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Info: Was ist eigentlich ein Servicing Stack Update?

Neben den diversen Sicherheit- und Bugfix-Updates gibt es hin und wieder auch so genannte „Servicing Stack Updates“ für Windows. Diese sind keinesfalls neu, fallen den Nutzern aber unter Windows 10 nun häufiger auf, weil sie parallel zu den kumulativen Updates ausgeliefert werden. Ich erhalte dann immer mal wieder Zuschriften, in denen sich Leser wundern, was es mit diesem Servicing Stack Update auf sich hat, warum es nicht in das kumulative Update integriert ist, und ob man das überhaupt braucht.

Daher an dieser Stelle eine kurze Erklärung:

Der Servicing Stack ist eine Sammlung von Werkzeugen, die für die Konfiguration von Windows-Images oder für das Paket-Managament verwendet werden. Auch Windows Update greift auf Komponenten daraus zu, was bereits die Erklärung dafür ist, warum diese Updates grundsätzlich getrennt von allen anderen durchgeführt werden.

Wer etwas tiefer in der Materie steckt, dem sagen vielleicht die Prozesse Pkgmgr.exe, Tiworker.exe oder WinSxS.exe etwas, die gehören beispielsweise dazu. Das „prominenteste“ Mitglied dieser Familie ist die DISM.exe, die für ein Image-Backup von Windows oder zur Bereitstellung eines Installations-Images verwendet werden kann.

Wem das fürs grobe Verständnis nicht genügt und gerne etwas tiefer in die technischen Details abtauchen möchte, für den habe ich nachfolgend ein paar weiterführend Links herausgesucht:

Servicing Windows: Part One

Servicing Windows: Part Two

Understanding Component-Based Servicing

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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