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Aus der Gruft: Microsoft will OneNote 2016 mit neuen Features versorgen

Aus der Gruft: Microsoft will OneNote 2016 mit neuen Features versorgen

Während Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Publisher und Access weiterhin als klassische Desktop-Anwendungen zur Verfügung stehen, ging Microsoft bei OneNote schon länger einen anderen Weg. Bereits im April 2018 kündigten die Redmonder an, dass das klassische OneNote 2016 nicht mehr weiterentwickelt wird und nur noch Sicherheitsupdates und Fehlerkorrekturen bekommt. Stattdessen sollte OneNote für Windows 10 sowie seine entsprechende Pendants nun die offizielle Version sein, die kontinuierlich mit neuen Funktionen versorgt wird. Pünktlich nach Halloween kommt nun der Gruß aus der Gruft.

Wie Microsoft in seinem Book of News für die Ignite 2019 schreibt, wird man den Mainstream-Support für OneNote 2016 nicht nur verlängern, sondern auch neue Funktionen für Abonnenten von Office 365 im nächsten Jahr ausrollen. Dazu gehört zunächst der Dark Mode, anschließend sollen weitere Funktionen zur Zusammenarbeit wie etwa „@mentions“ in die Software einziehen. Was das genau für die Universal App unter Windows 10 bedeuten würde, ist derzeit unklar. Für den Moment wird Microsoft also wieder zwei offizielle Versionen von OneNote betreuen und seinen Nutzern, die aktuell weiterhin auf OneNote 2016 setzen, die Wahl lassen.

Ab März 2020 wird OneNote außerdem wieder mit neuen Installationen von Office 365 und Office 2019 gebündelt. Der neue Mainstream-Support läuft nun bis zum 23. Oktober 2023, der Extended-Support endet am 14. Oktober 2025.

Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und der Entwicklerplattform zu berichten hat. Regelmäßige News zu Mozilla und meinem digitalen Alltag sind auch dabei.

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