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Activision-Übernahme: EU bereitet angeblich Antitrust-Warnung vor

Activision-Übernahme: EU bereitet angeblich Antitrust-Warnung vor

Die EU Kommission gehört neben der britischen CMA und der amerikanischen FTC zu den Behörden, die bei der geplanten Übernahme von Activision durch Microsoft ganz genau hinschauen wollen. Einem Bericht zufolge plant die EU, in Kürze eine „Antitrust-Warnung“ auszusprechen.

Die Nachrichtenagentur Reuters will Entsprechendes in Erfahrung gebracht haben und hat bei der EU nachgefragt, erwartungsgemäß aber keine Antwort erhalten. Wie diese Warnung genau aussehen wird und wovor die EU im Detail warnen will, geht aus der Meldung nicht hervor.

Der Verdacht liegt nahe, dass es sich hierbei um ein taktisches Manöver handelt. Eigentlich hat sich die Kommission nämlich eine Deadline bis zum 11. April gesetzt, ehe sie über den 69-Milliarden-Dollar-Deal entscheidet. Vielleicht laufen die Verhandlungen mit Microsoft ja nicht so, wie man sich das vorstellt, und man will mit einer öffentlichen Warnung nun zusätzlichen Druck aufbauen. Das ist aber pure Spekulation meinerseits.

Microsoft kommentiert den Reuters-Bericht wie üblich: „Wir arbeiten weiterhin mit der Europäischen Kommission zusammen, um alle Bedenken hinsichtlich des Marktes auszuräumen. Unser Ziel ist es, mehr Spiele zu mehr Menschen zu bringen, und dieser Deal wird dieses Ziel fördern.“

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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