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Bericht: Xbox Live Gold-Zwang fällt für Medien Apps

Wer auf Xbox One und Xbox 360 verschiedene Medien-Apps oder auch den Internet Explorer nutzen möchte, der muss dafür eine Xbox Live Gold Mitgliedschaft besitzen, die offiziell 59,99 Euro im Jahr kostet (im freien Handel bekommt man sie meist deutlich günstiger). Genau diesen Zwang will Microsoft offenbar abschaffen, so behauptet es zumindest die Seite arstechnica unter Berufung auf gleich mehrere interne Quellen.

In dem Bericht wird das in den USA populäre, aber in Deutschland (noch) nicht verfügbare Netflix als Musterbeispiel genannt, es ist aber auch von ‚anderen Medien-Apps‘ die Rede. Im Gegenzug sollen allerdings andere Dienste, die aktuell frei zugänglich sind, nur noch im Rahmen des Gold-Abos verfügbar sein. Welche das sind, ist aktuell nicht bekannt.

Wenn Microsoft die Xbox wirklich als Entertainment-Konsole etablieren möchte, dann darf es in der Tat keine Bezahlschranke geben, bevor man die Apps – die ja in der Regel ihrerseits auch wieder kostenpflichtige Abos voraussetzen – überhaupt nutzen kann. Vor diesem Hintergrund würde eine solche Entscheidung absolut Sinn machen.

Für echte Konsolen-Gamer dürfte die Änderung kaum Auswirkungen haben, die meisten sind ohnehin Gold-Mitglied. Bei den Funktionen, die angeblich hinter die Paywall wandern, dürfte es sich daher (hoffentlich) um reine Gaming-Features handeln. Aber gackern wir mal nicht über ungelegte Eier, im Moment ist es ja ohnehin nur ein Gerücht.

Quelle: arstechnica

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!