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DNSChanger – Betroffene ab Montag ohne Internet

Vom FBI beschlagnahmte DNS-Server werden abgeschaltet.
Eine unbekannte Zahl von Anwendern – es könnten weltweit noch immer mehrere hunderttausend sein – wird ab morgen keinen Zugang mehr zum Internet finden, wenn das FBI die Nameserver abschaltet, die der Trojaner DNSChanger benutzt.
Nachdem das FBI die kompromittierten DNS-Server beschlagnahmt hatte, wurden diese mit einem sauberen DNS-System ausgestattet. Die vom DNSChanger betroffenen Anwender sind seither zwar nicht mehr akut gefährdet, ihre Netzwerkeinstellungen verweisen aber nach wie vor auf die einstmals ‚bösen‘ Server.
Deren Abschaltung war bereits für das Frühjahr vorgesehen. Da aber zu diesem Zeitpunkt noch massenhaft Rechner mit dem DNSChanger infiziert waren, entschloss man sich zu einer Verschiebung.
Morgen ist aber endgültig Schluss – wer den Trojaner noch immer nicht beseitigt hat, wird ab dem Nachmittag deutscher Zeit keine Webseiten mehr aufrufen können.

Die deutsche Telekom bietet in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung einen Online-Check an, der unter der Adresse dns-ok.de zu erreichen ist.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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