Lenovo: Neue Windows-Geräte und ein Schuss in den Rücken von Microsoft

Lenovo hat im Rahmen der CES sein aktualisiertes Portfolio an Windows Geräten vorgestellt. Schicke neue Hardware, die auch Microsoft gefallen dürfte. In die Freude mischt sich bei den Redmondern aber garantiert ein dicker Wermutstropfen: Der ebenfalls vorgestellt smarte Lautsprecher „Smart Assistant“ sieht Amazons Echo nicht nur von der Form her ähnlich, es steckt auch Amazon drin.

Ausgerechnet in dem Punkt, in dem es für Microsoft in diesem Jahr um so Viel geht, arbeitet einer der wichtigsten OEM-Partner also mit dem ärgsten Widersacher zusammen. Ich wiederhole mich an dieser Stelle ungern, aber erwähnte ich schon, dass ich diesen Zug für Microsoft bereits als „abgefahren“ betrachte?

Der Smart Assistant erscheint im Mai für 129 Dollar, für 50 Dollar mehr gibt es eine Version mit einem besseren Lautsprecher von Harman Kardon. Deutsche Preise und Termine sind noch nicht bekannt.

Kommen wir zum erfreulicheren Teil, nämlich den neuen Windows 10 Geräten. Da wäre zum Einen die Neuauflage des ThinkPad Carbon X1, welches ganz untypisch nun auch optional in Silber erhältlich ist.

Das neue ThinkPad X1 Carbon presst ein 14 Zoll Display in ein 13 Zoll Gehäuse und soll bis zu 15 Stunden ohne Nachtanken auskommen. Windows Hello wird gleich doppelt unterstützt, wahlweise meldet man sich per Fingerabdruck oder per Gesichtserkennung an. Thunderbolt 3 sind inklusive, LTE gibt es optional. Erhältlich ab Februar zu Preisen ab 1.349 Dollar aufwärts.



Link zum Video

Flankiert wird das X1 Carbon vom Thinkpad X1 Yoga mit 360 Grad Scharnier und dem ThinkPad X1 Tablet. Letzteres ist das meiner Meinung nach spannendere Gerät. Es folgt dem „Surface-Prinzip“, bietet also eine ansteckbare Tastatur und einen Stift, kann aber mit pfiffigem Zubehör wie einer optionalen Beamer-Einheit aufwarten. Es gibt außerdem ein „Produktivitäts-Modul“ mit integriertem Akku, welches die ohnehin stattliche Laufzeit von 15 Stunden um weitere fünf Stunden verlängern kann.

Das ThinkPad X1 Tablet erscheint in den USA im März zu Preisen ab 949 Dollar.



Link zum Video

Bereits im Februar erscheint das ThinkPad X1 Yoga, es kostet ab 1.499 Dollar. Wie alle anderen Infos in diesem Artikel bezieht sich das auf die USA.

Auch das ThinkPad X1 Yoga gibt es alternativ in einer silbernen Variante. Highlight bei diesem Modell ist das 14 Zoll OLED Display.



Link zum Video

Noch etwas länger müssen wir auf das Lenovo Miix 720 warten. Es erscheint im April zu Preisen ab 999,99 Dollar. Der Lenovo Active Pen 2 (60 Dollar) gehört nicht zum Lieferumfang, das Type Cover ist jedoch inklusive.

Das 2in1 Gerät kommt mit einem Kickstand, der einen Öffnungswinkel von 150 Grad bietet. An dem 12 Zoll Gerät mit QHD+ Display meldet man sich auf Wunsch per Gesichtserkennung mit Windows Hello an.



Link zum Video

Die Gamer-Herzen sollen nach dem Willen von Lenovo mit den Notebooks der „Legion“-Serie höher schlagen. Das Legion Y520 erscheint im Februar ab 899,99 Dollar und bietet somit die Einstiegsklasse, im April folgt das Legion 720 zu Preisen ab 1.399,99 Dollar. Dank der integrierten GeForce GTX 1060 mit 6 GB Speicher ist es“VR-ready“, außerdem ist es laut Lenovo der erste Windows-basierte PC mit Dolby Atmos Sound.

Für grafischen Hochgenuss sorgt beim Legion Y720 das 3840 x 2160 IPS Display, welches besonders gut entspiegelt ist. Xbox Wireless ist integriert, man kann also direkt mit seinem Xbox Controller drauf los zocken.



Link zum Video



Link zum Video

Überflüssig zu erwähnen, dass alle neuen Lenovo PCs mit Intel Kaby Lake CPUs ausgestattet sind.

Last but not least hat Lenovo mit dem Lenovo 500 Multimedia Controller noch eine Fernbedienung für den PC im Angebot. Die Besonderheit an diesem Controller ist die Tatsache, dass die gesamte Fläche der Tastatur als Touchpad verwendet werden kann. Pfiffige Idee, wie gut das in der Praxis funktioniert, muss man sehen. Erhältlich für 54,99 Dollar ab März.

Quelle: Windows Blog

Über den Autor
Martin Geuß
  • Martin Geuß auf Facebook
  • Martin Geuß auf Twitter
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Kommentare
  1. Schade das nicht auf Cortana gesetzt wird. Aber die gute ist bei weitem noch nicht soweit (zumindest in DE)
    Ausserdem sollte man Cortana auch einfach mit "Cortana" und nicht mit "Hey Cortana" ansprechen können.
    Das ist einfach zu lang und auf dauer etwas nervig.
    Selbst Schuld mit Cortana? Theoretisch sollte sie Amazons Alexa haushoch überlegen sein, ist sie aber irgendwie nicht...
    Ja da hat Amazon die Nase wohl vorne, aber für meinen Teil kommen diese Teile von Amazon, Google und Co. nicht ins Haus. Erschrekend für mich ist wie manche Leute alles von und mit Amazon, Google und Co. nicht hinterfragt einfach kaufen und nutzen.
    Der Schuss ist wohl eher ein Stups. Bei dieser Art von Haushaltsassistenten stimmt einfach der Formfaktor nicht, sie werden als nettes Gimmick für kurze Zeit der Belustigung gekauft und als teures Audioabspielgerät verstauben.
    Microsoft soll eine Gute Softwarelösung bieten dann werden die OEMs auch Produkte dafür entwickeln. Siehe Lenovo Notebooks und Windows 10.
    Ja da hat Amazon die Nase wohl vorne, aber für meinen Teil kommen diese Teile von Amazon, Google und Co. nicht ins Haus. Erschrekend für mich ist wie manche Leute alles von und mit Amazon, Google und Co. nicht hinterfragt einfach kaufen und nutzen.

    Sehe ich auch so
    Es gibt derzeit nur Google Home und Amazon Echo auf dem Markt, beides in der ersten Generation. Die Absatzzahlen sind so gering, dass es noch bei weitem kein Massenphänomen ist. Da ist noch gar nix endgültig abgefahren.
    Ich teile Martins Pessimismus überhaupt nicht.
    Ich glaube nicht das der angesprochene Zug schon abgefahren ist. Ich glaube der ist noch nicht einmal zusammengestellt ;) aber ehrlich, dieses Amazon Teil ist doch nur ein einfacher Testballon, die Fähigkeiten des Dings gehen nicht über das hinaus was mein Smartphone nicht auch schon kann.
    Wie cool ist denn bitte das X1 Tablet? Ich wünsche mir, dass Martin das mal testet und dabei vor allem sein Augenmerk auf die Tastatur richtet. Da vertraue ich ihm einfach. Insgesamt scheint das auf den ersten Blick besser für den professionellen Einsatz geeignet zu sein, als das SP4. Das habe ich aktuell und bin schwer begeistert, aber vielleicht kann das X1 Tablet das noch einmal steigern? Also bitte: Testen! :-)
    ich hab dieses Echo neulich mal getestet. Da hakt es noch an so vielen Ecken und Enden. Das ist momentan auch nicht viel mehr als Spielerei mMn. Da kann Microsoft durchaus noch aufholen sofern sie das auch wirklich wollen.
    @Martin
    In Bereich "Smart Assistant" geht's nicht nur nach Stückzahlen (wobei 8Mio. Amazon Echos Weltweit nicht grade viel sind) sondern auch nach Mehrwert für Consumer. Und den Bietet bis jetzt keiner der Smart Assistant! Das Smart Assistant Geschäft entscheidet sich erst in den nächsten 3-5 Jahren.
    Gut das Lenovo das macht. Ist wie bei MS und Intel damals mit den RT Geräten. Wo Intel einfach zu langsam für gute mobile CPUs waren und MS dann mit ARM Windows und Tablets Intel einfach mal erinnert hat, dass sie vorwärts machen sollen, sonst suchen sie sich wen anders.
    Jetzt mit Lenovo wohl das gleiche, MS ist vieeeel zu langsam und bekommt es nicht vernünftig gebacken und nun sagt Lenovo das gleiche: "Macht vorwärts oder wir haben nen neuen Partner"
    Jetzt mit Lenovo wohl das gleiche, MS ist vieeeel zu langsam und bekommt es nicht vernünftig gebacken und nun sagt Lenovo das gleiche: "Macht vorwärts oder wir haben nen neuen Partner"

    Hoffentlich hört MS den Schuss und legt zu. Und bitte nicht nur US only. Viele der Bing- und Cortana-Feature-Artikel lese ich gar nicht mehr, weil das meiste in Deutschland eh nicht funktioniert.
    Viele Arten, einen Zug abfahren zu lassen. Zu früh. Zu spät. Ohne Gäste...
    Cartman
    Wie bekommt man denn ein 14" Display in ein 13" Gehäuse...?

    Gute Frage:) Gar nicht.
    Kane
    Schade das nicht auf Cortana gesetzt wird. Aber die gute ist bei weitem noch nicht soweit (zumindest in DE)
    Ausserdem sollte man Cortana auch einfach mit "Cortana" und nicht mit "Hey Cortana" ansprechen können.
    Das ist einfach zu lang und auf dauer etwas nervig.

    Sehe ich auch so. Ich finds auch irgendwie lächerlich, dass alle großen irgend einen fixen Name als Steuerwort verwenden. Aber am schlimmsten und obernerdigsten ist "Cortana". Dass man diesen Entwicklungsnamen, der für die AI im Computerspiel HALO steht, mal einfach von Beta in Produktion übernimmt, spricht Bände und zeigt nur die totale Unfähigkeit der Programm Manager, Projektleiter oder wie auch immer die Flachzangen bei Microsoft heißen.
    Warum noch keiner auf die Idee gekommen ist, das Steuerwort personalisierbar zu machen, ist mir unbegreiflich. Die Leute wollen doch nicht zum Selbstzweck irgendeinen dämlichen Namen sagen. Anstatt dass man beim Smartphone sagt: "Telefon", "Smarti", "Fönchen", "Superbabe" oder was auch immer -> "mach dieses und jenes" oder bei der Xbox: "Xbox", "Konsole", "Daddelkiste" etc. -> "mach dieses und jenes" konstruiert man sich irgendwelche hirnrissigen zusammengesetzten Steuerwörter wie "Hey Cortana" -> "Xbox" -> "mach dieses und jenes".
    Aber bei Microsoft ist es ja neuerdings üblich, dass man notwendige Entwicklungen/Features bei Uservoice in der Community sammeln muss. Um Gottes Willen, die hochbezahlten Programm Manager tragen keine Verantwortung für ihre mistigen Produkte.
    Wenn mir wer den WOW- Sinn solcher Sprech-Dosen erklären könnte, oder liegt das Interesse hinter Smartwatch? Um dieses Amazon Knopfzeug ist es auch ruhig geworden, aber es bleibt spannend.
    So schlecht für Microsoft ist der "Lenovo Smart Assistant" nicht. Denn er basiert zwar auf "Amazon Alexa", aber die Suchanfragen bei Websuchen laufen alle über Microsofts Bing. Denn: Microsoft hat ein Lizenzabkommen mit Amazon...
    Link: https://www.neowin.net/news/lenovo-partners-with-amazon-on-alexa-powered-smart-assistant .
    Der Sinn hinter einem solchen Lautsprecher ist, alle vernetzten Geräte in einem Haushalt steuern zu können, ohne eine Fernbedienung oder das Smartphone dabei haben zu müssen. Beispielsweise liegt das Smartphone im OG, man selbst will aber im Keller Musik hören. Also spricht man einfach zu seinem Lautsprecher im Keller und bekommt sofort Musik.
    Ist nicht unbedingt zwingend notwendig, aber doch ganz praktisch :-)
    Wenn ich so mein Umfeld beobachte nimmt da der Drang sich mehr Technik zu holen eher ab. Wer bisher stets ein neues iPhone hatte holt sich jetzt eher ein Wiko. Weniger kann das auch nicht.
    Smart-Home dürfte nach dem 3D-TV, dem 2K-TV und der SmartWatch die nächste Saison sein die durchs Dorf getrieben wird. Funkschalter und Universalfernbedienungen kosten nur einen Bruchteil und sind einfacher zu konfigurieren, da keine Netzwerkverbindung erforderlich ist.
    Ein anders Problem ist eher ein deutsches. Wir haben im Gegensatz zu vielen anderen Ländern viele Mietwohnungen und viele Vorschriften. Als Eigentümer ist es kein Problem an der Heizung, den Rolladen oder den Lichtschaltern rumzufummeln. Als Mieter geht das nicht so einfach, auch bei einer Eigentümergemeinschaft wird das schon kompliziert. Und deine Versicherung wird außerdem auf eine fachmännische Montage zumindest im Bereich des Stromnetz und der Heizung bestehen.
    Und wenn wir Strom und Heizung rausnehmen bleibt kein großer Vorteil im Vergleich zur Universalfernbedienung.
    Warum sollte Microsoft sich im Hardware-Geschäft ausdehnen? Es reicht doch, wenn irgendwann alle Windows Gadgets per Sprache gesteuert werden können. Microsoft ist in 1. Linie ein extrem erfolgreiches Software-Unternehmen und sollte es auch bleiben.
    Blade VorteXx
    Es gibt derzeit nur Google Home und Amazon Echo auf dem Markt, beides in der ersten Generation. Die Absatzzahlen sind so gering, dass es noch bei weitem kein Massenphänomen ist. Da ist noch gar nix endgültig abgefahren.
    Ich teile Martins Pessimismus überhaupt nicht.

    Richtig, nur in der Zeit können beide Untenehmen lernen, um dann in der dritten und vierten Generation es richtig zu machen, den Zeitvorsprung muss die Konkurrenz erstmal aufholen.
    Richtig, nur in der Zeit können beide Untenehmen lernen, um dann in der dritten und vierten Generation es richtig zu machen, den Zeitvorsprung muss die Konkurrenz erstmal aufholen.

    Also Apple war bekanntlich auch nicht Vorreiter beim Thema Smartphone. Was aber aus dem iPhone geworden ist wissen wir wohl alle.
    Ich frage mich wie man sich so ein "Ich höre alles was daheim abgeht Gerät" FREIWILLIG zu Hause hinstellt und sogar dafür Geld bezahlt!
    Ist für mich UNVERSTÄNDLICH!
    Ich sehe in den Assistenten ein enormes Potential. Aber im Moment rechtfertigt der Nutzen einfach nicht die Anschaffung separater Geräte bzw ist insgesamt gleich null. Wenn ich im WZ am Notebook sitze und will, daß Cortana die Xbox ausschaltet, meldet sie sich im Notebook... Im lokalen Netzwerk muß das Zusammenspiel unterschiedlicher Geräte erst mal funktionieren. Außerdem muß IMHO ein Assistent Personalisierbar sein (Stimme, Name, Ausdrucksweise usw.)
    Das ThinkPad X1 Tablet ist genau das was ich mir schon lange gewünscht habe =) Und den Lenovo 500 Multimedia Controller werde ich mir relativ sicher zulegen =)
    Cortana kennen doch nur die, die das auf einem Windows Smartphone haben/hatten. Auch wenn Cortana auf iOS/Android als App ausgebaut wird, wer sollte das dort (freiwilig) nutzen? Um mit Martin zu reden: die wenigen Windows Fans? Auf dem Windows 10-Desktop, werden es diejenigen auch nicht benutzen, die Siri nutzen usw. Da greifen die eher zum iPhone Für mich rächt sich da, die fehlende Mobile Ausrichtung.
    HarryO
    Ja da hat Amazon die Nase wohl vorne, aber für meinen Teil kommen diese Teile von Amazon, Google und Co. nicht ins Haus. Erschrekend für mich ist wie manche Leute alles von und mit Amazon, Google und Co. nicht hinterfragt einfach kaufen und nutzen.

    Erschreckend schon, dass nichts hinterfragt wird, aber Google und Amazon standen von Anfang an für Einfachheit, Bequemlichkeit. Das ist dann zum einen Ignoranz gegenüber den Schattenseiten, zum anderen eine Abwägung der Leute: Denen sind die Vorteile von Google und Amazon deutlich lieber als die Nachteile. Wenn ich jetzt ganz gemein bin, sage ich der DAU bringt "Microsoft mit Blue Screens und Betriebssystemproblemen, Abstürzen, fehlenden Treiber usw" in Verbindung", nicht mit einfacher, bequemer Bedienung. Da müsste Cortana echt durchstarten, wenn sie das auf dem Desktop verändern wollen.
    Claus007
    So schlecht für Microsoft ist der "Lenovo Smart Assistant" nicht. Denn er basiert zwar auf "Amazon Alexa", aber die Suchanfragen bei Websuchen laufen alle über Microsofts Bing. Denn: Microsoft hat ein Lizenzabkommen mit Amazon...

    Die Frage ist nur : Wer zahlt? Nullsummenspiel? Wie hoch sind die Beträge, die Amazon und Apple für Bing zahlen? Amazon ist froh ne Suchmaschine zu nutzen und Microsoft ist froh, dass bing angewandt wird, damit die Entwickler anhand der genutzten Suchbegriffe Daten sammeln können, wie sie genutzt wird?
    @Samia
    Erschreckend schon, dass nichts hinterfragt wird, aber Google und Amazon standen von Anfang an für Einfachheit, Bequemlichkeit.

    Genau das ist der Grund warum Google und Amazon und selbst Apple in gewissen Bereichen erfolgreicher sind als MS. Die Leuten wollen etwas das einfach funktioniert und am besten alles kann. Etwas das MS bisher leider nicht wirklich liefert.
    Das nichts hinterfragt wird ist gerade in Deutschland ein Phänomen das den Menschen durch Medien und Politik über Jahrzehnte anerzogen wurde. Da muss man sich nicht wundern das in Sachen Technik auch nichts mehr hinterfragt wird.
    Aber wo ist der Unterschied zu MS wenn diese auch einen smarten Assistenten in ähnlicher Form bringen? Da muss man genauso hinterfragen wie bei Google und Amazon, aber komischerweise denken gerade MS Fans nur das Google und Amazon schlimme Datensammler sind während MS natürlich mit den Daten viel sorgfältiger umgeht. Warum man so eine Meinung haben kann ist mir immer noch schleierhaft, dann alle sammeln die Daten nicht einfach nur um uns das Leben zu versüßen.
    Und lustig in Bezug auf diese smarten Assistenten ist, das sich Leute darüber aufregen das diese Geräte lauschen und Daten sammeln, aber gleichzeitg laufen diese Leute mit ihren Fitness Armbändern rum ohne sich daran zu stören das sie wichtige Gesundheitsinformationen preis geben während es ihnen unangenehm ist wenn Payback erfährt wo sie was eingekauft haben.
    Ich amüsiere mch immer köstlich bei diesen ganzen Datenschutzdiskussionen, weil es wirklichen Datenschutz schon lange nicht mehr gibt.
    Das ist dann zum einen Ignoranz gegenüber den Schattenseiten, zum anderen eine Abwägung der Leute: Denen sind die Vorteile von Google und Amazon deutlich lieber als die Nachteile.

    Ich denke nicht das es eine Ignoranz gegenüber der Schattenseiten ist, sondern eher das viele der Meinung sind das die Vorteile gegenüber der Nachteile überwiegen.
    Und ganz ehrlich, ich habe das Gefühl so Datenschutzbekloppt wie Deutschland ist kein anderes Land der Welt. Sicherlich ein Hauptgrund dafür das Dienste wie Google Now, Siri, Cortana usw. im Ausland schon wesentlich weiter sind als bei uns.
    steffend
    Funkschalter und Universalfernbedienungen kosten nur einen Bruchteil und sind einfacher zu konfigurieren, da keine Netzwerkverbindung erforderlich ist.

    Ein großer Vorteil davon ist auch das Hacker sich nicht ungefragt in deiner Wohnung austoben können.
    Ich fand es vor einiger Zeit sehr bedenklich als zu lesen war das Hacker in Finnland sehr viele Wohnung per Smart Home zu Kühlschränken umfunktioniert haben.
    Da gehöre ich lieber zu den Leuten die weiterhin manuell Heizung und Lichtschalter bedienen.:D
    Wundert mich nicht, auf MS ist in so aufstrebenden märkten kein verlass....bei bewährten kann man auf MS setzen, bei allem anderen hält man lieber abstand
    BigTHK
    @Samia
    Genau das ist der Grund warum Google und Amazon und selbst Apple in gewissen Bereichen erfolgreicher sind als MS. Die Leuten wollen etwas das einfach funktioniert und am besten alles kann. Etwas das MS bisher leider nicht wirklich liefert.

    Zum Thema Einfachheit und wie Microsoft da wahrgenommen wird, ein passender Tweet (wohl kein Fake):
    I just wanted some water...
Nach oben