Quo Vadis Thunderbird? Mozilla stößt ungeliebten Mail-Client ab

Bei Mozilla will man sich künftig noch stärker auf den Firefox Browser konzentrieren. Der E-Mail Client Thunderbird, schon seit Jahren ein eher ungeliebtes Kind, soll abgestoßen werden. Für Fans von Thunderbird muss das aber nicht unbedingt eine schlechte Nachricht sein.
Eine echte Weiterentwicklung durch Mozilla hat bereits seit längerer Zeit nicht mehr stattgefunden, vor rund drei Jahren hatte man Thunderbird mehr oder weniger in die Hände der Open Source Community übergeben. In Zukunft soll der neue Eigentümer – wer das sein wird, ist aktuell noch offen – Thunderbird wieder frischen Wind einhauchen.

Daran, dass Thunderbird frei ist, soll sich nichts ändern. Mozilla ist auf der Suche nach einem engagierten Open Source-Entwicklerteam, welches dem Donnervogel ein neues Nest bauen will. Mozilla-Chefin Mitchell Baker begründete den Schritt unter anderem damit, dass es für Thunderbird sogar besser sei, von Firefox abgespalten zu werden, denn die teilweise gleiche Codebasis, die aber nur noch für Firefox optimiert wird, sei kein echter Vorteil mehr.
via Winfuture

Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Ich habe Thunderbird gerne genutzt, bevor ich vor ein paar Jahren zu Outlook (zurück) gewechselt bin. Was nutzt ihr so für die gute alte E-Mail?

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Da mein ESET Nod 32 nix mit Thunderbird zu tun haben wollte, benutze ich seit Windows 10 das intrigierte Mail Programm. Und da ESET 9 auch nicht so richtig mit Win 10 möchte, bin ich jetzt mit Bitdefender IS 2016 unterwegs. Aber das ist eine andere Baustelle.
    In der Firma Outlook 2016 und zu Hause den Mailclient von Windows 10.
    Bin mit beiden sehr zufrieden.
    Beruflich: Outlook
    Privat: Windows Live Mail und Thunderbird. Und dann habe ich noch ein paar Lizenzen von eM Client für den Fall, dass MS Live Mail irgendwann in die Wüste schickt. Die Mail-App ist zumindest am Desktop keine brauchbare Alternative.
    Ich nutze Thunderbird unter Linux und Windows mit einem Profil.
    Hoffentlich findet sich Jemand, der weitermacht.
    Hallo Martin, ich schreibe mit Thunderbird und Foxmail 5.o, Beides in der portablen Version und nur in Textformat.
    Gruß Uwi58
    Ich nutze seit einem Monat eM Client und bin zufrieden mit dem Tool. MS Outlook und auch MS Office wollte ich bewusst nicht mehr.
    Windows Mail unter Vista, Thunderbird unter Win81 und Ubuntu, und das normale Windows Phone Zeug auf dem Windows Phone.
    Ich benutze seit Windows 10 Mailbird und bin zufrieden damit. Die Optik ist modern, das Handling gut. Mailbird gibt es in einer Premium-Version, mir reicht die Free-Version aber dicke.
    Um Thunderbird kriselt es momentan eh ein bisschen. Das neue Kernentwicklerteam hatte sich ja erst im November 2014 mit satten zwei Jahren Verzögerung formiert und zusammen mit SoftMaker sollte Thunderbird ja zu einer Outlook-Alternative ausgebaut werden. Fakt ist aber, dass sowohl das Feature-Update auf Thunderbird 38 mit vielen Wochen Verspätung kam und auch die kleineren Updates inkl. der aktuellen 38.4 im Schnitt zwei Wochen später als Firefox kommen.
    Ich wünsche Thunderbird eine Zukunft... wirklich. Es ist immer noch eines meiner Lieblingsprojekte im OSS-Bereich. Der Punkt ist aber auch, dass das freiwillige Entwicklerteam die neuen Anforderungen kaum erfüllen kann. Wenn man mal andere Communityprojekte wie Nightingale, BlueGriffon oder Instantbird betrachtet, die sich alle im Dunstkreis der Mozilla-Community gebildet haben, der weiss, dass die Releasezyklen, sofern überhaupt vorhanden, riesig sind, in der Regel deutlich mehr als ein Jahr und mehr ohne kleinere Updates mit Bugfixes und Sicherheitsfixes dazwischen. Wenn Thunderbird jetzt vermehrt eigene Technologien entwickeln soll, wo er auch von den sonstigen OSS-Möglichkeiten her schon sehr am Limit ist, geht das 100pro in die Hose.
    Was Mozilla angeht, da bin ich enttäuscht. Dass sie sich immer mehr von einer Non-Profit-Organisation hin zu einem klassischen OSS-Unternehmen wie Cannonical und Red Hat entwicklen, ist das eine, aber der Schritt ist eigentlich ein Schlag ins Gesicht für die ganze Community, denn das ist noch gar nicht so lange her, da hat Mozilla sämtliche Communityprojekte in das eigene Verwaltungssystem geholt. Wenn es Thunderbird trifft, wird es mit Sicherheit irgendwann und irgendwie auch andere Communityprojekte treffen.
    PS: Bei mir seit Oktober Outlook 2016. ;)
    Ich mag Thunderbird und habe ihn auch viel im Einsatz.
    Ich habe mir auf dem SP3 bewusst Outlook 2016 installiert, weil alle davon schwärmen, aber bei aller Liebe: Ich kann es nicht nachvollziehen. Mir erschließen sich die angeblichen Vorteile und der Mehrwert nicht.
    Ich arbeite nur mit IMAP und vielen Unterordnern gepaart mit mehren Mailadressen auf einem gmx-Account für Privat/Beruf/Ehrenamt/etc., die dann in die Unterordner automatisch sortiert werden. Die Antwort aus diesen Ordnern nutzt direkt die korrekte Absendeadresse, usw.
    Alles ganz einfach einzurichten dazu noch Lightning als Kalender und fertig ist man.
    Schade, war zusammen mit Lightning ein kleiner, leichtgewichtiger und kostenloser PIM. Bin damals ja von Outlook 2003 auf Thunderbird gewechselt.
    Outlook 2010 im Büro unter Windows 7 (das wirf auch noch ein bisschen dauern bis die hier auf Windows 10 gehen) und privat nutze ich Outlook 2016 unter Windows 10.
    Ich nutze die Outlook Mail App und bin damit mehr als zufrieden, so langsam aber sicher erfüllt sie alle meine Ansprüche, nur die Live Benachrichtigungen funktionieren bei mir nicht so richtig, am Lumia 640 XL mit Windows 10 dagegen funktioniert das tadellos
    Outlook 2013 im Office
    Outlook 2016, das integrierte Mail in W10 Desktop
    Outlook 2016 auf dem L930
    ... Man könnte ja mal einen Poll starten...
    Mail, zuweilen auch Spark. ;-) (Auf meinen Apple-Geräten, versteht sich).
    Auf dem Lumia notgedrungen die vorinstallierten, bin aber damit eigentlich schon immer unzufrieden - weil man unter WP 8 bei einer Antwort die Ursprungsmail lediglich anhängen und nicht editieren konnte, was nun unter Windows 10 Mobile zwar geht, dafür aber genug andere Unzulänglichkeiten vorhanden sind (das abweichende Bedienkonzept mit diesen Schiebereglern, das minutenlang dauernde manuelle Laden von Mails und noch schlimmer von Anhängen (wobei das auch unter 8 schon kaum vernünftig funktionierte...).
    Wenn Windows Phone/Mobile ein Anti-Aushängeschild hat, dann ist das die Standard-Mail- und Kalender-Anwendung. (Vorschläge für bessere solche Apps nehme ich gern entgegen...)
    Beruflich: Outlook 2010
    Privat: Zwei deutsche Webmailer mit IMAP sowie Thunderbird mit Lightning
    Windows Live Mail!Erfüllt meine Ansprüche und bin zufrieden.Hoffe,dass das Programm noch lange erhalten bleibt.
    Habe Thunderbird zur Zeit im Einsatz, läuft sehr gut. :)
    Allerdings sehe ich hierin eine gute Chance das Thunderbird in fähige Hände übergeben wird.
    Libre Office entwickelt sich schließlich besser als Open Office.
    Seit einem Jahren eM Client Pro, er kann eigentlich alles was Outlook kann und noch ein bißchen mehr und ist übersichtlicher.
    Ich nutze Seamonkey, der den Mailclient schon mit dabei hat. Bin nix anderes gewohnt seitens der Netscape-Historie her. Outlook (Express) war war schon immer anfällig für Trojaner und unbequem zu bedienen früher. Jetzt, mit den vielen Funktionen braucht's eh kein Mensch privat.....
    Seit über 2 Jahrzehnten nutze ich Thunderbird als privates Emailprogramm. Über mehrere PC-u.Laptopgenerationen hinweg. Dienstlich nutzte ich parallel Notes-Clients u.Outlook. Ich würde es sehr bedauern, wenn die Entwicklung eingedampft würde. Also ich drück die Daumen, dass es weiter geht. Ciao
    Auf Arbeit Thunderbird und zu Hause den Outlook-Mail.
    Unter Windows 7 hatte ich noch Outlook 2007 auf dem Rechner. Aber seit Windows 8 brauche ich es nicht mehr.
    Bei uns seit langer Zeit Thunderbird für mich und die Kollegen, weil es sich so leicht von einem auf den andern Rechner mitnehmen läßt. Außerdem hat es seine Datenbank -anders als Outlook- nie unbrauchbar gemacht. Für Kalender nutzen wir im Team Google online und per App.
    Thunderbird only nutzer. Allein schon wegen Linux. Bei allen meinen Systemen ist TB dort der Standard-Mailclient und wird es auch bleiben ;)
    Privat Outlook 2016 unter W10 auf PC
    Dann auf 2 Läpis Outlook 2010 unter W10
    Im Geschäft Outlook 2010 unter W7.
    Auf dem L920 und L930 Mail von MS auch der Kalender:) W10 Mobil:)
    Gruss Stouni
    Privat GMail nur noch im Browser. Da brauche ich schon seit längerem (5 Jahre?) keinen eMail-Client mehr.
    Privat meistens die Mail App von Windows 10. Zur Not auch mal outlook.com.
    Auf Arbeit nutze ich Outlook 2010...
    Ich nutze Thunderbird schon seit einigen Jahren und bin auch sehr zufrieden damit. Vor allem die leichte Einrichtung finde ich sehr gut.. Ich werde sehr wahrscheinlich auch dabei bleiben. Ich bin zwar ein Windows Fan (seit WfW 3.11) aber so manche Sachen können andere einfach besser.
    Auf dem Notebook benutze ich Windows Live Mail und das Telekom E-Mail Center. Auf den Lumias Outlook.
    Ausserdem sollte man wissen das Mozilla schon seit längerer Zeit nur noch indirekt etwas mit Thunderbird zu tun hat denn gepflegt wird der schon lange von einer öffentlichen,freien Community
    Habe zwar Outlook 2016, aber das in Windows 10 (mobile) integrierte Mail Programm ist mit Live Tile und so irgendwie schicker und komfortabler.
    Windows Live Mail und den von Windows 10 (letzteres noch nicht ganz optimal, da jedes Konto extra ist und leider nicht zusammen zahlen wie bei WP8).
    Auf Arbeit Outlook 2010.
    Windows Live Mail 2012. Damit funktioniert die Synchronisation zwischen WP, Desktop und all meinen Mailkonten problemlos. Outlook ist für meine Ansprüche zu teuer.
    ....hmmm, da ist man ja anscheinend wieder sehr geteilter Meinung. Ich habe bis vor Jahren auch Thunderbird benutzt (bis Win7) aber seit Win8 und jetzt mit Win10 nur noch den Mail Client und ich muss sagen das ich trotz einiger Mailkonten alles wunderbar geregelt kriege. Allerdings, die aktuelle Thunderbird Version habe ich immer in der Hinterhand falls mal wieder alle Stricke reißen :)
    Outlook 2016, wobei ich es schade finde, dass auch dieses aktuelle Outlook (noch?) nicht wirklich in das look and feel von Windows 10 integriert ist.
    eM-Client. Kann mehr als Outlook und ist günstiger als die Suite. Stark zusammen mit LibreOffice oder Textmaker.
    Seit Windows 8 meistens Outlook.com im Browser, weil die Sychronisation aller Daten wie Mail, Kontakte und Kalender mit einem Microsoft-Konto Plattform übergreifend am besten funktioniert!
    Ich liebe weiterhin meinen Thunderbird mit dem Ligthning-Kalender, :)
    Outlook nur im Job , geht nicht anders
    OL 2010 in der Firma. Sonst die integrierten Clients in W10 und Mobile, dazu Thunderbird und eM-Client. Ganz gern auch outlook.com. Wichtiger als die Wahl des Clients ist für mich, nirgendwo mehr per POP3 zugreifen zu müssen.
    Kann man eigentlich der Mail-App beibringen, PlainText zu verwenden?
    @Frank H. ...nein, ich wüsste nicht wie und außerdem warum? :) Du kannst allerdings in den Optionen den Load von externen Links/Grafiken deaktivieren, vielleicht hilft Dir das ja weiter...
    Schade, dass einer der sehr wenigen (brauchbaren) Alternativen zu Outlook nun ausgesondert wird. Nutze es gern auf dem Laptop für den ich mir nicht noch eine extra Office-Lizenz leisten will.
    Hoffe, dass er in gute Hände kommt.
    Seit über 2 Jahrzehnten nutze ich Thunderbird als privates Emailprogramm.

    Hä? Hab ich was verpasst? Thunderbird gibts doch erst seit 10? Jahren.
    Ich nutze Outlook 2007. Sehe keinen Grund für ein Upgrade, da ich auch kein Freund von Abo-Modellen bin. Für mich gibt es allerdings keine Alternative zu Outlook.
    Bin von Thunderbird zu Outlook 2016 gewechselt, da es in Office 365 schon integriert ist.
    Guten Tag !
    GMail hat bei mir schon lange ausgedient.
    Zwischendurch waren Thunderbird und https://www.gcmail.de/ mal im Einsatz ...
    Ältere Accounts von gmx + web.de laufen bei einem WebMailer von all-inkl.com auf.
    Diesen WebMailer und mail.live.com verwende ich z.Zt. primär.
    Als Zentrale dient eMClient.
    ---
    Am Rande:
    Mit dem Umstieg von SoftMaker Office 2012 auf SoftMaker Office 2016 hat SoftMaker auch das E-Mail-Programm gewechselt.
    Statt eM Client kommt jetzt ein von SoftMaker verbesserter Thunderbird zum Einsatz.
    SoftMaker : Downloads : Add-ons
    ---
    Störungsfreies Mailen !
    Nutze privat den deutschen Anbieter mail.de nur Browser wegen der hervorragenden Sicherheit und Verschlüsselung PC, mobil ist kein Mail notwendig ! Im Job Outlook Client !
    Thunderbird in Firefox aufnehmen wäre die beste alternative.
    1. Codes könnten gleichzeitig gepflegt werden.
    2. Man wäre für den User nicht weit weg von der Webversion eines Email-Anbieter.
    3. Markt Alleinstellungsmerkmal.
    4. Auf der Marke "Firefox" mit schwimmen um den Emailclient populärer zu machen.
    Seit es ihn gibt benutze ich ihn, er ist einfach gut. Was Mozilla angeht, ich weiß nicht wo die Reise für die enden wird und die waren mal klasse.....
    Ich habe vor kurzem dem Mail-Anbieter gewechselt. Thunderbird unterstützt diesen nicht, will immer erfolglos Zertifikate runterladen.
    Ich bin mit den Standardprogrammen unter Windows 10, RT und Phone sehr zufrieden.
    bodyiii
    Thunderbird in Firefox aufnehmen wäre die beste alternative.
    1. Codes könnten gleichzeitig gepflegt werden.
    2. Man wäre für den User nicht weit weg von der Webversion eines Email-Anbieter.
    3. Markt Alleinstellungsmerkmal.
    4. Auf der Marke "Firefox" mit schwimmen um den Emailclient populärer zu machen.

    1. Das gibt es schon, schimpft sich SeaMonkey.
    2. Mozilla war ursprünglich ne Browsersuite, bevor es in Firebird (später Firefox), Thunderbird und Sunbird (der alte Kalender) aufgespalten wurde.
    3. Alleinstellungsmerkmal nein, da SeaMonkey, K-Meleon und Vivaldi die Nische besetzen.
    4. Populärer machen brauchste Thunderbird bestimmt nicht, er ist mit über 20 Millionen Nutzern der beliebteste Freeware-Mailclient (in Deutschland hat er btw. die meisten Nutzer). Im Übrigen wurde Thunderbird vor 3 Jahren bewusst in ein Communityprojekt umgewandelt, weil er nicht mehr zu Mozillas Mission eines OpenWeb passte. Die frei gewordenen Ressourcen sind dann neben Firefox in die anderen Projekte Firefox OS, Webmaker, Thimble und Stumbler geflossen.
    Ich nutze sehr gerne Thunderbird auf mehreren Systemen und bin etwas entsetzt über die Nachricht.:heul
    Outlook nutze ich auch, ist mir aber im Schnitt viel zu teuer.
    Ich nutze seit einiger Zeit den Thunderbird. Mit wenigen Addons konnte ich ihn noch etwas anpassen und werde wohl auch nicht so schnell wechseln.
    Getestet habe ich aber auch Opera Mail, allerdings werden mehrere Identitäten eines Kontos leider nicht unterstützt.
    Sehr sehr lange bereits Outlook ....Thunderbird mehrfach probiert war nix... zusätzliche Clients da ich nicht alle Konten in einem Client bewältige:
    Mein Favorit für die Imap geführten Konten war Opera-Mail (ruhe in frieden) es gab nichts bessere als einen Client im Browser zu haben, der zuverlässig und gut anpassbar war. Dann eine Zeitlang Live-Mail für die Imap geführten und das Live-Konto. Naja, war gut nicht mehr und nicht weniger. Seit Win 8 für Live und die Imap Konten und jetzt die Mail-App.
    Was auf dem WP/WinMo noch halbwegs erträglich ist - nämlich meine primären Konten, ist am Desktop aber nur mässig brauchbar. Da nutze ich weiterhin Outlook. Ich hatte schon überlegt meine primären auch in der APP einzurichten, wegen der Cortana aber mein Bauchgefühl sagt da eher Nein.
    Kurz: primäre Konten Outlook, für sonstige Konten die Mail-APP
    (Die Mail-APP ist aufgrund der EAS eigenarten ohnehin nicht für meine primären Konten sinnvoll nutzbar.)
    em client ist klasse! Mit Outlook 2010 und dem outlook connector kommt es immer wieder zu sync Problemen. Bilder in den Kontakten werden gar nicht synchronisiert, ebenfalls Updates bei Kalendereinträgen und Kontakten. All das funktioniert bisher bei em client. Teste seit 1 Woche und bin begeistert. Bis 2 Accounts und für den privaten Gebrauch ist die Software kostenlos.
    Ganz ehrlich: Mir gefällt der TB so, wie er ist. Hoffentlich entwickeln die ihn nicht kaputt.

    +1, TB als portable
    Auf dem Desktop emClient, auf dem Tablett W10Mail. emClient ist ein hervorragender Ersatz für Outlook Privatanwender, für Win10 Tablets gibt es noch kein Mailprogramm außer das integrierte Programm welches sich bei 10" FullHD per Touch vernünftig bedienen lässt.
    Web.de und Outlook.com

    Das sind aber keine E-Mail Clients und um die geht es hier;-)
    Nutze schon länger den eingedeuschten TH Fork Fossamail als x64 Version. Natürlich auch den Thunderbird selbst, diesen aber immer seltener...gerade im Hinblick der möglichen Verschlüsselung von Mails über das eingebundene AddOn Enigmail, ist Fossamail/Thunderbird für mich unverzichtbar.
    Beim Lesen dieser News geht es mir wie Antares, ich bin ebenfalls enttäuscht von Mozilla....doch irgendwie konnte man dies auch schon erahnen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Chromefox sich als alleiniges Projekt durchsetzt.
    @Antares
    schau dir Fossamail mal an ;)
    Donnervogel.
    Und im nächsten Umfeld alle, von denen ich genau weiß, was diese nutzen, 6 Personen.
    Leicht , auch für uninteressierte, bedienbar und soweit zuverlässig.
    Ich habe immer sehr gern mit Thunderbird gearbeitet. Das Programm ist übersichtlich und leicht einzurichten. Mir gefällt es besser als das integrierte Mailprogramm von Windows 10 (vielleicht reine Gewohnheit). Ich würde es vermissen.
    Grundsätzlich stellt sich für mich aber die Frage: Thunderbird hat wie viele Programme weder Werbung, noch zockt es wie Google Daten zur Weiterverarbeitung und Weiterverwendung ab. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass es noch Unternehmen gibt, die aus reiner Nächstenliebe Computerprogramme für die Allgemeinheit erstellen, würde mich interessieren: Welches Interesse hatte denn Mozilla an diesem Programm; welches Interesse hätte ein potentieller Nachfolger? Wie finanziert sich die Programmierarbeit und der Betrieb des Programms?
    WarSchonMalDa
    Nutze schon länger den eingedeuschten TH Fork Fossamail als x64 Version. Natürlich auch den Thunderbird selbst, diesen aber immer seltener...gerade im Hinblick der möglichen Verschlüsselung von Mails über das eingebundene AddOn Enigmail, ist Fossamail/Thunderbird für mich unverzichtbar.
    Beim Lesen dieser News geht es mir wie Antares, ich bin ebenfalls enttäuscht von Mozilla....doch irgendwie konnte man dies auch schon erahnen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Chromefox sich als alleiniges Projekt durchsetzt.
    @Antares
    schau dir Fossamail mal an ;)

    Mir sind Pale Moon und Fossamail bestens bekannt. Das ist die gleiche Geschichte wie bei LibreOffice und OpenOffice, Miranda NG und Miranda IM oder LibreSSL und OpenSSL... ein rebellischer Fork, der sich von der ursprünglichen Community abgespalten hat. Das hab ich ja damals hautnah mitbekommen, wobei es erstmal nur darum ging, dass Pale Moon ne spürbar bessere Performance als Firefox haben sollte (hat man auch viel von gemerkt...).
    Ums kurz zu machen:
    Nein, auf keinen Fall. Nur weil sich bei mir mittlerweile ne gewisse Enttäuschung über Mozilla breit macht, heißt das nicht, dass ich mit Firefox oder Thunderbird (auch wenn ich Outlook 2016 seit Oktober nutze) auf Kriegsfuß stehe. Bei Pale Moon gehen sie mittlerweile andere Wege und entwickeln unter dem Namen Goanna ihren Gecko-Fork. Bedeutet unterm Strich, sie machen mittlerweile vieles besser als damals zu ihrer ganz rebellischen Zeit, wo sich Pale Moon mit Version 24.0 endgültig abgespalten hat. Das sollte man auch anerkennen. Teilweise sind sie sogar weiter, weil unter anderem WebP unterstützt werden soll, was Mozilla für Firefox kategorisch ablehnt. Auch ok.
    Aber:
    Pale Moon ist keine Alternative zu Firefox (für mich) und wird es mit dem Kram, der zu Goanna bisher bekannt ist, auch niemals sein. Das geht schon damit los, dass sie XUL weiter supporten wollen. Früher war noch so ein Thema, dass sie lieber weiter klapprige Plugins als offene Standards einsetzen wollten. Unterm Strich: XUL ist tot, XUL gehört abgeschafft. Ganz einfach. In dem Punkt bin ich wieder voll auf Mozillas Seite. Das löst in der Community ein ziemliches Beben aus, ist aber notwendig, weil das alles Vorboten von Servo und anderen Projekten sind, die Firefox im Unterbau letztlich signifikant modernisieren sollen und werden. Womit wir wieder bei Goanna wären... die Archillesfersen von Gecko wird Goanna ersma erben, inkl. der fehlenden Möglichkeit einer Multicore- und Multithreading-Unterstützung. Das wird Servo alles besser machen.
    Und bei Fossamail ist es letztlich ähnlich. Er hat ne etwas andere Oberfläche, gleicht aber ansonsten Thunderbird mehr oder minder bis ins Mark. Getestet hab ich ihn, überzeugen konnte er mich bei weitem nicht. ;)
    Versteh mich nicht falsch. Wenn sich Pale Moon und Fossamail besser etablieren können, solls mir recht sein, mehr Auswahl und mehr Wettbewerb ist immer gut, gerade bei Windows. Trotzdem bin ich alles andere als gegen Australis, Electrolysis, Servo oder WebExt. Das Argument vom Chromefox ist mittlerweile auch so ausgelutscht, dass mans nicht mehr für voll nehmen kann. Wenns danach geht, haben wir auch einen Chredge. Ja, gewisse Ähnlichkeiten zu Chrome lassen sich nicht abstreiten, aber nein, ich kann dir zig Sachen ausm Stand aufzählen, was Firefox anders macht. Am Ende kommt es darauf an, wie man mit Firefox umgeht, dann ist er auch ein sehr schneller Browser. Wenn man sich seinen Browser mit Addons vollschaufelt (ich kenne Leute, die haben 90 und mehr...), braucht man sich auch nicht wundern, wenn er langsam wird. Und das alte Aussehen kriege ich bis auf die Statusleiste auch mit Bordmitteln hin, dafür brauche ich kein Addon.
    Mozilla hat genug Fehler gemacht: Pocket und Hello nicht als Addon anzubieten, der zwischezeitliche Abbruch bei e10s, Ressourcenverschwendung in Projekte wie Firefox OS (an dem sie immer noch festhalten wollen...), verbrannte Ressourcen in Projekten wie Janus (Datenkompression wie bei Opera) oder Shumway (Flashplayer) oder dass Projekte wie Electrolysis/e10s so lange die Pipeline verstopfen. Trotzdem ist Firefox für mich in Sachen Workflow immer noch der bei weitem beste Browser und eines meiner Lieblingsprojekte im OSS-Bereich. Ich hoffe, dass Go Faster und die neuen Basistechnologien endlich mal einen Fortschritt bringen und den Browser wieder schlanker und schneller machen. Da wollen sie ja hin und das muss man jetzt abwarten.
    Thunderbird muss man extra beurteilen, ist für mich wegen Outlook 2016 aber kaum relevant.
    @Antares
    Jeder wie er mag - wir müssen ja unsere Meinungen dazu nicht teilen.
    Mag das Argument Chromefox noch so ausgelutscht sein, ist es doch nicht weniger richtig, auch wenn es noch Unterschiede gibt. Die Betonung liegt aber auf NOCH Unterschiede. Mal gespannt wann Mozilla auf Webkit umschwenkt.
    Die stetigen Performanceversprechen, zu dessen Gunsten immer mehr die Anpassungsfähigkeit gestrichen wird und bereits wurden, ist im Vergleich zu den Bescheindungen einfach nur lächerlich, so dass Mozilla immer mehr zum NOGO mutiert....zumindest für mich.
    Mittlerweile muss man immer weiter noch mehr AddOns einsetzen und weitere Einstellungen vornehmen um die Anpassungsmöglichkeit annähernd zurückzuholen.
    Jetzt kam erst die erste Final 64Bit Version raus, die mehr als enttäuschte.
    Aber gut zu wissen, dass Palemoon XUL weiter supportet, bin mal gespannt, was bei Waterfox als auch Cyberfox dazu gestemmt wird, denn letztgenannter ist in allen Belangen den FF bisher überlegen, gerade in der 64Bit Version...doch wie gesagt, jedem das Seine.
    Nicht nur ich bin der Meinung, dass Mozilla erneut dem User mit dem jetzt wieder angekündigten Nachfolgeupdate ans Bein pinkelt und dann jetzt auch noch das Abstoßen des Thunderbirds....mMn ist das der falsche Weg. Es werden erneut weitere Nutzer abspringen und sich nach Alternativen umsehen ;) und den Thunderbird eben Abseits von Mozillas Gang weiter nutzen...oder eben Forks.
    Bei mir sieht Fossamail übrigens von der GUI und genutzten AddOns fast identisch dem Thunderbird aus, angepasst natürlich :lol Sync klappt auch zwischen beiden Clients.
    Doch lassen wir das....dies führt zu weit. Ich bleibe beim Cyberfox und Fossamail und nutze FF und TH nur noch zwecks Support im nähren Umfeld noch weiterhin...bis diese auch dort verschwunden sein werden, oder eben nicht.
    Wenn du dich mit den immer weiter folgenden Beschneidungen und Australis anfreunden kannst, auch gut. Ich kann es nicht (mehr) also ..... alles chick und ich klinke mich aus. Fossamail ist ja nun erwähnt ;)
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