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Quo Vadis Thunderbird? Mozilla stößt ungeliebten Mail-Client ab

Bei Mozilla will man sich künftig noch stärker auf den Firefox Browser konzentrieren. Der E-Mail Client Thunderbird, schon seit Jahren ein eher ungeliebtes Kind, soll abgestoßen werden. Für Fans von Thunderbird muss das aber nicht unbedingt eine schlechte Nachricht sein.
Eine echte Weiterentwicklung durch Mozilla hat bereits seit längerer Zeit nicht mehr stattgefunden, vor rund drei Jahren hatte man Thunderbird mehr oder weniger in die Hände der Open Source Community übergeben. In Zukunft soll der neue Eigentümer – wer das sein wird, ist aktuell noch offen – Thunderbird wieder frischen Wind einhauchen.

Daran, dass Thunderbird frei ist, soll sich nichts ändern. Mozilla ist auf der Suche nach einem engagierten Open Source-Entwicklerteam, welches dem Donnervogel ein neues Nest bauen will. Mozilla-Chefin Mitchell Baker begründete den Schritt unter anderem damit, dass es für Thunderbird sogar besser sei, von Firefox abgespalten zu werden, denn die teilweise gleiche Codebasis, die aber nur noch für Firefox optimiert wird, sei kein echter Vorteil mehr.
via Winfuture

Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Ich habe Thunderbird gerne genutzt, bevor ich vor ein paar Jahren zu Outlook (zurück) gewechselt bin. Was nutzt ihr so für die gute alte E-Mail?

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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