Android auf dem Tablet: Ein persönliches Zwischenfazit

Android auf dem Tablet: Ein persönliches Zwischenfazit

Betrachtet man aktuell den Markt für klassische Tablets, führt mittlerweile kein Weg mehr am iPad vorbei. Apple hat seine eigene Hardware in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt, während Google nach einem kurzen Versuch, Chrome OS als Nachfolger von Android für dortige Tablets zu pushen, weitgehend aus der Optimierung für diese Geräteklasse zurückgezogen hat. Trotzdem ist Android mit OEMs wie Samsung, Huawei/Honor, Acer, Lenovo, Medion und Amazon – Fire OS ist bekanntlich ein Android-Derivat – weiterhin eine zentrale Größe, was die Tablets betrifft.

Nachdem mein iPad Air im vergangenen September das Zeitliche gesegnet hat, bin ich aus verschiedenen Gründen zu Samsung gewechselt und habe ein Galaxy Tab A 10.1 (2019) als Nachfolger geholt. Meine persönlichen Anforderungen an ein Tablet sind relativ niedrig, auch das iPad Air war schon immer eher ein Entspannungs- als ein Produktivgerät. Meine ersten Eindrücke hatte ich euch damals schon in diesem Beitrag niedergeschrieben. Das ist nun zehn Monate her, also genug Zeit, um mal ein persönliches Zwischenfazit zu ziehen.

Grundlegendes

Eine der wichtigsten Fragen bei Android betrifft natürlich immer seiner Achillesferse: Wie gut versorgt Samsung die günstigeren Geräte mit den entsprechenden Sicherheitsupdates? Generell habe ich mir keine Illusionen gemacht und bin schon von Beginn an davon ausgegangen, dass Samsung mein Tablet nur quartalsweise mit den entsprechenden Patches versorgt. Tatsächlich war Samsung dabei sogar oftmals schneller und hat neue Updates bereits nach anderthalb bis zwei Monaten bereitgestellt. Außerdem wurde das Upgrade auf Android 10 zusammen mit zwei anderen Tablets bereits zwei Monate früher als geplant angestoßen und ist bei mir mittlerweile auch eingetroffen.

Was die Performance betrifft, reißt das Galaxy Tab A 10.1 (2019) natürlich keine Bäume aus. Generell sind wir Europäer hier etwas im Nachteil, weil Samsung das hiesige Modell nur mit einem hauseigenen Exynos-Prozessor und 2 statt 3 GB Arbeitsspeicher ausgestattet hat. Trotzdem reagiert das Tablet bei mir in den allermeisten Fällen angenehm schnell. Wirkliche Hänger oder andere Erscheinungen dieser Art hatte ich trotz der geringeren Arbeitsspeichers gegenüber der internationalen Version eigentlich nie.

Dass es gerade ein Tablet in dieser Preisklasse geworden ist, hatte vor allem zwei zentrale Gründe. Zum einen hat sich das iPad Air zu einem Zeitpunkt verabschiedet, wo ein Ersatz noch nicht geplant und das Geld eigentlich schon für andere Ausgaben gebunden war. Eigentlich war der Plan, das iPad Air noch bis einige Monate in 2020 rein weiter zu benutzen, was aufgrund der Sicherheitsupdates für iOS 12.4 ja problemlos vertretbar gewesen wäre, und in diesem Jahr in aller Ruhe den Nachfolger zu holen. Das hatte sich im September erledigt und so ging es auch darum, das Beste aus der damaligen Situation zu machen. Zum anderen war es zu dem Zeitpunkt auch so, dass ich mir allgemein Gedanken über mein technisches Setup gemacht hatte und viele Entscheidungen noch offen waren.

Alltag mit Android

Der Markt für klassische Tablets ist mittlerweile eine undankbare Aufgabe und die Situation ist in diesem Jahr auch unabhängig von der Coronakrise nochmal schlechter geworden. Die Dominanz von Apple mit dem iPad ist das Eine und sie ist ehrlicherweise auch nicht unverdient. Mittlerweile sind wir hier aber auch an einem Punkt, wo Apple sein Ökosystem nicht nur weiter verschließt, sondern das iPad mit dem jungen iPadOS auch zu einem perfekten Hybriden zwischen macOS und iOS weiterentwickelt, was sich von seinen Wurzeln immer mehr emanzipiert. Genau hier haben Google und Microsoft einfach geschlafen.

Google hätte eine bessere Technologie für Tablets im eigenen Haus, was auch viele Probleme von Android zumindest in diesem Bereich beheben könnte. Chrome OS könnte nicht nur mit direkten Updates vom Entwickler punkten, sondern es wurde auch viel Zeit und Energie in eine neue Tablet-Oberfläche gesteckt und neben den Progressive Web Apps wäre auch die Nutzung von Android-Apps im Notfall weiterhin möglich. Konkrete Ergebnisse im Massenmarkt hat das aber bisher nicht gebracht. Bei Microsoft sind die Probleme dagegen altbekannt: Windows 10 selbst ist kein richtig geeignetes Tablet OS und die Sache wäre hier frühestens mit Windows 10X wieder interessanter geworden. Mit der neuen Strategie sind wir für den Consumer wieder bei den altbekannten Einschränkungen von Windows 10 Mobile und selbst die Möglichkeit, Progressive Web Apps über Edge nutzen zu können, behebt die Mängel höchstens zum Teil.

Somit bleibt Android als die Option übrig, die zumindest die geringsten Nachteile mit sich bringt. Was die Sache aber noch zusätzlich verkompliziert, ist das Handelsembargo der USA. Tablets von Huawei und Honor sind technisch durchaus attraktiv und die Updatepolitik der beiden – mein 2016 erschienenes Honor 5C hatte noch im Februar 2020 ein größeres Update bekommen – gehört zu den besten, die ich unter Android kenne. Ohne den Google Play Store fehlt aber der Zugriff auf den wesentlichen App Store und selbst mit einer Kombination der AppGallery mit dem Amazon Store, F-Droid und möglichen Progressive Web Apps fängt man das nur teilweise auf. Zudem könnte der Bannstrahl jederzeit auch Lenovo, seine deutsche Tochter Medion und möglicherweise auch Acer treffen. Somit schrumpft die sichere Bank beim normalen Android mehr oder weniger auf Samsung zusammen.

Was taugt Android heute auf einem Tablet?

Was die eigentliche Nutzung von Android auf einem Tablet betrifft, ist es aber immer noch besser als der Ruf, der ihm wegen dem mangelnden Engagement von Google mittlerweile vorauseilt. Die allermeisten Apps sind immer noch gut bis (teilweise) sehr gut für die größeren Formfaktoren optimiert, wenn man nicht zwingend einen alternativen Launcher installieren und nutzen möchte. Gerade Samsung hat mit seiner hauseigenen OneUI auch eine Oberfläche geschaffen, die sich auf den eigenen Tablets auch gut bedienen lässt.

Meine eigenen Anforderungen, die an ein Gerät zum Entspannen eh nicht besonders hoch sind, kann ich außerdem auch mit Android problemlos erfüllen. Sicherlich checke ich so auch meine E-Mails, recherchiere mal oder habe einen wichtigen Stream oder unseren Teams-Chat von Dr. Windows so im Auge, aber der überwiegende Großteil sieht eben doch anders aus: kurz mal im Internet surfen, Musik hören, einen Podcast hören, einen Anime, Film oder Serie schauen, einen Manga lesen und auch mal ein kleines Spiel wie Pokémon Shuffle zocken. Diese und ähnliche Sachen gehören zum Kern, was ich mit meinem Tablet erledige. Größere Aufgaben sehen definitiv anders aus.

Mehr sollte man von einem klassischen Tablet in der heutigen Zeit in meinen Augen aber auch nicht mehr erwarten. Selbst bei Apple bekommt man den Eindruck, dass es das iPad und iPadOS mittlerweile eher als Konkurrent zu Chrome OS und Windows 10(X) positionieren möchte, um im Bildungsmarkt weiter zu punkten. Was darüber ist, ist schon im Land der Convertibles, und was sich darunter befindet, wurde durch die immer größeren Smartphones und die kommenden Foldables immer mehr ersetzt und an den Rand gedrängt. Klassische Tablets nach bisheriger Definition könnten also bald den Pfaden der Netbooks und PDAs folgen und zu einem aussterbenden Dinosaurier mutieren.

Schlusswort

Offen gesagt habe ich den Griff zum Samsung Galaxy Tab A 10.1 (2019) absolut nicht bereut, bin mir aber auch bewusst, dass ich nur sehr leichte Einsatzszenarien abbilde. Wer wirklich nach einem produktiven Gerät zum Arbeiten sucht, ist bei Apple, Microsoft und Googles Chrome OS besser aufgehoben. Android kann zwar Vieles, stößt bei sowas trotz der Bemühungen von Samsung bei den Tablets in meinen Augen aber an seine Grenzen. Außerdem merkt man, dass Tablets für Android mittlerweile nur noch Geräte zweiter Klasse sind, auch wenn die Optimierung der Apps in vielen Fällen immer noch ordentlich ist. Der Fokus bei Android liegt dann doch klar auf den Smartphones, wofür Your Phone von Microsoft unter anderem ein gutes Beispiel ist.

Persönlich plane ich aber auf lange Sicht, mich von dem Tablet als Steuerzentrale unabhängiger zu machen und größere Veränderungen an meinem technischen Setup vorzunehmen. Das Ganze hängt auch damit zusammen, dass ich mich stärker von Google lösen will (ich war nie der große Google-Freund) und unter anderem noch ein Chromecast an meinem Fernseher hängt, der über Google Home gesteuert und eingerichtet wird. Zum Teil soll sich das vom Tablet vollständig aufs Smartphone verlagern, zum Teil schaue ich zum Beispiel beim Gaming auch auf Nintendo mit der Switch und auf Microsoft mit der Xbox und kann mir ansonsten zum Beispiel auch eine Teilmigration zu anderen Anbietern wie Amazon vorstellen. Absolut spruchreif ist hier aber noch nichts.

Fakt ist: Wenn ich mir nochmal ein klassisches Tablet für solche leichten Aufgaben zur Entspannung holen möchte, hätte ich kein Problem, auch weiterhin zu Android zu greifen. Sobald es um echte Produktivität geht, gibt es für mich ohnehin nur ein Betriebssystem und das ist selbstverständlich Windows. Umgekehrt habe ich in Microsoft zumindest derzeit aber nicht (mehr) das Vertrauen, dass bei Windows 10X in der Richtung für mich etwas Geeignetes zur Entspannung bei rauskommt. Progressive Web Apps können in Sachen Usability noch lange nicht alles auffangen, und bei den UWP-Apps müsste Microsoft wieder wesentlich mehr in den Store investieren, was sie mit Sicherheit nicht tun werden. Dass es neben Windows einen weiteren Player gibt, ist für mich dahingehend also absolut sinnvoll.

Über den Autor
Kevin Kozuszek
  • Kevin Kozuszek auf Twitter
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden, daneben schlägt mein Herz aber auch für die OpenSource-Welt, wo mein besonderes Interesse der Mozilla Foundation gilt. Wenn ich mich mal nicht mit Technik beschäftige, tauche ich gerne in die japanische Kultur mit all ihren Facetten ab oder widme mich einem meiner zahlreichen anderen Hobbies.

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Kommentare

  1. Acer ist ein taiwanesisches Unternehmen, aber ich sehe das eher aus der geopolitischen Brille. Taiwan gehört genau wie Macau und Hongkong zu den Gebieten, die China getreu dem Ein-China-Prinzip zu seinem Staatsgebiet zählt (Stichwort Taiwan-Konflikt), und man sieht dieser Tage ja sehr anschaulich, wie konsequent sie ihre Doktrin und Machtansprüche durchsetzen wollen. Gleichzeitig sind die Vereinigten Staaten die Schutzmacht von Taiwan, und angesichts der aktuellen Keilereien zwischen den beiden Supermächten ist Taiwan quasi zwischen den Fronten.
    Donald Trump und Xi Jinping sind bei sehr entschlossen in ihren Entscheidungen, der Unterschied ist aber, dass sie in Peking mit unheimlichen Kalkül vorgehen. Die wissen sehr genau, dass sie dem Westen unheimlich weh tun können, wenn sie Unternehmen wie Acer und vor allem TSMC und ASUS unter ihre Kontrolle bringen können. Wie gesagt, die Chinesen können im Notfall sehr gut ohne die USA, aber die USA eigentlich nicht ohne die Chinesen, egal ob wir da von Auftragsfertigungen, der Lieferung von Rohstoffen (Stichwort seltene Erden) oder diversen anderen Dingen reden.
    Ein interessanter Artikel. Jedoch muss ich gleich einem der ersten Sätze, dass kein Weg am iPad vorbei führt, wiedersprechen. Wenn ich meine Hardwarelandschaft betrachte, dann führen sogar alle Wege an Apple vorbei. Als Tablet nutze ich ein Samsung Galaxy S5e. Apps gibt es genug, lediglich wollen einige Apps unbedingt im Porträt-Modus (hochkant) starten. Ich verwende aber normalerweise lieber den Landscape-Modus. Das war es im Wesenlichen an Kritik auch schon. Ich verwende das Tablet im großen und ganzen für TV-Zeitschriften-Apps, E-Mail und Surven (Outlook und Edge). Zwar habe ich noch so einige andere Apps installiert, welche ich aber nur selten nutze. Vor einiger Zeit bin ich von einen Surface 3 auf Android gewechselt. Auch das Surface habe ich nur als "Wohnzimmertablet" genutzt. Irgendwann hatte ich aber "die Schnauze voll", dass es keine vernüftigen TV-Zeitschriften-Apps mehr gibt, neben E-Mail lesen und Surfen mein Hauteinsatzgebiet. Trotzdem muss ich feststellen, dass ich auf einem Tablet in der Tat Windows 10 lieber verwende als Android. Microsoft ist mit W10 der Spagat gelungen sowohl auf dem PC wie auch auf dem Tablet gut bedienbar zu sein, auf jeden Fall, wenn man sich auf dem Tablet auf UWP-Apps beschränkt. EXE-Programme sind auf dem Tablet natürlich nicht so gut bedienbar. Das die zur Not auf dem Tablet auch laufen, sehe ich nur als nettes Zusatzfeature an. Da Microsoft leider Windows Mobile hat sterben lassen, haben sie natürlich damit auch den UWP-Apps - zumindest teilweise - die Lebensgrundlage entzogen. Schade, sonst gäbe es sicher weit mehr UWP-Apps und ich hätte immer noch ein Surface und mein Lumia 950XL.
    Man sollte unbedingt einen Weg am iPad vorbei suchen.........
    Habe seit drei Monaten ein IPad pro 2020 12,9?? mit MagicKeyboard und Apple Pencil um ca. € 1.600,- und bin von dem Produkt seit diesem Zeitpunkt maßlos enttäuscht.
    Da das Gerät nur mittels WLan -ohne SIM-Karte-an das Internet angebunden werden kann, gibt es auch kein GPS. Nur wer WiFi + Cellular bei der Bestellung ausgewählt hat, hat ein GPS-Modul OnBoard. In meinem Fall wird der Standort für die Darstellung in den geographischen Programmen, wie z.B.: die Karten-App von Apple, Google Maps usw. nur aufgrund des Standortes der Sendemasten berechnet. Und die Berechnung ist
    erstens langsam (ca. 5 Minuten muss man schon einrechnen) und so ungenau, dass die Distanz zwischen Standort und berechnetem Standort ca. 100 Meter beträgt.
    Das ist aber nur ein Teil der Unzulänglichkeiten. Bearbeiten sie mal ein selbst gedrehtes und erstelltes 4K-Video auf dem iPad pro.......
    Oder versuchen Sie ein 4K-Video am iPad pro anzusehen.
    Dass ich gezwungen werde den Safari-Browser zu verwenden obwohl Microsoft Edge am iPad pro installiert ist, ist ein marginales Problem.
    Mal abgesehen davon, dass ich nie weiß, wo auf dem Rechner sich meine Dateien befinden, kann ich meine auf dem PC selbst erstellten Dateien nicht einmal auf der von mir gewünschten Software am iPad pro verwenden, wenn ich mich mal irrtümlich für eine falsche entschieden habe........
    iPad pro, eine einzige Enttäuschung.
    Nur der Kundendienst ist OK, man hat mir, weil die Damen und Herren bemerkt haben, dass die Probleme des fehlenden GPS-Moduls bzw. der fehlerhaften Berechnung des Standortes zum Zeitpunkt meiner Bestellung auf der Homepage nicht erkennbar war angeboten, den Kauf rückgängig zu machen.
    Da hat aber jemand ganz schön Angst sein Gerät ohne aktuellste Sicherheitspatches zu benutzen :lol.
    Ich sehe kein großes Problem mit Android auf Tablets. Manche Programme mögen keine spezielle Anpassung haben, stört mich aber kaum bei dem was ich damit mache (vor allem Browser + Multimedia).
    Chrome OS kennt keine nativen Programme außer dem Browser. Damit Androidprogramme zu nutzen ist zwar schön, aber letzlich ein reingebastelter Layer. Ähnliches gilt für Unixprogramme.
    @Saeco
    Die Unbrauchbarkeit von iOS für dateibasiertes Arbeiten hätte ich dir auch vorher sagen können. Echte alternative Browser gibt es auch nicht.
    Ohne GPS gibt es keine ordentliche Ortsbestimmung. Die ist dann nur über bekannte Standorte von WLANs möglich. Das hängt stark vom Ort ab und funktioniert im Worst Case überhaupt nicht.
    Ich weiß nicht, was ihr auf einem Tablet macht, aber ich beantworte einfache E-Mails, nutze den Browser, betrachte PDFs und habe, auch Mobil, auch (!) Offline-Zugriff auf Hunderttausende meiner Dateien vom OneDrive For Business, synchronisiert auf eine 400 GB MicroSDXC, selbstverständlich alles Bitlocker-verschlüsselt. Und wenn man professionelle Geräte sucht, die das in Perfektion machen und auch noch 10-15 Jahre nicht zu Elektronikschrott werden, weil sie mit aktuellen Sicherheitsupdates versorgt werden, dann geht kein Weg an einem Windows-10-Tablet vorbei.
    Außerdem kann man einfach z. B. in Zweitwohnungen den dort befindlichen großen Monitor, Tastatur und Maus anstecken und hat einen vollwertigen Office-PC, samt Outlook, Excel, Datenbank, RDP, VPN und allem, was man halt so braucht. Auch Visual Studio oder VS Code und Hyper-V, WSL. Und das alles sogar schon ab einem Surface Go.
    Das zweite Wort eines "iPad Pro" hingegen kann mich immer nur zum Schmunzeln bringen. Da ist Apple so unendlich weit von entfernt wie jedes noch so aktuelle Android. Als Consumer-Gerät oder größeres Smartphone ok, aber nicht für meinen Anwendungsfall. Ich lese und arbeite auch ab und an mit den Geräten...
    Ach ja, und die Spiele-Performance ist für dermaßen was von unwichtig. Dafür habe ich 'ne Xbox One X Scorpio (wenn ich Zeit oder Lust zum Spielen hätte...)
    Im Wohnzimmer zum Lesen und auch ab und an ein wenig Arbeiten (Patch Management, Update-Installationen auf Kundensystemen rund um den Globus überwache) nutze ich übrigens ein quasi fest installiertes "virtuelles" Tablet :-). ZenScreen Touch MB16AMT tragbarer USB-Monitor | ASUS an einem Intel NUC i5. Nur ein Kabel (USB-C für Bild, Touch und Strom), und das Tablet schwebt quasi vor mir auf dem Stressless-Computertisch.
    Man braucht die Ellenbogen nicht von den Armlehnen zu heben, um mit Touch zu arbeiten.
    Ich hatte ein für den Tisch möglichst leichtes >15"-Tablet gesucht, aber die gibt es kaum noch, nur Convertibles. Und dieses nun für mich unmerklich zweigeteilte wiegt unter 1000 g und ist so dünn wie manches Smartphone. Ist schon cool, recht neu und wohl auch einzigartig.
    Für Konferenzen (Teams, Slack, Skype) nutze ich schon immer ein Bluetooth-Headset dort. Lediglich wenn ich unbedingt auch mein Video zuschalten möchte (nur mal testweise...), stecke ich eine USB-HD-Cam oben auf, da der Monitor keine Kamera drin hat. Ist mir aber auch spät überhaupt erst aufgefallen, da nicht vermisst. Das Mikrofon-Array im Intel NUC hingegen funktioniert prächtig z. B. zum Diktieren.
    Den Akku im ZenScreen brauche ich nicht, ist aber schon cool, das dieser "Monitor" auch ca. 4 Stunden ohne Stromversorgung läuft, z. B. am Surface oder Smartphone als Zweitmonitor, oder auch als PC-Monitor, wenn man mal irgendwo einen Server in Betrieb nimmt in einem Rack.
    Ist eben alles Profi-Hardware, und die kommt nicht von Apple, auch wenn die ihre Produkte gerne so bezeichnen... in ihrer (nur) Design-technisch schönen geschlossenen Welt. Wer's braucht, mag in dem Käfig glücklich leben. Nicht meine.
    Ich hab's jahrelang mit allen möglichen Tablets unter Android versucht, aber mußte dann feststellen, daß es einfach nichts für mich ist.
    Ich bin Vielschreiber und erwarte auch für unterwegs eine Tastatur, die nicht für Mäusepfoten geschaffen ist. Ich habe in all den Jahren keine gefunden.
    Das Angebot an Apps hat sich - persönliche Beobachtung - immer mehr verschlechtert. Viele Apps funktionieren nicht im Landscape-Modus. Und dann die Kopfhörer! Bei Android immer zu leise. Ich weiß nicht, wie die das machen, aber mit diversen Surface-Geräten geht das besser. Bei Android habe ich nur Tablets mit zu leisen Kopfhörerausgängen entdeckt. Und ich hatte gut und gerne ein Dutzend, angefangen mit dem Nexus 10.
    Was ich vermisse ist ein 7-8 Zoll großes Tablet (10 Zoll ist mir zu groß) am besten mit LTE und unbedingt mit Stift. In Deutschland das einzig mögliche Tablet ist ein iPad mini 5 und das ist m.E. zu teuer.
    Also was kann man tun? Ich versuche mir gerade ein Samsung SM-P205 zu importieren. Das erfüllt zumindestens auf den ersten Blick alles was ich benötige.
    Was Apple angeht, so Frage ich mich schon lange warum die kein Surface mit Mac OS machen, dann können sie sich ihre iPads sparen.
    Was Apple angeht, so Frage ich mich schon lange warum die kein Surface mit Mac OS machen, dann können sie sich ihre iPads sparen.

    Das ist aus Marketinggründen gar nicht gewollt, vermute ich: Der User soll neben dem iPhone auch ein iPad und ein MacBook nutzen. Eine 2in1 - Lösung a la Surface würde weniger Umsatz bringen. Davon abgesehen möchten viele gar kein Surface, sondern nur ein simples Tablet und da sind die Einstiegs - iPads gar nicht so teuer im Vergleich zum Wettbewerb. Zum Surfen, für Mails, eBooks usw. reichen die locker aus. Habe selbst noch eins aus 2017 hier, läuft wie am ersten Tag und bekommt alle Naselang ein Update.
    Das lustige ist, dass iPadOS und MacOS irgendwie immer mehr "zusammenrutschen" - allerdings wird iPadOS auch immer mehr in das Apple-Universum eingezwängt - es gibt kein Entkommen :-( . Mac OS gefällt mir gut, allerdings verstehe ich nicht, warum es keine Touchfunktionalität gibt und die kleine Touchleiste bei einigen Apple Notebooks - ist aus meiner Sicht ein absoluter Witz.Es gibt aber noch etwas was mich echt stört und das sind die Preise - die wirklich weg vom Markt sind. Ich habe gerade verglichen das einfache iPad mit 32 GB Speicher und LTE ungefährt € 500,00. Ein Samsung Tab A 10" mit LTE und 64 GB = ca. € 280,00.
    Bei den ganzen Preisdiskussionen darf man aber nicht vergessen, dass Apple Geräte locker 5 Jahre+ Updates bekommen und sich gebraucht immer gut verkaufen lassen. Damit relativiert sich das schnell wieder.
    Bei den High End Smartphones ist es noch krasser, ein Android Gerät bekommt nach 2-3 Jahren keine Updates mehr und ist dann im Gegensatz zum iPhone auch gebraucht kaum noch was wert. Preislich liegen sie aber wie auch Apple bei unverschämten 1000€ aufwärts. Seit Samsung & Co. bei den Preisen mit Apple mitziehen sollte man die Thematik auch aus längerfristiger Sicht betrachten.
    Die Preisstabilität ist wirklich gut bei Apple. Trotzdem ist es mir den Einstiegspreis nicht wert. Ich würde übrigens nie ein Samsunggerät bei seinem Erscheinen kaufen, sondern immer etwas warten, dann fallen die Preise! :-D
    Dose
    Bei den ganzen Preisdiskussionen darf man aber nicht vergessen, dass Apple Geräte locker 5 Jahre+ Updates bekommen und sich gebraucht immer gut verkaufen lassen. Damit relativiert sich das schnell wieder.

    Das ist sicherlich in der heutigen Zeit nicht falsch, aber man muss da schon ein paar Sachen mehr bedenken, wenn man darüber diskutiert. Erstens ist es bei vielen Menschen immer noch eine Frage des Geldbeutels - mich eingeschlossen - und da kann man nicht mit Geld einfach so um sich werfen, weil das oftmals auch woanders gebunden ist. Mein iPad Air hatte ich mir auch nicht selbst gekauft, sondern das war in meinem Fall ein Geschenk meiner Eltern, weil sie zwei Stück als Prämien bei einem Anbieterwechsel bekommen und eines davon an mich abgetreten hatten. Ansonsten wäre es auch bei mir die ganze Zeit schon Android oder ggf. Windows gewesen.
    Zweitens war die Qualität der Software in den vergangenen Jahren bei Apple zum Teil wirklich zum Davonlaufen. Man hatte da auch nicht wirklich das Gefühl, dass sie das über weiter Strecken wirklich annähernd gut in den Griff bekommen haben. Und drittens darf man die Langfristziele von Google nicht aus den Augen verlieren. Seitdem mit Android 9.0 Project Treble eingeführt wurde, arbeiten sie daran, Android selbst immer mehr zu modularisieren und mehr und mehr wieder nach Mountain View zu holen, was die Versorgung mit Updates anbelangt. Mittelfristig reden wir da von mindestens 6 Jahren bei Android und mindestens 8 Jahren bei Chrome OS. Das Problem ist aktuell nur, dass sie das nur Stück für Stück schaffen. Android 9.0 hatte die ersten Grundlagen gelegt, seit Android 10.0 können bestimmte Komponenten wie Treiber auch unabhängig vom Betriebssystem aktualisiert werden und mit Android 11.0 werden erstmals größere Teile des gesamten Betriebssystems über den Google Play Store aktualisiert und mit Sicherheits- und anderen Updates versorgt.
    Das zentrale Hindernis ist momentan noch der Kernel. Google will langfristig den normalen Mainline-Kernel verwenden, den auch Ubuntu, Fedora und andere Linux-Distributionen verwenden, aber vorerst soll da weiterhin ein modifizierter Kernel mit mehr Kontrolle durch Google zum Einsatz kommen. Wenn Google das alles mal abgeschlossen hat, hätten wir im Endeffekt ein ähnliches Verhältns wie am Desktop mit den Distributionsfamilien als Basis, die Sicherheitsupdates und ähnliche Sachen selbst ausspielen, und den Desktopumgebungen, die nur bestimmte Eingriffsmöglichkeiten haben. Übersetzt bedeutet das, dass 70 bis 80 % der Updates bei Android direkt von Google kommen und die einzelnen OEMs im Grunde nur noch ihre Benutzeroberflächen und ihre hauseigenen Apps selbst versorgen sollen.
    Dose

    Bei den High End Smartphones ist es noch krasser, ein Android Gerät bekommt nach 2-3 Jahren keine Updates mehr

    Was in der Praxis allerdings kein so großes Problem ist. Die meisten Programme unterstützen im Gegensatz zu Apple auch noch lange ältere OS Versionen.
    Chrom(ium) unterstützt z.B. noch Android 4.4 von 2013. Bei Apple ist der Browser an das OS gebunden. Bei iOS von 2013 hast du dann auch den Browser von 2013 (bzw. dessen Engine).
    hallo,
    als ich das Plädoyer für das Windows Tablet las mit der 10 - 15 jährigen sorglos Lebensdauer musste ich schon mal lachen.
    Ist ja heute auch gar kein Problem mehr ein paar Hardwareteile auszutauschen. Eine kleine Klappe öffnen, zack ist Akku ausgetauscht.
    Ähnlich einfach läuft der Rest.
    Schande über mein Haupt, aber genau diese Traummaschine suche ich schon seit einem Jahr inklusive dem Windows das sich wie bei Android dezent und fehlerfrei updated und keine Threads produziert mit Inhalten der Sorte "super Perspektive - HJ Update quasi fertig - Rollout beginnt - läuft bestens - nein, musste zurückgehen - null Ahnung, gleich meckern, paar Registry-Änderungen - Hardware wird derzeit noch nicht unterstützt - Update kommt irgendwann - inzwischen egal, Rechner läuft, Software auch - Software verlangt neueres BS oder Build - Frage nach neuer Hardware - neeiiiiin, für Mails und Internet und ein bißchen Office reicht die Hardware noch locker..."
    Bei Android Geräten ist die Sache wesentlich einfacher - keiner erwartet quasi Endlosleben, dafür gibt es stressfreie Jahre mit Apps die mich immer wieder begeistern und das Leben dann und dort vereinfachen und hinpassen wo ein Windows Device so viel Wert hat wie ein Kropf.
    Da der nicht vorhergesehene Bedarf an Serverleistung usw bei Microsoft jetzt gewisse Previews bei OneDrive nicht unterstützt relativiert die allzu nahe Zukunft von Cloud Computing netterweise.
    Bei mir wird der nächste taugliche 10 Zoll-Begleiter auch ein Pad mit LTE.
    Mal schauen was Samsung morgen zeigt.
    Ich habe hier jedenfalls noch einen Dell Venue 8 Pro von 2014 (hat seinerzeit 249 € gekostet), mit Windows 10 und MicroSDXC, welches noch in eine Jackeninnentasche passt, falls ich mal einen Notfall-Anruf erwarte und nicht ans Surface Pro im Auto möchte oder mein Handy nutzen, über das gewisse Dinge (bzw. eigentlich restlos alles) dank RDP auf VMs zwar auch gehen, dann aber x-fach so lange wie auf einem größeren Bildschirmen dauern. Ein Surface Go kommt leider nicht in Frage als Nachfolger, weil es eben nicht in die Jackeninnentasche passt. LTE (und in Kürze 5G) haben alle, sofern sie sich nur in meiner Nähe befinden. Das war noch nie ein Thema für mich, auch wenn mein Vertrag bis zu 10 Multi- oder eSIMs beinhaltete, ohne Zusatzkosten.
    Wenn ich das Dell selten mal wieder hervorkrame (bzw. nur einschalte) aktualisiere ich es per RDP am großen Monitor, und dann merkt man kaum, dass es eigentlich nicht rasend schnell ist. Aber für die Anwendung als Notfall-Fernsteuerung hat es schon immer gut funktioniert, und ist und bleibt auf aktuellstem Sicherheitsstand mit modernsten Browsern und Anwendungen. Die meisten Android-Tablets hingegen haben meist schon bei Auslieferung keinen aktuellen Patch Level und werden den auch niemals erhalten, also monatliche Sicherheitsupdates.
    Für meinen Anwendungsfall ist höchste Sicherheit aber obligatorisch.
    @OliverL
    Hardware aus 2014 nett, nur schreiben wir inzwischen das Jahr 2020.
    Surface Go, 10 Jahre tauglich? Träumen darf man ja.
    Jackeninnentasche nicht transportgeeignet als Ausschlußkriterium?
    So etwa 50 % der Menschheit sehen die Sache ohnehin etwas anders, würden auch den Geldbeutel nicht in der rechten hinteren Hosentasche sichtbar tragen wollen oder ständig ein paar lose Münzen und Scheine aus der vorderen Eingrifftasche herauspulen. Der Schlüsselbund braucht man auch nicht allzeit bereit zus. mit Flaschenöffner. Insofern Tablet/Pad wird da untergebracht wo der Rest sich auch findet. Einen Vorteil hat meine geplagte Spezies. Weder Hose noch Jacke sind Muß - wir haben Alternativen und nutzen sie!
    Das Totschlagargument - Patchlevel! Diskussion überflüssig. Selbst wenn die Apps den gleichen Namen tragen sind es keine Win Apps.
    Wer ein voll funktionsfähiges Windows als Betriebssystem benötigt verschwendet Zeit und Energie mit iOS/ Android Tablets.
    Datensicherheit ist nicht vom Betriebssystem abhängig, sondern vorrangig vom Benutzerverhalten und nicht geschlossenen Sicherheitslücken. Natürlich habe ich für meine Anwendungsfälle zahlreiche Geräte, so auch Surface Pro. Aber manchmal habe ich in gewissen Situationen eben gerne ein Gerät dabei, das deutlich größer als ein Handy ist und trotzdem irgendwo unbemerkt in der Jacke steckt. Der Preis spielt dabei eine untergeordnete Rolle, wenn es runterfällt oder kaputt geht, gibt's eben ein neues. Ist mir aber noch nie passiert.. Und ich möchte nicht immer eine Umhängetasche an mir herumschleppen oder zum Auto zurück gehen müssen.
    Ich gebe zu, dass wohl eher 99 % der typischen Nutzer diesen Anwendungsfall wie ich nicht haben, müssen/wollen auch nicht weltumspannende Notfallunterstützung leisten. Dennoch: Patch Level ist für mich ein Ausschlussargument. Und meine alten Windows-Geräte werden durch andere Anwender noch gerne benutzt. Ein Android-Tablet gebe ich lieber gleich zur Entsorgung.
    Auf einem Android-One-Gerät hingegen mit monatlichen Sicherheitsupdates und RDP oder TeamViewer hingegen (und Apps mit minimaler bis keiner Rechteeinräumung) habe ich keine Sicherheitsbedenken.
    @OliverL
    alles verständlich, und prima, wenn du für dich die Ideallösung gefunden hast.
    Der Patchlevel betrifft das jeweilige Betriebssystem und nötigt gegebenenfalls zum Entsorgen oder eingeschränktem Nutzen.
    Datensicherheit, absolute Übereinstimmung, bestimmt primär der Benutzer mit seinem Verhalten.
    Wo Geld keine Rolle ist das beste gerade gut genug (und schon geht die ver....te Sucherei los!)
    @all
    bleibt gesund und munter
    An dem Tab A 10.1 fehlt mir der HDMI Ausgang bzw. der DeX-Mode. Diese haben erst die etwas höher-preisigen Tablets von Samsung.
    Zusammen mit Office 365, externen Bildschirm, Maus, Tastatur kann man damit die täglichen Arbeiten am angeschlossenen Bildsichirm sehr Windows10-like erledigen. Mir fehlt jedenfalls nichts in Android.
    Sind auch gute Geräte, solange sie sicher gehalten werden von Samsung und man entweder per RDP arbeiten kann oder mit Office im Browser oder z. B. einfachen E-Mail-Programmen auskommt und kein Outlook 365 lokal benötigt, was für die meisten der Fall ist.
    Würde ich einem Apfel-Gerät auf jeden Fall vorziehen, gäbe es für mich kein Surface Pro (oder andere 8"-Geräte irgendwann mal mit Windows), oder faltbare, die mit ebenfalls guter (Bluetooth?)-Tastatur dann auch fast das Look & Feel eines größeren Surface ermöglichen. Ein Tablet in der einen und eine Bluetooth-Tastatur in der anderen Jackentasche ist dann aber doch eher Nerd Stuff und nicht wirklich portabel oder praktikabel. Und gewiss würde ich nicht > 1.000 € ausgeben für einen weiteren Formfaktor, den man sich schön redet (Surface Duo?). Man kommt auch mit einem Nokia 7 plus und den oben erwähnten RDP-/TeamViewer-Tools schon sehr weit, aber im Notfall braucht es einfach viel zu lang, ein Großprojekt irgendwo zu entstören. Dann doch lieber irgendwo hinfahren (lassen ggf., kostenpflichtig), wo man ein Surface Pro im Zugriff hat.
    Erst wenn ein Surface Duo/Neo ein vollständiger Ersatz für z. B. ein Nokia 8.3 5G wäre, käme sowas für mich in Frage.
    Für Fernunterstützungen habe ich ein Sennheiser-Bluetooth-Headset, sodass ich mit dem Geholfenen telefonieren und trotzdem das Handy als RDP-Client nutzen kann. Aber ich muss mit meinem Smartphone auch aus der Hosentasche ans Ohr telefonieren können. Daher sehe ich z. B. für mich aktuell keine sinnvolle Nutzungsmöglichkeit für das erste Surface Duo/Neo, höchstens als Ersatz für das betagte 8" Dell Venue 8 Pro, das ich aber ohnehin kaum noch nutze, weil mittlerweile auch unter Android (One) TeamViewer + RDP ausreichend gut und sicher für 95 % der Fälle funktionieren.
    Es kommt halt immer auf die persönlichen Vorlieben und Anforderungen an. Ich hatte schon mehrere Tablets mit Android (Acer Iconia A-810, Lenovo Yoga Book, Medion Lifetab P9701), doch gefallen haben sie mir letztlich alle nicht. Das Yoga Book war ein sehr interessantes Konzept, aber seine größte schwäche war das Batteriemanagement. Man konnte das Gerät keine Woche ungenutzt in der Schublade liegen lassen, ohne dass sich der Akku entladen hatte. Auch die anderen Android-Tablets waren diesbezüglich keine Glanzlichter.
    Mein erstes Tablet war aber ein iPad Mini, das mir dann aber doch zu klein war, um es vernünftig nutzen zu können. Danach holte ich mir das iPad Air, mit dem ich aber leider auch nicht so arbeiten konnte, wie ich mir das vorstellte. Vielleicht zur Info. Ich nutze mein Tablet eigentlich nur im Schlafzimmer und dort bevorzugt für das Surfen im Netz und zur Steuerung der Hausautomation. Allerdings möchte ich auch gelegentlich darüber kleine Skripte erstellen und den ioBroker bedienen. Insbesondere für Letzteres brauche ich Fläche. Daher sind mir Tablets von weniger als 12" mittlerweile auch zu klein. Ich versuchte es zwischenzeitlich mit den oben genannten Android-Tablets, um mir dann 2018 doch wieder das damals aktuelle iPad Air Pro 12.9 zuzulegen. Ein tolles Gerät mit einem hervorragenden Display. Aber immer noch nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte, um damit das zu machen, was ich wollte. Kurzum, jetzt habe ich ein Surface Pro 6 und bin sehr zufrieden damit. Der Kickstand ist genial und auch sonst kann ich unter Windows 10 sehr gut damit arbeiten. Ein iPad Air 2 nutze ich noch als reines Wand-Tablet zur Visualisierung und Steuerung unserer Hausautomation. Auch sonst kommen in der Familie praktisch nur iPhones und iPads zum Einsatz. Einfach, weil uns das Familienkonzept von Apple da am besten gefällt. Und als "normale" Tablets sind die iPads auch wirklich super. Android käme mir da nicht ins Haus.
    Mein Medion Lifetab liegt übrigens seit über einem Jahr in seiner OVP. Werde ich nicht los. Will keiner mehr haben, obwohl es mit seinem Metallgehäuse wirklich wertig gemacht ist und mit Android 7 ganz gut läuft. Das Teil hat mal 220,- € gekostet. Aber verschenken will ich es irgendwie auch nicht. Ein iPad wäre ich schon längst los geworden. ;)
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