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Intel stellt neue Ultrabook-Generation in Deutschland vor

Über 110 neue Modelle – größte Produktoffensive seit Centrino
Intel feierte gestern in München zusammen mit zahlreichen OEM-Herstellern die offizielle Deutschland-Premiere der neuen Ultrabook-Generation auf Ivy Bridge Basis. Nach dem durchaus erfolgreichen Start der Plattform im vergangenen Jahr mit insgesamt 21 Modellen verschiedener Hersteller, startet die zweite Welle der Ultrabooks nun den Großangriff: Über 110 neue Modelle werden in den nächsten Monaten erscheinen, darunter dann auch Ultrabooks mit Touchscreen und Convertibles.
Begleitet wird dies von der größten Marketing-Kampagne, die Intel seit Einführung der Centrino-CPUs gefahren hat.

Christian Lamprechter, Country Manager für Deutschland und Österreich, hob in seiner Präsentation die besonderen Merkmale der neuen Ultrabook-Reihe hervor. Die neuen Core-Prozessoren auf 22nm-Basis rechnen 37 Prozent schneller als ihre Vorgänger und verbrauchen dabei nur die Hälfte der Energie. Damit erreichen die neuen Ultrabooks realistische Akkulaufzeiten von sieben bis zehn Stunden. Im Bereich Multimedia und 3D-Grafik hat sich die Leistung gegenüber der vorigen Generation gar verdoppelt.
Die neue Generation der Ultrabooks zielt gleichermaßen auf Endkunden wie auf Business-Anwender, die sich maximale Mobilität und maximale Leistung, aber auch maximale Sicherheit zum Beispiel beim Verlust des Gerätes wünschten. Das klassisch-klobige und schwere Business-Notebook hat laut Lamprechter ausgedient – auch im geschäftlichen Bereich besteht mittlerweile der Wunsch nach stylischen Geräten.

Ultrabook-Spezifikationen in Kürze:

  • Ivy Bridge CPUs auf 22nm Basis
  • maximal 18 Millimeter dick (bis 14 Zoll)
  • maximal 21 Millimeter dick (über 14 Zoll)
  • Aufwachen aus dem Ruhezustand in maximal 7 Sek.
  • mindestens fünf Stunden Akkulaufzeit
  • Intel Anti-Theft Diebstahlschutz
  • Intel Identity Protection
  • USB 3.0 oder Thunderbolt-Schnittstelle

Intel gönnt sich beim Thema Ultrabook keine Atempause und hat für die Weiterentwciklung der Plattform bereits wieder ein Investitionsvolumen von 300 Millionen US Dollar bereit gestellt. Im kommenden Jahr soll die dritte Ultrabook-Welle anrollen, dann auf Basis der Haswell-Prozessoren, die beispielsweise im Standby-Betrieb einen 20fach reduzierten Stromverbrauch ermöglichen.

Bericht zu den gezeigten Geräten folgt.


Dieses Gerät dürfte die Ultrabook-Spezifikation deutlich verfehlt haben.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 16 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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