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Verkaufszahlen des Surface RT: Wer bietet weniger?

Nach wie vor äußert sich Microsoft nicht zu den Verkaufszahlen des Surface RT. Darum darf sich jeder über ein wenig Aufmerksamkeit freuen, der darüber spekuliert. Und Spekulationen haben wir nun wirklich schon reichlich gehört. Aus zwei Millionen wurde eine, dann war die Rede von nur 700.000 Einheiten, die Microsoft absetzen konnte, und nun setzt Heather Bellini von Goldman Sachs dem Ganzen vorläufig die Krone auf: Die Analystin geht nach einem Bericht von bgr von gerade mal 230.000 Surface-Tablets aus, die bisher verkauft wurden.

Mal sehen, wer das jetzt noch unterbieten kann. Spätestens wenn die Schätzungen bei Null angekommen sind, kann ich das widerlegen, denn ich habe eines. Einerseits sind diese Zahlenspiele albern, andererseits könnte Microsoft sie ganz einfach beenden, in dem man selbst sagt, was Sache ist. Der Start des Surface war schlecht, niemand bestreitet das. Ob die Verkaufszahlen nun eine Enttäuschung oder eine Katastrophe sind, macht doch eigentlich keinen Unterschied. Und eine glaubhafte Erklärung könnte Microsoft gleich mitliefern: Vielleicht hätten wir mehr verkauft, wenn wir es denn versucht hätten. Denn dass man so richtig heiß darauf ist, das Surface an den Mann (und die Frau) zu bringen, kann ich bislang nicht erkennen.

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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