Apple TV: Microsoft und Apple bringen den Videodienst auf die Xbox

Apple TV: Microsoft und Apple bringen den Videodienst auf die Xbox

Microsoft darf seinen eigenen Gaming-Service Project xCloud nicht ohne Weiteres auf iOS und iPadOS bringen, dafür baut Apple die Unterstützung für das Microsoft-Ökosystem weiter aus. Wie nun bekannt wurde, arbeiten beide Unternehmen daran, Apples eigenen Videostreamingdienst Apple TV+ samt der dazugehörigen App auf die Xbox zu bringen. Eine zusätzliche Umsetzung für Windows 10 und damit für den PC ist zwar theoretisch möglich, momentan wurde dazu aber noch nichts gesagt.

Die neue Xbox-App für Apple TV reiht sich damit in eine ganze Reihe von Maßnahmen ein, mit denen Apple die Unterstützung für das Microsoft-Ökosystem zumindest ein bisschen ausbaut. Während Windows-Nutzer sich noch immer mit dem ansonsten abgekündigten iTunes rumschlagen müssen, um Apple Music nutzen und Backups von ihren iDevices machen zu können, wurde bereits der iCloud-Client schon zusammen mit Microsoft für Windows 10 runderneuert. Hinzu kamen kleinere Erweiterungen wie die ProRes RAW-Codecs, die zusammen mit diversen Adobe-Produkten genutzt werden können, sowie zuletzt offizielle Binaries für die Programmiersprache Swift, die seit der aktuellsten Version 5.3 auch nativ für Windows zur Verfügung stehen.

Ob Apple letztlich auch seine anderen Services auch zur Xbox und Windows 10 bringen wird und ob Microsoft über vertragliche Regelungen dann auch die eigenen Dienste wie Project xCloud leichter zum Apple-Ökosystem bringen kann, ist nicht bekannt.

Quelle: Thurrott.com

Über den Autor
Kevin Kozuszek
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Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden, daneben schlägt mein Herz aber auch für die OpenSource-Welt, wo mein besonderes Interesse der Mozilla Foundation gilt. Wenn ich mich mal nicht mit Technik beschäftige, tauche ich gerne in die japanische Kultur mit all ihren Facetten ab oder widme mich einem meiner zahlreichen anderen Hobbies.

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Kommentare

  1. ich finde es gut, dass die großen Player, ob nun aus taktischen Gründen oder gezwungen durch Nachfrage, zusammen arbeiten. aber so langsam wird mir das ein bisschen zu viel Apple und Google auf Microsoft Hardware. fände es toll wenn das teilweise nicht nur eine Einbahnstraße wäre. ok für den Apple User natürlich auch ein guter Grund auf eine xBox einzugehen. erst Recht mit dem neuen Pass, da ergibt alles taktisch einen riesen Mehrwert für Microsoft. aber als altgedienter Microsoft Jünger ist das echt hart zu hören.
    @Thomas.g.8235
    Da muss ich dir leider komplett widersprechen. Es ist gut, dass Google und Apple deren Produkte auch auf Windows 10 anbieten, da man nur so am besten mit deren Geräten zusammen arbeiten kann. Was natürlich nutzlos wäre, wenn es noch Windows Mobile geben würde, aber so ist es die einzige Möglichkeit, mit iPhones, iPads oder Android Geräten zusammen zu arbeiten. Ich persönlich möchte meine Apple Dienste, da ich ein iPhone besitze, zum Großteil auch unter Windows nützen können, zumindest die ich benötige. Zudem gibt es sonst für iPhones Nutzer, die keinen Mac haben sondern Windows, keine Möglichkeit ein Backup ausführen, da nun einmal ziemlich viele ein Windows Gerät und ein iPhone nützen. Die Unternehmen sollen zusammen arbeiten, sodass alle Geräte gut zusammen funktionieren könnten, was auch Linux Systeme einbezieht, was leider noch gar nicht passiert. Damit meine ich, dass iPhones und Windows Nutzer ihre Apple Dienste auch unter Windows nützen können und umgekehrt genauso, ansonsten wird irgendwann rein gar nichts mehr funktionieren, wie es die Nutzer erwarten.
    @Baumg.P
    Ja für einen Apple Nutzer ist es gut, dem stimme ich auch zu. Aber durch die Fanboy Brille ist es irgendwie... befremdlich.
    Früher gab es iTunes und das war wohl nicht so toll und alle haben geschimpft und sich einen Mac geholt damit es im Öko System wirklich funktioniert. Und dann mussten sie doch noch Windows installieren weil sie gemerkt haben, dass sie nicht ohne auskommen.
    Als Windows Jünger war das immer eine Art seelische Befriedigung. :)
    Ich war selbst mal Besitzer eines iMac aber bin schnell wieder gewechselt, hatte mehrere Gründe.
    Kann also deinen Standpunkt verstehen. Aber wie ich halt sagte : als altgedienter Microsoft Jünger fehlt mir langsam die Trennung, auch wenn es gut ist wenn sie verschwindet bzw. die Grenzen verschwimmen
    Baumg.P
    Ich persönlich möchte meine Apple Dienste, da ich ein iPhone besitze, zum Großteil auch unter Windows nützen können, zumindest die ich benötige. Zudem gibt es sonst für iPhones Nutzer, die keinen Mac haben sondern Windows, keine Möglichkeit ein Backup ausführen, da nun einmal ziemlich viele ein Windows Gerät und ein iPhone nützen.

    Das Problem bei Apple ist aber auch, dass sie gegenüber Windows einfach keine vernünftige Grundversorgung anbieten. Es hat sich zwar ein klein Bisschen verbessert, wenn man vor allem mal den überarbeiteten iCloud-Client als Maßstab nimmt, der zusammen mit Microsoft für Windows 10 optimiert wurde, aber der Rest mit den ProRes RAW Codecs und Swift ist nur am Rande interessant.
    Die einzige echte Software, die ansonsten noch von Apple für Windows entwickelt wird, ist iTunes, und die ist im Wartungsmodus. Da wird nur noch die neue Webkit-Version und ggf. die Kompatibilität mit neuen iOS-Versionen genommen, kurz getestet und dann wie es ist rausgeschickt. Zwischendurch wurden einzelne Apps wie die Podcasts unter macOS mit neuen Funktionen versehen, die wurden aber nicht an iTunes unter Windows weitergereicht, sofern es möglich gewesen wäre. Ich glaube auch nicht, dass iTunes unter Windows tatsächlich auf absehbare Zeit ersetzt wird, weil Apple dann unter anderem für die Backup-Funktion noch was Neues entwickeln müsste, denn den Finder gibt es hier ja nicht.
    Eine vernünftige Grundversorgung wäre aber, dass sie neben dem neueren iCloud-Client zumindest auch kleinere Verbesserungen in iTunes einpflegen und eine neue Windows-Version von Safari bringen, um das vernünftig zu synchronisieren. Wird das passieren? Sicherlich nicht.
    @Thomas.g.8235 und @Kevin Kozuszek,
    Ich sagte ja nicht dass ich Windows nicht mag. Am PC liebe ich Windows sogar, nur da Microsoft Windows Phones beendet hat, muss man sich eben bei den Smartphones zwischen Android und Apple iPhone entscheiden und da ich Android nicht sehr mag bleibt nur das iPhone übrig.
    Thomas sagte ja, dass er Google und Apple Software auf Microsoft Hardware (meinte sicher Windows Geräte, da Asus Laptop mit Windows nicht von Microsoft sind, nur als Beispiel) nicht mag. Ich habe vor allem kritisiert, dass man dann aber kein iPhone Backup zum Beispiel machen kann, da die Software abgehen würde, was zurzeit ja iTunes noch immer ist (sogar aus dem Microsoft Store). Wenn man dafür unbedingt einen Mac kaufen müsste, wäre es für die meisten Nutzer nicht gut, da Microsoft ja kein mobiles OS mehr für Handys hat und somit man sich zwischen Android und iPhone entscheiden muss, wie vorher schon mal erwähnt. Wenn jetzt Apple und Google ihre Software nicht auf Windows anbieten, gibt es Probleme bei den Nutzern, da die Mehrheit am PC Windows hat und am Handy Android oder iOS.
    Ich persönlich habe meine perfekten Geräte mit einem Windows Notebook und einem iPhone gefunden, wobei ich so gut wie möglich mit beiden übergreifend arbeiten will. Einen Mac würde ich ziemlich sicher nicht kaufen (würde am PC maximal noch eine Linux Distro nützen, aber nicht geringer Wahrscheinlichkeit), da ich am PC eindeutig ein Windows Fan bin. Früher hatte ich sogar ein Windows Phone. Nur falls ich mir mal ein Tablet zulegen sollte, schwanke ich noch zwischen einem Surface oder iPad.
    Zudem, hab ich bei meinem anderen Kommentar nicht erwähnt, muss man ja keine Apple Software auf Windows installieren, aber Apple soll sie weiterhin anbieten, da man ansonsten, wie bereits erwähnt, keine bzw. erschwerte Möglichkeit hat sein iPhone oder iPad mit einem Windows Gerät zu warten und pflegen. Und bei Google ist es bisschen anders, da Android offener als iOS ist und es deswegen leichter Backup Software von Drittanbietern gibt, was bei Apple komplizierter ist, wenn nicht aus der Hand von Apple.
    @Baumg.P
    sollte echt kein Angriff oder so sein.
    Dass viele mittlerweile eine ordentliche Kombi aus Apple iPhone und Windows PC geschaffen haben ist ja auch gut. Aber innerlich, und das kam glaub ich ein bisschen zu doll zum Vorschein, bin ich ein Apple Gegner. Zum einen weil sie die Preise aus ein Niveau getrieben haben, welches jenseits von gut und böse ist und leider aber keine wirkliche Innovation mehr dafür bieten, zum anderen weil sie sich so stur gegenüber anderen Hardware Produkten und der Kompatibilität stellen. OK, teilweise haben sie immerhin schon Mal die BT Schnittstelle etwas geöffnet aber an sich ist Apple immernoch ein verschlossenes System welches nicht freiwillig mit anderen zusammen arbeiten will. Ich persönlich finde das OS vom MAC genial, sieht gut aus und erinnert mit an OS2 Warp, hab ich damals echt gemocht. Aber so grundlegend sein System zuzumauern und auf der anderen Seite von anderen Offenheit zu verlangen das geht nicht.
    @Thomas.g.8235,
    jetzt kann ich nichts mehr dagegen sagen, finde es nämlich auch nicht besonders gut, dass Apple so verschlossen ist.
    Zu Beginn sagtest du aber, dass es dir nicht passt, Google oder Apple Produkte auf Windows zu haben. Bedenke aber auch, dass Microsoft Skype, Microsoft 365 (bzw. Office), Teams um ein paar zu nennen auch auf MacBooks anbietet. Die jahrelangen Apple Nutzer (meine MacBook, nicht iPhone damit und gehöre deswegen nicht zu denen) könnten auch was gegen Microsoft Produkte auf MacBooks haben. Ich denke mir nur, was Microsoft auf Apple Geräten macht sollten die anderen Unternehmen auch unter Windows machen dürfen.
    Was heißt denn hier zu viel Apple und zu viel Google? Windows ist so wie es ist tot. Wurde oft genug von MS verkündet. Ich gehe auch soweit das zukünftig Windows ein Linux sein wird, mit einer MS Windows Oberfläche. Vielleicht noch so angepasst das es sich auch so anfühlt wie Windows. In 5-10 Jahren wird es langsam völlig egal sein ob ich einen Windows Rechner nutze oder ein Tablet oder sonst was. Die Software kommt dann so oder so aus der Cloud/dem Browser. Die Entwicklung zu Web Anwendungen ist kaum noch zu stoppen und die, die es könnten, wollen es nicht. Zukünftig mache ich in Linux meinen Browser auf und starte Office oder ein Game oder sonst was. Die Grundplattform ist völlig egal dann. Damit stirbt zwar nicht der Desktop, dass wird noch dauern aber das Windows auf ihm in dieser Form ist dann schon lange Geschichte. Dabei verdrücke ich auch eine kleine Träne, denn ich bin immerhin mit Windows groß geworden, hab die Blauen Bildschirme mitgenommen, Probleme gesucht, gelöst und weiter ging es. Das gehasste DOS und seine Speicherverwaltung bei Games, irgendwo fehlten ohne Anpassungen immer wenige KByte. Ich denke gerne an die Zeit zurück, habe gelernt so ein Gerät zu bauen, fertig zu installieren und vieles mehr. Viele heutige Kids können nicht mal eine Grafikkarte aussuchen, um zu entscheiden, bringt mir diese mehr oder diese oder bringt es nichts in meiner Preisklasse. Wenn ich mir die Patenkinder so angucke, die können nicht mal eine Grafikkarte von einem Motherboard unterscheiden aber zocken als ist das Gen in der Muttermilch gewesen. Wie oft habe ich Windows neu installiert, weil ich was zerschossen hatte? Wie oft ist eine Reparatur fehlgeschlagen? Es war schon eine geile Zeit.
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