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Chrome Browser: Google setzt künftig auf gestaffelten Rollout

Chrome Browser: Google setzt künftig auf gestaffelten Rollout

Ab der Version 110 wird die stabile Version von Google Chrome nicht mehr sofort in die Breite gestreut, sondern vorab an eine kleine, zufällig ausgewählte Zahl von Nutzern ausgeliefert.

Mit diesem gestaffelten Rollout will Google die Qualität von Chrome verbessern. Wenn nach dem Release Fehler erkannt werden, kann man reagieren, noch ehe sich diese zu einem Flächenbrand entwickeln.

Das heißt aber nicht, dass die Veröffentlichung für die Allgemeinheit später erfolgt, es bleibt bei der Version 110 wie geplant dabei, dass diese am 7. Februar zur Verfügung steht. Eine knappe Woche vorher, am 1. Februar, soll die „Early Preview“ verteilt werden, heißt es auf dem Chrome Developer Blog (via Deskmodder).

Die zufällig ausgewählten Personen, werden damit quasi zu unfreiwilligen Testern, allerdings dürfte das Risiko gering sein, da es sich ja ohnehin bereits um die finale Version handelt.

Im Microsoft-Umfeld ist uns diese Vorgehensweise alles andere als neu, im Gegenteil, sie ist eher die Regel denn die Ausnahme. Microsoft geht mit Ausnahme der Patchday-Updates grundsätzlich so vor, dass neue Versionen von Programmen in mehreren Wellen ausgerollt werden.

 

Über den Autor

Martin Geuß

Martin Geuß

Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zuhause. Seit 15 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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