Audacity: Kostenlose Audio-Software jetzt mit integriertem Lame Encoder

Audacity: Kostenlose Audio-Software jetzt mit integriertem Lame Encoder

Audacity gehört seit vielen Jahren zu den Programmen, die bei mir auf der Liste „Nach Neuinstallation unverzüglich zu installieren“ stehen. Zwar bearbeite ich eher selten Audio-Dateien, aber wenn, dann muss es meistens schnell gehen, und da ist Audacity für mich genau richtig.

Fast jedes Mal aber fluchte ich bisher bei der ersten Verwendung, weil der mp3-Export am fehlenden Lame-Encoder scheiterte, den ich meistens zu installieren vergaß. Damit ist es jetzt glücklicherweise vorbei, denn die vor einigen Tagen veröffentlichte Version 2.3.2 von Audacity hat den Lame-Encoder jetzt mit an Bord.

Warum erst jetzt? Die Integration war bisher aufgrund von Patenten nicht so einfach möglich. Diese sind aber nun ausgelaufen. Weitere Neuerungen in diesem Update sind ein „Select“-Button im Track Control Panel und ein Nyquist Plug-in Installer. Außerdem wird sichergestellt, dass WAV und AIFF-Dateien nicht mehr größer als 4 GB werden, was die maximale Dateigröße für diese Formate ist. Audacity hatte diese Grenze in der Vergangenheit beim Export gesprengt und so korrupte Dateien erzeugt. Last but not least wurden noch zahlreiche Bugs beseitigt, im Wiki sind alle Änderungen dokumentiert.

Quelle: Audacity via: Caschy

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Oh, da danke ich für die Info. Das ist auch für mich die erste Wahl und auch ich benutze die Software nicht sehr häufig.
    Da kommt es schon vor dass man ein Update mit mitbekommt.
    Audacity gibt´s übrigens wie viele andere Programme auch als portable Version im Paket von PortableApps.com. Da ist auch ein Updater integriert, mit dem man nach neuen Versionen suchen lassen kann. Manchmal werden aber die portablen Versionen etwas zeitverzögert bereitgestellt.
    @PeteM92
    Stimmt, aber die PortableApps als zweites Startsystem aufzurufen mach ich halt nicht. Wenn ich meinen Stick einstecke ist das was Anderes, aber am Desktop eher nicht.
    Aber allgemein die Plattform statt des MS-Stores wäre eigentlich reizvoll, ist eine prima Sache für Software, die eh nicht gekauft werden muss, wenn dann donated.
    Man kann alle portablen Apps (Programme) auch direkt aufrufen (auch über eine Verknüpfung), man muß da nicht über das PortableApps-Menü gehen.
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