Video: So funktioniert Continuum im Streifenwagen der Polizei

Wir hatten an dieser Stelle ja schon öfter über das Pilotprojekt „Continuum im Streifenwagen“ berichtet. Die Firma icomedias aus Österreich ist mit ihrer Windows 10 Universal App „Hybrid Forms“ damit unter anderem in der Schweiz schon sehr erfolgreich unterwegs und seit dem letzten Jahr auch in Deutschland aktiv. Auf dem Europäischen Polizeikongress 2017 in Berlin hatte ich am Mittwoch erstmals die Möglichkeit, mir diese Lösung live zeigen zu lassen.

Beginnen wir mit der Technik an sich. Damit die Lösung funktioniert, ist ein spezieller Umbau erforderlich. Für die Verbindung wird ein gewöhnliches Display Dock von Microsoft verwendet, welches mit dem HP Elite x3 voll kompatibel ist (dieses Gerät kommt bei der Polizei im Saarland im Rahmen eines Pilotprojekts zum Einsatz). Ein wenig „Kabelsalat“ lässt sich dabei natürlich nicht vermeiden. Die Anbindung via Miracast hat man aus diversen Gründen verworfen, für die Zukunft muss eine Lösung „mit ohne Kabel“ natürlich das Ziel sein.

Gesteuert wird das Ganze über diverse Knöpfe in der Mittelkonsole, über die Continuum grundsätzlich aktiviert oder der entsprechende Teilbereich des Fahrzeug-Displays freigegeben wird.

Der Ablauf: Der Polizist oder die Polizistin nimmt zuerst den Unfall via Smartphone auf, knipst Fotos von der Unfallstelle, registriert Zeugen etc. und setzt sich dann ins Auto. dort startet er Continuum und kann die Bearbeitung genau an der Stelle fortsetzen, wo er am Smartphone unterbrochen hat. Ausführlichere Schreibarbeiten wie z.B. Zeugenaussagen kann er jetzt bequem mit einer PC-Tastatur vornehmen und über das große Fahrzeugdisplay weitere Bearbeitungen durchführen.

Da Hybrid Forms im Hintergrund unter anderem mit SharePoint arbeitet, stehen die Daten den Kollegen auf der Wache direkt zur Verfügung. Insgesamt soll sich damit die Bearbeitungszeit eines alltäglichen Verkehrsunfalls um rund die Hälfte verkürzen, außerdem haben die Beamten mehr Zeit, sich mit dem tatsächlichen Geschehen vor Ort zu beschäftigen.

Wie man es von Continuum gewohnt ist, bleibt das Telefon während dieser Zeit ganz normal benutzbar.

Als wichtigen Vorteil hebt Christian Ekhart von icomedias noch hervor, dass im Fahrzeug selbst keinerlei sensible Daten gespeichert werden, wie das beispielsweise der Fall wäre, würde man hier einen echten PC verbauen. Nun aber genug des geschriebenen Wortes, die Überschrift hat euch ein Video versprochen – hier ist es:



Note to our english colleagues: We did an english version of the video, you can find it here.

…ach, und falls ihr jetzt sagt „ist ja alles gut und schön, aber laufen denn da auch die wirklich wichtigen Apps?“ Klar tun sie das:

P.S.: Die Geschichte war auch im OneCast vom Mittwochabend ein Thema, die Aufzeichnung davon könnt ihr euch hier ansehen.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Sehr interessantes Konzept bezüglich des produktiven Einsatzes von Continuum, wenngleich die Übertragung des Bildschirminhaltes via Miracast vermutlich noch komfortabler wäre, wie bereits im Beitrag erwähnt.
    Die im Video gezeigte Tastatur wird unter der Bezeichnung "Microsoft All-in-One Media Keyboard" verkauft, allerdings stellt diese die Verbindung zum Windows 10 Mobile-Smartphone (HP Elite x3) nicht per Bluetooth her, sondern verwendet die klassische 2,4 GHz-Funkverbindung mittels eines USB-Transceivers, welcher zuvor im Microsoft Display Dock eingesteckt wurde. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt.
    Viele Grüße
    Nonkonformist

    Die im Video gezeigte Tastatur wird unter der Bezeichnung "Microsoft All-in-One Media Keyboard" verkauft, allerdings stellt diese die Verbindung zum Windows 10 Mobile-Smartphone (HP Elite x3) nicht per Bluetooth her, sondern verwendet die klassische 2,4 GHz-Funkverbindung mittels eines USB-Transceivers, welcher zuvor im Microsoft Display Dock eingesteckt wurde. Die Übertragung erfolgt verschlüsselt.
    Viele Grüße

    OK, aber was genau soll uns das jetzt sagen??
    ...vermutlich, dass Christian von einer Bluetooth-Tastatur spricht, die im Video verwendete aber keine ist. Was natürlich nicht wirklich etwas zur Sache tut, es geht ja beides.
    "mit ohne Kabel"

    Du schaust zu viel Pizzawerbung. :p
    Allerdings eine Frage stellt such mir gerade, nämlich was vom Hype von HP noch übrig bleibt? Was ist denn hier so HP spezifisch? Und überhaupt "Da Hybrid Forms im Hintergrund unter anderem mit SharePoint arbeitet" braucht es da überhaupt zwingend WinMobile bzw Continuum?
    Ich mein, am Phone was beginnen und am "Großen" unmittelbar darauf weiterarbeiten ist ja gerade über die Cloudlösung Systemunabhängig.
    Edit: Bin eben erst dazugekommen das Video anzuschauen. Das klärt die Frage nach Continuum resp deren Vorteil.
    ...vermutlich, dass Christian von einer Bluetooth-Tastatur spricht, die im Video verwendete aber keine ist. Was natürlich nicht wirklich etwas zur Sache tut, es geht ja beides.

    Speziell Bluetooth geht eben nicht, aber darauf hat Christian ja schon hingewiesen .
    Das Konzept scheint mehr sehr interessant, aber folgende Kritikpunkte hätte ich dazu:
    > Kein Touchscreen: ein Touchscreen würde die Navigation/Bedienung erheblich erleichtern anstelle der sperrigen Tastatur. Sinnvoll wäre auch ein Surface Pen um am Touchscreen die Unfallskizze und andere Sachen anzumerken.
    Für mich wäre diese Anwendung ohne Touchscreen zu umständlich.
    Da würde ich noch ein Surface Pro 4 bevorzugen welche als Touchscreen dient und man es auch mitnehmen kann, etwa ins Büro um Berichte zu schreiben.
    Also ein Touchscreen wäre vielleicht für die App-Navigation eine Hilfe; zum Tippen aber sicherlich nicht. Kannst dich ja mal ins Auto setzen und einfach simulieren. ;-)
    Martin
    ...vermutlich, dass Christian von einer Bluetooth-Tastatur spricht, die im Video verwendete aber keine ist. Was natürlich nicht wirklich etwas zur Sache tut, es geht ja beides.

    Korrekt, selbstverständlich täte es aber spätestens dann etwas zur Sache, wenn auf das Microsoft Display Dock verzichtet werden würde, denn in diesem Fall könnte die im Video dargestellte Tastatur eben nicht mehr verwendet werden, ohne einen entsprechenden Adapter zu nutzen.
    Microsoft selbst bietet derzeit keine Alternative zum "Microsoft All-in-One Media Keyboard" an, welche auf dem Bluetooth-Standard basiert und über ein Touchpad verfügt - leider.
    Die Zukunft muss, meiner Meinung nach, in diesem Konzept definitiv die drahtlose Verbindung aller Komponenten sein, allerdings mit Option auf eine drahtgebundene Kommunikation zwischen den Gerätschaften.
    Viele Grüße
    Dieses Beispiel zeigt doch sehr deutlich, dass es sich bei den Szenarien von Continuum vornehmlich um Business handelt. Gerne auch private Geschäftsszenarien, aber zum daddeln ist das doch eher ungeeignet. Da bieten die Infotainmentsysteme wesentlich mehr auf unkompliziertere Art und Weisr
    manni8
    Das Konzept scheint mehr sehr interessant, aber folgende Kritikpunkte hätte ich dazu:
    > Kein Touchscreen: ein Touchscreen würde die Navigation/Bedienung erheblich erleichtern anstelle der sperrigen Tastatur. Sinnvoll wäre auch ein Surface Pen um am Touchscreen die Unfallskizze und andere Sachen anzumerken.
    Für mich wäre diese Anwendung ohne Touchscreen zu umständlich.
    Da würde ich noch ein Surface Pro 4 bevorzugen welche als Touchscreen dient und man es auch mitnehmen kann, etwa ins Büro um Berichte zu schreiben.

    Hast du in letzter Zeit schon mal in einem Auto gesessen? An den Bildschirm kommt man maximal beschissen ran. Daher auch kein Touch, weil der Bildschirm einfach zu weit weg ist und um dran zu kommen die Haltung maximal unbequem ist. Vergiss nicht, wir leben in einer Zeit wo Polizeiautos reklamiert werden, weil die Beamten zu dick für die Sitze sind.
    Bzw. Gibt es für das Elite X3 doch auch so einen Stylus. Mit dem kann man auch schnell 2 Striche für die Handskizze machen. Eine ordentliche CAD Skizze macht sich im Revier am Schreibtisch natürlich am Besten. Da wäre nach aktuellem Stand eine Surface Lösung tatsächlich am besten.
    -> Gegen das Surface Spricht die Größe des Gerätes. Das HP Elite X3 haste einfach in der Hosentasche oder am Gürtel.
    Aber cool wie gut das funktioniert. Sobald Continuum für Remix OS Android Geräten funktioniert wird sich das bestimmt schnell verbreiten.
    Halte ich für zu viel Spielerei. Da kommt die Polizei mit nem Laptop definitiv besser weg. Da es beim W10m mehrere Probleme gibt.
    1. Wie länge wird W10m noch von MS gepflegt? Kann keiner sagen.
    2. Auf dem Handy eintippen ist das Verschreiberisiko größer als am Laptop. Man hat die Tastatur, ist aber ans Auto gebunden.
    3. Preis. Welche Telefone kauft man da. Das HP z.B. dafür bekommt man ja n Laptop.
    4. Die Aufnahmeapp müsstet für jedes Bundesland programmiert werden, da alle unterschiedliche Software verwenden.
    Ich persönlich finde es zwar n schöner Ansatz, aber wird max in einem Bundesland getestet. Die anderen werden die Finger davon lassen
    Alles gut und schön... Wird aber nicht funktionieren. Besser wäre ein Smartphone natürlich mit den entsprechenden Programmen aber die Datenübernahme sollte via Kamera erfolgen. So kann ich innerhalb von 5 Minuten die meisten Unfälle aufnehmen inklusive Bildern von der Örtlichkeit und den Fahrzeugen.
    Auch nicht zu verachten ein 2 in 1 Gerät mit Touchscreen... Zur weiteren Bearbeitung... Mobil und nicht fest verbaut. Halterungen gibt\'s ja schon genug... Drahtlose Lademöglichkeit... Direktzugriff via vpn auf den Server inklusive Verschlüsselung. Der Kabelsalat im Fahrzeug ist mist und wird dazu führen, dass die Anschlüsse ständig kaputt sind... Also das ganze System unbrauchbar.
    Kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es mit Laptop, Kamera, vpn Verbindung und SD Karte schon jetzt möglich ist Unfälle ruck zuck aufzunehmen und die weitere Bearbeitung erledigt man auf dem Weg zum nächsten Unglück... Den Unfallbeteiligten bzw. Sonstigen Personen sendet man via email die Bestätigung der Anzeigenaufnahme...
    Wenn ich dann auf die Wache komme bin ich zu 95% fertig und in den meisten Fällen sogar zu 100%.
    Für manche Bundesländer wäre das ein Quantensprung denn die Bearbeitungssysteme erinnern mich an Windows 3.1 ....
    Halte ich für zu viel Spielerei. Da kommt die Polizei mit nem Laptop definitiv besser weg. Da es beim W10m mehrere Probleme gibt.
    1. Wie länge wird W10m noch von MS gepflegt? Kann keiner sagen.
    2. Auf dem Handy eintippen ist das Verschreiberisiko größer als am Laptop. Man hat die Tastatur, ist aber ans Auto gebunden.
    3. Preis. Welche Telefone kauft man da. Das HP z.B. dafür bekommt man ja n Laptop.
    4. Die Aufnahmeapp müsstet für jedes Bundesland programmiert werden, da alle unterschiedliche Software verwenden.
    Ich persönlich finde es zwar n schöner Ansatz, aber wird max in einem Bundesland getestet. Die anderen werden die Finger davon lassen

    Wir benötigen endlich ein einheitliches System für alle Bundesländer und als nächsten Schritt für die EU inklusive Datenbanken...
    Wenn es ganz krass läuft wird jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kochen, so wie bisher.
    Hast du in letzter Zeit schon mal in einem Auto gesessen? An den Bildschirm kommt man maximal beschissen ran. Daher auch kein Touch, weil der Bildschirm einfach zu weit weg ist und um dran zu kommen die Haltung maximal unbequem ist. Vergiss nicht, wir leben in einer Zeit wo Polizeiautos reklamiert werden, weil die Beamten zu dick für die Sitze sind.
    Bzw. Gibt es für das Elite X3 doch auch so einen Stylus. Mit dem kann man auch schnell 2 Striche für die Handskizze machen. Eine ordentliche CAD Skizze macht sich im Revier am Schreibtisch natürlich am Besten. Da wäre nach aktuellem Stand eine Surface Lösung tatsächlich am besten.
    -> Gegen das Surface Spricht die Größe des Gerätes. Das HP Elite X3 haste einfach in der Hosentasche oder am Gürtel.
    Aber cool wie gut das funktioniert. Sobald Continuum für Remix OS Android Geräten funktioniert wird sich das bestimmt schnell verbreiten.

    Das Durchschnittsalter liegt sicher bei über 40... ist den meisten zu umständlich. Wenn dann liegt das Teil eh im Auto damit es nicht kaputt geht;)
    Alles gut und schön... Wird aber nicht funktionieren. ...
    Wenn ich dann auf die Wache komme bin ich zu 95% fertig und in den meisten Fällen sogar zu 100%.
    ....

    Klingt alles nett, was Du sagst, allerdings sehe ich das Problem, dass eigentlich alles nicht zutrifft, was Du da schreibst.
    Es wurde berichtet, dass die Polizei gut zurechtkommt, also dass es funktioniert, und dass die Polizei schneller die Unfälle verarbeitet, also dass sie viel schneller sind als vorher.
    Jetzt kommst Du, behauptest, was die Polizei da tut, kann nicht klappen, die Polizei hätte demnach also gelogen, weil es vorher von ihr hieß, dass es klappt, und Du willst es besser wissen.
    Es gibt immer mehrere Wege, um eine Aufgabe zu erledigen, also freu Dich des Lebens, dass es bei Dir anders klappt, aber Deine Arbeitsweise darzustellen als Widerlegung von dem, was da berichtet wird, ist engstirnig und nicht sachgemäß: Ich kann ein Glas mit Links oder Rechts ergreifen, ich muss nicht eine Apologie für meine Vorgehensweise verfassen.
    Sicherheit ist das Thema, wie auch das bequeme und schnellere Arbeiten. Man sollte weniger von der eigenen Arbeitsweise ausgehen, Hand aufs Herz die Gewohnheit ist ein Hund. Hatte erst vor kurzen ein aha Erlebnis, wie ich Außendienstler OneNote näher brachte. Jetzt hat er 2 Arbeitsschritte weniger und der Drucker im Office ruht nun mehr. Wer im Auto daddeln möchte sollte auf der Rückbank sitzen, wie auch die Tabs im Auto generell nur am Parkplatz per Touch, wenn überhaupt möglich, bedient werden sollten ^^. Hier hat MS mit Continuum den Joker in der Hand und es sollte klar sein MS hat Mobile nicht verabschiedet. Sie dürften eher so etwas wie iPhone 7 überspringen.
    Klingt alles nett, was Du sagst, allerdings sehe ich das Problem, dass eigentlich alles nicht zutrifft, was Du da schreibst.
    Es wurde berichtet, dass die Polizei gut zurechtkommt, also dass es funktioniert, und dass die Polizei schneller die Unfälle verarbeitet, also dass sie viel schneller sind als vorher.
    Jetzt kommst Du, behauptest, was die Polizei da tut, kann nicht klappen, die Polizei hätte demnach also gelogen, weil es vorher von ihr hieß, dass es klappt, und Du willst es besser wissen.
    Es gibt immer mehrere Wege, um eine Aufgabe zu erledigen, also freu Dich des Lebens, dass es bei Dir anders klappt, aber Deine Arbeitsweise darzustellen als Widerlegung von dem, was da berichtet wird, ist engstirnig und nicht sachgemäß: Ich kann ein Glas mit Links oder Rechts ergreifen, ich muss nicht eine Apologie für meine Vorgehensweise verfassen.

    Stimmt ist aus meiner Engstirnigen Sicht. Allerdings arbeite ich in der Praxis auf der Straße und benutze die vorhandene Technik und sehe was mit dieser Technik passiert.... Polizei ist nix Routine... Arbeiten im Grenzbereich und darüber hinaus... Selbst Premiumfahrzeuge als Beispiel, weil autofahren kann heute jeder, die locker 60000-80000 € kosten sind mehr in der Werkstatt wie im Einsatz... Weil sie ständig im Grenzbereich betrieben werden... und mit den Dingen wie Smartphone, Tablet, Laptop und Co... Ist das nicht anders... Die sind dann mit bei Wind und Wetter da draußen und es gibt sie aufgrund der Kosten nicht als Mannausstattung sondern sie werden dann mindestens von 10-20 Kollegen benutzt abwechselnd... Da wird jedes hantieren mit Kabeln zum Alptraum... und drahtlos... Wie schaut's da aus mit der Sicherheit???
    Vielleicht denke ich einfach zu praktisch. Vielleicht aber auch nicht. Klar gibt es viele Wege nach Rom aber es gibt zur Zeit kein 100% ausgereiftes System um den Anforderungen gerecht zu werden. Mal Scheitert es am Budget, mal das die Beschaffer keine Ahnung haben, die Anbindung nur unzureichend ausgebaut ist und man generell dem Stand der Technik hinterherläuft... Selbst wenn alles da ist und funktioniert bleibt immer noch die größte Fehlerquelle... Der Benutzer.
    Eine Firma von vielen... Die erzählen dir alles was du hören willst ... Nur in der Praxis stehst du allein und nix geht mehr... und hinterher kann sich das keiner erklären... Dann gibt's noch Dinge wie Datenschutz und Co. Personalknappheit und wenn du mal 14 Tage am Stück wechselweise Tag und Nacht mit arbeitszeiten die jeweils 12 h übersteigen unterwegs bist... bei Wind und Wetter und immer mal wieder versagt die Technik... Kommst in Situationen die du dir nie hättest vorstellen wollen... mit allen Schichten der Gesellschaft... und wenn du dann im aller schlimmsten Fall über Leben und ... Entscheidest...
    Führt zu weit.
    Die Technik und die Ansätze sind toll aber sie stecken in den Anfängen und ich schleppe jetzt schon kiloweise Zeug draußen mit mir rum. Es muss funktionieren und es braucht einfach eine vernünftige Software mit der ich sämtlichen Schriftkram erledigen kann und nicht nur Unfälle aufnehmen... Das hilft mir und ich arbeite auch aktuell mit testweise eingeführten Gerätschaften und Software. Das ist manchmal grausam und was zur Zeit am besten zu jeder Tages und Nachtzeit funktioniert ist ein Laptop mit umts, eine gute Kamera und ein Smartphone. Alles ohne Kabelsalat, weil dann sind in spätestens 4 Wochen alle Anschlüsse defekt.
    Gute Nacht ?
    @Criid77
    Wenn all das verschwiegen wird und man in der Praxis Deine Erfahrungen macht, dann hast Du recht. Es geht nur darum, ob die Offiziellen (nicht unwahrscheinlich), sich die Dinge schönreden oder direkt lügen.
    Wenn es so abläuft wie bei LiMux, dann wird es dereinst noch einige Probleme geben, also: lachend im Vollrausch gegen die Wand -- Prosit!
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