Digitalisierung: Mangelhaft - Deutsche Schulen bereiten Schüler unzureichend auf die Arbeitswelt der Zukunft vor

In 90 Prozent aller Berufe wird man in naher Zukunft nicht mehr ohne digitale Kompetenzen auskommen, schätzt die EU-Kommission. Die Vorbereitung auf diese revolutionierte Arbeitswelt kann nicht früh genug beginnen, am besten natürlich schon in der Schule. Genau da gibt es aber riesige Defizite. Ganze 17 Prozent der Schüler fühlen sich auf eine digitale Arbeitswelt ausreichend vorbereitet, und nur magere acht Prozent halten ihre Lehrkräfte überhaupt für kompetent genug, ihnen dieses Wissen zu vermitteln. Das ergab eine Umfrage von YouGov im Auftrag von Microsoft.

„In der Lehrerausbildung muss mehr Gewicht auf den kreativen Umgang mit neuen Technologien gelegt werden“, fordert Renate Radon, die bei Microsoft Deutschland für den Bildungsbereich verantwortlich zeichnet. „Digitale Medien ermöglichen lebendigere Lernerfahrungen, nachhaltigere Lernerfolge und vor allem auch eine Individualisierung des Lernens. Damit könnten digitale Technologien viel zur Motivation der Schüler und letztlich zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit in Deutschland beitragen.“

Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Uni Mainz fordert außerdem ein neues Rollenverständnis für Lehrer. Sie seien durchaus digital affin, doch es fehlt vielfach an Sensibilität für das Potential neuer Technologien. „Letztlich geht es nicht um „Lernen mit neuen Medien“, sondern um „neues Lernen mit Medien“. Dabei muss sich die Rolle des Lehrers vom Wissensvermittler hin zum Begleiter individueller Lernprozesse wandeln“.

Gesamtschul-Lehrerin Miriam Gronert hat diesen neuen Weg schon beschritten. Sie vermittelt ihren Schülern Unterrichtsinhalte auch über Social Media Kanäle, per Skype oder mit Computerspielen, ist mit Kollegen auf der ganzen Welt vernetzt und schreibt einen Blog über ihre Unterrichtserfahrungen. Die eigene Präsenz im Netz verleihe ihr gegenüber ihren Schülern durchaus mehr Glaubwürdigkeit, meint Gronert.

Ich war schon lange in keiner Schule mehr, meine Kinder sind auch schon durch, trotzdem bekommt man oft genug mit, dass die neuen Medien noch längst nicht in den Klassenzimmern so angekommen sind, wie sie sollten. Oft gilt ein Tablet noch als Luxus- oder Spielkram und die „Digitalisierung“ beschränkt sich auf die Internet-Recherche zu Sachaufgaben an einem veralteten PC. Den Grund dafür kennen wir auch: Es fehlt an Geld, darum wird von vielen Schülern verlangt, entsprechende Geräte selbst zu beschaffen, was natürlich auch nicht der Sinn der Sache sein kann.

Da hat die deutsche Bildungspolitik durchaus noch jede Menge Hausaufgaben zu erledigen.

Zitat-Quellen: Pressemitteilung von Microsoft

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. In der schule lernt man heutzutage eh nix was man im wahren leben braucht. Frag mal einen schüler ob er eine steuererklärung machen kann.
    Das kann ich als Lehrer nur bestätigen. Wenn es PCs gibt sind sie veraltet, Beamer ebenso. Es ist alles auf dem Stand von vor 20 Jahren. Aber warum auch Geld für die Bildung ausgeben. Hauptsache der Berliner Flughafen braucht Geld. Deutschland schafft sich leider wirklich ab, vor allem den letzten Rest Bildung.
    In der schule lernt man heutzutage eh nix was man im wahren leben braucht. Frag mal einen schüler ob er eine steuererklärung machen kann.

    Die Schule sollte meiner Meinung nach genügend Wissen vermitteln, damit man sich sowas selbst aneignen kann. Als Thema für die Schule ist das aber gänzlich ungeeignet.
    Geld ist dabei wohl das entscheidende Stichwort... Wir haben über 1000 Schüler, und zwei PC-Räume mit je ca. 20 Rechnern. Dazu ca. ein Drittel der Klassenzimmer mit Beamer ausgestattet, plus 6-7Medienwägen und das ist schon eine Topp-Ausstattung im Vergleich zu anderen Schulen...
    90% aha .. also mit anderen Worten, es will niemand mehr arbeiten. Was ist mit Bauarbeiter, Bäcker, Friseur, Landwirt, Strassenbau, Reinigung.... Die haben zwar maschinelle Unterstützung aber das bekommt man aber auch ohne Computerunterricht hin. Dafür ist dann auch die Lehre da.
    Computerunterricht an sich ist gut und richtig, aber mehr in Richtung Umgang, Nutzen, Ethik , Verhalten usw. damit sie kein Opfer von Cybermobbing oder Kriminalität werden.
    Wenn sie schlau sind lassen sie die Steuer von Profis machen, ausser sie machen ne Ausbildung zum Steuerfachangestelten. Die Regelungen ändern sich sich doch jährlich.
    Ein vernünftiger Umgang mit dem gesamten Office Paket würde schon viel helfen. Alles andere sind Spezial Lösungen die in jedem Unternehmen anders sind. Kein Schüler muss SAP kennen..
    Oft genug Technische geräte von den lehrern oft ausdrücklich unerwünscht.
    So sind auf vielen Schulen Handys immer nich ein no go, selbst ausgeschaltete geräte in der Hamd zu haben wird, Vor allem von lehrern niedriger klassen immer noch "streng geandet".
    Ich glaube das viele lehrer, besonders die ältere generation, einfach angst hat in ihrem wissen überholt zu werden.
    Kann ich als ehemaliger Schüler nur nachvollziehen. An der Uni sieht das dann (nach meiner Erfahrung) schon wieder ganz anders aus, aber an der Schule (Gymnasium, sprachlicher Zweig) war der Unterricht bezüglich Umgang mit Computern und den nötigen Grundkenntnissen schon eine mittlere Katastrophe.
    Beispielsweise hatte unser ehemaliger Geographie-Lehrer einige seiner Stunden dafür geopfert, mit uns in den Computerraum zu gehen und die Grundlagen in Excel, PowerPoint usw. zu "unterrichten".
    In der schule lernt man heutzutage eh nix was man im wahren leben braucht. Frag mal einen schüler ob er eine steuererklärung machen kann.
    gebe dir da recht! Ich musste mit meiner klasse förmlich darum betteln das unsere lehrerin uns richtig zeigt wie man überweisungsträger ausfüllt und allgemein mit bankdaten umgeht das ist aber auch schon 10 jahre her.
    Geld ist dabei wohl das entscheidende Stichwort... Wir haben über 1000 Schüler, und zwei PC-Räume mit je ca. 20 Rechnern. Dazu ca. ein Drittel der Klassenzimmer mit Beamer ausgestattet, plus 6-7Medienwägen und das ist schon eine Topp-Ausstattung im Vergleich zu anderen Schulen...
    bei uns besteht so ein Medienwagen aus einem flackernden Röhrenfernseher und einem alten VHS Recorder xD
    Das scheint im gesamten deutschsprachigen Raum eine Katastrophe zu sein.
    Geld ist dafür keines da, so hört man.
    Wo hingegen, wenn man sich etwas Umschau es z.B. Rasperry PI's gibt die mit einem Monitor und einer Tastatur in der Maser für einen Apfel und ein Ei zu haben ist.
    Das Problem an den Schulen ist aber an mehreren Stellen zu suchen.
    Zu wenig Lehrer die sich mit dem EDV Unterricht identifizieren, geschweige denn auskennen.
    Die Halbwertszeit für Computer und Komponenten.
    usw.
    Ehrlich gesagt wird es an den Eltern hängen bleiben, sofern die sich so etwas leisten können, da der Staat dies nicht stemmen wird können und das digitale Zeitalter tiefe Spüren in den nachkommenden Generationen hinterlassen wird,
    In der Schule habe ich damals den Umgang mit Excel und Access intensiv gelernt. Mit Lego Mindstorms hatten wir auch so unseren Spaß, auch wenn ich dabei nichts gelernt habe.
    Als AG hatte ich mal HTML (der Klassiker schlechthin).
    So richtig mit Word und Powerpoint umzugehen habe ich leider nie in der Schule gelernt und die meisten anderen wohl auch nicht, was man doch recht deutlich im Lehramts Studium sieht.
    Ich wäre dafür, dass endlich der zwang zum Konfessionsgebundenen Religionsunterricht abgeschafft wird. Stattdessen Ethik. Ernsthaft. Ich habe in der Schule nie etwas über den Islam gelernt.
    Wirtschaft und Programmieren halte ich für nützliche Fächer. Programmieren klingt da jetzt vlt sehr speziell, aber es geht da auch sehr viel ums logische denken und Aufgaben Planung. Man muss ja nicht "richtig" programmieren.
    Also die Ausstattung auf Haupt-, Real-, Gesamtschule sowie Gymnasien ist echt sehr schlecht. PC's sind veraltet, die Lehrer schlecht informiert etc. Selbst beim Fachabi in IT hatten wir teils echt schlecht ausgestattete Räume, aber die Schule war zumindest mit LWL und vielen Anschlüssen sowie Beamern ausgestattet.
    Bei meiner Freundin in Luxemburg (ja ich weiß die haben sowieso genug geld ^^) gibt es Ipad Klassen, davon kann man in Deutschland nur Träumen. Obwohl man schon sagen muss, dass die Ipad's gegen Surface ersetzt werden sollten damit man auch einen PC hat.
    In der Uni ist der technische Fortschritt zu spüren, da die überholten Räume überall Strom haben und sehr gut an die Technik angepasst sind.
    Ich habe kinder noch in der grundschule. Es ist eine kleine in ländlicher gegend. Aber sie haben einen computerraum mit relativ guter ausstattung. Nur mangelt es an personal was den kindern die möglichkeiten eröffnet, zu sehen was PCs heute können. Das diese auch zu mehr taugen als nur malen, spielen und etwas word und co.
    Mit nem pc und etwas inspiration, hat man ein mächtiges werkzeug. Man muss den kindern nur die türen zeigen, welche sie alle öffnen können.
    Auf grund dessen habe ich mich als kraft für eine ag beworben, um so mit den kindern vielleicht zeigen zu können, dass man nicht nur spiele spielen, sondern auch selber machen kann. Denn ich denke das geht verloren in der schule. Wir durften auch mit basic experimentieren, im informatik unterricht. Und das ist heute doch noch viel einfacher geworden.
    Lg
    Ps: Geschrieben vom l950xl, beim handy achte ich nicht so sehr auf die großschreibung, muss schnell gehen. Bitte einfach mal drüber hinwegsehen. Danke
    "In der Lehrerausbildung muss mehr Gewicht auf den kreativen Umgang mit neuen Technologien gelegt werden", fordert Renate Radon, die bei Microsoft Deutschland für den Bildungsbereich verantwortlich zeichnet.
    Die gute Frau sollte vielleicht einmal selbst so eine Ausbildung machen und unterrichten. Da wird sich entsprechend schnell feststellen, dass das in der Lehrerausbildung und im Unterricht das geringste aller Probleme ist.
    In der schule lernt man heutzutage eh nix was man im wahren leben braucht. Frag mal einen schüler ob er eine steuererklärung machen kann.

    Nein, keine Ahnung. ;)
    Meine Schule war wohl ziemlich modern. Wir 2.Computer Räume, jeder bekam für die Schule ein IPad und wir hatten (solche Beamer mit Touchscreen) keine Ahnung wie die hießen.
    Wohne aber nicht in Deutschland.
    In der schule lernt man heutzutage eh nix was man im wahren leben braucht. Frag mal einen schüler ob er eine steuererklärung machen kann.

    Ist ein etwas unpassender Vergleich oder?
    phips85
    ...................Frag mal einen schüler ob er eine steuererklärung machen kann.

    sorry, aber DAS Lehrfach hatte ich auch nicht in der Schule.
    Ich finde, das ist mitunter ebenfalls Aufgabe der Eltern/Erziehungsberechtigten, ihre Kinder auf das Leben vorzubereiten. Das heißt, wenn man denn in der glücklichen Situation ist, führsorgliche und an die Zukunft denkende Eltern zu haben.
    Schulen sind nicht erst seit gestern unterfinanziert, leider. So zum Beispiel der Chemie- und Physikunterricht: Beschränkt sich doch zumeist auf Theorie, und wenig auf praktische Erfahrung. Genau so der Biologieunterricht.
    Das soll nur als Beispiele herhalten. :)
    Ich will ja nicht Oldschool klingen, aber wenn Kohle wo zuerst versenkt werden sollte, dann doch dort. Das empfinde ich für wesentlich wichtiger, dass die Ausstattung der Chemie- und Physikräume modern gehalten ist, als das im Unterricht auf iPads virtuelle Papierflieger gebastelt werden.
    PC, Tablet und Smartphone findet sich wenn auch nicht nur in modernster Ausstattung in den allermeisten Haushalten wieder, und solche Dinge wie "Medienkompetenz" können gewiss außerhalb der Schule erlernt werden.
    Solange das Bildungssystem an allen Ecken und Kanten marode ist, muss halt anderweitig zugesehen werden, dass die Kinder auf die "Arbeitswelt der Zukunft" vorbereitet werden.
    In der schule lernt man heutzutage eh nix was man im wahren leben braucht. Frag mal einen schüler ob er eine steuererklärung machen kann.

    Da lernt man schon was z.b. Lesen ,schreiben (nicht pc) rechnen(ohne Taschenrechner) man muß nur seinen Kopf benutzen und nicht nur sein Handy
    90% aha .. also mit anderen Worten, es will niemand mehr arbeiten. Was ist mit Bauarbeiter, Bäcker, Friseur, Landwirt, Strassenbau, Reinigung.... Die haben zwar maschinelle Unterstützung aber das bekommt man aber auch ohne Computerunterricht hin.

    Da will keiner mehr arbeiten weil es da nichts mehr zuverdienen gibt.
    Das liegt nicht nur an der technischen Ausstattung, sondern an vielen allgemein realitätsfernen Inhalten im Unterricht. Vielmals auch daran, dass Lehrpersonal weniger Ahnung hat von der Technik als die Schüler bzw. die Technik nicht richtig mit einbezogen wird in den Unterricht. Sogar in berufsbildenden Schulen. Gibt noch viel zu tun.
    Aber, wie bereits erwähnt, dieser Bereich der Erziehung liegt auch noch vor allem bei den Eltern, nicht nur bei Lehrern und Wirtschaft.
    Was haltet ihr alle für veraltet? Wenn auf dem PC ein Office läuft er ind I-Net kann ist doch alles ok?
    Seht es doch mal positiv, mit dem Geld wurde soviel gutes getan... Banken gerettet, die Automobilfirmen in Schwung gebracht ( abwrackprämie), bald auch E Auto subven. , Erneuerbare Energien, ja sogar EU Länder gerettet ..... und jetzt noch mehr ... :-( arme Kinder unsere Zukunft
    Da will keiner mehr arbeiten weil es da nichts mehr zuverdienen gibt.

    na dann lernt wieder in der Höhle zu leben ohne Strom und anderer Versorgung. Da dies nun mal die Grundpfeiler sind.
    Ein Bekannter von mir führt ein größeres mittelständisches Unternehmen. Er sagt, er ist froh, wenn die Jugendlichen lesen und schreiben können. Selbst einfache Rechenaufgaben stellen oftmals ein Problem dar. Also stellte er bei Aufnahmetest nen PC zur Verfügung. Und siehe da, es war nahezu alles richtig. Dank Google. Wenn es nach ihm ginge, sollte eher weniger mit PC in den Schulen gearbeitet werden, sondern dafür vermehrt ordentlich die Grundlagen. Selbst meine Töchter bezeichneten den Unterricht mit PC eher als Spielstunden.
    Es werden XP rechner mit Windows 7 ausgestattet und danach werden sie erneuert...?
    Es gibt wirklich ordentliche Technik bei uns mittlerweile, das größte Problem sind einfach die Lehrer. Sie kommen einfach nicht klar mit den Möglichkeiten. Zum Beispiel einfach Unterrichtrelevante Informationen schnell abrufen. Bzw werden die Medien falsch genutzt, dass man nur noch aus Powerpoint eine Information nach der anderen abschreibt... Es gibt viel zu tun...
    Wenn es aber nur die modernen Medien wären, an den es mangelt... Es gibt noch viel mehr und wichtigeres, zB einheitliche und funktionierende Lehrpläne.
    DAS nenne ich mal einen Lobbyartikel ... wäre ja auch seltsam, wenn MS mit der PC-Ausstattung zufrieden wäre. Mal abgesehen davon, dass man sowas natürlich immer verbessern kann und der PC natürlich in die Schule gehört, haben die Lehrer an unseren Schulen (NRW) doch ganz andere Probleme. Da wird z. B. Inklusion eingeführt ohne die entsprechende Sach- und Personalausstattung. Von wegen "individueller Lernbegleiter". Und auch ansonsten sind viele Probleme doch eher grundlegenderer und ganz analoger Natur.
    Außerdem geht es in den Schulen doch vermehrt darum, Wege zum Selbstlernen aufzuzeigen, weil reines Faktenwissen nach ein paar Jahren oft sowieso nicht mehr topaktuell ist. Aber Texte zu lesen, zu analysieren, zu verstehen und für sich Schlüsse daraus zu ziehen - also Grundvoraussetzungen für lebenslanges Selbstlernen - kann man auch an mittelhochdeutscher Lyrik lehren.
    Liebe Grüße,
    FritzS
    Ein vernünftiger Umgang mit dem gesamten Office Paket würde schon viel helfen.

    Das ist fast schon das Mindeste. Wenn ich mich in meinem jugendlichen Umkreis umschaue kriege ich die Kriese: Die meisten können noch nicht einmal eine anständige Bewerbung mit Word schreiben.
    Und wenn es um unserer Lehrer in der Berufsschule denke: Die meisten können nicht einmal das Whiteboard richtig kalibrieren und gucken verdutzt wenn ich das BGB aufm Smartphone habe statt als dickes Buch.
    Technologie ist die Zukunft und sollte auch in der Schule ein Thema sein. Nur nicht Facebook - Das hat damit nichts zu tun
    An meiner schule ist alles veraltet Betriebs System windows7 Professional
    Und kein Internet unglaublich das ich in der schülerzeitung Internet hab.
    Was haltet ihr alle für veraltet? Wenn auf dem PC ein Office läuft er ind I-Net kann ist doch alles ok?
    Seht es doch mal positiv, mit dem Geld wurde soviel gutes getan... Banken gerettet, die Automobilfirmen in Schwung gebracht ( abwrackprämie), bald auch E Auto subven. , Erneuerbare Energien, ja sogar EU Länder gerettet ..... und jetzt noch mehr ... :-( arme Kinder unsere Zukunft
    na dann lernt wieder in der Höhle zu leben ohne Strom und anderer Versorgung. Da dies nun mal die Grundpfeiler sind.

    Ja wenn sagst du das. Ich Arbeite 34 Jahre am Bau und glaube mir ich weiss wovon ich rede.
    Wie schließt man aus sowas:
    In 90 Prozent aller Berufe wird man in naher Zukunft nicht mehr ohne digitale Kompetenzen auskommen, schätzt die EU-Kommission.

    sowas:
    90% aha .. also mit anderen Worten, es will niemand mehr arbeiten. Was ist mit Bauarbeiter, Bäcker, Friseur, Landwirt, Strassenbau, Reinigung.... Die haben zwar maschinelle Unterstützung aber das bekommt man aber auch ohne Computerunterricht hin. Dafür ist dann auch die Lehre da.


    Computerunterricht an sich ist gut und richtig, aber mehr in Richtung Umgang, Nutzen, Ethik , Verhalten usw. damit sie kein Opfer von Cybermobbing oder Kriminalität werden.

    Dem stimme ich zu. Das halte ich auch für extrem wichtig.
    Ich bin bei aller kritik an alter Technik immer noch der Meinung das nicht das Medium entscheidend ist sondern der Inhalt und ob es nun Power Point 2016 oder eine alte Version das ist doch erstmal egal. Andersherum haben die Haushalte sehr viel Geld für jeden Schnickschnack und immer nen feten Fernseher und allerhand Markenkrempel . Wer wert auf die Bildung seiner Kinder legt Investiert auch gezielt in Sie. Der Staat oder das Bildungssystem kann nicht für alles Verantwortlich gemacht werden.
    phips85
    In der schule lernt man heutzutage eh nix was man im wahren leben braucht.

    Wieso "heutzutage"? Das war zu meiner Zeit (tm) nicht anders.:mad:
    "Nicht für das Leben, für die Schule lernen wir", sagte schon Seneca.
    Technik in Schulen ist doch komplett unerwünscht, als ich vor ein paar Jahren noch in der Schule war und nur jemand die Kopfhörer vom MP3 Player raus hängen hatte, wurde ihm das Teil schon abgenommen.
    Handys waren auch komplett verboten, hatte zwar jeder aber auch da galt, ließ man sich damit erwischen, war es konfisziert und konnte am Ende des Schultages wieder im Sekretariat abgeholt werden.
    Im Computerraum selbst hat man auch nix gelernt, das einzige was wir da gemacht haben, war CS 1.6 oder COD1 gezockt.
    Mein Kind soll lieber den ganzen Tag lang an der frischen Luft spielen und nebenbei die deutsche sprache lernen ohne technische hilfsmittel.
    Also wir haben an meiner beruflichen Schulen weniger das Problem in der Beschaffung als eher das Problem in der Betreuung. Wir haben 7 DV-Räume mit je 25 PC und Drucker, in jedem Klassenzimmer einen PC mit Beamer und zusätzlich 6 Klassenzimmer mit Active-Board sowie 14 Lehrer-Arbeits-Pc zum drucken. Alles mit Win7 und Office 2013, das finde ich grundsätzlich ganz ordentlich. Irgendetwas funktioniert da leider eigentlich immer nicht. Wir haben zwei Lehrer mit zwei Stunden pro Woche, die sich darum kümmern sollen, damit es läuft (Wobei da schon wieder die Frage ist, warum ein Lehrer Drucker anschließen muss) Zusätzlich kommt drei Stunden pro Woche eine externe Firma.
    Für mehr ist kein Geld da. Wir kaufen lieber einen neuen PC als den defekten Arbeitsspeicher auszuwechseln, da für diese Haushaltsposition eben Mittel da sind und für die laufenden Kosten nicht.
    Ich bin bei aller kritik an alter Technik immer noch der Meinung das nicht das Medium entscheidend ist sondern der Inhalt und ob es nun Power Point 2016 oder eine alte Version das ist doch erstmal egal. Andersherum haben die Haushalte sehr viel Geld für jeden Schnickschnack und immer nen feten Fernseher und allerhand Markenkrempel . Wer wert auf die Bildung seiner Kinder legt Investiert auch gezielt in Sie. Der Staat oder das Bildungssystem kann nicht für alles Verantwortlich gemacht werden.

    +1
    Ich finde es lustig. Hier wird von Technik an der Schule geredet, obwohl einige nicht mal die Groß- und Kleinschreibung beherrschen.
    Es gibt sehr viele Bücher über Computer,wie man sie nutzt und was man alles damit machen kann.Die Bücher sind durchweg auch sehr preiswert.Man muß sich nur damit beschäftigen und das nötige Interesse mit bringen.Ich bin Jahrgang 1951 und habe in der Schule keinen IT Unterricht gehabt.
    Ein Bekannter von mir führt ein größeres mittelständisches Unternehmen. Er sagt, er ist froh, wenn die Jugendlichen lesen und schreiben können. Selbst einfache Rechenaufgaben stellen oftmals ein Problem dar. Also stellte er bei Aufnahmetest nen PC zur Verfügung. Und siehe da, es war nahezu alles richtig. Dank Google. Wenn es nach ihm ginge, sollte eher weniger mit PC in den Schulen gearbeitet werden, sondern dafür vermehrt ordentlich die Grundlagen. Selbst meine Töchter bezeichneten den Unterricht mit PC eher als Spielstunden.

    Endlich mal einer der's kapiert... Danke
    Technik in Schulen ist doch komplett unerwünscht, als ich vor ein paar Jahren noch in der Schule war und nur jemand die Kopfhörer vom MP3 Player raus hängen hatte, wurde ihm das Teil schon abgenommen.
    Handys waren auch komplett verboten, hatte zwar jeder aber auch da galt, ließ man sich damit erwischen, war es konfisziert und konnte am Ende des Schultages wieder im Sekretariat abgeholt werden.
    Im Computerraum selbst hat man auch nix gelernt, das einzige was wir da gemacht haben, war CS 1.6 oder COD1 gezockt.

    Da hat doch das eine mit dem andere nichts zu tun. Minderjährige Schüler haben mit Handy und mp3-Player in den wenigsten Fällen lernen im Sinn, sondern nur privaten Einsatz.
    Wenn man da mehr Technik will, braucht es auch professionelle Betreuung. Solange Lehrer das nebenbei mit privat erworbenen Wissen machen, wird das nur im Glücksfall was. Laßt die Lehrer sich um Schüler kümmern und stellt Edv Leute ein! Und gebt endlich den Schülern ihre Schulbücher auf dem Tablett statt im megaschweren Ranzen, so ein Surface wäre genial, da kann man mit der Hand drauf schreiben, also würde auch diese Kulturtechnik weiter gepflegt. Und keiner könnte mehr sagen: " Ups, ich hab mein Heft vergessen...."
    Und übrigens mal Hand aufs Herz: Wer von euch hat in der Schule gelernt, wie man einen Kontoauszug oder eine Steuererklärung ausfüllt???
    @PLumina Genau, Hand aufs Herz: Was hat ein Surface als Schulmittel herzuhalten? Das und der Umgang damit gehört - genau wie Kontoauszug und Steuererklärung ausfüllen - erlernt im Elternhaus. Die Schule kann höchstens unterstützend mitwirken.
    Die Schule soll den Kopf "fit" machen und Grundlagen einbläuen, auf das er imstande ist, sich weiteres und weitergehendes Wissen ohne Stützräder anzueignen. Die Schule ist nicht dafür gedacht, zu erlernen wie die Spülmaschine anzustellen oder die Waschmaschine richtig zu befüllen ist. Und auch nicht, wie auf einem Tablet herumzupatschen ist.
    Und hier auch kurz Hand aufs Herz: Spüli und Wasch-Wasch sind für das Leben weit wichtiger, als ein Tablet. :D
    "PC und Internetz in Maßen in der Schule, dafür aber richtig angewandt und beigebracht", trifft meine Meinung am Besten.
    Unsere Politiker haben für so vieles Geld. Berliner Flughafen, 500 Milliarden Euro zur Bankenrettung, Millonen und Milliarden für Hilfsprogramme im Ausland, Flüchtlingshilfe (Kommet alle zu uns) , usw., usw. Nur für die Bildung in Deutschland ist nichts oder sehr wenig über. Denn, was ist das schlimmste, was einem Politiker passieren kann? Richtig. Das er/sie auf einen gebildeten Bürger trifft.
    Deutschland schafft sich ab.
    Wie wenn das irgendeinem hilft.... die Schüler haben ganz andere Probleme. Erst mal das Fachwissen beibringen wie Mathe, Physik, Chemie...Ausdrucksweise und Sprache. Und dann mal mit Plakaten arbeiteten. Da fehlt nämlich ein Undo Knopf!!! Da macht man sich viel mehr Gedanken was man drauf packt! Wenn man es zb ausschneiden muss.
    Ich erinnere mich gerne an die Mathe/Physik 1&2 Klausuren zurück. Ohne Formelsammlung und ohne Taschenrechner. Komischerweise hat das Studium auch geklappt, ohne irgendwelche vorbereitenden Fächer.
    Was heute technischer Stand ist, ist in drei Jahren schon wieder veraltet.
    Schule ist dazu da, Allgemeinwissen und logisches Denken zu vermitteln. Grundlage, wie eigenständige Weiterbildung und Aneignung neuen Wissens strukturiert wird.
    Spezialwissen gibt es dan in der Ausbildung und im Betrieb, bzw. im Studium.
    Und was den Religionsunterricht betrifft, so war das immer mein Lieblingsfach, weil er im Vergleich zu den anderen Fächern immer so schön quer stand und so ganz anders war. Da wurden die Wichtigtuer in Mathe und Wirtschaft immer schön relativiert.
    Aber das lag auch am Lehrer. Ein weltoffener Katholik. Zwei Sätze sind bei mir hängen geblieben, die dann goldwert wurden:
    1. "Auf dem Sterbebett hat noch niemand gesagt, ich hätte damals mehr Zeit für meinen Chef opfern und im Betrieb länger arbeiten sollen."
    2. "Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn Du deinem Sohn den Regenbogen zeigst. Der Regenbogen wartet aber nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist."
    Mein Kind soll lieber den ganzen Tag lang an der frischen Luft spielen und nebenbei die deutsche sprache lernen ohne technische hilfsmittel.

    Also wir haben früher des Öfteren mal Unterricht im freien gemacht, wenn das Wetter stimmte. Und nein, ich rede da nicht nur vom Sportunterricht. Einfach Whiteboard raus und fertig. Und gerade Diskussionsrunden bieten sich da an.
    Und keine Sorge, die deutsche Sprache lernt dein Kind so oder so in der Schule.
    Aber tut mir leid. Sofern dein Kind im schulfähigen Alter ist, kann es nicht mehr den ganzen Tag "an der frischen Luft spielen".
    Und diese technischen Hilfsmittel wird es, ob du es nun magst oder nicht, irgendwann beherrschen müssen. Spätestens bei der Bewerbung.
    Das größte Problem im ganzen Bildungsbereich ist der Lehrermangel. Kenne genug Leute die ihr Studium abbrechen und dann doch in die Wirtschaft gehen. Die zahlen halt besser. (Soll nicht heißen, dass Lehrer grundsätzlich unterbezahlt sind)
    Wie wenn das irgendeinem hilft.... die Schüler haben ganz andere Probleme. Erst mal das Fachwissen beibringen wie Mathe, Physik, Chemie...Ausdrucksweise und Sprache. Und dann mal mit Plakaten arbeiteten. Da fehlt nämlich ein Undo Knopf!!! Da macht man sich viel mehr Gedanken was man drauf packt! Wenn man es zb ausschneiden muss.
    Ich erinnere mich gerne an die Mathe/Physik 1&2 Klausuren zurück. Ohne Formelsammlung und ohne Taschenrechner. Komischerweise hat das Studium auch geklappt, ohne irgendwelche vorbereitenden Fächer.

    Wann warst du das letzte mal in einer Schule?
    Plakate sind da Standard. Nicht unbedingt in Mathe, aber überall anders.
    Fachwissen in Mathe, Physik, Chemie wurde noch nie in der Schule vermittelt. Maximal eingeleitet und Voraussetzungen dafür geschaffen. Für den Rest sind die Universitäten da.
    Der Taschenrechner und die Formelsammlung helfen im übrigen dabei, dass sich die Schüler mit komplexeren Aufgaben auseinandersetzen können und nicht unnötig Zeit mit lästigem Kopfrechnen verschwenden. Denn ums Rechnen geht es in der Mathematik ganz gewiss nicht.
    Ach und komischerweise klappt das Studium bei so vielen Menschen, wie nie zuvor.
    Was heute technischer Stand ist, ist in drei Jahren schon wieder veraltet.
    Schule ist dazu da, Allgemeinwissen und logisches Denken zu vermitteln. Grundlage, wie eigenständige Weiterbildung und Aneignung neuen Wissens strukturiert wird.
    Spezialwissen gibt es dan in der Ausbildung und im Betrieb, bzw. im Studium.

    Stimmt. Und genau deshalb ist ein klassischer Religionsunterricht überdrüssig und sollte durch einen konfessionsübergreifenden/-unabhängigen Ethikunterricht ersetzt werden.

    1. "Auf dem Sterbebett hat noch niemand gesagt, ich hätte damals mehr Zeit für meinen Chef opfern und im Betrieb länger arbeiten sollen."
    2. "Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn Du deinem Sohn den Regenbogen zeigst. Der Regenbogen wartet aber nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist."

    Zwei sehr richtige Sätze von deinem Lehrer.
    Unsere Politiker haben für so vieles Geld. Berliner Flughafen, 500 Milliarden Euro zur Bankenrettung, Millonen und Milliarden für Hilfsprogramme im Ausland, Flüchtlingshilfe (Kommet alle zu uns) , usw., usw. Nur für die Bildung in Deutschland ist nichts oder sehr wenig über. Denn, was ist das schlimmste, was einem Politiker passieren kann? Richtig. Das er/sie auf einen gebildeten Bürger trifft.
    Deutschland schafft sich ab.

    Geld für Bildung war in Deutschland noch nie da.
    Das deutsche Bildungssystem war früher auch nicht besser als Heute. Der Vorteil damals war nur, dass es bei den geburtenstarken Jahrgängen egal war. Da kamen am Ende so oder so genug Fachkräfte bei raus.
    Und es gab auch noch viel mehr "einfache" Arbeit auf dem Markt.
    Heutzutage ist der Pool an potentiellen Fachkräften durch den demographischen Wandel weitaus kleiner und zeitgleich der Bedarf wesentlich größer.
    Dreimal die Woche Religion, einmal die Woche Sport, null mal die Woche PC Grundkurs.
    Das sagt doch wohl auch dem besten Pessimisten das in der Schulbildung stark was falsch läuft.
    kann ich nur zustimmen. Habe gerade mein Abitur abgeschlossen und die digitale Ausrüstung und der Computerunterricht ist einfach ungenügend. Immerhin kann man in der Oberstufe noch einen Informatik-Grundkurs belegen, aber das ist auch leider schon alles Gute an der Schule, was dieses Thema angeht. Viele Lehrer möchten auch keine digitalen Medien nutzen
    phips85
    In der schule lernt man heutzutage eh nix was man im wahren leben braucht. Frag mal einen schüler ob er eine steuererklärung machen kann.

    Ich glaube, Sie verwechseln gerade Allgemeinbildung mit Spezialwissen bzw. Berufsbildung
    WilliB
    Oft genug Technische geräte von den lehrern oft ausdrücklich unerwünscht.
    Ich glaube das viele lehrer, besonders die ältere generation, einfach angst hat in ihrem wissen überholt zu werden.

    Sorry, da habe ich als Lehrperson ganz andere Erfahrungen gemacht. In meinem letzten Abiturjahrgang (Mathe LK) konnten einige mit Emails nicht umgehen (Zitat "Wer braucht schon Emails"), Facebook und Whatsapp läuft 1a, die restlichen Kompetenzen sind kaum ausgebildet. Nur die wenigsten sind fit im Umgang mit Word/PowerPoint. Hingegen sind die meisten jungen Lehrer durchaus medianaffin, es scheitert einfach zu oft an den Bedingungen. Wenn ich mich teilweise mit Rechnern mit Windows Vista drauf rumschlagen muss, dann sorry.... da vergeht vielen ganz schnell die Lust. Die Ausstattung mancher Räume lässt auch zu wünschen übrig: wenn ich erst einen Beamer, Boxen, Tablet und Verlängerungskabel (+Dokumentenkamera) 3 Etagen hoch tragen muss, macht es einfach keine Lust.
    Ach ja... die Lizenzen für Office hat bei nur die Verwaltung, wir weichen meistens auf OpenOffice aus und kratzen alle möglichen Laptops (teilweise mit WinXP drauf) zusammen, ob eine Schulung durchführen zu können. Das sind doch keine gescheiten Bedingungen, unter denen man arbeiten kann. Abgesehen davon verwalten wir alles selber, daher bleiben manchen Sachen (Updates, Reparatur) auf der Strecke liegen, da keine Zeit dafür vorhanden ist. Würden wir es durch den Träger laufen lassen, dann kann man nicht mehr flexibel auf Probleme und Bedürfnisse reagieren, man müsste alles, wirklich alles beantragen und warten, warten, warten.... Wenn selbst das Anbringen eines Beamer an die Decke ein halbes Jahr dauert, weil der Elektriker viel in Flüchtlingsheimen unterwegs ist, dann sorry... das Internet bleibt bei uns noch lange "Neuland" :mad:
    Hallo,
    Ich mache gerade mein Abitur und seit 3 Jahren sitze ich durchgehend am Tablett, und mache Mitschriften per OneNote. Erst am Ativ Smart PC, heute am SP4. Die Lehrer hatten erst Bauchschmerzen, weil ich mich dann nicht mehr konzentrieren könne, mich ablenken könne etc. aber ich konnte mich durchsetzen und beweisen, dass ich so effizienter arbeiten kann.
    Mit meinen Mitschülern hatte ich auch Probleme, weil es in manchen Unterrichtsstunden Handyverbot gab und diese es ungerecht fanden.
    Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass diese Art der Organisation sehr übersichtlich, platz- und gewichtssparend ist. Auch kann man sich auf dem Smartphone Notizen machen... ach, ihr kennt bestimmt die Vorzüge.
    Leider konnte ich bis heute nur 2 Mitschüler in meinem Jahrgang davon zu überzeugen, sich ebenfalls Notizen auf ihrem Laptop zu machen. Ich finde es ist nicht nur eine Frage der Lehrer. Sondern auch die der Schüler, da die meisten nur die Standard-Programme und Anwendungsbereiche kennen.
    Ich finde da muss noch viel passieren!
    @Martin
    Irgenwie kling das nach einem Aufruf für Dr. Windows ggf. einen Threat aufzumachen, damit sich Lehrkräfte und Interessierte über die verschiedensten Bereiche zu einem gelungenen EDV Unterricht zu informieren oder Unterstützung einzuholen.
    Die Community ist hier sicher groß und stark genug entsprechend zu unterstützen.
    Hallo,
    Ich mache gerade mein Abitur und seit 3 Jahren sitze ich durchgehend am Tablett, und mache Mitschriften per OneNote. Erst am Ativ Smart PC, heute am SP4. Die Lehrer hatten erst Bauchschmerzen, weil ich mich dann nicht mehr konzentrieren könne, mich ablenken könne etc. aber ich konnte mich durchsetzen und beweisen, dass ich so effizienter arbeiten kann.
    Mit meinen Mitschülern hatte ich auch Probleme, weil es in manchen Unterrichtsstunden Handyverbot gab und diese es ungerecht fanden.
    Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass diese Art der Organisation sehr übersichtlich, platz- und gewichtssparend ist. Auch kann man sich auf dem Smartphone Notizen machen... ach, ihr kennt bestimmt die Vorzüge.
    Leider konnte ich bis heute nur 2 Mitschüler in meinem Jahrgang davon zu überzeugen, sich ebenfalls Notizen auf ihrem Laptop zu machen. Ich finde es ist nicht nur eine Frage der Lehrer. Sondern auch die der Schüler, da die meisten nur die Standard-Programme und Anwendungsbereiche kennen.
    Ich finde da muss noch viel passieren!

    Klasse! an welcher Schule darf man das??
    Da hilft sich eine Schülerin selber, toll, dass sie das darf.
    Sorry, da habe ich als Lehrperson ganz andere Erfahrungen gemacht. In meinem letzten Abiturjahrgang (Mathe LK) konnten einige mit Emails nicht umgehen (Zitat "Wer braucht schon Emails"), Facebook und Whatsapp läuft 1a, die restlichen Kompetenzen sind kaum ausgebildet. Nur die wenigsten sind fit im Umgang mit Word/PowerPoint. Hingegen sind die meisten jungen Lehrer durchaus medianaffin, es scheitert einfach zu oft an den Bedingungen. Wenn ich mich teilweise mit Rechnern mit Windows Vista drauf rumschlagen muss, dann sorry.... da vergeht vielen ganz schnell die Lust. Die Ausstattung mancher Räume lässt auch zu wünschen übrig: wenn ich erst einen Beamer, Boxen, Tablet und Verlängerungskabel (+Dokumentenkamera) 3 Etagen hoch tragen muss, macht es einfach keine Lust.
    Ach ja... die Lizenzen für Office hat bei nur die Verwaltung, wir weichen meistens auf OpenOffice aus und kratzen alle möglichen Laptops (teilweise mit WinXP drauf) zusammen, ob eine Schulung durchführen zu können. Das sind doch keine gescheiten Bedingungen, unter denen man arbeiten kann. Abgesehen davon verwalten wir alles selber, daher bleiben manchen Sachen (Updates, Reparatur) auf der Strecke liegen, da keine Zeit dafür vorhanden ist. Würden wir es durch den Träger laufen lassen, dann kann man nicht mehr flexibel auf Probleme und Bedürfnisse reagieren, man müsste alles, wirklich alles beantragen und warten, warten, warten.... Wenn selbst das Anbringen eines Beamer an die Decke ein halbes Jahr dauert, weil der Elektriker viel in Flüchtlingsheimen unterwegs ist, dann sorry... das Internet bleibt bei uns noch lange "Neuland" :mad:

    Genau, das ist offenbar ziemlich häufig so, ich kenne eine ganze Reihe Schulen aus der Umgebung mit genau diesem Problem (Allerdings hat das nun gar nichts mit Flüchtlingsheimen zu tun, das musste ich jetzt auch mal sagen)
    @PLumina Genau, Hand aufs Herz: Was hat ein Surface als Schulmittel herzuhalten? Das und der Umgang damit gehört - genau wie Kontoauszug und Steuererklärung ausfüllen - erlernt im Elternhaus. Die Schule kann höchstens unterstützend mitwirken.
    Die Schule soll den Kopf "fit" machen und Grundlagen einbläuen, auf das er imstande ist, sich weiteres und weitergehendes Wissen ohne Stützräder anzueignen. Die Schule ist nicht dafür gedacht, zu erlernen wie die Spülmaschine anzustellen oder die Waschmaschine richtig zu befüllen ist. Und auch nicht, wie auf einem Tablet herumzupatschen ist.
    Und hier auch kurz Hand aufs Herz: Spüli und Wasch-Wasch sind für das Leben weit wichtiger, als ein Tablet. :D
    "PC und Internetz in Maßen in der Schule, dafür aber richtig angewandt und beigebracht", trifft meine Meinung am Besten.

    Ich gebe dir ja Recht, viele Jugendliche können kaum noch einigermaßen schreiben, schon gar nicht mit der Hand. Ich bin ganz bei Dir, wenn es um die handwerklichen Fähigkeiten geht. Dennoch müssen die Kids auch den Umgang mit den technischen Möglichkeiten richtig lernen (das können sie nämlich über Whats up hinaus kaum noch, glaube mir, ich habe beruflich sehr viel mit Jugendlichen zu tun)
    Was das Tablett betrifft: Hast Du in letzter Zeit mal einen Schulranzen hochgehoben? Solche Klötze habe ich in meinem ganzen Leben nicht in die Schule tragen müssen. Und das, wo man alles digital zur Verfügung haben könnte und gar nicht mehr hin und her schleppen müsste.
    Ich komme aus einer Lehrerfamilie und habe dadurch bekomme dadurch tägliche News. Bin seit 10 Jahren Ingenieur. Somit kann und darf ich beurteilen was man braucht und was nicht. Wichtigstes Tool ist Excel, alle andren Simulation und Konstruktionstool lernt man dann im Studium und im Berufslebe. Was man braucht bei uns braucht ist täglich Mathematik.
    Wir haben neuste White-board-beamer (smart boards) mit touchscreen-funktion (10 000€ pro stück) in fast jedem Klassenzimmer und zwei Computerräume mit neuen i5-PCs. Die ausstattung ist gut, trotzdem lernen wir nichts damit :(
    Generell muss in unseren Schulen viel mehr digital gearbeitet werden. Ein junger Mensch darf nach seinem Schulabschluss, egal welches Niveau, nicht ohne das Grundlagenwissen um Excel, Word und Co abgehen.
    Deutschland ist aber generell ein sehr rückständiges Land was das angeht. Unsere Bürokratie will sich einfach nicht der Digitalisierung beugen und wir werden von unseren Nachbarn dafür ausgelacht für welchen Mist wir alles direkt zu einem Amt hingehen müssen.
    Wir sind im Ausbau des Mobilnetzes mal sowas von miserabel, da schütteln die Nachbarn dann nicht mehr mit dem Kopf, sie hauen ihn auf die Tischplatte. Unsere Netzabdeckung ist miserabel, unser Ausbaustatus ist miserabel und unsere Kosten für Datenvolumen sind schlichtweg inakzeptabel. Aber das hat man davon, wenn man Jahrzehnte in Kupferleitungen investiert anstatt ins mobile Netz. Unsere Nachbarn zeigen wie es richtig geht und wir als Kunden zahlen nun die Zeche für den nachträglichen, schleppenden Ausbau.
    Dann kommen deutsche Unternehmen. Da hat jedes mittelständische Unternehmen ab einer gewissen Größe eigene IT-Pfuscher am Werk die in den seltensten Fällen in den letzten Jahrzehnten sinnvoll gewirtschaftet haben und nicht in der Lage waren eine effektive und effiziente EDV zu etablieren. Wer mal im Krankenhaus als Pflegekraft gearbeitet hat weiß was ich meine. Da werden Systeme zerflickschustert bis einer weint. Und das ist meist das Personal.
    Professionalität wird immer gelobt, aber selten gelebt.
    Was das alles nun mit der Schule zu tun hat? Nun, woher kommen die schulischen Defizite? Ganz klar daher, dass der privatwirtschaftliche Sektor sie nicht beklagt. Die schimpfen auf schlechte Ausbildungsqualität an Schulen und Hochschulen, aber selber was leisten tun sie im eigenen Revier auch nicht.
    Es gibt schon so einige Gründe, weshalb es gar nicht so verkehrt wäre wenn die größeren Unternehmen mehr Einfluss auf die Bildung nehmen würden. Denn damit wird es finanzierbar, es wird an die Gegebenheiten angepasst und es kann qualitativ nur noch besser werden.
    Was wir jetzt haben ist schrecklich.
    Klasse! an welcher Schule darf man das??
    Da hilft sich eine Schülerin selber, toll, dass sie das darf.

    Ironischerweise mache ich das Abitur mit dem Schwerpunkt Pädagogik und Psychologie.
    PLumina
    Hast Du in letzter Zeit mal einen Schulranzen hochgehoben? Solche Klötze habe ich in meinem ganzen Leben nicht in die Schule tragen müssen. Und das, wo man alles digital zur Verfügung haben könnte und gar nicht mehr hin und her schleppen müsste.

    Darum beneide ich die Schüler wirklich nicht. Nach dem Schulabschluss steht erstmal Rückenschule auf dem Plan, ehe das Arbeitsleben winkt.
    Ich bin ja letztlich auch voll auf deiner Seite: Tablets und Co. gestalten vieles einfacher, interessanter aber auch angenehmer. Glaub mir: Wenn Deutschland eines Tages auf eine Goldader stößt, wäre ich der letzte, der gegen solche technischen Annehmlichkeiten in Schulen ist.
    Nur muss Prioritäten gesetzt werden. Solange vieles im und am Schulsystem marode zu sein scheint, müssten finanzielle Mittel in meine Augen erst für anderes aufgewandt werden, was dringender ist.
    SAM01
    Wir haben neuste White-board-beamer (smart boards) mit touchscreen-funktion (10 000€ pro stück) in fast jedem Klassenzimmer und zwei Computerräume mit neuen i5-PCs. Die ausstattung ist gut, trotzdem lernen wir nichts damit :(

    Ich habe es bis heute nicht verstanden, wo der Vorteil eines Whiteboards gegenüber einer Kombination aus Beamer und Tablet. Was kann man an dem Gerät machen, was ich mit meinem Surface nicht tun kann? Schüleraktivierung zählt nicht. Wenn ich die aktivieren und motivieren möchte, dann mache ich Unterricht mit Tabletts und AppleTV. Da kann jeder (oder jeder zweite) am Tablett arbeiten und nicht nur einer am Whiteboard vorne vor der Klasse.
    Bei uns wurde für eine Fachschaft so ein Ding hingestellt, leider musste die Tafel abmontiert werden, da der Kreidestaub fürs Whiteboard gefährlich sei. Nach wenigen Wochen wollten die Kollegen die alte Tafel zurück, da die Auflösung zu gering und die Schreibfläche zu klein war. Wir wehren uns mit Händen und Füßen gegen weitere Whiteboards, da uns die Vorteile nicht ersichtlich sind. Soll die Stadt doch für das Geld lieber alle Räume mit Beamern und Dokumentenkameras austatten. Stattdessen bekommt man bei all der Intensität, mit der die Whiteboards in die Schule "gepumpt" werden, das Gefühl, dass die Industrie ihre Finger im Spiel hat und jemand dafür Provision kassiert :eek:
    (Aber ich darf mich gar nicht beklagen, im Vergleich zu anderen Schule sind wir schon ganz gut aufgestellt..)
    Das kann ich als Lehrer nur bestätigen. Wenn es PCs gibt sind sie veraltet, Beamer ebenso. Es ist alles auf dem Stand von vor 20 Jahren. Aber warum auch Geld für die Bildung ausgeben. Hauptsache der Berliner Flughafen braucht Geld. Deutschland schafft sich leider wirklich ab, vor allem den letzten Rest Bildung.
    Wir haben da recht viel Glück. ca. 150 PCs mit Windows 7, rd. 100 Laptops (zwar nur 9", besser als nix), 100 gute Beamer inkl. Elmo und 40 Mindstorms Kästen.
    nebraska
    Soll die Stadt doch für das Geld lieber alle Räume mit Beamern und Dokumentenkameras austatten. Stattdessen bekommt man bei all der Intensität, mit der die Whiteboards in die Schule "gepumpt" werden, das Gefühl, dass die Industrie ihre Finger im Spiel hat und jemand dafür Provision kassiert :eek:
    (Aber ich darf mich gar nicht beklagen, im Vergleich zu anderen Schule sind wir schon ganz gut aufgestellt..)

    Ja wir auch. Wir haben alle Klassenzimmer mit Dokumentenkameras ausgestattet. Wenn ich die habe, nutze ich bestimmt kein ActiveBoard. Da dadurch OHPs, Folien und Folienstifte eingespart wurden war der Kreis davon schnell zu überzeugen, Beame rund PC haben wir eh in allen Räumen. (Jetzt klappt auch der alte Schülerspaß nicht mehr, echte Eddingtinte in Whiteboard- oder OHP-Stifte zu füllen).
    Mittlerweile habe wir in den Räumen mit ActiveBoard sogar eine richtige Materialschlacht mit zwei getrennten Systemen, einmal Lehrer-PC, einmal ActiveBoard-PC und natürlich einen normalen Beamer für Lehrer-PC, Präsentationen, Tagebuch und Dokumentenprojektor neben dem Ultrakurzdistanzbeamer vom ActiveBoard.
    Die ActiveBoards werden eigentlich oft und gerne für den Sprachunterricht genutzt. Sobald man in anderen Fächer etwas zeichnen will sind die Dinger untauglich. Ich kann kein Lineal anlegen und die Werkzeuge in der Software sind komplizierter als eine Zeichnung von Hand. Also nehmen die anderen Fächer eher den Dokumentenprojektor oder für eine schnelle Skizze die Tafel.
    Das kaufen ist eigentlich kein Problem. Da machen auch die dualen Partner entsprechend Druck oder lassen auch mal was springen. Aber die Betreuung ist das was fehlt. Allerdings sind normale Tafeln oft sogar teurer als ActiveBoards.
    Das Hauptproblem unserer Schulen ist eher, dass im Bildungswesen
    zuviel politische Ideologie, statt neutraler und zeitgemäßer Wissensvermittlung
    stattfindet. Und die Lehrerschaft mit 80% Lehrerinnen auch nicht gerade das ist,
    was man als unvoreingenommen bezeichnen kann.
    Unabhängig davon....das Leben besteht i.A. nicht nur aus der Arbeitswelt
    Aber auch hier sind bei den Schul/Uniabsolventen zunehmend massive
    Wissenslücken zu erkennen.d.h. viele dieser jungen Leute könenn/verstehen
    die wirklich einfachsten Sachen nicht mehr. Es ist mitunter wirklich
    haarsträubend was man da erlebt.Aber hier sind nicht nur die Schulen,
    sondern auch die Eltern gefordert.Denn Wissensvermittlung für das tägliche
    Leben, hat nichts mit Geld zu tun - i.S.v wieviele PC's stehen in einem Klassen-
    zimmer und wie alt sind diese?
    Das läuft auf einer anderen Schiene, für die die Schule
    einfach nicht zuständig ist..und noch nie war.
    Auch wenn das viele Eltern aus Bequemlichkeitsgründen
    glauben.
    Geld ist nicht der Mangel. Es benötigt erstmal Koordinierung und die Schulen müssen dafür Medienpädagogen und ähnliche Fachkräfte einstellen, damit erstens: Nicht nur schrott aufgebaut wird und zweitens auch Konzepte für den Unterricht entwickelt und etabliert werden. Die Ausstattung ist das geringste Problem, da es sogar viele Förderprogramme schon gibt. Nur ohne sich zu kümmern und ohne Konzept wird man den schulen auch keine Hardware ohne weiteres schicken. PS: Die fachkräfte dafür bilden viele Universitäten und Hochschulen schon seit 10 Jahren aus. Da diese aber an den Schulen fast nie eingestellt werden arbeiten die meisten in der Privatwirtschaft für Marketing, Film und allen anderen medialen Arbeitsfeldern. Das ergeben zumindest erste Verbleibsstudien. Den Lehrern einfach Hardware hinzustellen bringt gar nichts. Das hat auch Hamburg schon gemerkt.
    Es stimmt aber wirklich.
    WOW ich kann das Volumen einer Mülltonne berechnen oder Brüche teilen, hab aber keine ahnung wie man Steuern Zahlt.
    Das deutsche schulsystem lutscht.
    Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, wird mir immer stärker bewusst, wie gut meine Schule im Allgemeinen ausgestattet ist.
    Okay, unsere Computer sind auch schon "veraltet", aber eine Schule kann sich auch kaum aller zwei Jahre neue Technik beschaffen (aber wir haben seit ein paar Tagen Windows 10 :)). Und ja, auch die meisten Lehrer haben keinen Schimmer von der Technik und sind froh, wenn Schüler den DVD-Player aufbauen können.
    Aber über das Pflichtfach Informatik beispielsweise kann ich mich nicht beschweren: Umgang mit dem Internet, E-Mails, MS Office, Programmieren mit VBA, Datenbanken, Bildbearbeitung u.v.m. Nur leider waren die meisten Schüler, die das Fach sowieso später abgewählt haben, eher unaufmerksam.
    Auf eine digitale Arbeitswelt fühle ich mich gut vorbereitet. Da ich das meiste aber schon vorher kannte, kann ich schwer einschätzen, welchen Anteil sie dabei beigesteuert hat. Aber digitale Kompetenzen werden auf jeden Fall vermittelt.
    P.S.: Nein, auch ich kann keine Steuererklärung, aber das war und ist nicht Aufgabe der Schule, auch wenn "lebensorientierter" Unterricht natürlich wünschenswert wäre. Immerhin waren vor ein paar Tagen Leute vom Finanzamt hier, die etwas über Steuererklärungen erzählt haben.
    Im Jahr 1997 hatte ich schon Informatik Unterricht mit 8 pc's und einem sehr engagiertem Lehrer(dafür danke ich ihm bis heute) spielen durften wir die letzten 10 minuten. Man hat uns damals klar gemacht das dies sehr neu sei und ein Privileg. Dementsprechend waren wir auch bei der Sache. Ohne diesen Unterricht hätte ich mich nicht halb soviel mit Technologien beschäftigt. Fortschritt ist gut. Aber wie viele hier schreiben mangelt es ja an den Schulen an viel wichtigeren Dingen. Mehr Lehrer. Kleinere Klassen. Aktuelles Lehrmaterial usw. usw. Das finde ich sehr schade für unser Land. Viele ärmere Länder bekommen das doch auch besser hin. Sie wissen das Bildung der einzige Weg aus der Sc.....e ist. Liebe Grüße Alu
    Es stimmt aber wirklich.
    WOW ich kann das Volumen einer Mülltonne berechnen oder Brüche teilen, hab aber keine ahnung wie man Steuern Zahlt.
    Das deutsche schulsystem lutscht.

    Nicht alles was man in der Schule lernt, braucht man später im Berufsleben. So kann sicherlich der Maschinenbauer auf Philosophie und der Sprachforscher auf Thermodynamik verzichten.
    Aber(!), erstmal muss man ein solides Grundlagenwissen besitzen, welches auch für die notwendige Spezialisierung unerlässlich ist, damit man später im Job auch Geld verdienen kann. Für die paar Kröten, welche ein ungebildeter Hilfsarbeiter bekommt, lohnt sich die Steuererklärung dann auch nicht wirklich.
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