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Sterben die E-Mail Clients aus?

Nach Windows Mail wird auch Thunderbird sterben
Mozilla wird die Weiterentwicklung seines E-Mail Programms Thunderbird einstellen. Mit Sicherheitsupdates soll der Mailclient zwar weiterhin versorgt werden, und auch Fehler werden beseitigt, de facto wird Thunderbird damit aber aufs Abstellgleis geschoben, und die Nutzer werden sich nach Alternativen umschauen.
Damit stirbt nach Windows Mail bzw. Windows Live Mail ein weiteres äußerst populäres Mailprogramm. Natürlich gibt es jede Menge Ausweichmöglichkeiten, aber es drängt sich die Frage auf: Will die überhaupt noch jemand haben?

Mozilla-Chefin Mitchell Baker begründete den Schritt damit, dass die allermeisten Anwender mit den Basisfunktionen zufrieden sind und daher eher auf webbasierte Lösungen zurück greifen.
Wenn dem so ist, dann würde mich das überraschen, denn mein persönlicher Eindruck war bisher der, dass die gefühlte Mehrheit der Anwender doch lieber ein Programm benutzt, um Mails abzurufen oder zu schreiben. Ist das so, oder ist der Umstieg auf die Browseroberflächen bereits in vollem Gang?

Ich nutze für meine E-Mails Outlook, weil ich eben noch die anderen Funktionen darin benötige – obwohl ja auch das inzwischen fast alles per Browser zu erledigen wäre. Mittelfristig kann ich es mir nicht vorstellen, auf ein Mail-Programm zu verzichten.

Eure Meinungen und Erwartungen dazu würden mich sehr interessieren.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 17 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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