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Bisher günstigstes Surface: Das Surface Laptop SE kommt für 299 Euro nach Deutschland

Bisher günstigstes Surface: Das Surface Laptop SE kommt für 299 Euro nach Deutschland

Im November 2021 hatte Microsoft das Surface Laptop SE in den USA vorgestellt. Ein knappes Jahr später kommt das bisher günstigste Surface nach Deutschland: Ab dem 8. Dezember ist es ab 299 Euro zu haben, allerdings nicht im regulären Einzelhandel.

Genau wie in den USA ist das Surface Laptop SE ausschließlich auf den Bildungsmarkt ausgerichtet und muss über entsprechende Fachhändler und Partner bezogen werden.

Dem Preis entsprechend ist die Ausstattung des Surface Laptop SE spartanisch: Das 11,6 Zoll große Display hat ein für Surface-Geräte ungewöhnliches Seitenverhältnis von 16:9 mit einer Auflösung von 1366×768 Pixel. Als CPU dient je nach Modell ein Intel Celeron N4020 oder N4120, es gibt 4 oder 8 GB RAM und 64 oder 128 GB eMMC-Nutzspeicher.

Microsoft verspricht jedoch, bei der Tastatur keine Abstriche gemacht zu haben, sie soll das gewohnt erstklassige Tippgefühl bieten, und auch bei der 720p Webcam soll es sich nicht um ein Spar-Modell handeln. Die Akkulaufzeit ist mit „bis zu 16 Stunden“ angegeben.

Das Surface Laptop SE ist außerdem auf Reparierbarkeit ausgelegt: Bildschirm, Batterie, Tastatur und sogar das Motherboard lassen sich austauschen, wie dieses Video demonstriert:

Betriebssystem: Windows 11 SE

Als Betriebssystem kommt auf dem Surface Laptop SE das namensgebende Windows 11 SE zum Einsatz. Dabei handelt es sich einmal mehr um eine modifizierte „Light-Version“ von Windows. Es fehlt beispielsweise der Store, außerdem starten Programme standardmäßig im Vollbildmodus und es lassen sich maximal zwei Programme nebeneinander anzeigen. Die Office-Programme Word, PowerPoint, Excel und OneNote sind vorinstalliert, auch OneDrive und Teams sind integriert. Die PC-Einstellungen und der Explorer sind ebenfalls „beschnitten“, um das System für Schüler besonders einfach zu halten.

Verwaltet wird Windows 11 SE über Microsoft Intune for Education, die Installation von Programmen, Updates und weitere Richtlinien werden hierüber gesteuert.

Definitiv also kein Gerät für private Endkunden, auch wenn es sicher Mittel und Wege geben wird, das Gerät zu beziehen und es mit einem „normalen“ Windows 11 zu bespielen. Ob das angesichts der Spezifikationen eine gute Idee ist, steht auf einem anderen Blatt.

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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