Connected e-Roadtrip: Hyundai gibt Infos zum Kona EV bekannt

Connected e-Roadtrip: Hyundai gibt Infos zum Kona EV bekannt

Erst vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, den Hyundai Ioniq Elektro auf Herz und Nieren zu testen. Meine Eindrücke könnt Ihr hier und hier nachlesen. Ein Knackpunkt ist die – manchmal – zu geringe Reichweite. Im Test konnte ich mit dem 28kWh Akku des Ioniq Elektro eine Reichweite von 219 Kilometern erreichen (Werksangabe sind 280 Kilometer). Der Ioniq ist seit Ende 2016 auf dem Markt erhältlich, die Entwicklung in Sachen Akkukapazität geht jedoch schnell weiter.In Kooperation mit dem Lieferanten LG Chem hat Hyundai nun den neuen Kona Elektro für den deutschen Markt angekündigt.

Dieses Auto ist ein Kompakt-SUV. Es konkurriert unter anderem mit dem VW T-Roc. Die Außenlänge beträgt Innenstadt-freundliche 4,18 Meter. Fahrer und Beifahrer sollten ausreichend Platz haben, nur hinten wird es für Erwachsene eng. Dafür ist der Kofferraum mit 332 Litern akzeptabel. Nun bringt Hyundai den Kona in einer elektrischen Version auf den Markt. Es gibt dabei folgende zwei Modelle zur Wahl:

  • Kona Elektro 100kW. Hierbei kommt ein Permanenterregter Synchronmotor mit 100 kW/136 PS zum Einsatz. Dieser wird von einer 39 kWh großen Batterie mit Energie versorgt. Das soll für 312 Kilometer Reichweite nach WLTP-Messung genügen. Kostenpunkt: 34.000 Euro.
  • Kona Elektro 150kW. Der E-Motor leistet hier 150kW/204 PS und beschleunigt das kleine SUV in 7,6 Sekunden vom Stand auf 100 km/h. Als Energiespeicher steht ein 64 kWh großer Akku zur Verfügung. Damit sollen 482 Kilometer Reichweite nach WLTP-Messung möglich sein. Kostenpunkt: 39.000 Euro.

Bei beiden elektrischen Kona-Versionen ist die Ausstattungslinie Trend serienmäßig. Das bedeutet, dass verschiedene Assistenzsysteme, wie City-Notbremsassistenz, Spurhalteassistent und eine Rückfahrkamera samt Parkpiepser hinten immer an Bord sind. Ebenfalls ohne Aufpreis wird ein 8-Zoll Hyundai Navigationssystem mitgeliefert, genauso wie eine Soundanlage von Krell. Auch ein 7-Zoll-Bordcomputer hinter dem Lenkrad, analog zum Ioniq, ist ohne Extrakosten verbaut. Optional sind die folgenden zwei Ausstattungslinien erhältlich:

  • Style. Hierbei sind abgedunkelte hintere Seitenscheiben und Heckscheibe enthalten. Für gute Sicht sorgen Voll-LED-Scheinwerfer (und Rückleuchten). Außerdem sind Stoff-/Ledersitze mit Sitzheizung, ein automatisch abblendender Innenspiegel und ein Regensensor enthalten. Um das Smartphone mit Strom versorgen zu können, befindet sich eine Qi-Lademöglichkeit in der Mittelkonsole. Dazu kommt noch die Wärmepumpe, die empfehlenswert ist, um die Reichweite zu verlängern. Näheres zum Thema Reichweite, findet Ihr hier.
  • Premium. Zusätzlich zum Umfang von der Ausstattung „Style“ kommen hier noch ein Head-Up-Display, sowie weitere Assistenzsysteme. Dazu zählt ein Totwinkel-Warner, ein Querverkehrswarner und ein Stauassistent, der im Stau selbständig die Spur und den Abstand zum Vordermann sowie die Geschwindigkeit (bis 150 km/h) hält. Zudem gibt es Vollledersitze, die neben einer Sitzheizung, auch über eine Sitzbelüftung verfügen.

Die Bestellfreigabe zum Hyundai Kona Elektro steht noch aus, die ersten Kona Elektro-Fahrzeuge werden noch in diesem Kalenderjahr in Deutschland ausgeliefert.

Im Konkurrenzumfeld der E-Autos hat Hyundai mit dem 64 kWh Akku und dem Preis von 39.000 Euro – aktuell – ein konkurrenzloses Angebot. Vergleichbar ist einzig der Opel Ampera-e. Der mit 60 kWh großer Batterie verfügbare Opel stammt noch aus der GM-Ära und wird daher in den USA gebaut. Da der deutsche Autobauer nun bekanntlich an den französischen Konzern PSA verkauft wurde, ist ungewiss, wie viele Ampera-e überhaupt noch gebaut werden. Zudem hatte Opel schon bei Erscheinen des Modells im letzten Jahr den Bestellvorgang kompliziert gestaltet. Das E-Auto kann nicht gekauft, sondern nur geleast werden. Die Werksangabe der Reichweite des Opel beträgt 380 Kilometer. Der Hyundai Kona Elektro hingegen schafft ebenfalls mit 64 kWh Akkumulator 482 Kilometer.

Wenn man den rein elektrischen Kompakt-SUV mit konventionell angetriebenen Brüdern vergleicht, fällt der Preisunterschied auf. Bei einem VW T-Roc mit 150 PS Benzin-Motor, Automatik und in etwa vergleichbarer Ausstattung („Style“-Ausstattungslinie, zusätzlich Navigationsfunktion für Discover Media, Soundsystem beats, Klimaautomatik, Mittelarmlehne, Rückfahrkamera) kommen um die 31.000 Euro zusammen. Insofern muss man bei einer E-Version – noch – mit einem deutlichen Aufpreis beim Neuwagenkauf rechnen.

Quelle: Hyundai

Über den Autor
Claus Ludewig
Ich bin mit Windows 98 aufgewachsen und habe seitdem jede Windows- und Office-Version genutzt. Zum Entspannen dient die Xbox. Neben der engen Verbundenheit zu Microsoft-Produkten, schaue ich auch gerne mal über den Tellerrand hinaus in die weite Welt. Ich interessiere mich für alles, was vier Räder hat. In diesem Sinne nehme ich Euch gerne zu einer Spritztour mit.

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Kommentare
  1. 218 km Reichweite, bei den schönen Wetter zur Zeit. Dürften also um die 100 km im tiefen Winter sein. Ich fahre übrigens das Schwester-Auto als reinen Hybrid.. Kia Niro. Unterschied Winter zu Sommer 5,6 zu 4,2 Liter. Da bei mir die Heizung über die Abwärme läuft, kann man dich vorstellen, wie sehr ein reines e-mobil im Winter abkackt. Und neuere besser Akkus sind Wunschdenken. Da ist die nächsten Jahre nichts in Sicht
    218 km Reichweite, bei den schönen Wetter zur Zeit. Dürften also um die 100 km im tiefen Winter sein. Ich fahre übrigens das Schwester-Auto als reinen Hybrid.. Kia Niro. Unterschied Winter zu Sommer 5,6 zu 4,2 Liter. Da bei mir die Heizung über die Abwärme läuft, kann man dich vorstellen, wie sehr ein reines e-mobil im Winter abkackt. Und neuere besser Akkus sind Wunschdenken. Da ist die nächsten Jahre nichts in Sicht

    Kannst du irgendwie begründen, warum die Heizung im Winter mehr als die Hälfte der gespeicherten Energie verbrauchen soll? Oder ist das nur eine wilde Vermutung von dir?
    LRKN
    Kannst du irgendwie begründen, warum die Heizung im Winter mehr als die Hälfte der gespeicherten Energie verbrauchen soll? ………..

    eigentlich auch logisch. ein Auto mit verbrennungsmotor hat meist eine Lichtmaschine, die den Stromverbraucher im betrieb regelt bzw. bedient.
    ein "stromer" hat die m. W. halt nicht.
    dazu kommt, jeder hat es vielleicht schon mal am auto oder mit dem Mobile erlebt, dass extreme Kälte recht suboptimal für Batterien oder Akkus ist
    @BrainyRP: Die 64 kW Version hat sichere realistische Reichweite von 380 km im Sommer, und an die 300 km im Winter. Da ist mehr als genug für den täglichen Bedarf. Dazu kommt die weit bessere Schnelllademöglichkeit mit CCS. Also auch Fahrten an die 1000 km sind kein Problem mehr.
    Wegen der Heizung: Die Hyundai KONA und IONIQ haben schon in der mittleren Ausstattung eine sehr wirksame Wärmepumpe. Auch der KIA Niro EV wird so eine ganz sicher haben.
    Hybride sind ein komplett falscher Weg. Man schleppt sozusagen zwei Antriebe mit dem ganzen Aufwand mit sich herum. Und die Wartungskosten (jährliche) sind eher höher als geringer zu einem Benzin-Auto im Vergleich.
    Ganz anders bei reinen E-Autos. Da fallen die Wartungskosten so gut wie weg (jährliche Servicekosten beim IONIQ ungefähr 70€).
    Die Akkus der E-Autos sind sehr gut geworden. Sie halten viel länger als 8 Jahre, wenn sie ein gutes TMS haben.
    (Das schlechte Beispiel hier ist der Nissan Leaf 2.0 mit reiner passiver Luftkühlung.)
    Nicht umsonst sind 8 Jahre Garantie auf die Batterie schon längst Standard.
    2025 herum werden die Feststoff-Akkus erwartet, die keine Temperaturabhängigkeit mehr aufweisen.
    BYD (Build your dreams) aus China baut heute schon Batterien die keine Temperaturempfindlichkeit mehr haben.
    Ihr Nachteil heute ist aber noch das Gewicht.
    Man kann davon ausgehen, dass 800.000 km Fahrleistung oder 10 Jahre mit einer Degradation von 20% durchaus im Normalbereich liegen. Und selbst danach eignen sich diese Akkus für die PV-Anlage Stromspeicherung noch hervorragend. Und sollten sie der Wiederverwertung anheim fallen, dann werden über 95% wieder verwertet werden können. (Im Unterschied zu all den seltenen Erden und Rohstoffen, die bim KAT einfach in der Natur verloren gehen und die Umwelt vergiften.)
    Das ist die Realität und nicht das, was manche Medien (die ihr Geld mit den Autokonzern-Anzeigen verdienen) so von sich geben.
    Danke für den wieder tollen Artikel.
    p.s.: Es gibt genug youtube videos, die aufzeigen wie der Verbrauch der Wärmepumpe/Klima im Winter und im Sommer beim IONIQ ist. Und das ist erstaunlich wenig. Die Winterreichweite (inkl. Heizung) beim IOINQ (da gibt es viele Erfahrungsberichte inzwischen) liegt zwischen 160 und 180 km. Also durchaus nicht so schlecht.
    eigentlich auch logisch. ein Auto mit verbrennungsmotor hat meist eine Lichtmaschine, die den Stromverbraucher im betrieb regelt bzw. bedient.
    ein "stromer" hat die m. W. halt nicht.
    dazu kommt, jeder hat es vielleicht schon mal am auto oder mit dem Mobile erlebt, dass extreme Kälte recht suboptimal für Batterien oder Akkus ist

    Es stimmt, dass E-Autos - genauso, wie Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen-Autos - keine Lichtmaschine besitzen. Stattdessen gehen beide E-Auto-Varianten über den verbauten Akku und damit zwangsläufig auf die verfügbare Reichweite beim Kühlen und Heizen des Innenraums. ABER: Von den 219 Kilometern des Ioniq Elektro, die ich mit aktiver Klimaanlage, Radio, Navigation und Licht, gefahren bin, bleiben im Winter mit aktiver Heizung etwa 180 Kilometer übrig.
    Um diesen Wert noch etwas zu erhöhen, kann man auch auf die Vorklimatisierung zurückgreifen, also den Innenraum vor Fahrtbeginn, wenn das Auto am Stromnetz hängt, vorheizen lassen. Zudem sollte man statt der Heizung für den gesamten Innenraum lieber nur Lenkradheizung und Sitzheizung aktivieren. Das ist ebenfalls stromsparender, als die Klimaanlage laufen zu lassen. Und die Wärmepumpe ist auch zu empfehlen.
    Generell wird es aber interessant zu sehen sein, wie sich der hier vorgestellte Kona Elektro schlägt! Denn er soll ja mit dem großen Akku und 64kWh gut 482 Kilometer Reichweite nach Messung schaffen.
    @Don Smeagle: Deswegen müssen E-Autos heute ein gutes TMS (Thermal Management System) haben, um die Batterie in einem optimalen Temperatur-Zustand zu halten. Damit ist das Problem gegessen. Die Tesla sind ein gutes Beispiel dafür, aber auch der IONIQ.
    Beim Nissan Leaf verzichtet man seit der Version 1.0 darauf. Und bei den größeren Batterien die sie jetzt bei den letzten beiden Versionen einbauen, wirkt sich das immer dramatischer aus, sprich sie erwärmen sich bei Autobahnfahrten und beim Schnellladen, sodass beim 2.ten oder 3.ten Schnellladvorgang die Ladeleistung gesenkt werden muss (was zu längeren Ladezeiten führt). Aber auch degradieren sie in wenigen Jahren beträchtlich.
    Bei 64 kW Batterien ist es eine aktive Flüssigkeitskühlung und Erwärmung, wie sie im KONA und im KIA Niro EV eingebaut wird.
    Daher sind dort auch hohe Ladeleistungen (100 kWh) möglich.
    @kunderico: Dieser Artikel ist schon ein wenig älter scheint mir. Die neuen WLTP Werte sind wesentlich Praxis bezogener als der alte NEFZ. Heute kann man bei sparsamer Fahrweise die WLTP Werte durchaus erreichen.
    Und die Kälte/Wärme Verluste sind mit aktiven TMS weit geringer.
    Aber eines stimmt, wenn man die Autobahn mit der Höchstgeschwindigkeit (IONIQ ~ 170 km/h) entlang rast, dann verbraucht man enorm viel Batterieladung. Ein optimaler Kompromiss (Batterieentladung/Geschwindigkeit) sind so 120 km/h mit dem IONIQ. Andere E-Autos wie der BMW i3, oder der KIA Soul usw. sind da natürlich wesentlich schlechter dran, weil sie keinen cw Wert von 0.24 aufweisen, sondern eher fahrenden Schrankwänden gleichen.
    Das Wasserstoff-E-Auto wird sich für PKWs sicher nicht durchsetzen. Der Aufwand ist viel zu hoch und die Energie-Effizienz sehr sehr schlecht. Für Schiffe usw. ist es eher sinnvoll. Auch will ich nicht mit einer fahrenden Bombe herumfahren. Und schon jetzt ist ein Batterie-E-Auto wesentlich ökonomischer und ökologischer.
    https://sedl.at/Elektroauto/Verbrauch hier mal zum punkt verbrauch im winter runterscrollen

    Der Link ist wenig hilfreich. Du vergleichst Autos mit einer geringen Akkukapazität mit einem Auto, welches eine 3 bis 4-fach größere Batterie hat. Man kann davon ausgehen, dass alle Autoheizungen einen ähnlichen Energiebedarf haben. Daher ist für den Einfluss der Heizung am prozentualen Verbrauch eher die Akkukapazität entscheidend. Je größer der Akku desto weniger entscheidend ist der Heizungsverbrauch. Der ADAC hat in einem Tesla S Test den Einfluss der Heizung am Verbrauch bei -10 Grad auf 10% beziffert. Ein Tesla S hat eine ähnliche Kapazität wie der Hyundai. Daher bezweifele ich, das die Behauptung korrekt ist, dass die Heizung über 50% der Akkuleistung im Winter verbrauchen wird. https://www.adac.de/_ext/itr/tests/Autotest/AT5022_Tesla_Model_S_Performance/Tesla_Model_S_Performance.pdf
    Ähhh echt jetzt? Beim Preis habe ich aufgehört. Der kostet (nicht auf den Euro genau) doppelt so viel wie der Benziner oder Diesel. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen, doppelt so viel. Die Nachteile sind auch doppelt so groß, Reichweite, Ladezeiten, Reichweite bei zusätzlichen Verbrauchern usw. Alter Falter, für den Kurs kriegst du den Tucson in Vollausstattung und vermutlich auch mit Allrad.
    Also, ich leg mich wieder hin, weckt mich wenn es preislich interessant wird. 34T Euro für einen Kona… Dafür weckt man mich?
    Bei den Preisen sind E Autos außer bei den Fans noch immer nicht interessant. 34T, ich komm da nicht drüber weg.
    Die angegebene Ladedauer liegt bei 0-80 Prozent bei einer 70KW Ladestation. Damit hat er nach dem Laden und der angegeben Zeit nicht wieder die volle Reichweite. Was man sich das doch schön rechnen kann. Dann sind das auch nur noch 340 KM. Dann wieder Winter/Sommer, Heizung und nicht Heizung usw. Am lustigsten fand ich den Ratschlag, lieber nur die Lenkradheizung und Sitzheizung zu benutzen. Herrlich, was manche so bereit sind auf biegen und brechen sich so ein Auto absolut tauglich für alles zu rechnen. Geil
    Bin schon gespannt auf den Kona. Eben weil der Ioniq einen viel zu kleinen Akku hat, warte ich gespannt auf den Kona. Für kurze Wege in der Stadt und auf dem Land ideal. Was ich aber dreist finde, ist die Ansage der voll LED Scheinwerfer. Es sind keine. Abblendlicht ja, Fernlicht H7. Wie im Ioniq. Eventuell wird's ja mal besser.
    Ist schon witzig, mit welcher Überzeugung die Befürworter immer und überall auftreten. Und dann kommen Argumente wie 'könnte', 'im Jahr 2025 wird es bestimmt', 'vielleicht', 'evtl' … aber man muss einfach ganz fest daran glauben, das diesmal die Physik überwunden wird und der Heilbringer erscheint ...
    "Deswegen müssen E-Autos heute ein gutes TMS (Thermal Management System) haben, um die Batterie in einem optimalen Temperatur-Zustand zu halten. Damit ist das Problem gegessen. Die Tesla sind ein gutes Beispiel dafür, aber auch der IONIQ...." zum Glück kostet das alles natürlich überhaupt kein Strom ...
    Zitat
    Bin schon gespannt auf den Kona. Eben weil der Ioniq einen viel zu kleinen Akku hat, warte ich gespannt auf den Kona. Für kurze Wege in der Stadt und auf dem Land ideal.
    Zitat Ende
    Echt jetzt? 34T Euro für ein Auto um kurze Wege auf dem Land oder Stadt zu bewältigen? Echt jetzt, wirklich? Wann soll sich die Ersparnis zum Benziner oder Diesel denn harmonisieren? Wie viele kurze Wege willst du damit fahren, auf wie vielen Jahren möchtest du dieses Auto denn dann nutzen? Alter Falter... Ich fall da immer mehr aus den Socken, wie man sich die doppelte Anschaffung schön redet. Eigentlich müsste das Auto günstiger sein als ein Benziner, damit sich die Nachteile rechnen. Aber scheinbar müssen die nur teurer werden, dann werden die irgendwie interessanter.
    "Insofern muss man bei einer E-Version - noch - mit einem deutlichen Aufpreis beim Neuwagenkauf rechnen."
    und den bekannten Nachteilen.
    Das kann sich aber bessern wobei die fehlende Lademöglichkeit für Nichthausbesitzer bzw. elektrifizierte Garagenbesitzer bleiben.
    Zitat
    Bin schon gespannt auf den Kona. Eben weil der Ioniq einen viel zu kleinen Akku hat, warte ich gespannt auf den Kona. Für kurze Wege in der Stadt und auf dem Land ideal.
    Zitat Ende
    Echt jetzt? 34T Euro für ein Auto um kurze Wege auf dem Land oder Stadt zu bewältigen? Echt jetzt, wirklich? Wann soll sich die Ersparnis zum Benziner oder Diesel denn harmonisieren? Wie viele kurze Wege willst du damit fahren, auf wie vielen Jahren möchtest du dieses Auto denn dann nutzen? Alter Falter... Ich fall da immer mehr aus den Socken, wie man sich die doppelte Anschaffung schön redet. Eigentlich müsste das Auto günstiger sein als ein Benziner, damit sich die Nachteile rechnen. Aber scheinbar müssen die nur teurer werden, dann werden die irgendwie interessanter.

    man kauft sich ein e-auto, weil man hauptsächlich bewusst die umwelt schonen will. und leider muss man dafür auf dieser welt mehr bezahlen... in allen anderen punkten schlägt ein verbrenner natürlich ein e-auto. das ist doch nix neues
    Sehr schöner Bericht mal wieder, ich werde den Kona Elektro auf jeden Fall mal Probefahren, auch wenn ich ihn mir sicher nicht holen werde, da ich gerade den IONIQ etwas über 4 Monate habe :-)
    @LRKN die Teslas sind im Vergleich zu IONIQ und KONA ab Style sogar ineffizienter was das Heizen angeht. Das PTC Heizelement wird nur verwendet um das Auto hochzuheizen. Anschließend wird die Wärmepumpe genutzt um die Innenraumtemperatur zu halten, was echt wunderbar funktioniert. Bei -2°C habe ich das Auto 600km überführt und hatte gerade mal einen Verbrauch von 0,3-0,6kW Leistungsaufnahme der "Klimaanlage".
    Im Winter kommt der IONIQ auch locker seine 170-180km weit, wenn man nicht nur Kurzstrecken fährt.
    @HOLLYJONES
    Eine Begründung deiner Annahme würde mich sehr erfreuen. Der Toyota Mirai Fuel Cell zum Beispiel als Wasserstofffahrzeug hat insgesamt 5kg Wasserstoff an Bord. Damit kommt er im Optimalfall 400km weit und das kostet dann 47,50€. Natürlich, denn es wurde schon ohne Ende Energie verwendet um den Wasserstoff herzustellen und zu verdichten. Womit? Genau: Mit Strom, den kann man auch gleich in den Akku packen, der nur einmal Energie für die Herstellung braucht. Wasserstoff ist eine Übergangstechnologie um lokal Strom zu erzeugen, die aber irgendwie nie als Übergang, sondern gleichzeitig mit den BEVs auf den Markt gekommen ist.
    Mit 50€ Energiekosten fahre ich mit meinem IONIQ eher 2000- als 400km...
    Zitat
    man kauft sich ein e-auto, weil man hauptsächlich bewusst die umwelt schonen will. und leider muss man dafür auf dieser welt mehr bezahlen... in allen anderen punkten schlägt ein verbrenner natürlich ein e-auto. das ist doch nix neues
    Zitat Ende
    Echt jetzt? Man kauft sich also ein E Auto um die Umwelt zu schonen? Wie viel schonst du denn die Umwelt bei einem E Auto für Kurzstrecke und etwas Land, zum Anschaffungspreis und dem Schwermetall Akku, wenn du das Auto bei Kurzstrecke so wieder abgibst? Was meinst du denn wie viele KM man fahren müsste um die Verschmutzung (Herstellung, Recycling usw) bei einem E Auto auszugleichen, wenn man die gleiche Laufleistung mit einem Benziner fährt? Was meinst du denn? 5.000 KM im Jahr, 10.000 im JahrKM Wo Recyceln wir denn diese Akkus heute? Auch wenn man sich aus dem Gedanken Retro mal eine Abgasanlagenblende unter die Karre schraubt, auch dort wird beim E Auto keine Blume wachsen. Auch ein E Auto benötigt eine gewisse Laufleistung um im Vergleich die Umwelt zu einem Benziner zu schonen. Als Zweitwagen taugen die Dinger aus dem Gedanke Umweltschutz für die 30 KM am Tag nämlich auch nicht. Das holt der Schmutz für den Akku nämlich gar nicht mehr rein. Ich meine es müssten nämlich auch so 80 bis 90T KM sein, ab da kann unter bestimmen Umständen sich so ein Auto schon rechnen, aus dem Gedanken der Verschmutzung der Umwelt. Wenn du also selber angibst (Kurzstrecke und etwas Land), wie lange du benötigst, um den Mehrpreis einzufahren, die Umwelt zu schonen und ob du das Auto dann überhaupt noch fährst oder die KM nicht so wenig waren, dass du nach 5 Jahren und 40T Km den Wagen nicht schon wieder abgibst. Dann hast du nämlich nix an der Umwelt getan. Sobald der Akku dann zwischendurch getauscht wird, ich meine 8 Jahre hast du bei denen, weil dieser defekt ist, dann verlängert sich auch noch der Umweltschutz bei deinem Auto. Davon mal abgesehen ich gerade bei Hyun. die Erfahrung mache, was man alles als Stand der Technik abtut, wenn das Entertainmentsystem Probleme hat, über den Bus, während der Fahrt, die Freisprecheinrichtung zu befeuern. Da wir bis Dato auch noch keine Erfahrung haben unter welchen Umständen bei Hyun. der Akku im Fall eines Defekts nicht wirklich als defekt auch anerkannt wird. Mich würde es nicht wundern wenn die sagen: " Sie haben den Akku falsch geladen und damit einen Teil der Haltbarkeit selbst zerstört". Nach dem technischen Stand hätte man es so oder so machen müssen. Entweder zu oft zu leer oder zu oft zu wenig leer geladen usw. Das werden wir aber sicher noch erfahren.
    Da braucht auch keiner kommen und sagen, ich bin der neue Nichtraucher unter den Rauchern, ich fahr jetzt Elektro.
    Beim Smartphone und den Akkus jammern hier alle rum, sobald die fest verbaut sind und reden von Haltbarkeit. Beim E Auto ist alles ganz anders oder? Ganz andere Technik, ganz anderes Lithium, ganz anders, kostet ja doppelt so viel, also muss es was ganz tolles sein.
    @utagardus
    Ach so, der Akku braucht nur einmal Energie, in der Herstellung. Ach so, klar, wenn der dann in Afrika landet zum Recycling, klar, könntest du richtig liegen. Auch das Recycling kostet Strom. Nicht wenig um das alles wieder zu trennen. War das nicht die Geburt der Stromspeicher bei Tesla, weil Tesla selber keinen Plan mit den Akkus hat? Akkus, klar, alles ein Guter Boden um Blumen wachsen zu lassen. Das aufladen mit den bekannten Hindernissen kostet auch kein Strom oder? Ich würde sagen, ein Akku benötigt auch durchgehend genau so Strom wie die Herstellung von Wasserstoff. Beim Herstellen, beim laden und beim Recycling. Da sparst du nicht wirklich viel Energie, außer man rechnet sich den Umweltschutz wieder schön, im Vergleich zu den Ladezeiten usw. Wasserstoff ist als durchgehende Betankung, wie jetzt Öl, sicher schneller zu realisieren, als man einen Akku in 5 Minuten geladen bekommt. Verbraucherfreundlicher ist das sicher.
    man kauft sich ein e-auto, weil man hauptsächlich bewusst die umwelt schonen will. und leider muss man dafür auf dieser welt mehr bezahlen... in allen anderen punkten schlägt ein verbrenner natürlich ein e-auto. das ist doch nix neues

    So ein Quatsch. Kein Auto schont die Umwelt. Fahrrad fahren, regionale Produkte kaufen usw...das schont die Umwelt.
    @hoerm
    "man kauft sich ein e-auto, weil man hauptsächlich bewusst die umwelt schonen will. und leider muss man dafür auf dieser welt mehr bezahlen... in allen anderen punkten schlägt ein verbrenner natürlich ein e-auto. das ist doch nix neues"
    Kannst du das evtl konkretisieren?
    Akkus kommen idr aus China. Wir kennen die Arbeits- und Umweltbedingen dort.
    Akkus gehen idr. nach China zurück.Wir kennen die Arbeits- und Umweltbedingen dort.
    Die Herstellung eines Akkus erzeugt so viel CO2, wie ein Benziner gleicher Bauart (also kein Gewicht, schmale Reifen usw.) nach 100.000 km erzeugt hat.
    Sollte der Akku bis dahin noch funzen, so muss man immer und immer dran denken, auch in Deutschland tanken wir > 90% Kohle- und Atomstrom.
    Bevor jetzt die Schnappatmung anfängt und den Beißreflex auslöst, erst INFORMIEREN und nicht GLAUBEN.
    Ich bleibe bei meiner Meinung, es führt kein weg an Wasserstoff vorbei.

    Definitiv! Wasserstoff ist die Zukunft.
    Geil wie gleich alle die rosarote Brille aufsetzen wenn es um Elektro-Autos geht.
    Ich stimme jeder geschriebenen Zeile von Mister1302 voll und ganz zu. Alles Augenwischerei, dieses ganze Elektro-Gschmarre kann ich nicht mehr lesen und hören, nie....nie wird es sich richtig durchsetzen. Jetzt machen wir erst mal den bösen Diesel kaputt und dann kümmern wir uns wieder um die arme Autoindustrie, damit die Lobby nicht den Bach runtergeht und am Hungertuch nagt. Ach ja, die Braunkohle und die Atomenergie als saubere Alternative subventionieren wir auch noch ein paar Jahre weiter, schließlich gibt's ja für Ökostrom als Alternative noch überhaupt keinen Plan und die Unfähigkeit in Deutschland wie an das Thema herangegangen wird schreit zum Himmel.
    Ich leg mich auch wieder schlafen und lass mich wecken wenn sich wirklich was ändert.
    Was hat Autowerbung auf einer Windows-Seite verloren? - Schuster, bleib' bei deinem Leisten; die Auto-Lobby ist auch so omnipräsent genug!
    das hat nichts mit Auto WERBUNG zu tun.
    auch bekommen wir leider keinen Anteil an jedem verkauften Auto-Mobil
    Entstanden ist das alles aus einer Situation in Verbindung mit Mobile
    das Thema kam bei unsren Lesern gut an und mit Claus haben wir auch jemanden, der sich mit der Materie ganz gut auskennt und beschäftigt.
    wir sehen da kein Problem mit "unsren Leisten" ;)
    das es bei diesem Thema auch immer sehr emotional einher geht ist nachvollziehbar. Allerdings kann ich auch die Argumente für und wider der E-Mobilität gut verstehen.
    Aus meiner Sicht ist da das "Ende der Fahnenstange" definitiv noch nicht im Ansatz erreicht und scheitert in Deutschland schon alleine an der Versorgung zum aufladen.
    das "grüne Label" würde ich momentan auch eher den Hybriden zuschreiben, denn den "reinen Stromern", aber es ist auf der anderen Seite auch ein Weg der mal gegangen werden muss.
    mich erinnert das so ein bisschen an die Diskussion zum Spritverbrauch inne 70er und 80er.
    nachvollziehbar bei einem gängigen Verbrauch von 12-15 Liter auf 100 auf der Autobahn
    und was wurde damals gelästert über Motortuning mit Kompressor oder Turbo oder anderen Sachen und wie schnell sowas den motor schädigt und reparaturanfällig macht.
    hat alles gestimmt, aber es hat sich trotzdem durchgesetzt du heute findet man selbst in regulären Kleinwagen schon solche Kleinigkeiten.
    was natürlich auch oft u viel mehr Leitung und Geschwindigkeit führt
    war für mich wirklich schwierig für meine Tochter ein "erstes Auto" zu finden, was maximal 50 PS hat und nicht gleich auseinanderfällt, weil es schon so alt ist.
    ich finde den weg zu alternativen antrieben richtig, denn fossil ist endlich, mal ganz abgesehen von der Umwelt.
    das ist dann der punkt, der noch dazu kommt.
    und DA ist, keine Frage, noch ne Menge zu tun.
    deswegen den "Stromern" das umwelt-label zuzusprechen, besonders dann, wenn ihre Besitzer mal schnell um die ecke zum Starbucks fahren um da ihre "latte to go" im Pappbecher abholen, halte ich für genauso falsch, wie den Benzinern in den Himmel zu loben, weil er 200-300 TKM Lauf Leistung hat.
    den die meisten Besitzer erleben das gar nicht mit Ihren autos, holen sich viel früher etwas neues und belasten damit erneut die umwelt weil jetzt mehr autos fahren.
    und gerade wir, als technikaffine menschen sollten da nicht mit der Moral-keule winken.
    ich würde mir persönlich wirklich eine "grüne Ader" zuschreiben, aber mein Tablet hat auch einen "nicht austauschbaren" Akku, bin hin und her gerissen, ob ich mir jetzt einen Server ins Büro stell oder lieber ein NAS und habe sicherlich den einen oder anderen PC oder PC ähnliches Gerät im gebrauch, obwohl ich es eigentlich nicht wirklich benötige.
    von den Mobiles will ich gar nicht reden.
    ich versuche halt einen Ausgleich zu schaffen mit anderen Dingen.
    ob mir das gelingt? Keine Ahnung, aber ich versuche es wenigstens und das kann jeder, ohne sich großartig anzustrengen oder seinen Alltag maßgeblich negativ zu beeinflussen
    aber das Thema würde jetzt wirklich zu weit führen und wäre gänzlich OT ;)
    @Don
    "das hat nichts mit Auto WERBUNG zu tun."
    Ich wollte auch schon fragen, wozu die Werbung gut sei. Wenn man alle 3 Teile liest, dann sind es 20%, wo man was über ein E-Auto erfährt, der Rest ist Werbung für das Auto. Car-Play, Apple-Play, oder wie sie alle heissen, ein zweitklassiges TomTom sind fast schon Standards in Autos dieser Preisklasse.
    Also tiefgreifende Infos über E-Mobilität gingen gegen Null, der Rest war aus dem Prospekt abgeschrieben.
    "auch bekommen wir leider keinen Anteil an jedem verkauften Auto-Mobil" … würde sich auch nicht lohnen.
    Haberlapp
    Jetzt machen wir erst mal den bösen Diesel kaputt...

    Ist ja nicht nur der Diesel, wenn die mit diesem fertig sind, kommt der Benziner. Wir fingen mal an mit Rußpartikel. Jetzt sind wir bei Stickoxyden. Ich bin was die Abgasklassen betrifft nicht ganz auf dem laufenden, wann welches Auto welche Norm erfüllen muss. Sobald der Benziner, um eine bestimmte 6 Klasse zu erfüllen, auch mit höheren Druck einspritzen muss, sind wir beim gleichen Thema wie beim Diesel angekommen, Rußpartikel und Stickoxyden. Dann bekommen die Benziner auch Partikelfilter und Urin in einen gesonderten Tank. Grob gesprochen haben wir dann die gleiche (ähnliche) Technik im Benziner, wie wir diese im Diesel haben.
    Am Ende des Tages lohnt sich auf Grund des Akkus die Sichtweise des Umweltschutzes auch nur, wenn ich eine gewisse Laufleistung mit der Karre an den Tag lege. So größer der Akku, so größer muss die Laufleistung sein. Alles im Bezug der Herstellung, aufladen, Recycling. Schwermetalle bleiben Schwermetalle.
    Weiter oben wurde ja gesagt, dass der Akku nur bei der Produktion Strom benötigt. Erstens ist das Blödsinn, da auch weiter Füllungen Strom benötigen, der Akku benötigt auch noch weiter viel mehr Umweltschädigende Bestandteile. Das Recycling kommt ja auch noch dazu.
    Wasserstoff benötigt genau so Strom in der Herstellung. Wenn wir jetzt also mal die Erneuerbaren Energien, welche unsere Märkel (e) so in den Vordergrund drück, wirklich mal einen Anteil von 70-80 Prozent bekommen, die Herstellung von Wasserstoff im Vergleich zu einem Akku, aussehen lässt als wäre es das neue Weltwunder.
    Dann kommt ja noch die Struktur, die Geschwindigkeit und für mich viel wichtiger, Lebensqualität dazu. Es ist für mich keine Lebensqualität an Rastplätzen zu stehen und meinem Auto mit 70KW beim laden zu bewundern und dabei zu frühstücken. Tanken ist lästig und langes tanken noch lästiger. Jeder der auf Grund eines günstigen Liter Preis schon an vollen Tankstellen gestanden hat, der weiß ganz genau was ich meine. Es wird nicht schöner wenn ich dabei auf dem Rastplatz stehe und mir die Zeit irgendwie vertreiben muss.
    Aus dem Aspekt der Windkrafträder, Solarzellen, Biokraftwerke usw. kann eine Wasserstoffproduktion umweltfreundlicher sein als ein Akku und dabei doch viel mehr Strom verbrauchen.
    Am Ende muss ein Auto schnell geladen werden, alles was länger dauert und die Reichweite einschränkt und das im Bezug auf heute und mit den derzeitigen Mitteln, ist keine Lebensqualität. Damit geht dem Auto eine Menge an Mobilität verloren. Das muss man einfach so sagen. Dazu benötigt ein E Auto auch eine Laufleistung, um das sich die Akku Produktion lohnt und den damit erzeugten CO2 werten. Da muss sich der Zweitwagen, der ja in einigen Beispielen hier nur auf Land und Kurzstrecke fahren soll, CO2 technisch aber warum anziehen. Der schadet dann der Umwelt mehr als ein vergleichbarer Benziner. Nur war der Schaden schon da, bevor der schöne Neuwagen zuhause angekommen ist. Dieser Schaden harmonisiert sich erst durch die Fahrleistung.
    Die zusätzlichen Mehrkosten von 50 Prozent müssen sich auch erst mal mit dem Strompreisen gegenrechnen. Ganz nach Fahrleitung und der Lebensdauer (die Hersteller geben 8 Jahre) wird das niemals passieren. Denn die Meisten hier werden schön vor den 8 Jahren die Karre wieder abstoßen, wenn die sehen, dass man zum Preis eines neuen Akkus fast ein neues Auto bekommt. Weil die Reparaturkosten wird hier aus dem Forum nicht mal 1 Prozent der willigen Fahrer tragen können. Unterm Strich wird das nämlich die CO2 Bilanz noch ganz schön drücken, da ein großer Teil der Fahrzeuge niemals an die harmonisierungsgrenze stoßen wird. Aber Hauptsache die Messstation in der Straße X ist zufrieden und dann können wir ja alle zufrieden sein und uns gegenseitig auf die Schulter klopfen, da in der Tageszeitung steht, die gemessenen Stickoxyde sind extrem gefallen. Am Ende schadet man der Umwelt mehr aber die Messstation ist glücklich.
    Nachtrag:
    Hat hier überhaupt einer die Vorstellung was 70KW sind? 70KW? Denkt hier einer, ich habe ne Lampe in der Garage, da klemme ich die Ladestation dran? Ne, dass wird ein schönes 20 Stunden laden an der 220 Volt Dose. Ist der Akku also leer und ich muss in einer Stunde woanders sein, dann fährt man Bus oder mit dem Taxi. Die wenigsten bis kaum ein Anteil hier aus diesem Forum wird auch nur Ansatzweise in der Lage sein, von seinem Hausanschluss eine passende Leitung nach draußen zu legen um sich dort eine ordentliche Ladestation aufbauen zu können. Ob hier überhaupt mehr als 1 Prozent der User den Querschnitt der Leitung auf Länge berechnen könnten? Davon mal ab, was macht der Mieter in der Wohnungsbaugesellschaft? Der legt sich dann ein Verlängerungskabel aus dem Küchenfenster in den Hof oder wie? Das ist alles so verdammt Verbraucherfreundlich, da kann man sich für 34T Euro schön auf die Schulter klopfen und sich einreden, dass der gleiche Wagen mit Benziner oder Diesel, für die Hälfte des Preises, seine Familie getötet hätte und die Bäume und den Vogel und was weiß ich noch. Irgendwie muss man sich Fehlentscheidungen ja auch schön reden, da man ja in der Rolle der Rettung dieses Planeten laut der Bild mitgewirkt hat. Bei dem Thema Solar haben hier nahe zu alle geschimpft, ich weiß noch, hier sind richtige Hassbeiträge entstanden. Aber wie soll der E Wagen die Welt retten, wenn wir weiter Nukleare Abfälle in Salzbergwerken verbuddeln oder Kohlekraftwerke weiter das CO2 in die Luft pusten? Ohne Solar oder Wind wird das nix. Also, was nun, die Reden seiner Zeit einfach vergessen, weil wir jetzt damit E Autos betanken oder wir reden über die Zeit nicht mehr und tun so als hätte das niemals stattgefunden? Hamburg sollte mal den Hafen schließen, sobald weniger von diesen Schiffen dort einlaufen, werden die Messstationen ganz plötzlich eine klare Verbesserungen bescheinigen. Ob das an dieser einen genannten Station alles wirklich Autos sind? Naja, manche glauben auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
    Sinn und Zweck der E-Mobilität...
    die Energiewende kann nur gelingen, wenn es gewaltige Kapazitäten an Speicher gibt. Diese Speicher sind einfach nicht vorhanden, auch die Topologie verspricht kaum Besserung (Pumpenkraftwerke usw.).
    Speicher werden benötigt, um überschüssigen Strom nicht zu verschenken (Minuspreise an der Börse) und, wenn es nach dem Willen einiger weniger geht, um die böse Kohle still zu legen. Power2Gas und wieder zurück hat einen Verlust von > 70%.
    Da kommen dann doch die (nach Planvorgabe) zig Millionen Akkus in Frage. Wenn zu viel Strom erzeugt wird, darf man nicht fahren, da die Akkus zum Zwischenspiechern benötigt werden, und bei Mangel? …
    Ach so und bevor jemand fragt, wie ich auf die 70KW komme:
    Auszug bei Hyundai
    Ladedauer an einer Ladestation mit mind. 70 kW, 0-80 %.
    ** Ladedauer an einer 230-V-Steckdose, 0-100 %.
    *** Maximale Reichweite bis zu 482 km bei idealen Verkehrs- und Fahrbedingungen und entsprechender Fahrweise.
    Bei den ** gibt Hyundai 23,7 Stunden an. Bor, das wird aber eng, für einige nach Feierabend bis zum nächsten Tag die Karre wieder voll zu bekommen. Sehr eng!!!
    Und 70 KW? Vielleicht trete ich dem einen oder anderen hier auf die Füße aber ich glaube nicht, dass hier im Forum jemand eine 70 KW Ladestation nach Vorschrift und Querschnitt der Leitung und Leitungslänge verlegen kann, geschweige es angeschlossen bekommt, geschweige der Hausanschluss bei jedem ausreicht. Ja, da sind Trafos drin, Gleichrichter usw aber mit 220 Volt werden die nicht angeschlossen und an der Leitung vom E Herd auch nicht. Steckt zwar in beiden ein E drin aber ne, passt nicht.
    70KW werden um die 100A sein. Die meisten Häuser werden pro Phase 60A NH Sicherungen haben (Einfamilienhäuser). Aber egal, bevor hier gleich noch jemand das Thema Lastverteilung und SmartEVSE als Fachbegriff in den Raum wirft. Am Ende setzt das hier meiner Meinung nach keiner mal eben so um und Mieter schon gar nicht. Die nehmen die 220 V aus dem Keller oder Küchenfenster. Dann sind wir wieder beim ** und 23,7 Stunden Ladezeit. Da sollte man auch die Leitungslänge beachten. Ein 1,5 mm2 Verlängerungskabel könnte ganz nach Länge aus dem Fenster schon warm werden. Hier sollte man sich dann eins aus 2,5mm2 lieber bauen oder kaufen.
    Mister, bitte komme nicht mit Fakten, Physik und bösen Zahlen. Wäre ja noch schöner, wenn in einem Hochhaus in der Stadt 20 Autos über Nacht laden wollen. Vielleicht sollten wir uns doch mal Putins mobile Atomreaktoren ansehen, nur so zum lernen^^
    70KW werden um die 100A sein. Die meisten Häuser werden pro Phase 60A NH Sicherungen haben (Einfamilienhäuser).
    Habe gerade mal nachgeschaut. Beim hiesigen Einfamilienhaus mit zwei Zählern sind je Phase 35 A Sicherungen verbaut. Macht also insgesamt knapp 50 kW. Die ständen natürlich auch nachts niemals dem Auto alleine zur Verfügung, geschweige denn, daß in Häusern passende Leitungen verbaut werden, um einfach mehr als 10 kW zu entnehmen. Von der Belastung der Verteilnetze, wenn plötzlich alle Haushalte der Reihenhaus-, Hochhaus- und Einfamilienhaus-Siedlungen abends um halb acht ihr Elektroautochen in die Steckdose einstöpseln würden, gar nicht angefangen.
    Mister1302
    @utagardus
    Ach so, der Akku braucht nur einmal Energie, in der Herstellung. Ach so, klar, wenn der dann in Afrika landet zum Recycling, klar, könntest du richtig liegen. Auch das Recycling kostet Strom. Nicht wenig um das alles wieder zu trennen. War das nicht die Geburt der Stromspeicher bei Tesla, weil Tesla selber keinen Plan mit den Akkus hat? Akkus, klar, alles ein Guter Boden um Blumen wachsen zu lassen. Das aufladen mit den bekannten Hindernissen kostet auch kein Strom oder? Ich würde sagen, ein Akku benötigt auch durchgehend genau so Strom wie die Herstellung von Wasserstoff. Beim Herstellen, beim laden und beim Recycling. Da sparst du nicht wirklich viel Energie, außer man rechnet sich den Umweltschutz wieder schön, im Vergleich zu den Ladezeiten usw. Wasserstoff ist als durchgehende Betankung, wie jetzt Öl, sicher schneller zu realisieren, als man einen Akku in 5 Minuten geladen bekommt. Verbraucherfreundlicher ist das sicher.

    Natürlich brauchst du Energie zum Laden des Akkus, aber da hast du nicht gleich x-Verluste bei Aufbereitung, Transport und Kompression des Wasserstoffs.
    Diese Grafik zeigt ganz gut die Effizienzunterschiede zwischen FCEV und BEV auf. Ende vom Lied, das Batteriegetriebene Auto ist um weiten effizienter. Der Strommix ist ja in beiden Fällen identisch und von daher komplett zu vernachlässigen.
    BrainyRP
    Die Herstellung eines Akkus erzeugt so viel CO2, wie ein Benziner gleicher Bauart (also kein Gewicht, schmale Reifen usw.) nach 100.000 km erzeugt hat.
    Sollte der Akku bis dahin noch funzen, so muss man immer und immer dran denken, auch in Deutschland tanken wir > 90% Kohle- und Atomstrom.
    Bevor jetzt die Schnappatmung anfängt und den Beißreflex auslöst, erst INFORMIEREN und nicht GLAUBEN.

    Und wo bitte hast du dich zu den 90% Kohle- und Atomstrom informiert? Da sind wir schon lange drüber hinweg. Mittlerweile haben wir mehr als 1/3 erneuerbare Energien in unserem Netz, Tendenz steigend. Zumal die meisten Autostromverträge zu 100% erneuerbare Energien fördern. Einen guten Überblick zum Informieren gibt es hier: https://1-stromvergleich.com/strom-report/strommix/
    Und mal davon ab. CO2 gibt es beim Benziner eben auch in der Produktion und beim Transport vom Treibstoff. Beim BEV gibt es CO2 lediglich in der Produktion, sofern man keine erneuerbaren Energien "tankt".
    Und mal ganz davon ab: Kraftwerke sind in den meisten Fällen nicht zentral, sprich die Emissionen sind nicht da, wo die Menschen sind, nämlich im Ballungsgebiet und das ist gut so!
    Mister1302
    Ach so und bevor jemand fragt, wie ich auf die 70KW komme:
    Auszug bei Hyundai
    Ladedauer an einer Ladestation mit mind. 70 kW, 0-80 %.
    ** Ladedauer an einer 230-V-Steckdose, 0-100 %.
    *** Maximale Reichweite bis zu 482 km bei idealen Verkehrs- und Fahrbedingungen und entsprechender Fahrweise.
    Bei den ** gibt Hyundai 23,7 Stunden an. Bor, das wird aber eng, für einige nach Feierabend bis zum nächsten Tag die Karre wieder voll zu bekommen. Sehr eng!!!
    Und 70 KW? Vielleicht trete ich dem einen oder anderen hier auf die Füße aber ich glaube nicht, dass hier im Forum jemand eine 70 KW Ladestation nach Vorschrift und Querschnitt der Leitung und Leitungslänge verlegen kann, geschweige es angeschlossen bekommt, geschweige der Hausanschluss bei jedem ausreicht. Ja, da sind Trafos drin, Gleichrichter usw aber mit 220 Volt werden die nicht angeschlossen und an der Leitung vom E Herd auch nicht. Steckt zwar in beiden ein E drin aber ne, passt nicht.
    70KW werden um die 100A sein. Die meisten Häuser werden pro Phase 60A NH Sicherungen haben (Einfamilienhäuser). Aber egal, bevor hier gleich noch jemand das Thema Lastverteilung und SmartEVSE als Fachbegriff in den Raum wirft. Am Ende setzt das hier meiner Meinung nach keiner mal eben so um und Mieter schon gar nicht. Die nehmen die 220 V aus dem Keller oder Küchenfenster. Dann sind wir wieder beim ** und 23,7 Stunden Ladezeit. Da sollte man auch die Leitungslänge beachten. Ein 1,5 mm2 Verlängerungskabel könnte ganz nach Länge aus dem Fenster schon warm werden. Hier sollte man sich dann eins aus 2,5mm2 lieber bauen oder kaufen.

    Die Schnellader > 22kW wirst du in keinem Haus finden, dafür sind die nicht gedacht. Das sind öffentliche Schnellladepunkte. Zumal du die privat mit ~50.000€ eh nicht bezahlen willst.
    23h zum Laden des 70kWh Akkus, joar, sind halt nur 2,3kW, die aus der Steckdose rausfallen, na und? Im Normalfall fährt man ja auch zum pendeln keine 480km. Es geht hier ja um von 0-100%. Ich fahre am Tag 10km zur Arbeit und zurück. Das wäre in unter einer Stunde in der Garage wieder voll. Ich verstehe dein Problem nicht :-D
    Hier gibt es noch eine schöne Studie mit Quellenangaben, ab wann ein E-Auto umweltfreundlich ist: http://homepage.hispeed.ch/martin_rotta/CO2-Emissionsvergleich-Rotta.pdf und das ist deutlich vor 100.000km
    @Utgardus
    ok, jetzt geht's los. Hat zwar nicht wirklich was mit E-Mobilität zu tun, aber man kann ja mal den großen Irrtum aufklären.
    "Und wo bitte hast du dich zu den 90% Kohle- und Atomstrom informiert? Da sind wir schon lange drüber hinweg. Mittlerweile haben wir mehr als 1/3 erneuerbare Energien in unserem Netz, Tendenz steigend. Zumal die meisten Autostromverträge zu 100% erneuerbare Energien fördern."
    Nur weil Zertifikate hin und her getauscht werden, kommt aus deiner Steckdose noch lange kein Ökostrom. Backupkraftwerke müssen laufen, auch wenn der Strom verschenkt, oder sogar mit negativen Preis verkauft werden muss. Und alles nur, weil du immer so viel Strom haben willst, wie du gerade benötigst. Wieso klemmst du dich nicht ab, machst dich frei von den bösen Grossen?
    Auch deine unten verlinkte PDF ist cool … im deutschen Strommix produziert ein E-Wagen pro km also 0 g CO2 …
    BrainyRP
    Auch deine unten verlinkte PDF ist cool … im deutschen Strommix produziert ein E-Wagen pro km also 0 g CO2 …

    Wieso, ist doch alles richtig in der PDF. Fahren 0g, Bereitstellung 133g. Lokal stoße ich beim Fahren keinerlei Emissionen aus. Ist alles genau richtig so, wie es in der Studie steht, man muss sie sich nur genau anschauen und nicht gleich meckern.
    Und natürlich kommt da kein Reingrünstrom raus, wenn ich ihn kaufe, aber trotzdem sind die 90% komplett verkehrt.
    @Utgardus
    Nun, mit deinen 10 KM am Tag, wird dein Auto zwar nach deinen LINKs neutral fahren aber der verursachte Dreck bei der Produktion, den holst du damit nicht raus.
    Dazu kommt, wenn du also mit einer 220 V Ladung klar kommst, was ist mit dem nächsten? Der macht den Tank leer und kriegt ihn nicht voll zum nächsten Tag.
    Ich bleibe dabei, bei deiner Angabe der KM zur Arbeit oder wohin auch immer, wird sich die Herstellung des Akku nicht rentieren. Mal sehen wann der erste über die Garantie hinaus die Karre fährt und den Akku dann bezahlen darf. Wie gesagt, keine 1 Prozent werden den Akku hier aufbringen, im Fall das die Garantie hier nicht einspringt. Und wie die Hersteller verfahren werden gibt es noch gar keine Meldungen um das einschätzen zu können. Ich weiß aber wie Hyundai gerade mit dem Entertainemnt System zickt und was von Stand der Technik faselt.
    Jedem das seine aber wer sich in diesem Fall dieses Auto aus dem Beitrag für das doppelte des Preises holt und das nur um einen E Antrieb zu haben, der ernten von mir in der Tat einfach nur einen Lacher. Ach so, wer das doppelte des Preises bezahlt aber am vernünftigen Laden spart, bekommt als nächstes noch einen Lacher hinterher. 23,7 Stunden Ladezeit, ich würde mit diesem Auto einen Tag später gar nicht mehr fahren können, da ich den Akku zuhause gar nicht mehr voll bekomme. Vielfahrer usw. Am Ende möchten also die E Fahrer oder zukünftigen E Fahrer unter uns mir also verkaufen, dass ein Auto für 10 KM Arbeitsweg oder sagen wir 100 KM am Tag, zum doppelten Preis ein Gerät ist, wo man jetzt wirklich stolz drauf sein kann? Von mach nur die Sitzheizung und Lenkradheizung an, auf Seite 1, bis zu deinen 10 KM für 34000 Euro + 23,7 Stunden Ladezeit. Ja, für mich steht fest das man sich so einen kauf ja irgendwie schön reden muss aber meinen Lacher hast du. Ich muss am Freitag nach Frankfurt und Samstag Mittag wieder zurück. Der Aufenthalt und Standzeit sind keine 24 Stunden. Ich hätte also für 34T Euro mir eine Zwangspause gekauft oder ich rede mir die 100 KM am Tag schön und fahre dann bei solchen Strecken mit dem Zug. Geil, dafür 34 T Euro. Wie gesagt, das ist eigentlich zum weinen aber nicht zum lachen. Kauft Ihr und ich fahre die O2 Germany Strategie. Spät kaufen, als letztes und zahle dann wenn es nicht mehr anders geht, den Benziner Preis für ein E Auto und habe mir viele der jetzigen Gründe gespart und bekomme für weniger dann bessere Technik. Kauft Ihr, ich lach weiter bis die Technik am Ziel ist und wirklich brauchbar ist und keine runden 50 Prozent mehr kosten.
    Und wenn das dann soweit ist, dann gebe ich deiner Signatur recht. Solange nehme ich die Sache nicht für voll und wer unter diesen Umständen das so als Zukunft sieht, den auch nicht. Wie weit die E Autos dann sind, lass uns mal die Verkaufszahlen abwarten wenn die Industrie die Karren nicht los wird. Oder vielleicht doch. Welchen Zeitraum setzt du Dir? So das man darüber nachdenken kann ob der Durchbruch gescheitert ist? Mal sehen, ich würde fast behaupten das Wasserstoff sich dursetzten wird und sich keiner für deine LINKs interessiert. Mir stampfen gerade zu viele Wasserstoffsäulen in meiner Gegend aus dem Boden. Irgendwas ist da im Busch. Einfach so rüsten die Tankstellen das nicht nach, nicht nach Euren Meinungen das dies noch weniger Chancen hat als ein E Auto. Solange raucht mein Auto weiter die Stadt voll. 34T Euro, ich komm da nicht drüber weg, der Wagen kostet in einer guten Ausstattung 18-20 T Euro.
    34T Euro, ich komm da nicht drüber weg, der Wagen kostet in einer guten Ausstattung 18-20 T Euro.

    Der normale Kona mit einem Verbrennungsmotor kostet in der günstigsten Ausstattung knapp 17.000 Euro.
    ABER: Es ist unfair den vollelektrischen Kona mit einem "nackten" Kona mit Verbrennungsmotor zu vergleichen! Denn der Kona Elektro hat ein vielfaches an Ausstattung serienmäßig, das Du alles extra bezahlen musst bei einem Verbrenner Kona. Zudem sind von der Leistung her eigentlich nur die Top-Motorisierungen der Verbrenner ein "echter" Vergleichspunkt. Denn selbst die 136 PS des "kleinen" Kona Elektro 100kW haben satte 395 Nm Drehmoment, die SOFORT anliegen! Das schafft kein Verbrenner Kona. Punkt.
    Ich habe mir ja extra die Mühe gemacht, eine Vergleichskonfiguration des derzeit stärksten VW T-Roc mit 150 PS Benzinmotor, aber weniger Drehmoment, und mit annähernd ähnlicher Ausstattung zu machen. Kostenpunkt: Ca. 31.000 Euro. Bei Hyundai selbst kostet der stärkste Benziner Kona mit 177 PS und inklusive Navigations- und Komfortpaket etwas über 27.000 Euro. Und genau diese "Sonderausstattungen" muss man - meiner Meinung nach - mit einberechnen in den Vergleichspreis. Denn das hat der Kona Elektro alles SERIENMÄSSIG!
    @Don
    "das hat nichts mit Auto WERBUNG zu tun."
    Ich wollte auch schon fragen, wozu die Werbung gut sei. Wenn man alle 3 Teile liest, dann sind es 20%, wo man was über ein E-Auto erfährt, der Rest ist Werbung für das Auto. Car-Play, Apple-Play, oder wie sie alle heissen, ein zweitklassiges TomTom sind fast schon Standards in Autos dieser Preisklasse.
    Also tiefgreifende Infos über E-Mobilität gingen gegen Null, der Rest war aus dem Prospekt abgeschrieben.
    "auch bekommen wir leider keinen Anteil an jedem verkauften Auto-Mobil" … würde sich auch nicht lohnen.

    Um das mal klarzustellen: Wie alle anderen Autoren (und natürlich die Forenmoderatoren) hier, mache ich die Artikel in meiner Freizeit. Es macht mir sehr viel Spaß, für Euch schreiben zu dürfen! Und für den Hyundai-Test beispielsweise habe ich Tagelang geschrieben und zwar so, wie ich es erlebt und gesehen habe - das ist meine Meinung und dazu stehe ich!. Ich habe Bilder geschossen, bearbeitet usw. Das ist eine Menge Arbeit und hat nichts, aber echt NICHTS mit schnell irgendwas abschreiben zutun! Ich habe ja sogar bei dieser Produktankündigung vom Kona Elektro extra noch eine Konfiguration bei VW gemacht, um die ca. 31.000 Euro "Vergleichspreis" zu ermitteln... Nix mit "ich schreibe irgendwo was ab"...
    Und DANKE @Don!
    Drehmoment und weniger Geschwindigkeit. Ist aber auch egal, es zählt die Mobilität und ich bin mit dem Benziner schneller in Frankfurt, da ich die Strecke ohne laden schaffe. Mit Heizung, mit Klima, mit Radio, mit einer Kühlbox im Kofferraum und könnte mit 5 Minuten tanken wieder zurück fahren ohne 23 Stunden am 220 Volt Anschluss zu hängen oder mir ne Schnelladesäule zu suchen. Selbst mit der ist das tanken schneller. Fahr mal nach Leer, ich hatte keinen Rastplatz mit Ladesäule gesehen. Da spielt die Ausstattung doch gar keine Rolle, wenn ich die nicht nutzen kann, weil mich das Auto nur schwer mit geplanten strecken nach Säulen ans Ziel bringt. Oder wie nach Leer gar nicht. Ich hatte auf der Strecke wenigstens keine gesehen. Nach Frankfurt gibt es an jedem dritten Platz eine. Da juckt die Ausstattung mich so gar nicht. Muss morgen mal gucken, die angegeben höchstgeschwindigkeit kommt mir im Vergleich zum Benziner geringer vor. Ist beim E Auto aber auch egal. Kauft euch die Dinger und ich kaufe wenn ihr die Technik subventioniert habt und dann hoffentlich mit geringeren Problemen beim laden. Aber ich hoffe jetzt noch, am liebsten gar nicht und es setzt sich Wasserstoff durch. Im Vergleich zur Mobilität gleichwertig wie jetzt, schnelles tanken, schnell aufgebaute Struktur und keine energieprobleme im Winter oder mit zusätzlichen Verbrauchern. Ich mag mein Soundverstärker im Auto aber nicht mehr wenn dieser mir von der knappen Reichweite mit Ladezeiten noch 20 KM mehr klaut.
    Hat jemand mal gesehen was mit den Windrädern bei strahlendem Sonnenschein passiert ? richtig Michel die stehen still !
    Nun könnte man aber den überschüssigen Strom nutzen umsonst? um damit Wasserstoff herzustellen und so Energie zu Lagern ? Nur stellt sich die Frage wer kann damit Reibach machen? Öl Prinzessen, seltene Erden Händler ? Linde hat sogar ein WS Fahrrad gebaut ;-)
    Wer will das schon haben ?
    Gute Nacht allerseits.
    ... Kauft euch die Dinger und ich kaufe wenn ihr die Technik subventioniert habt .

    +1
    Zitat
    Hat jemand mal gesehen was mit den Windrädern bei strahlendem Sonnenschein passiert ?
    Zitat Ende
    Darum heißt es ja auch Energie MIX! Windkraft, Solar, Biomasse, Wasserkraftwerke usw. Natürlich muss der Ausbau so gestaltet sein, dass Windräder kompensiert werden können oder nachts die Solar Module usw. Darum ja auch MIX.
    Aber ja, ohne eine Speicherung und Zuführung sehe ich auch keine durchgehende umweltfreundliche Erzeugung. Am Ende des Tages zählt halt immer nur die Leistung, bei Autos, beim Strom, beim Job, beim Geld usw.
    Naja, man wird sehen
    @Mister
    "Darum heißt es ja auch Energie MIX! Windkraft, Solar, Biomasse, Wasserkraftwerke usw. Natürlich muss der Ausbau so gestaltet sein, dass Windräder kompensiert werden können oder nachts die Solar Module usw. Darum ja auch MIX."
    Liest du hier auch deinen Fehler? Biomasse und vor allem Wasserkraft ist in Deutschland ausgereizt. Bleibt noch Sonne und Wind. Wenn kein Wind weht, muss es die Sonne schaffen. Das kann aber nur zur Mittagszeit funzen .. wäre also 80% Solar, nur für die Mittagsstunden. Wenn die Sonne nicht scheint (was meistens nachts aber auch oft am Tag vorkommt, muss der Wind es schaffen. Also 80% muss vom Wind kommen. Wenn nachts ausnahmsweise die Sonne nicht scheint und nicht genügend Wind weht, sollen es die (nicht vorhandenen) Speicher schaffen...wo wir irgendwie wieder beim den nicht vorhandenen Akkus sind. Wieviel Akkus brauchen wir, um 1 oder 2 Wochen so ein winterliches Russlandhoch (Windstille, kaum Sonne..) zu überbrücken? Wieviel Speicher brauchen wir, um eine Gewitterwolke über PV zu überbrücken? Da es die Speicher nicht gibt, müssen im Hintergrund jeder zeit genügend Reservekraftwerke (Kohle, Atom …) laufen, damit das Netz nicht zusammen bricht.
    Fazit: Wir benötigen mindestens 3 mal so viele 'Kraftwerke', wie eigentlich benötigt werden. Wir müssen 100% Wind ausbauen, 100% Sonne UND 100% Konventionelle .. toller Mix.
    Da vertust du dich. Deine Annahme beruht auf eine Auslastung der Tageslast. Schon mal gesehen wie viele Windräder tagsüber in so Parks auch still stehen? Die sind nicht kaputt. Außerdem, was stürzt du dich so auf die Biomasse und Wasserkraft? Das Wort MIX sagt alleine schon aus, dass es eine Rechnung auf alle Träger ist. Ist es ausgereizt, muss eine andere Technik einspringen, sei es Solar oder wie Windkraft.
    Ich sehe aber das du von Lastverteilung und Kraftwerkssteuerung Null Plan hast. Deine Ausführungen belegen das. Einzig und allein ist richtig, das nachts nicht die Sonne scheint und es andere Mixe schaffen müssen/sollen. Da nachts aber auch weniger Strom verbraucht wird, ist der Aufwand auch nicht so extrem. Zwar nicht gering aber auch nicht so extrem. Eventuell ist dir vielleicht auch schon aufgefallen das die Windräder in der Pampa mehr die Minderheit sind. Eigentlich geht der Trend richtig Offshore und da kannst du dir das Russland Winter Windloch klemmen. Auch das die Stromtrassen Richtung Bayern dafür zwar geplant sind aber von Bayern auch Boykottiert werden. Am Ende wäre natürlich eine Speicherung der überflüssigen Energien wünschenswert. Keine Frage, bin da bei Dir aber du wirst zuhause nicht im dunkeln stehen, weder im Winter, noch nachts.
    Deine Annahme das wir 100 % Wind, Sonne, benötigen, ist absoluter quatsch. Aber Hauptsache im ersten Satz was von Fehlern andere Leute pampen. Ich sehe das du von Lastverteilung, Kraftwerkssteuerung null Ahnung hast. Kann man jetzt drüber diskutieren oder nicht, hast du aber nicht.
    Im Jahr 2011 (um einfach mal irgendwo anzusetzten) war der Stromverbrauch in Deutschland um 600 Mrd. KWh die Erzeugung lag bei ungefähr 615-620 Mrd. KWh. Also weit höher als der Bedarf. Was aber auch so sein muss. Davon betrug der Anteil an erneuerbaren Energien 20 Prozent.
    Im Jahr 2015 macht der Teil von Erneuerbaren Energien ungefähr 200 Mrd KwH aus. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass der Anteil an Atom oder Kohle (Stein und Braunkohle) noch deutlich zu hoch ist. Was also sagt, was möchtest du also von den erneuerbaren Energien speichern? 200 Mrd. KWh werden erzeugt, 600 Mrd. KWh werden benötigt. Heißt, rund 400 werden von Alternativen noch erzeugt. Sei es nun Wasser, Gas, Öl, Atom oder was auch immer. Was möchtest du also im Moment speichern, da der Anteil noch keine 50 Prozent des gesamten erreicht hat? Merkst du selbst oder? Der erzeugte Strom durch die erneuerbaren Energien fließt also komplett in den Verbrauch. Selbst ohne Erneuerbare Energien hättest du grundsätzlich immer eine Überproduktion oder Unterproduktion, denn Lasten lassen sich nicht wie das Licht im Zimmer zuschalten. Anlaufdifferenzen, Abschaltdifferenzen usw hast du immer. Somit auch immer eine gewisse Schwankung im Netz. Das Thema werde ich mit dir jetzt aber nicht vertiefen.
    Wenn du 100 Prozent von allen Trägern ausbaust und bezogen auf die 600 Mrd. KWh, welche tagsüber benötigt werden, dann würde der Ausbau von 100 Prozent aller Energieträger bedeuten, dass du einen absoluten Überbedarf erzeugst, welcher absolut in keinem Verhältnis zur ggf. möglichen Speicherung darstellt. Du würdest also Solar, Wind, Bio, Wasser und alles auf 100 Prozent = 600 Mrd. KWh ballern wollen? Anders kann ich mir deine Aussage der 100 Prozent nicht erklären. Wer soll das an der Börse kaufen, wer soll das in Deutschland verbrauchen und welches Netz soll dieser Kapazität standhalten?
    Selbst wenn du die Last verteilst und sagst, Tagsüber 80 Prozent Solar + den Rest aus anderen Energien und Abends 80 Prozent Wind und den Rest über Bio oder Wasser oder was auch immer, hättest du mit deinen 100 Prozent noch immer einen Überschuss von 20 Prozent bei dem Wind abends. Wenn du die Windanlagen auf 100 Prozent fährst, wohin soll die Energie der anderen Träger (Bio, Wasser usw) Du merkst selbst das ein Ausbau von allen Trägern auf 100 Prozent absolut nicht sinnvoll ist oder? Darum heißt es MiX und das dieser Mix noch keine 100 Prozent abdecken kann, dass wissen wir alle selbst. Aber da die Erneuerbaren Energien komplett in den Tagesbedarf fallen und der Rest im Moment durch herkömmliche Träger erzeugt wird, was soll wo gespeichert werden? Natürlich macht es Sinn, so höher der Anteil, so wichtiger wird irgendwann eine Speicherung, um die Lastverteilung über die Akkus zu steuern, weil wie du richtig sagst, Bio oder Wasser in Deutschland als schnell steuerbare Erzeuger begrenzt sind. Dann wäre noch Gas oder Öl aber davon möchte man ja weg und auch vom Atom usw. Wobei ein Atomkraftwerk jetzt nicht als schnell steuerbare Energiequelle zählt. Den machst du nicht mal eben in 1 Stunde an und schaltest ihn 2 Stunden später wieder aus. Deine 100 Prozent von allem ist so falsch, aber Hauptsache im ersten Satz schon andere anpampen aber selbst überhaupt keinen Überblick haben.
    Dein Russlandwinter ist zwar ein Faktor, lässt aber keinen im dunkeln sitzen. Nachts gleichen eventuelle Schwankungen Pumpenkraftwerke aus, natürlich heute auch noch Gas oder Öl-Speicher. Es müssen nämlich Träger sein, welche kurzfristig hochgefahren werden können. Gehen wir also mal davon aus, dein Russland lässt unsere Windräder still stehen (immer der Russe), hättest du tagsüber Solar, Wasser, Bio und den restlichen Bedarf musst du im Moment dann mit den kurzzeitigen Trägern überbrücken. Ganz einfach, dass macht aber weder die Windkraft noch andere Träger ohne Speicherung sinnlos... Eine Speicherung wäre natürlich von Vorteil. Das wurde aber schon weiter oben diskutiert. Denn dann entfällt das billige verkaufen oder das gelegentliche einkaufen von Strom am Strommarkt. Aber schön das wir hier erneut darauf zurück kommen können.
    Und nein, mir ist nicht an einer 100 Prozentigen Doktorarbeit gelegen. Ich führe auch nicht jeden Punkt bis ins absolute Detail aus. Es reicht aber zu erkennen, dass ein 100 Prozent Ausbau aller Energieträger der Erneuerbaren Energien nicht sinnvoll ist. Auch Atomkraftwerke decken nicht den kompletten Anteil in Deutschland. Geht auch gar nicht, weil du mit denen keine Schnelllast verteilen kannst und spätestens Abends Probleme bekommst, wenn der Bedarf geringer wird. Du hattest schon immer einen Mix an Energieträgern, heute kommen die Erneuerbaren dazu und sollen andere ersetzten.
    Auch wenn ich kein Freund von E Autos bin aber ich denke das wir uns alle einig sind, jedes Atomkraftwerk welches du abschalten kannst, ist ein gutes Atomkraftwerk. Gleiches gilt für Braun oder Steinkohle. Oberflächlich habe ich es dir mehr als ausreichend erzählt.
    @Claus007
    "Um das mal klarzustellen: Wie alle anderen Autoren (und natürlich die Forenmoderatoren) hier, mache ich die Artikel in meiner Freizeit. Es macht mir sehr viel Spaß, für Euch schreiben zu dürfen! Und für den Hyundai-Test beispielsweise habe ich Tagelang geschrieben und zwar so, wie ich es erlebt und gesehen habe - das ist meine Meinung und dazu stehe ich!. Ich habe Bilder geschossen, bearbeitet usw. Das ist eine Menge Arbeit und hat nichts, aber echt NICHTS mit schnell irgendwas abschreiben zutun! Ich habe ja sogar bei dieser Produktankündigung vom Kona Elektro extra noch eine Konfiguration bei VW gemacht, um die ca. 31.000 Euro "Vergleichspreis" zu ermitteln... Nix mit "ich schreibe irgendwo was ab"..."
    Natürlich schreibst du den Bericht in deiner Freizeit. Natürlich ist sowas viel Arbeit, dennoch liest es sich wie ein Werbeprospekt. Ich fahre nun mal den Kia Niro (Hybrid), also den Bruder deines Testwagen. Gleiche Ausstattung, nichts besonderes zu finden. Standardnavi, Standardanzeigen usw. Also nichts, wovon man sowas von high wird. Noch eine Anmerkung. Verkleicht man Preise wegen verschiedenen Techniken, dann sollte man zumindest das Herkunfsland des Autos berücksichtigen! Ich kann keinen Koreaner mit einem VW vergleichen, da der VW bei gleicher Ausstattung und Antrieb schon 1/3 teurer ist.
    ok Mister .. spätestens hier ist ende … du hast ja in jeden Satz mindestens einen logischen Fehler. In jedem zweiten Satz widersprichst du dir selbst. Und das gehört nun mal nicht hier hin.
    Bei E-Autos spielt die Software eine sehr wichtige und entscheidende Rolle. Egal ob es um das Batterie-Management geht, oder um die sehr komplexen neuen Assistenzsysteme bis hin zum autonomen Fahren. Daher freue ich mich auch solche Beiträge über E-Autos hier zu lesen.
    Und für alle die glauben, E-Autos sind was exotisches und spielen keine Rolle. Es ist die unmittelbare Zukunft, die fossilen Antriebe sind bereits auf dem Rückzug und in wenigen Jahren wird es keine mehr geben, die man kaufen kann.
    Experten sprechen von höchstens 10 Jahren. Wenn man die Lebensdauer von fossilen Autos betrachtet, dann wird es wohl insgesamt noch 20 Jahre diese parallel geben. Aber dann sind sie Geschichte.
    Danke auch für solche Beiträge auf drwindows.de, denn man sollte auch einmal in die unmittelbare Zukunft blicken dürfen.
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