Aukey KM G12: Mechanische Gaming-Tastatur ausprobiert

Aukey KM G12: Mechanische Gaming-Tastatur ausprobiert

Mechanische Tastaturen sind für viele Gamer nach wie vor das Maß der Dinge. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen, die hier besprochene KM G12 von Aukey ordnet sich mit einer UVP von 79,99 Euro in der Mittelklasse ein.

Was als Vorlage diente, wird nicht verheimlicht: Aukey bietet die Tastatur mit blauen und roten Schaltern an. Die Farbwahl ist selbstverständlich kein Zufall, man orientiert sich dabei am großen Vorbild Cherry. Die roten Schalter haben einen Druckwiderstand von 45 Gramm sowie einen linearen Schaltweg von 4mm, nach 2mm lösen sie aus. Die blauen Schalter vermitteln dagegen das „klassische Feeling“ mit dem hör- und fühlbaren taktilen Klick, der nach 1,9mm einsetzt. Der Druckpunkt ist mit 50 Gramm geringfügig größer.

Die Schalter sind außerdem kompatibel mit allen Keycaps, die für Cherry-Tastaturen gemacht wurden. Sollte also mal eine Taste verloren gehen oder verschlissen sein, kann man sie problemlos austauschen.

Ich hatte die Variante mit roten Schaltern, die ich grundsätzlich jedem empfehlen würde, der eine Tastatur sowohl zum Spielen als auch zum Arbeiten verwendet. Vom „Klackern“ der blauen Schalter wird man ansonsten nämlich wahnsinnig, oder man wird von einem Familienmitglied irgendwann hinterrücks gemeuchelt, wenn man zu viel und zu lange darauf schreibt.

Aukey KM G12

Der Verpackung liegt neben der Tastatur noch eine Abziehhilfe für die Tasten sowie eine Anleitung bei. Diese sollte man auf keinen Fall wegwerfen, denn man braucht sie wirklich.

Eine Software zur Konfiguration der RGB-Beleuchtung gibt es für diese Tastatur nämlich nicht. In besagter Anleitung ist allerdings beschrieben, wie zwischen den insgesamt 19 vorinstallierten Farb- und Lichtfolge-Effekten umgeschaltet werden kann. Auch die Helligkeit und Geschwindigkeit lassen sich so regeln, und selbstverständlich kann man die Beleuchtung auch vollständig abschalten. Über Tastenkombinationen lassen sich außerdem eigene Profile anlegen und speichern.

Das USB-Anschlusskabel ist mit einer Länge von 1,6m ordentlich bemessen. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und Metall und macht insgesamt einen grundsoliden und stabilen Eindruck. Das gilt auch für die Tasten, die minimal angeraut und daher sowohl komfortabel als auch griffig sind.

Aukey KM G12

Für das Foto steht die Tastatur direkt auf dem Holztisch. Wenn ihr sie zum Arbeiten und zum Schreiben von Texten benutzen wollt, kann ich davon allerdings nur dringend abraten. Auch ohne taktilen Klick verursacht das schnelle Tippen eine nicht zu verachtende Geräuschkulisse, die man selbst schnell als störend empfindet, von der Umgebung ganz zu schweigen.

Bei mir lag die KM G12 auf dem XL-Mauspad, das auch von Aukey stammt (was wirklich Zufall ist, denn das identische Produkt gibt es von verschiedenen Anbietern, das war seinerzeit einfach nur das erste, was ich gefunden hatte).

Aukey vertreibt seine Produkte mehr oder weniger exklusiv via Amazon, dort kann man die die KM G12 für 79,99 Euro bekommen. Als „Allzweckwaffe“ zum Spielen und Arbeiten kann ich sie durchaus empfehlen, mir persönlich ist eine mechanische Tastatur für den alltäglichen Einsatz allerdings schlicht zu laut, daher muss sie nun wieder der MX Keys von Logitech weichen.

Disclaimer: Enthält Affiliate Links. Das Testmuster wurde mir von Aukey kostenlos überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.

Artikel im Forum diskutieren (2)

Über den Autor
Martin Geuß
  • Martin Geuß auf Facebook
  • Martin Geuß auf Twitter
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!
Nach oben