Wolfenstein The New Order – Importversion lässt sich in Deutschland nicht aktivieren
Wolfenstein – das Wort, bei dem Jugendschutzbehörden sofort auf Defcon 1 schalten. Die Ur-Version aus dem Jahr 1981 landete wegen der im Spiel vorkommenden Nazi-Symbole direkt auf dem Index, spätere Fortsetzungen mussten für den deutschen Markt entschärft werden. Fans des Spiels kritisierten immer wieder, das darunter die Spielatmosphäre leide. Und nicht wenige Gamer besorgten sich die Versionen aus dem Ausland – in den USA sind Hakenkreuze und andere Zeichen aus der NS-Zeit, die hierzulande als verfassungsfeindlich eingestuft sind, erlaubt.
Am 20. Mai erscheint mit ‚Wolfenstein: The New Order‘ der neueste Teil, und wer geplant hat, sich eine ‚unzensierte‘ Importversion zu besorgen, sollte das besser sein lassen. Denn wie Publisher Bethesda mitteilt, wird sich eine ausländische Version in Deutschland nicht aktivieren lassen.
Die Aktivierung der internationalen PC-Version müsse in Deutschland ‚durch technische Mittel blockiert werden‘, heißt es. Wie genau das funktionieren soll, schreibt Bethesda allerdings nicht. Sollte es sich nur um eine Abfrage der Windows-Ländereinstellungen handeln, dann wäre eine solche Sperre leicht zu umgehen.
Ob man das Risiko wirklich in Kauf nehmen sollte, gilt es sorgfältig zu überlegen. Denn Bethesda versichert, dass die deutsche Version, die auch in Österreich verkauft wird, nur durch die veränderten Symbole vom Original abweicht. Die Gewaltdarstellungen unterscheiden sich nicht.
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Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!



