Windows 10 S ist das, was ich immer wollte

Windows 10 S ist da. Im Kontext der gestrigen Veranstaltung wird es vielerorts als das Bildungs-Windows oder das Windows für Schulen bezeichnet – das S im Namen lädt ja förmlich dazu ein. Es ist aber sehr viel mehr, nämlich nicht weniger als die Zukunft von Windows. Und es ist das Windows, wie ich es immer wollte. Nein, es ist das Windows, welches die meisten Leute wollen, viele wissen es nur noch nicht.

Ja, ich gehe so ein bisschen auf Provokationskurs. Natürlich kenne ich die Herausforderung. Windows 10 S erlaubt nur Apps aus dem Store, und in dessen gegenwärtigem Zustand ist das weiß Gott kein Pluspunkt. Und wir stehen wieder vor dem selben Problem wie bei Windows Phone. Ohne Nutzer keine Apps, ohne Apps keine Nutzer. Und nur, weil Microsoft UWP jetzt in Richtung Desktop pusht, heißt das nicht, dass die Entwickler auch folgen werden. Da müssen schon gute Gründe her.

Allerdings gibt es in diesem Fall kein Zurück, und Aufgeben ist keine Option. Das Win32 Windows ist seit Jahren kaputt, und mit jedem Tag wird es schlimmer. Ein rückwärtskompatibles Monster, welche so viel alten Ballast mit sich rumschleppt, dass es nicht schnell genug vorwärts kommt. Genau das muss sich ändern, und darum muss der ganze alte Mist raus. Jetzt. Genau das ist der Punkt, an dem die Entwickler-Story ein andere ist als z.B. bei Windows Phone. Es ist die Chance, endlich reinen Tisch zu machen. Und es ist ja keineswegs so, dass man nur für Windows 10 S programmieren muss, man erreicht ja alle Windows 10 Nutzer.

Eigentlich wäre Windows 10 S perfekt für den Business-Einsatz, sobald das Software-Angebot groß genug ist. Ein System, in dem der Anwender keinerlei Unfug anstellen kann, ist der Traum eines jeden Admins. Zumindest in den großen Unternehmen ist der Anteil an steinalter Software allerdings überdurchschnittlich hoch, was einem Wechsel im Wege steht.

Davor, dass Windows 10 S der Standard für Consumer wird, muss niemand Angst haben. Denn das wird entweder eine großartige Sache, oder es wird nicht passieren. Ich störe mich deshalb auch nicht an dem Umstand, dass man den Standardbrowser nicht ändern kann. Denn entweder wird Windows 10 S ein Flop, dann interessiert es niemanden, oder es wird ein großer Erfolg, und dann wird Microsoft das ändern müssen (genau so wie sie sich dann an anderen Stellen öffnen müssen – Stichwort Steam). Spätestens dann, wenn ein alternativer Browser wie Chrome oder Firefox in den Store kommt.

Nur über Googles Leiche, denkt ihr jetzt vielleicht im Bezug auf Chrome. Das sehe ich nicht so. Google ist fies, aber nicht doof. Wenn Windows 10 S eine nennenswerte Nutzerzahl generiert, dann werden sie kommen. Da gehe ich jede Wette. Und das gilt analog für alle anderen. Sollte Windows 10 S tatsächlich im Bildungsbereich Fuß fassen können, dann ist das ein enormer Beschleuniger. Denn nicht nur Microsoft, sondern alle Software-Entwickler wollen bei der kommenden User-Generation einen Stein im Brett haben.

Stand heute würde ich es keine zwei Tage mit Windows 10 S aushalten, ohne den „Notausgang“ über das kostenpflichtige Pro-Upgrade zu nehmen. An dem Punkt habe ich übrigens echte Bedenken – ich fürchte ein wenig, Windows 10 S könnte auf neu ausgelieferten PCs zum Standard werden, bevor die Zeit dafür wirklich reif ist, und dann begreifen es die Nutzer nicht als Chance, sondern als Upgrade-Kostenfalle. Das wäre fatal.

Wenn jedoch das Software-Angebot im Windows Store vielfältig genug wird, dann bin ich sofort dabei. Denn dann bekomme ich ein sicheres Windows, welches nicht vermüllt wird, weil mir Programminstallationen irgendeinen Mist unterschieben, den ich gar nicht haben will, sich quer übers System verteilen und sich nicht mal mehr ordentlich entfernen lassen. Dann bekomme ich ein Windows, das nach zwei Jahren noch genau so rennt wie am ersten Tag. Das ist es, was ich immer wollte – was alle schon immer wollten. Hoffentlich wird’s was.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Davor, dass Windows 10 S der Standard für Consumer wird, muss niemand Angst haben. An dem Punkt habe ich übrigens echte Bedenken - ich fürchte ein wenig, Windows 10 S könnte auf neu ausgelieferten PCs zum Standard werden, bevor die Zeit dafür wirklich reif ist
    Ja, was nun?
    Ja gebe ich dir vollkommen recht! Es muss nur genug Angebot vorhanden sein und hoffe das passiert spätestens wenn die Win10S Geräte im Bildungsbereich Fuß fassen!
    Für Geschäftskunden stimme ich unter Einschränkungen zu. Allerdings kann Windows 10 S keinen lokalen Domänen beitreten, damit ist es für uns schon mal komplett raus. Dafür muss ich dann wieder auf Win10 Pro upgraden und habe wieder die Sicherheitsthematik.
    Das Problem sind aber die vielen kleinen Anwendungen, die ein Unternehmen braucht. Wir benötigen den z.B. den Adobe Acrobat Reader für elektronische Signaturen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Acrobat-App den gleichen Funktionsumfang hat. Noch dazu nutzen wir IBM Notes, das es niemals als Store-App für Windows 10 S geben wird. Und so weiter und so weiter.
    Ich kann es nicht lassen:
    Dann hätte Windows Mobile oder dessen Nachfolger theoretisch eine zweite Chance.
    Mehr Apps für Windows = mehr Apps für alle Systeme = ein interessantes Windows Phone.
    Frage zum Stand HEUTE:
    Kann ein vollwertiges Office 365 auf einem 10S installiert werden? (ähnlich wie damals auf RT)
    Davor, dass Windows 10 S der Standard für Consumer wird, muss niemand Angst haben. An dem Punkt habe ich übrigens echte Bedenken - ich fürchte ein wenig, Windows 10 S könnte auf neu ausgelieferten PCs zum Standard werden, bevor die Zeit dafür wirklich reif ist
    Ja, was nun?

    So wie es oben steht. Noch nen Kaffee und noch einmal lesen. ;)
    Ich würde auch gerne unsere Anwendung, Greenshot, für der Store raus bringen. Technologisch ist UWP zwar ziemlich cool, leider gibt es keinen UWP API womit ich screenshots machen kann.
    Ich könnte es natürlich über der App-Bridge rein bringen, dieses finde ich aber einen Witz (Lüge) und am Anfang habe ich es mal versucht -> komplett in die Hose gegangen (Bluescreens während das bauen der App).
    Dazu habe ich Problemen mit dem App-Store Konzept: wir bekomme aktuell ein wenig Ad-Revenue da Leute auf unsere Download Seite kommen, und nette Anwendern spenden auch noch was. Ich habe irgendwie die Vermutung dass wenn ich Greenshot für 0,99€ in der App Store setze, es nur 1x pro download was gibt und nie wieder. Wir sind darüber gerade im Team am diskutieren, was es für uns heißt und wie wir damit umgehen sollte. Wenn jemanden da noch gute Tipps hat?
    _Sabine_
    Ja, was nun?

    Das ist kein Widerspruch. Ich schrieb ja, es darf nicht zum Standard werden, bevor die Zeit reif dafür ist. Sonst entsteht wirklich der Eindruck, dass es pure Geldschneiderei ist. Aber daran glaube ich nicht. Microsoft will kein Geld mit Pro-Upgrades verdienen, die wollen, dass die Leute bei Windows 10 S bleiben und damit zufrieden sind.
    Kann ein vollwertiges Office 365 auf einem 10S installiert werden? (ähnlich wie damals auf RT)

    Auf RT gab es kein "vollwertiges" Office 365 (z.B. funktionieren Makros nicht).
    Sehr interessant finde ich, dass Win32 als Ballast empfunden wird und eigentlich nur noch stört.
    Bin ich auch vollkommen gleicher Meinung.
    Für die mobile Version auf ARM ist die Möglichkeit Win32 Programme ausführen zu können gleichzeitig eines der wichtigsten Argumente aller Fans...
    Nicht leicht zu verstehen, nicht leicht zu verkaufen.
    @carp
    Das war ja nur ein Beispiel, leider ein schlechtes in dem Fall.
    Und wie sieht es nun HEUTE aus?
    Kann W10S vollwertiges Office 365?
    Ajedv
    Auch bei iOS und Android ist der Standard browser vorgegeben.

    Ja aber zumindest bei Android kann man diesen ändern.
    M.W. arbeitet man daran Office als StoreAPP zu bringen. WinS ist m. E ein tacken zu früh erschienen - so wird vermutlich eher rege vom Upgrade gebrauch gemacht.
    Hier tummeln sich ambitionierte Windows Jünger. Für sie ist Win S (noch) nicht genug. Allerdings kenne ich in meinem Arbeitsumfeld etliche User, die ein Notebook nur zum Surfen, Mailen, Präsentieren (nicht etwa Präsentationen bauen) und ein bisschen Schreiben und Rechnen brauchen. Im Arbeitsumfeld läuft der Rest auf dem Terminalserver per VPN. Wozu also Programme? APPs aktualisieren sich, sind sicher, sparen Platz und die Cloud dient als Datenhalde.
    Meine Teenies streamen, surfen und chatten. Geht alles am besten mit edge.
    Ich denke, wir sollten uns echt langsam von der Denke lösen, dass Windows als Betriebssystem für die Ausführung von Programmen dienen muss. Wozu?
    M.W. arbeitet man daran Office als StoreAPP zu bringen.

    Jepp und deshalb reicht es ja auch für die Allermeisten Aufgaben eines Schülers, Lehrers und Studenten (wenn er in Geisteswissenschaften unterwegs ist).
    Klar wird es für viele das perfekte System, es gibt ja auch genug Normies, die mit Android und iOS glücklich sind :D Ich halte es für den produktiven Einsatz für vollkommen unbrauchbar, zumindest für mich.
    Mal eine Frage bezüglich Chrome und App Store.
    Bei iOS und Mac muss man die systemeigene Browserengine und nicht die eigene. Sprich ein Chrome auf iOS ist / war ein Safari mit anderem Aussehen und Features.
    Wie ist das bei Windows? Kann hier wirklich ein "echter" ge-cenntinal-ter Chrome in den Store kommen?
    Grüße, Tobi
    Was ich mich frage... vllt wurde das gestern gesagt und ihr könnt mir das in einem Wort beantworten: Kann ich mein Surface 3 (nicht Pro) auf W10S "downgraden"??
    Ich nutze es jetzt schon nur als Wohnzimmer Tablet und habe bis auf 1-2 Ausnahmen nur Store Apps drauf. Soweit so gut. Wenn W10S aber von seiner Architektur her noch deutlich schlanker ist und evtl noch mehr Akkuleistung bei gleicher/besserer Performance aus dem S3 ziehen kann, dann immer her damit!
    Nebu
    Ich kann es nicht lassen:
    Dann hätte Windows Mobile oder dessen Nachfolger theoretisch eine zweite Chance.
    Mehr Apps für Windows = mehr Apps für alle Systeme = ein interessantes Windows Phone.

    Diesen Gedanken hatte ich auch beim Lesen des Berichtes.
    Und was vielleicht noch besser ist, es ist eine stärkere Verzahnung der Systeme möglich.
    Ich schließe mich da an die Idee von W10S finde ich klasse, mit Office aus dem Store (das ist eh schon lange überfällig) geht es in die richtige Richtung.
    Ich gehe jetzt einmal davon aus das der Umfang der "APP" dann ident ist mit der Normalen Installation, dann ist es auch das erste was auf all meinen Geräten ausgetauscht bzw. auf die Office "APP" version umgestellt wird.
    @mastawilli: Nein, das geht nicht. Windows 10 S wird nicht frei erhältlich sein, so ist zumindest der aktuelle Stand. Allerdings nicht es auch nicht irgendwie abgespeckt, es ist eigentlich nur an der einen Stelle geschlossen, ansonsten ist es das ganz normale Windows 10 (Pro).
    Nebu
    Ich kann es nicht lassen:
    Dann hätte Windows Mobile oder dessen Nachfolger theoretisch eine zweite Chance.
    Mehr Apps für Windows = mehr Apps für alle Systeme = ein interessantes Windows Phone.

    Musst du und sollst du auch nicht lassen. Es ist aber noch viel, viel zu früh, um sich darüber Gedanken zu machen. Natürlich geht es auch in diese Richtung. Wenn man berücksichtigt, welchen Weg Windows 10 S da noch vor sich hat, dann fällt es auch leicht zu glauben, dass etwas wie das sagenumwobene "Surface Phone" weder ein Thema für dieses noch für nächstes Jahr ist.
    Für Geschäftskunden stimme ich unter Einschränkungen zu. Allerdings kann Windows 10 S keinen lokalen Domänen beitreten, damit ist es für uns schon mal komplett raus. Dafür muss ich dann wieder auf Win10 Pro upgraden und habe wieder die Sicherheitsthematik.
    Das Problem sind aber die vielen kleinen Anwendungen, die ein Unternehmen braucht. Wir benötigen den z.B. den Adobe Acrobat Reader für elektronische Signaturen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Acrobat-App den gleichen Funktionsumfang hat. Noch dazu nutzen wir IBM Notes, das es niemals als Store-App für Windows 10 S geben wird. Und so weiter und so weiter.

    Stichwort: Alter Ballast.
    Martin
    Allerdings nicht es auch nicht irgendwie abgespeckt, es ist eigentlich nur an der einen Stelle geschlossen, ansonsten ist es das ganz normale Windows 10 (Pro).

    Ok, verstehe. Also habe ich quasi schon ein W10S solange ich selbst keine Win32 Anwendungen installiere bzw. nutze.
    Vielleicht kommt ja früher oder Später noch die "Möglichkeit" sein eigenes W10Pro auf S umzustellen. Denn es geht ja denke ich nicht nur um die Installation von Win32 Anwendungen, sondern auch darum dass keine "normalen" executables mehr ausgeführt werden können (auch ohne installation). Und das würde das System dann sicherlich auch vor unbemerkten Hintergrundanwendungen deutlich besser schützen.
    Wir werden sehen. Die Richtung stimmt jedenfalls :daumen+
    Da kommt ein Laptop auf den Markt der mit dem MacBook in Konkurrenz treten soll und es kann kaum eine Fotobearbeitungssoftware, geschweige denn Programme zur Videobearbeitung ausführen.
    Im kleinen ist Win10 S sicherlich gut und es ist tatsächlich auch das Windows was ich mir wünsche. Nur ist es (noch) das falsche OS für ein 1k$+ Gerät.
    Ich hoffe MS kann mit Win10S im amerikanischen Bildungssektor Fuß fassen. Dazu ist aber sicherlich auch eine enge Kooperation und Hilfestellung mit den Software Entwicklern nötig.
    Ich bin aber so oder so fest davon überzeugt dass die Presse Win10 S völlig zerreißen wird. Ich glaube nicht, dass das System wirklich eine Chance haben wird auf dem freien Markt.
    Deutscher Pessimismus halt.
    @Martin
    Irgendwie erinnert mich der Artikel an die Zeit als Win10 sich noch in der Entwicklung befand und du darüber schriebst, dass sich die App Situation jetzt drastisch verbessern würde, da es für die Entwickler jetzt mehr Sinn machen würde Apps für Windows zu entwickeln. Jetzt liegt der Fokus wieder auf den Desktop und du schreibst in etwa dasselbe. Nur dass es sich diesmal um klassische Anwendungen handelt und du dir über den Erfolg nicht so sicher bist.
    Da beisst sich aber wieder einmal die Katze in den Schwanz. Mehr Apps- mehr Akzeptanz- mehr Nutzer- mehr Käufer- mehr Apps. Windows 10S scheitert beim Nutzer sobald nur ein Programm im Store fehlt, was dieser braucht. Ausser Spotify hätten hier noch hundert weitere Apps präsentiert werden müssen. Doch die kommen erst, wenn genügend Nutzer da sind... Aua. Der Biss tat weh. Aber die Katze wird wieder zubeißen.
    Lakritzator
    Ich würde auch gerne unsere Anwendung... für der Store raus bringen. Technologisch ist UWP zwar ziemlich cool, leider gibt es keinen UWP API womit ich screenshots machen kann.

    Hmm.. nunja, UWP ist ja auch ein Sicherheitskonzept. Store Apps haben ja fast selbstverständlich Internet-Rechte. Gesellt sich dazu die Möglichkeit, Screenshots zu machen - ergo auch vom Fensterinhalt anderer laufender Programme - wäre das ja gleich wieder ein Einfallstor für Spyware...
    Ein dedizierte Berechtigung dazu zu ermöglichen, wäre natürlich diskutabel. Wäre nur die Frage, ob Konsumenten das aus der Kombination solcher Rechte erwachsende Risiko überhaupt auf dem Radar haben...
    Ich bin da weniger optimistisch: der Anwender wird es nicht verstehen, wird kein Windows wollen auf dem "normale" Anwendungen nicht laufen. Für die allermeisten Firmen ist es keine Option, und wenn das Upgrade auf Pro nicht extrem günstig wird, werden Geräte, die es nur mit Windows S gibt wie Blei in den Regalen liegen bleiben. Oder glaubt jemand, der typische Verkäufer beim M Markt oder Sa.. wird das Konzept (welches ich als bekennender RT Fan im Prinzip gut finde) den potentiellen Käufern erklären? Gut vorstellen kann ich mir es bei Tablets, die auch so genutzt werden, eben die ursprüngliche RT Idee.
    Luminol
    Jepp und deshalb reicht es ja auch für die Allermeisten Aufgaben eines Schülers, Lehrers und Studenten (wenn er in Geisteswissenschaften unterwegs ist).

    Ja, aber genau das ist, bzw. kann auch ein Problem werden - je nach "politischen" Willen der Schulleitung.
    Der Traum eines jeden Admins? Das sehen unsere System-Admins sicher wieder anders.
    Mein Surface Book hat z.B. Windows 10 Enterprise und der Store ist per Group Policy gesperrt - obwohl ich Admin-Rechte habe (und jeden Müll installieren könnte).
    IT-Departments muss man nicht immer verstehen... ;)
    Martin
    @mastawilli: Nein, das geht nicht. Windows 10 S wird nicht frei erhältlich sein, so ist zumindest der aktuelle Stand. Allerdings nicht es auch nicht irgendwie abgespeckt, es ist eigentlich nur an der einen Stelle geschlossen, ansonsten ist es das ganz normale Windows 10 (Pro).

    Da bin ich mal gespannt, ob man die demonstrierte viel schnellere Erst-Login-Zeit allein schon durch die Beschränkung auf Store-Apps in der Pro-Edition hin bekommt. Aber fürs Erste kann man ja so auch mal ausprobieren, ob man mit dieser Beschränkung überhaupt leben kann. Die andere nicht unwichtige Beschränkung ist daneben auch die schon angesprochene Sache mit der lokalen Domäne. Ob das so glücklich ist, wenn man damit auch ins Firmenumfeld möchte?
    Ein bisschen hinterhältig ist es ja von Microsoft: Dass diese Edition "beschnitten" ist, wird ja bestimmt nicht zu jedem Otto-NV vordringen. Und wenn dann erstmal genügend Geräte in den Wohnzimmern und Heim-Büros stehen, steigt der Druck, Apps in den Store zu bringen...
    Edit:
    Administratoor
    Ich bin da weniger optimistisch: der Anwender wird es nicht verstehen, wird kein Windows wollen auf dem "normale" Anwendungen nicht laufen. Für die allermeisten Firmen ist es keine Option, und wenn das Upgrade auf Pro nicht extrem günstig wird, werden Geräte, die es nur mit Windows S gibt wie Blei in den Regalen liegen bleiben. Oder glaubt jemand, der typische Verkäufer beim M Markt oder Sa.. wird das Konzept (welches ich als bekennender RT Fan im Prinzip gut finde) den potentiellen Käufern erklären?

    Das ist ja genau was ich meinte - die Chance für Windows 10 S und ein Widerspruch in deiner Logik. Wenn der MM- oder S-Verkäufer dazu nix erklärt und es auf den ersten Blick 5 Euro weniger kostet, ist es ruckzuck gekauft. Zuhause kommt dann die Erkenntnis und 3 Möglichkeiten: Zurück bringen, Upgrade kaufen oder damit zufrieden geben und Store Apps nutzen.
    Wenn jedoch das Software-Angebot im Windows Store vielfältig genug wird, ...
    Ja klar: Wenn das Angebot im Windows Mobile Store vielfältig genug geworden wäre, dann könnte Windows Mobile heute einen weltweiten Marktanteil von 20 Prozent haben.
    My 2 Cent:
    Windows 10 S wird nur für Rechner mit ARM Architektur benötigt. Ich bezweifle, dass Windows 10 S erfolgreicher wird als es Windows RT war.
    Ich zweifle stark daran, dass W10 S ein Erfolg wird. Es ist zwar nicht RT, aber es ist ähnlich. Es ist ein schlechteres Windows with Bing quasi. Es soll Lizenzkosten sparen um günstige Geräte zu machen...hat früher nicht geklappt und wird es heute auch nicht. Soooo günstige Geräte wollen die normalen Consumer eben nicht, denn diese laufen meist einfach sehr schlecht und ab einer bestimmten Preisklasse hat W10 S keine Daseinsberechtigung. Es ist schon quasi ein Witz das MS dieses System auf einem 1000€ Gerät installiert.
    Im übrigen Martin....du gehst davon aus, dass Software Entwickler einfach mitspielen werden...werden viele aber nicht. Es reicht nicht aus wenn die "grossen" durch Partnerschaften mit MS in den Store kommen. Klar ist sicher schön wenn Adobe die ganze CC in den Store bringt, aber es gibt auch viele Studenten und andere Leute die z.B. GIMP oder andere Freeware Software verwenden. Da können so viele Nutzer bei W10 S sein wie du willst, aber solche "kleineren" Entwickler haben ganz andere Prioritäten und keine Zeit sich mit MS unfertiger Bridge rumzuschlagen. Und naja...sehr viel Software heutzutage stammt von eben nicht riesigen Entwicklern, sondern von kleineren die keine Zeit für solche Experimente haben. Von den 30% die man bei MS abdrücken muss ganz zu schweigen...es gibt ja wohl nen Grund warum Adobe XD nicht im Store ist, obwohl es zu 100% auf UWP basiert.
    Das ist ja genau was ich meinte - die Chance für Windows 10 S und ein Widerspruch in deiner Logik. Wenn der MM- oder S-Verkäufer dazu nix erklärt und es auf den ersten Blick 5 Euro weniger kostet, ist es ruckzuck gekauft. Zuhause kommt dann die Erkenntnis und 3 Möglichkeiten: Zurück bringen, Upgrade kaufen oder damit zufrieden geben und Store Apps nutzen.
    . Ich befürchte der Verkäufer wird es nicht "nicht erklären" sondern, wie bei Windows Phones, dem Käufer madig machen.
    Stahlreck
    Im übrigen Martin....du gehst davon aus, dass Software Entwickler einfach mitspielen werden...werden viele aber nicht.

    Zitat aus dem Artikel:
    Und nur, weil Microsoft UWP jetzt in Richtung Desktop pusht, heißt das nicht, dass die Entwickler auch folgen werden. Da müssen schon gute Gründe her.

    Der 30%-Anteil dürfte eher die großen Firmen schrecken als die kleinen Entwickler. Die großen Firmen haben genug Aufmerksamkeit, weil im Verkaufspreis auch das Marketing eingerechnet ist. Für die kleineren Entwickler sehe ich im Gegenzug auch Chancen: Sie müssen nicht mehr selbst hosten oder auf manchmal zwielichte Download-Mirrordienste zurück greifen, sie haben durch positive Nutzer-Rückmeldungen eine Chance auf mehr Sichtbarkeit etc. Entscheidend ist, was unter dem Strich raus kommt. Klar ist natürlich: Nur, wer trotz der Store-Abgabe an Microsoft in Summe mehr Geld verdient, wird das Modell akzeptieren.
    Hmm ich habe ein Déjà-vu. Bekanntes problem seit windows 8. Und es wird sich indem nächsten 5 jahren nicht viel getan haben. Da bin ich mir sicher. Bin aber sehr gespannt auf die build.
    Ps. Ich würde mich natürlich auch freuen wenn der store mal richtig durchstartet. Aber ich glaube mittlerweile nicht mehr dran
    Ja ich denke auch das die meisten Verkäufer entweder nicht genau wissen werden was man mit S anstellen kann, für welche Zielgruppe es gedacht ist und es entweder falsch vermarkten sodass der Käufer zuhause auspackt, einpackt und zurück schafft oder bei MM oder Sa werden sie es gleich Madig machen. Wollte mal ein Trekstor WinPhone haben bei SA. Hat der zu mir gesagt das sei TrekStor Müll, würde er mir nicht empfehlen. Habs dann gekauft und war sehr zufrieden damit . Aber ich wusste was ich wollte und gekauft habe, das wissen die meisten nicht und wollen ne anständige Beratung und Vertrauen dem Freundlichen...
    Setter
    M.W. arbeitet man daran Office als StoreAPP zu bringen. WinS ist m. E ein tacken zu früh erschienen - so wird vermutlich eher rege vom Upgrade gebrauch gemacht.

    OK also nochmals.
    Diverse Geräte kommen mit W10S auf den Markt, ab Mitte Juni das Surface.
    Ich habe nun herausgefunden, dass ab Ende Juni eine Preview des Office in den Store kommt (d.h. für Insider), aber nur Word, Excel, PowerPoint.
    Preview of full Office apps headed to Microsoft Store for Education, Windows Store in June | Windows Central
    Also was kann jemand benutzen, der Office 365 abonniert hat und Word oder Excel auf W10S benutzen möchte?
    Die App Version (UWP)?
    Ich kann nur hoffen das Windows S dann die Krönung des Misthaufens ist den Nadella da bei MS anwachsen lässt. Noch mehr ertrag ich einfach nicht mehr.
    Keine Ahnung was man an diesem Store Gedöns nur gutfinden kann. Für eine handvoll funktionierender,guter Apps braucht man sowas nicht,die restlichen 999.000 können doch gelöscht werden. Bei Android sieht das noch schlimmer aus.Wenn das die Zukunft sein soll,oha,dann muss sich wirklich noch vieles ändern. Satja,hol den Besen raus,nu wird geschrubbt.
    Eine Sensation! Erkennt ihr den das Potenzial nicht? Das ist die neu erfindung des Computers! Microsoft muss jetzt nur alles richtig machen und dann hätte Windows Mobile auch was davon.
    Für Geschäftskunden stimme ich unter Einschränkungen zu. Allerdings kann Windows 10 S keinen lokalen Domänen beitreten, damit ist es für uns schon mal komplett raus. Dafür muss ich dann wieder auf Win10 Pro upgraden und habe wieder die Sicherheitsthematik.
    Das Problem sind aber die vielen kleinen Anwendungen, die ein Unternehmen braucht. Wir benötigen den z.B. den Adobe Acrobat Reader für elektronische Signaturen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Acrobat-App den gleichen Funktionsumfang hat. Noch dazu nutzen wir IBM Notes, das es niemals als Store-App für Windows 10 S geben wird. Und so weiter und so weiter.

    Ja solche Firmen soll es geben. Allerdings nimmt deren Anzahl stark ab. Du hast die beiden UseCases welche dagegen sprechen genannt.
    Das ist aber nicht das Problem von Microsoft. Das Ei habt ihr euch selbst gelegt. Möglicherweise ist nun der richtige Zeitpunkt, um eure Prozesse dahingehend anzupassen.
    Auch wenn es bestimmt so mancher nicht hören mag, aber so einzigartig ist keine Firma. Prozesse lassen sich anpassen und es gibt für alles eine Lösung. Und falls diese tatsächlich noch nicht gefunden wurde, dann ist es eine Chance selbst eine zu finden, sie zu patentieren und Geld damit zu machen.
    Ansonsten gilt das, was schon immer gegolten hat: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
    Remmy
    Ja ich denke auch das die meisten Verkäufer entweder nicht genau wissen werden was man mit S anstellen kann, für welche Zielgruppe es gedacht ist und es entweder falsch vermarkten sodass der Käufer zuhause auspackt, einpackt und zurück schafft oder bei MM oder Sa werden sie es gleich Madig machen. Wollte mal ein Trekstor WinPhone haben bei SA. Hat der zu mir gesagt das sei TrekStor Müll, würde er mir nicht empfehlen. Habs dann gekauft und war sehr zufrieden damit . Aber ich wusste was ich wollte und gekauft habe, das wissen die meisten nicht und wollen ne anständige Beratung und Vertrauen dem Freundlichen...

    Aber das Trekstore ist Müll. 99,999% aller Käufer hätte nimm das Ding wieder um die Ohren geschmissen
    FirstWatt

    Also was kann jemand benutzen, der Office 365 abonniert hat und Word oder Excel auf W10S benutzen möchte?
    Die App Version (UWP)?

    Aktuell nur die APP-Versionen von Excel, Word, PowerPoint und OneNote. Outlook nur als OWA sofern der Umgang der Mail-APP nicht ausreicht.
    Ja, ich finde den Termin zu WinS etwas ungünstig. M.E. wäre es effektiver gewesen auf die Boardmittel zu verwiesen und erstmal dafür zu sorgen, das reichlich Angebot im Store verfügbar ist.
    So wird das ganze vermutlich nur in einer Upgradewelle münden. Ich glaube nicht das Windows S mittelfristig ein Erfolg wird. Ich denke eher das es ein schleppender Wachstum wird - so wenn es überhaupt nennenswert wachsen wird.
    Schlimmstenfalls nutzen OEM´s das als Anfix-Windows. Das wäre fatal für Microsoft.
    Das wäre allerdings schaden, weil ich diesen Ansatz gut finde. Aber auch ich würde ein WinS eher upgrade weil das Angebot zu gering ist.
    Michael S.
    Das Problem sind aber die vielen kleinen Anwendungen, die ein Unternehmen braucht. Wir benötigen den z.B. den Adobe Acrobat Reader für elektronische Signaturen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Acrobat-App den gleichen Funktionsumfang hat.

    Ich gehe mal stark davon aus, dass sich Microsoft dessen bewusst ist und als Ziel durchaus sieht, alle Acrobat Produkte perspektivisch in den Store zu bringen, als x86-Programme. Es geht mit Windows 10 S ja überhaupt nicht darum, x86 ausbluten zu lassen, sondern Entwickler zu bewegen, ihre Software nicht mehr als exe-Download bereitzustellen, sondern über den Store zu vertreiben. Siehe z.B. Kodi, analog kann ich es mir auch bei VLC, Firefox, Chrome und vielen anderen vorstellen.
    Und die Entwickler bei XDA stimmen sich sicher schon auf das fröhliche Jailbreak-Programmieren ein^^ Das ist vermutlich wirklich nur ein Windows 10 Pro, bei dem ein paar Hebel verstellt wurden, die man über Umwege wieder zurechtbiegen kann. Warten wir es mal ab. Ein Jailbreak ist aufgrund der Upgrademöglichkeit des Systems natürlich weniger attraktiv, als bei RT. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ein Weg gefunden wird, Exe-Dateien lauffähig zu machen.
    Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob es bei Schulen wirklich so ein riesen Erfolg sein wird. In den USA funktionieren Highschools etwas anders, da hat IT teils auch ein anderes Standing. Schaue ich mir aber unsere "Dorfgymnasien" an, die teils mit gespendeten Rechnern, einer billigen XP- oder Linux-Linzenz, vereinzelt auch mal mit Windows 7 unterwegs sind, dann sehe ich da keinen riesigen Markt. Noch dazu kommt, dass die Lieblingssoftware des Informatiklehrers vielleicht nicht lauffähig ist, er aber auch keine Zeit hat, sich fortzubilden. Wir hatten damals vor 15 Jahren mit der Software "Kara" eine Einführung in die Programmierung bekommen. Eine kurze Abfrage ergab vorhin, dass die Software noch heute genutzt wird. Zum Teil *hust* auf dem gleichen Rechner. Da ist noch viel, sehr viel Arbeit zu tun, bevor die Schulen Klassensätze an Windows 10 S - Rechner bestellen oder ähnliches.
    @ marko73
    Natürlich zielt das auf den amerikanischen Bildungs-Computermarkt, wo wirklich flächendeckend richtig was an Geld in die Hand genommen wird, nicht wie hierzulande..
    Dort ( und im wesentlichen nur dort ) ist Google ja auch mit seinen Chromebooks durchaus erfolgreich. Genau hier will MS wohl was entgegensetzen.
    In der Theorie gut, aber ich arbeite in einer Firma, auf deren Rechnern und Maschinen im Produktionsbereich noch XP läuft, auf dennenn dann Software von SAP aufgesetzt ist. Solange die aber nicht in Sachen Windows Store nicht mitziehen bleibt dieses "Schmalspur-Windows" ne Spielerei um den Versuch zu machen, Schülerinnen und Schüler anzufixen, der genauso scheitern wird wie damals RT oder Windows Phone / W10M
    Windows S wäre interessant wenn man es auf alter HW installieren könnte. Aber anscheinend ist das Windows immer an HW gekoppelt und man kann es so nicht beziehen oder?
    matzo
    @ marko73
    Natürlich zielt das auf den amerikanischen Bildungs-Computermarkt, wo wirklich flächendeckend richtig was an Geld in die Hand genommen wird, nicht wie hierzulande..
    Dort ( und im wesentlichen nur dort ) ist Google ja auch mit seinen Chromebooks durchaus erfolgreich. Genau hier will MS wohl was entgegensetzen.

    Stimme ich Dir zu
    Aber, 200 Dollar Notebooks mit Windows 10 gibt es bereits seit geraumer Zeit und sie richten gegen Chromebook wenig aus.
    Und jetzt wird Windows abgespeckt bzw. zum "walled garden" und dann plötzlich wird es funktionieren?
    Warum sollte es? Jede Schule kann für diese Preise bereits jetzt Windows 10 Rechner kaufen und sie tun es kaum.
    Weil jetzt nur noch Bing und Edge möglich sind? Weil alles aus dem Store kommen muss?
    Schimpfen denn nicht gerade Windows Fans auf die "geschlossene" Apple-Welt?
    Das hier ist bei weitem restriktiver.
    Vielleicht bekommen wir dann endlich den Firefox als UWP mit AddOns usw.
    Ich bin mir auch noch nicht sicher, ob es bei Schulen wirklich so ein riesen Erfolg sein wird. In den USA funktionieren Highschools etwas anders, da hat IT teils auch ein anderes Standing. Schaue ich mir aber unsere "Dorfgymnasien" an, die teils mit gespendeten Rechnern, einer billigen XP- oder Linux-Linzenz, vereinzelt auch mal mit Windows 7 unterwegs sind, dann sehe ich da keinen riesigen Markt. Noch dazu kommt, dass die Lieblingssoftware des Informatiklehrers vielleicht nicht lauffähig ist, er aber auch keine Zeit hat, sich fortzubilden. Wir hatten damals vor 15 Jahren mit der Software "Kara" eine Einführung in die Programmierung bekommen. Eine kurze Abfrage ergab vorhin, dass die Software noch heute genutzt wird. Zum Teil *hust* auf dem gleichen Rechner. Da ist noch viel, sehr viel Arbeit zu tun, bevor die Schulen Klassensätze an Windows 10 S - Rechner bestellen oder ähnliches.

    Gibt es hier bei uns auch.
    Zum Beispiel hier in Bochum.
    Hier hat eine Schule vor 4 Jahren angefangen alles auf Tablett und Notebooks umzustellen.
    Jeder Schüler hat sein eigenes Gerät.
    mkg
    Aber, 200 Dollar Notebooks mit Windows 10 gibt es bereits seit geraumer Zeit und sie richten gegen Chromebook wenig aus.

    ..nicht zuletzt weil Schüler ein "full fledged Windows"-Preiswert-Notebook locker total verkonfigurieren und zumüllen können, von der Leichtigkeit, mittels für Win32 reichlich vorhandenen Tools aus alles Mögliche im Schulnetzwerk "anzustellen", ganz zu schweigen. Daher die Aversion von Schul-Admins ggü. dieser "Konkurrenz"...
    PS:
    In den USA "Wellen geschlagen" hat ja z.B., als es Schüler schafften, reihenweise Windows-Notebooks der Schule mit Spyware zu bespielen, und z.B. jederzeit deren Webcam remote anschalten konnten, z.B. bei den Mädels zuhause...
    eGenius
    Ja solche Firmen soll es geben. Allerdings nimmt deren Anzahl stark ab. Du hast die beiden UseCases welche dagegen sprechen genannt.
    Das ist aber nicht das Problem von Microsoft. Das Ei habt ihr euch selbst gelegt. Möglicherweise ist nun der richtige Zeitpunkt, um eure Prozesse dahingehend anzupassen.
    Auch wenn es bestimmt so mancher nicht hören mag, aber so einzigartig ist keine Firma. Prozesse lassen sich anpassen und es gibt für alles eine Lösung. Und falls diese tatsächlich noch nicht gefunden wurde, dann ist es eine Chance selbst eine zu finden, sie zu patentieren und Geld damit zu machen.
    Ansonsten gilt das, was schon immer gegolten hat: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

    Das ist so schon richtig. Auch wir sind daran, immer mehr auf Webtechnologien umzustellen, um uns künftig unabhängiger zu machen. Nur dauert das bei einer fünfstelligen Anzahl an PCs halt einfach mehrere Jahre, da es um hunderte spezieller Branchenanwendungen geht, die Schritt für Schritt abgelöst oder modernisiert werden müssen. Das kostet alles Geld und braucht vor allem viel Zeit.
    Man sollte bei all dem Gerede über die Preise bedenken, dass MS per se kein Hardwarehersteller ist. Sie verkaufen AUCH Hardware, sind aber nicht darauf angewiesen. Daher können, dürfen und vielleicht auch müssen die Preise einen Tick höher sein.
    Wichtig ist aber, dass sie 1. einen sehr guten Laptop nun im Angebot haben und 2., dass sie Windows 10 S rausgebracht haben.
    Ich vermute mal, dass der Laptop im Store auch mit Pro zu haben sein dürfte...
    Ich glaube dass gerade Windows ohne Legacy Programme nicht funktionieren kann, weil z.B.
    die Alleinstellungsmerkmale dann wegfallen (z.B. Shell Extensions).
    Viel funktioniert halt in Windows nur so gut, weil man den Windows Explorer gut aufbohren
    kann (WinZip, 7Zip, Diverse Tools, WinDream, Clipboard Manager alle mit Shell Extensions
    etc.).
    Das ist es was Windows noch so sehr von anderen Systemen unterscheidet - ein gut
    funktionierender Explorer.
    Solange für solche Funktionalität kein UWP Ersatz geschaffen wurde ist Windows S
    zu restriktiv.
    TonyStark
    Gibt es hier bei uns auch.
    Zum Beispiel hier in Bochum.
    Hier hat eine Schule vor 4 Jahren angefangen alles auf Tablett und Notebooks umzustellen.
    Jeder Schüler hat sein eigenes Gerät.

    Du stimmst mir aber hoffentlich zu, dass die Schule damit eine große Ausnahme ist. Ein paar weitere handhaben es ähnlich, es ist aber bei weitem nicht die Regel.
    Windows 10 S verhindert aber schon generell den Start einer *.exe-Datei oder geht es nur um die Installation von Software? Ich lese immer nur was vom ausschließlichen Installieren über den Store. Portable Software ist aber hoffentlich ebenfalls ausgesperrt, sonst macht das ganze Konstrukt ja gar keinen Sinn.
    ExMicrosoftie

    Ich vermute mal, dass der Laptop im Store auch mit Pro zu haben sein dürfte...

    Nein, nur mit Windows S.
    "Der Wechsel zu Windows 10 Pro ist jederzeit problemlos und zu günstigen Konditionen möglich"
    Bei dem Preis ist halt nur "S" drin ;-)
    marko73
    Du stimmst mir aber hoffentlich zu, dass die Schule damit eine große Ausnahme ist. Ein paar weitere handhaben es ähnlich, es ist aber bei weitem nicht die Regel.

    Auch das Gymnasium in das meine Kinder gehen, hat auf Windows 10 umgerüstet.
    Ich denke, dass Kommunen sicher bald auf Windows 10 umsteigen werden, falls sie es nicht schon getan haben.
    Ein Beispiel ist die Stadtverwaltung Dresden, denn die stellt zur Zeit alles auf Windows 10 um. Und ich denke, dass das nicht die einzige Stadt ist, deren IT jetzt auf Windows 10 wechselt.
    Das einzige Problem bei Windows 10 S ist für Unternehmen die Möglichkeit der Nutzung von Fach-Software (wir nutzen z.B. OctoWare TN und Lotus Notes).
    Setter
    Aktuell nur die APP-Versionen von Excel, Word, PowerPoint und OneNote. Outlook nur als OWA sofern der Umgang der Mail-APP nicht ausreicht.

    Aha danke, Du warst der einzige der mich da "erhellen" konnte (oder wollte).
    Ich war etwas verwirrt, weil für W10 meines Wissens die Office Store-Apps (UWA) verschwinden werden (nur noch für Mobile verfügbar).
    Luminol

    Ich denke, wir sollten uns echt langsam von der Denke lösen, dass Windows als Betriebssystem für die Ausführung von Programmen dienen muss. Wozu?

    Ist soweit richtig....das lokale OS und lokale Programme haben mehr oder weniger ausgedient.
    Das sage ich schon länger...auch wenn es hier und da noch ein paar Nischenanwendungen gibt,
    die auf ein lokales OS/Anwendungen aufsetzen. Die Chromebooks zeigen überdeutlich,
    das Cloud-basierende Systeme das alte Paradigma mit der Bindung an lokale Resourcen ablösen.
    Und Microsoft musste darauf reagieren
    Sicherlich ist auch ein Entrümpeln von Windows überfällig.
    Aber....dieses Windows 10 S gibt es zum einen(noch ?) nicht im Laden zu kaufen und zum anderen - es
    fehlt ein passendes Cloud-Ökosystem hintendran....wie es die Chromebooks haben.
    Insofern bin ich da noch etwas skeptisch, lasse mich da aber gerne eines besseren belehren.
    Auch wenn ich derzeit das Cloud-Ökosystem von Google nicht mit Azure tauschen möchte.
    Denn Azure ist mir irgendwie zu "unstrukturiert" und nicht
    wirklich durchgängig.Das kann Google besser.
    Musst du und sollst du auch nicht lassen. Es ist aber noch viel, viel zu früh, um sich darüber Gedanken zu machen. Natürlich geht es auch in diese Richtung. Wenn man berücksichtigt, welchen Weg Windows 10 S da noch vor sich hat, dann fällt es auch leicht zu glauben, dass etwas wie das sagenumwobene "Surface Phone" weder ein Thema für dieses noch für nächstes Jahr ist.

    Ja. Ich dachte da auch nicht an ein Neuanfang für 2017, oder 2018....
    Genauso wird Microsoft nicht nochmal versuchen, Apple und Android hinterher zu hinken.....
    Das hat aber etwas Zukunft trächtiges.... Und das find ich sehr sehr gut!!
    Fassen wir zusammen:
    - Ein schlankes Windows
    - Ein einfaches Windows, weil die Mehrheit der Nutzer kein technisches Verständnis haben, oder sich nicht die Zeit nehmen wollen, in die Materie einzutauchen. Deswegen sind die "einfach" zu bedienenden iPhones und iPads so beliebt.
    - Die Mehrzahl der privaten Nutzer will auch nichts besonderes mir dem System anstellen (Schreiben, lesen, Mails, Chats, News, Fotos, etc. Alles, was die Apps wunderbar können)
    - Und wem es nicht reicht, geht zum upgrade über (Das wäre dann das Dr. Windows Forum. ;) )
    Die Grundidee mag von der technischen Sichtweise aus betrachtet gut und richtig sein, für Schulen sowieso. Für mich persönlich wäre das allerdings keine Option. Zumindest nicht, bis man Apps auf einem PC kontenübergreifend installieren kann. Ich kaufe mir keine App mehrfach, nur um sie mit mehreren Leuten auf einem PC in einem Haushalt nutzen zu können. Das ist für mich der mit Abstand größte Kritikpunkt am App-Konzept selbst.
    Und ob die bei so einigen Usern vorhandene große Sammlung an Spielen, verteilt über mehrere Anbieter (Steam, Origin, Uplay usw.), jemals über das App-Konzept bzw. den Store technisch ausführbar sein werden bezweifle ich stark. Je nach Umfang, gibt man nicht mal ebenso seine ganze Sammlung auf. Da steckt unter Umständen schließlich richtig viel Geld drin.
    Für User, und das werden sehr, sehr viele sein, die "nur" etwas surfen, Emails schreiben, mal einen Brief an die Oma oder ein Amt verfassen, wunderbar. Aber ob man dazu überhaupt einen vollwertigen PC benötigt?
    Kurzfazit: Idee technisch prinzipiell gut, scheitert bei mir aber an der Praxis.
    Für mich ist Windows 10 S nichts und wird es auch nie sein. Genauso wenig wie ich den Mac App Store auf einem Macbook nutzen würde, denn ich zieh mir die Software seit 15 Jahren aus dem Netz und von den entsprechenden Open Source Seiten. Spende hier und da und in den Stores gehen die Entwickler meist finanziell schlechter raus, als jetzt. Da hätten sie wirklich auch mal ne richtig niedrige Marge von 1-5% für sich beanspruchen können. 30%, bzw. dann reduziert 20% finde ich immer noch zu viel.
    Dennoch gibt es viele User, die damit überfordert sind und mehr Apps sind sicherlich eine gute Sache von daher hoffe ich, dass das funktioniert...größere Partner wie Adobe (Cloud) hätte man aber gerne gleich mit an Bord haben können. Die Expressversionen sind für viele nicht ausreichend.
    Hallo,
    erst einmal muss Windows 10 im Bildungsbereich nicht erst Fuß fassen, denn wer zugehört hat und die Nachrichten verfolgt weiß, dass weltweit derzeit >60% aller PC/Notebook im Bildungsbereich bereits mit Windows laufen mit deutlich steigender Tendenz bereits vor dem Event gestern und Windows 10 S.
    Der andere Punkt der hier m.E. falsch verstanden ist sind Apps. Es werden keine neuen Apps programmiert, sondern es werden Win32 Programme mit all ihrer Leistungsfähigkeit in den Windows Store eingestellt und das kann dann Dank Project Centennial hoffentlich jeder der Win32 Programme entwickelt (hat).
    Bei dem Event gestern ist auch einiges an sehr komplexer Software für den Bildungsbereich vorgestellt worden (z.B. 3D Medizin Anatomie). Auch Office 365 Professional ist jetzt im Windows Store verfügbar.
    Dies sind aber keine Apps und nicht auf UWP reimplementiert!!! Office 365 Professional wurde nicht noch einmal komplett als UWP App programmiert. Wer würde so einen Quatsch machen wollen und bezahlen, da es mit Windows 10 on ARM sowieso bald auf aller Hardware laufen kann.
    Vergesst Apps!!!! Apps braucht kein Mensch!! Google Chrome Book wird sich im Bildungsbereich weltweit schwer tun, weil es phantastische Lernsoftware seit Jahrzehnten bereits gibt, die als Win32 Programme programmiert sind und ständig angepasst und verbessert werden / wurden.
    Ich habe solche Programme selbst für meine Kinder gekauft und Kultusministerien in Deutschland haben solche Programme für viel Geld spezifisch entwickeln lassen. Aber eben nicht als Chromebook Apps oder UWP Apps oder IOS Apps sondern als Win32 / Mac Programme.
    Windows 10 S richtet sich primär an Administratoren für Bildungseinrichtungen, die jetzt noch besser verhindern können, dass andere Programme von den Schülern installiert werden können.
    Kenne ich alles von meinem Sohn der erhebliche (kriminelle) Energie darauf verwendet hat sich Administrator Rechte für sein Schul-Notebook zu beschaffen. Mit Windows 10 S helfen die ihm jetzt auch nicht mehr weiter seine eigenen Lieblingsprogramme zu installieren.
    Und dann gibt es Windows 10 S die einfache und schnelle Möglichkeit eine große Zahl an Rechnern mit identischer Software und Konfiguration auszustatten, und ich wette die müssen dafür nicht eine identische Hardware aufweisen.
    Also an alle die immer noch von Windows 10 Apps träumen: Wacht auf und schaut Euch die Win32 Software Kataloge durch und lasst die Hersteller (ISV) wissen ihr würdet die SW gerne auch im Windows Store sehen und am besten mit netten 3D Features angereichert.
    Bisher hatten die Hersteller kein großes Interesse in Software über den Windows Store zu verkaufen und Microsoft an den Umsätzen zu beteiligen. Mit Windows 10 S werden sie vielleicht jetzt noch einmal eine Neubewertung vornehmen.
    @ Martin
    Leider m.E. schon wieder der falsche Fokus und die falsche Grundaussage. Für mich wird sich nichts ändern, da ich meine SW Programme auch jetzt schon alle kaufen kann und sich für mich
    Office 365 Professional gleich verhält und gleich präsentiert, ob ich es im Windows Store oder bei Media Markt kaufe.
    Artemisos
    Ist soweit richtig....das lokale OS und lokale Programme haben mehr oder weniger ausgedient.
    Das sage ich schon länger...auch wenn es hier und da noch ein paar Nischenanwendungen gibt,
    die auf ein lokales OS/Anwendungen aufsetzen. Die Chromebooks zeigen überdeutlich,
    das Cloud-basierende Systeme das alte Paradigma mit der Bindung an lokale Resourcen ablösen.
    Und Microsoft musste darauf reagieren

    Ich denke, da kennst Du vielleicht die Netzinfrastruktur der Schulen nicht recht. Cloud-basierte Systeme funktionieren nur, wenn jeder Schüler an jedem Arbeitsplatz in jedem Klassenraum eine Hochgeschwindigkeits-Netzwerkzugang hat.
    Das ist ja m.W. in keiner Schule in einem Hightech Land wie Deutschland und auch in keinem Uni in jedem Hörsaal der Fall. Garnicht zu reden von den fehlenden Breitband Anschlüssen im ländlichen Raum.
    Meine Kinder gingen in München zur Schule (ganz vorne dabei in Bezug auf technische Ausstattung) und jetzt in Melbourne, Australien, in der Innenstadt.
    Keine Chance, dass in absehbarer Zukunft auf ein lokales OS und lokal installierte Software verzichtet werden kann.
    Ist wohl mehr eine Lösung für die neuen Schulen, die auf dem Mars dann eingeweiht werden. Keine Lösung für diese Welt die überwiegend nicht so Hightech ist wie Vorzeige-Schulen in den führenden Industrienationen.
    Einfach einmal die Realität um einen herum anschauen und nicht auf die Zeitmaschine warten, die über Nacht eine Wunschzukunft installiert.
    "Bisher hatten die Hersteller kein großes Interesse in Software über den Windows Store zu verkaufen und Microsoft an den Umsätzen zu beteiligen. Mit Windows 10 S werden sie vielleicht jetzt noch einmal eine Neubewertung vornehmen."
    Richtig
    Sie bringen einen Warnaufkleber an:
    "Achtung! Läuft nicht unter Windows S"
    Allein schon der Ausdruck "Upgrade auf Pro" ist in meinen Augen dämlich.
    Jeder will ein Upgrade, sei es im Flugzeug oder im Hotel.
    "Upgrade" deutet ich habe nicht das Optimale, es gibt besseres....aber MS und Marketing...
    NurEinUser
    Die Grundidee mag von der technischen Sichtweise aus betrachtet gut und richtig sein, für Schulen sowieso. Für mich persönlich wäre das allerdings keine Option. Zumindest nicht, bis man Apps auf einem PC kontenübergreifend installieren kann. Ich kaufe mir keine App mehrfach, nur um sie mit mehreren Leuten auf einem PC in einem Haushalt nutzen zu können. Das ist für mich der mit Abstand größte Kritikpunkt am App-Konzept selbst.
    Und ob die bei so einigen Usern vorhandene große Sammlung an Spielen, verteilt über mehrere Anbieter (Steam, Origin, Uplay usw.), jemals über das App-Konzept bzw. den Store technisch ausführbar sein werden bezweifle ich stark. Je nach Umfang, gibt man nicht mal ebenso seine ganze Sammlung auf. Da steckt unter Umständen schließlich richtig viel Geld drin.
    Für User, und das werden sehr, sehr viele sein, die "nur" etwas surfen, Emails schreiben, mal einen Brief an die Oma oder ein Amt verfassen, wunderbar. Aber ob man dazu überhaupt einen vollwertigen PC benötigt?
    Kurzfazit: Idee technisch prinzipiell gut, scheitert bei mir aber an der Praxis.

    Aber das geht doch jetzt schon. Ich hab zum Beispiel den DVD-Player von Microsoft über mein Konto gekauft. Und da ich mehrere Geräte nutze oder Admin bin (z.B.: meiner Kinder), konnte ich mich an den Geräten anmelden, die App über mein Konto laden und für alle zugänglich machen.
    Erstens ist das Upgrade auf Pro zunächst kostenlos. Zweitens frage ich mich, wie das zu W10 auf ARM passt. Mein Eindruck ist, MS weiß nicht, wohin die Reise geht. Das drückt dann die Verunsicherung durch Userproteste bei Veränderungen aus.
    Aber das geht doch jetzt schon. Ich hab zum Beispiel den DVD-Player von Microsoft über mein Konto gekauft. Und da ich mehrere Geräte nutze oder Admin bin (z.B.: meiner Kinder), konnte ich mich an den Geräten anmelden, die App über mein Konto laden und für alle zugänglich machen.

    Insofern das Konto auch auf dem jeweiligen Gerät verbleibt und nicht gelöscht wird...
    Erstens ist das Upgrade auf Pro zunächst kostenlos. Zweitens frage ich mich, wie das zu W10 auf ARM passt. Mein Eindruck ist, MS weiß nicht, wohin die Reise geht. Das drückt dann die Verunsicherung durch Userproteste bei Veränderungen aus.

    Was willst du damit sagen? Was soll da nicht zusammen passen? Zumal Win10 ARM Geräte frühestens Ende des Jahres kommen.
    Du stimmst mir aber hoffentlich zu, dass die Schule damit eine große Ausnahme ist. Ein paar weitere handhaben es ähnlich, es ist aber bei weitem nicht die Regel.
    Windows 10 S verhindert aber schon generell den Start einer *.exe-Datei oder geht es nur um die Installation von Software? Ich lese immer nur was vom ausschließlichen Installieren über den Store. Portable Software ist aber hoffentlich ebenfalls ausgesperrt, sonst macht das ganze Konstrukt ja gar keinen Sinn.

    Ja, natürlich stimme ich Dir zu.
    Für mich als Admin im Bildungsbereich, wäre das wahrlich ein Traum. Bei Edge müsste dann aber endlich das Inframe-Drucken möglich sein
    Hallo,
    sorry, aber was hier schon wieder passiert, ist die Beurteilung des Erfolg von Windows 10 S aus der Sicht der Consumer Kategorie, die hier in den Diskussionen immer dominant ist.
    Schaut Euch die Youtube Videos des gesamten Event gestern an und fragt Euch wieviele Consumer Microsoft bei dem Event hat zu Wort kommen bzw. live auftreten lassen. Und fragt Euch wann und wo ihr meint, dass Microsoft Euch als Consumer ansprechen wollte. Vielleicht als Kunden für das neue Surface Laptop, dass aber auch garantiert mit Windows 10 Pro zur Verfügung stehem wird !!!
    Wenn ihr Kinder/Enkel/Neffen/Nichten oder sonst Schüler oder deren Eltern zu Euren Mitmenschen zählt, mit denen ihr Euch austauscht, dann fragt die einmal, wie es in deren Schule abläuft mit der Nutzung und Administration von PC/Notebook.
    Wie bereits gesagt sind meine Kinder gerade in genau dem Alter wo sie PC/Notebook in der Schule nutzen. Mit Windows und mit Mac OS X und ich glaube sehr genau verstanden zu haben warum dies so ist.
    Mein Sohn erstellt in der Schule z.B. komplexe 3D Animationen mit professionellen Tools wie z.B. Maya oder Unreal und arbeitet daran zu Hause weiter. Warum wohl? Weil er später als Professional auch nicht mit einer App aus dem Google PlayStore arbeiten wird. Genauso wie später niemand mit Office Mobile Apps beruflich arbeiten wird, jedenfalls kenne ich keine Firma wo das so wäre.
    Geht das mit Chromebook und zu Hause als Cloud-basierter Service ohne jedes Elternhaus zu einem Highspeed Internet Zugang ohne Datenlimit zu zwingen ?!? Wird es demnächst professionelle Tools wie Maya als App im Store geben für 99 Cent ?!? Wird die Schule den Eltern erklären, dass ihr Kind zwei Geräte braucht statt nur einem Windows Notebook, weil es Spotify noch nicht als App im Windows Store gibt ?!?
    Die Administratoren an seiner Schule werden m.E. über Windows 10 S jubeln und genau das ist die Zielgruppe, um die es bei Windows 10 S geht und die Schüler von heute sind die Kunden und Nutzer von morgen!!!
    Und noch einmal zum Thema Windows Store:
    Seit Anfang an gibt es die Möglichkeit für Firmen-eigene bzw. Schul-eigene Stores, die nur einen eingeschränkten Nutzerkreis mit speziellen Zugangsberechtigungen mit Programmen versorgen.
    Und das sind bereits jetzt und werden zukünftig immer mehr Win32 Programme sein die über Projekt Centennial in die Lage versetzt werden über einen Store installiert zu werden und in einer Sandbox für Sicherheitssapekte zu laufen.
    Leider bekommt der Consumer davon überhaupt nichts mit.
    @Martin
    hör doch bitte auf in Deinen Artikeln immer alles aus der Consumer Perspektive zu betrachten und damit Deinen Lesern zu vermitteln, dass sich die IT Industrie nur um Consumer dreht.
    Das ist vielleicht für Google derzeit so, weil Google möglichst viele persönliche Daten von Consumern sammeln muss, für das eigene Geschäftsmodell. Aber auch das wandelt sich sicher gerade deutlich.
    Für die IT Industrie sind Consumer nur ein kleiner Teil, insbesondere wenn es um Software Umsätze geht. Und Microsoft ist bestimmt die letzte Firma, die sich primär auf Consumer ausrichten wird (ausser bei der XBox und Games).
    An alle Consumer: Akzeptiert, dass ihr nicht der Nabel der IT Welt seit (zumindest nicht bei Microsoft).
    Gruß,
    Würmi
    borgdrone
    Arbeitet Adobe denn schon an vollwertigen Apps für Photshop etc.?

    Bei dem Event von Microsoft geht es um die vollwertigen Adobe Win32 Programme, die Schüler benutzen, weil sie die später auch im Beruf benutzen werden und für die Adobe sehr, sehr günstige Konditionen für Bildungseinrichtungen einräumt.
    Die (semi)professionellen Adobe Programme werden über Projekt Centennial dazu befähigt aus einem (eigenen) Store (sehr gut möglich nur für eine einzelne Bildungseinrichtung) abgerufen werden zu können und in ggf. in einer Sandbox aus Sicherheitsgründen ausgeführt zu werden.
    Einfach einmal die Video Aufzeichnung des Microsoft Event anschauen.
    An alle Consumer: Akzeptiert, dass ihr nicht der Nabel der IT Welt seit (zumindest nicht bei Microsoft).

    Sind es nicht die Verbraucher, die letztendlich Geräte kaufen?
    Ich kann nur hoffen das die OEM´s die Surface-Referenz nicht zu ernst nehmen. Man könnte meinen das Windows nur mit 512GB Speicher Plus in Verbindung mit einem i7 umgehen kann.
    Ob Surface Pro, Book und nun Notebook - überall der selbe Quatsch.
    Hmm, gerade den Schulbereich muss man aber aus der Consumer Sicht betrachten, denn
    hier sind es die Eltern der Schüler die dann entscheiden WELCHER Laptop angeschafft wird.
    Der Widerstand fängt schon bei so simplen Dingen wie dem Taschenrechner an.
    Und Schulen wo man diese Geräte gratis bekommt kann man zumindest in Österrreich
    noch an einer Hand abzählen.
    Und eine noch ganz andere Frage zu Windows S:
    Wie kann man auf solchen Geräten z.B. Druckertreiber installieren? Kenne keinen
    Hersteller, der das über den App-Store abwickelt, zumindest für altere Modelle
    schon gar nicht...
    Und die Realität sieht dann wahrscheinlich so aus:
    Irgend ein Spiel/eine Software lässt sich dann auf dem Gerät nicht installieren.
    Ein Elternteil/Oma/Opa drücken dem Kind 50€ für das Upgrade in die Hand, dann wird
    es ein Windows 10 Pro.
    Ende der Beschränkung!
    Was hat man dann im Bildungsbereich gewonnen - nix.
    Ist nur ein netter Versuch die Chromebooks zu verdrängen, wie damals bei den ersten
    EeePCs.
    wuermi
    Hallo,
    sorry, aber was hier schon wieder passiert, ist die Beurteilung des Erfolg von Windows 10 S aus der Sicht der Consumer Kategorie, die hier in den Diskussionen immer dominant ist......

    Ich habe die PK nur teilweise gesehen bzw. auf W10S und Panay durchgeskippt.
    Einerseits hast du Recht. Im vorgestellten Kern ging es bei W10S nicht um Consumer, sondern um EDU. Es ging aber auch nicht um Maya und Unreal, oder wie willst du das auf den 189€ Geräten zum laufen bekommen? Hier ging es für mich klar und einzig um Konkurrenz für das Chromebook. Insbesondere in den USA, wo MS immer weiter verliert. Deshalb drehte es sich in diesem Abschnitt fast ausschließlich um die Stärken des Chromebooks. Preis, Einfachheit, Zusammenarbeit und einfaches Management.
    Mit Maya, Unreal bzw. „professionellen Sachen“ und vollwertigen Programme hat man jahrelang argumentiert. Auf dieser Basis hat man sich lange Zeit über Chromebooks lustig gemacht, mit unechten Laptops oder 99 cent apps geworben , bis die Geräte wie aus Zauberhand plötzlich Anklang fanden. Was einem dort überhaupt mal zu denken geben sollte: Google tat es mMn mit wenig „Drang“. Google hat das Pixel längst rausgenommen und es wirkt/wirkte auf mich nicht so, als würden sie die ganze Plattform groß pushen. Die Leute wollen, mögen und nutzen es mittlerweile allerdings trotzdem. (mobiles OS und der Abgleich spielen sicher eine große Rolle) Manchmal erscheint es mir sogar so, dass Google mit der Sache was anderes und größeres vorhat und denkt: „Leute, reißt uns die Dinger nicht aus der Hand. Das richtige Teil kommt erst noch“
    Davon mal ab. Ich denke, dass W10S im „big picture“ auf jeden Fall auch im Consumer Bereich seinen Platz hat. Die erste Brücke schafft man jetzt mit dem neuen Surface.
    PexWeg
    Hmm, gerade den Schulbereich muss man aber aus der Consumer Sicht betrachten, denn
    hier sind es die Eltern der Schüler die dann entscheiden WELCHER Laptop angeschafft wird.

    Da man W10 ja ganz simpel administrieren kann, glaube ich nicht, dass die Meinung ist, dass die Schüler das Gerät kaufen, sondern die Schule, und dieses den Schülern für den Unterricht zur verfügung stellt. Dies natürlich nur für die unteren Stufen.
    Wie ist das in den USA?
    PexWeg
    Hmm, gerade den Schulbereich muss man aber aus der Consumer Sicht betrachten, denn
    hier sind es die Eltern der Schüler die dann entscheiden WELCHER Laptop angeschafft wird.
    Der Widerstand fängt schon bei so simplen Dingen wie dem Taschenrechner an.

    Sorry, aber das habe ich bei allen Schulen die meine Kinder besucht haben anders erlebt!
    Die Schule gibt das Betriebssystem und die Version vor und HW Mindestanforderungen. Die Eltern können dann noch entscheiden wie viel sie für ein neues oder vielleicht doch älteres gebrauchtes MacBook (Air oder Pro oder ...) mit 13" oder 15" Display ausgeben wollen. Ein Windows Notebook ist aber keine Option, da die Schule keine Software und keine Administration dafür bietet.
    Und umgekehrt nur Windows Notebook mit OS und HW Mindestanforderung und kein Apple Gerät.
    Meist bietet die Schule einen Kauf als Bundle oder Sammelbestellung zu Vorzugskonditionen und man will
    seine Kinder ja nicht arm aussehen lassen.
    Taschenrechner ist das vielleicht kein gutes Beispiel, da ich noch keinen hatte, wo ich ein anderes OS oder
    zusätzliche SW darauf installieren konnte.
    Fanta86
    Ich habe die PK nur teilweise gesehen bzw. auf W10S und Panay durchgeskippt.
    Einerseits hast du Recht. Im vorgestellten Kern ging es bei W10S nicht um Consumer, sondern um EDU. Es ging aber auch nicht um Maya und Unreal, oder wie willst du das auf den 189€ Geräten zum laufen bekommen? Hier ging es für mich klar und einzig um Konkurrenz für das Chromebook. Insbesondere in den USA, wo MS immer weiter verliert. Deshalb drehte es sich in diesem Abschnitt fast ausschließlich um die Stärken des Chromebooks. Preis, Einfachheit, Zusammenarbeit und einfaches Management.

    Ich würde mich freuen, wenn die Notebooks für meine Kinder nur umgerechnet 189 € gekostet hätten.
    Der Unterschied ist da wohl, dass in Deutschland und Australien, wo ich die Situation direkt beurteilen kann, sowohl von der Gesellschaft als auch von den Eltern ein größerer Stellenwert auf Bildung gelegt wird und die Eltern (in seltenen Fällen auch die Schulen) für Notebooks tiefer in die Tasche greifen, damit ihre Kinder / Schüler mit Programmen arbeiten die sie später in ihrer beruflichen Karriere weiter benutzen können.
    Daher auch das Upgrade von Windows 10 S auf Windows 10 Pro, weil meine Kinder, wenn sie die Schule verlassen und zur Uni gehen oder in den Beruf nicht mehr durch die Schule und deren Administratoren auf Windows 10 S limitiert werden, sondern ihr teueres Notebook mit dann allen Windows 10 Programmen der Welt ausstatten können und weiter benutzen. Sicher müssen sie dann die Schullizenzen für professionelle Software zurück lassen und die Studentenlizenz selber kaufen. Aber vielleicht müssen sie die Software nicht einmal neu installieren.
    Wenn die Schule in der Unterstufe / Mittelstufe Notebooks auf Schulkosten anschafft, dann ist die Preisklasse <200€ natürlich interessant aber eben auch limitiert.
    Schau Dir die Zahlen an, dann siehst Du, dass sich USA entgegengesetzt zu dem Rest der Welt verhält was den Zuwachs von Chromebook angeht.
    Entscheidend war es für Microsoft mit Windows 10 S bei der Administration mit Chromebook gleich zu ziehen weniger beim Preis. Es gilt für jeden Schüler möglichst einfach und schnell eine stabile und einheitliche OS, Software und Konfigurationsumgebung bereit zu stellen und Wildwuchs bei experimentierfreudigen Schülern zu verhindern.
    Das war bei Windows 10 und Vorgängern bisher sehr schwer, wovon mich mein Sohn eindrucksvoll überzeugen konnte.
    Ach ja, wenn Microsoft beim gleichen Event ein Surface Laptop für 1000€ vorstellt, dann ging es dabei sicher eher nicht um Chromebook Konkurrenz sondern um solche Schulen, wie die meiner Kinder und die Weiternutzung eines Surface Laptop in Studium und Beruf.
    Daher auch das Upgrade auf Windows 10 Pro, was bei keinem Chromebook auch nur angedacht ist oder in der Preisklasse <200€ sinnvoll wäre.
    Sorry, aber das habe ich bei allen Schulen die meine Kinder besucht haben anders erlebt!
    Die Schule gibt das Betriebssystem und die Version vor und HW Mindestanforderungen. Die Eltern können dann noch entscheiden wie viel sie für ein neues oder vielleicht doch älteres gebrauchtes MacBook (Air oder Pro oder ...) mit 13" oder 15" Display ausgeben wollen. Ein Windows Notebook ist aber keine Option, da die Schule keine Software und keine Administration dafür bietet.
    Und umgekehrt nur Windows Notebook mit OS und HW Mindestanforderung und kein Apple Gerät.
    Meist bietet die Schule einen Kauf als Bundle oder Sammelbestellung zu Vorzugskonditionen und man will
    seine Kinder ja nicht arm aussehen lassen.
    Taschenrechner ist das vielleicht kein gutes Beispiel, da ich noch keinen hatte, wo ich ein anderes OS oder
    zusätzliche SW darauf installieren konnte.

    Mit Taschenrechner sind vermutlich die von Texas Instruments gemeint.
    In Österreich sind Sammelbestellungen von Lehrkräften bezüglich Taschenrechner/Computern
    definitiv verboten und soweit ich das sehe in Deutschland auch, ausser es sind offizielle
    Lehrmittel (dann muss das aber auch so wie ein Schulbuch von der Schulbehörde zur
    Verfügung gestellt werden).
    Keine Sammelbestellungen durch Lehrkräfte | GEW-Wittmund
    Insofern ist das (zumindest in manchen Ländern) eine Goodwill Aktion der Eltern, wenn
    die dann genau das vorgeschlagene Modell nehmen.
    Luminol
    Hier tummeln sich ambitionierte Windows Jünger. Für sie ist Win S (noch) nicht genug. Allerdings kenne ich in meinem Arbeitsumfeld etliche User, die ein Notebook nur zum Surfen, Mailen, Präsentieren (nicht etwa Präsentationen bauen) und ein bisschen Schreiben und Rechnen brauchen. Im Arbeitsumfeld läuft der Rest auf dem Terminalserver per VPN. Wozu also Programme? APPs aktualisieren sich, sind sicher, sparen Platz und die Cloud dient als Datenhalde.
    Meine Teenies streamen, surfen und chatten. Geht alles am besten mit edge.
    Ich denke, wir sollten uns echt langsam von der Denke lösen, dass Windows als Betriebssystem für die Ausführung von Programmen dienen muss. Wozu?
    Jepp und deshalb reicht es ja auch für die Allermeisten Aufgaben eines Schülers, Lehrers und Studenten (wenn er in Geisteswissenschaften unterwegs ist).

    Du sagt es, per VPN. Da komme ich dann auf unser VPN nicht mehr drauf, da Sophos keine Windows App hat sondern nur ein x86 Tool. Würde das klappen, komme ich nur mit einer absolut bescheidenen App auf unseren Citrix Server rauf. Genauso in der Uni, der Windows Store bringt mir absolut nichts, da die Programme die wir benutzen x86 sind. Mac oder Windows .Auch der VPN Zugang der Uni ist so mit Windows S nicht zu erreichen, ebenfalls keine App. Ich frage mich, wer das OS einsetzen Soll, dafür benötigt man ja erstmal eine andere Infrastruktur ohne lokales AD.
    wuermi
    @Martin
    hör doch bitte auf in Deinen Artikeln immer alles aus der Consumer Perspektive zu betrachten und damit Deinen Lesern zu vermitteln, dass sich die IT Industrie nur um Consumer dreht.

    Hör du bitte auf, mich falsch zu verstehen, mir das Wort im Mund herum zu drehen und mir sagen zu wollen, was ich zu tun habe.
    An den Tabletklassen die ich kenne bezahlen die Eltern die Tablets, die dann über die Schule beschafft werden. Oft in einem monatlichen Betrag an den Dienstleiter, der auch Wartung und Ersatzgerät verfügbar macht.
    Einen Einfluss darauf welche Hardware angeschafft wird haben die Eltern aber meistens nicht. Da redet bei den Anforderungen das KM mit, die Schulkonferenz, die Fachschaft, der Schulträger usw. mit. Ausgeschrieben werden dann die Rahmenbedingungen und der günstigste bekommt den Zuschlag.
    Wichtig ist, dass die Geräte identisch eingerichtet sind, so dass kleinere Störungen im Unterricht beseitigt werden können und dass in Prüfungssituationen mindestens ein identisches Ersatzgerät sofort verfügbar ist. Idealerweise greift dass dann über das Netz direkt auf die Daten des Schülers zu, so dass er nach der Anmeldung direkt weitermachen kann. So passiert es derzeit auch in DV-Räumen.
    Bisher ist es so, dass im Schulversuch Tabletklassen an mehrzügigen Schulen eingerichtet werden, dass die Schüler im Zweifel (zum Beispiel kein Geld) eine Ausweichmöglichkeit haben.
    Ich denke wir sollten bei der Betrachtung unterscheiden ob es sich um persönliche Geräte handelt oder um stationäre Geräte die im EDV-Raum genutzt werden.
    Bei den nicht persönlichen Geräten werden die stationären und vernetzten Geräte bei uns jede Nacht automatisch auf Fehler überprüft, komplett neu eingerichtet und alles gelöscht, was sich nicht auf dem persönlichen Bereich befindet.
    Da sehe ich noch keinen dringenden Bedarf für Windows S zumal wir eben auch Unternehmenssoftware darauf verwenden und der Vertrag noch einige Jahre läuft.
    Anders sieht es meiner Meinung nach bei persönlichen Geräten aus.
    Gut wäre es, wenn ein persönliches Gerät dann noch einen separaten privaten Bereich hat, der auch eine Nutzung außerhalb der Schule ermöglicht. Das erhöht den Anreiz zu finanziellen Beteiligung der Eltern. Im privaten Bereich sollten aber auch nur Apps funktionieren, damit da nichts kaputt gemacht wird.
    Da macht auch ggf. das freikaufen nach dem Ende der Schullaufbahn Sinn und über die Beschränkung auf Apps wird die Funktionsfähigkeit für den schulischen Einsatz sicher gestellt. Bei uns sind die Schüler im Schnitt 3 Jahre, ein Gerät für 200 € würde dann ungefähr 6 € im Monat koten und dann ins Eigentum der Schüler übergehen (Auf eigene Sachen passt man auch besser auf).
    Ich gehe von einem weit billigeren Preis für die Schulen aus, dann wären in dem Preis auch die Wartung und Versicherung drin.
    @Martin
    Es ist aber sehr viel mehr, nämlich nicht weniger als die Zukunft von Windows. Und es ist das Windows, wie ich es immer wollte. Nein, es ist das Windows, welches die meisten Leute wollen, viele wissen es nur noch nicht.
    Sorry, liest Du eigentlich was Du schreibst? Wie soll man das denn verstehen und warum wird kein Windows 10 (Pro, Home, u.a.) zukünftig mehr benötigt? Hat Microsoft diese Message bei dem Event gestern vermittelt oder hast Du dies aus zuverlässiger Quelle? Warum soll dann ein Upgrade auf Windows 10 Pro jederzeit möglich sein?
    Windows 10 S ist das Windows der Zukunft was alle Leute wollen. Auch wenn Du zugibst zu provozieren, sagst Du entweder damit, dass Du und alle Leute die gleichen Anforderungen haben wie die Administratoren von hunderten von Notebooks / PC in Bildungseinrichtungen. Oder Du willst sagen, es ist gut, wenn man keine Software mehr installieren kann, die nicht von Microsoft im Windows Store angeboten wird und an der Microsoft dann immer mit verdient.
    Ich denke Du liest Dir die Kommentare zu einigen Deiner Artikel durch. Wie viele der Kommentare hier geben Deiner Meinung nach wieder, was die Message von Microsoft bei dem Event gestern war und an wen sich Windows 10 S richtet und warum das Upgrade auf Windows 10 z.B. bei einem Surface Laptop für 1000€ sinnvoll ist, wenn ein Notebook / PC die Schule verlässt und nach dem Schulabschluss weiter genutzt wird.
    Vielleicht habe ich ja den Microsoft Event gestern völlig falsch verstanden (wird sich ja bei dem OneCast heute zeigen). Auf jeden Fall geben die Kommentare zu diesem Artikel hier nicht wieder, dass Windows 10 S primär und vielleicht sogar ausschliesslich für Schulen und Bildungseinrichtungen konzipiert ist und wohl noch Nutzer von PC / Notebook bei denen die Organisation zu der sie gehören die Administration und ggf. Software Bereitstellung vollständig kontrollieren will.
    Wenn Dein Argument war, dass die alleinige Installation von Apps aus dem Windows Store sicherstellt, dass der PC / Notebook immer schnell und stabil läuft, dann stimmt das auch nicht mit meiner eigenen Erfahrung überein. Ich brauche nur nachzuschauen was jede App meint im Hintergrund alles ausführen zu müssen, insbesondere an Internet Kommunikation, wenn ich das nicht explizit unterbinde, und dann erlebe ich wie z.B. mein Windows 10 Mobile Smartphone mit fast jeder neuen App langsamer wird und schneller wieder aufgeladen werden muss.
    Auf Deine Eimschätzung zu Win32 Programmen will ich jetzt nicht noch einmal eingehen, aber ich habe gestern bei dem Microsoft Event genau das Gegenteil präsentiert bekommen und in dem OneCast heute habe ich als Message verstanden, wie essentiell wichtig es ist die Win32 Programme über Project Centennial auf Windows 10 S installierbar zu machen und damit den heutigen Vorteil von Windows PC über Windows 10 S mit der einfachen Administration und Kontrolle für viele Geräte zu verbinden.
    Ich bin sicher, dass viele von diesen über Project Centennial umgesetzten Win32 Programmen nicht in einem öffentlichen Windows Store auftauchen werden, weil dann Microsoft mitverdient und viele Lizenzmodelle wie z.B. eine Site Lizenz, wenn Du weißt was das ist, nicht funktionieren.
    Was schätzt Du was Bildungseinrichtungen bei schwankenden Schülerzahlen für Lizenzmodelle überwiegend verwenden?
    @steffend
    Vielen Dank für die sehr detaillierte und wichtige Darstellung aus Sicht einer Schule
    Läutet Windows 10 S nun das Ende der Desktop-Programme ein? Ich für meinen Teil versuche seit kurzem auf dem W10-Notebook auf solche zu verzichten und mit Apps aus dem Store auszukommen. Bis auf alternative Browser ist ganz gut damit klarzukommen. Einfache, sichere Installation aus dem Store, geregelte Updates und die Möglichkeit, die Apps ohne Dateireste wieder deinstallieren zu können, hat etwas für sich. Zugriff auf die System-Dateien brauche ich unter Windows sowenig wie unter Windows Phone oder Android. Denke, könnte mich mit Windows 10 S anfreunden. Aber dazu muss der Store noch mehr bieten. Wie im Artikel erwähnt: Google und Mozilla sollten ihre Browser endlich als Apps anbieten.
    @wuermi: Ich sage, was ich schreibe. Wenn du das falsch interpretierst, bin ich dafür nicht zuständig. Du ziehst falsche Schlüsse und behauptest dann auf deren Basis, ich würde Mist erzählen. Und wieder reißt du einzelne Sätze aus dem Zusammenhang. Sorry, da bin ich raus.
    @KeinUntertan: Nein, Windows 10 S ist nicht das Ende der Desktop-Programme. Aber es läutet deren Modernisierung ein - hoffe ich zumindest.
    Im Netz fiel bereits mehrmals das Wort "abgespeckt", sowie dass man Win 10 Pro "nachrüsten" kann und damit ist die Sache erledigt.
    Der NormalUser will die volle Profipower und wenn er nur Katzenbilder guckt, das war früher schon so und wird sich niemals ändern...
    @Martin
    Wenn fast alle Kommentare nicht das verstanden haben was Microsoft bei seinem Event vermittelt hat und Windows 10 S als analog zu Windows RT interpretieren oder Windows 10 S als billige Einsteiger Version wie Windows 10 mit Bing sehen und als Abzocke weil man hinterher für das Upgrade auf Windows 10 Pro Geld bezahlen soll dann würde ich mich zumindest einmal fragen, ob Leser von Deinem Artikel verstanden haben was bei dem Microsoft Event gestern als Windows 10 S vorgestellt worden ist.
    Sorry, wenn hier die Meinungen zwischen uns divergieren aber ich hatte das YouTube Video von dem Microsoft Event gestern vollständig angeschaut bevor ich Deinen Artikel gelesen habe und traue mir zu den Microsoft Event gestern richtig verstanden zu haben.
    Vielleicht kann ja der Microsoft Mitarbeiter heute abend beim OneCast noch einmal aufklären, wie Microsoft Windows 10 S gerne verstanden haben möchte. Ich lasse mich gerne korrigieren von Microsoft.
    @KeinUntertan
    Das einzige was für Windows 10 S erforderlich ist besteht in der Konvertierung der Installationsroutinen (MSI->APPX). Alles andere ist mit einem deutlichen und teueren Zusatzaufwand verbunden und macht nur dann wirklich Sinn, wenn die Software auf etwas anderem laufen soll als dem X86 oder ARM PC (inkl. Notebook, 2in1 Convertible, Tablet, StickPC)
    Windows Central hat dies m.E. gut dargestellt.
    Microsoft's Project Centennial App Bridge makes sense of Win32 apps on phone | Windows Central
    Microsoft Office 365 Professional ist daher m.E. keine UWP, auch nicht so geplant und wird genauso sein wie Office 365 Professional schon jetzt auf dem PC ist. Das es im Windows Store jetzt auch herunter geladen und installiert werden kann ist durch Windows 10 S bedingt, stellt aber m.E. keine Modernisierung von Office 365 Professional dar, auf die ich auch gerne verzichte wenn ich mich mit der jeweils aktuellen Office Version gut eingearbeitet habe.
    Office Mobile ist eine UWP und verhält sich leider ganz anders (extrem eingeschränkt) wie ich leider kürzlich ungewollt bei OneNote feststellen musste.
    Wenn Du nur Office Mobile benötigst umso besser für Dich. Ich benötige aber die volle Office Funktionalität und daneben noch viele andere Win32 Programme, die ich mir auch schon gekauft hatte.
    @ wuermi: die Sache geht ja noch weiter.
    An den Versuchsschulen wurden bis zu zehn Stunden pro Woche in den Tabletklassen eingespart, davon halten erstmal die Lehrer nicht, weil die Inhalte so gelassen wurden wie sie waren. Es ist praktisch eine Gehaltskürzung bei gleichzeitiger Mehrarbeit.
    Die Schulträger sind nicht begeistert, weil das Land die Einsparung nicht an sie weitergibt und sich auch nicht an der Beschaffung beteiligen will. Daher geben die auch nur ungern Geld. Die Verlage haben ihren Beitrag darauf reduziert, ihre Bücher in PDF zu verwandeln und Abos zu entwickeln die nach drei Jahren teurer sind als die Druckwerke...
    Die Gelackmeierten sind die Eltern, die Schüler und die Fertigkeiten im Neuland.
    Wenn ich überschlägig eine Lehrerstunde mit 40€ brutto ansetzen gilt folgendes:
    10 Stunden * 52 Wochen * 3 Jahren sind 62.400 € in einer Klasse die das Land an Stunden einspart. Da wäre man eigentlich nicht auf Windows S angewiesen...
    Ich denke Microsoft hat mal wieder verpennt und versucht jetzt noch auf den Zug aufzuspringen. Auch wenn sie den nächsten Zug nehmen, wie so oft werden sie merken, dass wenn sie ankommen alle weg sind.
    Das Einzige was Microsoft hilft ist ein guter Wecker und die Erkenntnis, dass man auf dem Weg zum Bahnhof nicht trödeln soll!
    Danke für den Artikel zu Deiner Sichtweise Martin!
    Auch dafür, dass er wie immer nicht bloß "Lob Hudeleien", sondern so wie man es von Dir gewohnt bleibt, auch so machen berechtigten Kritikpunkt betont und hinterfragt! Wie hoffentlich auch von meinen Posts und Antworten gewohnt, werde ich deshalb versuchen es ebenso zu halten! :)
    Also ich selbst sehe "Windows S" mittlerweile eher als den letzten verzweifelten Versuch an, den "Desaster" Shop, samt seiner wenigen, wirklich brauchbaren Inhalte überhaupt noch "an den Kunden" bringen zu können! Behaupte sogar, das der Zug als "Android" längst mit Hochgeschwindigkeit unüberholbar an Microsoft vorbei gerauscht ist!
    Währenddem MS zu intensiv das Kerngeschäft um Server und Firmen im Auge behalten hat, unterstützen Linux und Android Architektur bereits seit den ersten Versionen die Systeme, welche sogar dank "Touch Screens" rasant ihre Verbreitung in Geld und Service-Automaten ihre Verbreitung fanden!
    Zwar gab es bereits zu der Zeit, als erst XP und danach Windows 7 ihren berechtigten Siegeszug antraten Möglichkeiten sie zumindest nachträglich noch (dank vor den Monitor hängbarer Touch Screen Rahmen) ebenso komfortabel ausstatten zu können, doch dachte wohl Niemand aus dem Hause Microsoft daran, das dies vom privaten Bereich derart stark angenommen werden würde, das sie selbst entsprechend darauf hätten reagieren müssen!
    Und das zu Einer Zeit, in der das auf den Weg gebrachte Betriebssystem VISTA dafür bereits die besten Voraussetzungen mit sich gebracht hatte! Denn sowohl der neue Look, wie auch die unglaubliche Stabilität und Genauigkeit des Systems unter Mirabilis "Front Face", erst Recht dessen optisch brillianter Glass Look (siehe Foto!), verbreiteten sich rasant als neue, deutlich andere NEUE Arbeitsoberfläche!
    Welche unter Vista, von sehr vielen Windows Nutzern/Hatern natürlich als "Kachel Kindergarten" verhasst blieb,, weil eben nicht Jedermann, sondern nur die Touchscreen Rahmen/Monitor Besitzer das tatsächliche Potential dieser brillianten, neuen Technik erkennen und tatsächlich auch für sich ausschöpfen konnten!
    Leider hat man sich dann bei MS viel zu lange Zeit mit den rein auf "Desktop Ansprüchen" basierenden Systemen befasst und nicht zumindest ständig im Auge behalten, (Was dank Google & Co. die deutlich mehr Weitblick für Innovationen bewiesen haben) als kostenlos verfügbare Android Oberfläche immer rasanter den Markt eroberte und bestimmte!
    Zwar kam dann mit "Surface" endlich auch entsprechend optimierte Hardware aus dem Hause Microsoft, doch unterstützte das Gros der "App" Anbieter und Programmierer längst "Play Store" und andere Android Shop Oberflächen!
    Vista ein Desaster? Ja von wegen! Der Kapazitative TouchScreen Rahmen, den man damals kaufen und einfach vor den Monitor hängen konnte, versah es bereits mit einer "High End Oberfläche", wie man sie von der Zuverlässigkeit her, bisher nur von Automaten Bildschirmen kannte! "FrontFace" verlieh dem Ganzen auch was die Optik angeht, den letzten Schliff!

    Und dann auch mal was von mir zur Aussterbenden, wenn nicht sogar in 64er Systemen längst "Verwesender" 32 Bit Architektur:
    Was die 32 Bit Technik angeht, habe ich mich längst in der täglichen Praxis eines Besseren belehren lassen und deshalb auch längst auf 64 Bit gewechselt! Die wenigen überhaupt noch verbleibenden Treiber/Programme, welche noch für die 32 Bit Architektur geschrieben/konzipiert wurden, wohl auch noch das eine oder andere Mal im 64 Bit Windows dennoch weiter integriert und angewandt bleiben, verursachen weder unter der SLOW noch der FAST Preview irgend welche Störungen oder Probleme!
    Die Problematik, welche da 32Bit Treiber/Apps verursachen sollen basiert deshalb wohl auch eher auf der noch immer mangelnden Unterstützung durch Industrie/Hersteller! Vor Allem aber auch dem vorsichtigen taktieren der "Börsianer", welche sich genauso "abwartend unverschämt" verhalten wie damals bei "Vista"! Statt zu investieren und wirklich an der Hardware orientierte Programme/Treiber Programmieren zu lassen, um sie schnell bereit zu stellen, wird da eher weiter an bereits vorhandenen, deshalb auch für die Konzerne preisgünstigeren Routinen herum gefrickelt, bis sie auch innerhalb der 64 Bit Architektur einigermassen zuverlässig arbeiten! Volkswirtschaftlich, oder aus der "Habgier Sicht" der Investoren gesehen, macht das eine gewisse Zeit auch Sinn. Langfristig gesehen aber gefährdet eine derartige Verkaufspolitik die Sicherheit eigener Produkte am Markt!
    Mensch liest sich! :)
    Windows 10 S ist das, was ich NIEMALS wollte.
    Das Win32 Windows ist seit Jahren kaputt, und mit jedem Tag wird es schlimmer. Ein rückwärtskompatibles Monster, welche so viel alten Ballast mit sich rumschleppt, dass es nicht schnell genug vorwärts kommt. Genau das muss sich ändern, und darum muss der ganze alte Mist raus.

    Die Kompatibilität mit altem "Ballast" ist einer der großen Vorteile und imo Erfolgsgründe für Windows. MS kapiert das in letzter Zeit immer weniger.
    Android ist in dem Punkt Windows übrigens nicht unähnlich, jedenfalls besser als WP und iOS.
    UWP ist wegen der vielen Restriktionen als Win32 Ersatz nicht tauglich. Broken by Design.
    Naja, bis winS die Zukunft von Windows werden wird, werden noch viele Jahre vergehen müssen....bis dahin wird man immer noch klassische Windows benötigen - allein schon für deren Entwicklung.
    Und wie schon angemerkt UWP ist noch kein wirklicher Ersatz und Gewohnheiten lassen sich nicht so schnell abstellen.
    Wenn jedoch das Software-Angebot im Windows Store vielfältig genug wird,........

    Da ist es wieder das alles entscheidende "WENN" das uns verfolgt seit es den MS App Store gibt.
    Ich frage mich nur was sich durch Windows S daran jetzt plötzlich ändern soll.
    Außer das es eine neue Windows Variante gibt hat sich für die Entwickler im App Bereich doch nichts zum positiven verändert.
    Keiner User also keine Apps, keine Apps also keine User. Kann man drehen und wenden wie man will, man kommt immer zum Ergebnis das MS ohne eine konkurrenzfähigen App Store nichts reißt.
    Mir ist es schleierhaft wie MS das durch Windows S ändern will.
    Mir ist es schleierhaft wie MS das durch Windows S ändern will.

    "Ändern" kann das MS ja nicht selbst. Und eine "Befreiungsschlag-Maßnahme", die von jetzt auf gleich das Entwicklerinteresse für den Store explodieren lassen würde, gibt es schlicht nicht, oder kennst du eine ?
    Daher eben auch "relativ kleine" Gelegenheiten wie das EDU-Segment nicht auslassen, die für _etwas_ mehr Interesse bei den Developern sorgen können...
    Wobei es MS da wohl noch nicht mal in erster Linie um "neue" Apps gehen dürfte, sondern eher mehr darum, vorhandene Anbieter zu ermuntern, bereits angebotene Windows-EDU-Software per conversion in den Appstore Eingang finden zu lassen.
    Hätte dies auch ( vornehmlich eben in USA ) nur zu einem gewissen Teil Erfolg, hätten Win 10 S- Devices ggü. Chromebooks einen klaren Vorteil, da jene per se auf diesen Softwarebestand verzichten müssen und deren leichte Administrierbarkeit und ihre Sicherheitsvorteile - Hauptgrund für deren US-Erfolg im Bildungsbereich - wären kein Alleinstellungsmerkmal mehr.
    steffend
    @ wuermi: ..

    Vielen Dank für Deinen Input, endlich einmal aus Sicht einer Schule, für die Windows 10S entwickelt wurde.
    Ich hab hier mal einen Link für Dich herausgesucht, wie Ihr Euren eigenen Schul Windows Store aufbauen könnt, und dort auch Eure bisherigen Win32 Programme zum Abruf auf den Tablets / Notebooks der Schüler oder zum vorkonfigurierten Setup per USB Stick bereit stellen könnt.
    https://docs.microsoft.com/en-us/microsoft-store/windows-store-for-business-overview
    Es lohnt sich auch den ersten Teil der Video Aufzeichnung des Microsoft Event am 02.05. einmal auf Youtube anzuschauen.
    Es scheint mir ein bisschen so, als ob die pädagogischen Konzepte und der politische Wille diese zum Erfolg werden zu lassen in Deinem Bundesland (welches denn?) noch nicht so wirklich vorhanden sind.
    In dem Laptop-und-Lederhosen Land wird da schon etwas forscher rangegangen. Ich habe mich auch einmal zu der Computer-Klasse im Münchner Gymnasium bei Infoabenden schlau gemacht.
    Wie bei Euch nur an mehrgleisigen Gymnasien, und nur auf Antrag der Eltern, die auch das Windows Notebook bezahlen müssen, das dann aber von der Schule installiert und konfiguriert wird (das war jetzt lange vor Windows 10 S).
    Eine weitere Hürde war, eine relative hohe Anforderung an die Schulnoten, um in die Computerklasse aufgenommen zu werden. Und zusätzlich die klare Ansage an die Schüler, dass sie mehr arbeiten werden und sehr viel zusätzlich zum Unterricht an Zeitaufwand auf sie zukommt.
    Dafür aber die Aussicht Hausaufgaben digital erledigen zu können, und dabei kooperativ und wenn gewünscht auch zu Hause mit Unterstützung der Lehrer arbeiten zu können. Ich hoffe die Lehrer haben das auf ihr Stundenkontingent dann angerechnet bekommen (wurde den Eltern nicht verraten).
    Selbst die Mittelschule (eh. Hauptschule) ist in München schon in die Richtung losmarschiert.
    Die weiteren Erfahrungen beziehen sich dann auf das Schulsystem in Melbourne, Victoria, AUS. Dort ist es selbstverständlich, dass jeder Schüler ab der Secondary School (6. Klasse) ein Tablett und dann ein Notebook für die Schule benötigt. Sogar an einer Steiner (Walldorf) Schule.
    Die Schüler machen dann auch größere Projekte, gerne auch mal über die Ferien (da kommt Freude auf). Aber viele Schüler fangen dann Feuer, wenn sie an einem größeren Projekt arbeiten. Victoria, AUS, hat aber auch nicht strikt den deutschen Fächerkanon, und in manchen Fächern 3 verschiedene Leistungsstufen (je nach Begabung).
    Ich kann gerne noch mehr erzählen, aber Australien ist vielleicht nicht so interessant für Dich.
    Was ist denn der Schultyp für den Du Verantwortung trägst?
    Ich hoffe wirklich die deutschen Bundesländer starten da noch mal eine echte Aufholjagd.
    Noch mal vielen Dank für Deine Einblicke.
    Würmi
    matzo
    "Ändern" kann das MS ja nicht selbst. Und eine "Befreiungsschlag-Maßnahme", die von jetzt auf gleich das Entwicklerinteresse für den Store explodieren lassen würde, gibt es schlicht nicht, oder kennst du eine ?
    Daher eben auch "relativ kleine" Gelegenheiten wie das EDU-Segment nicht auslassen, die für _etwas_ mehr Interesse bei den Developern sorgen können...
    Wobei es MS da wohl noch nicht mal in erster Linie um "neue" Apps gehen dürfte, sondern eher mehr darum, vorhandene Anbieter zu ermuntern, bereits angebotene Windows-EDU-Software per conversion in den Appstore Eingang finden zu lassen.
    Hätte dies auch ( vornehmlich eben in USA ) nur zu einem gewissen Teil Erfolg, hätten Win 10 S- Devices ggü. Chromebooks einen klaren Vorteil, da jene per se auf diesen Softwarebestand verzichten müssen und deren leichte Administrierbarkeit und ihre Sicherheitsvorteile - Hauptgrund für deren US-Erfolg im Bildungsbereich - wären kein Alleinstellungsmerkmal mehr.
    ^
    Es ist nicht das Entwicklungsinteresse was fehlt, da man existierende Win32 Programme (das ist ein Synonym auf für alle 64 Bit Programme) Ruck-zuck mit Project Centennial für den Windows Store konvertieren kann (einfach mal bei WindowsCentral schlau machen).
    Es macht für die Hersteller von Software (ISV) aber gar keinen Sinn, da Ihre Programme ja jetzt schon über die verschiedensten Vertriebskanäle für gute Lizenzgebühren auf die Windows 10 PC (in welchem Geräteformat auch immer) kommen. Und dazu laufen sie auf den ganzen Vorgängerversionen von Winows 10 und der älteren HW auch noch (minus Windows RT und Windows Phone wegen ARM).
    Jeder ISV wäre blöde zu UWP zu migrieren, weil dann auf jeden Fall eine zweite Software-Linie weiterentwickelt werden muss, da der Nutzerkreis auf Windows 10 eingeschränkt wird und die ganzen schönen Lizenzmodelle im Windows Store nicht mehr zur Verfügung stehen. Für die zusätzlichen Kosten die der ISV hat, darf er dann auch seine Einnahmen mit Microsoft teilen.
    Für Android, IOS, Chrome OS war keine Software vorhanden und daher mussten ganz schnell Apps her, die der Nutzer mit seinen persönlichen Informationen und Reaktion auf Werbung bezahlt. Ein komplett anderes Geschäftsmodell an dem etablierte ISV auf der Microsoft Plattform aber auch Null Interesse haben (jedenfalls ist das bisher so).
    Schaut Euch auch die Apple Welt an, wie viele phantastische Mac OS X es gerade auch ausserhalb des AppStore gibt und wie viele auch im AppStore nur für Mac OS X angeboten werden. Und bei Apple wird im AppStore auch noch richtig Geld für Apps bezahlt, im Gegensatz zu Android. Dies ist durch die hohen Gebühren bei Apple und die viel geringere Abhängigkeit vom Ausspionieren der Apple Nutzer bedingt. Und dann bedenkt, dass die meisten Leute, die sich diese völlig überteuerten Apple Geräte kaufen wohl im Geld schwimmen und das auch gerne für Apps ausgeben.
    Leider will hier wohl keiner einmal Microsoft bei seinem Event am 02.05.2017 zuhören und zur Kenntnis nehmen, dass Microsoft meint was es sagt und warum die Message ist, dass Windows 10 S für Schulen und andere Bildungseinrichtungen gedacht ist und vielleicht noch Firmen und Organisationen, die aber jetzt schon, auch ohne Windows 10 S, ihre Infrastruktur und Administration im Griff haben. Außerdem arbeiten da Erwachsene die voll geschäftsfähig sind und hoffentlich verantwortlich mit ihren Notebooks umgehen.
    Leider wird hier nichts mehr von dieser Microsoft Message an die Leser vermittelt, und stattdessen werden Wunschträume ausgesponnen was Windows 10 S für den Consumer an paradiesischen Zuständen schaffen könnte.
    Schade, schade, dass diese Wunschträume nichts mit der Realität zu tun haben. Und Schade, dass dann hinterher wieder Microsoft daran Schuld sein soll, wenn diese Wunschträume dann wie Seifenblasen zerplatzen.
    Seid nicht böse, aber ich gehe wieder auf die internationalen Portale zurück, wo die Leute zumindest sprachlich die Message verstehen und i.d.R. auch sinnvoller in das Big Picture einordnen können.
    matzo

    Daher eben auch "relativ kleine" Gelegenheiten wie das EDU-Segment nicht auslassen, die für _etwas_ mehr Interesse bei den Developern sorgen können...

    Microsoft ist mit Windows jetzt schon mit >60% Marktanteil weltweit der größte Player im EDU-Segment und wächst in den letzten Jahren durch Windows 10 mit Touch / Stylus so rasant weiter und verdrängt die weltweit unbedeutende Konkurrenz. Die aktuelle Zahlen waren gerade erst überall im Internet zu finden. Einfach mch suchen.
    USA ist zum Glück nicht die ganze Welt, denken vielleicht nicht nur die Windows Nutzer.
    Und ich würde das EDU-Segment nicht als klein einstufen. Vor allem ist es noch nicht gesättigt und die Schüler sind die Kunden von morgen. Microsoft geht es auch nicht primär darum den Windows Store voll zu bekommen, obwohl da natürlich auch Geld rauskommt.
    Und die Apps die immer so sehr vermisst werden, dass man fast nicht weiter leben möchte, sind nicht die Software auf die Schulen und Bildungseinrichtungen scharf sind, sondern die sie mit Windows 10 S lieber verbannen möchten, damit die Schüler konzentriert arbeiten.
    Was zählt ist die volle Office 365 Programm Suite, Team, usw., damit man eine Sache weniger in dem Schul-eigenen Windows Store selbst bereit stellen muss, als Schule.
    @wuermi
    Mein Beitrag war ja Antwort auf wikinger2112's Skepsis, wie denn MS mit Windows 10 S großartig was für die maue Entwicklung des Stores insgesamt bewirken soll. Daher auch der "eingeschränkte" Aspekt darauf in meinem Beitrag.
    Dafür hat es eben durchaus was an Potenzial, gerade eben wegen Centennial conversion bereits vorhandener EDU-Software, wie ich ja auch erwähnte.
    Und dein Punkt, dass Windows EDU-Software ohnehin massiv in Verwendung ist, ist ja gerade, wenn Schulen zusätzlich zu bereits vorhandenem Gerät ( oft "stationären" PC's ), auf dem diese läuft, "mobileres" Neugerät anschaffen wollen, um so attraktiver - gerade ggü. Chromebooks.
    Weil aber nicht alle Schulen sich die Mühe machen ( wollen oder auch können - Schuladmins sind ja bisweilen nicht gerade Cracks, sondern ohnehin vorhandenes Personal, die das mit etwas Weiterbildung dann lediglich nebenher macht ), einen "schuleigenen" Store einzurichten, ist sicherlich kein ISV von EDU-Software gut beraten, sich auf letzteres zu verlassen, wenn 10S-Gerät am Bildungsmarkt nennenswerte Anteile erzielen kann.
    PS:
    Denn gerade jene Schulen, die aus o.g. Gründen "einfach zu realisierende" Lösungen bevorzugen, neigen ja auch bislang eher zur Anschaffung von Chromebooks...
    @matzo
    Du hast mMn mit Deinem Beitrag völlig recht, obwohl ich den Aufwand für die Einrichtung eines Windows Store for Education / Business nicht wirklich aus eigener Erfahrung einschätzen kann und auch kein Administrator bin.
    Trotzdem bleibt das Problem der Lizenzmodelle, die für ISV und Organisationen sehr kritisch sind, weil die Kosten für Software die Kosten für Hardware und OS erheblich übersteigen können. Und die ISV leben von den Lizenzeinnahmen und fast noch wichtiger von den Wartungseinnahmen. Da passen kostenlose Updates, wie sie im Windows Store die Regel sind, nicht dazu. Kostenlose Updates sind sinnvoll, wenn ich mit ein paar neuen Features einen Haufen neue Nutzer dazu gewinnen kann.
    Das versucht nicht mal Microsoft selbst mit der Office Programm Suite, weil es eh schon viel mehr Features gibt als man im Normalfall braucht.
    Mit einem Windows Store for Education / Business haben ISV und Organisation (z.B. Schule) auch die Lizensierung wieder voll unter Kontrolle. Da gibt es dann eine Site Lizenz mit beliebig vielen Nutzern in der Organisation, oder mit Check out / Check in von Lizenzen (z.B. für Schulfachspezifische Software, und wenn die Stunde zu Ende ist werden alle Lizenzen automatisch wieder eingecheckt).
    Solange alle PC immer mit dem Netzwerk der Organisation verbunden sind, z.B. stationäre PC in bestimmten Unterrichtsräumen, ist das alles heute schon kein Problem und ich kann Lizenzserver im Netzwerk nutzen.
    Bei mobilen Geräten ist die Situation anders und da bietet m.E. Windows Store for Education / Business nicht nur Vorteile bei der Verteilung der Software, sondern auch bei der Lizenzverwaltung.
    Ich glaube nicht, dass die ISV im Bereich Bildung in den Windows Store gehen, sonst wären Sie bestimmt auch schon im Google PayStore und Apple AppStore.
    Der nächste sinnvolle Schritt für ISV wäre in die Cloud zu gehen und darauf hat wohl das Chromebook mit Chrome OS gesetzt.
    Dann hängt aber alles an der überall verfügbaren schnellen Internetverbindung ohne Datenlimit und das ist selbst in Deutschland noch Zukunftsmusik.
    Außerdem müssen die ISV den Schritt in die Cloud machen. Da denken sicher alle darüber nach (auch wir) aber das erfordert Anpassungen in der Software und i.d.R. auch andere Geschäftsmodelle (z.B. wer trägt die Kosten für den Cloud Dienst, die ja permanent anfallen).
    ISV überlegen dann sich zum Dienstleister mit Cloud-basierten Software as a Service Angeboten weiter zu entwickeln oder ein zweites Standbein in der Cloud zu haben.
    Da ist m.E. Chromebook und Chrome OS diesmal zu früh dran, und Windows 10 S und Windows Store for Education / Business noch eine ganze Reihe von Jahren die bessere Alternative.
    In unserem Marksegment spielt die Cloud noch keine wirkliche Rolle, gerade auch wegen Datenschutz und Komplexität der Funktionalität und Datenmengen.
    Ich denke im Bildungsbereich ist da sicherlich die Politik gefordert. Solange jede Schule für sich zurecht kommen muss, bleibt das schwierig und ist vielleicht mit dem vorhanden Personal nicht zu machen.
    Aber in dem Bereich der öffentlichen Verwaltung wo unsere Programm Suites und Server laufen, ist bereits der Übergang zu überregionalen Rechenzentrum der öffentlichen Verwaltung fast vollständig abgeschlossen.
    Wäre interessant zu wissen wie sehr Schulen auf ihre Eigenständigkeit großen Wert legen oder einen Vorteil darin sehen, wenn vieles von "Rechenzentren" für größere Organisationseinheiten (Schulverbund, Landkreis, Bezirk, Bundesland) übernommen und damit aber auch vereinheitlicht wird. Windows Store for Education und Server für Daten wären da vielleicht ein Angang.
    Schön einmal eine Diskussion über die Situation für Schulen zu haben.
    Gruß,
    Würmi
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