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Surface Pro 4: Ab Werk mit schlechter SSD-Performance

Das Surface Pro 4 von Microsoft zeigt in der Standardkonfiguration eine schlechte Schreibleistung der verbauten NVMe-SSDs von Samsung. Abhilfe schafft die Anpassung einer Einstellung im Gerätemanager oder die Installation eines neueren Treibers, der bislang allerdings nicht offiziell angeboten wird.
Die Transferrate beim Schreiben auf die SSD liegt bei gerade mal rund 100 MB/sec (gemessen mit der 256 GB Version), was natürlich völlig inakzeptabel ist. „Erste Hilfe“ ist es, im Gerätemanager den Eintrag für das Laufwerk zu suchen und unter „Richtlinien“ die Option „Von Windows veranlasstes Leeren des Geräteschreibcaches deaktivieren“ einzuschalten. Das bringt bereits eine erhebliche Verbesserung, wie der nachfolgende Screenshot zeigt – links in Standardeinstellung, rechts nach Anpassung der genannten Einstellung:

Eine weitere Möglichkeit ist die Installation des NVMe Treibers von Samsung, der allerdings nur für die 950er Serie offiziell freigegeben ist. Insofern handelt man auf eigene Gefahr und riskiert dabei unter Umständen sogar die Gewährleistung, auch wenn man damit eine Minderleistung beseitigt, die von Haus aus in dieser Form eigentlich nicht bestehen dürfte. Hier hat Microsoft also noch eine Hausaufgabe zu erledigen.

Aufgedeckt wurde das Problem durch Computerbase, ich konnte es mit meinem Testgerät exakt nachvollziehen.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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