Es mangelt Microsoft einfach am Marketing.....manchmal kommt es mir so vor, als wäre da ein Schuss Arroganz dabei (Motto: "unsere Produkte sind so gut, da braucht es keine Werbung")
    @eGenius
    Google und Microsoft fischen aber im gleichen Gewässer. Und was ganz wichtig ist, sie haben beide starken Fokus auf Entwickler. Und bei der aktuellen Stärke von Android wären die Entwickler ganz schnell dabei auch für das Desktop-OS von Google zu entwickeln. Umgekehrterweise kann Microsoft nur davon träumen, UWP hin oder her.

    Dem kann ich nur beipflichten. Allerdings sollte man nicht glauben, dass Google bei seiner Community unumstritten ist. Da geht es teilweise noch heftiger zur Sache als bei uns. Google hatte außerdem vor einigen Jahren schonmal angekündigt, zusammen mit Adobe die Creative Cloud direkt auf Chrome OS zu streamen. Passiert ist bis heute nichts. Außerdem hat Google eine klare Orientierung auf die Bereiche Mobile und Web/Cloud. Wenn Andromeda also wirklich ein einheitliches Desktop-OS, in dem Chrome OS und Android verschmelzen werden, wird, muss Google auch sicherstellen, dass die Sicherheitsupdates an den OEMs vorbei kommen und dass auch eine gewisse Offline-Funktionalität sichergestellt ist.
    Mit dem Thema UWP haste sicherlich teilweise recht, aber die Projekte von Google können denen von Microsoft in den meisten Fällen wirklich nicht das Wasser reichen. Ich mag Google Keep zum Beispiel sehr, weil es sich für mich unheimlich gut für Recherchezwecke eignet. OneNote rammt es mit seiner Vielfalt trotzdem ungespitzt in den Boden. Mail sind noch so ein Thema. Ich bin mir sicher, dass Gmail irgendwann in Inbox aufgehen wird. Inbox ist an sich aber für schnelles, effizientes und unkompliziertes Abarbeiten ausgelegt. Outlook.com ist hier viel mächtiger und technologisch erstmal im Vorteil, wenn Gmail mal den Abflug macht.
    Schöne Zusammenfassung, ich interpretiere auch ein paar Details anders, aber im großen Bild stimme ich zu.
    Der Umgang Microsofts mit ihrer Community ist für mich im Moment der Knackpunkt. Egal wie technisch ausgereift die Produkte sind, ich traue mich momentan kaum was zu kaufen. Und das wird auch noch länger so bleiben. Viele Firmen können sich PR Desaster erlauben, weil die Kundschaft eh ein relativ kurzes Gedächtnis haben. Da kann man mal was aufprobieren oder kurzfristig zugesagtes streichen. Die jetzigen Microsoft-Anhänger sind aber die Leute, die ein gutes Gedächtnis haben. Merkt man immer wieder im Kommentarbereich hier und anderswo. Die Fans sind mit dem Status Quo soweit zufrieden, sind aber wahrlich nicht begeistert. Die Erinnerung an die mittlere Vergangenheit und die Aussicht auf eine tolle Zukunft hält sie bei der Stange, mit jeder enttäuschten Zukunftsvision bröckelt aber die Zuversicht ein weiteres Stückchen.
    Wer seit Windows Phone 7 dabei ist, ein Windows RT Tablet besaß, Wochen auf die Lieferbarkeit des BAnd gewartet hat, den Weg bis jetzt zu W10M mitgegangen ist, immer mit der Aussicht auf ein Durchstarten, der hat einen langen Atem. Wenn nun der berühmte Tropfen kommt und das Vertrauen in die Zukunft zersetzt, dann wird derjenige nicht in 2017 mit der Surfavce Phone (oder was auch immer) zurück kommen. Derjenige wird auch bestimmt keine erste oder zweite Generation der Hololens anschaffen.
    Microsoft verspielt gerade viel Kredit, weil sie ihren Fans keinen Schirm bieten, um wenigstens halbwegs trocken durch den Regen zu kommen.
    Für mich waren die wichtigsten Punkte: Privacy und Zwangsupdates. Zumindest mich hat man damit ins Linux-Lager vertrieben, weil mich die aktuellen MS-Konzepte dazu nicht überzeugt bzw. abgeschreckt haben. Das kreide ich Nadella an. Beruflich habe ich aber noch mit MS zu tun.
    Antares

    @Fanta86:
    Ich glaube aber nicht, dass es Windows direkt zu spüren bekommen wird. Chrome OS und Android zu fusionieren wäre nur konsequent, aber bevor Andromeda ernsthaft an Windows kratzen würde, wäre erstmal noch Apple an der Reihe, die hier weder einen echten One Core noch wirkliche Orientierungen in die Cloud bis auf wenige Ausnahmen vorweisen können. Und bevor Google Microsoft hier wirklich gefährlich werden kann, müssten sie die Redmonder erst noch in zentralen Themen wie Mixed Reality (Daydream ist im Gegensatz zur HoloLens auf VR/AR ausgelegt, also ne Stufe dahinter) und Gaming überholen. Ich habe das Thema gerade mit meinem Honor 5c durch. Google mag das eine oder andere gute Projekt haben, was auch ich gut finde, aber gerade in Sachen Produktivität ist Microsoft eine Bank.

    Bei Apple bin ich mir unsicher. Die leben halt mit von ihrer Exklusivität. Die peilen vielleicht einen weit größeren Marktanteil gar nicht an. Das könnten sich in dieser Form auch überhaupt nicht so viele Leute leisten. Da geht es um Gewinne und die fahren sie laufend im hohen Maße ein.
    Zu AR bei Google: Google war mit glass schon auf dem Markt, da haben andere noch geschlafen. Das war bereits ein Testlauf. Nur weil es die nicht mehr gibt, heißt es ja nicht, dass Google da nichts mehr macht. Die stecken seit Jahren haufenweise Geld in Magic Leap. Ein Projekt, was von vielen Experten als richtungsweisend und um einiges weiter als Hololens betrachtet wird. Das Projekt ist im Kern top secret.
    Und klar ist MS in Sachen Produktivität eine Bank. Noch zumindest….zu Produktivität gehört eben auch eine nahtlose Synchro, Performance usw...Da muss sich MS etwas strecken. Bearbeite mal ein größeres Dokument online mit Office und synchroniesiere das mit Onedrive. Mach das gleiche bei Docs und Co. Da wirst du staunen...Leider entfernt sich MS halt auch immer weiter von den Normalos. Google könnte alles zusammen anstreben. Was für jedermann,(und das ist Android) was produktives und performantes und zusätzlich etwas exklusives. Gaming geht eben nur mit Partnern, das ist klar. Valve/Steam und MS sind aber auch nicht die besten Freunde. Ein Consumer-OS ohne Gaming und Produktivität wird glaube ich nicht klappen....
    Wo auch immer die Reise hingehen mag, spannend bleibt es. Ist auch alles Spekulation. :) Der Ausblick von diesem Google Typen war auf 8 Jahre bezogen. Es wird sicher nicht so sein, dass die da was vorstelllen (was auch immer das ist. Ich sag ja, vielleicht auch “Dollo” :lol ) und nächstes Jahr ist MS vom Thron gekratzt. Zumindest mobile waren sie da ja nie drauf....
    Antares
    Mit dem Thema UWP haste sicherlich teilweise recht, aber die Projekte von Google können denen von Microsoft in den meisten Fällen wirklich nicht das Wasser reichen.

    Das ist dem Durchschnittsnutzer schlichtweg egal! Mit der vermeintlichen "technischen" Überlegenheit gewinnst du bei denen keinen Preis. Wie sonst erklärst du, dass Android immer populärer wird und die Leute sich immer und immer wieder ein Gerät damit kaufen, obwohl sie durch die fehlenden Updates im Regen stehen gelassen werden?
    Der Anteil der Leute, die es tatsächlich interessiert, ist verschwindend gering. Das was du in Foren liest, spiegelt in keinster Weise die Realität wieder.
    Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Microsoft wird das Enterprise-Umfeld noch eine lange Zeit mit Windows dominieren. Der Schlüssel sind aber die privaten Verbraucher. Und bei denen wird Google sehr schnell Erfolg haben, wenn das was für den 4. Oktober angeblich geplant ist tatsächlich zustande kommt. Und ich meine genau diese Verbraucher, wenn ich davon rede, dass Microsoft diesen "Krieg" nicht gewinnen kann.
    Daher macht auch die aktuell sehr starke Enterprise-Fokussierung seitens Microsoft sehr viel Sinn. Denn diese Firmenkunden sind diejenigen, die mittel- und langfristig den Erfolg des Unternehmens sichern werden.
    Wie Fanta86 auch bereits geschrieben hat, interessieren die "Normalos" Microsoft nicht (mehr). Genauso wie die "Normalos" sich immer weniger für Microsoft interessieren. Aus diesem Bereich müssen sie sich aktuell strategisch zurückziehen, um irgendwann mal wieder, wenn die Karten günstiger liegen, eventuell wieder "zuschlagen" zu können.
    Im "schlimmsten" Fall droht ihnen das Schicksal von IBM. Die gibt es ja weiterhin, seit vielen vielen Jahren. Und gut geht's denen auch. Nur bekommt der normale Verbraucher nichts davon mit. Weil dieser nichts mit denen zu tun hat, zumindest nicht direkt.
    Und sein wir mal ehrlich. Der Großteil aller Leute kommt nur mit Microsoft in Berührung, weil sie Windows benutzen. Gäbe es Windows nicht mehr (und diese Zukunft muss Microsoft aktuell sehr wohl in Betracht ziehen), wäre Microsoft für sie quasi nicht existent.
    App Situation
    "Der wichtige Punkt ist: Das ist mittlerweile anders."
    Sehe ich nicht so, es sind weiterhin alle Garage Apps nur für andere Plattformen da - bei einem echten commitment hätte MS zumindest jene mit "coolen" Ideen auch für Windows mit ihren eigenen tollen Tools konvertiert, so zeigen sie nur ihr Desinteresse an der eigenen Plattform welches von der Führung gelebt und vom personal nachempfunden wird.
    SharePoint ist gerade mal als beta angekommen
    Bing Ads gibt's auf Windows weiterhin nicht
    Office lenses (bzw das integrierte in OneNote auf tablets) kann auf win talbets nicht mal pdfs exportieren
    Bing als zentrale onlineplattform sieht man die Differenz nun schon seit weit über nem jahr an, kein nearby me, kein qr code scanner usw usf
    Skype preview ist weiterhin ein schlechter scherz, kein livetile, keine Transparenz
    Generell ist auch weiterhin die ganze uwp geschichte toll, andererseits sind alle uwp apps unperformanter als vergleichbare apps auf anderen Plattformen...und das betrifft ebenso MS eigene wie auch 3rd Party apps.
    Auch das ausbleibende commitment zur Zukunft von Windows Mobile schafft nur Unsicherheit, sowohl bei app anbietern (deren apps zumeist mobile und nicht auf dem "echten" Windows genutzt werden) wie auch bei den Endanwendern (keine lumia 950 mehr als austauschgerät vorhanden)
    Ich bin weiterhin der Meinung dass sich MS Richtung ibm entwickelt, weg vom Endkunden und am ende auch genau das bei rauskommen wird das MS für nichts mehr ein synonym ist. Ob das am ende wirtschaftlich so wie bei ibm läuft oder besser sei mal dahingestellt
    Sobald Continuum weiterentwickelt wird und der Converter x86 Programme zu vollwertigen UWP Apps konvertieren kann, dann geht der Andrang des "business" erst recht voran. Dann hat man seinen PC in Hosentaschenformat immer dabei, leistungsfähig sind die Dinger alle male, ultramobil, und Software bzw. Apps gibt es dann in feinster Ausführungen wie Sand am Meer. 3 in 1 ist da. Eventuell sehen wir ja diese Entwicklung mit RS3 und einem Surface Phone. Dann kann sich Google auf die Consumer konzentrieren, MS hat mit der ganzen, über Jahre entwickelter klassischer Software ganz klar die Business Sparte inne. Müssen nur die Entwickler mitspielen...
    Das ist dem Durchschnittsnutzer schlichtweg egal! Mit der vermeintlichen "technischen" Überlegenheit gewinnst du bei denen keinen Preis. Wie sonst erklärst du, dass Android immer populärer wird und die Leute sich immer und immer wieder ein Gerät damit kaufen, obwohl sie durch die fehlenden Updates im Regen stehen gelassen werden?

    Wenn du mal die Berichte und Diskussionen rund um Android verfolgen würdest, wäre dir der Grund sehr schnell aufgefallen: Android ist billig und hat den Markt schlichtweg geflutet. Das ist das gleiche Prinzip wie bei Chromium, was neben Browsern mittlerweile auch in vielerlei Software (Steam, Spotify oder alle Software auf Electron-Basis) zu finden ist.
    Der wesentliche Punkt bei Android ist aber auch, dass es hier im Kern nicht um Google geht. Die Communities bilden sich vor allem um die OEMs herum oder es bilden sich unabhängige Communities heraus. Gleichzeitig ist Android aber auch ein Massengrab und diverse OEMs selber versuchen sich mit eigenen Derivaten oder Betriebssystemen (selbst das große Samsung mit Tizen) unabhängiger zu machen. Gelingt aber auch nur teilweise wie bei OnePlus.
    Viele Nutzer würden gerne etwas verändern, können es aber mangels Alternativen kaum, weil entweder die Apps fehlen oder die Phones affenteuer sind. Das habe ich erst zuletzt wieder gemerkt, wie Googles Pläne mit seinen kommenden Smartphones und die neue Updatepolitik von Lenovo bei Motorola laut wurden.
    Wenn ich "Nadella" höre denke ich vor allem an das Mobile-Desaster, anders kann ich es nicht mehr nennen.
    Und generell sollte Redmond dringend an der Qualitätskontrolle arbeiten. Ohne die ist nämlich alles andere eigentlich egal.
    Wurstsalat
    App Situation
    "Der wichtige Punkt ist: Das ist mittlerweile anders."
    Sehe ich nicht so, es sind weiterhin alle Garage Apps nur für andere Plattformen da - bei einem echten commitment hätte MS zumindest jene mit "coolen" Ideen auch für Windows mit ihren eigenen tollen Tools konvertiert, so zeigen sie nur ihr Desinteresse an der eigenen Plattform welches von der Führung gelebt und vom personal nachempfunden wird.
    ...
    Office lenses (bzw das integrierte in OneNote auf tablets) kann auf win talbets nicht mal pdfs exportieren
    ...

    Die Garagenapps sind selbstbestimmte Freizeitprojekt der Entwickler. Das hat so erstmal mit MS nichts zutun.
    Die Aussage "weiterhin alle Garage Apps nur für andere Plattformen da" ist definitiv falsch.
    Es gibt Projekte für Web, XBox, IOs, Android, Windows 10, Windows 10 Phone.
    Hier ist die Workbench:
    https://www.microsoft.com/en-us/garage/workbench.aspx
    Über Filter kann man das Betriebssystem aussuchen und erhält dann eine Projektliste.
    Office Lens konvertiert die Scans wahlweise in Word( docx), Powerpoint (PPTX), PDF-Dateien (PDF)
    Das funktioniert auch auf dem Tablett mit dem aktuellen Windows 10 und den aktuellen Office Lens
    Antares

    ...wäre erstmal noch Apple an der Reihe, die hier weder einen echten One Core noch wirkliche Orientierungen in die Cloud bis auf wenige Ausnahmen vorweisen können.

    Also erstmal sollten wir festhalten, dass Apple (als Alleinanbieter) in der Hauptsache die Consumer oder im Höchstfall noch die Creatives ansprechen will.
    Natürlich greift Apple auf eine gemeinsame OS-Basis zurück und dies bereits seit iOS 1.0, wovon damals MS nicht mal im Ansatz geträumt hat. Cloud ist bei Apple auch ein alter Hut und gerade bei Apple funktioniert die Synchronisation zwischen den Geräteklassen und Diensten nahezu problemlos und jenes auch schon zu .Mac-Zeiten. Heute setzt Apple auch immer noch den Maßstab, wenn man Geräteklassen synchron halten möchte.
    Nur zur Verdeutlichung:
    05.01.2000 iTools
    17.07.2002 .Mac
    09.07.2008 MobileMe
    30.06.2012 iCloud
    So und wenn wir jetzt auf das Business abzielen, ist einer der wichtigen strategischen Partner für Cloud- und Business-Dienste IBM und hier kann man viele gemeinsame Erfolge erzielen.
    Ist ja alles kein Problem, wenn du andere Hersteller kritisieren möchtest, nur sollte dann auch die Faktenlage stimmen.
    Antares
    Wenn du mal die Berichte und Diskussionen rund um Android verfolgen würdest, wäre dir der Grund sehr schnell aufgefallen: Android ist billig und hat den Markt schlichtweg geflutet.

    Der eigentliche Grund ist doch die kostenlos-oder-möglichst-billig-Mentalität der Verbraucher. Und spätestens hier bringt dir die technische/technologische Überlegenheit überhaupt gar nichts. Denn die Mehrzahl der Verbraucher wird sich letzten Endes für das entscheiden was weniger kostet. Dass man am Ende aber wie bei Google mit seinen Daten bezahlt, wird dabei gern übersehen.
    Der Consumer-Markt ist ein sehr undankbares Business. Deshalb kann ich Microsoft sehr gut verstehen, wenn sie sich lieber stark auf die Cloud-Technologien konzentrieren wollen. Sie müssen es schaffen, dass möglichst viele Unternehmen sich für ihre Cloud-Infastruktur entscheiden und Azure als Backend für ihre Services einsetzen. Den "Stress" mit dem Endverbraucher kann dann gerne das Unternehmen haben. Wenn es aber erfolgreich ist, kommt ein Teil des Erfolgs, nämlich das Geld, letzten Endes auch bei Microsoft an. Win-Win...
    Petr
    Sobald Continuum weiterentwickelt wird und der Converter x86 Programme zu vollwertigen UWP Apps konvertieren kann, dann geht der Andrang des "business" erst recht voran. Dann hat man seinen PC in Hosentaschenformat immer dabei, leistungsfähig sind die Dinger alle male, ultramobil, und Software bzw. Apps gibt es dann in feinster Ausführungen wie Sand am Meer. 3 in 1 ist da. Eventuell sehen wir ja diese Entwicklung mit RS3 und einem Surface Phone. Dann kann sich Google auf die Consumer konzentrieren, MS hat mit der ganzen, über Jahre entwickelter klassischer Software ganz klar die Business Sparte inne. Müssen nur die Entwickler mitspielen...

    Die fünf Leute, die tatsächlich sowas brauchen/kaufen würden, sind aber nicht der Massenmarkt...
    Und wenn ich dich richtig verstehe, gehst du davon aus, dass die Firmen sowas kaufen würden? Schaut man sich an, wie weit die Einführung von Windows 10 bei den Unternehmen nach einem Jahr angekommen ist, klingt diese Aussage mehr als naiv. Ich will dich nicht enttäuschen, aber die meisten planen erst nächstes Jahr die ersten "Gehversuche" mit Windows 10. Die tatsächliche Einführung wäre dann erst Ende 2017 oder Anfang 2018 realistisch. Tendenziell aber eher näher zum Supportende von Windows 7.
    Wir reden hier aber wohlgemerkt von traditionellen Desktop-Systemen. Exoten wie das Surface Pro wirst du lange suchen müssen.
    Und jetzt erwartest du, dass diese Firmen ganz schnell eine komplett neue Geräteklasse integrieren? Na dann viel Erfolg...
    P. S. Ich habe weiterhin die Hoffnung/das Gefühl, dass dein Beitrag eher ironisch gemeint war
    Ich mag den nicht.
    Der Typ ist einfach nur ein unsympathischer austauschbarer Manager der viel zu kurzfristig denkt.
    Der steht nicht wie Bill Gates oder Steve Ballmer hinter Microsoft.
    Das sieht man schon daran das er in Interviews nicht mal Geräte des Konzerns nutzt für das er verantwortlich ist.
    Tausende Leute zu feuern und was von Umstrukturierung zu labern können andere auch um den Aktienkurs hoch zu halten.
    Nadella interessiert sich nicht die Bohne für Microsoft.
    Der will nur seine Boni haben und zieht dann weiter.
    eGenius
    Der eigentliche Grund ist doch die kostenlos-oder-möglichst-billig-Mentalität der Verbraucher. Und spätestens hier bringt dir die technische/technologische Überlegenheit überhaupt gar nichts. Denn die Mehrzahl der Verbraucher wird sich letzten Endes für das entscheiden was weniger kostet. Dass man am Ende aber wie bei Google mit seinen Daten bezahlt, wird dabei gern übersehen.
    Der Consumer-Markt ist ein sehr undankbares Business. Deshalb kann ich Microsoft sehr gut verstehen, wenn sie sich lieber stark auf die Cloud-Technologien konzentrieren wollen. Sie müssen es schaffen, dass möglichst viele Unternehmen sich für ihre Cloud-Infastruktur entscheiden und Azure als Backend für ihre Services einsetzen. Den "Stress" mit dem Endverbraucher kann dann gerne das Unternehmen haben. Wenn es aber erfolgreich ist, kommt ein Teil des Erfolgs, nämlich das Geld, letzten Endes auch bei Microsoft an. Win-Win...

    Teilweise ist das sicherlich richtig, aber Fakt ist auch, dass sich Microsoft aus dem Consumergeschäft schlicht nicht zurückziehen kann. Dann müssten sie schon ihr gesamtes Geschäft als Publisher abstoßen und hätten sich auch den Kauf von Beam sparen können. Genauso könnten sie Office 365 locker einstampfen, weil eh alle LibreOffice verwenden, oder sie stampfen Skype trotz seiner 300 Millionen aktiven Nutzer ein, weil eh alle WhatsApp verwenden (was am Desktop ein Krampf ist). Hätte ihnen aber auch nicht geholfen. Stell dir mal vor, Adobe würde mit der Einstellung an die Creative Cloud rangehen, weil ja eh alle nur GIMP, Scribus oder Krita nutzen...
    Was aber sicherlich richtig ist, ist die Tatsache, dass Microsoft aktuell alle Hebel in Bewegung setzt, um weniger Geld für Wartung und Betreuung ausgeben zu müssen. Das sieht man schon daran, weil Skype in die Cloud umzieht oder Dienste wie OneDrive und Outlook.com auf die Infrastruktur von Office 365 for Business migriert wurden. Da ist Google aber auch nie anders. Im Gegenteil, die illustre Runde spielt noch viel lieber Trittbrettfahrer und spart so durch die Hintertür billige Arbeitskräfte ein. Im technischen Bereich siehste das bei Android und Chromium, im organisatorischen erst zuletzt mit YouTube Heroes.
    Das ist wie der Kampf der KIs in Person of Interest.... Microsoft ist "die Maschine", eingeschränkt um den Menschen zu dienen. Google ist hemmungslos, bösartig und will die Kontrolle. Egtl hat Microsoft keine Chance und die Konsumschafe sind zu dumm, um zu begreifen, wen sie da auf den Thron hieven. Ich sehe eine finstere Zukunft mit einem ewigen Google Monopol, denn Google weiß aus seinem eigenen Aufstieg, worauf sie achten müssen, damit ihnen nicht das selbe passiert wie Microsoft mit Google. Microsoft wurde mit dem bösen galaktischen Imperium ´verglichen, aber es ist nur die alte Republik.
    @Antares
    Project Shield: Google stellt sich bisher größter DDoS-Attacke - WinFuture.de
    Google, der Freund des "kleinen Mannes". Sowas geht doch runter wie Öl. Passend zu unserem aktuellen Diskussionsthema ;)
    Antares
    Teilweise ist das sicherlich richtig, aber Fakt ist auch, dass sich Microsoft aus dem Consumergeschäft schlicht nicht zurückziehen kann. Dann müssten sie schon ihr gesamtes Geschäft als Publisher abstoßen und hätten sich auch den Kauf von Beam sparen können. Genauso könnten sie Office 365 locker einstampfen, weil eh alle LibreOffice verwenden, oder sie stampfen Skype trotz seiner 300 Millionen aktiven Nutzer ein, weil eh alle WhatsApp verwenden (was am Desktop ein Krampf ist). Hätte ihnen aber auch nicht geholfen. Stell dir mal vor, Adobe würde mit der Einstellung an die Creative Cloud rangehen, weil ja eh alle nur GIMP, Scribus oder Krita nutzen...

    Na deswegen nennt man sowas ja auch "stragetischer Rückzug". Man kappt nicht sofort alle Drähte. Das andere wäre nämlich die Flucht.
    Und wenn man den Consumer-Markt nicht für immer aufgeben möchte, wäre das äußerst unklug. Denn die Medien vergessen nie ;)
    eGenius
    @Antares
    Project Shield: Google stellt sich bisher größter DDoS-Attacke - WinFuture.de
    Google, der Freund des "kleinen Mannes". Sowas geht doch runter wie Öl. Passend zu unserem aktuellen Diskussionsthema ;)

    Ich habe auch nie behauptet, dass Google sich nicht als Freund des kleinen Mannes versteht. Ich habe nur gesagt, dass Microsoft sich für eine Trennung vom Consumer von immer noch profitablen Sparten wie dem Publisher-Segment trennen müsste und dass Google das sehr geschickt durch die Hintertür anstellt. ;)
    @cayman987
    Danke für die ergänzenden Informationen. Ich muss zugeben, dass ich in der Hinsicht nicht so tief in der Apple-Welt drinne bin. Ich beziehe mich vor allem auf die aktuelle Situation und da sehe ich vor allem Microsoft und Google im Zweikampf. Wie gesagt, danke. :)
    Leider bewegt sich Microsoft immer mehr vom ehemaligen Kerngeschäft weg (Offline OS und
    Office). Das ist nämlich das, was man im Buisnessumfeld braucht. Ich will im Großkonzern KEINE
    Verheiratung mit nicht benötigten Cloud Stores/Appstores/Online-Konten haben.
    Ohne z.B. Live Account ist aber die Experience mit Windows 10 eher Mau.
    Und wie man sieht soll das sogar noch vertieft werden:
    Microsoft: Allsehendes Auge soll immer wissen, was der Nutzer will - WinFuture.de
    Insofern fühl ich mich mit Windows dann bald gleich wohl wie mit Google ;-)
    Finde denn Artikel ziemlich gut.
    Und er zeigt unterschwellig (nie offen) das die Community auf Win Mobile fixiert ist. Fast alles was Microsoft macht wird mit der Mobile sparte in verbindung gebracht.
    Die meisten Trennen nicht was MS alles ist.
    Das MS, Windows langsam nur noch als Platform sieht, um weitere Produkte zu verkaufen, ist der richtige schriet. Das mit Google sehe ich etwas anders. Selbst MS setzt bei Win 10 auf einen App Store.
    Man muss mal die massen von Android benutzer sehen. Sie werden erzogen. Was anderes ist es nicht. Und langfristig kann das Betriebssystem eine gefahr für MS werden. Immer mehr wachsen damit auf, so wie ich mit Win 3.11 und 95.
    Ich bin geprägt. Jetzt wachsen Android Benutzer heran. Sie werden die Einschränkungen nicht stören was Apps betrifft. Auch ein PC damit. Das ist wohl auch MS bewusst. Nicht mehr, mit was ich arbeite ist wichtig. Sondern wie ich es erleben und es einfach habe. Wenn man es ehrlich betrachtet. Es ist denn meisten Leuten egal wie das Betriebssystem heist.
    @Antares: Auch von mir ein großes Dankeschön für Deinen gut geschriebenen Beitrag!
    Ich kann Dir nur beipflichten, dass sich Microsoft im Wandel befindet. Das ist einfach so, das hat mit Satya Nadella zutun. Und es ist - meiner Meinung nach - gut so. Denn die Welt ist im Wandel. Klar hat man (und wird man so schnell nicht los) eine Übermacht auf dem Desktop-/Notebook-PC-Sektor. Dort hat man immer noch gut 90% Marktanteil mit den eigenen Betriebssystemen. Wenn ich dann an so geniale Geräte, wie das Surface Pro-Tablet denke, dann hat man da auch nach wie vor die Nase vorn. Ohne das Surface würde es dergleichen 2-in-1-Tablets nicht geben. Und das ist die Kategorie, in Sachen Tablets, die am stärksten wächst. Völlig zu Recht, übrigens. Es ist ein Endgerät für Businesskunden UND Endverbraucher!
    Das es im Smartphone-Markt - leider - nicht geklappt hat, ist eben so. Schade, aber jetzt braucht es eben einen klaren Fokus für dieses Segment. Und den hat Microsoft ja: Businesskunden. Denn diese wollen ein sicheres Betriebssystem und eine möglichst intuitive Benutzeroberfläche. Von wem da die Endgeräte kommen, ist nicht so entscheidend. Beispielsweise kann HP mit dem Elite x3 gleich ein Gesamtpaket anbieten. Von Wartungsvertrag mit Smartphones, über eigene Softwarelösungen ("HP Workspace") bis hinzu Zubehör (Monitor) und/oder HP-PCs/-Notebooks. Alles aus einer Hand. Und alles mit Windows 10.
    Zusätzlich hat Microsoft ja auch noch die profitablen und wirklich guten Office-Pakete. Nicht umsonst sind sie der Standard. Nur konsequent, die Office-Programme auf alle Plattformen zu bringen.
    Und dann gibt es da ja auch noch die Cloud-Sparte. Mit cleveren Kooperationen sichert man sich Großkunden. Beispielsweise BMW. Dort läuft der Dienst "Connected Drive" mit Microsoft Azure. Und "Connected Drive" hat jeder BMW mit Navisystem und Connected Drive-Paket eingebaut. Somit werden u.a. Daten zur Fahrstrecke gesammelt, um mittels Schwarmintelligenz, andere BMW-Fahrer vor einem Stau zu warnen und eine Umleitung anzubieten. Je mehr BMWs mitmachen, umso besser wird die Stau-Prognose.
    PexWeg
    Leider bewegt sich Microsoft immer mehr vom ehemaligen Kerngeschäft weg (Offline OS und
    Office). Das ist nämlich das, was man im Buisnessumfeld braucht. Ich will im Großkonzern KEINE
    Verheiratung mit nicht benötigten Cloud Stores/Appstores/Online-Konten haben.
    ...

    Die Verheiratung gibt es bei Windows 10 Enterprise nicht, außer die Administration stellt das ein.
    Grade Großkonzerne haben ihre eigene Cloud, den eigen Appstore und ein zentrales Update.
    Man muss nur die richtige Windowsversion dazu nehmen siehe oben

    Das habe ich erst zuletzt wieder gemerkt, wie Googles Pläne mit seinen kommenden Smartphones und die neue Updatepolitik von Lenovo bei Motorola laut wurden.

    Was meinst du? Link...
    @Teaniatus:
    https://www.computerbase.de/2016-07/motorola-keine-monatlichen-android-sicherheitspatches/
    https://www.computerbase.de/2016-08/google-nexus-launcher-android-7.0/
    Die Artikel beschreiben das aber nur grob. Im Kern ging es darum, dass Lenovo die Updatepolitik bei dem, was früher Motorola war, künftig wesentlich flexibler halten will und dass Google bei seinen Modellen weg von Stock Android auf eine stark angepasste Variante u.a. mit dem Pixel Launcher wechseln will. Das wurde auch in den Foren heiß diskutiert.
    wori
    Die Verheiratung gibt es bei Windows 10 Enterprise nicht, außer die Administration stellt das ein.
    Grade Großkonzerne haben ihre eigene Cloud, den eigen Appstore und ein zentrales Update.
    Man muss nur die richtige Windowsversion dazu nehmen siehe oben

    Für den eigenen Appstore brauchen die Mitarbeiter aber Azure AD Konten, das ist doch
    alles dasselbe ...
    https://technet.microsoft.com/library/mt606938(v=vs.85).aspx
    Siehe unter Vorraussetzungen...
    Antares
    @eGenius
    Dem kann ich nur beipflichten. Allerdings sollte man nicht glauben, dass Google bei seiner Community unumstritten ist. Da geht es teilweise noch heftiger zur Sache als bei uns. Google hatte außerdem vor einigen Jahren schonmal angekündigt, zusammen mit Adobe die Creative Cloud direkt auf Chrome OS zu streamen. Passiert ist bis heute nichts. Außerdem hat Google eine klare Orientierung auf die Bereiche Mobile und Web/Cloud. Wenn Andromeda also wirklich ein einheitliches Desktop-OS, in dem Chrome OS und Android verschmelzen werden, wird, muss Google auch sicherstellen, dass die Sicherheitsupdates an den OEMs vorbei kommen und dass auch eine gewisse Offline-Funktionalität sichergestellt ist.
    Mit dem Thema UWP haste sicherlich teilweise recht, aber die Projekte von Google können denen von Microsoft in den meisten Fällen wirklich nicht das Wasser reichen. Ich mag Google Keep zum Beispiel sehr, weil es sich für mich unheimlich gut für Recherchezwecke eignet. OneNote rammt es mit seiner Vielfalt trotzdem ungespitzt in den Boden. Mail sind noch so ein Thema. Ich bin mir sicher, dass Gmail irgendwann in Inbox aufgehen wird. Inbox ist an sich aber für schnelles, effizientes und unkompliziertes Abarbeiten ausgelegt. Outlook.com ist hier viel mächtiger und technologisch erstmal im Vorteil, wenn Gmail mal den Abflug macht.

    Dem Kommentar stimme ich zu, bis auf den Punkt über Inbox: Hier sage ich nur: Einspruch auf ganzer Linie. Die Verwaltung der Mails geht seit meinem Umstieg von Outlook.com + Outlook 2013 als Client auf Inbox (via Web / App) viel leichter von der Hand. Outlook ist mächtig, ja - aber das muss es gar nicht. Hier kommt es darauf an Dienste zu schaffen, die nicht mit Funktionen überfrachtet sind, die nur ein minimaler Teil nur Nutzer benötigt.
    Das beste Thema sind die Ordner - was rankt sich für eine Vielzahl an Funktionen um diese Ordner - Quicksteps, Filterregeln, Unterordner, Suchordner usw. - Warum werden Ordner in Outlook angelegt? Richtig, weil man sonst seine Mails nicht wiederfindet.
    Man merkt deutlich, dass hinter Google Inbox eine Suchmaschinenfirma steckt. Selbst mit 6-Stelliger Mail-Anzahl lässt sich alles genaustens in Sekundenschnelle finden. Wieso soll ich meine E-Mails sortieren wenn das Algorithmen schon viel besser können als ich?
    Mächtig ist nicht immer besser.
    Antares
    Wenn du mal die Berichte und Diskussionen rund um Android verfolgen würdest, wäre dir der Grund sehr schnell aufgefallen: Android ist billig und hat den Markt schlichtweg geflutet. Das ist das gleiche Prinzip wie bei Chromium, was neben Browsern mittlerweile auch in vielerlei Software (Steam, Spotify oder alle Software auf Electron-Basis) zu finden ist.
    Der wesentliche Punkt bei Android ist aber auch, dass es hier im Kern nicht um Google geht. Die Communities bilden sich vor allem um die OEMs herum oder es bilden sich unabhängige Communities heraus. Gleichzeitig ist Android aber auch ein Massengrab und diverse OEMs selber versuchen sich mit eigenen Derivaten oder Betriebssystemen (selbst das große Samsung mit Tizen) unabhängiger zu machen. Gelingt aber auch nur teilweise wie bei OnePlus.
    Viele Nutzer würden gerne etwas verändern, können es aber mangels Alternativen kaum, weil entweder die Apps fehlen oder die Phones affenteuer sind. Das habe ich erst zuletzt wieder gemerkt, wie Googles Pläne mit seinen kommenden Smartphones und die neue Updatepolitik von Lenovo bei Motorola laut wurden.

    Windows Mobile gab es zuletzt für OEMs auch hinterhergeschmissen - genützt hat es nichts. Es geht um die kritische Masse, nicht mehr und nicht weniger.
    eGenius
    Das ist dem Durchschnittsnutzer schlichtweg egal! Mit der vermeintlichen "technischen" Überlegenheit gewinnst du bei denen keinen Preis. Wie sonst erklärst du, dass Android immer populärer wird und die Leute sich immer und immer wieder ein Gerät damit kaufen, obwohl sie durch die fehlenden Updates im Regen stehen gelassen werden?
    Der Anteil der Leute, die es tatsächlich interessiert, ist verschwindend gering. Das was du in Foren liest, spiegelt in keinster Weise die Realität wieder.
    Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Microsoft wird das Enterprise-Umfeld noch eine lange Zeit mit Windows dominieren. Der Schlüssel sind aber die privaten Verbraucher. Und bei denen wird Google sehr schnell Erfolg haben, wenn das was für den 4. Oktober angeblich geplant ist tatsächlich zustande kommt. Und ich meine genau diese Verbraucher, wenn ich davon rede, dass Microsoft diesen "Krieg" nicht gewinnen kann.
    Daher macht auch die aktuell sehr starke Enterprise-Fokussierung seitens Microsoft sehr viel Sinn. Denn diese Firmenkunden sind diejenigen, die mittel- und langfristig den Erfolg des Unternehmens sichern werden.
    Wie Fanta86 auch bereits geschrieben hat, interessieren die "Normalos" Microsoft nicht (mehr). Genauso wie die "Normalos" sich immer weniger für Microsoft interessieren. Aus diesem Bereich müssen sie sich aktuell strategisch zurückziehen, um irgendwann mal wieder, wenn die Karten günstiger liegen, eventuell wieder "zuschlagen" zu können.
    Im "schlimmsten" Fall droht ihnen das Schicksal von IBM. Die gibt es ja weiterhin, seit vielen vielen Jahren. Und gut geht's denen auch. Nur bekommt der normale Verbraucher nichts davon mit. Weil dieser nichts mit denen zu tun hat, zumindest nicht direkt.
    Und sein wir mal ehrlich. Der Großteil aller Leute kommt nur mit Microsoft in Berührung, weil sie Windows benutzen. Gäbe es Windows nicht mehr (und diese Zukunft muss Microsoft aktuell sehr wohl in Betracht ziehen), wäre Microsoft für sie quasi nicht existent.

    Eine kleine Ergänzung hätte ich: Office und XBox sind noch Marken die der Endkunde spürt. Bei ersterer bleibt abzuwarten wie lange Verbraucher noch im Privatumfeld Geld für Office ausgeben und bei letzterem scheint es jetzt auch nicht so zu brummen...
    Petr
    Sobald Continuum weiterentwickelt wird und der Converter x86 Programme zu vollwertigen UWP Apps konvertieren kann, dann geht der Andrang des "business" erst recht voran. Dann hat man seinen PC in Hosentaschenformat immer dabei, leistungsfähig sind die Dinger alle male, ultramobil, und Software bzw. Apps gibt es dann in feinster Ausführungen wie Sand am Meer. 3 in 1 ist da. Eventuell sehen wir ja diese Entwicklung mit RS3 und einem Surface Phone. Dann kann sich Google auf die Consumer konzentrieren, MS hat mit der ganzen, über Jahre entwickelter klassischer Software ganz klar die Business Sparte inne. Müssen nur die Entwickler mitspielen...

    Stimmt, das kennt man ja - Aus einer 1990 entwickelten Win32 Anwendung wird sicher in Sekundenschnelle eine Touch-Optimierte App aus dem Store. Das Programm in den Store bringen mag der Converter schaffen - an der oftmals bescheidenen Usability kann er aber nichts ändern.
    @teteroon:
    Stimme bei Office voll zu: ist mir auch schleierhaft für was die Leute da Geld ausgeben,
    gerade für Office Programme gibt's für Consumer soviele Alternativen, mit denen man
    leicht auskommt. Ich war ganz erstaunt aber inzwischen kann LibreOffice sogar VB Makros
    und das noch dazu recht kompatibel. Und die App Varianten sind bei der Konkurenz teilweise
    sogar mächtiger und einfacher zu bedienen als die Microsoft Originale.
    teteroon
    Dem Kommentar stimme ich zu, bis auf den Punkt über Inbox: Hier sage ich nur: Einspruch auf ganzer Linie. Die Verwaltung der Mails geht seit meinem Umstieg von Outlook.com + Outlook 2013 als Client auf Inbox (via Web / App) viel leichter von der Hand. Outlook ist mächtig, ja - aber das muss es gar nicht. Hier kommt es darauf an Dienste zu schaffen, die nicht mit Funktionen überfrachtet sind, die nur ein minimaler Teil nur Nutzer benötigt.
    Das beste Thema sind die Ordner - was rankt sich für eine Vielzahl an Funktionen um diese Ordner - Quicksteps, Filterregeln, Unterordner, Suchordner usw. - Warum werden Ordner in Outlook angelegt? Richtig, weil man sonst seine Mails nicht wiederfindet.
    Man merkt deutlich, dass hinter Google Inbox eine Suchmaschinenfirma steckt. Selbst mit 6-Stelliger Mail-Anzahl lässt sich alles genaustens in Sekundenschnelle finden. Wieso soll ich meine E-Mails sortieren wenn das Algorithmen schon viel besser können als ich?
    Mächtig ist nicht immer besser.

    Niemand wird bezweifeln, dass Google bei Inbox das Thema Mail neu gedacht hat. Ich hatte mich auch schon mehr als einmal intensiv mit Inbox auseinandergesetzt und der clevere Ansatz aus kombiniertem Maildienst, To-Do-Liste und Read-it-later-Dienst hat auch mir gefallen. Das wesentliche Problem ist aber auch, dass Inbox nur in der Lage ist, meine Mails aus Gmail zu fischen. Entsprechend müsste ich sämtliche anderen Mailkonten erst zu Gmail weiterleiten, damit Inbox für mich auch allgemein brauchbar wird.
    Wie ich mir mein Honor 5c gekauft habe, hatte ich mir auch gleichzeitig viele Gedanken dazu gemacht, wie ich zu Microsoft in Zukunft stehe und wie es generell mit den Microsoft-Diensten bei mir weitergehen soll. Ich habe da auch nie einen Hehl draus gemacht, dass ich ganz bestimmten Google-Diensten wie Keep, Google+, Maps, Drive oder Photos nicht abgeneigt bin. Was das Online-Office angeht, finde ich auch Docs und Sheets (über Slides reden wir mal lieber nicht...) am Einfachsten. Aber in der Summe sehe ich für mich nicht mal im Ansatz eine Veranlassung, von Office 365 Abstand zu nehmen.
    Die endgültige Bestätigung bekam ich heute morgen, weil Outlook.com bei mir endlich aufs neue Backend umgestellt wurde. Ich sage nicht, dass Inbox schlecht ist, aber für mich fühlt sich Outlook.com in der neuen Version deutlich runder und angenehmer an.
    PexWeg
    @teteroon:
    Stimme bei Office voll zu: ist mir auch schleierhaft für was die Leute da Geld ausgeben,
    gerade für Office Programme gibt's für Consumer soviele Alternativen, mit denen man
    leicht auskommt. Ich war ganz erstaunt aber inzwischen kann LibreOffice sogar VB Makros
    und das noch dazu recht kompatibel. Und die App Varianten sind bei der Konkurenz teilweise
    sogar mächtiger und einfacher zu bedienen als die Microsoft Originale.

    Ich habe LibreOffice parallel installiert, für mich auch immer noch eine tolle Software. Ändert aber nichts daran, dass ich für Word und Co. gerne das Geld ausgebe. Ist aber ne persönliche Präferenz.
    Die fünf Leute, die tatsächlich sowas brauchen/kaufen würden, sind aber nicht der Massenmarkt...
    Und wenn ich dich richtig verstehe, gehst du davon aus, dass die Firmen sowas kaufen würden? Schaut man sich an, wie weit die Einführung von Windows 10 bei den Unternehmen nach einem Jahr angekommen ist, klingt diese Aussage mehr als naiv. Ich will dich nicht enttäuschen, aber die meisten planen erst nächstes Jahr die ersten "Gehversuche" mit Windows 10. Die tatsächliche Einführung wäre dann erst Ende 2017 oder Anfang 2018 realistisch. Tendenziell aber eher näher zum Supportende von Windows 7.
    Wir reden hier aber wohlgemerkt von traditionellen Desktop-Systemen. Exoten wie das Surface Pro wirst du lange suchen müssen.
    Und jetzt erwartest du, dass diese Firmen ganz schnell eine komplett neue Geräteklasse integrieren? Na dann viel Erfolg...
    P. S. Ich habe weiterhin die Hoffnung/das Gefühl, dass dein Beitrag eher ironisch gemeint war

    Mhm, vielen Dank für den konstruktiven Kommentar (manchmal wird es ja doch etwas emotional). Eventuell mehr Wunschdenken als Ironie. Als Laie und ohne ein tiefes Verständnis von der App Programmierung zu haben liegt einfach der Gedanke nahe, dass ich sage, das man schneller ne x86 Anwendung durch den Konverter schiebt, als sie für Android zu programmieren (gerade wenn ich an Programme denke wie AutoCAD o.a.). Somit hätte Microsoft ein hohes Potential an Software, um über den Converter diese zu generieren. In der Theorie, wie es in der Praxis aussieht, und ob ein 1990 Programm ne gute App UI bekommen könnte, steht auf einem anderen Blatt.
    Stimmt, das kennt man ja - Aus einer 1990 entwickelten Win32 Anwendung wird sicher in Sekundenschnelle eine Touch-Optimierte App aus dem Store. Das Programm in den Store bringen mag der Converter schaffen - an der oftmals bescheidenen Usability kann er aber nichts ändern.

    Bei Continuum geht es aber nicht um Touch Optimierung. Das Gerät soll, sobald es mit einem Monitor, Maus und Tastatur verbunden ist, möglichst wie ein normaler Windows PC arbeiten. Das ist das Konzept hinter der ganzen Sache. Mit Apps fürs Smartphone und Tablet hat das erstmal nicht viel zu tun.
    PexWeg
    Für den eigenen Appstore brauchen die Mitarbeiter aber Azure AD Konten, das ist doch
    alles dasselbe ...
    https://technet.microsoft.com/library/mt606938(v=vs.85).aspx
    Siehe unter Vorraussetzungen...

    Nein, ist es nicht. Es geht um den Unternehmensstore und nicht um den Zugriff auf den Windows Store.
    Ein Azur AD Konto ermöglich es dem MA auf das Azur AktiveDirectory zu zugreifen
    Du hattest gesagt:
    "Ich will im Großkonzern KEINE Verheiratung mit nicht benötigten Cloud Stores/Appstores/Online-Konten haben"
    Das braucht man auch nicht mit Windows 10 Enterprise.
    Man kann damit benötigte Cloud Stores/Appstores einrichten oder eben auch nicht.
    Welcher weltweit agierende Großkonzern hat eigenlich keine Online-Konten im eigenen Intranet?
    Der Boss (Satya Nadella), gehört nach dieser Phone Bilanz gefeuert (das geht doch bei den Amerikanern ruck zuck), dann mal ran Microsoft.
    Guter Artikel. Was mir noch fehlt ist die kritische Würdigung der Äusserungen von Nadella, dass deren Anwendungen auf MS Plattformen (also W10 mit allen Abwandlungen) die noch bessere Erfahrung bieten werden als bei anderen Plattformen.
    Das ist leider nach wie vor nicht immer der Fall.....
    Der Boss (Satya Nadella), gehört nach dieser Phone Bilanz gefeuert (das geht doch bei den Amerikanern ruck zuck), dann mal ran Microsoft.

    Also immer noch nicht verstanden.
    Mobile ist so was von uninteressant und unwirtschaftlich das es Microsoft nicht groß Juckt. Ist eine kleine Fliege in der Bilanz. Sie können ohne Dich, mich usw. recht gut leben. Meinst ernsthaft das deine Gefühle dort jemand interessiert? Kannst in jedem Forum Schreiben wie ungerecht das ist. Wenn? Niemand! Man sollte endlich einsehen und verstehen das Microsoft nicht Windows Mobil ist.
    Zugegeben ich betrachte MS nicht in erster Linie als Spieleplattform.
    Aber das mag jeder anders empfinden. Nadellas Aussagen allerdings, lassen nach meiner Überzeugung weniger Raum für persönliche Präferenzen:
    "We wanna move the people from needing Windows to choosing Windows to loving Windows."
    Ich liebe das "Schnüffelwindows" nicht; ebensowenig, wie die NSA-Verbundenheit vom MS.
    "We want to empower every person and every organisation on the planet to achieve more."
    Gemessen an dem was mir der Wettbewerb bietet, kann ich leicht auf MS verzichten. Zugegeben ich benötige kein MS Office. Selbst wenn dem so wäre, überzeugt mich dieses seelenlose Marketing-Geprabbel in keinster Weise.
    "We are living in a mobile first, cloud first world."
    Das muss ich nicht kommentieren. Nadella sollte endlich seinen Platz räumen!
    Zunächst einmal danke für diesen Beitrag. Ich versuche seit Monaten in den Kommentaren etwas ähnliches darzulegen. Werde mir die URL mal zwischenspeichern um wann immer ein älterer Herr der Meinung ist (vereinzelt auch rassistisch) über nadella herzuziehen, als Antwort diese URL posten zu können...
    Ich liebe das "Schnüffelwindows" nicht; ebensowenig, wie die NSA-Verbundenheit vom MS.

    Dafür können die relativ wenig. Das bestimmt die NSA.
    In 2 Jahren werden Rechner für die Datenverarbeitung keine Netzanbindung mehr nach draußen haben.
    Warum MS sich Nadella entledigen sollte kann ich nicht verstehen. Vlt bin ich ja auch nur ein "dumpfer" Bürger. Mich interessieren aber vor allem Zahlen. Und die liefert Nadella, ein Mann der schon lange bevor er das Ruder übernommen hat für Cloud bei MS stand und diesen Sektor erfolgreich ausbauen konnte.
    Man mag seine Ausrichtung nicht mögen, aber die Zahlen geben ihm recht. Ich bin mir sicher, dass die Anleger nicht sehr glücklich mit einer Beurlaubung Nadellas wären.
    Zunächst einmal danke für diesen Beitrag. Ich versuche seit Monaten in den Kommentaren etwas ähnliches darzulegen. Werde mir die URL mal zwischenspeichern um wann immer ein älterer Herr der Meinung ist (vereinzelt auch rassistisch) über nadella herzuziehen, als Antwort diese URL posten zu können...

    Und ich dachte schon ich sei der einzige hier.
    Man wird sogar noch denunziert, wenn man objektiv an die ganze Sache heran geht und nicht emotional rumpoltert wie nach 3 Maß Bier beim Stammtisch.
    An Diskussionen sind viele von denen aber auch gar nicht interessiert. Ihre Meinung abladen und dann tschüss. Schade so etwas. Zum Glück wird hier noch das ein oder andere mal durchgefegt.
    Man sollte die Dinge einfach mal nüchtern betrachten. Gerade auch wenn es um Windows Phone/mobile geht, das doch vielen am Herzen liegt/lag.
    Und was ganz wichtig ist, sie haben beide starken Fokus auf Entwickler. Und bei der aktuellen Stärke von Android wären die Entwickler ganz schnell dabei auch für das Desktop-OS von Google zu entwickeln. Umgekehrterweise kann Microsoft nur davon träumen, UWP hin oder her.

    Umgekehrt könntest du dann argumentieren, dass viele für Microsofts mobiles Betriebssystem entwickeln würden aufgrund ihrer Stärke und Verbreitung auf dem Desktop. Das ist aber nicht der Fall. Selbiges gilt inzwischen für die Apple Watch.
    Der Schlüssel sind aber die privaten Verbraucher. Und bei denen wird Google sehr schnell Erfolg haben, wenn das was für den 4. Oktober angeblich geplant ist tatsächlich zustande kommt. Und ich meine genau diese Verbraucher, wenn ich davon rede, dass Microsoft diesen "Krieg" nicht gewinnen kann.

    Ich bin skeptisch. Vielleicht wird es einen Hype darum geben, vielleicht nicht. Aber droht am Ende nicht das gleiche Schicksal wie den Tablets? Sie haben zwar ihren Platz im Wohnzimmer gefunden und gerade mit Stift sind sie genial, aber trotzdem können sie einem guten Laptop vor allem bei der Produktivität nicht das Wasser reichen.
    Und selbst wenn Googles Plan aufgeht, kann sich Microsoft freuen. Denn die sind mit Office 365 und Co am Start. Das ist ja das tolle am neuen Microsoft.
    Ich mag den nicht.
    Der Typ ist einfach nur ein unsympathischer austauschbarer Manager der viel zu kurzfristig denkt.
    Der steht nicht wie Bill Gates oder Steve Ballmer hinter Microsoft.
    Das sieht man schon daran das er in Interviews nicht mal Geräte des Konzerns nutzt für das er verantwortlich ist.
    Tausende Leute zu feuern und was von Umstrukturierung zu labern können andere auch um den Aktienkurs hoch zu halten.
    Nadella interessiert sich nicht die Bohne für Microsoft.
    Der will nur seine Boni haben und zieht dann weiter.

    Die Kündigungswelle hatte ja auch ihre Gründe. Warum sollte die gleiche Position von einem Microsoftie und gleichzeitig von einem Ex-Nokia-Mitarbeiter besetzt sein? Natürlich ist es für jeden einzelnen Gekündigten schmerzhaft, aber es blieben m.M.n. keine Alternativen. Ebenfalls müsste man dann auch Steve Ballmer eine Mitschuld geben, immerhin hat er die Nokiaübernahme in die Wege geleitet. Obwohl man ja sagen muss, dass Nadella viel Lob einheimst, welches eigentlich Ballmer gehört, also soll er auch die Kritik annehmen. :D
    Und ja, man kann darüber diskutieren, ob denn nicht zu viel wegrationalisiert wurde.
    Dass Nadella nicht hinter Microsoft steht, glaube ich nicht. Immerhin hat er dort schon fast sein gesamtes Leben verbracht (seit 1992). Er hat bloß eine andere Vision von Microsoft, und die heißt "Cloud".
    Zu einem eventuellen Kampf zwischen Microsoft und Google: Beide haben Geld. Google hat Daten. Google würde gewinnen.
    @Antares Du bist ein guter Schreiberling. Fachlich fundiert und bleibst bei deinem Standpunkt. Daumen hoch. :daumen+
    Wer meine anderen Artikel hier schon gelesen hat, der sollte eigentlich wissen, dass ich neben Microsoft genauso im Bereich OpenSource zu Hause bin und im Bezug auf Microsoft nicht mit der Schlafmaske auf Geisterfahrt unterwegs. Nur weil ich ne Vorliebe für Microsoft-Dienste habe, bin ich noch lange nicht so ein willenloser Zombie.
    Was Toem und @JaneH ansonsten angeht...
    Mit eurer Klientel habe ich schonmal bei Mobilegeeks aufgeräumt. An den Argumenten ist zwar was dran, das streite ich auch nicht ab, aber immer wieder die gleichen Stammtischparolen rauszuposaunen ist mittlerweile peinlich, armselig und ausgelutscht. Deswegen, damit ich hiermit nicht noch mehr Zeit verschwende, verweise ich gerne auf den folgenden Artikel:
    https://www.mobilegeeks.de/artikel/vertrauen-datenschutz-tech-communities/
    Darin steht alles, was ich dazu zu sagen habe. Ende.
    PS: Ja, einige Ansichten und Fakten sind nicht mehr aktuell, aber der Grundtenor zu den Communities stimmt so. ;)
    @emmtee und @Stefan
    Ist leider so. Das Thema Rassismus hatte ich aber zumindest erst einmal bei WinFuture in den Kommentaren mitbekommen, wo einer meinte, Inder sollten nicht an der Spitze eines us-amerikanischen Unternehmens stehen.
    Ob Microsoft oder Google, das ist mir ziemlich egal, denn ich bin niemandes Fan.* Das sind börsennotierte Firmen, die ihren Fokus selbstredend auf Gewinne erzielen haben, und nicht darauf aus sind, mir als Privatanwender gutes zu tun. Mit gegenseitiger Sympathie ist das nicht.
    Wenn ich als Privatanwender bei einem Dienst mehr Vor- als Nachteile gegenüber konkurrierender Dienste habe, dann nutze ich den, und der eigene Geschmack spielt auch mit hinein. Warum sollte ich zum Beispiel Gmail nutzen, wenn ich mit Outlook zufriedener bin? Oder warum sollte ich Ätsch nehmen, wenn doch Chrome mehr für mich zu bieten hat?
    So sieht's für mich aus. Sollen sich die beiden Firmen gegenseitig beharken oder auch ankeifen, mir ist das egal, solange die von mir genutzten Dienste, Serviceleistungen oder Produkte nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Aber dafür braucht es keinen Konkurrenzkampf, das kann auch "einfach so" geschehen. Also von daher: Ganz easy, ich wähle für mich das Passende aus, egal, ob da VW, Fiat, Airbus, Boeing, Nusspli, Nutella, Microsoft oder Google draufsteht.
    *Wohl aber bin ich Fan von gewissen Produkten oder Diensten; OneNote oder den Kalender von Google zum Beispiel finde ich richtig toll. Auch von Windows Phone 8.1 war ich Fan, bis dann die Großbaustelle 10 Mobile kam..
    Super Artikel Vielen Dank
    Auch erlebe ich, das Dr. Windows so langsam die einzige "meiner" News-Seiten ist, welche sich fast ausschließlich mit Microsoft und Windows beschäftigt, wo ich mir mehr Offenheit gegenüber anderen Plattformen wünsche
    (Wenn Microsoft offen gegenüber anderen Plattformen ist warum dann wir nicht auch wo wir doch deren Community sind?) und ich glaube das hat weniger was mit Martin, Dirk oder allen anderen kleinen fleißigen Schreiberlein von Dr. Windows zu tun sondern ehr mit den Kommentaren unter solchen Artikeln
    Ansonsten muss ich dir eigentlich in allem was du schreibst recht gegeben, es beschreibt den Momentanen Standpunkt von Microsoft wie er nach außen dringt sehr gut.
    @Portalez
    Dem kann ich nur zustimmen, MS habe ich seit DOS-Zeiten genutzt da es keine Alternative gab. Fast die ganze Software war für Windows Rechner entwickelt. Heute sieht das anders aus.
    Auch ich habe inzwischen ein L-System (das pöse Wort schreibe ich nicht aus sonst kommt DS wieder mit seiner Keule..;-) ) neben W10 laufen und es gefällt. Auch habe ich letzte Woche meine XB360 zu Grabe getragen (Platinendefekt) und gegen eine PS4 Slim getauscht, bei einem Preis von 229€ ist einem das egal welches Logo auf der Konsole steht. Erfreulich war zu sehen das ich bei der Amazon App nun auch Untertitel lesen und die Filme nun Leihen/kaufen kann, wieso kann das die XB nicht?
    Mir ist es mittlerweile auch egal von wem die Dienste und Produkte kommen, wenn sie funktionieren wie ich es möchte dann nutze ich sie auch.
    In den nächsten Jahren wird es für MS schwieriger den Normalen-User zu bedienen. Die Next-Generation kennt doch fast nur noch Android oder IOS. Wenn Google in den nächsten Jahren eine OS für den Desktop auf den Markt wirft, dann wird es schwer. Das ist vielleicht auch ein Grund warum MS stärker in das Business abwandert.
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