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Bericht: Spartan kommt mit Cortana, Notizen und neuartiger Tab-Gruppierung

Mit Windows 10 wird ein neuer Browser namens Spartan eingeführt werden. Das hat Microsoft zwar noch nicht bestätigt, kann aber aufgrund der zahlreichen Berichte darüber inzwischen durchaus als sicher eingestuft werden. Unsicher sind natürlich alle Detailinfos über Spartan wie auch die folgenden.
Demnach soll Spartan einige grundlegend neue Funktionen mitbringen, die es so in keinem anderen Browser gibt.

Wie zum Beispiel die Möglichkeit, mittels Stift Notizen auf einer Webseite zu machen und diese Notizen dann auch mit anderen zu teilen. Die müssen dafür dann aber nicht Spartan nutzen, die Funktion soll mit jedem anderen Browser kompatibel sein. Die zugehörigen Daten werden in OneDrive abgelegt, was natürlich naheliegend ist. Geteilte Notizen können dann auch zu Mehreren bearbeitet werden.

Quasi selbstredend ist, dass Spartan auch Cortana unterstützen wird. Alles, was im Internet Explorer heute auf Bing verweist, soll in Spartan durch Cortana ersetzt werden. Cortana wird dann die gewöhnlichen Websuchen durchführen, Sprachbefehle entgegennehmen („Gehe zu Dr. Windows“) und natürlich das tun, was sie am Besten kann: Informationen aufbereiten. So lassen sich Pakete verfolgen, Hotels suchen oder der Status des anstehenden Fluges überwachen. Wie beim Internet Explorer nimmt Cortana die schriftlichen Befehle über die Adressleiste oder über ein neu geöffnetes Tab entgegen.

Apropos Tabs, auch hier stehen umfangreiche Neuerungen an. Eine neuartige Funktion zur Gruppierung von Tabs soll dabei helfen, Informationen besser zu trennen und zum Beispiel geschäftliche und private Webseiten in unterschiedlichen Tab-Gruppen zu öffnen. Auch soll es so beispielsweise möglich sein, die Informationen auf verschiedenen Webseiten miteinander zu vergleichen, ohne manuell zwischen den Tabs hin und her springen zu müssen.

Technisch gesehen soll Spartan als App über den Windows Store ausgeliefert werden, wobei es eine Desktop-App und eine App für die Modern UI geben wird. Letztere soll aber zumindest vorerst keine „Universal App“ werden. Gleichwohl kann man davon ausgehen, dass geräteübergreifende Funktionen wie die Synchronisation von Lesezeichen enthalten sind. Mit der „Auslagerung“ wäre Microsoft in der Lage, Spartan schneller und unabhängig vom System zu aktualisieren.

Wie schon in vorigen Berichten erwähnt, soll Spartan den Internet Explorer nicht (sofort) ablösen, sondern wird zusätzlich zu diesem angeboten werden. Es könnte aber dennoch sein, dass Spartan der voreingestellte Standardbrowser unter Windows 10 ist.

Quelle: TheVerge

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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