Arbeiten mit Chrome OS: Es ist furchtbar, aber es geht

Arbeiten mit Chrome OS: Es ist furchtbar, aber es geht

Nachdem mein erstes Chromebook-Experiment vor nicht ganz einem Jahr krachend gescheitert war, nagte die Neugier weiterhin an mir, weshalb ich mich zu einer Neuauflage entschloss. Es sollte nicht einfach nur der zweite Versuch werden, ich wollte einige Dinge anders machen als beim ersten Mal (you are using it wrong). Außerdem wollte ich die Leser besser abholen und startete daher mit dem Artikel „Die ersten Schritte mit Chrome OS“.

Nun folgt der versprochene zweite Teil „Arbeiten mit Chrome OS“ (ja ich weiß, hat wieder ganz schön lange gedauert). Ich habe mich zu einem süffisanten Titel entschlossen, der meine Eindrücke perfekt beschreibt. Er ist, auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag, allerdings überhaupt nicht despektierlich gegenüber Chrome OS gemeint.

Es ist furchtbar, aber es geht“ ist der Titel eines gemeinsamen Buches der beiden Comedians Rüdiger Hoffmann und Jürgen Becker. In diesem beschreiben sie, dass sie eigentlich gute Freunde sind und sich gegenseitig sehr schätzen, obwohl sie grundverschiedene Typen sind. Wie sie miteinander klar kommen, fassen sie so zusammen: Es ist furchtbar, aber es geht.

Und genau das passt sinnbildlich wunderbar auf den langjährigen Windows-Nutzer, der mit Chrome OS arbeitet. Weil man es nicht besser weiß und nicht anders kann, versucht man ein Chromebook zunächst wie einen Windows-PC zu benutzen. Das Fatale dabei: Es funktioniert. Es funktioniert so gut, dass man sofort Fahrt aufnimmt, um dann ständig irgendwo abzuprallen. Ich fühlte mich in den ersten Tagen wie eine Flipperkugel. Immer in Bewegung und ab und zu sogar mal im Ziel.

Man braucht ein bisschen Geduld und die Bereitschaft, Neues zu lernen und bisher gewohnte Abläufe in Frage zu stellen. Bringt man Beides mit, steht dem Spaß und dem produktiven Arbeiten mit Chrome OS nichts mehr im Weg.

Android Apps: Ein falscher Kompromiss?

Ich habe wahrscheinlich noch immer zu wenig Zeit mit Chrome OS verbracht, um ein Urteil fällen können, das wäre nicht fair. Ich darf aber Fragen stellen. Eine dieser Fragen ist, ob die Unterstützung von Android Apps unter dem Strich wirklich ein Vorteil für Chrome OS ist?

Die übertriebene Nutzung von Android Apps war es vor einem Jahr, die mir den Spaß an Chrome OS gründlich verdarb, und ich war jetzt schon wieder auf dem besten Weg, den selben Fehler zu wiederholen. Genau das sollte man aber nicht tun. Android Apps sollte man unter Chrome OS nur dann verwenden, wenn es sich wirklich nicht vermeiden lässt. Grundsätzlich ist die Unterstützung von großen Bildschirmen nämlich miserabel. Es gibt löbliche Ausnahmen, aber wenn man die Desktop-Fähigkeit von Android-Apps pauschal beurteilen muss, dann ist sie schlicht miserabel. Das gilt nicht nur für Gestaltung der Menüs und der Oberfläche allgemein, sondern auch für die Darstellung: Viele Android Apps sind nicht für das Rendering auf einem großen Display optimiert und sehen daher verwaschen aus.

Das weiß auch Google, darum versuchen sie die Entwickler seit Jahren verzweifelt davon zu überzeugen, daran etwas zu ändern. Im hauseigenen Blog haben sie erst kürzlich wieder dafür geworben, Android-Apps desktopfähig zu machen. Erreicht haben sie mit diesen Bemühungen bisher nichts.

Mein Rat also an Chromebook-Einsteiger: Nutzt es nicht wie ein großes Smartphone und pumpt es mit Android-Apps voll. Nutzt sie nur da, wo es sinnvoll ist und wo sie eine Lücke schließen, die eine Web-App nicht füllen kann.

Alles Google oder nichts?

Wer sich ein Chromebook zulegt, der tut das vermutlich in den meisten Fällen, weil er bereits voll und ganz im Google-Ökosystem unterwegs ist oder das für die Zukunft mindestens in Erwägung zieht. Das ist auch zwingend Voraussetzung.

Man kann – wie ich – versuchen, Chrome OS zu nutzen, mit seinen Diensten und Daten aber primär woanders zu bleiben. Dann wird man allerdings weniger Spaß haben und das Potenzial nicht voll ausschöpfen können.

Klingt logisch? Ja, in der Tat. Ist es aber dennoch nicht. Chrome OS ist ein Konkurrent zu Windows, und dort ist das völlig egal. Ich kann unter Windows „all in“ mit Google gehen, in nicht allzu ferner Zukunft kann man sein Google-Konto sogar zum primären Alias seines Microsoft-Kontos machen und sich dann mit seiner Gmail-Adresse an Windows 10 anmelden.

Logisch und nachvollziehbar oder nicht, Chrome OS ist in der Unterstützung von anderen Diensten mangelhaft. Man nutzt es nicht nebenbei, „alles Google oder nichts“ ist das Motto. Wer also beispielsweise einen Windows-PC hat und sich zusätzlich ein Chromebook anschaffen möchte, der muss auch unter Windows auf Google umsteigen, ansonsten kommt kein befriedigender Workflow mehr zustande.

Workflow

Und damit sind wir dann beim zentralen Punkt angelangt. Wer als langjähriger Windows-Nutzer zu Chrome OS wechselt, der muss sich grundlegend umstellen. Das gilt natürlich vor allen Dingen dann, wenn man es bisher eher gewohnt war, lokal zu arbeiten. Das kann man bei einem Cloud-System natürlich vergessen. Es geht irgendwie, aber es ist schlicht nicht sinnvoll.

Das beginnt schon damit, dass es unter Chrome OS keine lokale Verzeichnisstruktur gibt. Es gibt genau einen lokalen Ordner, der nennt sich „Downloads“. So etwas wie Bilder, Dokumente, Videos und dergleichen gibt es nicht und das ist auch nicht vorgesehen. Man könnte es sich in mühevoller Kleinarbeit aufbauen, muss aber damit leben, dass alle Dienste und Apps nicht damit umgehen können.

Meine Daten liegen in der Cloud, genauer gesagt auf OneDrive. Davon merke ich wenig bis gar nichts, denn OneDrive integriert sich nahtlos in den Datei-Explorer, ich arbeite also auf all meinen Windows-Geräten so, wie ich das immer gewohnt war und kann jederzeit von einem Gerät zum anderen wechseln und meine Arbeit fortsetzen.

Unter Chrome OS geht das nur, wenn man auch Google Drive nutzt, dann kann man sogar Dateien offline halten. Eine vergleichbare Option gibt es für OneDrive unter Chrome OS nicht, lediglich Dropbox lässt sich einbinden. Wie gut das funktioniert, habe ich allerdings nicht getestet. (Man kann die OneDrive App für Android installieren und dort Dateien herunterladen, diese Offline-Dateien werden aber von anderen Apps nicht gefunden – das hilft also nicht).

Für Windows-Nutzer gibt es dennoch eine Lösung, die sogar unter Windows und Chrome OS gleichermaßen funktioniert. Man muss dafür „nur“ seinen gewohnten Workflow umstellen. Nutzt man Microsoft Office Online oder die Android Apps unter Chrome OS und hat seine Dateien in OneDrive abgelegt, so findet man in Word, Excel und PowerPoint seine zuletzt bearbeiteten Dateien immer ganz oben in der Liste. Das ist ehrlich gesagt sogar effektiver als den Explorer zu benutzen. Die Office Apps haben auch eine Suche, was wiederum effektiver ist, als sich durch Unterverzeichnisse zu klicken, in denen man die gesuchte Datei vermutet.

Wenn man Microsoft Office und OneDrive sowohl unter Chrome OS als auch unter Windows nutzen will, dann muss man seinen Windows-Workflow an den einzigen unter Chrome OS verfügbaren anpassen. Was wiederum gar nicht schlimm ist, der ist nämlich moderner und effektiver.

Wenn Office verlassen und über andere Dinge sprechen, wie beispielsweise Bildbearbeitung, wird es schon komplizierter. Klar, ich kann mich in GIMP einarbeiten, das unter Windows und aufgrund der Linux-Kompatibilität auch unter Chrome OS verfügbar ist. Vielleicht halten wir aber einfach fest, dass echte Bildbearbeitung nichts ist, was auf einem Chromebook stattfinden sollte. Bei den meist günstigen Geräten fängt es ja schon damit an, dass die Displays nicht dafür geeignet sind.

Selbst amateurhafte und einfache Bildbearbeitung wird aber schon zu einer Herausforderung, vergleichsweise einfache Programme wie Photoshop Express gibt es für Chrome OS eben nicht. Was es aber gibt, sind Lösungen wie der wirklich leistungsfähige Online-Photo Editor Pixlr (den man natürlich auch unter Windows nutzen kann, läuft ja im Browser).

Es gibt noch einige Beispiele dieser Art. Fast immer kommt man mit Chrome OS am Ende zum selben Ergebnis wie mit Windows, der Weg dorthin ist eben nur ein anderer. Manchmal ist das frustrierend und man fragt sich „warum sollte ich das eigentlich tun?“

Manchmal erweitert es aber auch den Horizont. Und darum werde ich neugierig bleiben, was Chrome OS betrifft, und weiterhin regelmäßig damit arbeiten.

 

 

Über den Autor
Martin Geuß
  • Martin Geuß auf Facebook
  • Martin Geuß auf Twitter
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Kommentare
  1. Man kann – wie ich – versuchen, Chrome OS zu nutzen, mit seinen Diensten und Daten aber primär woanders zu bleiben. Dann wird man allerdings weniger Spaß haben und das Potenzial nicht voll ausschöpfen können.
    Klingt logisch? Ja, in der Tat. Ist es aber dennoch nicht. Chrome OS ist ein Konkurrent zu Windows, und dort ist das völlig egal. Ich kann unter Windows „all in“ mit Google gehen

    Naja, so ganz stimmt das meine Meinung nach nicht... wenn du ehrlich bist, dann nutzt du auch unter Windows sehr viele Dienste von Microsoft. Allein schon die Anmeldung mit einem Outlook-Konto, zu der man mittlerweile mehr oder weniger gedrängt wird, dann läuft die OneDrive-App automatisch, und sichert auch Dateien in den entsprechenden Ordnern automatisch... dann gibt's da auch noch Skype, was da irgendwo im Hintergrund fröhlich dudelt, bis man sich mal anmeldet, dann ist man ununterbrochen eingeloggt, natürlich mit dem Microsoft-Konto. Cortana läuft auch schön mit, wenn man ihr nicht explizit den Mund verbietet, genauso wie die Mail-App, die sich meines Wissens so gar nicht deaktivieren lässt, man kann lediglich die Benachrichtigungen deaktivieren. Was wäre da noch... Kalender, Kontakte, Groove Music... alles so Sachen, die sich auch mit dem MS-Konto verbinden, und jederzeit mit Hintergrundprozessen laufen.
    Am Ende läuft es wirklich bei allen so, auch bei Apple.
    Und, ich weiß ja nicht, wie es bei Chrome OS ist, aber, unter Android ist die Integration der Microsoft-Geschichten mit dem Launcher, und den Apps phänomenal. Das versuche mal auf einem iPhone, viel Spaß...
    Du musst schon zugeben bzw. das hast Du beim durchlesen sicher selbst gemerkt: Das wirkt schon alles arg gequält, wenn man bisher nur mit Windows unterwegs war. Ich finde solche Selbstversuche immer spannend. Aber Chromebooks sind wirklich eine Sparte, die man lieben muss. Ganz gleich was da für den US-Amerikanischen Bildungssektor suggeriert wird, es gleicht schon einer Herausforderung. Ich meine nicht, dass Chromebooks nichts können, im Gegenteil. Surfen, Spotify, drahtlos drucken, das mag ja alles ordentlich funktionieren. Aber Du selbst beschreibst ja schon so treffend, dass man mit den Windows Diensten unter Chrome OS nicht weit kommt.
    Für mich wäre das keine Alternative, zumal ich ohnehin nicht nach einer schaue. Für einen eingefleischten und einen weitestgehend in die Google Welt integrierten Nutzer könnte das aber durchaus interessant sein.
    Dass du unter Windows mit einem Microsoft-Konto viele Microsoft-Dienste nutzt, ohne es zu wissen oder explizit zu wollen, hindert dich aber nicht daran, auch komplett auf was Anderes zu setzen - darauf zielte dieser Abschnitt ab.
    Martin
    Dass du unter Windows mit einem Microsoft-Konto viele Microsoft-Dienste nutzt, ohne es zu wissen oder explizit zu wollen, hindert dich aber nicht daran, auch komplett auf was Anderes zu setzen - darauf zielte dieser Abschnitt ab.

    Ok, wie der Engländer sagt, "fair enough". ;) Wie gesagt, bei Android ist das anders. Und bei Chrome OS wäre es sicher auch anders, wäre das System verbreiteter.
    Für mich wäre das keine Alternative, zumal ich ohnehin nicht nach einer schaue.

    Für mich auch nicht. Allein schon der "Cloud über alles" Ansatz ist nicht meiner. Was schade ist. Aber, Google ist halt Cloud, Cloud, Cloud. So halte ich es, dass ich ein Betriebssystem nutze, das mir das Betreiben von lokal installierten, nativen Apps ermöglicht, und mache die Dinge bei Google, die sich in der Cloud bewegen, halt über den Browser. Insofern ist Chrome OS für mich auch überflüssig wie ein Kropf, denn, ich habe Chrome OS im Browser und auf dem Smartphone. Insofern stimme ich mit dem Tenor des Artikels auch überein, nur die Sache mit der Nicht-Möglichkeit des Betreibens fremder Dienste hat mich etwas gestört. Obwohl ich zugeben muss, dass auch ein Android-Smartphone ohne Google für mich relativ sinnbefreit ist. Aber, das gilt für die Desktop-Betriebssysteme mittlerweile auch.
    Dank RDS/Citrix/Horizon/... fallen viele der von dir genannten Stolpersteine im produktiven Umfeld weg. Bei einem meiner Kunden gibt es eine "freie" Wahl der Arbeitsgeräte. Je nach hierarchischer Stufe gibt es Geräte in verschiedenen Preisklassen aus einem Katalog. Im Mittelklassensegment sind auch Chromebooks vorhanden und es gibt einige MA die diese gewählt haben. Die Berichten zwar von Startschwierigkeiten, finden aber das ihre Arbeitsabläufe eben dank Terminalservern und Webanwendungen nicht leiden. Allerdings bewegen sich die Geräte nur selten vom Campus und es gibt nur wenige Orte ohne LAN/WLAN.
    Für mich ist das Chromebook, zumindest beruflich, nichts. Ich brauche meine VMs, Terminals und vor allem den RS232 Anschluss eines "richtigen" Notebooks. Ich habe mal ein Macbook getestet, das funktionierte aber nur bis ich in einem Rechenzentrum stand und nicht auf die Konsole eines Gerätes drauf kam, was man bei den Dingern am Gewicht spart, packt man mit Adaptern wieder drauf :)
    Es hat Charme, wenn man alle seine Daten in der Cloud liegen hat. Ich mache das so. Allerdings käme ich nicht auf die Idee mit darauf zu verlassen, daß ich ständig auf die Daten zugreifen kann. Einfach, weil mein Laptop gar keine SIM-Kartenslot hat und ich nicht einsehe, mir eine SIM-Karte dafür zuzulegen. Klar kann ich einen Hotspot mit dem Smartphone öffnen, aber will ich das?
    Ich will meine Daten synchronisiert und auch möglichst viel davon lokal vorliegen haben. Und das funktioniert mit OneDrive äusserst gut. Arbeiten lokal - sichern in der Cloud. So mache ich das.
    Wenn die Daten wichtig sind, dann sichere ich sie sowohl lokal, als auch in der Cloud... und eventuell noch auf der externen Festplatte. Dieses doppelt oder dreifach gemoppelt ist für mich dann auch das ultimativ sichere. ;)
    Hatte z.B. vor kurzem einen Bluescreen, als ich gerade eine Prüfung geschrieben habe... gut, dass ich in Word das Dokument in OneDrive gesichert hatte, und ich dann gleich weiter arbeiten konnte, als der PC neu gestartet war. Nichts auszudenken, wenn ich das nicht getan hätte. Dann wären 2 Stunden Arbeit für die Katz' gewesen, und ich hätte die Prüfung auch nicht fertig schreiben können, in der restlichen Zeit. Kann das nur jedem empfehlen.
    Dass diese Clouds mal nicht erreichbar wären, habe ich so noch nie erlebt.
    Schöner Artikel! Wie gesagt ich war ja auch mal mit Chrome OS unterwegs, und ich für mich persönlich muss sagen so richtig warm geworden bin ich nicht damit. Es ist sicher kein schlechtes Konzept, aber letztendlich ist es doch eingeschränkt. Wie bereits hier erwähnt wurde, für Leute die generell viel oder fast ausschließlich mit Google Diensten arbeiten, werden Chrome OS gerne nutzen und vermutlich auch über die Windows Nutzer die keine Ahnung haben herziehen.
    @Mein C tut W: Was hat das damit zu tun? Leute die fast ausschließlich Windows nutzen fällt so ein eventueller Umstieg immer schwer -mich eingeschlossen-, weil man es einfach anders gewohnt ist. Soll doch jeder dass nutzen was zu einem am besten passt, ob Windows Linux oder eben Chrome OS.
    Mir geht das wirklich auf den Zeiger wenn man meint sich hervorheben zu müssen um seins für allgemeingültig zu erklären. Selbiges Getue bei Linux: Wer es nutzen möchte gut okay, aber dann soll man auch akzeptieren das es Leute gibt die das nicht wollen.
    Rainer
    Das wirkt schon alles arg gequält.

    Es sollte eigentlich nicht gequält klingen. Ich will die allermeisten Dinge auch gar nicht werten.
    Für einen wirklich objektiven Vergleich müsste man einer Person, die noch nie einen Computer benutzt hat, einen Windows-Laptop und ein Chromebook in die Hand drücken, und dann nach vier Wochen fragen, was besser ist.
    Also ein paar Behauptungen sind so nicht ganz korrekt.
    Z.B.

    Das beginnt schon damit, dass es unter Chrome OS keine lokale Verzeichnisstruktur gibt. Es gibt genau einen lokalen Ordner, der nennt sich „Downloads“.

    Seit ein paar Monaten bereits kann man durch eines der letzten Chrome OS Updates auf der obersten Ebene mit Rechtsklick auf Meine Dateien und Neuer Ordner genau wie unter Windows beliebig viele Ordner und Unterordner anlegen. Daher macht ein Chrome OS-Gerät - neben Offline-Videos von Netflix & Prime..., Offline-Musik von Spotify & Google Music... und vielen Android & Linux Anwendungen - mit mindestens 64 GB besser 128 GB+ Sinn.
    Unter Google Drive - Meine Ablage kann man jeden beliebigen Drive Ordner genau wie mit OneDrive unter Windows Offline verfügbar machen und so vollkommen ohne Internetverbindung arbeiten. Ja auch mit Google Dokumenten, Präsentationen und Tabellen, die dann ohne Internet im Chrome mit der Offline App mit allen Funktionen, ähnlich wie Word, Power Point und Excel, verwenden. Wenn man wieder eine Internetverbindung.

    Vielleicht halten wir aber einfach fest, dass echte Bildbearbeitung nichts ist, was auf einem Chromebook stattfinden sollte. Bei den meist günstigen Geräten fängt es ja schon damit an, dass die Displays nicht dafür geeignet sind.

    Gerechterweise sollte man hier jedoch erwähnen, dass es mittlerweile (auch in Deutschland) immer mehr Premium-Geräte von immer mehr nahmhaften Herstellern wie Acer, Asus, HP, ... gibt. Bspw. hat das Acer Chromebook Spin 13 mit i5, 16GB RAM, 128GB eMMC und einem klasse Bildschirm durchaus die Power & Darstellungsqualität um Fotobearbeitung z.B. mit Adobe Lightroom (von Adobe als Android-App für Chrome OS optimiert), 2 abgespeckten PhotoShop-Apps und Gimp & Krita unter Linux zu betreiben.
    Was es aber gibt, sind Lösungen wie der wirklich leistungsfähige Online-Photo Editor Pixlr (den man natürlich auch unter Windows nutzen kann, läuft ja im Browser).

    Photoea ist meiner Meinung nach noch leistungsfähiger als Pixlr und kann auch Photoshop-Dateien bearbeiten.
    Meine Videos bearbeite ich mit WeVideo (Online & Android), Kinemaster (Android, offline möglich), Powerdirector (Android, offline möglich)
    Auf meinem Acer Chromebook Spin 13 und Google Pixelbook (2017 i5) laufen folgende Anwendungen auch sehr stabil unter dem Linux-Modus von Chrome OS: Gimp, Blender, Shotcut Video Editor, Inkscape, Raw Therapee, Dark Table, digiKam, Krita, Libre/Open Office, Firefox, Visual Studio Code, Android Studio, Atom Editor, Audacity, VLC, Shutter Screenshot Tool, Thunderbird und Steam mit ein paar Spielen.

    Es ist furchtbar, aber es geht

    Fast alle genannten Argumente fußen auf das Microsoft-Ökosystem, welches auch hier unter Chrome OS "krampfhaft" verwandt werden soll. Tausche Microsoft Anwendungen durch Google Pendants und es ist alles genauso wunderbar im System integriert und komfortabel wie Microsoft das unter Windows 10 bereit stellt!
    Ich selber nutze hauptsächlich Chrome OS-Geräte seit 2,5 Jahren, habe jedoch auch MacBooks- und Windows-Geräte zu Hause. Chrome OS: einfach und schnell! MacOS: werde ich nicht mit warm, aber schnell. Windows 10: überladen, langsam und viel zu kompliziert. Also Chrome OS-Fanboy.
    Zum Thema: Chrome OS muss ja immer online sein, habe ich ein paar Gegenargumente geliefert. Aber schaltet mal auf einem PC / MAC bei den im Artikel geschilderten Microsoft Apps & Funktionen WLAN aus oder ziehe das Netzwerkkabel: was funktioniert dann noch?
    Hallo und herzlich willkommen, MarcelH :hallo
    Ich fang mal von hinten an:
    Bezüglich des "Online-Zwangs" stimme ich dir zu, ich kann auch an meinem Windows-PC keine fünf Minuten arbeiten, wenn ich offline bin. Wer behauptet, das ginge, ohne es mal versucht zu haben, der sollte genau das mal tun - es ausprobieren. Man bemerkt es nämlich gar nicht, wie oft man online ist, selbst wenn der Browser gerade geschlossen ist.
    Du hast Recht, dass viele meiner Punkte darauf basieren, dass ich versuche, meine gewohnte Arbeitsweise auf ein neues System mitzunehmen. Aber genau das ist ja der normale Prozess, und ich schreibe ja auch nicht, dass Chrome OS deshalb schlecht ist - diese Probleme kann man dem System nicht anlasten, aber man hat sie eben dennoch.
    Was das lokale Dateisystem angeht: Genau so steht's ja in meinem Artikel, man kann das alles von Hand anlegen. Dass man mit Google Drive lokal und offline arbeiten kann, habe ich ebenfalls erwähnt. Nur mit OneDrive geht das halt nicht. Daher kam ich ja auch zu dem Schluss, den du ebenfalls erwähnst: Man muss "all in" gehen, dann funktioniert auch Vieles sehr viel besser.
    Das Chromebook Spin von Acer hatte ich übrigens auch schon im Auge. Bislang hab ich mir die Geräte ausgeliehen, aber irgendwann muss ich mir mal eins von den "Besseren" zulegen. Die X360 Chromebooks von HP finde ich auch sehr schick. Mein drei Jahre altes Acer R11 mag ich dagegen nicht mehr so gerne anfassen.
    Danke für den Willkommens-Gruß!
    Dass man mit Google Drive lokal und offline arbeiten kann, habe ich ebenfalls erwähnt. Nur mit OneDrive geht das halt nicht.

    Vollkommen korrekt. Meine Anmerkungen sollten ergänzend und keinesfalls negativ rüberkommen!
    Ja, leider ist das bei OneDrive und z.B. Tresorit so. :-(
    Falls du dennoch deinen OneDrive-Inhalt in beide Richtungen synchronisieren möchtest und die Dateien mit Android Apps und dem internen Datei-"Explorer" finden möchtest, kann ich dir aktuell z.B. Autosync for OneDrive (Echtzeit-Sync bei Änderung) oder FolderSync Pro empfehlen. Das klappt damit wie gewünscht, jedoch mit einer recht langsamen Geschwindigkeit bei vielen, vielen tausenden Dateien.
    Man kann in der Datei-App auch zum Beispiel Freigaben und Dropbox einbinden, aber die Erweiterung für OneDrive scheint es nicht mehr zu geben. BoxCryptor z.B. integriert sich auch - wie unter Windows - in den Systembaum, so lange man keinen Zugriffsschutz aktiv hat.
    Die X360 Chromebooks von HP finde ich auch sehr schick.

    Ja, die Premium-Versionen davon sind echt empfehlenswert! :-)
    Bei der Überschrift dachte ich es geht um Windows 10 :lol ;)
    Mit welchen Programmen soll man denn Arbeiten wenn nicht mit Androidprogrammen? Die Installation nativer Programme ist nicht möglich.
    Wären noch Linuxprogramme. Wie sind die denn eingebunden in das Cloud-Gedöns? Traditionell kennen die nur das lokale Dateisystem. Wie ist das gelöst?
    Das beste an Chromebooks ist der entsperrbare Bootloader.
    Martin
    Für einen wirklich objektiven Vergleich müsste man einer Person, die noch nie einen Computer benutzt hat, einen Windows-Laptop und ein Chromebook in die Hand drücken, und dann nach vier Wochen fragen, was besser ist.

    Die Welt ist aber nicht immer fair, und die allermeisten Nutzer haben eben schon mal vorher was anderes in der Hand gehabt und daher ist es nicht rein subjektiv, wenn man das ins Urteil auch miteinbezieht.
    Auf alle Fälle trägt solch eine künstlich unvoreingenommene Sichtweise nicht zu Erfolg oder Misserfolg bei. Man muss ja Leute schon auch irgendwo abholen.
    Andernfalls hätte man sicher früher auch fragen müssen:
    - Stell Dir vor Du hättest nie einen PC gesehen, findest Du jetzt das alte Startmenü besser oder das neue mit den Kacheln?
    - Stell Dir vor Du hättest noch nie ein Android oder iPhone gesehen, gefällt Dir vielleicht Windows Phone besser?
    Ich denke da sind ganz zentrale Punkte des Misserfolgs, dass die Leute was anderes gewohnt sind. Und was der Bauer nicht kennt...
    Danke für diesen selbstversuch. Dann muss ich das selber nicht durchmachen. Ich mag meine Windows Geräte sehr, und wenn ich solche Artikel lese fühle ich mich immer wieder bestätigt, dass Windows für mich das geeignetste Betriebssystem ist. Trotzdem schön mal was über andere Systeme wie Chrome OS zu erfahren.
    Das Chrome-OS und Windows sehr Unterschiedliche Benutzerszenarien bedienen ist sehr gut mit diesem Artikel rüber gekommen. Durch die unterschiedlichen Nutzererlebnisse habe die Wechsler immer Schwierigkeiten, und das wird einen Wechsel des Systems stehts im Wege stehen.
    Daher kann man sicher die Bemühungen von MS, Apple und Google um die Kinder/Jugendlichen verstehen. Denn dort werden die Nutzer und Entscheider von Morgen herangezogen.
    Martin
    Es sollte eigentlich nicht gequält klingen. Ich will die allermeisten Dinge auch gar nicht werten.
    Für einen wirklich objektiven Vergleich müsste man einer Person, die noch nie einen Computer benutzt hat, einen Windows-Laptop und ein Chromebook in die Hand drücken, und dann nach vier Wochen fragen, was besser ist.

    Wenn man ein tatsächlich unvorbelastetes und objektives Ergebnis haben möchte, wäre dies der einzig logische Weg. "Wir" vergleichen unterbewusst ja immer mit dem vorher genutzten System. Ich bin in Sachen Google auch nicht wirklich so tief drin als dass ich mir eine tägliche Nutzung mit Chrome OS vorstellen könnte. Auf dem Smartphone nutze ich nur das nötigste von Google, ansonsten bleibe ich nach meinen Ausflügen in andere Gefilde tatsächlich bei Microsofts Desktop System. Da läuft zwar auch nicht alles rund, bietet für mich persönlich aber immer noch das beste Erlebnis.
    Martin

    Für einen wirklich objektiven Vergleich müsste man einer Person, die noch nie einen Computer benutzt hat, einen Windows-Laptop und ein Chromebook in die Hand drücken, und dann nach vier Wochen fragen, was besser ist.

    Die Frage ist, was man von so einer unqualifizierten Meinung hätte.
    Hallo Martin!
    Ich möchte deiner Aussage "keine lokale Verzeichnisstruktur" widersprechen! Auf meinem Chromebook habe ich unterhalb von "Downloads" den Ordner "Google-Play Dateien" und in diesem sind die bekannten Ordner wie Bilder oder Dokumente, lokal auf dem Rechner. Mit entsprechenden Apps (Drive Sync, z. B.) lässt sich das Ganze dann auch bequem mit Google Drive, One Drive oder sonstigen Cloud-Diensten synchronisieren.
    Zur "einfachen" Bildbearbeitung empfehle ich eine App von Google selbst, Snapseed. Bietet dem 08/15-User alles, was dieser benötigt.
    Ich nutze seit etwa einem Jahr Chrome OS, vielleicht kann ich ja bei ein paar Dingen weiterhelfen?
    Ehrlich gesagt klingt das für mir wie ein System, mit dem ich nicht wirklich arbeiten will. Könnte ich es? Vermutlich schon, aber die beschriebenen fehlenden lokalen Strukturen sind für mich aktuell einfach ein No-Go.
    Und die Lösungen via Browser... irgendwie musste ich da an Windows Phone denken (Ja ich weiß, dass der Browser bei WP nicht annähernd so performant war).
    @Mamagotchi: Dieses No-Go gibt es aber nicht wirklich. Es gibt lokale Verzeichnisse, wo man seine Dateien lokal ablegen kann. Der von Martin beschriebene Aufwand ist nicht nötig. Zumindest ich hatte die lokalen Ordner (Fotos, Musik, Dokumente, ...) standardmäßig auf dem Chromebook.
    @Tom Hedgedog ich komme sehr gerne auf dein Angebot zurück. Derzeit bin ich ohne Chromebook (bis auf das besagte R11, was halt keinen Spaß macht), aber das soll nicht so bleiben. Ich muss mir nur in Ruhe überlegen, welches ich kaufe.
    @Martin: Wenn es uninteressant ist, einfach ignorieren. Aber schau evtl. auf YouTube Mal bei "Chrome Unboxed" vorbei. Viele Testberichte zu aktuellen Chromebooks. Und ich persönlich finde, der Typ ist noch soweit neutral. Aber klar, er lebt davon und wird natürlich genau abwägen, was er wie präsentiert. ;-)
    Was mich sehr stört ist, dass der deutschsprachige Raum von Google eher stiefmütterlich behandelt wird. Alleine, wenn du in den Google Store (nicht Apps, die Hardware meine ich) schaust und dann das Angebot in Österreich (ja, ich bin ein Ösi) mit Deutschland vergleichst, kommen dir schon die Tränen. Dann aber noch auf USA umstellen und du kippst um. Will man außerhalb des eigenen Landes bestellen kommt leider nur ein "ungültige Region". Dafür könnte ich Google wüürgeln. Also ein Chromebook mit QWERTZ-Tastatur kommt sicher nicht von Google. Ich empfehle hier Mal die Lenovo- oder Dell-Reihe durchzusehen.
    mit Googlemail bei ms ein Konto haben geht doch schon zumindest ewig, hat mein Bruder schon zu Xbox360 Zeiten schon.
    Aber für mich währe ich wenn man das liest wohl auch noch nix.
    Zur Bildbearbeitung:
    pixlr ist eine veraltete Flash Anwendung - wo was nutzt man heute nicht mehr.
    Die weit-mehr-als-nur Alternative ist Photopea (https://photopea.com) - wahlweise auch Gravit Designer (https://designer.gravit.io/) wenns um's gestalten von Karten, Postern, Web-Bannern & Co geht.
    Zu beiden gibt's ettliche Youtube Videos, ansehen lohnt sich, auch für Windows User.
    Mit Bildbearbeitung wird man auf jedem Laptop-Bildschirm nicht recht glücklich werden. Auch am Chromebook lassen sich problemlos externe Bildschirme anschließen, das funktioniert sogar meist besser als an Windows.
    Android Apps auf dem Chromebook sind eine tolle Sache - wenn man sie als Ergänzung zum nativen ChromeOS versteht. Vernünftig laufen auch nur Apps die für Tablets gedacht sind (auch kein Wunder...)
    Meine Tochter nutzt im Medizinstudium eine Anatomie-App (Essential Anatomy) und ist begeistert. Zudem noch Squid, mit dem man PDFs mit dem Stylus bearbeiten kann (Notizen, Textmarker, Seiten einfügen, mit Handschrift, Zeichungen oder getippt - usw.) - OK ist auch ein High End Chromebook....
    Aber da ist das papierlose Studium schon sehr nahe und greifbar. Die Dokumente liegen überwiegend im Google Drive, man kann jederzeit auf ein anderes CB wechseln und findet sofort/automatisch alles wieder wie gehabt.
    Am Besten bleibt man am CB soweit es geht bei Apps im Browser, da geht längst mehr als viele für möglich halten (siehe Photopea..)
    Eine echte Grenze kenne ich nur bei Audio- und Video-Bearbeitung. - Da kommt dann Linux in's Spiel, das geht ja inzwischen auch auf dem Chromebook. Ein Gamer war ich nie. Aber für die kommt gerade Stadia raus, da werden auf dem Sektor die Karten sowieso neu gemischt.
    Was im Artikel gar nicht erwähnt wurde, sind die - im Vergleich zu Windows - sagenhaften Updates: Ca alle 6 Wochen kommt ein neues Release heraus, das System aktualisiert sich völlig unbemerkt im Hintergrund im laufenden Betrieb (ja echt! Man kann während dessen ungestört weiter arbeiten, man merkt das gar nicht!) Es poppt nur am Ende eine Benachrichtigung auf, dass man doch bitte neu starten soll um das Update zu aktivieren. - Und dieser Neustart dauert dann ca 15s - 20s. Ich hatte auch noch NIE ein Problem mit einem der Updates. Auch dann nicht wenn ich während des laufenden Update-Prozesses den Deckel schließe oder sogar ganz abschalte - ChromeOS kann das ab.
    Mein Chromebook ist nun 4 Jahre alt und im täglichen Dauereinsatz. Es ist der produktivste und meistgenutzte "PC" den ich zuhause je hatte. Durch die laufenden Updates ist es über die Jahre tatsächlich immer besser, stabiler und performanter geworden(!) Welcher Windows-PC kann das bitte von sich behaupten? Google hat die Unterstützung für mein CB gerade noch mal bis Sommer 2021 verlängert - Ich habe mir gleich noch einen neuen Akku dafür bestellt, das rentiert sich jetzt noch.
    Windows kenne ich natürlich auch - Ich arbeite im Büro-Job täglich seit über 20 Jahren damit, von Win98 bis Win10 war außer Vista und Win8 bisher alles dabei.
    Zuhause bin ich fertig damit, danke. Zuhause ist ChromeOS eindeutig die bessere Wahl.
    (geschrieben auf meinem Chromebook - wo sonst? :) )
    Ich hatte in der Vergangenheit des öfteren CloudReady ausprobiert. Ich war aber nie wirklich damit warm geworden und mir fehlten deutlich die Gründe es einmal mit dem "echten" ChromeOS zu probieren.
    Erschwerend kommt hinzu das die Geräte nicht wirklich vom Preis überzeugen. Interessant wird es erst ab 450+ Euro und in dieser Preisklasse bekomme ich schon ein geeignete Winbook, bei denen man weiß woran man ist.
    Wenn google wirklich überzeugen möchte müssen die Google ChromeOS als solches bereitstellen um es richtig ausprobieren zu können. Dualboot auf einem Winbook- da könnte ich mir ChromeOS gut vorstellen.
    Mein Chromebook ist nun 4 Jahre alt und im täglichen Dauereinsatz Google hat die Unterstützung für mein CB gerade noch mal bis Sommer 2021 verlängert - Ich habe mir gleich noch einen neuen Akku dafür bestellt, das rentiert sich jetzt noch.

    Wie darf man das verstehen? 6 Jahre Support? Meine Kurzen nutzen ein älteres Dell-Notebook, welches mitte 2013 angeschafft wurde und seine Dienste ordentlich verrichtet. Und nein, es wurde auch nicht langsamer.
    Wenn ich jetzt aber lese und den Eindruck gewinne das nach 6 Jahren Schluss sein könnte, stimmt mich dies sehr nachdenklich.
    Ist aber so. Das ist eine verschlossene* Box wo dir Google alles aufspielt was ihnen gefällt.
    Siehe auch dieser Kommentar:
    "Was im Artikel gar nicht erwähnt wurde, sind die - im Vergleich zu Windows - sagenhaften Updates: Ca alle 6 Wochen kommt ein neues Release heraus, das System aktualisiert sich völlig unbemerkt im Hintergrund im laufenden Betrieb (ja echt! Man kann während dessen ungestört weiter arbeiten, man merkt das gar nicht!) Es poppt nur am Ende eine Benachrichtigung auf, dass man doch bitte neu starten soll um das Update zu aktivieren. "
    Also noch weniger Kontrolle als in Windows 10. Technisch mag das bei dir besser funktioniert haben als Windows, aber bedenke: Windows ist deutlich flexibler, unterstützt viel mehr Hardware, und ermöglicht tiefergehende Eingriffe in das System.
    *das positive an Chromebooks: Der Bootloader kann entsperrt werden. Du kannst also darauf hoffen, daß du dort z.B. ein normales Linux zu laufen bekommst wenn Google deine Hardware für obsolet erklärt hat.
    Hallo Freunde der Beitrag kommt wie gerufen ein Freund sucht für seine Frau ein Gerät bis unter 400 €
    Sie braucht das Gerät nur zum Spielen Internet und Spaß haben und jetzt habe ich jetzt zwei Modelle und meine Frage ist das eine sehr gute Auswahl oder gibt es was moderneres und schnelleres zu dem Preis. Sind die Modelle neu genug oder sollte sie sich noch was anderem umschauen? Finde die Beiträge hier sehr informativ und freue mich über Anregungen ein Stück voranzukommen.
    Ja das Gerät sollte die Form eines Laptops haben und etwa 15 Zoll groß sein
    https://www.amazon.de/Lenovo-Chromebook-Convertible-Notebook-UHD-Grafik/dp/B07X43DFTQ/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Lenovo-Chromebook-Convertible-Notebook-UHD-Grafik&qid=1575201011&sr=8-3
    € 349,00 €
    https://www.cyberport.de/notebook-und-tablet/notebooks/acer/pdp/1c25-42x/acer-chromebook-514-14-fhd-n3350-4gb-32gb-emmc-chromeos-cb514-1h-c50m.html
    statt € 459,00 € 349,00
    https://www.amazon.de/Acer-Chromebook-Touchscreen-Akkulaufzeit-beleuchtete/dp/B07SWNXYLM/ref=pd_sbs_147_1/260-0171824-4655667?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B07SWNXYLM&pd_rd_r=416be17b-0f6b-4961-b2f6-1dd775bf4650&pd_rd_w=rVJ9i&pd_rd_wg=aIbax&pf_rd_p=184816e4-edb5-4587-8faf-776e0027d8d1&pf_rd_r=P8TGJVMCY66097ADHHBE&psc=1&refRID=P8TGJVMCY66097ADHHBE
    399,00 €
    @SAMM: Die Links führen bei mir zur folgenden Meldung:
    "Ups, hier hat sich ein Fehler eingeschlichen...
    Fehler-Code: 403"
    Aber ich persönlich (!) würde zum Lenovo greifen, wenn es eines der beiden sein soll.
    Spielen heisst nichts macht sie. Keine Gamerin! Nur Couch surfen. Anspruchslos aber das Gerät muss ihr das Gefühl geben, dass sie wertgeschätzt ist. Die Abläufe des Gerätes sollten echt Spaß machen.
    Ich denke Touchscreen ist wertvoll und beleuchtetes Tastatur.
    Und pink ist ja auch gut. Weisste!!
    P.S.: Scheinbar sind die CB nicht durchweg touchfähig oder?
    Hallo
    Acer chromebook 514
    Intel Pentium N4200
    https://www.cyberport.de/tools/search-results.html?autosuggest=false&q=Acer+chromebook+514+n4200
    528,00 € mitTouchscreen
    Lenovo Chromebook C340 29, 5 cm (11, 6 Zoll HD IPS) Slim Convertible Notebook (Intel Celeron N4000, 4 GB RAM, 64GB eMMC, Intel UHD-Grafik 600, Chromeos) Rosa
    Intel Celeron N3350
    https://www.cyberport.de/tools/search-results.html?autosuggest=false&q=Acer+chromebook+514+n3350
    349,00 € black friday Angebot statt 459,00 €
    Sorry wenn die Links nicht funktionieren sollten. ich werde verrückt am Handy
    ntoskrnl
    Ist aber so. Das ist eine verschlossene* Box wo dir Google alles aufspielt was ihnen gefällt.

    Halt so wie bei Apple. Dort ist auch nach 7-8 Jahren Schluss. Oder bei Smartphones, dort ist noch viel eher Schluss.
    Aber, sein wir ehrlich. Bei Windows-Laptops ist auch nach ein paar Jahren Ende Gelände, was die Unterstützung der Hersteller durch Treiber für die Hardware angeht. Lediglich das Betriebssystem läuft weiter. Oder auch nicht, denn, mit jedem neuen größeren Update ist die Gefahr verbunden, dass da irgendetwas nicht mehr läuft, und, von den Hersteller ist dann nicht unbedingt eine Reaktion zu erwarten. Dass es in vielen Fällen nicht zu Problemen kommt, ist eher der Priorität der Abwärtskompatiblität in Windows "geschuldet", als der Unterstützung der Hardware und Software durch die Hersteller. Es ist in jedem Fall der Knackpunkt, egal wo man hin schaut.
    Setter
    Interessant wird es erst ab 450+ Euro und in dieser Preisklasse bekomme ich schon ein geeignete Winbook, bei denen man weiß woran man ist.
    ...
    Wenn google wirklich überzeugen möchte müssen die Google ChromeOS als solches bereitstellen um es richtig ausprobieren zu können.

    Da sind Chromebooks/ChromeOS wohl grundsätzlich noch nicht verstanden worden.- Ist aber nachvollziehbar, wenn man die Welt nur durch die Windows-Brille kennt...
    Macht euch frei :) Es gibt auch ein Leben außerhalb eures Universums....
    Zum Preis:
    Warum sollte ein Chromebook mit gleicher, ab der Preisklasse 450+ oft sogar besserer HW (Prozessor, Speicher Display, Touch, Stylus, Gehäuse, Verarbeitung, Mil-Standard) denn wesentlich billiger sein als ein Windows-Gerät?
    Wir wissen alle das die mit HW gebundelten Windows-Lizenzen im Verbraucher-Endpreis deutlich weniger als einen 50er ausmachen.
    Zum "ChromeOS frei bereitstellen":
    Wer sowas ähnliches wie ChomeOS einfach mal auf seiner vorhandenen HW ausprobieren will ist mit der Linux-Distro CloudReady ganz gut beraten. (es ist eine Linux-Distro..)
    Das ist aber nur "ähnlich" zu ChromeOS und es funktioniert auch nicht wirklich überall alles. - Bei Problemen ist man - Linux-typisch - dann komplett auf sich allein gestellt.
    Sowas wird's mit ChromeOS grundsätzlich nie geben. - Denn: Google unterstützt die bekannten Chromebook/Chromebox-Boards über einen von Google benannten Zeitraum. Google selbst TESTET jedes Update auf ALLEN unterstützten Boards und GARANTIERT über viele Jahre hinweg dafür das alles reibungslos funktioniert.
    Die absolut problemlosen Updates von ChromeOS (siehe meinen vorhergehenden Post) sind kein Zufall, sondern harte Arbeit und ein ganz erheblicher Aufwand bei Google. DA überzeugt Google auch eindeutig, damit haben sie ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.
    ChromeOS-Releases kommen auch nicht zeitgleich für alle unterstützen Boards heraus, sondern (leicht) gestaffelt nach Boards. Und es gibt je nach HW durchaus unterschiedliche Versionen von ChromeOS. Für jeden offensichtlich ist wohl der Unterschied zwischen Intel und ARM- Boards.
    Es ergeben sich aber auch Unterschiede im Laufe der Zeit. Neue Funktionen werden nicht unbedingt auch noch für alle alten Boards noch bereitgestellt: Bei meinem (vom ersten Release an gezählt) 5 Jahre alten Board wurde z.B. die Android - mit größerer Verzögerung - nachgeliefert, die neue Linux-Unterstützung kommt dafür aber gar nicht mehr.
    Das geht halt einfach auch nicht: Die benötigten Funktionen für die Linux-Kernel VM hatte der Prozessor in dieser Generation einfach noch nicht.
    Etwa alle 6 Wochen erscheint eine neue Version des Chrome-Browsers - auch für Windows...
    Das ist der wesentliche Inhalt des ChromeOS-Updates. Es enthält aber immer auch Verbesserungen und neue Funktionen im darunter liegenen Betriebssystem.
    Nebenbei: Auch Microsoft steigt beim Edge-Browser gerade auf die Chromium-Engine um. - Das sind also demnächst die selben Updates auch auf Windows-Maschinen
    "Windows ist deutlich flexibler, unterstützt viel mehr Hardware" Ähm: ich brauche nur ein Betriebssystem das genau die HW vor der ich sitze perfekt unterstützt - das tut ChromeOS...
    ...und ermöglicht tiefergehende Eingriffe in das System. wozu brauche ich das als normaler Anwender?
    Etwa alle 6 Wochen erscheint eine neue Version des Chrome-Browsers - auch für Windows...
    Das ist der wesentliche Inhalt des ChromeOS-Updates. Es enthält aber immer auch Verbesserungen und neue Funktionen im darunter liegenen Betriebssystem.

    Mit anderen Worten: Es ist also nicht der wesentliche Inhalt des Chrome OS Updates. ;)
    Da läuft schon einiges mehr als der reine Browser...
    Ich weiß nicht worauf du hinaus willst?
    Da läuft natürlich das was ein grafisches Betriebssystem eben so ausmacht: Die HW- Unterstützung/Treiber für Bildschirm, Tastatur, USB, WLAN, Touchpad, Touchbildschirm, Stylus, der Launcher, die Benachrichtigungen..... Inzwischen auch die Android-und Linux Container (VMs) - wenn man die aktiviert...
    Der größte Brocken in jedem Update ist aber ganz sicher der Chrome Browser.
    Falls du aber unterstellst dass im Google-OS noch irgendwelche dubiose Spionagesoftware laufen könnte:
    Dann musst du dich auch genauso von Windows und Apple verabschieden!
    Dann bleibt dir in Konsequenz nur noch ein offline Linux-Debian, bei dem du auch den Sourcecode selbst kontrolliertst und kompilierst.
    Warum solle ausgerechnet Windows mit der weltweit deutlich größeren Verbreitung, insbesondere in Firmen und Verwaltungen bis rauf zu Regierungen im Vergleich sicherer sein, als das Nischen-Betriebssystem Chrome-OS, das auf Schüler und Privatanwender zielt?
    Chrome OS basiert zudem auf einen nativen Linux-Kernel, der Chromium - Kern ist auch Open Source(*) Windows ist dagegen komplett proprietär.
    (*) Und wird deshalb demnächst auch von MS in Edge eingesetzt....
    geograf
    Nebenbei: Auch Microsoft steigt beim Edge-Browser gerade auf die Chromium-Engine um. - Das sind also demnächst die selben Updates auch auf Windows-Maschinen
    "Windows ist deutlich flexibler, unterstützt viel mehr Hardware" Ähm: ich brauche nur ein Betriebssystem das genau die HW vor der ich sitze perfekt unterstützt - das tut ChromeOS...

    Genau das stimmt so eben nicht. Erstmal ist Chromium keine Engine, sondern eine Plattform. Die Engines von Chromium bestehen immer noch aus der Rendering-Engine Blink und der JavaScript-Engine v8, so genau sollte man schon sein. Außerdem kannst du Google Chrome und Chrome OS mit Microsoft Edge und Windows überhaupt nicht vergleichen. Edge ist ein einfaches Chromium-Derivat, was vom eigentlichen Kern bei Windows - anders als der Internet Explorer und der alte Edge - isoliert ist. Er wird nachher der Systembrowser bei Windows 10, mehr aber auch nicht. Die Bestandteile von Google Chrome machen bei Chrome OS neben der eigentlichen Basis von Gentoo Linux aber wesentliche Teile vom Betriebssystem aus und sind wesentlich tiefer integriert. "Die selben Updates" ist also ein Schuss ins Leere, das stimmt so nicht.
    Außerdem ist Google Chrome mit anderen Derivaten wie Opera, Vivaldi oder Edge sowieso nicht vergleichbar. Was wir als Chrome-Browser unter Windows, Mac und Linux bekommen, ist quasi ein abgespecktes Paket dessen, was Chrome OS im Browser bietet, was unter Windows, Mac und Linux aber durchaus den Charakter eines OS im OS hat. Das verheimlicht Google auch gar nicht und damals bei Windows 8 hat Google ja sogar versucht, bei der Metro UI von Chrome die Oberfläche von Chrome OS nachzubilden, bis Microsoft das unterbunden hat. Aber auch heute ist Chrome die Verbindung von Google zum jeweiligen Desktop. Projekte wie Stadia, Googles Office-Produkte, Google Cast oder Dienste wie Maps, YouTube Music, Google Photos oder Google Drive mit ihren Progressive Web Apps docken hierüber an, anderweitige Lösungen wie der B&S-Client oder Android Studio sind wirklich Ausnahmen. Solche Möglichkeiten haben Edge und Co. aber nicht, da ist Chromium vergleichbar mit dem AOSP bei Android.
    Übrigens sind die Zeiten, wo hier alle auf Windows gesetzt haben, sowieso lange vorbei. Sowohl mobil als auch am Desktop haben wir hier den breiten Querschnitt.
    geograf

    Falls du aber unterstellst dass im Google-OS noch irgendwelche dubiose Spionagesoftware laufen könnte:
    Dann musst du dich auch genauso von Windows und Apple verabschieden!

    Kein Grund so in die Defensive zu gehen. ;) Ich mag Google, und nutze ausschließlich deren Dienste.
    Worauf ich hinaus wollte war, dass Chrome OS um einiges umfangreicher ist, als der Chrome-Browser. Natürlich ist der Chrome das "Herz" des ganzen, aber, da läuft schon noch so einiges drum rum, das ebenfalls upgedatet wird. Allein der Kernel dürfte schon um einiges größer sein als der Chrome-Browser.
    geograf
    Da sind Chromebooks/ChromeOS wohl grundsätzlich noch nicht verstanden worden.- Ist aber nachvollziehbar, wenn man die Welt nur durch die Windows-Brille kennt...

    Was ist dass denn bitte für eine Argumentation?
    Warum sollte ein Chromebook mit gleicher, ab der Preisklasse 450+ oft sogar besserer HW (Prozessor, Speicher Display, Touch, Stylus, Gehäuse, Verarbeitung, Mil-Standard) denn wesentlich billiger sein als ein Windows-Gerät?

    https://www.notebooksbilliger.de/chromebook/page/1?box_25618_9534_min=116&box_25618_9534_max=156&box_25618_9534_slid=1&sort=popularity&order=desc&availability=alle&eqsqid=21afaaf0-a669-4d45-a9c0-63545eb84975
    Zum "ChromeOS frei bereitstellen":
    Wer sowas ähnliches wie ChomeOS einfach mal auf seiner vorhandenen HW ausprobieren will ist mit der Linux-Distro CloudReady ganz gut beraten. (es ist eine Linux-Distro..)

    Hast du meine Beiträge gelesen? Mit CloudReady ist es eher ernüchternd, da dort die GoogleService/Dienste wie PlayStore nicht laufen. Das Bedeutet, das es noch weniger kann...
    Mit anderen Worten das ermutigt mich nicht ein Chromebook zu testen. Es schreckt mehr ab als Neugierde zu wecken.
    ...da läuft schon noch so einiges drum rum, das ebenfalls upgedatet wird. Allein der Kernel dürfte schon um einiges größer sein als der Chrome-Browser.

    Mir ist immer noch nicht klar worauf du eigentlich hinaus willst. Natürlich muss ein ChromeOS mehr sein als nur der nackte (Linux) Browser (?!) Und natürlich wird auch das upgedated mit neuen Releases (Sicherheitspatches usw.) - ist doch ganz normal!
    Ich kann aber nicht sagen wie "fett" der (bei mir) Kernel 3.14 im Vergleich zum Browser ist.
    Rein nach Indizien glaube ich aber nicht dass schon der Kernel im Volumen "schwerer" ist als der Browser :
    Mein altes Acer C740 hier hat "üppige" 2GB RAM. Darauf läuft jetzt der aktuelle Chrome 78, oft mit 15+ offenen Reitern, zudem der Android Container. Für einen "fetten" Kernel ist da eigentlich kein Platz mehr.
    geograf

    "Windows ist deutlich flexibler, unterstützt viel mehr Hardware" Ähm: ich brauche nur ein Betriebssystem das genau die HW vor der ich sitze perfekt unterstützt - das tut ChromeOS...

    Kauf dir irgendeine Zusatzhardware, für die ChromeOS keine Unterstützung eingebaut hat. ENDE. Du hast erst gar keine Möglichkeit einen Treiber zu installieren.
    ...und ermöglicht tiefergehende Eingriffe in das System. wozu brauche ich das als normaler Anwender?

    Vielleicht gefällt mir das Startmenü nicht und ich möchte es ersetzen.
    Oder es gibt irgendeinen störenden Systemdienst, den ich abschalten möchte.
    Die "modernen" OS mögen für viele User ausreichend sein. Gleichzeitig sind sie aber viel weniger mächtig als frühere OS und für fortgeschrittene Anwender, die mehr kontrollieren wollen, ein großer Rückschritt.
    Früher waren Erweiterungen im Webbrowser ein Feature, heute sind sie eine Sicherheitslücke (nicht meine Ansicht, aber eine die öfter vertreten wird). Traurige Entwicklung.
    Hallo Allerseits,
    @geograf, mache dir nicht die Mühe Windows Nutzer in einem Windows Forum von ChromeOS zu überzeugen. Sie leben, wie sie selbst schreiben, in der Windows Welt und in der Windows Blase lol. Sprich sie sitzen stundenlang am PC und versuchen, diverse Bugs und Probleme zu lösen, die ihnen Windows und das eine oder andere Update beschert haben. Bei der Überschrift "Es ist furchtbar aber es geht" dachte ich, es geht um Windows 10 :heul. Aber da müsste die Überschrift eigentlich heißen: Es ist furchtbar und manchmal geht’s auch".
    Ich arbeite seit zwei Jahren ausschließlich mit ChromeOS und habe bis jetzt keine Sekunde davon bereut. Mein Acer R13 CB5-312T Chromebook Convertible mit Touch Display habe ich bei Amazon im Mai 2018 für 379 Euro gekauft, es wird mit Updates bis Sommer 2024 versorgt.
    Es braucht keinen Intel Prozessor oder einen riesigen internen Speicher für ein cloudbasiertes, schlankes und schnelles Betriebssystem, gespeichert wird alles in Google Drive oder Google Fotos, Speicherplatz der Fotos wird von Google nicht mit angerechnet.
    Ein Grund, der mich zum Wechsel bewogen hat war, dass Windows PC's mit der Zeit immer langsamer werden. Einmal im Jahr habe ich Windows neu installiert, was minimum 2-3 Stunde gedauert hat, Office, Drucker, Treiber, Kacheln etc. Auch die endlos Updates nervten, am Ende hatte ich dadurch einen 3D Builder, den ich nicht brauche oder aber einen Bug, z.B. Endlosschleife der Anmeldung.
    ChromeOS bekommt alle 6 Wochen Verbesserungen per Update, z.B. kann ich jetzt mein Android Handy mit dem Chromebook koppeln und so mein Chromebook ohne Eingabe des Passwortes in Sekunden startklar machen. Überhaupt ist es für mich nur konsequent mit einem Android Handy ein Chromebook zu nutzen. Termine, Fotos, Mails, Erinnerungen und Dateien synchronisieren in Echtzeit.
    Auf dem Handy müsste ich zusätzlich noch die Windows Apps instatallieren. Wer nimmt von euch als Suchmaschine Bing?
    Bing macht höchstens meine Mikrowelle. Drucken geht mit meinem HP LaserJet über Google CloudPrint, vom Chromebook und vom Handy. Seit ich kein Windows PC mehr habe habe ich viel mehr Zeit, mich um die schönen Dinge des Lebens zu kümmern statt als Versuchskaninchen für Microsoft in völliger Selbstkasteiung zu fungieren :D.
    In diesem Sinne: ChromeOS, ist schnell, bleibt schnell!!!

    Schönen ersten Advent
    @ChromeOS
    du hast mir den Lacher des Jahres beschert
    Bing macht höchstens meine Mikrowelle
    obwohl ich auf absehbare Zeit noch in kein Chromebook investieren werde wundere ich mich auch darüber was so mancher hier denkt.
    OS-Statistik vom November. Apple winziger Anstieg, klar, können nur die Statussymbolanhänger vom angebissenen Apfel sein, die mal wieder ihr Geld verpulvern.
    Nett mal einen richtigen Fanboy kennenzulernen. :heul
    Sprich sie sitzen stundenlang am PC und versuchen, diverse Bugs und Probleme zu lösen

    Stimmt. Da ich aber mittlerweile fast alle aktuellen OS hier zuhause habe, kann ich sagen, dass mir Windows 10 im Moment am wenigsten Sorgenfalten auf die Stirn zaubert.
    Auf dem Handy müsste ich zusätzlich noch die Windows Apps instatallieren.

    Passt schon... :D :weg
    Bing macht höchstens meine Mikrowelle. Drucken geht mit meinem HP LaserJet über Google CloudPrint, vom Chromebook und vom Handy. Seit ich kein Windows PC mehr habe, habe ich viel mehr Zeit, mich um die schönen Dinge des Lebens zu kümmern statt als Versuchskaninchen für Microsoft in völliger Selbstkasteiung zu fungieren

    Wunderbare Abwechslung - solchen Leut' Haltung mal zu begegnen.
    Dein Geschreibe ist natürlich ein unschlagbares Verkaufsargument für die Frau! Und um die geht es hier!!
    Re "in nicht allzu ferner Zukunft kann man sein Google-Konto sogar zum primären Alias seines Microsoft-Kontos machen und sich dann mit seiner Gmail-Adresse an Windows 10 anmelden."
    Das mache ich schon seit Jahren.
    Ja, stimmt, in der Form war das nicht korrekt ausgedrückt.
    Soweit ich informiert bin, wird das aber in der Form erweitert, dass dann z.B. auch dein Gmail-Konto in der Mail App schon eingerichtet ist. Man meldet sich also nicht mehr einfach nur mit der Adresse an, sondern integriert sein Google-Konto tatsächlich (soweit das von Google vorgesehen und erlaubt ist).
Nach oben