Ausgepackt: Erste Eindrücke vom Honor MagicBook 14

Ausgepackt: Erste Eindrücke vom Honor MagicBook 14

Honor, Huaweis Markenableger für preisbewusste Kunden, bringt mit dem MagicBook 14 erstmals ein Notebook auf den deutschen Markt. Meine positive Voreingenommenheit war groß, als das Gerät Mitte März vorgestellt wurde, da ich ein großer Fan der MateBook-Serie von Huawei bin.

„Ich hoffe, es bald in die Finger zu bekommen“ schrieb ich in der Newsmeldung am 18. März, und diese Hoffnung hätte sich auch beinahe erfüllt, denn Honor schickte mir schon wenige Tage später ein Testgerät. Leider verscholl das Paket auf dem Versandweg und ein Ersatz war nicht sofort verfügbar. Ironie des Schicksals: Am Samstag traf das Ersatzgerät ein, heute lag dann auch das ursprünglich verschollene Paket nach seiner einmonatigen Irrfahrt vor meiner Tür. Es darf nun – auf hoffentlich direktem Weg – wieder nach Hause.

Honor MagicBook 14 Seitenansicht

Hier liegt es nun also vor mir, das Honor MagicBook 14, das schon vor dem Einschalten eine gute Figur macht. Die umlaufende azurblaue Kante schimmert, als wäre sie beleuchtet, tatsächlich reflektiert sie aber nur das Umgebungslicht. Ein netter Effekt, der die Blicke auf sich zieht.

Werfen wir zunächst einen Blick auf den Steckbrief des Honor MagicBook 14:

  • 14 Zoll FullHD Display, matt und entspiegelt, ohne Touch
  • 180 Grad Öffnungswinkel
  • AMD Ryzen 5 3500 4x 2.10GHz
  • 8 GB RAM
  • 256 GB PCIe NVMe SSD
  • Radeon Vega 8 Grafik
  • 2 x Type A (3.0/2.0)
  • 1 x USB-C 3.1
  • 1x HDMI
  • 1x 3,5mm Audio
  • Fingerprint-Reader (im Einschaltknopf)
  • Akku: 3.665 mAh
  • angegebene Laufzeit: 9,5 Stunden
  • Maße: 322,5 x × 214,8 x 15,9 mm
  • Gewicht 1,38 kg
  • Preis: 599 Euro

Es wurde oben bereits erwähnt, ich habe hohe Erwartungen an das Gerät und halte es für einen heißen Anwärter auf die Preis-/Leistungskrone. Die ersten Eindrücke, die ich übers Wochenende sammeln konnte, bestätigen mein „Vorurteil“ bislang.

Der im Power-Button integrierte Fingerabdruck-Leser kam erstmals in einem Huawei-Gerät zum Einsatz und ich kann nur hoffen, dass sich das mehr und mehr als Standard etabliert, denn es ist die komfortabelste Lösung, sich schnell, sicher und komfortabel einzuloggen.

Das Display macht im geschlossenen Raum bislang einen sehr guten Eindruck, der „Balkon-Test“ im hellen Tageslicht steht noch aus. Die Arbeitsgeschwindigkeit scheint bislang mehr als passabel, wenngleich ich sagen muss, dass die Arbeit bisher hauptsächlich aus dem Einrichten des Systems bestand, wirklich produktiv war ich mit dem MagicBook bislang noch nicht.

Honor MagicBook 14 Frontansicht

Die Webcam  im MagicBook 14 ist ebenfalls ein Erbstück aus der MateBook-Serie, sie versteckt sich in der Tastatur und wird nur bei Bedarf ausgeklappt. Prima für alle Kunden, die ansonsten ihre Kameras abkleben. Während ich die bauartbedingte Froschperspektive beim MateBook noch erträglich fand, ist der Blickwinkel bei diesem Modell allerdings mehr als grenzwertig. Mehr dazu im ausführlichen Review, ich will das mal für den Moment nicht überbewerten.

Popup-Webcam beim Honor MagicBook 14

Der Sound ist den kurzen ersten Eindrücken nach absolut in Ordnung und vor allen Dingen schon fast brachial laut. Die Verarbeitung des Chassis ist tadellos, das hatte ich aber auch nicht anders erwartet.

Hohe Erwartungen habe ich auch an die Tastatur, denn diese habe ich aus den MateBooks von Huawei ebenfalls als durchweg hochwertig in Erinnerung. Die ersten Tippversuche stimmen mich auch hier hoffungsfroh, aber ich will auf jeden Fall ein paar längere Texte darauf tippen, bevor ich dazu ein Urteil abgebe.

Mehr zum MagicBook 14 in Kürze. Wenn ihr Fragen zu dem Gerät habt, lasst sie gerne da.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!
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