Chromium: Google schränkt Zugriff auf private Schnittstellen für andere Browser ein

Chromium: Google schränkt Zugriff auf private Schnittstellen für andere Browser ein

Wenn ihr mit einem alternativen Chromium-Browser unterwegs seid, der über keinen eigenen Sync wie Opera, Microsoft Edge, Vivaldi oder Brave verfügt, könntet ihr ab dem 15. März Probleme bekommen. Google hat bei einer eigenen Untersuchung festgestellt, dass alternative Browser von Drittanbietern unter Umständen in der Lage waren, diverse Funktionen wie den Chrome Sync in ihre eigenen Produkte zu integrieren, die sonst nur für Google Chrome vorgesehen waren. Die Nutzer konnten sich dort also mit ihrem Google-Account anmelden und Daten wie die Bookmarks synchronisieren.

Der Zugriff auf die entsprechenden Schnittstellen wird Google nun ab Mitte März in Chromium einschränken. Nutzer, die bereits zuvor mit ihrem Google-Account in den Browsern eingeloggt waren, können lokal und über Googles Webplattform weiterhin auf ihre Daten zugreifen oder sie über Google Takeout herunterladen. Für Nutzer der anderen vier großen Chromium-Browser hat das aber keine Auswirkungen. Microsoft, Opera und Vivaldi haben eigene Sync-Dienste implementiert, während Brave einen komplett dezentralen Ansatz ohne Cloud verfolgt.

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Kevin Kozuszek
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Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden, daneben schlägt mein Herz aber auch für die OpenSource-Welt, wo mein besonderes Interesse der Mozilla Foundation gilt. Wenn ich mich mal nicht mit Technik beschäftige, tauche ich gerne in die japanische Kultur mit all ihren Facetten ab oder widme mich einem meiner zahlreichen anderen Hobbies.
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