Microsoft will mit günstigen Windows 10 PCs und Intune die Chromebooks angreifen

Hierzulande wissen nur technisch interessierte Nutzer, was ein Chromebook ist, der breiten Masse sind die Notebooks mit Googles Chrome OS praktisch unbekannt. In den USA sieht das ganz anders aus, dort sind die günstigen Chromebooks vor allen Dingen im Bildungsbereich schon seit einiger Zeit kräftig auf dem Vormarsch. Das ist Microsoft natürlich ein Dorn im Auge, darum startet man nun eine neue „Angriffswelle“.

Auf dem offiziellen Windows Blog stellt man diverse günstige Windows 10 Notebooks von HP, Acer, Lenovo und JP.IK vor, die zu Preisen ab 189 Dollar erhältlich sind und die von den Herstellern speziell für den Einsatz im Klassenzimmer konzipiert wurden.

Das ist nichts Neues – günstige Windows-Geräte gibt es schon seit einiger Zeit, und sie konnten den Vormarsch der Chromebooks bislang nicht aufhalten. Daher packt Microsoft mit „Intune for Education“ eine neue Waffe aus. Mit diesem cloudbasierten Dienst soll die Verwaltung der Geräte deutlich vereinfacht werden. Diverse System- und Sicherheitseinstellungen lassen sich damit zentral festlegen, auch Windows Updates lassen sich so steuern und es lässt sich nachverfolgen, welche Geräte auf dem neuesten Stand sind und welche nicht. Darüber hinaus kann Intune for Education für die Softwareverteilung genutzt werden. Der Service ist nicht nur auf Windows-PCs beschränkt, auch iOS- und Android-Geräte lassen sich damit verwalten.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!
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