Ausgepackt: Erste Eindrücke von Huawei MateBook 13 und MateBook X Pro

Ausgepackt: Erste Eindrücke von Huawei MateBook 13 und MateBook X Pro

Huawei bringt heute zwei neue Laptops auf den Markt: Das MateBook X Pro und das MateBook 13 treten in der 2020er-Neuauflage die Nachfolge von jeweils populären Vorgängern an. Das MateBook X Pro hatte ich zuletzt im August 2018 im Test und ich habe mich seinerzeit regelrecht in das Gerät verliebt. Diese „Gefahr“ ist auch beim diesjährigen Modell gegeben, denn es ist äußerlich praktisch identisch.

Huawei hat mir beide Geräte zum Testen geschickt. Trotz meiner Vorgeschichte mit dem MateBook X Pro hat das MateBook 13 spontan mein Interesse auf sich gezogen, als ich die beiden Laptops so vor mir sah. Auf den ersten Blick mag man nämlich nicht glauben, dass zwischen den beiden Geräten über 1.000 Euro Preisunterschied liegen. Das spricht nicht gegen das MateBook X Pro, sondern für das MateBook 13.

Huawei MateBook 13 und MateBook X Pro 2020

Das MateBook 13 (links im Bild) startet bei 799 Euro, dafür bekommt man einen AMD Ryzen 5 3500 nebst Radeon Vega 8 Grafik, 8 GB RAM und für diese Preisklasse durchaus stattliche 512 GB SSD-Speicher. Für 100 Euro mehr gibt es das gleiche Modell mit Intel Core i5-10210U.

Nach meinen letzten Erfahrungen mit dem Honor MagicBook und den ersten Stunden mit der Intel-Version des MateBook 13 möchte ich zwar noch nicht endgültig, aber schon recht eindeutig zur AMD-Variante raten. Wem 256 GB SSD-Speicher genügen, der kann beim AMD-Modell nochmal 50 Euro sparen, diese Modellvariante gibt es exklusiv bei Amazon.

Weitere Eckdaten des MateBook 13:

  • 13 Zoll Display, 2.160×1.440 Pixel, glänzend, ohne Touch
  • 2x USB-C, 3,5mm Audio
  • 1 MP Frontkamera
  • Akku: 41,7 Wh, angegebene Laufzeit im Office-Modus bis zu 9 Stunden
  • Gewicht: 1.300 Gramm

Huawei MateBook 13 2020

Beide Modelle melden sich per Fingerabdruck-Scanner im Einschaltknopf an, außerdem setzen beide Bildschirme auf ein Seitenverhältnis von 3:2, wie wir es unter anderem aus der Surface-Reihe kennen. Das MateBook 13 kommt auf eine Screen-to-Body-Ratio von 88%, beim MateBook X Pro sind es noch drei Prozent mehr, was daran liegt, dass die Webcam wieder in der Tastatur untergebracht wurde. Das war bei seiner Einführung eine interessante neue Idee für mehr Privatsphäre, inzwischen bin ich der Meinung, dass sich Huawei davon wieder lösen sollte – die daraus resultierende Perspektive taugt einfach nicht für die Praxis.

Sprechen wir über das MateBook X Pro: Es hat ein 13,9 Zoll großes Touch-Display mit einer Auflösung von 3.000 mal 2.000 Pixel. Es ist ausschließlich mit Intel-CPUs zu haben, die Preise starten bei 1.599 Euro für einen Intel Core i5-10210U nebst 16 GB RAM und 512 GB SSD. Für die Grafik ist eine NVIDIA GeForce MX250 zuständig. Dieses Modell ist in der Farbe „Space Grey“ erhältlich.

Für 300 Euro mehr bekommt man einen Intel Core i7-10510U und 1 TB SSD-Speicher bei ansonsten gleicher Ausstattung. Neben „Space Grey“ steht hier noch die außergewöhnliche Farbvariante „Emerald Green“ zur Auswahl, die auch hier im Bild und weiter oben zu sehen ist. Leider kommt es auf den Bildern nicht annähernd rüber, wie schön diese Farbe ist – ich versuche bessere Fotos nachzureichen.

Von den zwei USB-C Ports unterstützt einer Thunderbolt 3, dazu gibt es 3,5mm Audio und einen USB Type A Anschluss. Der 57,4 Wh große Akku soll eine Laufzeit von bis zu 14 Stunden im Office-Betrieb ermöglichen.

Huawei MateBook X Pro 2020

Ich habe noch eine knappe Woche mit beiden Geräten, ehe ich sie wieder zurückgeben muss, es wird also ein wenig sportlich, sie möglichst gründlich zu testen.

Basierend auf den ersten Eindrücken hat Huawei beim MateBook X Pro einen soliden Nachfolger eines schon vorher tollen Produkts vorgelegt, mit entsprechend positiven Vorurteilen werde ich in den Test starten. Beim MateBook 13 fehlt mir der direkte Vergleich zum Vorgänger, es scheint mir aber ein interessantes Gerät für preisbewusste Käufer zu sein. Ich werde bei diesem Gerät sicher auch ein paar Vergleiche zum kürzlich getesteten Honor MagicBook ziehen, welches ja aus gleichem Hause stammt und baugleich mit dem MateBook D 14 ist.

Disclaimer: Die Testgeräte wurden mir von Huawei leihweise überlassen, ohne Einflussnahme auf die Berichterstattung oder eine Verpflichtung zur Veröffentlichung.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Mal davon abgesehen das mir die Geräte von Huwaei recht gut gefallen, finde ich den Preis aber gar nicht so günstig.
    Ich habe mit vor ein paar Wochen ein HP Envy X360 13" Zoll mit folgender Ausstattung, AMD Ryzen 7, Radeon Vega 10 Grafik, 16 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher, für 850,-€ gekauft.
    Da muss ich mir wenigsten keine Sorgen machen das der Wirtschaftskrieg zwischen Trump und Huawei am Ende das Huawei Gerät komplett unbrauchbar macht.
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