Am Puls von Microsoft

BUILD 2016 Keynote: Warum ich geweint habe

Soeben ist die BUILD Keynote zu Ende gegangen und ich werde mich gleich daran setzen, die wichtigsten Infos für all die Leute zusammenzufassen, welche den Livestream nicht gesehen haben. Vorher aber muss ich meine Emotionen ausdrücken, so lange sie noch frisch sind. Am Ende dieser Keynote habe ich geweint. Nicht, wie man das so daher sagt, sondern wirklich. Als demonstriert wurde, wie moderne Technologie einem blinden Menschen dazu verhilft, Dinge wahrzunehmen, die er noch nie zuvor in seinem Leben wahrnehmen konnte, hat es mich übermannt.

Mir wurde wieder mal klar: DAS ist es, warum mich Technologie fasziniert. Und es ist mir tatsächlich egal, ob die am Ende von Microsoft, Google, Amazon, Apple oder sonst wem kommt. Wichtig ist, dass das passiert. Die Microsoft Cognitive Services sind ein so unfassbar großartiger Ansatz. Sollten andere das noch besser machen, auch gut. Hauptsache, es passiert.

Wie Viele von Euch war ich zuvor auch enttäuscht, dass so wenig über Windows 10 und gar nicht über Windows 10 Mobile gesprochen wurde, und darüber werden wir auch noch diskutieren, aber jetzt gerade habe ich keinen Kopf für derart – verzeiht mir – unwichtige Sachen. Mit dieser Keynote hat mich Microsoft geflasht, und ich sag’s Euch ehrlich, ich hatte mir fest vorgenommen, dass sie es dieses Mal nicht schaffen.

Die Botschaft der BUILD-Keynote war: Erschaffe Technologie, die den Menschen das Leben erleichtert. Bei mir ist sie angekommen. Und kein Surface Phone hätte mich am Ende derart bewegen können als der Moment, in dem Satya Nadella mit diesem blinden Mann (dessen Namen ich nicht mitbekommen habe, sollte er erwähnt worden sein) auf der Bühne stand.

Das war der emotionalste Moment, den ich je auf einer Tech-Keynote hatte. Ohne Spaß.

Nachtrag: Saqib heißt der Mann, und das Video findet Ihr hier.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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