Microsoft will seine Nutzer vor staatlichen Hackern warnen

Wenn seit Edward Snowden über den Zugriff von Regierungen und Geheimdiensten auf Nutzerdaten gesprochen wird, dann muss man zwei Dinge klar voneinander trennen. Da gibt es einerseits die weitreichenden amerikanischen Gesetze, welche die dort ansässigen Firmen zur Kooperation verpflichten, teilweise ohne dass die Kunden darüber informiert werden dürfen.

Und es gibt andererseits die Aktivitäten von Geheimdiensten, die sich mindestens in der Grauzone abspielen, weil staatliche Hacker sich gewaltsam Zugang verschaffen. Genau davor will Microsoft seine Kunden in Zukunft offiziell warnen.

In einer öffentlichen Stellungnahme schreibt das Unternehmen, man werde die Nutzer seiner Dienste in Zukunft darüber informieren, wenn man den begründeten Verdacht hegt, dass staatliche Stellen ihren Account angegriffen oder ausgespäht haben könnten. Die Dienste Outlook.com und OneDrive werden hier beispielhaft namentlich erwähnt.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Wow, hört sich interessant an. Mal sehen was passiert sollten mal wirklich Nutzer informiert werden. Sollte das aber nie passieren, kann der Schuss auch nach hinten losgehen, da dann sicher wieder viele behaupten werden dass Microsoft da eh nichts macht.
    Wenn Microsoft auf eine Live-Adresse dann eine eMail mit der Warnung sendet,
    kann der Hacker sie gleich wieder löschen. Praktisch :-)
    Finde ich lustig da es doch ein offenes Geheimnis ist das alle großen IT Firmen, vor allem jene in den USA, mehr oder weniger freiwillig unsere Daten brav weiterleiten oder ganz einfach absichtlich ein Hintertürchen offen lassen. Böse wer dabei an Windows 10 denkt :)
    Mir egal, auf der OneDrive haben vertrauliche Daten sowieso nichts verloren. Ich wusste von Anfang an, dass hier nichts wichtiges gespeichert werden sollte. An meinen "eigenen Aufnahmen" hat wohl niemand Interesse.
    Ralf
    Oder einfach niemand ausspioniert wurde. Kann man auch so sehen.

    Ich denke aber dass die meisten das nicht so sehen wie du und wieder meinen, "Die machen eh nix"
    Finde ich eine gute und richtige Entscheidung. So werden Behörden vielleicht etwas überlegter arbeiten, bevor sie Accounts durchsuchen.
    Google bzw. Android können das nicht machen. Denn dann müssten sie ihre Nutzer vor sich selber warnen. Und das wäre ziemlich peinlich. ;)
    HarryO
    Wow, hört sich interessant an. Mal sehen was passiert sollten mal wirklich Nutzer informiert werden. Sollte das aber nie passieren, kann der Schuss auch nach hinten losgehen, da dann sicher wieder viele behaupten werden dass Microsoft da eh nichts macht.

    Würde man vermutlich eh nur zufällig erfahren. Ich habe da so meine Zweifel das sich jemand in Foren oder Presse meldet und sagt "der Geheimdienst xy" hat meine Daten durchforscht. Personen die so eng in eine Überwachung hineinfallen, werden ihre Prioritäten anders lagern, als sich in der Öffentlichkeit näher in den Fokus zu bringen.
    Davon mal abgesehen, das ich dieses Geheimdienstphobie unter die Kategorie "German Angst" verbuche.
    Mir egal, auf der OneDrive haben vertrauliche Daten sowieso nichts verloren. Ich wusste von Anfang an, dass hier nichts wichtiges gespeichert werden sollte. An meinen "eigenen Aufnahmen" hat wohl niemand Interesse.

    Du weißt aber hoffentlich schon, dass Deine Handy-Datensicherung (inkl. aller Kontakte, Outlook-E-Mails, Brieftasche, sms etc.) komplett auf OneDrive gespeichert wird, da ansonsten eine Wiederherstellung Deiner Handyeinstellungen (auch nach jedem System Update) überhaupt nicht möglich wären....
    Du weißt aber hoffentlich schon, dass Deine Handy-Datensicherung (inkl. aller Kontakte, E-Mails, Brieftasche, sms etc.) komplett auf OneDrive gespeichert wird, da ansonsten eine Wiederherstellung Deiner Handyeinstellungen

    Das ist nicht korrekt. E-Mails, Kontakte werden nicht auf OneDrive gespeichert, zumal das völlig unnötig ist. SMS werden gesichert, sofern aktiviert.
    Es werden nur Daten in OneDrive gesichert, die ansonsten nur Lokal auf dem Gerät vorhanden wären. Davon auch nicht alle.
    Das ist nicht korrekt. E-Mails, Kontakte werden nicht auf OneDrive gespeichert, zumal das völlig unnötig ist. SMS werden gesichert, sofern aktiviert.

    Na, dann schau doch einfach mal auf Deinem PC unter OneDrive/Speicher/ bei Gerätesicherungen nach;)....und???...gefunden
    Finde ich lustig da es doch ein offenes Geheimnis ist das alle großen IT Firmen, vor allem jene in den USA, mehr oder weniger freiwillig unsere Daten brav weiterleiten oder ganz einfach absichtlich ein Hintertürchen offen lassen. Böse wer dabei an Windows 10 denkt :)

    Ich verstehe nicht, wie man sich einreden kann, dass ein älteres OS sicher ist, nur, weil es älter ist. Jeden Monat wird uns berichtet, dass wieder X Sicherheitslücken in Windows 7/XP geschlossen wurden. Auf dem gleichen Weg können sich auch "Features" nachgerüstet werden, die moderne Hintertürchen einbauen.
    Ich sehe keinen Grund, deswegen explizit auf Windows 8.1/10 herumzuhacken
    wolb
    Na, dann schau doch mal auf Deinem PC unter OneDrive bei Sicherungen nach;)....

    Da finde ich weder Kontakte noch E-Mails. Sondern nur einen Hinweis auf "Geräte Sicherung" .....Warum sollte da was gesichert werden, was das Gerät von einem Server lädt und gar nicht Lokal auf Dauer auf dem Gerät gespeichert wird.
    Wenn ich mein Gerät wiederherstelle und überspringe den Punkt der Passworteingabe meiner Mail-Konten, habe ich weder Mails noch Kontakte auf dem Gerät.
    Das ist nur bei Outlook.com-Konten der Fall, weil das Gerät damit verknüpft ist......
    Da finde ich weder Kontakte noch E-Mails. Warum sollte da was gesichert werden, was das Gerät von einem Server lädt und gar nicht Lokal auf Dauer auf dem Gerät gespeichert wird.

    Die Gerätesicherung ist ein fast komplettes "Image" Deines Handys, welches in der Cloud gespeichert wird, sonst wäre eine Wiederherstellung überhaupt nicht möglich....aber das hat ja auch positive Seiten...nur wissen sollte man es.....und selbstverständlich ist dies auch freiwillig:)
    Ist kein komplettes Image, wenn es ein Image wäre dürfte ja dann eigentlich die Kennwortabfragen entfallen. Zumal auch etliche App-Daten diverser Apps fehlen und die Apps aus dem Store nachgeladen und nachinstalliert werden.
    Das wäre bei einer Image-Rücksicherung alles nicht der Fall. Selbst die Displaysperre muss neu eingerichtet werden.
    Irgendwie vermisse ich mein altes analoges Telefon , das analoge Fax das Telegramm und die Brieftauben.........
    Ich verstehe nicht, wie man sich einreden kann, dass ein älteres OS sicher ist, nur, weil es älter ist. Jeden Monat wird uns berichtet, dass wieder X Sicherheitslücken in Windows 7/XP geschlossen wurden. Auf dem gleichen Weg können sich auch "Features" nachgerüstet werden, die moderne Hintertürchen einbauen.
    Ich sehe keinen Grund, deswegen explizit auf Windows 8.1/10 herumzuhacken

    jepp
    Super, das finde ich echt gut.
    Hoffentlich bekommt Microsoft keine Probleme mit dem dortigen Staat.
    Und hier zu Lande ist der Staat die größte Labertasche die es gibt und in Sachen Datenschutz, steht nur noch das Wort mehr nicht, wenn ich Umziehe dann habe ich Glückwünsche usw mit Persönlicher Anrede im Briefkasten und diese Herrschaften bekommen die neue Adresse vom Einwohnermeldeamt.
    Datenschutz?! Ist hier in Deutschland, schon lange Geschichte!!!:mad::doppeleff
    Da finde ich weder Kontakte noch E-Mails. Sondern nur einen Hinweis auf "Geräte Sicherung" .....Warum sollte da was gesichert werden, was das Gerät von einem Server lädt und gar nicht Lokal auf Dauer auf dem Gerät gespeichert wird.
    Wenn ich mein Gerät wiederherstelle und überspringe den Punkt der Passworteingabe meiner Mail-Konten, habe ich weder Mails noch Kontakte auf dem Gerät.
    Das ist nur bei Outlook.com-Konten der Fall, weil das Gerät damit verknüpft ist......
    das wird über dein ms konto geladen hat nichts speziell mit outlook zu tun.
    Die Gerätesicherung ist ein fast komplettes "Image" Deines Handys, welches in der Cloud gespeichert wird, sonst wäre eine Wiederherstellung überhaupt nicht möglich....aber das hat ja auch positive Seiten...nur wissen sollte man es.....und selbstverständlich ist dies auch freiwillig:)

    Die Kontakte werden in der Gerätesicherung nicht mit gesichert, die werden da synchronisiert wo man sie eben synchronisiert (outlock, google, sa, ...) Das selbe gilt für Emails.
    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht: die USA luschern die Deutschen aus, die Deutschen die Franzosen, die Russen den Rest und China alle zusammen. Dann gibts da noch die Datensammler von Facebook, Twitter & Co. und was so manche App an Informationen sammelt, da sträuben sich mir die Nackenhaare.
    So rutschen wir fröhlich ins Neue Jahr und wundern uns über gar nix mehr. In dem Sinne ..
    Finde ich lustig da es doch ein offenes Geheimnis ist das alle großen IT Firmen, vor allem jene in den USA, mehr oder weniger freiwillig unsere Daten brav weiterleiten oder ganz einfach absichtlich ein Hintertürchen offen lassen. Böse wer dabei an Windows 10 denkt :)

    Da würde ich mal genau nachdenken, warum seit gut 2 Jahren von Deutschland und EU solche Hasstriaden auf die Clouds in den USA gefahren werden. Nicht immer die Bild oder den Bundestag nach erzählen.
    Es ist nämlich genau anders herum. Erstens hat man wie alles in der IT in Europa, auch die Cloud verschlafen und zweitens kommen unsere Behörden eben kaum und nur mit US richterlicher Prüfung ran an Infos über uns von den ITs in den USA.
    Ich würde mal lieber die Nummer mit der Ordungswidrigkeit und damit die komplette Freigabe aller Internetdaten für deutsche Behörden nennen. Aber das war ja kurz vor der Sommerpaus wo das still und heimlich Gesetz wurde.
    Diese Amihetzerei auf allen Gebieten wo wir im Dunklen stehen. Die USA sind aus der Wirtschaftskrise raus und kaufen fett mit Obama im nächsten Frühjahr bei der Messe ein.
    Auf Onedrive wird ein Image meines L 1520 gespeichert? Klasse, vor allem wie Microsoft das prima komprimiert. Aus fasst 4 Gigabyte machen die 8,9 Megabyte...
    Manch einer schreibt sich hier einen Mist zusammen.. *kopfschüttel*
    Hellblazer
    das wird über dein ms konto geladen hat nichts speziell mit outlook zu tun.

    Ich schrieb: "Das ist nur bei Outlook.com-Konten der Fall, weil das Gerät damit verknüpft ist......" Was im Grunde nichts anderes bedeutet, das es sich dann hierbei um das Microsoftkonto handelt.
    Mails und Kontakte werden via Outlook.com wiederhergestellt. Das hat primär nichts mit dem Microsoftkonto zu tun. Das ist nur dann der Fall wenn es sich hierbei auch um das Microsoftkonto handelt, sprich wenn das Gerät mit diesem Konto eingerichtet (verknüpft) wurde.
    Kontakte und Mails aus "dritten" Outlook.com Konten oder anderen Anbietern, werden logischerweise nicht automatisch wiederhergestellt.
    Henry Earth
    Ich würde das ganze hier nicht zu hoch hängen , Trau schau wem
    32C3: Kryptologe warnt vor dem Botnetz Windows 10 | heise online
    was wäre wenn dieser Artikel jetzt hier stände ?

    Davon mal abgesehen das es Heise Typisch aufbereitet wurde und heute jeder meint eine harte Rhetorik an den Tag zu legen, ist die Problematik an TPM nun mal nicht neu. Das Kernproblem ist eher, das die Linux-Freunde sauer sind, weil sie befürchten sie könnten auf einem gelockten TPM irgendwann ihr Linux nicht mehr installieren und die Hardwareauswahl künftig sehr mau ausschaut.
    Das wurde schon vor 3 oder 4 Jahren so "gedampftplaudert" wissentlich dessen, das Microsoft mit zertifiziert zu Win8 explizit ein deaktivierbares TPM vorschrieb.
    Typischer Dummfug eines Linux-Trolls, über den da bei heise berichtet wird.
    Jedes Jahr der selbe Quatsch, die könnten sich ja wenigstens mal etwas Neues einfallen lassen.
    Es gibt wirksamen Schutz. Dateien verschlüsselt auf externen Laufwerken und Laufwerk D: dieses mit Bitlocker verschlüsseln und entfernen bis ich es wieder benötige.
    Was nicht da ist...
    Bitlocker ist "nur" ein Diebstallschutz. Mal ehrlich, wenn bei mir einer einbrechen sollte und die Festplatten klaut, habe ich ganz andere sorgen. Wirklich verschlüsselt sind Stationär nur sensible Sache und das Mobile.
    Nüchtern betrachtet, nützt Bitlocker bei vielen Anwendern nichts, wenn sie ihre Daten extern auf NAS sichern. da muss eigentlich eine andere Verschlüsselung ran, oder das NAS muss auch verschlüsselt werden.
    Davon mal ab, das TPM in den meisten Consumer-Produkten nicht vorhanden ist und bei den Produkte die ich kenne, muss das sogar erst aktiviert werden.
    Bitlocker ist "nur" ein Diebstallschutz. Mal ehrlich, wenn bei mir einer einbrechen sollte und die Festplatten klaut, habe ich ganz andere sorgen. Wirklich verschlüsselt sind Stationär nur sensible Sache und das Mobile.
    Nüchtern betrachtet, nützt Bitlocker bei vielen Anwendern nichts, wenn sie ihre Daten extern auf NAS sichern. da muss eigentlich eine andere Verschlüsselung ran, oder das NAS muss auch verschlüsselt werden.
    Davon mal ab, das TPM in den meisten Consumer-Produkten nicht vorhanden ist und bei den Produkte die ich kenne, muss das sogar erst aktiviert werden.

    Da ich ja meine Daten separat verschlüssele (nicht mit Windows Bordmitteln) und erst dann mit Bitlocker und dann das Laufwerk D: entferne, kommt zu mindestens aus dem Netz niemand an meine Daten.
    Auf Laufwerk C befindet sich nichts wichtiges.
    Übrigens wo ich wohne und ich bin ganztägig daheim geht die Wahrscheinlichkeit, dass eingebrochen wird gegen null.
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