Aus dem Forum: Herunterfahren von Windows 10 beschleunigen - und eine kuriose Geschichte

Aus dem Forum: Herunterfahren von Windows 10 beschleunigen - und eine kuriose Geschichte

Nach getaner Arbeit fährt man seinen PC herunter. Das ist keine große Sache und binnen weniger Sekunden erledigt. Jeder hat es aber sicherlich schon erlebt, dass sich diese Prozedur aus scheinbar unerfindlichen Gründen in die Länge zieht. Mancher wird dann ungeduldig und schaltet irgendwann einfach ab, doch auch wenn Windows 10 mit derart drastischen Methoden äußerst gutmütig umgeht, ist das selbstverständlich keine empfehlenswerte Vorgehensweise.

Unlängst meldete sich unser Community-Mitglied Ganges mit dem Problem „Windows 10 Shutdown dauert ewig“ in unserem Forum. Wie aus dem Nichts dauerte das Herunterfahren bei ihm plötzlich locker eine Stunde, auch das Hochfahren dauerte deutlich länger als sonst. Der vermeintliche Verursacher war schnell gefunden, die Probleme traten nach der Installation eines Windows Updates auf. Diverse Tipps der anderen Forenteilnehmer brachten nicht die gewünschte Lösung, die kuriose Ursache fand der Betroffene schließlich selbst per Zufall heraus: Ein defektes USB-Kabel, an dem eine externe Festplatte hing, sorgte für die enorme Verzögerung des Herunterfahrens. Mit einem neuen Kabel war das Problem dann umgehend gelöst.

So „einfach“ ist es nicht immer. Oft sind es aktive Programme, die das Herunterfahren verzögern. Unser Moderator Jürgen hat daher eine Anleitung erstellt, wie man die Zeit, die Windows wartet, bis ein Programm sich „freiwillig“ beendet, individuell einstellen kann: Windows schneller runterfahren bei geöffneten Apps oder Programmen.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. kann man machen, muss man aber nicht. Das eigentliche Problem für ein verzögertes Herunterfahren wird dadurch ja nicht behoben. Ich hatte mal was ähnliches. Ursache war eine defekte Micro-SD . Auf der waren mit einem mal 2x32 GB statt 1x 64 GB. Formatieren im PC unmöglich. Im WinPhone ließ sich die Karte formatieren und anschließend auch am PC wieder und macht seit dem auch keinen Ärger mehr ???Dinge gibt's...
    Halte ich auch für keine gute Lösung. Besser ist es Probleme direkt zu beheben und nicht Auswirkungen zu kaschieren. Zumal in der Masse an solchen kleinen Eingriffen am Ende dann die Leute eh nur an Tag im Forum aufschlagen, weil wieder was nicht (mehr) geht, da man meinte unzählige "Optimierungen" am OS vornehmen zu müssen.
    Bei meinem Desktop-PC bewegt sich das Herunterfahren im Bereich zwischen 5 und 10 Sekunden. Durchaus akzeptable. :) Dass ein Programm das Herunterfahren so behindert, dass es länger dauert oder gar nicht funktioniert, ohne dass man selbst auf die Schaltfläche zum Beenden klickt, kommt alle Jubeljahre mal vor.
    Herunterfahren kommt bei mir so gut wie gar nicht mehr vor - denn meine Rechner gehen schon seit Jahren zu 99% in den Ruhezustand.
    Mache ich auch immer mehr. Nur nachts fahre ich den PC herunter, und schalte auch mit einer Schalterleiste, weil der PC selbst im ausgeschalteten Zustand ca. 32 Watt verbraucht.
    @Chakko
    Ich schalte den Rechner auch immer per Steckerleiste aus - aber eben nachdem ich ihn per Tastaturshortcut in den Ruhezustand versetzt habe. Das ist ja das schöne am Ruhezustand, der Rechner kann danach komplett stromlos geschaltet werden und trotzdem bekommt man ihn beim Einschalten wieder in den Zustand versetzt, in dem er sich bei der Einleitung des Ruhezustandes befand. Das letzte Mal, als das bei mir nicht sauber funktionieren wollte, hatte ich noch XP in Nutzung. Seitdem funktioniert der Ruhezustand eigentlich immer sauber. Zusammen mit den Fastbootoptionen des Mainboards ist der Rechner nach dem Einschalten schneller denn je verfügbar.
    Seit Windows 10 fahre ich ihn nur noch in den Ruhezustand ,
    dann abschalten mit Steckerleiste.
    Runterfahren nie ,bloß nach Update oder Installationen von Programmen
    nach Aufforderung oder wenn etwas nicht mehr richtig geht (fast nie)
    ein Neustart.
    Es lebe der hybride Standby-Modus! Ich hätte aber auch nichts dagegen, wenn Windows 10 manchmal mehr auf den Menschen vorm Bildschirm hört und vor allem schneller...
    Neben externen Geräte und Kabeln können auch interne Kabel das Problem verursachen, daher halte ich den eingriff per Hauruck Methode über die Windows Registrie für keine besonders gute Lösung solange man nicht weiß woher das eigentliche Problem herstammt.
    Mitunter kann dieser eingriff dazu führen das der PC nicht mehr startet oder andere Fehlerquellen auftreten!
    Naja, noch weiß ich nicht, an welchen Programmen es bei meinem Laptop liegen kann/soll. Dieses Problem trat bei mir das erste Mal auf, als ich WLS installiert hatte. Anschließend deinstalliert. Seit dem muss ich manchmal den Startknopf drücken, wenn der Rechner nicht zum Ende kommt (Lenovo w541).
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