Windows 10 Anniversary Update wandert in den Current Branch for Business

Das Anniversary Update für Windows 10 ist jetzt offiziell reif für den Einsatz in Unternehmen. Planmäßig vier Monate nach Veröffentlichtung ist die Version 1607 jetzt im „Current Branch for Business“ (CBB) verfügbar. Das entspricht genau dem Zeitraum, den die generische Roadmap von Windows 10 für den Rollout einer neuen Version an Firmenkunden vorsieht. Beim November-Update hatte man noch einen Monat länger gebraucht, es war erst im April in den CBB gelangt.

Die aktuelle Build 14393.447 ist diejenige, der Microsoft die nötige Reife bescheinigt. Über 1.000 Rückmeldungen von Kunden, die seit dem Start des Anniversary Updates eingegangen sind, hat man seither verarbeitet und entsprechende Verbesserungen vorgenommen, heißt es bei TechNet.

Firmen, die auf den Current Branch for Business setzen, haben von jetzt an acht Monate Zeit, die Version 1607 auszurollen. Nach diesem Zeitraum wird es für die Version 1511 keine Updates mehr im CBB geben.

Unternehmen, welche die „alte“ Release-Strategie von Windows bevorzugen, steht noch der „Long Term Service Brand“ (LTSB) zur Verfügung. Er garantiert Stabilität und Updates für einen Zeitraum von 10 Jahren – mehr Hintergründe dazu sind hier nachzulesen.

Über den Autor
Martin Geuß
  • Martin Geuß auf Facebook
  • Martin Geuß auf Twitter
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Kommentare
  1. Ja, war er :).
    Ich hatte mir nur einen alten Artikel als Gedächtnis-Stütze in den Editor kopiert, um was nachzulesen. Das hab ich dann vergessen zu löschen, sorry. Man sollte so früh am Morgen nichts in Eile erledigen :).
    Das mit den 8 Monaten für Firmenkunden ist nicht richtig.
    Wenn im März 17 das nächste Windows Release erscheint (CB 1703) und der CBB dann im Juli 2017, sind ab diesem Zeitpunkt noch 2 Monate Zeit für 1511. Macht in Summe also noch min. 10 Monate Support für 1511 (Sept. 2017).
    Oder man nutzt die Option, in den letzten 2 Supportmonaten von 1511, gleich auf CBB 1703 umzusteigen, dann muss man als Firmenkunde gar nicht auf 1607 gehen.
    So einfach macht es uns Microsoft ;-)
    Ich mag nicht bestreiten, dass Du Recht hast, tkukl - ist das mit den zwei zusätzlichen Monaten irgendwo dokumentiert? Ich kenne nur die offizielle Ansage, dass ab dem Release in den CBB acht Monate Zeit bleiben.
    tkukl
    Das mit den 8 Monaten für Firmenkunden ist nicht richtig.
    Wenn im März 17 das nächste Windows Release erscheint (CB 1703) und der CBB dann im Juli 2017, sind ab diesem Zeitpunkt noch 2 Monate Zeit für 1511. Macht in Summe also noch min. 10 Monate Support für 1511 (Sept. 2017).
    Oder man nutzt die Option, in den letzten 2 Supportmonaten von 1511, gleich auf CBB 1703 umzusteigen, dann muss man als Firmenkunde gar nicht auf 1607 gehen.
    So einfach macht es uns Microsoft ;-)

    Bekommt man 1607 jetzt nicht automatisch mit zurückgestelltem Upgrade?
    Um auf 1511 zu bleiben, muß ich dann selber einen Updateserverver betreiben, oder wie geht das?

    Leider nur für Unternehmen und mit Abo :(
    Damit ist der Kundenkreis klein und der Support äußerst bescheiden. Sogar Treiber brauchen teilweise die aktuelle Windows 10-Version :wand
    Bei einer Home Edition kann man nichts machen, das stimmt.
    Bei der Pro Edition kann man allerdings auch ohne Updateserver über die Policy "Beim Empfang von Funktionsupdates auswählen" den CBB max. 180 Tage nach hinten schieben.
    Wenn das funktioniert, hab ich noch nie gemacht, könnte man also 1607 bis Mai/Juni 2017 hinauszögern.
    Das ist eben die Frage. Ich vermute das normale zurückstellen + Windows Update reicht nicht, da 1607 nun CBB ist.
    Über die Gruppenrichtlinie läßt sich eben mehr als die ca. vier Monate, die über das Kästchen in den Windows-Update-Optionen möglich sind, einstellen. Bis zum Sommer gab es eine Gruppenrichtlinie, mit der das Upgrade von 1 bis 8 Monaten verzögert werden konnte, jetzt gibt es eben die Richtlinie, mit der explizit CB oder CBB ausgewählt und das Upgrade maximal 180 Tage zurückgestellt werden kann.
    Die genauen Zahlen für die Fristen können auch mal abweichen. Microsoft spricht von ungefähr vier Monaten. Außerdem soll die Unterstützung spätestens bei Erscheinen der übernächsten CBB-Version enden. Das einzige, was sie garantieren ist, daß ein Feature Update für mindestens achtzehn Monate unterstützt wird. Das bezieht sich aber wohl auf die gesamte Laufzeit und nicht nur auf den CBB. Die Unterstützung von Version 1511 ist m.E. nur verlängert, weil es die Versionen 1607 und 1703 geben hat statt Versionen im Früh- und Spätjahr 2016.
Nach oben