Bericht: Win32-Programme lahmen unter Windows 10X

Bericht: Win32-Programme lahmen unter Windows 10X

Windows 10X sollte das System für Dual Screen Geräte werden. Nach dem mindestens vorläufigen Aus für das Surface Neo hat sich Microsoft entschieden, Windows 10X zuerst auf „klassische Hardware“ zu bringen. Wann das passieren wird, ist noch unklar, es dürfte aber frühestens Ende 2020/Anfang 2021 soweit sein.

Neben der überarbeiteten Oberfläche ist die Container-Technologie das Herzstück von Windows 10X. Win32-Programme werden in virtualisierte Umgebungen verpackt, was eine besonders sichere Ausführung dieser Programme ermöglicht und Schadsoftware sozusagen „by Design“ verhindert.

Dass eine solche Technologie auf Kosten der Performance und der Kompatibilität geht, liegt auf der Hand. Microsoft hatte dazu gesagt, dass die „allermeisten“ Win32-Programme ohne Anpassung auch unter Windows 10X laufen werden. Das hören wir in dieser Form nicht zum ersten Mal und solche Sätze waren stets der Anfang vom Ende eines jeden neuen Ansatzes.

Neben der Kompatibilität kämpft Microsoft laut einem Bericht von WindowsLatest zufolge vor allen Dingen mit der Performance der „containerisierten“ Win32-Anwendungen. Sie wird Quellen zufolge als „insgesamt nicht gut“ beschrieben.

Dazu kommen Probleme, die an den Beschränkungen von Windows 10X scheitern. So können Programme beispielsweise nicht mehr im Infobereich unten rechts andocken. Sie funktionieren trotzdem, aber Funktionen, die das Tray Icon voraussetzen, fehlen dann einfach. Außerdem können Programme, die im Hintergrund laufen, aufgrund der Container-Technologie keine Benachrichtigungen senden.

Allerdings, so heißt es in dem Bericht, werde Microsoft keine „halbgare“ Version von Windows 10X auf den Markt werfen. Man werde es erst freigeben, wenn die bestehenden Probleme auch gelöst wurden.

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Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Ein neues System und trotzdem wird für alle Belange eine 100% Kompatibilität gesucht und erwartet.
    Ich bin da eher der Freund von "alte Zöpfe endlich abschneiden"
    Win10X läuft im Emulator. Und im Emulator läuft wieder ein Container wo sich die Win32-Sachen tummeln. Ob das den "according to sources"-Leuten auch wirklich klar ist?
    "Allerdings, so heißt es in dem Bericht, werde Microsoft keine „halbgare“ Version von Windows 10X auf den Markt werfen. Man werde es erst freigeben, wenn die bestehenden Probleme auch gelöst wurden."
    Also nie? :zaunpfahl
    Ein neues System und trotzdem wird für alle Belange eine 100% Kompatibilität gesucht und erwartet.
    Ich bin da eher der Freund von "alte Zöpfe endlich abschneiden"

    Ich bin da ganz bei Dir. Ich fände es super das System mal zu verschlanken.
    Ich bin ganz bei euch, aber für dieses System ohne alte Zöpfe entwickelt dann halt niemand und folglich kauft es keiner.
    Irgendwie wiederholt sich die Geschichte immer wieder.
    Sie versuchen ständig was "Neues", das aber zu 100% kompatibel zu allem "Alten" sein soll. Und genau daran scheitern sie immer wieder.
    Wenn man etwas "Neues" versucht dann sollten sie mal Konsequent die alten Zöpfe abschneiden. Gleichzeitig muss das "Neue" aber mindestens so gut sein wie das "Alte" und genau das bekommt Microsoft irgendwie nie hin.
    Ein neues Windows das mit Einschränkungen und Kompromissen einher geht wird am Markt niemals akzeptiert.
    Wenn man ein neues Windows liefert darf es keine Einschränkungen gegenüber dem Vorgänger haben.
    Also sind wir wieder beim alten Problem woran z.B: auch schon Win RT u. W10M letzten Endes gescheiter sind. Ein neues Windows muss ohne alte Zöpfe kommen, aber gleichzeitig mindestens alle Möglichkeiten wie der Vorgänger bieten.
    Das heißt keine Krücken mittels Emulator wenn darunter die Performance leidet, sondern angepasste Software die kompromisslos auf dem neuen System läuft.
    Solange MS das nicht liefern kann, bin ich sicher das alle Versuche scheitern werden ein neues Windows, das vieles anders macht, erfolgreich am Markt zu platzieren.
    @[email protected]
    Ich befürchte das du recht behältst mit dem "also nie", obwohl ich es mir ehrlich gesagt anders wünschen würde.
    Win32-Kompatiblität ist schon sehr wichtig. Wie viele Programme bleiben ohne das noch übrig, die man auf dem System nutzen könnte? Das ist doch gerade die große Stärke von Windows, immer gewesen. Die Kompatiblität. Ist ja nicht wie bei Mac OS, wo von Version zu Version es schon mal passieren kann, dass nichts mehr wirklich funktioniert, wenn die Apps nicht entsprechend angepasst werden (Beispiel: Catalina, mit dem kompletten Wegfall von 32-bit, und dem eingeführten Notarisationssystem).
    Diesbezüglich hat es Apple besser gemacht; 32Bit Apps sind mit dem neueste macOS Geschichte, die Entwickler wurden früh darüber informiert, dass sie ihre Applikationen modernisieren müssen. Die ewige Rückwärtskompatibilität sollte mit Windows 10X beendet werden; Das ist DIE Chance.
    Ehrlich gesagt bin ich einen größer Vorfechter von altlasten abzuschneiden, werde in meine Arbeit öfter damit konfrontiert.
    Aber nebenberuflich habe ich einen Open Source Project, Greenshot, da sehe ich es ein wenig anders...
    Ich stelle mir Greenshot in einen Container ziemlich doof vor, da gibt es einige Herausforderungen, vermutlich wird das alles nicht gehen:
    1) Globalen Hotkeys
    2) Win32 APIS die mir sagen wo welches Window ist
    3) Notifications
    4) Tray-Icon
    5) Kommunikation mit Office und andere Anwendungen
    und wer weißt was noch mehr!
    Bin gespannt, aktuell geht es mit die Apps für dem Microsoft Store bzgl. Möglichkeiten eigentlich ganz gut.
    Emeritus
    Diesbezüglich hat es Apple besser gemacht; 32Bit Apps sind mit dem neueste macOS Geschichte, die Entwickler wurden früh darüber informiert, dass sie ihre Applikationen modernisieren müssen.

    Das ist leicht gesagt. Für so manche Software ist das ein echtes Problem.
    Emeritus

    Die ewige Rückwärtskompatibilität sollte mit Windows 10X beendet werden; Das ist DIE Chance.

    Nein, bitte nicht. Die Rückwärtskompatiblität ist eine der Dinge, die mir bei Windows am wichtigsten sind. Vielmehr muss es so vonstatten gehen, wie es bislang auch gelaufen ist: Nach und nach. Irgendwann wird 32-bit bei der Entwicklung von Software überhaupt keine Roll mehr spielen, und dann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man sagen kann, dass man sich komplett davon trennt.
    Apple sagt einfach: "Los Entwickler, springt.". Und die können nichts dagegen machen. The Apple Way. Das mag auf so manchen modern und innovativ wirken. Ist es aber nicht. Es ist autoritär, arrogant und elitär. Halt... wie Apple.
    Ja sehr interessanter Aspekt, wozu soll ich dann so ein System aus Spezieller Hardware und Software nutzen, hatten wir das Thema mit Windows 10S nicht schon mal?
    Zumal die Hardware auch bist heute mit 32Bit Treibern auf 64bit Geräten funktionieren sollen die dann auch aus einem virtualisierte Container Umgebungen laufen.
    Also ich glaube das wird noch sehr lange brauchen bis Windows 10X auf „klassische Hardware“ Funktionieren wird. Vor allem werde ich mir kein Gerät kaufen wo nur Windows 10X drauf laufen kann, so schnell wie das jetzt mal in der Entwicklung vorangetrieben wird landet das auch wieder in der MS Tonne.
    Natürlich ist es nicht einfach, trotzdem machbar. Wenn aber ein so neues OS, dann bitte ohne Altlasten. Betr. Arroganz von Apple: Richtig, die haben sie. Ich möchte da aber an gewisse Zeiten erinnern, wo Microsoft nicht minder Arroganz auftrat und die absolute Freiheit hat man auch unter Windows nicht. Darum: Weg mit Altlasten oder sein lassen. Wer 32Bit braucht, "altes" Windows, Win10X nur 64Bit.
    Ich möchte darauf hinweisen das Win32 und 32Bit nicht direkt mit einander zu tun haben. Win32 ist die Name für die APIs (bzw. Programmier Model) aus "alte Zeiten", einen Desktop Anwendung ist eigentlich gleich mit einen Win32 Anwendung zu stellen, und kann ohne Problemen 64 Bit sein!!
    Sehe Windows API - Wikipedia
    Alternativ gibt es UWP, welches für reine Microsoft Store apps ist.
    Anders gesagt, es gibt mehr Win32 Anwendungen als andere...
    Wenn sie nicht Win32 Support einbauen würden, würde auf Windows fast nichts mehr laufen (mit Ausnahmen der Store Apps) und das neue MSIX Paket hätte dann auch keinen direkten Sinn (zumindest nicht so wie es gedacht ist). Mit MSIX kann man es ja als Win32 und Store App ausliefern, wie man es dann eben will. Wenn aber Win32 (wie viele von euch sagen) eingestellt werden soll, bringt die Win32 Unterstützung bei MSIX nichts.
    Win32 muss bleiben, sind ja nur die klassischen Windows Programme (auch 64Bit). Ich finde aber, dass in so einem Container dann nicht indirekt das alte Windows laufen soll, da es meines Erachtens nichts bringt.
    Meiner Meinung nach, sollte das Programm im Container ausgeführt werden, dann, wenn man von einem im Container ausgeführten Programm was speichern will, sollte es schon auf das eigentliche System oder eine separate Partition gespeichert werden, nicht im Container. Meiner Ansicht nach wäre das ansonsten nämlich sinnlos.
    Und ein neues System (auf CoreOS Basis) macht sicher viel anders und schneidet sicher auch alte Zöpfe ab, aber Win32 darf auf keinen Fall zu diesen alten Zöpfen gehören, die abgeschnürten werden.
    Ich warte dann lieber auf Windows 10Y. Oder Z.
    Sollte Windows 10 nicht eigentlich das letzte Windows sein?
    Was sind das eigentlich für "Container"? Sowas wie Docker? Aber Docker ist doch keine Emulation sondern nur ein "Sicherheitskäfig" für die darin laufende Applikation?
    Und da haben wir doch den waren Grund, für das Verschieben von Surface Neo und W10X. Die Corona Pandemie wurde als eine willkommene Möglichkeit aufgefasst, das System noch weiter zu verbessern und ein weiter verbessertes Produkt 2021 zu präsentieren. An W10X wird für MS kein Weg vorbei führen, davon hängt die Zukunft im OS-Segment für Consumer ab.
    Das es nicht "schnell" ist kann ja nur eigentlich an der Bildschirmdarstellung liegen. Wenn die ueber RDP erfolgt ist der Overhead halt schon gross. Da braeuchte es GPU-Treiber die eine "Partitionierung" auf Bildschirmbereiche vornehmen koennen...
    -
    Ansonsten bin ich der Meinung: who cares? Wenn Microsoft seine eigenen Produkte "nativ" auf W10X zum laufen bekommt und somit insbesondere Microsoft 365 nicht im Container laeuft - dann muss man sich halt eine schnellere Kiste anschaffen wenn man denn wirklich der Meinung ist das W32 zu langsam ausgefuehrt wird.
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    Wer sich so ein Neo etc. anschafft, der ist doch in Wirklichkeit einfach froh das die W32 Sachen ueberhaupt "mitnehmbar" sind und wird angesichts des Formfaktors da eher ueber "langsam" hinwegsehen...
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    Wirklich spannend ist die Frage: wenn UWP "wegfaellt" bzw. mit W32 zusammengefasst wird - was ist das Neue "Native" unter W10X?
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    Was Apple und MacOS (ehemals X) angeht: die sind echt das Allerletzte. Es ist schon oefters vorgekommen das im Zuge von API-Aenderungen einfach Calls weggefallen sind so das alte Software nicht mehr lief.
    Der traurige Witz an der Sache ist aber: Apple hatte von Anfang an die Technologie (Umbrella-Frameworks) das die einen "magischen" Kompatibilitaetsmodus haetten implementieren koennen. D.h. einfach (angepasste) alte Versionen der Frameworks installiert lassen, jedes Programm wuerde sich automatisch (!) die richtige Version aussuchen.
    Aber so ist halt Apple: der Geldspeicher wiegt mehr als der Kunde.
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    @ansorgj: wie Du geschrieben hast wird bei Docker nicht wirklich virtualisiert (es sei denn auf Windows 10 wenn WSL 2 benutzt wird :-) . D.h. kannst Du dort zu root hin "ausbrechen" hast Du vollen Zugriff auf das System. Eine echte (hardware) Virtualisierung ist mit relativ viel Overhead fuer die CPU verbunden wenn zwischen den virtuellen Instanzen oder zum Host hin gewechselt wird.
    Wo Docker wirklich sicher betrieben wird, laueft dann noch Docker in einer VM - ist halt mehr Aufwand bei der Planung welche Dienste in welcher Docker VM laufen sollen...
    -
    Zum Schluss: ja schade das Microsoft sich damals nicht Sun gekauft hat. Da haette man nicht nur das weltbeste OS mit (Open)Solaris bekommen das beim Stand vor 10 Jahren mit Zonen, ZFS, Crossbow, DTrace etc. ein heutiges Linux mit Docker wie "Gefrickel" aussehen laesst. Und: es ist das einzige was "lightweight" Virtualisierung wirklich sicher hinbekommt.
    Gut: die Mitarbeiter die dann beim Kauf durch Oracle gekuendigt haben haetten das sicher auch im Falle von Microsoft getan. Z.B. die Leute von Joyent (SmartOS, node.js).
    Der Witz waere aber gewesen: Sun haette es zum Nulltarif gegeben wenn Microsoft das Java-Geraffel dann an Oracle weiterverkauft haette :-)
    Fembre

    Sollte Windows 10 nicht eigentlich das letzte Windows sein?

    Ich zitiere mal einen bekannten Politiker: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?" ;)
    Walhallas.Voice
    @[email protected]
    Ich befürchte das du recht behältst mit dem "also nie", obwohl ich es mir ehrlich gesagt anders wünschen würde.

    Natürlich wünsche ich mir auch das Gegenteil.
    Was war ich im Oktober 2019 "geflashed", nur leider holt mich Microsoft so langsam wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
    A never ending story. :gaehn
    Ganz lustig, wie hier immer alle die Altlasten los werden möchten ohne zu bedenken, was dann alles plötzlich nicht mehr geht, und damit sind zB. auch Dinge außerhalb des PCs gemeint, die bestimmte Netzwerkprotokolle brauchen, die dann eben auch weg wären. Schaltet doch mal bei eurem aktuellen Windows alles ab, was ihr als alt empfindet (sofern möglich). Würde mich echt mal interessieren wie schnell das dann bei den meisten wieder an sein wird, weil einfach fast nichts mehr geht.
    Solche Systeme wie Windows 10X sind generell für den Consumer gemacht, der nichts anderes macht als Videos zu schauen, zu surfen und zu shoppen... usw. Man könnte auch sagen es ist eine etwas größere Form des Smartphones, denn mit Arbeit haben diese Geräte nicht wirklich etwas zu tun, da ja generell auch leistungsmäßig so gut wie nichts darauf läuft.
    Anders sieht es aus, wenn es mal so kommt, dass man seine Arbeitsumgebung auch so streamen kann, was dann so ähnlich ist wie man es jetzt mit den Spielen bereits im Anfangsstadium kann.
    Bis dahin ist das nichts anderes als ein großer Test, der natürlich auch fehl schlagen kann, wie bei Windows 10S.
    Klingt alles wie bei der "magischen" Emulation bei W10onARM. Von mir aus sollen sie die alten Zöpfe endlich mal abschneiden und dem Kind einen anderen Namen geben. Aber das Problem ist natürlich, dass der Großteil der Nutzer Windows immer noch genau so benutzen will, wie es seit Win95 geht. Und wenn es davon abweicht, wird es von der "Fachpresse" zerrissen. Es ist wirklich ein Trauerspiel.
    Dabei würde der normale 0815-Nutzer wahrscheinlich ohne Probleme nur mit UWAs und PWAs auskommen, sie wollen es eben nur nicht.
    @.Bernd
    du verstehst was falsch. Win32 ist nicht 32bit. Win32 sind alle klassischen Windows Programme (also alles außer die Apps aus dem Store). Diese Win32 Programme werden unterstützt, wobei 32bit ausgestorben ist bzw. noch am aussterben ist. Von Windows 10 zum Beispiel werden keine 32bit Programme mehr veröffentlicht und Windows 10 selber wird auch nur mehr als 64bit angeboten, aber Win32 wird unterstützt, da 32bit nicht gleich Win32 ist.
    Wenn du eine Begründung hast, dass es anders ist, dann sag sie mir bitte, muss aber glaubhaft und technisch begründet sein, nicht nur eine Behauptung
    Dabei würde der normale 0815-Nutzer wahrscheinlich ohne Probleme nur mit UWAs und PWAs auskommen, sie wollen es eben nur nicht.

    Dieser 0815-Nutzer den du da beschreibst braucht gar kein Windows, dem reicht irgend ein Ubuntu Derivat mehr als aus.
    Echtes Windows ist für Power-User, nicht zu verwechseln mit Konsolen-Freaks.
    Die ersteren arbeiten mit ihrem System, die letzteren arbeiten an ihrem System.
    Von mir aus sollen sie die alten Zöpfe endlich mal abschneiden und dem Kind einen anderen Namen geben. Aber das Problem ist natürlich, dass der Großteil der Nutzer Windows immer noch genau so benutzen will, wie es seit Win95 geht.

    Und das zurecht.
    Wen du was neues (wulgo Inkompatibles) haben willst installiere dir ein Linux oder kauf ein Mac.
    Und wenn es davon abweicht, wird es von der "Fachpresse" zerrissen.

    Und das ist auch gut so.
    Diese modernen Trends von allem nur eine Deppen Version anzubieten ist wirklich furchtbar.
    Ich habe neulich ein Youtuber gesehen dar hat doch echt gemeint normale User sollten nicht VLC benutzen weil es zu viele Features hat. WTF?!
    Die Industrie will unmündige Konsumenten, und hat schon vor einiger zeit den Power-Usern den krieg erklärt.
    Windows X ist wen ich das so mal direkt sagen darf ein Deppen Betriebssystem das ist ja nicht mal mehr sinnvoll zum multitasken zu benutzen, mit dieser bescheuerten Fixierung auf Full-Screen Apps.
    Ist ja fast wie ein Neuaufguss von Windows 8. Es ist wirklich ein Trauerspiel.
    Ich habe neulich ein Youtuber gesehen dar hat doch echt gemeint normale User sollten nicht VLC benutzen weil es zu viele Features hat. WTF?!

    So ganz falsch finde ich das gar nicht. VLC ist ein aufgeblähtes Teil mit Funktionen, die kaum ein Mensch braucht. Leider ist es quasi der einzige Player, aus Mangel an Alternativen. Sonst würde ich liebend gern etwas anders nutzen (buggig ist das Teil nämlich auch ganz schön...).
    Ist ja schön, dass diese schlanken Programme für dich nichts sind, aber, das heißt nicht, dass die Allgemeinheit genauso denkt. Nicht umsonst ist gerade die Simplizität von Mac OS bei vielen so beliebt. Der Otto-Normal-Nutzer braucht in der Regel nicht hunderttausend Funktionen. Das Programm muss nur machen, was auf der Verpackung steht.
    Ist ja schön, dass diese schlanken Programme für dich nichts sind, aber, das heißt nicht, dass die Allgemeinheit genauso denkt. Nicht umsonst ist gerade die Simplizität von Mac OS bei vielen so beliebt. Der Otto-Normal-Nutzer braucht in der Regel nicht hunderttausend Funktionen. Das Programm muss nur machen, was auf der Verpackung steht.

    Nun aber wo führt das bitte hin? Doch zu einer Welt in der anspruchsvolle Programme gar nicht mehr entwickelt werden aus Mangel an einer verwertbaren Nutzerbasis.
    Schlank heißt nun ein mal Feature arm, damit kann man nicht viel anfangen.
    IMHO wäre der richtige weg die Programme so auszulegen das es einen Simplen Modus und einen Experten Modus gibt. Damit wären alle User glücklich.
    Du unterstreichst so sehr das diese modernen Programme die nichts könne nichts für mich sind, ich bin da aber wohl bei weitem nicht der einzige der diesen so genannten Apps nichts abgewinnen kann, den wie erklärst du dir den Flop von Windows 8, noch mehr RT, so wie Windows 10 S, und ich prophezeie dir Windows 10 X wird auch ein Flop.
    Ich gehe davon aus das die Menge an Nutzern welche auf Apps stehen von Apple weitestgehend abgegriffen ist und der überwiegende Rest der Nutzer (sofern sie nicht in die Kategorie "Chromebook reicht aus" fallen) vernachlässigbar gering ist.
    Der Krux an der Sache ist IMHO das diese App Consum Nutzer besonders lukrativ sind und MSFT versucht hier einfach Menschen die nicht so sind Zwangs- zu konvertieren, und das wird nach hinten los gehen.
    Ich habe mit dieses Windows X im emulator natürlich angeschaut, und es ist der letzte Dreck, ungeachtet der UI ist es zugenagelter Mist der den Besitzer entmündigt. Genau so wie ein nicht gerootetes Android.
    @DavidXanatos: Wenn mein Kommentar dich irgendwie persönlich getroffen hat, will ich mich entschuldigen.
    Ich übertrag mal kurz deine Argumentation auf ein Beispiel: Früher waren Betriebssysteme in der Ein- und Ausgabe textbasiert. Doch dann gab es plötzlich eine grafische Ausgabe mit Fenstern. Und wer hat nochmal diesen (damligen neumodischen Trend mitgemacht? Ach ja, Microsoft! Und es war der Grundstein für ihren damaligen Erfolg. Aber laut deiner Argumentation war es ein Fehler seitens Microsoft. Ich hoffe du sieht anhand dieses kleinen Beispiels, wie wenig differenziert deine Aussage war.
    DavidXanatos
    Nun aber wo führt das bitte hin? Doch zu einer Welt in der anspruchsvolle Programme gar nicht mehr entwickelt werden aus Mangel an einer verwertbaren Nutzerbasis.

    Naja, entwickelst du als Entwickler Programme für eine nicht vorhandene Nutzerbasis? Die Software muss sich an den Nutzer anpassen, nicht umgekehrt.
    Mal abgesehen davon, dass du sicher auch übertreibst. Es wird immer einen Markt für einfache und auch für fortgeschrittene Software geben.
    @Mamagotchi: Ich bin vom Umstieg auf Windows 10 immer noch ein wenig traumatisiert, deswegen reagiere ich bei dem ganzen Schlankes OS das fast nix kann Thema leicht über ;)
    Ich übertrag mal kurz deine Argumentation auf ein Beispiel: Früher waren Betriebssysteme in der Ein- und Ausgabe textbasiert. Doch dann gab es plötzlich eine grafische Ausgabe mit Fenstern. Und wer hat nochmal diesen (damligen neumodischen Trend mitgemacht? Ach ja, Microsoft! Und es war der Grundstein für ihren damaligen Erfolg. Aber laut deiner Argumentation war es ein Fehler seitens Microsoft.

    Nein, wo habe ich den gesagt das damals wäre ein Fehler gewesen?
    Ich sage ja nicht das "neumodische Trends" per se schlecht sind.
    Sondern was ich sage ist das: Entwicklungen welche die Möglichkeiten der Nutzer einschränken schlecht sind.
    Von CLI zu GUI, in der man wen man will/braucht immer noch eine CLI aufmachen kann geben den Nutzern nur mehr Möglichkeiten an die Hand.
    Aber Entwicklungen hin zu schlanken Programmen bedeuten der Nutzer verliert Möglichkeiten.
    Und das ist wie ich finde schlimm.
    Man muss immer weg von weniger Möglichkeiten/Freiheit hin zu mehr Möglichkeiten/Freiheit.
    Am Beispiel von Windows 8, wen MSFT alles was in Windows 7 schon drin war in 8 drin gelassen hätte also Start Menu, nicht kastriertes Network Connection Center, etc... hätte sich kaum jemand aufgeregt und Win 8 wäre nicht so spektakulär gescheitert.
    Menschen gehen auf die Barikaden wen man versucht ihnen etwas weg zu nähmen, nicht aber wen man ihnen zusätzliche Optionen anbietet welche sie bei nicht gefallen Vollkommen ignorieren können.
    Aus MSFT's Standpunkt war es natürlich nötig die Sachen raus zu kastrieren damit die User das Neumodische Zeugs benützen müssen und dann fleißig Apps kaufen. Ist natürlich schief gegangen. MSFT wird genau so wenig den neuen Nutzer erfinden wie die UDSSR den neuen Menschen erfinden konnte.
    Aber die werden es befürchte ich wieder und wieder probieren.
    Nun das MSFT mit Windows kein so großes Geld mehr macht und sie sich aus ihrem Cloud Geschäft finanzieren, befürchte ich das sie um so mehr mit der Brechstange versuchen werden die Windows Nutzer zu etwas um zu erziehen was die meisten von ihnen einfach nie sein können.
    @chakko
    Naja, entwickelst du als Entwickler Programme für eine nicht vorhandene Nutzerbasis?

    Na eben nicht und das ist das Problem für Sachen welche nur eine sehr geringe Nutzerbasis braucht.
    Die Software muss sich an den Nutzer anpassen, nicht umgekehrt.

    Sehe ich absolut nicht so, es ist viel mehr ein sich gegenseitig an einander anpassen.
    Mal abgesehen davon, dass du sicher auch übertreibst. Es wird immer einen Markt für einfache und auch für fortgeschrittene Software geben.

    Glaube ich nicht manche Nutzungsszenarien sind zu sehr Nische um eine eigene Software zu tragen, sie sind am besten irgendwo in den erweiterten Optionen, eines sich im allgemeinem an eine breitere Nutzerbasis richtenden Programms, unter zu bringen.
    IMHO ist das Konzept von Programmen welche sich an eine breite Nutzerbasis richten aber zugleich mit Zusatzoptionen für die Randfälle daher kommen am besten.
    Manche Sachen fangen ja erst als exotisches Spinner-Feature für durchgeknallte und werden dann aber irgendwann Mainstream.
    Wenn man diese Sachen nicht in Programmen drin hat welche sich an die Massen an Nutzern richten nimmt man den Nutzern die Gelegenheit potentiell großartige neue Möglichkeiten zu entdecke.
    Und dieses Modell war doch recht lange sehr verbreitet.
    Erst mit der einsetzenden App'fizierung und Apple'isierung der IT ist es auf einmal von Nachteil viel zu können WTF?!
    Das erinnert mich an solche Idiotien das gut in der schule zu sein nicht cool sein soll.
    Tatsache ist einfach je mehr man kann um so mehr Möglichkeiten man hat um so besser.
    @DavidXanatos: Hui da hast du aber viel geschrieben. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir größtenteils einfach anderer Meinung sind. Sonst ufert die Diskussion hier noch aus. ?
    Mit dieser Ansicht bin ich auch verbleiben, nach Lesen des Posts. :) Völlig anderer Meinung.
    Bei einem neuen Betriebssystem wird also offenbar einzig das Nachstellen des alten Betriebssystems betrachtet und der Mut, Neuem zu begegnen ist der Angst gewichen, seine alten Programme nicht mehr nutzen zu können?
    Es muss keiner seine funktionierende Hardware mit einem neuen Betriebssystem bespielen. Weder mit WindowsX noch mit macOS Catalina. (Im übrigen wurden seit Windows10-Start vier weitere macOS ausgerollt. Und wo gearbeitet wird, fallen Späne und alte Werkzeuge wie 1996er Print-Spooler auf den Schrott ;-) )
    Was würde denn dagegen sprechen, mit WindowsX "remote" auf Windows 10 zuzugreifen, um die "alten Programmschätzchen" zu nutzen, bis nativer Ersatz da ist?
    Baumg.P
    Von Windows 10 zum Beispiel werden keine 32bit Programme mehr veröffentlicht und Windows 10 selber wird auch nur mehr als 64bit angeboten, aber Win32 wird unterstützt, da 32bit nicht gleich Win32 ist.
    Du verstehst aber auch etwas falsch. 32-Bit-Programme gibt es weiterhin und auch Windows 10 wird es weiterhin als 32-Bit-Version geben. Nur den OEM-Partnern bietet Microsoft keine 32-Bit-Version mehr an. Ob davon auch die Systembuilder-Lizenzen betroffen sind, weiß ich nicht. Aber es dürfte für einen OEM kein Problem darstellen eine "64-Bit"-Lizenz zu kaufen, sich ein Installationsimage der 32-Bit-Version zu besorgen und dann selbst eine 32-Bit-Version auf die zu verkaufenden Rechner aufzuspielen und zu aktivieren. Microsoft wird nämlich jetzt nicht damit anfangen die Lizenzen an die Architektur zu binden.
    Außerdem ist es für den Abgesang von 32 Bit noch etwas zu früh. Es laufen noch einige Programme inkl. manche Windowskomponente in 32 Bit. Ob die jeweiligen Programmierer eine Umstellung planen, weiß ich nicht. Notwendig wird die eher nicht sein, denn Microsoft wird die Unterstützung für 32-Bit-Programme nicht so schnell aufgeben.
    DavidXanatos
    Am Beispiel von Windows 8, wen MSFT alles was in Windows 7 schon drin war in 8 drin gelassen hätte also Start Menu, nicht kastriertes Network Connection Center, etc... hätte sich kaum jemand aufgeregt und Win 8 wäre nicht so spektakulär gescheitert.
    Menschen gehen auf die Barikaden wen man versucht ihnen etwas weg zu nähmen, nicht aber wen man ihnen zusätzliche Optionen anbietet welche sie bei nicht gefallen Vollkommen ignorieren können.
    Menschen gehen überhaupt nicht auf die Barrikaden. Das waren einfach nur die Medien. Der Mensch an sich läßt sich gerne lenken und rennt Autoritäten hinterher. Das Startmenü von Windows hat sich in der Funktion seit Windows 95 nicht verändert. Nur das Design wurde angepaßt. Was an dem von Windows 8 so schlimm gewesen sein soll, ist nicht nachvollziehbar. Wer im Startmenü etwas sucht, braucht dabei nicht den Desktop zu sehen.
    @Mamagotchi
    @chakko
    Der Sinn von Diskussionen ist sich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen und diese zu ergründen.
    Mich würde z.B. interessieren wieso ihr ja offenbar den weg von mehr Möglichkeiten/Features zu weniger Möglichkeiten/Features als gut empfindet?
    Wieso soll es gut sein wen die Software weniger kann? Da kann man sich gleich das Upgrade komplett sparen.
    Bei einem neuen Betriebssystem wird also offenbar einzig das Nachstellen des alten Betriebssystems betrachtet und der Mut, Neuem zu begegnen ist der Angst gewichen, seine alten Programme nicht mehr nutzen zu können?

    Das hat mit Angst nichts zu tun, das ist reinste Vernunft, wieso sollte ich auf etwas verzichten auf das ich angewiesen bin?
    Alle meine Software ist klassische win32 Software davon läuft nix unter Windows X nativ.
    Und wieso diese Pathologisierung abweichender Meinungen, hast du keine Argumente?
    Es muss keiner seine funktionierende Hardware mit einem neuen Betriebssystem bespielen.

    Also irgendwie doch! Da wäre einer seist das Sicherheitsargument was bei einem Betriebssystem nicht so einfach von de Hand zu weisen ist als wie bei sonstiger Software.
    Oder würdest du ein un gepatchtes Windows 7 ans Internet lassen?
    Zudem will ich dann alle paar Jahre doch eine neuere bessere schnellere CPU, GraKa, etc... Spätestens dann kann es sein das ohne neues Betriebssystem es nicht geht.
    Es wäre aber eine Katastrophe sich ein neues System zu zu legen und dann läuft 90% meines Software Katalogs nicht drauf.
    Was würde denn dagegen sprechen, mit WindowsX "remote" auf Windows 10 zuzugreifen, um die "alten Programmschätzchen" zu nutzen, bis nativer Ersatz da ist?

    Wen du das so sagst wäre da vor allem die viel höhere Strom Rechnung. Und was machst du mit Laptops den alten immer an Zuhause stehen lassen? Das geht nur mit gutem Internet überall, oder du muss mit 2 Laptops durch die Gegend laufen, toll.
    Wen schon dann das alte System in eine VM, aber wen die alte Software GPU Leistung braucht wird das unter Windows nichts.
    Da müsste man das unsägliche WindowsX gleich in die Tonne treten und sich ein linux mit VM die GPU-Passthrough beherrscht einrichten.
    Und ganz ehrlich der einzige Grund wieso ich immer noch Windows benutze ist die Kompatibilität, würde meine Software unter Wine auf linux akzeptabel laufen und/oder würde GPU-Passthrough an meinem Laptop gehen wäre Windows für mich Geschichte.
    Ich sehe wirklich keinen Grund Windows X zu benutzen wen es mit klassischen Windows Anwendungen schlechter zurechtkommt als kUbuntu mit einer Windows VM drauf.
    Wer im Startmenü etwas sucht, braucht dabei nicht den Desktop zu sehen.

    Sagt wer?
    Vielleicht will ich ein laufenden Film im Augenwinkel behalten oder irgend was anderes. Siehst du diese bevormundende das brauchst du nicht Mentalität ist wirklich furchtbar. Was ich brauche weiß am besten immer noch ich.
    DavidXanatos

    @chakko
    Der Sinn von Diskussionen ist sich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen und diese zu ergründen.
    Mich würde z.B. interessieren wieso ihr ja offenbar den weg von mehr Möglichkeiten/Features zu weniger Möglichkeiten/Features als gut empfindet?
    Wieso soll es gut sein wen die Software weniger kann? Da kann man sich gleich das Upgrade komplett sparen.

    Du hast einfach den Punkt nicht verstanden. Es geht nicht darum, ob ich es persönlich als gut empfinde wenn Features wegfallen. Es geht darum Software an die Kundschaft anzupassen. Und, vor allem, an den Otto-Normal-Verbraucher, und Mainstream-PC-Nutzer. Und, wenn dann bei der Erhebung von Datenmetriken auffällt, dass der nur 10% der im Programm untergebrachten Features wirklich nutzt, dann macht es überhaupt keinen Sinn diese überflüssigen Features anzubieten.
    Ich denke, du siehst das einfach viel zu sehr aus deiner Warte. Und, weil du dir diese vielen Features wünscht, findest du es ungerechtfertigt, dass die Entwickler diese Features nicht mehr einbauen. Du hast das schöne Beispiel VLC genannt. Wer bitte schön nutzt im VLC Netzwerkstreams, wer nutzt die zig Audio- und Video-Effekte, wer braucht die Optionen in dem erweiterten Einstellungs-Dialog? Das ist Nerd-Kram. Wie einfache Player aussehen siehst du an der Filme & TV App in Windows 10, oder dem Video-Player der Gnome-Umgebung. ;) Ob das so abgespeckt sein muss ist wieder eine andere Sache. Aber... der Trend geht hin zu den einfachen Apps. Nochmals, weil Otto-Normal-Verbraucher in der Regel nicht mehr benötigt. Ich sehe das auch nicht als Abkehr von den Nerds, denn, die bekommen mit dem VLC immer noch einen Player, in dem sie alles machen können... was Otto Normalo eben nie im Leben braucht.
    @Mamagotchi
    @chakko
    Der Sinn von Diskussionen ist sich mit anderen Meinungen auseinander zu setzen und diese zu ergründen.
    Mich würde z.B. interessieren wieso ihr ja offenbar den weg von mehr Möglichkeiten/Features zu weniger Möglichkeiten/Features als gut empfindet?
    Wieso soll es gut sein wen die Software weniger kann? Da kann man sich gleich das Upgrade komplett sparen.

    Aus meiner Sicht sollte Software eher wenig können, aber das was sie kann eben gut. Und als User will ich mich auch nicht durch irgendwelche Einstellungsmenüs durchwälzen. Die Anwendung soll einfach funktionieren. Selbiges beim OS. Das OS soll out of the box funktionieren und ich möchte nicht erst stundenlang Einstellungen tätigen, bis ich das Gerät halbwegs verwenden kann.
    Aus Sicht einer anderen Perspektive (z.B. Systemadministrator) ist so ein OS natürlich ein absoluter Albtraum. Aber W10X ist ja explizit für Consumer. W10 bleibt weiterhin für den professionellen Bereich vorbehalten. Ist also eine Win-Win-Situation.
    Windows 10 X macht aus einem All-Purpose-Computer ein Appliance-Bundle.
    Sprich: das was drauf laeuft (ohne W32-Container) ist wesentlich einfacher zu bedienen und in einen neuen Workflow integriert.
    Und das auch noch mit dem Vorteil sich nahtlos in die Firmen-Domaene zu integrieren etc.
    Letztendlich wird ja keiner gezwungen Windows 10 X zu benutzen. Aber wenns es Zeit spart und mehr Spass macht - dann steht dem Markterfolg nichts im Weg.
    @DavidXanatos
    Vernunft heißt, never touch a running system. Es spricht alles für weitere Updates und Entwicklung von Windows 10, weil sie die x86-Architektur unterstützt. Die Smartphone-Schiene brachte die ARM-Architektur ins Rennen. Diese als OS-Hersteller zu vernachlässigen ist keine gute Idee. Wie meines Erachtens auch der Versuch, x86-Code zu emulieren. Die Zeit und das Geld wäre in native Windows X-Funtionalität besser investiert, um Tablet und Touch ernsthaft umzusetzen.
    Die Stromrichtung zeigt eher in die Gegenrichtung; Ein Tablet verbraucht weniger, erschlägt einen Großteil der Alltagsaufgaben und der V8 Bigblock wird artgerecht nur zum Spielen rausgelassen ;-)
    chakko
    Wie einfache Player aussehen siehst du an der Filme & TV App in Windows 10, oder dem Video-Player der Gnome-Umgebung. ;) Ob das so abgespeckt sein muss ist wieder eine andere Sache. Aber... der Trend geht hin zu den einfachen Apps. Nochmals, weil Otto-Normal-Verbraucher in der Regel nicht mehr benötigt. Ich sehe das auch nicht als Abkehr von den Nerds, denn, die bekommen mit dem VLC immer noch einen Player, in dem sie alles machen können... was Otto Normalo eben nie im Leben braucht.

    Fragt sich aber doch wie lange der VLC bestehen wird wen die Otto-Normal-Verbraucher Nutzerbasis weg fällt?
    Das ist das Problem, wen kaum jemand mehr VLC benutzt weil schlanker ist mehr in Mode, wird es das mit dem VLC gewesen sein.
    Abgesehen davon wie sollen sich noobs zu geeks entwickeln wen Sie gar nie mit Software in Berührung kommen die mehr kann als nur das absolute Minimum?
    Ich finde diesen minimalistischen Ansatz bei Software auch aus pädagogischer Sicht falsch, wenn man jungen Leuten nur Idioten Software vorsetzt dann haben sie keine Gelegenheit sich zu selbstbestimmten PC Benutzern zu entwickeln.
    Mamagotchi
    Aus Sicht einer anderen Perspektive (z.B. Systemadministrator) ist so ein OS natürlich ein absoluter Albtraum. Aber W10X ist ja explizit für Consumer. W10 bleibt weiterhin für den professionellen Bereich vorbehalten. Ist also eine Win-Win-Situation.

    Bist Du dir wirklich sicher das MSFT sich das auf Dauer antut ein OS speziell für den professionellen Bereich anzubieten, jetzt da deren Kerngeschäft nicht mehr Windows ist?
    Ich sehe das viel eher so das es darauf hinausläuft das MSFT auf lange sich nur noch Core Server und Windows X anbieten wollen und das war es aber auch.
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