Kinect war Gestern

Microsoft will den Dopplereffekt zur Computersteuerung nutzen
Nachdem sehr viele Benutzer von Kinect sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der neuen Technik machen konnten, erforscht nun Microsoft Research die PC-Steuerung über Handgesten mittels des Dopplereffekts.
Hierbei wird ein dauerhafter, niederfrequenter und daher nicht hörbarer Ton auf dem PC erzeugt, dessen Wellenlängen, je nach Handbewegung und -entfernung, gestaucht oder auseinander gezogen werden und dadurch eine Steuerung der Windows-Oberfläche ermöglicht.
Die reine Software-Technik kann, wenn sie ausgereift ist, auf jedem Computer, der über Lautsprecher und Mikrofon verfügt, angewandt werden.
Zwar ist diese Art der Mensch-/Computerkommunikation Meilen von dem entfernt, was mit Kinect erreicht werden kann, ist aber für die PC-Steuerung ausreichend und benötigt keine Zusatzgeräte.
Ab wann die Software für den PC-Nutzer zugänglich sein soll, verrieten die Entwickler leider noch nicht.

Quelle: Computational User Experiences: Using the Doppler Effect to Sense Gestures

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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