Ausgepackt: Die Surface Headphones sind da

Ausgepackt: Die Surface Headphones sind da

Seit heute sind die Surface Headphones auf dem deutschen Markt verfügbar, und heute ist auch mein Exemplar eingetroffen. Der erste Kontakt war es nicht, ich hatte ja schon im November vorigen Jahres die Gelegenheit, einen ersten Blick bzw. ein erster Ohr darauf zu werfen. Auf einen Import habe ich bewusst verzichtet, ich wollte die lokalisierte deutsche Version haben.

Also, dann packen wir mal aus. Die Verpackung ist wie bei allen Surface-Produkten betont kantig gestaltet.

Surface Headphones

Im Karton befindet sich das Etui mit den Surface Headphones sowie die Kurzanleitung für Ersteinrichtung, die man aber eigentlich nicht braucht – es ist ja mehr oder minder selbsterklärend.

Surface Headphones

Das USB-C Kabel zum Aufladen wird mitgeliefert, ebenso wie ein 3,5mm Audiokabel, falls man die Kopfhörer nicht via Bluetooth verwenden möchte. Außerdem erläutert ein Einleger die wichtigsten Grundfunktionen und empfiehlt außerdem, die Surface Headphones App aus dem Microsoft Store zu laden.

Surface Headphones

Surface Headphones

Die angegebene URL führt zu dieser Seite, die sogar schon lokalisiert ist und erläutert, wie man die Surface Headphones unter Windows, Android und iOS mit dem Gerät koppelt und einrichtet.

Surface Headphones
Surface Headphones
Entwickler: Microsoft Corporation
Preis: Kostenlos

Interessante Anekdote: Wer auch immer diese App programmiert hat, ging nicht davon aus, dass sie primär am Desktop verwendet wird. Die Screenshots im Store-Eintrag sehen so aus:

Surface Headphones App

Und um es noch etwas deutlicher zu machen, hier ein Screenshot von meinem Desktop. Man kann das Fenster so breit ziehen wie man will, es bleibt immer nur ein schmaler Streifen in der Mitte. Interessant.

Surface Headphones App

Es sind ja immer so kleine Details, die dem Käufer ein Gefühl vermitteln, ob er ein hochwertiges Produkt gekauft hat. Diese „Transportsicherungen“ sind für mich so ein Detail.

Surface Headphones

Alle Bedienelemente und Anschlüsse sind an einem Ort vereint. Der Knopf zum Ein- und Ausschalten ist fast schon zu gut im Gehäuse versenkt, wenn man die Headphones auf dem Kopf hat, kann man ihn praktisch nicht mehr ertasten.

Surface Headphones

Die Headphones sind sehr gesprächig: Beim Einschalten wird man mit „Hi! Du hast noch x Stunden Akkulaufzeit“ begrüßt und beim Ausschalten mit „Bis bald“ verabschiedet. Auch die erfolgreiche Verbindung mit einem Gerät wird angesagt (sogar mein individuell festgelegter PC-Name wurde verwendet. Klang ein bisschen holprig, aber man verstand es).

Zur Soundqualität, dem Komfort vor allen Dingen bei längerem Tragen und vielen anderen Aspekten kann ich natürlich erst etwas sagen, wenn ich die Surface Headphones einige Tage/Wochen in Gebrauch habe. Zwei „Lieblingsfeatures“ habe ich aber schon jetzt: Da wäre zum Einen die Tatsache, dass die Wiedergabe automatisch pausiert, wenn man die Headphones absetzt, und automatisch startet, wenn man sie wieder aufsetzt. Das funktioniert sogar, wenn man die Headphones nur von den Ohren auf den Hals runter zieht, so lange man das nicht zu gemächlich macht.

Zweites Lieblingsfeature ist das Noice Cancelling, weil es so schlau umgesetzt ist: Man kann es über den Drehregler am linken Ohr in 12 Stufen regeln, und war von vollständiger Stummschaltung der Umgebung bis hin zu einer Verstärkung, bei der die Umwelt sogar noch etwas lauter wahrgenommen wird, als sie eigentlich ist. Was mir allerdings sofort auffiel, ist der signifikante Einfluss der Noice Cancelling-Levels auf den Klang. Auch das werde ich noch genauer unter die Lupe nehmen.

So viel für den Moment. Wenn Fragen sind, raus damit.

Über den Autor
Martin Geuß
  • Martin Geuß auf Facebook
  • Martin Geuß auf Twitter
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als elf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Kommentare
  1. Gab es nicht einmal die Theorie, dass die Headphones für das Surface Phone designed wurden? Nur wegen der Screenshots im Store...
    Dass sich der Klang verändert wenn Frequenzen manipuliert werden (Sound des Gehörten verändert sich) ist m.M.n. logisch. Die Ergebnisse - Musik/Umwelt - werden ja über die gleichen Speaker ausgeliefert. Und eine Monsterleistung, die für Audio nun Mal notwendig ist, kann man in Kopfhörern nicht erwarten, da tut man den Dingern unrecht.
    Das Ohr hat eine riesige Erfahrung im Hören, das können die Hersteller nicht so einfach nachbauen. Das Gehirn blendet aus, Soft-/Hardware unterdrückt.
    Trotzdem Kompliment an MS für das feine Teil. Ich lege ab jetzt ein Fünferl pro Pausenbrot zur Seite weil ich sowas will.
    Da mußt Du aber etliche Ehrenrunden drehen in der Schule, bis Du Dir die Kopfhörer zusammengespart hast. (Oder als Lehrer wirst Du Dir das zu Rentenbeginn leisten können) :hallo
    Spiritgrowth
    Gab es nicht einmal die Theorie, dass die Headphones für das Surface Phone designed wurden? Nur wegen der Screenshots im Store...

    Ein Surface Phone hat es nie gegeben. Aber das Gerücht, die Entwicklung der Headphones sei parallel zu Andromeda verlaufen, kenne ich auch.
    Die beiden Features, dass die Musik pausiert, wenn die Hörer um den Hals gelegt werden und die Wiedergabe wieder startet, wenn sie wieder aufgesetzt werden, unterstützt der Sennheiser PXC 550 auch. Zumal dieser ebenfalls ein adaptives Noise Cancelling besitzt, dass je nach Intensität, ob nun von aus bishin zum voll ANC, keinen klanglichen Unterschied macht. Wenn man natürlich die Umgebungsgeräusche mit einfließen lässt, dann klingt es nicht mehr so wie es sollte, aber das ist natürlich logisch.
    Ich bin ein Freund von neutraler Soundwiedergabe und da sind die Surface Headphones leider gar nichts für mich, da sie defintiv zu lauten Bass aufweisen und allgemein nicht so differenziert klingen wie gute Hifi Kopfhörer oder ein Sennheiser PXC 550 (teils zu laute Höhen und 5 KHz Peak), B&W PX (teils nicht so differenziert) oder sogar ein BOSE QC35 (etwas zu lauter Bass, klingt teils künstlich).
    Aber dafür sind sie auch nicht gedacht und entwickelt worden :D
    Für den Videoschnitt unbedingt Kabel statt Bluetooth verwenden, da sonst Video und Audio asynchron. Tragekomfort und Bedienung 1a. Habe die Sprache jedoch auf Englisch gestellt, da deutsch gruselig. Hatte sie beim Start über Microsoft England bekommen.
    Und wie kann man die Dinger steuern ohne App? Equalizer,Updates....wenn man keinen W10 Rechner hat und nur ein W10m Handy, nix android nix ios?
    Ich finde die Teile recht gelungen, wenngleich ich nicht glaube, dass sie meinem Bose QC 35 in Summe das Wasser reichen können.
    nada
    USB-C? Als Ladebuchse? Und die Surfaces haben das nicht bekommen???

    Wenn ich es richtig gesehen habe ist es ein Kabel A auf C.
    Wie ich gerade auf der MS-Seite sehe, scheint es ein ziemlicher dickes Teil zu sein. :eek:
    Wie verhält sich das mit dem Touchcontrol? Muss man mehrfach mit einen Finger tappen oder die entsprechend Anzahl der Finger verwenden? Also mit drei Fingern drauf tappen um ein Lied zurück zu kommen?
    Und wie kann man die Dinger steuern ohne App? Equalizer,Updates....wenn man keinen W10 Rechner hat und nur ein W10m Handy, nix android nix ios?

    Lustigerweise ist in den Anforderungen der App im Store auch "Mobilgerät" sowie ARM angegeben, aber eben erst ab 16299.0. ;-)
    Kornelis
    Wie verhält sich das mit dem Touchcontrol? Muss man mehrfach mit einen Finger tappen oder die entsprechend Anzahl der Finger verwenden? Also mit drei Fingern drauf tappen um ein Lied zurück zu kommen?

    Man tippt drei Mal hintereinander. Im Moment stehe ich mit diesen Touch-Controls noch auf Kriegsfuß, aber das mag an mir liegen.
    mataush
    Lustigerweise ist in den Anforderungen der App im Store auch "Mobilgerät" sowie ARM angegeben, aber eben erst ab 16299.0. ;)
    Bedeutet keine App auch keine Nutzung? Vermutlich doch eher nicht, oder? Wenn doch, ist die Xbox endlich auf dem Abstellgleis?:lol
    @Martin: Bitte in deinen Test aufnehmen, ob man PC und Handy parallel im Zugriff haben kann und, wenn ja, wie der Wechsel on the fly funktioniert. Bei denBOSE QC35II klappt das 1a, würde mir aber lieber ein Surface-Gerät holen.
    @RoyMickaay: Damit kämpfe ich im Moment noch. Die Headphones verbinden sich wunderbar zeitgleich mit Desktop PC und Surface Book, die Verbindung zum Smartphone - aktuell ein Galaxy Note 9 - scheitert aber, sobald ich mit einem der beiden Computer verbunden bin. Ich werde mal noch ein paar andere Phones testen, um herauszufinden, auf welcher Seite das Problem liegt.
    Also bei mir machen die Headphones das mit zwei gleichzeitigen Verbindungen automatisch. Wenn ich zb Musik höre unterbricht das zweite Gerät das erste natürlich nicht. Stoppe ich die Musik und ich spiele auf Gerät zwei Musik ab, höre ich die auf den Headphones ohne etwas tun zu müssen. Wenn kein dauerhafter Sound läuft, hört man dann zb Benachrichtigungssounds von beiden Geräten. Getestet hab ich das mit allen Kombinationen von Surface Book 2, Surface Go, XS max und Note 9.
    Funktioniert bei mir jetzt auch. Vermutlich befand sich das Problem zwischen den beiden Hörmuscheln :p.
Nach oben