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Ausgepackt: Das Surface Go 3 ist eingetroffen

Ausgepackt: Das Surface Go 3 ist eingetroffen

Vor einer knappen Woche noch auf der virtuellen Showbühne, jetzt auf meinem Schreibtisch: Das Surface Go 3 ist eingetroffen und möchte gerne getestet werden. Tu ich doch gerne.

Rein äußerlich ist das Surface Go 3 die am wenigsten spektakuläre Neuvorstellung im aktualisierten Surface-Lineup, auf den ersten Blick präsentiert sich das „Baby-Surface“ nämlich unverändert. Der Eindruck täuscht nicht, es ist exakt das gleiche Gehäuse wie auch beim Surface Go 2, aber im Inneren hat sich etwas geändert.

Das Basismodell wird von einem Pentium Gold 6500Y angetrieben. Mit 4 GB RAM und 64 GB eMMC-Speicher kostet diese Variante 439 Euro. Das ist günstig, aber auch die untere Grenze des Zumutbaren. Für 599 Euro bekommt man 8 GB RAM und 128 GB SSD Speicher bei identischer CPU, und wer nochmals 80 Euro drauflegt, bekommt einen Intel Core i3-10100Y. Mit diesem soll das Surface Go 3 um bis zu 60 Prozent mehr Leistung bieten als sein Vorgänger.

Die Performance des Surface Go bzw. des Pentium Gold wurde vorher oft kritisiert, was ich nur teilweise verstanden habe – man weiß doch, worauf man sich einlässt, und manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass die Tester schlicht den falschen Maßstab anlegen. Der Intel Core i3-10100Y im Surface Go 3 sollte diese Diskussionen nun allerdings beenden, und angesichts des geringen Preisunterschiedes von 80 Euro tue ich mich nun ebenfalls schwer damit, die mittlere Konfiguration zu empfehlen. Rechnet man noch Type Cover und Stift hinzu, fällt das beinahe unter den Tisch.

Besagtes i3-Modell hat mir Microsoft zum Testen geschickt.

Surface Go 3 Unboxing

Das Auspacken ist unspektakulär, ich könnte ab hier auch die Fotos vom Surface Go 2 nehmen, und niemand würde es bemerken.

Die Microsoft-Verpackungen gefallen mir immer wieder gut. Sie sind leicht zu öffnen (das ist deshalb bemerkenswert, weil man das auch anders kennt) und man kann sofort alles Wesentliche erfassen. Auch beim Surface Go 3 gibt es wieder eine Lasche für das einfache Herausnehmen, außerdem sieht man sofort, wo welche Elemente zu finden sind.

Surface Go 3 Unboxing

Neben dem Gerät selbst befinden sich noch das kompakte 24-Watt-Netzteil und ein wenig Lesestoff im Karton.

Surface Go 3 Unboxing

Da steht es also nun und wartet auf seinen ersten Einsatz.

Surface Go 3 Unboxing

Die weiteren technischen Daten des Surface Go 3:

  • 10,5 Zoll PixelSense-Display, 1.920 mal 1.280 Pixel
  • Kamera: 5 MP vorne, 8 MP hinten, Videoauflösung jeweils 1080p
  • IR-Kamera für Windows Hello
  • Anschlüsse: microSD, 3,5mm Audio, 1xUSB-C, Surface Connector
  • 2 Far Field Mikrofone
  • Stereo-Lautsprecher mit Dolby Audio
  • WiFi 6 (802.11a/b/g/n/ac/ax)
  • Bluetooth 5.0
  • NFC (nur in der Business-Version)
  • Maße: 245 x 175 x 8,3 mm
  • Gewicht: 553 Gramm (ohne Type Cover)

Auf dem Surface Go 3 ist Windows 11 Home im S Modus installiert, der nach wie vor jederzeit und kostenlos verlassen werden kann, was die allermeisten Käufer sicher tun werden.

Nach dem Auspacken läuft das Go 3 mit der Windows 11 Version 22000.194, die derzeit auch im Beta- und Release Preview Kanal des Insider Programms angeboten wird. Ich wurde allerdings darauf hingewiesen, dass dies noch nicht die finale Version sei.

Bis jetzt habe ich das Gerät lediglich in Betrieb genommen, ein paar Programme installiert und eingerichtet und mich ein wenig „umgesehen“. Der erste Eindruck hinsichtlich der Performance ist schon mal sehr gut, für eine belastbare Einschätzung ist es selbstverständlich zu früh.

Besonders gespannt bin ich auf die Akkulaufzeit, die beim ersten und zweiten Surface Go wirklich unbefriedigend war. „Bis zu 11 Stunden typische Nutzung“ verspricht Microsoft nun – wir werden sehen, wie nahe ich diesem Wert in der Praxis komme.

Das Surface Go 3 ist eines der allerersten Geräte mit Windows 11, es erscheint am kommenden Dienstag und kann derzeit bei Microsoft vorbestellt werden.

In Kürze mehr.

Disclaimer: Enthält Affiliate Links. Das hier besprochene Gerät wurde von Microsoft leihweise zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme auf die Berichterstattung oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung gab es nicht.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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