Microsoft Points werden eingestampft und gegen echtes Geld eingetauscht
Das Ende der virtuellen Währung ‚Microsoft Points‘ ist besiegelt. Die Gerüchte darüber waren so zahlreich, dass man die offizielle Bestätigung beinahe nur noch achselzuckend zur Kenntnis nimmt.Das Punktesystem war beliebt und unbeliebt zugleich. Viele fanden es schlicht zu umständlich, erst ein Guthaben erwerben zu müssen – was eigentlich nichts anderes ist als die Gewährung eines zinslosen Kredits. Außerdem mangelt es bei einer virtuellen Währung an Transparenz – vor dem Kauf rechnet man automatisch im Kopf um, was denn nun der echte Preis ist.
Unter Jugendlichen waren die Microsoft Points dagegen beliebt – und mangels eigener Kreditkarte auch das einzig brauchbare Zahlungsmittel. Damit ist es nun vorbei, denn Microsoft rechnet digitale Einkäufe künftig direkt in der jeweiligen Landeswährung ab.
Bleibt die Frage: Was passiert mit dem vorhandenen Guthaben?
Via Twitter erhielt ein Nutzer auf die entsprechende Frage die naheliegendste Antwort: Das bestehende Punkte-Guthaben wird in die jeweilige Landeswährung umgerechnet und als echtes Geld gutgeschrieben.
Dabei will Microsoft nach eigenen Angaben im Zweifelsfall aufrunden.
Gerade für die jugendlichen Gamer stellt sich natürlich die Frage, wie sie in Zukunft ohne Kreditkarte online einkaufen können. Dies wird aller Voraussicht nach über so genannte Microsoft-Geschenkkarten geschehen, wie sie in diesem Beitrag zu sehen sind. Statt einem Punkte-Gutschein wird Omi künftig also zu Weihnachten und Geburtstag eine Geschenkkarte für ihren Enkel kaufen. Und dabei den Euro-Preis heimlich in D-Mark umrechnen…
Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!



