Medion Akoya S6214T - Riesentablet, Notebook und All in One PC

Aldi verkauft ab dem 30. Apri in allen Filialen einen Windows 8.1 PC, bei dem man gar nicht so recht weiß, was er ist – denn irgendwie ist er alles in Einem.
Seit Windows 8 sehen wir immer wieder neue interessante Konzepte für Convertibles und Detachables, die eine Nutzung auf verschiedene Weise – meist als Notebook und Tablet – ermöglichen sollen. Was Medion mit dem Akoya S6214T liefert, ist in dieser Form aber tatsächlich neu: Nicht nur, dass man die Tastatur abnehmen kann, auch die Verbindungseinheit selbst lässt sich abtrennen. Setzt man sie umgekehrt ein, kann man sie als Standfuß für das Tablet nehmen und hat so einen All in One PC, denn die Tastatur funktioniert via Bluetooth auch im abgedockten Zustand. Connect X nennt Medion diese Technologie, die man sich sogleich hat schützen lassen.

Der reine Tablet-Betrieb ist wegen der 15,6 Zoll Bildschirmdiagonale (1.920 x 1.080 Pixel) sicherlich grenzwert, das Konzept als solches ist aber mindestens originell. Verbindet man Tastatus und Tablet miteinander, hat man ein ’normales‘ Notebook – und genau von dem Standpunkt aus sollte man es vielleicht am ehesten betrachten: Ein Notebook mit zusätzlichen Features, die man nutzen kann, wenn es die Situation erfordert.

Für 499 Euro bekommt man ein echtes Schwergewicht: Rund 3,3 Kilogramm bringt das Akoya S6214T auf die Waage, das Tablet alleine wiegt 1.500 Gramm. Da gibt’s das Fitness-Training gleich gratis mit dazu.
Weitere technische Daten:

  • Intel® Pentium® Prozessor N3520 (2,16 GHz, 2MB Intel® Smart Cache)
  • 4 GB RAM
  • 64 GB Flash, 500 GB HDD
  • Windows 8.1
  • 2 Lautsprecher und Dolby® Home Theater™
  • Intel® Wireless-AC 3160 mit integrierter Bluetooth 4.0-Funktion
  • Connect X®-Modul
  • Integrierte HD-Frontkamera und Mikrofon
  • Integrierter Touch-Pen
  • Akkulaufzeit: bis 8 Stunden (Tablet alleine vier Stunden)

Weitere Infos gibt es auf der Aldi-Homepage
via Borncity

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. "Touch-Pen" wird dann wohl so ein Gummi-Schmierstift sein und kein Digitizer... oder wie seht ihr das?
    Beim Digitizer heißt es Stylus oder S-Pen. Touch-Pen klingt verdächtig, aber 1 Bild sagt mehr als 1000 Worte, darum hab ich auch keins gesehen vom Stift.
    Mit nem Wacom Digitizer(das sind glaub ich die Einzigen) könnte man kaum schreiben, wenn das Tablet mit Tastatur und Dockdings verbunden ist, da braucht man ne feste Unterlage(Flachlage oder guter Tabletständer).
    Wacom ist zwar nicht der einzige Hersteller, der Digitizer macht, aber der einzige, der wirklich gut ist. Ich hab noch einen TabletPC, in den ein N-Trig verbaut ist, der ist bei weitem nicht so gut, wie alle Wacom die ich hatte und noch habe.
    Was soll das? Ob All-in-One oder Notebook ist hier doch egal; beide liefern gleiche Leistung....
    Es geht doch darum altbekanntes, in andrer Form, als neu zu vermarkten.
    Autos haben schon immer " meist "vier Räder, ( außer dem Tyyrel Ford der hatte mal 6 ) und werden auch immer wieder als neu Innovation verkauft.
    Breiter , schneller , tiefer..... :D
    So nun auch dieses Gerät, in drei Teile zerfällt es ,wenn`s stürzt.
    Größer, schwerer, unhandlicher. :(
    Das ist doch toll. :smokin
    Wer es haben muß kauft es, wie ein IPhone oder eine andre Innovation. ;)
    Das ist der Fortschritt:
    Ps, ich sitze auch nicht mehr am Lagerfeuer, außer beim grillen!
    @Reinhold:
    Glücklich sind die, die sich an die Formel 1 der 70er erinnern, in dem John Player Tyrel Ford saß ich mal drin! ;o)
    Vom Konzept her garnicht mal so uninteressant. Allerdings würde ich persönlich ihn mir so nicht holen wollen. 4 GB sind heutzutage schon recht wenig und der Atom ist mir persönlich zu langsam und der Chipsatz zu beschnitten. Positiv fallen aber direkt die 64 GB Flash auf was man bei wesentlich teureren Geräten leider oft zusätzlich Ordern muss oder auch vergeblich sucht
    @ Rheinhold
    Autos haben schon immer " meist "vier Räder, ( außer dem Tyyrel Ford der hatte mal 6 )

    Falsch. Mercedes W31 Bj. 1934 hatte sowas schon und wenn mich nicht alles täuscht auch der W103 von 1926. Kommt alle paar Jahre mal wieder jemand auf die "Revolutionäre" idee. Zuletzt waren es wenn mich nicht alles täuscht die Tuningschmiede AMG mit dem G63 6x6, davor war mal ein Citroen in Planung so um 2006 / 2007. Was bei Tyrrell damals revolutionär war waren die beiden Vorderachsen die dann das lenken letztendlich erschwerten. Kannst aber mal schauen ob du irgendwo noch einen Panther 6 von 1977 ausgegraben bekommst dann hast du einen netten Oldtimer mit dem gleichen Konzept
    Das Scharnierteil in der Mitte sieht mir nicht so vertrauensvoll aus. Werde es mir mal am Mittwoch anschauen.
    Ansonsten ist das mal eine ausgefallene Konstuktion.
    Also, wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist der einzige Unterschied zu den Detachables, dass der Standfuß gleich mit dabei ist. Die getrennte Tastatur scheint aber mit der CPU-Einheit verbunden zu sein (vgl. Bild 2, das in der Mitte).
    Ja toll, was ist denn daran innovativ? Eine ausklappbare Stütze am Monitor hätte es auch getan, dazu braucht es nicht noch ein drittes Teil. Innovativer wäre doch gewesen, man könnte die Tastatur von der Rechnerkonsole entfernen (die man dann sonstwohin stellt) und hätte lediglich das Keyboard und den Monitor in Reichweite, während man das Rechnerboard irgendwo hinstellt, wo es nicht stört.
    Imho eine Scheininnovation.
    @mriw: Es ist ein kapazitiver Stift - kein S-Pen
    @Nikkorix: Ob etwas innovativ ist, liegt im Auge des Betrachters. Die Leute, die das bei Medion spezifiziert haben, sind da imho schon auf eine nette Konstellation gegangen. Bluetooth-Tastatur, wenn das Tablet im All-in-One-Modus betrieben wird. Tablet PC-Modus und Notebook-Modus sind auch nicht schlecht. Deine Annahme zu "getrennte Tastatur scheint aber mit der CPU-Einheit verbunden zu sein" stimmt so nicht. Im Tablet-Teil ist alles, was du brauchst - die Basiseinheit ist über einen speziellen Connector verbunden, damit Stromversorgung und SATA-Anschluss der Festplatte möglich sind.
    Aber ob man so was braucht, muss jeder selbst entscheiden. Ich habe mir das Teil mal zum Testen gekauft - was ich bisher so gesehen habe, ist solide (siehe http://goo.gl/UHZOss).
    Dass man immer was besseres bekommen kann, ist klar. Aber es geht doch um die Frage: Gerät mit diesen Features zum gleichen Preis - aber wesentlich bessere Ausstattung. Und da fällt mir momentan nichts vergleichbares ein.
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