Mit outlook.com mal eben 10 Gigabyte verschicken…

E-Mails mit Monster-Anhängen mag eigentlich niemand. Es dauert Ewigkeiten, sie zu verschicken, und der Empfänger lauert gespannt vor seinem Postfach, was denn da gerade für ein dickes Ding durch die Leitung kommt.
Mit Outlook.com kann man jetzt beinahe beliebige Datenmengen verschicken, ohne die Befürchtung haben zu müssen, dass beim Empfänger die Leitung glüht. Denn Microsofts Maildienst dockt jetzt direkt an OneDrive an. Eingefügte Dateien werden nicht physikalisch verschickt, der Empfänger erhält nur den Link zu der Datei. Und die darf ja seit Kurzem bis 10 GB groß sein.

Im Outlook.com Nachrichteneditor findet man im Menü „Einfügen“ nun einen neuen Eintrag „Auf OneDrive teilen“. Schlecht übersetzt, „Aus“ würde es woh besser treffen.

Klickt man diesen Punkt an, wird der Inhalt von OneDrive in einem Overlay-Fenster angezeigt. Hier können nun die gewünschten Dateien ausgewählt werden. Liegt die Datei noch nicht in OneDrive, kann man sie auch jetzt schnell noch per Drag&Drop in dieses Fenster hochladen.

Ich habe es kurz ausprobiert und es hat natürlich funktioniert, allerdings ist mir ein Schwachpunkt aufgefallen: Der Empfänger sieht zwar die angehängten Dateien und kann auch lesen, dass diese auf OneDrive liegen – eine Größenangabe steht aber nicht dabei. Das sollte noch nachgebessert werden, denn je nach dem, in welchem Netz man sich gerade befindet, wird man einen allzu großen Anhang nicht sofort herunterladen wollen.
Quelle

Neues gibt es auch für Business-Kunden von Office 365: Die neue Version der OWA-App für Android kann nun Links zu Dateien in OneDrive for Business erstellen und in E-Mails einfügen.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!
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