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Viel geredet, nichts gesagt: Microsoft nimmt zu Windows 10 Stellung

Es ist seit Tagen, nein seit Wochen eine oft gehörte Frage: Wann erscheint die nächste Desktop Preview von Windows 10?
Gabriel Aul vom Windows Insider Programm hört sie am häufigsten, weil er über Twitter intensiv mit den Nutzern kommuniziert. Heute hat er sich nun über den Windows Blog zu Wort gemeldet und versucht zu erklären, warum wir im Moment noch auf eine neue Version warten müssen.

Der langen Rede kurzer Sinn ist gar keiner: Es ist kompliziert, wir geben uns Mühe, diese Art einer derart frühen Vorabversion ist auch für uns neu und so weiter. Die einzige wirkliche Aussage, die in dem Beitrag steckt: Aul räumt ein, dass man mit dem Release neuer Builds für den „Fast Ring“ zu vorsichtig war, vielleicht hätte man einfach mal eine Version raus feuern sollen. Schließlich haben die Teilnehmer des Fast Rings explizit zugestimmt, auch extrem instabile und fehlerhafte Builds testen zu wollen.

Aus der „hypothetischen Planung“, die Aul in seinem Beitrag aufstellt, entnehme ich persönlich, dass eine neue Build eher Ende als Mitte März zu erwarten ist. Wenn nicht kurzfristig mit einer neuen Version zu rechnen ist, dann wäre dieser Blogpost natürlich die ideale Möglichkeit gewesen, es offen auszusprechen. Doch auch das wurde nicht getan.

Nicht falsch verstehen: Ich bin mir bewusst, dass wir keinen „Anspruch“ auf eine neue Vorabversion haben. Es ist prinzipiell völlig egal, ob eine neue Build morgen kommt oder erst im April. Aber diese intensive Kommunikation von Nicht-Informationen kann man sich ebenso sparen. Gabriel Aul schreibt, man sei in einem Lernprozess. Es wäre ein guter Zeitpunkt zu lernen, dass man nur dann etwas sagen sollte, wenn man auch etwas zu sagen hat.

Meine größte Sorge ist übrigens nicht, dass Windows 10 sich verzögert. Viel mehr Angst habe ich davor, dass es früher für fertig erklärt wird, als das tatsächlich der Fall ist und man eine halbfertigen Zustand noch als Vorteil verkauft, in dem man künftige Updates ankündigt. Auch aus dem Start-Debakel der Xbox One hat Microsoft hoffentlich gelernt.

Quelle: Microsoft

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Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!