Corona und Konsum - wie haltet ihr das?

Corona und Konsum - wie haltet ihr das?

Wir erleben in Deutschland derzeit – so zumindest die übereinstimmende Formulierung – die schlimmste Krise seit dem zweiten Weltkrieg. Ich gehe davon aus, dass Diejenigen, die sich so ausdrücken, die entbehrungsreichen Nachkriegsjahre automatisch mit einbeziehen. Doch selbst dann kommt mir der Vergleich irgendwie unpassend vor, denn nach wie vor fehlt es uns nicht an lebensnotwendigen Dingen – von vierlagigen Mini-Kuscheldeckchen für unsere Allerwertesten vielleicht abgesehen.

Am Wochenende las ich, dass verschiedene Consumer-Gadgets derzeit nur schwer zu bekommen sind. Webcams und Mikrofone beispielsweise, weil vermehrt Videotelefonie gemacht wird. Das mag man noch als notwendige Krisenanschaffung bezeichnen. Auch Mäuse und Tastaturen sowie andere PC-Peripherie findet reißenden Absatz, denn von so manchem PC wird derzeit der Staub geblasen.

Gleichzeitig hört man aber auch, dass die Smartphone-Verkäufe regelrecht einbrechen und auf ein 10-Jahres-Tief zu fallen drohen. Hier kommen meiner Einschätzung nach zwei Dinge zusammen: Viele Menschen sind bereits wirtschaftlich von der Coronakrise betroffen oder sie fürchten zumindest finanzielle Einbußen und sind dementsprechend zurückhaltend. In diesem Zusammenhang wird vielen Käufern nun außerdem so richtig bewusst, was ohnehin schon seit Jahren offensichtlich war: Man kann ein aktuelles Smartphone drei, vier oder mehr Jahre behalten, ohne dass es sich so richtig alt anfühlt. Hohe dreistellige oder gar vierstellige Preise für ein Smartphone bezahlt auch nur, wer das unbedingt will, 80 Prozent der Leistung gibt’s auch für ein Drittel des Geldes.

Insgesamt geht es uns im Moment noch so gut, dass die Bezeichung „Krise“ fast zynisch klingt. Wenn ich dann noch sehe, dass eine eventuelle Verschiebung des Amazon Prime Day aufgrund der Coronakrise eine Schlagzeile wert ist, dann frage ich mich, ob es uns vielleicht sogar noch zu gut geht und wir vielleicht sogar ein solches Erlebnis brauchen, um unser Anspruchsdenken wieder auf Normalmaß zu bringen. (Anmerkung: Ja, es ist mir bewusst, dass es auch schon vor der Coronakrise zu viele Menschen in diesem ach so reichen Land gab, die sich von einem Vollzeitjob kein ordentliches Vollzeitleben leisten konnten, die sollen hier auch nicht verhöhnt werden. Das ist himmelschreiendes Unrecht, zumal es genau die Leute sind, die den Laden derzeit noch am Laufen halten. Ich hoffe, es ist klar, worauf ich mit einem Blick auf das große Ganze hinaus will).

Mich würde interessieren: Wie sieht euer Konsumverhalten im Angesicht von Corona aus? Schränkt ihr euch generell ein, haltet ihr größere Anschaffungen zurück, oder beeinflusst euch das überhaupt nicht?

Für mich selbst kann ich sagen, dass ich mich im täglichen Leben bislang nicht einschränke, obwohl die finanziellen Konsequenzen für uns schon sehr konkret sind. Meine Frau und ich befinden uns in unseren Angestellten-Jobs auf unbestimmte Zeit in „Kurzarbeit Null“, die Werbeeinnahmen auf Dr. Windows sind massiv eingebrochen – trotz 30 Prozent mehr Besuchern als sonst um diese Jahreszeit üblich. Mitleid ist allerdings nicht angebracht, wir jammern auf einem mehr als erträglichen Niveau. Größere Anschaffungen – wir diskutierten unlängst über die Anschaffung eines neuen Autos und hatten auch schon ein konkretes Angebot vorliegen – werden jetzt allerdings erst mal auf die lange Bank geschoben.

Ich erwarte natürlich nicht, dass ihr in den Kommentaren eure Finanzen offenlegt, aber mich würde schon sehr interessieren, ob und wie die Coronakrise euer Konsumverhalten beeinflusst, und ob ihr beispielsweise auf Online-Einkäufe verzichtet, um das Geld dem lokalen Einzelhandel zukommen zu lassen, wenn die Geschäfte wieder öffnen dürfen?

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Ich kaufe seit der Krise genauso ein wie vorher, regional beim Bauer und Rest lokaler Markt. Multimedia nutze ich genauso wie vorher, über Tag Wetterkarten analysieren, Vorhersagen schreiben. Dazu nutze ich immer das gleiche Equipment, wir benötigen auch nicht unbedingt Skype, die Nextcloud tut es auch. Privat nutze ich nur das Surface Go und die Nvidia Shield als Berieselung, hier momentan Assassins Creed Odyssey, auf dem Go etwas Patrizier 2 und Webblog.
    Ich sehe den Virus auch nicht direkt als Bedrohung, denn so etwas gab es auch schon zig mal vorher. Es ist eine Art Aussortierung, eine Art Befreiungsschlag für die Erde. Klingt sarkastisch, ist es aber nicht. Es gibt nun mal eine Überbevölkerung, und irgendwann geht halt Nichts mehr.
    Zwar arbeite ich nicht vollständig in Kurzarbeit, sondern "nur" zu 40%. Trotzdem schränke ich deswegen meinen Konsum derzeit ein - man weiß ja nicht, was noch kommt und sooo üppig sind meine Rücklagen nicht.
    Viel wichtiger ist allerdings, dass, so glaube ich, vielen Menschen jetzt bewusst wird, was abgedroschen klingt: alles, was wirklich wichtig ist im Leben, kann man nicht kaufen.
    @Zeraphine:
    man muss sich aber vor Augen halten, wer oder was da "aussortiert" wird. Es sind ja gerade nicht diejenigen, die der Erde am meisten Schaden zufügen. Es sind die Alten, die Kranken, die Armen und die Schwachen.
    Wir kaufen so wie immer, lokal und regional wie es geht und bei Kleidung ein guter Mix von lokal und Online. Vor allem bei meiner Frau ist Online meistens die einzige Option da sie mit 1,82m und Schuhgröße 42 in lokalen Geschäften nur selten fündig wird.
    Für jemanden, der online-Einkäufe vermeidet und am liebsten den örtlichen Handel berücksichtigt, sind es schwerere Zeiten. Da unterbleibt schon mal der eine oder andere kleine Spontankauf. Ich hoffe sehr, der Handel und vor allem das Bargeld überleben! (Bin halt old-fashioned).
    cosmicyes
    Es sind die Alten, die Kranken, die Armen und die Schwachen.
    So einfach ist das nicht. Auch diejenigen, die arrogant das Virus nicht als Bedrohung sehen, sind schneller davon betroffen als ihnen lieb ist. Es ist nämlich keineswegs so, daß ausschließlich die Alten und Kranken betroffen sind. Auch eine Vorerkrankung kann man haben, ohne daß einem das bewußt ist. Außerdem sieht die Altersverteilung bei den Fällen auf der Intensivstation und den Beatmeten schon anders aus. Wie das Leben aussieht, wenn man mal so drei oder vier Wochen beatmet und die Lunge schwer geschädigt wurde, möchten sich die meisten wohl nicht mal vorstellen.
    Was soll man groß an seinen Einkaufsgewohnheiten ändern, außer daß man die Anzahl der Einkäufe reduziert. Wenn man das aber sowieso auch ohne Corona schon praktiziert hat, kann man kaum noch mehr ändern. Durch die Hamsterkäufe kann man sogar genötigt sein, öfter einzukaufen. Elektronikartikel werden nur gekauft, wenn etwas kaputt geht. Daß man die Einkäufe von den Einnahmen abhängig macht, dürfte ja bei jedem so sein.
    Ich suche derzeit verzweifelt Klopapier in den Märkten und habe mich schon beim Einzelhandel, über zugelassene Hamsterkäufer, beschwert. Ich halte es für reine Heuchelei, wenn in der Öffentlichkeit Kassiererin, Krankenschwestern, Altenpflegerin, heute als Helden bezeichnet werden. Es interresiert die Masse auch sonst nicht, wieviel diese an Geld bekommen oder verdienen. Es ist wie beim Mietmarkt, solang unsere Eliten von einem Problem (hohe Mietpreise) nicht selbst betroffen sind, genau so lange ändert sich auch nichts. Ich selbst bin von solchen Problemen zum Glück verschont, habe aber schon immer an die physisch arbeitende Bevölkerung gedacht.
    ich persönlich werde nur in meinem Willen, lokale Händler zu unterstützen, momentan massiv eingeschränkt.
    Einfach aus der Tatsache heraus, dass da keine Alternativen zu den Ladengeschäften geboten werden
    ansonsten sehe ich für mich keine Einschränkungen momentan, wobei ich aber auch sagen muss, größere Anschaffungen stelle ich momentan wirklich hinten an, bis ein bisschen mehr Klarheit ist, wie der Shutdown weiter geht
    Also bis jetzt hat sich an unserem Leben und Einkauf nichts geändert.
    Ich gehe, wie seit 20 Jahren, Donnerstags den Wocheneinkauf tätigen. Wie seit eh und je zwischen 50 und 70 €. Dazwischen ab und zu mal zum Bäcker um die Ecke.
    In unserem Alter brauch man auch kaum noch Klamotten. Erstens hat man alles und zweitens ist man anspruchslos. Und wenn wir etwas brauchen, dann nicht so dringend, dass es nicht bis nach Corona warten könnte.
    Wofür ich absolut kein Verständnis habe: Warum müssen aufgrund von Corona Teigwaren, Toilettenpapier und Papiertaschentücher gehamstert werden?
    Die sowas machen, sind so bescheuert, das fast schon weh tun müsste.
    Ansonsten sind wir mit unseren Kontakten etwas vorsichtiger geworden. Wir, d.h. meine Frau und ich, gehören zur Risiko-Gruppe, wir haben beide COPD im fortgeschrittenen Stadium.
    Ich wünsche uns allen, dass wir diese momentane Situation schadlos überstehen.
    Ari
    Wenn ich so die Kunden an meinem Arbeitsplatz sehe (Gartencenter) dann sind viele sehr unvernünftig und tun so, als gäbe es keine Ansteckungsgefahren. Das macht mich langsam aber Sicher wütend.
    Vor allem große Anschaffungen wie neuer PKW, Renovierungsarbeiten usw. müssen hinten anstehen. Ansonsten ist nicht viel anders als sonst auch. Als kleiner Mittelständler (12 Angestellte) macht man aber eh eher selten einen auf dicke Hose, da die reinkommende Kohle direkt wieder ins Unternehmen wandert. Und da heißt es jetzt Backen zusammenkneifen und durch. Komme was wolle.
    Hier in meiner Heimatstadt, gleicht das Einkaufen, eher einer Schatzsuche. Regale sind permanent leer, egal ob Toilettenpapier, Nudeln, Küchenrolle, Zahnpasta oder Milch.
    Normales Einkaufen ist kaum noch möglich. Man rennt täglich von einem Laden zum anderen. Wie gesagt, rede nur vom normalen Einkauf, keinen Vorratskauf.
    Die Leute rennen wie die Irren durch den Laden. Einkaufswagen im Kreuz ist hier leider normal. Genau so, wie das meckern, wenn man im Gang steht und die Regale ansieht, ob das gesuchte schon wieder aufgefüllt ist.
    Abgesperrte Gänge im Supermarkt und laute permanente Durchsagen, durch die Lautsprecher rauben einem noch zusätzlich den letzten Nerv. Man fühlt sich wie im Krieg. Wer mir nicht glaubt, fahrt mal nach Real, aber am Samstagmittag. ;)
    Es k**** einen einfach nur noch an. Bin froh wenn der Sch* endlich wieder vorbei ist.
    Zum Glück bekomme ich wenigstens meine Nervennahrung noch: Cola, Chips, Schokolade und Kakao. :)
    Momentan hat sich an meiner Arbeitszeit nichts geändert, aber kann vielleicht noch kommen, wenn es länger so weiter geht.
    Aber sollte mein Gehalt auch gekürzt werden, hätte ich schon Probleme da es nur eine Teilzeitstelle ist.
    Bei uns hat sich, bis auf die Einschränkungen bei unseren Sozialkontakten, eigentlich nichts grossartig geändert. Und unsere Sozialkontakte haben wir schon Anfang März deutlich zurückgefahren, nämlich als uns klar wurde, dass wir sehenden Auges in eine Pandemie laufen werden. Das läuft halt jetzt erst mal alles über die sozialen Medien und Telefon, ist aber noch eine Weile verschmerzbar.
    Gut, ich hab im Moment keine Baustellen, meine Frau arbeitet aber nach wie vor im Schichtbetrieb in der Produktion eines Pharmaunternehmens. Grössere Anschaffungen waren ohnehin keine geplant. Unser Einkaufsverhalten haben wir schon vor rund zehn Jahren auf einen Wocheneinkauf umgestellt. Vorratshaltung, um auch mal eine Woche oder zwei ohne Einkauf auskommen zu können, ist bei uns ebenfalls schon seit rund zehn Jahren völlig normal und resultierte daraus, dass meine Frau Schicht arbeitet und ich öfter mal auf Baustellen zuhause bin, bei denen ich die komplette Woche nicht nach Hause komme. Onlineshopping ist bei uns auch schon länger Teil unseres Einkaufsverhaltens. Nur Lebensmittel, Klamotten und Schuhe kaufe ich generell nicht online, weil ich diese Dinge anfassen und vor mir sehen möchte, bevor ich mich für sie entscheide.
    Mit anderen Worten: Auch wenn diese Krisensituation mit ihren Einschränkungen noch einen längeren Zeitraum andauern sollte, kommen wir nicht in die Breduille oder es wird kaum zu einem Lagerkoller kommen. Finanziell mussten wir keine grösseren Abstriche machen, meine Baustellensaison hätte ohnehin erst jetzt begonnen. Wir mussten uns also nicht mal grossartig umstellen. Bloss ist bei diesem Wetter halt keine Bummelei möglich und das ist das einzige was uns derzeit etwas fehlt.
    Gleich um die Ecke sind REWE, Penny, Netto, DM -Märkte vorhanden. Will man halt mehr, dann mit 5 min. Autofahrt ist man bei Kaufland, Globus, Aldi, Lidl. Was will man denn mehr? Online Käufe ist so gut wie ausgeschlossen.
    Ach ja, bei uns sind seit langem kaum Wochenmärkte mehr.
    Als Gesindheitsminister und Darkroom Coordinator Jens Spahn am 28.01.2020 vermittelte, dass "Deutschland gut vorbereitet ist, man sich keine Sorgen machen müssen und keine Panik" entstehen soll, habe ich 5 Minuten später mit meiner Frau alles zusammengekauft, was auch nur im Entferntesten notwendig ist, um einer Gefahr durch diese Regierung zu entgehen. Seither war ich nicht mehr einkaufen, gehe nur zur Arbeit und arbeite zu Hause an meinen Autos und dem Haus weiter. Die Situation wie wir sie jetzt haben hätte nicht sein müssen.
    Ich bleibe künftig on topic - wenn überhaupt.
    Aber wenn im Zusammenhang mit Corona von "Auslese" und "Darwinismus" geredet wird, geht mir der Hut hoch.
    ... Bloss ist bei diesem Wetter halt keine Bummelei möglich und das ist das einzige was uns derzeit etwas fehlt.

    Dito, da stimme ich dir zu. Das fehlt bei dem schönen Wetter sehr, zu mal der Winter gefühlt nur aus Regen bestand und man jetzt fast nur noch zu Hause bleiben muss.
    Glaub nur weiter an diese Versager der Regierung. Wegen Typen wie Dir, haben wir Zustände wie jetzt.

    Den Satz solltest du vielleicht noch mal überdenken. Wenn das alles solche Versager wären, hätten vielleicht Zustände wie in Italien, Spanien, Frankreich und New York.
    Aber bei einem gebe ich dir Recht. Man hätte als es in Italien los ging, sofort den Reiseverkehr dorthin stoppen und die Grenze zu machen sollen.
    Aber was ist richtig und was falsch? Schwer zu sagen... Wenn man sieht, das in Ishgl alles verschwiegen wurde und dadurch tausende infiziert wurden, ohne das sie wussten was los ist.
    Sehe das genauso wie du, Martin. Das Wort "Krise" haben die Medien eingeworfen und nachdem im Fernsehen nichts anderes mehr kommt als Corona-Panikmache stimme alle fleißig mit ein.
    In Wahrheit hat sich aber (zumindest in meinem Umfeld) garnichts geändert. Einfach weitermachen und in nem halben Jahr redet niemand mehr davon.
    Ich mache wie immer am Samstag meinen Wocheneinkauf bei Lidl und frisches Obst & Gemüse, Brot usw. unter der Woche bei Rewe; vorgestern war bei zeitweise vergriffenen Artikeln wie Toilettenpapier usw. nun gar kein Mangel mehr, die große Hamsterwelle scheint abgeflacht.
    Dazu beteilige ich mich bei der Nachbarschaftshilfe, die hier sehr aktiv ist: Man druckt einfach ein Formular mit seinen Daten aus und hängt es in den Hausflur. Gefährdete Personen können sich dann melden und man kauft für sie mit ein. Klappt super.
    Wie ist das eigentlich mit der prognostizierten, großen Rezession nach Corona und bestehenden Krediten? Angenommen, wir bekommen eine starke Inflation und die Preise steigen stark an, dann werden ja auch die Gehälter angepasst werden müssen. Wenn ich nun meiner Hausbank sagen wir mal 300.000€ für mein Eigenheim schulde und diese Summe plötzlich im Verhältnis kaum noch was wert ist, weil ich nun viel schneller zurückzahlen kann, hat die Bank dann Pech oder wird die alte Kreditsumme immer den aktuellen Gegebenheiten angepasst?
    Ich wohne ja in Norditalien, ja da wo nichts mehr los ist. Grosse Anschaffungen sind in der Tat erst mal gestrichen und wir versuchen uns an die neue Situation anzupassen. Da ein kurzfristiger Impfstoff nicht in Sicht ist, wird es bis dahin nur mit starken Einschränkungen gehen. Wir haben das Haus seit 14 Tagen nicht verlassen und der lokale Handel unterstützt die Einwohner zumindest soweit, dass sich Fahrgemeinschaften bilden, die vom Gemüsehändler, dem Milch Ann usw. Die Waren holen und diese an die Tür bringen. Trotzdem ist gerade Amazon fuer alles Andere sehr wichtig.
    An meinem Konsumverhalten hat sich nichts geändert, Fleisch und Gemüse kaufe ich nach wie vor um die ecke beim Türken und den ganzen Rest beim Disconter, ich gehe einmal die Woche Einkaufen Freitags oder Samstags wie eh und Je.
    Hamsterkäufe mache ich nicht ich wüsste auch nicht wieso zumal ich nur mit dem Fahrrad unterwegs bin, die Läden wie Lidel, Aldi, Rewe und Edeka sind voll mit Konsum Produkten die man Kaufen könnte selbst Toilettenpapier war am vergangenen Samstag verfügbar.
    Meine wenigen Sozialen Kontakte habe ich schon Mitte März eingestellt, Arbeiten gehe ich schon seit 14 Tagen nicht mehr Sportstudio hat dicht gemacht, ich sitze also die meiste Zeit alleine Zuhause herum mache ein bisschen Support für Technische Fragen vom Telefon und PC aus.
    Was Covid-19 angeht, trifft nicht nur Alte Menschen ab 65 oder Menschen mit Immun Vorerkrankungen es kann auch ganz normale Menschen Treffen die sich nicht schützen, es trifft mehr Männer als Frauen und sehr wenige Junge Menschen bis 14 Jahren, ansonsten kann sich jeder anstecken und Überträger sein, als auch daran Sterben, Prozentual sterben aber mehr Menschen ab 65 Jahren.
    Normale OP Schutzmasken oder selbst gebastelte helfen gar nichts außer man hat es und will andere nicht anstecken aber dann hilft es mehr, einfach Abstand zu halten.
    Wie die meisten...beim Konsum keine nennenswerten Änderungen.Läuft alles völlig normal.
    Die Regale in den Supermärkte sind mittlerweile auch wieder normal gefüllt.Hamsterplünderungen
    gab es hier nur am Anfang. Mittlerweile kriegt man aber wieder alles was man will/braucht.
    Selbst das Abstand halten an der Supermarktkasse funktioniert mittlerweile bei den meisten.
    Etwas seltsam fühlen sich nur die Einschränkungen beim Treffen mit anderen Menschen/Freunden an.
    Alles in allem....ist aber alles soweit im "grünen Bereich".
    Der wöchentliche Einkauf wird wie immer erledigt. Es wurde ein kleiner Vorrat an Konserven und TK-Ware angelegt, dieser wurde über 3 Wochen verteilt eingekauft.
    Ich kaufe eh nur etwas neues, wenn das alte kaputt geht oder nicht mehr benutzbar ist. Sinnloser Konsum war noch nie mein Ding.. Also bei mir keine Veränderung
    Dose
    Wie ist das eigentlich mit der prognostizierten, großen Rezession nach Corona und bestehenden Krediten? Angenommen, wir bekommen eine starke Inflation und die Preise steigen stark an, dann werden ja auch die Gehälter angepasst werden müssen. Wenn ich nun meiner Hausbank sagen wir mal 300.000€ für mein Eigenheim schulde und diese Summe plötzlich im Verhältnis kaum noch was wert ist, weil ich nun viel schneller zurückzahlen kann, hat die Bank dann Pech oder wird die alte Kreditsumme immer den aktuellen Gegebenheiten angepasst?
    Wenn das Geld entwertet wird, haben die einen Pech und die anderen Glück. Oder hast Du eine Klausel in Deinem Kreditvertrag, der die Kreditsumme an etwas anderes als den Geldwert koppelt?
    Mal davon abgesehen, willst Du eine solche Geldentwertung aber nicht erleben. Daß Dein Gehalt dann automatisch angepasst wird, steht nämlich auch nicht in Deinem Arbeitsvertrag oder dem zugehörigen Tarifvertrag. Es wird aus mehreren Gründen nicht zu einer solchen Lage kommen. Diese Wirtschaftskrise trifft ja alle gleichermaßen und es gibt so viele Interessengruppen, die nicht wollen, daß es zu bestimmen Entwicklungen kommt.
    Dose

    Wenn ich nun meiner Hausbank sagen wir mal 300.000€ für mein Eigenheim schulde und diese Summe plötzlich im Verhältnis kaum noch was wert ist, weil ich nun viel schneller zurückzahlen kann, hat die Bank dann Pech oder wird die alte Kreditsumme immer den aktuellen Gegebenheiten angepasst?

    Eine vorzeitige Ablösung eines Kredites bewirkt fast immer eine Strafzahlung. Das nennt man "Vorfälligkeitsentschädigung"
    Vorfalligkeitsentschadigung – Wikipedia
    Sollte man also nicht tun...eher den Kredit normal weiterlaufen lassen und das "überschüssige Geld" woanders gewinnbringend
    anlegen.
    wir mussten durch die aktuelle Lage unser Verhalten nicht ändern. Wir verzichten aber auch seit ein paar Jahren auf vermeidbaren Ballast. Was ich mir wünschen würde ist eine echte Gefahrenzulage , sagen wir mal im sechsstelligem Bereich, für alle die an der "Front" schaffen.
    Unser Konsumverhalten hat sich nicht großartig geändert bis jetzt. Der Wocheneinkauf ist ohne Probleme möglich, gibts mal einen Artikel nicht findet man Ersatz oder man schaut die Woche drauf noch mal danach.
    Größere Anschaffungen waren in nächster Zeit eh nicht geplant, somit ist das alles noch sehr entspannt.
    Für uns (und unsere Mädels) eher tragisch ist die Tatsache das der geplante Osterurlaub nicht stattfinden kann und auch Pfingsten- und Sommerurlaub spannend wird, aber das sind Luxusprobleme und so ist es halt einfach.
    Wir haben Gott sei Dank in unserem Mehrgenerationenhaus einen sehr großen Garten mit allem was Kinder und Eltern so brauchen und bei dem tollen Wetter gerade wird einfach das Familienleben mit Kindern, Großeltern, Partner intensiv gelebt und genoßen.
    Achja.....das Disney+-Abo wurde angeschafft ;-), die Mädels bestanden einfach darauf....
    Hallo,
    Disney sofort gebucht wg. Mandalorian, 3 Töchter sind zu 50% begeistert, haben aber ja noch SKY und Netflix. Ich bin beruflich voll ausgebucht, da ich einige Leute im Homeoffice betreue und die Server am laufen halte und ein paar weitere Projekte habe. Ich erwarte aber, wenn die Sperre bleibt erhebliche Einbußen als Freiberufler.
    Z.z Räume ich das Büro und Haus auf, leider sind die Abfall- und Sperrmüllsammelstellen alle zu. Einkaufen bei den Handwerkermärkten ist erheblich schwieriger, vor allem wenn man den Garten neu bepflanzen will.
    Noch gibt es keine Einschränkungen, wobei ich die Ausgehverbote schon als sehr erheblich sehe ... in der Süddeutsche Zeitung hat der Prandl einen guten Artikel darüber geschrieben ....
    Wenn die Wirtschaft nicht bald wieder in Gang kommt sehe ich erhebliche private finanzielle Einbußen und auch gesamtwirtschaftliche Probleme in der Zukunft ...
    Webdesign und Webentwicklung: Bis Ende Mai sind wir ausgebucht. Ob wir die Aufträge für den Sommer bekommen, ist unbekannt. Unsere Kunden sind kleine Unternehmen bis auf ein paar mittlere Unternehmen.
    Meine Frau und ich "jammern" auf einem sehr hohen Niveau. An grundlegenden Dingen fehlt es uns nicht, nur hier und dort mal Kleinigkeiten, die aber alle zu verschmerzen sind. Mit anderen Worten: Nein, bei uns hat sich nicht viel verändert. Mal davon abgesehen, dass natürlich alle kulturellen Unternehmungen wegfallen. Es belastet uns also mehr psychisch, als finanziell.
    Bei Einkäufen bevorzugten wir vor Corona lokale Händler, was wir danach auch wieder tun werden. Online war für uns schon immer nur der Weg, wenn die Händler vor Ort Ware X oder Y gar nicht anbieten. Ich bin z.B. ein "altmodischer" Musikfan, der gerne noch CDs kauft (ja, wirklich), und die Händler mit einem entsprechenden breiten Angebot gibt es in der analogen Welt halt leider kaum noch.
    Ich will das aber auch nicht verallgemeinern. Ich kenne viele Menschen persönlich, denen wirklich alle Einnahmen wegbrechen. Künstler*innen, Musiker*innen, Schauspieler*innen, Event-Manager*innen, Club- und Restaurantbesitze*innen etc.. Viele davon gehören auch nicht zu denen, die sich ein großes Reservepolster anlegen konnten.
    Zudem bezieht sich das trotzdem noch auf eine vergleichsweise gute Situation in Deutschland, mit einem halbwegs funktionierenden Sozialsystem. In vielen anderen Ländern werden Menschen einfach vor die Tür gesetzt und dann dürfen sie sehen, wie sie über die Runden kommen.
    Noch als Nachtrag zu unserem Konsumverhalten: Meine Frau und ich waren noch nie hinter den neuesten Gadgets her, nur weil es sie gibt. Ich liebe Technik, aber wir haben uns auch jeweils immer gefragt, bringt es uns einen nennenswerten Mehrwert oder nicht. Das ist auch ein Grund, warum ich mich über den eingestellten Support für mein Lumia 650 so ärgere. Meinen Ansprüchen genügt es, die Hardware funktioniert. Ich könnte es wohl noch weitere 1-2 Jahre verwenden. Ich möchte mir kein neues Smartphone kaufen, ich muss es demnächst. Ansonsten haben wir alles was wir brauchen, so lange keine Defekte auftreten. Daher fehlt uns dbzgl. momentan nahezu nichts und die Wünsche für die Zukunft halten sich in Grenzen.
    Das wir derzeit sicherlich die größe Krise durchlaufen seit dem 2. Weltkrieg, wird man wohl nicht bestreiten können. Von den ganz Alten abgesehen, wird sich wohl niermand erinnern können, dass man aufgefordert ist möglichst zu Hause zu bleiben, nicht zu Reisen und die Wirtschaft heruntergefahren wird. Natürlich gibt es auch in der Krise Firmen welche profitieren, weil sie das Produzieren was derzeit dringend gebraucht wird. Die Auswirkung von Corona wird aber sicherlich eine weltweite Rezession sein, welche aber genauso sicher nach einigen Jahren überwunden sein wird.
    Zur Frage zum Konsum. Ich denke, dass mein Konsum bzw. Neuanschaffungen nicht leiden. Das liegt einfach daran, dass mit Rückblick auf die letzten 1 1/2-Jahre ziemlich viel bei mir neu ist. PC ist neu, Monitor ist neu, Drucker ist neu, Fritzbox ist neu, 4K-TV ist neu, Blu-Ray-Player ist neu, AV-Receiver ist neu, sogar die Waschmaschine ist neu. So langsam fällt mir einfach nichts mehr ein, was ich noch kaufen könnte. Zugegeben das Auto ist ca. acht Jahre alt, aber da bin ich noch in der Entscheidungsfindung in Richtung e-Mobilität. Da ich ungerne viel fahre würde sogar ein Smart genügen. Lediglich das Design gefällt mir nicht.
    Ein Krise kann vielschichtig sein. Wenn man die Corona Krise auf den Konsum beschränkt, dann hätte sie den Namen in der Tat noch nicht verdient, aber das macht die Situation ja auch nicht zur Krise. Der Grund warum man dies mit dem 2. Weltkrieg vergleicht, ist die Auswirkung auf den kompletten Globus. Kaum ein Staat ist davor sicher und selbst diejenigen, die die ganze Zeit meinten das ginge von alleine weg, man müsse nichts tun und das wäre alles nur Panikmache erkennen zur Zeit, dass dies eine konkrete Gefahr darstellt. Und zwar nicht für einen selbst, sondern die Gesellschaft an sich. Eine einfache Lösung ist nicht zur Hand und man kann nur zwischen wirklich schlimmen Optionen wählen.
    Befuflich sind sowohl ich als auch meine Frau momentan noch voll am arbeiten. Aber meine Frau wird wohl in nächster Zeit auf kurzarbeit gehen, während das bei mir (System Admin) noch nicht mal absehbar ist, wann das wieder in normale Spuren kommt.
    Im beruflichen Umfeld kauft man gerade wie verrückt. Man sucht sich n Wolf nach dringend benötigtem Equipment und alles was lieferbar ist, wird gekauft. Preise sind nebensächlich, nur Verfügbarkeit zählt.
    Privat beschränkt sich der Einkauf auf Lebensmittel. Wirkliche Einschnitte gibt es aber auch da nicht.
    Klar. Es ist nicht immer alles da und bei vielen Sachen muss man auf die gewohnten Marken verzichten, aber damit geht es uns immer noch besser als jedem Durchschnittsbürger eines Schwellenlandes. Mein Bruder hat es mal sehr treffend formuliert. In welchem anderen Land dieser Erde möchte man denn zur Zeit lieber sein, als hier in Deutschland.
    Ich hamster nicht und es fehlt mir nichts. Ich kaufe nur das was ich brauche (wie vorher auch), für unsinnige Gadgets gebe ich kein Geld aus....
    Ich kaufe momentan so gut wie nichts online, da meine Frau ich noch arbeiten gehen. Pakete kämen dann evtl. bei Nachbarn an, die will ich jetzt damit nicht belasten.
    Man kann sein Konsumverhalten auch etwas anpassen:
    So kann man, wie früher die Oma, ein Hochbeet bauen und dort Gemüse anpflanzen. Dann verdient der örtliche Supermarkt zwar etwas weniger, aber es wird dann bewusst weniger Eingekauft.
    Auch im Computer/Elektrobereich kann man das weiterführen. Braucht man wirklich einen Laptop, Tablet, Streaming Tv, Computer, Konsole, oder kann man dies rationalisieren auf wenige Geräte und den Konsum dadurch Einschränken. Somit braucht man z.b. nur noch ein gutes Surface alle fünf Jahre kaufen, anstatt mehrere Geräte gleichzeitig und sinnlos Geld auszugeben. Microsoft macht es in der Werbung ja vor, das man nur noch wenige Geräte benötigt.
    Und ja, wenn der Virus mal komplett durch sein sollte, wird es viele negative Dinge wie eine große Zahl an Toten geben. Darunter können natürlich Alle sein, ein jeder von Uns. Und das ist natürlich traurig.
    Allerdings gibt es auch positive Seiten:
    - Die Natur erholt sich langsam vom Wahnsinn des CO 2 Ausstosses.
    - Viele Firmen müssen ihre Strategie überdenken, ob es die Masse macht, oder man später auf Vielseitigkeit und Qualität setzt.
    - In Seniorenheimen werden wieder Plätze frei, denn die Warteschlangen sind immens. Pflegepersonal kann dann einmal durchatmen.
    - Vorhandene Wohnungen werden eventuell frei und können wieder neu besetzt werden, anstatt wieder Wald abzuholzen und neue Betonklötze zu bauen.
    - Wir lernen uns besser kennen, sei es durch Medien wie Skype, oder auf persönlicher Basis. Denn letzteres rückte durch Konsumierung immer weiter in den Hintergrund.
    Es gibt noch zig Vorteile, aber das wäre für dein ein oder anderen zuviel. Und ja, auch ich habe einen älteren Menschen in meiner Familie mit Vorerkrankung.
    Das ändert aber nichts an den grundlegenden Problemen der Überbevölkerung. Wenn es Lösungen zu dieser geben würde, wären die Politiker sicherlich an vorderster Linie, um diese zu präsentieren. Ich sehe da aber Nichts, egal von welcher Partei!
    Ich arbeite in der triebwerkherstellenden Luftfahrtindustrie. Mein Arbeitgeber hat vom 30.03. bis 17.04. sein Werk in München geschlossen. Wir bekommen alle sechs Sonderurlaubstage und können den Rest aus einem Mix von Resturlaub und Gleitzeit zusammen stellen. Finanziell gibt es somit für kein Belegschaftsmitglied ein Minus. Meinen Frau arbeitet in einer Münchner Apotheke und muss vor Ort sein, solange sie gesund ist.
    Sie und ich machen viele Spaziergänge im Wald. Sie hat am 07. April Geburtstag. Dafür habe ich in einem Münchner Restaurant auf 18 Uhr ein drei-Gänge-Menü bestellt, dass mir nach Hause gebraucht wird. Zudem schenke ich ihr Schmuck von Swarovski, den ich online bestellt hab, weil den ihr Laden in München zurzeit geschlossen ist. Zudem habe ich online einen Strauß Blumen bestellt, der zu ihrem Geburtstag kommt. Den habe ich bei Blume2000 bestellt, wo ich seit über drei Jahren schon Blumensträuße beziehe.
    Mit dem Erwerb von 200 Blatt Abreißkalender hatten wir keine Probleme, da wir immer zum Monatsbeginn zwei 20-Rollen-Pakete einkaufen und die reichen uns beiden den Monat lang und drüber hinaus. In München haben wir nur aus den Medien von den Hamsterkäufen erfahren und die Anfangs leeren Regale gesehen. In dem Supermarkt, in dem wir einkaufen, haben wir nie etwas vermisst. Die Kriese, von denen alle reden, kenne ich somit eigentlich nur aus den Medien, direkt erlebt oder gespürt haben wir sie bis jetzt noch nicht. Kann sich natürlich noch ändern, oder auch nicht.
    Ich arbeite eigentlich normal weiter, nur dass ich weniger im Home Office bin als vor Corona und noch einen unbezahlten Zweitjob als Kindergärtner angefangen habe ;)
    Was den Konsum angeht ist's gerade ein relativ ruhiger Monat. Aber das hatte ich eh geplant, die letzten Monate waren teuer genug. Und das Geld, was ich im Moment ausgebe geht fast komplett in die Wirtschaft vor Ort. Besser gesagt in die Läden, in die ich auch nach der Krise gerne wieder gehen will. Da hole ich dann mal nen Gutschein von meinem Lieblingsbuchladen, damit die ihre Miete zahlen können und mir auch in zwei Monaten noch Zeugs empfehlen. Größere Anschaffungen sind gerade eh nicht geplant, außer vielleicht einem Hauskauf. Wie sinnvoll das im Moment ist muss ich noch mal überdenken, aber eigentlich wird die aktuelle Wohnung langsam zu klein.
    Ich habe, so wie Du Martin, zwei Standbeine.
    1. Standbein ist mein Hauptjob in der Druckindustrie. Hier arbeiten wir voll durch, wobei manche Bereiche etwas eingeknickt sind, dafür andere einen neuen Frühling erleben. Somit haben wir keine Kurzarbeit bis jetzt.
    2. Standbei ist die nebenberufliche Selbständigkeit als mobiler DJ auf Hochzeiten, Geburtstage und Firmen Event. Hier wäre ich Konkurs, da alle erdenkkichen Veranstaltungen bis jetzt storniert wurden und laufende Kosten nicht gedeckt werden können. Ich rechne hier, dass das komplette Jahr abgesagt wird. Im Prinzip gehen alle Umsätze verloren (Meine Vermutung, bis ein Impstoff kommt).
    Dadurch, dass das Eine, das Andere auffängt, habe ich noch ein recht gutes Gehalt und kann meine wichtigen Dinge, wie Eigentumswohnung usw. bezahlen (Kleidung und Ausflüge, Urlaube usw. sind hier sogar gedeckt).
    Einige Sachen kommen bei mir trotzdem auf den Prüfstand, wie zum Beispiel unnötige Versicherungen.
    Bei Neuanschaffungen überlege ich schon sehr stark, ob ich mir einen neuen HP Envy kaufe oder nicht. Eigentlich wird mein Haupt Laptop, mit fast 10 Jahren, zu schwach. Er läuft allerdings noch gut. Jetzt stelle ich mir die Frage, will ich es oder brauch ich es. Ich vermute der erste Fall ist zutreffend. Also schiebe ich das Teil in Richtung Winter. So ist es mit dem Fernseher auch. Eigentlich überlege ich schon seit einem Jahr, ob ich mir einen 55 Zoll, Samsung mit QLED gönnen soll. Der Fernseher im Wohnzimmer ist ca.8 Jahre alt und läuft sehr gut. Bild ist super, Sart Tv ist dank Chromecast und co. kein Problem; nur ist er mir mittlerweile zu klein. Auch hier stelle ich mir zähneknirschend die Frage, brauch ich es oder will ich es. Den TV schiebe ich auf alle Fälle, auf unbestimmte Zeit, da es ein Gerät ist, mit dem ich nichts verdiene. Beim Laptop ist es eine andere Sache, wegen geschäftkich usw. (kann man ja verrechnen)
    Nice to Have würde ich aktuell auf alle Fälle verschieben. Alles fürs Geschäft würde ich genauer abwägen.
    Verzichte ich auf Online Käufe? Da verhält es sich, wie vorher auch. Kleinigkeiten, wie Kabel, Hüllen, Toner oder Sachen für die ich extra nach Landau fahren müsste, bestelle ich online. Andere Dinge, wie Kleidung, Urlaub, Blumen für die Frau oder Lebensmittel werden vor Ort gekauft.
    Was ich komplett ändere ist , dass ich für bestimmte Lebensmittel in Zukunft zu unserem Bauer gehen werde und den unterstütze.
    Ich finde jede Kriese hat nicht nur Nachteile, sondern bietet auch die Chance etwas zu ändern. Ich versuche für meinen Teil etwas entspannter durch Leben zu gehen. Mehr Verständnis zeigen, etwas offener zu sein und auch mehr zu helfen. Einfach mal zu entschleunigen und mit dem zufrieden sein, was man hat.
    Was fuer eine Krise? Fakt ist doch: unser schoenes Federal Reserve Lending Geldsystem war bei Ende-Gelaende angelangt. Dritter Weltkrieg geht ja nicht mit Trump, da kommt Corona aber "wie gerufen" um Werte zu zerstoeren.
    Die EZB kann nun fleissig retten was ihr vorher mangels aufkaufbare Werte im Sueden Europas garnicht mehr moeglich war.
    Insofern ist der Erwerb von Sachwerten (leider ist Gold ja aus vertrauenswuerdigen Quellen so gut wie weg) eine gute Idee. Bis jetzt gabs die Inflation ja nur bei den Aktienpreisen. Das kann sich aber auch aendern - leider haben dann die Regierungen ja bereits das entsprechende "Handwerkszeug" um soziale Unruhen klein zu halten...
    -
    Mal schauen ob und wie weit die Preise im Zuge der Corona-"Krise" nach unten gehen: so ein Surface Studio mit 32 GB RAM waere schon schoen. Ist natuerlich auch die Frage wie hoch da die Margen sind, ob ein neues Model kommt etc. .
    Der Rest ist mir eh ziemlich egal - Toilettenpapier waere aber irgendwann wieder ganz praktisch :-)
    Zitat:
    "Es gibt nun mal eine Überbevölkerung, und irgendwann geht halt Nichts mehr."
    @Zeraphine
    Warum fängst du damit nicht bei dir an und machst deinen unsäglichen Kommentaren damit ein Ende!
    Wir kaufen jetzt ausschlieslich Lebensmittel. Großanschaffungen wie Auto kommt nicht in Frage. Sogar Urlaub steht auf die Kippe. Kurzarbeit halt. Aber einen Notebook habe ich mir gegönnt. Bei MM war sehr gute Angebot und mein PC ist schon 11 Jahre alt.
    Anschaffung steht eh keine an, von dem her konnte da auch nichts gestrichen werden. Von der Klopapierkrise habe ich nur aus der Presse erfahren. Das war hier nie ein Problem. Ich bin positiv überrascht wie gut das ganze von der Politik gemanaged wird. Da habe ich schlimmeres befürchtet. Auch die meisten Leute sind ja vernünftig.
    Weil ich etwas Angst vor langen Regentagen hatte habe ich eine X-Box bestellt. Damit konnte im Haushalt aber niemand so richtig was anfangen und das Teil gibt wieder zurück. Wobei ich kurz spekuliert habe ob die wohl auch knapp werden und kurzfristig einen Gewinn abwerfen könnte.
    bei uns ändert sich, bis auf die sozialen kontakte, nichts.
    arbeiten müssen wir nicht mehr, was wir brauchen ist auch alles da.
    einkaufen wie üblich.
    milch und eier beim bauern, gemüse im bioladen und supermarkt, fleisch und wurst beim metzger oder supermarkt.
    alles ander wie konserven, nudeln beim discounter.
    tiefkühlware bringt ein bekannter vom metro.
    grosse aus- und fortgeher waren wir noch nie, so dass uns die ausgangsbegrenzung nichts ausmacht.
    das einzige was wirklich nervt, das man im tv fast nichts mehr anderes sieht und hört.
    information ist wichtig, aber nicht in diesem übertriebenen ausmaß.
    @Pixelschubse: wozu Zensieren?
    Da sieht das halt jemand anders - gut so. Besser als bei der staatlich verordneten Hysterie mitzumachen.
    Denn nur so besteht die Chance die Auswirkungen fuer Otto-Normalverbraucher von dem was im "Hintergrund" abgeht abzumildern.
    Hier mal was zum nachdenken von "Mr. Dax": https://youtu.be/nOJHOXM80Nk?t=8560 (am besten bis zum Ende schauen)
    Aber Achtung: da kann es einem ganz schlecht werden.
    Warum die Landes- und Bundesregierungen die fuer die Seuchenpraevention verantwortlich sind noch nicht ihren Ruecktritt fuer nach Corona angekuendigt haben - evtl. erklaert es sich damit...
    -
    @der allgäuer: TV? Du hast doch Internet...
    Ob dieser Thread eine so gute Idee war? Ich weiß ja nicht. ;)
    Sei's drum. Bisher hat sich unser Konsumverhalten (Familie mit zwei Kindern im schulpflichtigen Alter) nicht großartig verändert. Ich habe Konsumgüter schon vor der Krise lieber online als im Präsenzhandel gekauft. Einfach wegen des verbrieften Rückgaberechts und weil ich es nicht mag, in Läden herumzulaufen. So habe ich z.B. im März einen neuen 55"-TV, zwei PC-Monitore, eine Tastatur, einen Schreibtisch und diverse andere Dinge gekauft. Und einen neuen Geschäftswagen habe ich auch geordert (ist bei mir alle drei Jahre fällig). Der kommt aber erst im April nächsten Jahres. Lebensmittel kaufen wir aber dann doch bevorzugt im lokalen Einzelhandel (Metzger, Bäcker, etc.) oder im Supermarkt (Lidl, Aldi und Co. meiden wir jedoch, wenn es geht). Klamottenkäufe werden aktuell zurückgestellt, auch wenn insbesondere meine Frau und meine Tochter das sehr gerne machen. Ich selbst fahre dann lieber mal nach Metzingen oder zu anderen Outlet-Stores und kaufe dann dort in etwas größeren Mengen. So lange werden die jetzigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens nicht aufrecht erhalten werden können, dass ich da in echte Bedrängnis komme. So langsam würde ich aber gerne mal wieder zum Frisör gehen. Hab zwar einen Langhaarschneider, aber damit traue ich mich nicht so wirklich an meine Haarpracht. ;)
    Wir haben auf jeden Fall schon mal unseren für Juni geplanten Urlaub in Kroatien storniert und auf nächstes Jahr verschoben. Die bisher geleistete Anzahlung wurde entsprechend übernommen. Eigentlich wollten wir im August noch nach Tirol, aber da müssen wir mal schauen, wie sich die Situation entwickelt. Im Moment rechne ich eher nicht mehr mit großen Reisemöglichkeiten in diesem Jahr. Ich denke, die Länder werden froh sein, wenn sie die Pandemie lokal in den Griff bekommen. Da wird man kaum das Risiko eingehen, dass sich das Virus durch Touristen wieder unkontrolliert verbreitet. Auch Großveranstaltungen, wie z.B. Profifußballspiele und Konzerte werden wohl dieses Jahr eher nicht mehr stattfinden. Zumindest nicht, solange es keinen Impfstoff gibt.
    Bin gespannt, wohin uns die Corona-Reise noch führen wird. Eine Exit-Strategie wird es definitiv bald geben müssen. Zum Beispiel in der Art, dass sich Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, anders verhalten müssen, als die Menschen mit geringem Risiko. Dazu gehört dann auch, dass man diese beiden Gruppen im Arbeitsleben und im sonstigen Alltag weitestgehend voneinander trennen muss.
    Übrigens, ich bin mit der Arbeit unserer Regierung absolut zufrieden und bin heilfroh, dass wir hier nicht solche Knalltüten, wie sie in manch anderem Land regieren, haben.
    Nur zur Erinnerung: Kommentare, die eine andere Ansicht vertreten, kann man auch prima ignorieren. Ich tue das regelmäßig, wenn ich der Meinung bin, dass eine Diskussion entweder nichts bringt oder aufgrund der beschränkten Möglichkeiten der schriftlichen Kommunikation nicht sinnvoll geführt werden kann.
    Wenn wir regulierend eingreifen, dann löschen, sperren und editieren wir möglicherweise völlig willkürlich und machen dabei ganz viele Fehler - ihr müsst da immer mit dem Schlimmsten rechen. Sorgt also besser dafür, dass es nicht passiert ;).
    Ach, noch was zum Thema Smartphone. Ich gebe dafür sehr gerne Geld aus, weil es mein ständiger Begleiter ist. Entsprechendes gilt für eine Smart Watch. Mein iPhone X wird dieses Jahr drei Jahre alt. Eigentlich wollte ich es gegen das iPhone 12 tauschen. Auch die Watch Series 4 hätte ich dieses Jahr wohl gegen die Series 6 getauscht. Bin gespannt, ob - und wenn ja, was - Apple da im September präsentieren wird. Die 2.000,- € (für den Verkauf der alten Geräte gibt's dann ja auch noch was, so dass es wohl eher 1.000,- € sein werden) sind jedenfalls schon zur Seite gelegt. ;)
    Und noch ein Tipp, für alle, denen zuhause die Decke auf den Kopf fällt und die noch etwas Geld übrig haben. Baut euch eine Hausautomation auf. Macht Spaß und vertreibt die Langeweile. Ich kann da aus eigener Erfahrung die HomeMatic und den ioBroker empfehlen.
    @build10240: "Totschlagargument". Hast Du dir das Video bis zum Ende angesehen? Und klingelt es bei "Blackrock"? Wenn nicht - worueber redest Du dann?
    Das war er erzaehlt macht aus Investorensicht absolut Sinn. Und was er ueber das Verhalten anderer Marktteilnehmer berichtet sind keine Thesen sondern Tatsachen - wenn dir das nicht gefaellt, nicht mein Problem.
    BTW: Was die Zukunft bringt - Mr. Dax weis es auch nicht und sagt es auch so. Er verfolgt nur die Strategie mit seinem Fond (habe keine Anteile) die er am sinnvollsten fuer die seit langem absehbare Kapitalsystemkrise hielt.
    Ob diese Strategie wiederum gutgeht - er weis es nicht. Da empfehle ich mal das Video von Anfang an zu schauen.
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    Ich bin da eher die "Spassgeneration" - dann lieber bald ein geiles Surface Studio, wer weis ob man sich das bei einer Inflation oder Hyperinflation dann noch leisten kann und will...
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    Wo bei mir der Spass aufhoert ist bei den politischen Akteuren. So wie es aussieht wedelt seit langem da der Schwanz mit dem Hund. Ein Systemfehler den man aber aendern kann.
    Würde nur meine im roten Markt vor zwei Wochen bestellte Ware mal bearbeitet, oder meine Kontaktaufnahme wegen einer technischen Nachfrage zu einem Artikel beantwortet, nichts tut sich da!
    Also was den täglichen Konsum angeht hat sich bei mir nicht wirklich was verändert.
    Allerdings ist das Thema "wirtschaftlich betroffen" etwas einschränkend.
    Gerade jetzt wo man eigentlich was angespart hatte um sich was zu leisten kommt etwas Ungewissheit hinzu wie es weiter geht (Stichwort Kurzarbeit)
    Was mich daran stört ist das man eben auch jetzt eigentlich gerade das Geld unter die Leute bringen sollte. Ich habe hier vor Ort z.b. zwei Elektronikläden die weiter arbeiten und eben auf Lieferung bzw Versand umgestiegen sind. Den würde ich schon gerne unter die Arme greifen aber wenn man selber nicht weiß was kommt sitzt da eben das Geld weniger locker.
    Ich bin heute mal am hiesigen Baumarkt vorbeigeradelt: Schlange kucken.
    Mindestens 50 Personen oder Pärchen warteten da geduldig auf ihren Einlass.
    Ich würde mir gerne einige spezielle Sachen dort holen, aber das ist es mir nicht wert. Wird weiter aufgeschoben.
    Die Zwangsbeurlaubten haben anscheinend alle ein neues Hobby entdeckt. Einkaufen. Ist zwar Osterwoche, aber so voll waren die Parkplätze von Aldi, Rewe, Lidl und Co. sonst nicht über nahezu den gesamten Morgen. Letzte Woche war's auch schon so. Wenn man halt für jede Banane und jede Tüte Mehl extra einkaufen geht.
    In den Baumarkt muß ich auch noch diese Woche. Mal sehen wie's da kurz vor Ladenschluß aussieht.
    Ostern und Baumarkt ist eine ganz üble Zusammenstellung. Als Schüler (lange her) hatte ich mir mein Taschengeld mit einem Samstags-Job im nahe gelegenen Baumarkt aufgebessert. Die Oster-Samstage, und von denen habe ich mehrere mitgemacht, waren immer der schlimmste Tag des ganzen Jahres.
    Durch das Corona-Zutritts-Regime wird das für die Beschäftigten kommenden Samstag ein lockerer Job sein. Aber wie lang wird die Kunden-Schlange draußen sein?
    :grübel
    Wenn mir nix besseres einfällt, mach ich Fotos von der Schlange. :bäh
    Bis auf Zwangshomeoffice und der Kontaktsperre bin ich persönlich wenig von der Corona-Krise betroffen. Ich möchte die Lage damit auch nicht runterspielen oder verharmlosen. Meine Familie hat aktuell finanziell keine Einschränkungen und deshalb konsumieren wir aktuell genauso wie auch vor der Krise. Mit der Ausnahme, dass einige Restaurants aktuell leider geschlossen sind. Und wir bauen sogar aktuell ein Haus und wenn Microsoft das Surface Neo Ende 2020 veröffentlichen wird, werde ich es mir auch sehr wahrscheinlich gönnen.
    Und wir spenden auch hin und wieder an Personen mit harten Schicksalsschlägen.
    Dieser Thread ist für mich(Entschuldigung an den Verfasser)
    der sinnfreieste des ganzen Forum's , man könnte
    ihn auch nennen : "Angeben , trotz Corona"
    Viele Leute , die bisher nur Mindest-Lohn erhalten haben
    sind jetzt schon auf Kurzarbeitergeld (ca. 60%) .
    In der Realität ist es meistens noch weniger , weil oft bisherige Zuschläge
    wie Auslöse , Erschwerniss-Zuschl. u. a. wegfallen .
    Oft haben diese Zuschläge einen grossen Teil des Lohnes ausgemacht
    und der Mindestlohn wurde "schöngerechnet".
    Das heißt konkret , das m. M. schon einige bei 50%
    ihres bisherigen Lohnes angekommen sind .
    Wie nennt man das eigentlich ,
    wenn man bei 50% vom Mindestlohn angekommen ist ?
    Mini-Mindestlohn ?
    Ich mußte übrigens meinen Kurzarbeiter-Wisch auch schon unterschreiben . :-(
    Vom Einkaufen her waren in meiner Gegend in den ersten zwei Wochen Klopapier und "normale" Nudeln (also Hartweizengrieß, nicht dieser üble Bio-Dinkel-Quatsch) quasi nicht zu bekommen. Klopapier hatte ich zum Glück noch, witzigerweise habe ich - ohne zu ahnen, dass da so ein Run entstehen wird - eine Woche vor den Ausgangsbeschränkungen zwei 24er-Packs gekauft (weil im Angebot). Das reicht für einen Single-Haushalt ne ganze Weile.
    Ansonsten habe ich eingekauft wie immer (ich kaufe täglich ein, weil ich kein Auto hab) - mit dem kleinen Unterschied, dass ich jedes Mal auch ein, zwei Dinge mitgenommen hab, die auch in 6 Monaten noch gut sind. Damit werde ich nun langsam mal aufhören, es hat sich Einiges an Essen bei mir angesammelt. Weiß gar nicht mehr, wohin damit.
    Und ich lebe ein Bisschen den "Tanz auf dem Vulkan". Kaufe mir leckere Sachen, solange ich mir die noch leisten kann. Und hole mir öfter als sonst was Feines beim netten Thai-Laden oder dem netten Pizza-Laden um die Ecke. Mein bescheidener Beitrag dafür, die lokalen Geschäfte zu stützen, die ich nicht missen möchte. Und Nudeln essen kann ich immer noch.
    Ich müsste auch mal wieder zum Friseur, nur haben die grad alle zu.
    Thema Kurzarbeit - Eine Erklärung, dass ich grundsätzlich dazu bereit bin, habe ich längst unterschrieben. Für mich gibt's aber noch keinen Stichtag, weil mein Job im Grunde der ist, Gelder heranzuschaffen und in Rechnung zu stellen, die aktuell trotz Corona weiter an uns fließen müssen (weil bei uns ziemlich viele Leute arbeiten, die vom Jobcenter finanziert werden, gemeinnütziger Betrieb mit mehreren Standorten). Die kriegen nämlich ihr normales Gehalt unvermindert weiter. Zusätzlich muss ich noch das Kurzarbeitergeld für ... ziemlich viele ... Kollegen ausrechnen - was ein ziemlich umfangreicher Job ist. Täglich drei Überstunden fühlen sich nicht so an, als ob für mich Kurzarbeit in Aussicht ist.
    Positive Erkenntnis - Ich kenne viele, viele Namen bereits, weil ich für die vor langer zeit Mal die Gelder wg. irgendwelcher Förderprogramme mit sechs Jobcentern abgerechnet habe, wieder. Erfreulich viele Namen, die nach Ende des Förderprogramms tatsächlich von uns unbefristet übernommen worden sind und seither "aus eigener Tasche" bezahlt werden. Also nix "nur billige Arbeitskraft", nein - für die haben die vielgescholtenen Jobcenter-Maßnahmen tatsächlich etwas gebracht. Fühlt sich gut an.
    Negative Erkenntnis - Leute, verabschiedet Euch von dem Gedanken "Kurzarbeitergeld = 60% bzw. 67%" - sucht an der Quelle -> https://www.arbeitsagentur.de/datei/KUG050-2016_ba014803.pdf - nicht, dass Ihr eine böse Überraschung erlebt. Für mich persönlich (mit gesundheitlich bedingt nur 24 Wochenstunden bin ich selbst grad knapp aus der Hartz-IV-Nummer raus, sollte ich da wieder reinrutschen, komme ich damit klar) ist das kein großer Unterschied.
    Aber für Leute, die deeeutlich drüber sind und damit deeeutlich mehr Familienmitglieder zu versorgen haben als ich mit meinen zwei Katzen ... das sieht anders aus. Ach ja - und sechs Wochen Entgeltfortzahlung in voller Höhe bei Krankmeldung ist neuerdings auch nicht mehr. Durch Corona gibt's "Krankengeld i.H.v. Kurzarbeitergeld" ... Und ganz so einfach "Soll-Leistungssatz minus Ist-Leistungssatz = Kurzarbeitergeld" isses auch wieder nicht, da werden die tatsächlich ausgefallene Stunden, durch Krankheit tatsächlich ausgefallene Stunden (bei Monaten mit vielen Feiertagen ist das besonders spannend) kreuz und quer mit Soll's und Ist's verrchnet, um einen rechnerischen Stundensatz zu ermitteln, mit dem multipliziert dann dies- und das ... aaargh ...
    Wie auch immer. Ich wünsche allen - bleibt gesund. Das ist einfach das Wichtigste.
    Und seid - auch finanziell - vorbereitet.
    Rechnet den "Worst Case" (also Kurzarbeit mit komplettem Arbeitsausfall) durch, vielleicht hättet Ihr ja Anspruch auf Hartz IV. Oder auf Wohngeld. In Vor-Corona-Zeiten haben die Jobcenter z.B. 6 Monate lang auch die Kosten auch für eine "nicht angemessene" Unterkunft getragen (mit der Auflage, zeitnah umzuziehen). Ich vermute mal, die müssen JETZT sogar noch etwas kulanter sein. Auch die Vermögensprüfung (Kontoauszüge der letzten 6 Monate vorlegen etc.) soll angeblich entfallen. Ich hatte noch keine Zeit mich damit zu beschäftigen, weil ich grad eh mehr als ausgelastet bin - und es (wie bereits geschrieben) für mich finanziell keinen großen Unterschied machen wird, egal was passiert. Aber da gibt's ätzendere Konstellationen, so 4.000 brutto, Alleinverdiener mit Partner/in, zwei Kindern und einer entsprechend großen Wohnung. Wenn davon dann plötzlich mal nur weniger als die Hälfte übrig bleibt, hat man ein echtes Problem.
    .
    .
    .
    Nachtrag: Hier für Euch ein kleiner Teil meiner Arbeit der letzten Tage - das ist quasi das oben verlinkte 18-Seiten-PDF als Excel-Datei mit Eingabefenster.
    Ich hab einen Blattschutz drauf, aber ohne Passwort. Blattschutz mache ich ganz gern, einfach um zu verhindern, dass irgendwelche Daten z.B. dadurch vermurkst werden, dass irgendein Ordner auf der Tastatur landet, während man einen Telefonhörer zwischen Schulter und Kinn eingeklemmt hat (Ich hab ein Talent für sowas). Ohne Passwort - weil albern, kann man eh mit dreieinhalb Klicks knacken.
    In Betrieben mit IG-Metall-Vertretung werden die Tarifgehälter in der Regel sogar auf 80 bis 100 % von den Betrieben aufgestockt.
    Ich habe zwei junge Kollegen, von denen der eine noch im Tarif arbeitet, der andere aber seit Anfang des Jahres außertariflich bezahlt wird. Der Kollege im Tarif hat nun Kurzarbeit mit 80,5 % seines Gehalts und darf nicht arbeiten, der Kollege im Außertarif bekommt im April ca. 75 % (unbezahlter Urlaub) und muss auch mindestens 75 % arbeiten. Da beide Gehälter relativ dicht beieinander lagen, bekommt der Kollege im Tarif sogar mehr Geld für's Nichtstun, obwohl genügend Arbeit da wäre. Nun ja, das sind so die etwas ärgerlichen Sonderfälle.
    @dtp: Tja, ich bin im AVR Bayern, da gibt's meines Wissens nach keine Aufstockung. Aber ich glaube, die AG-Beiträge an die EZVK müssen unvermindert weiterfließen ... kommt auf jeden Fall noch viel Rechenarbeit auf mich zu ...
    :)
    Einfach nicht den Kopp in den Sand stecken. Ist genauso wenig hilfreich wie übertriebene Sorglosigkeit.
    Mein Konsumverhalten hat sich nicht geändert. Ich Arbeite im Städtischen Betriebshof und wir Pflegen unsere Grünanlagen der Gemeinde und kümmern uns um die Müllentsorgung der Städtischen Mülleimer und Verkehrsbeschielderung. Ich muss mir um meinen Job zum Glück keine Gedanken machen. Bei meiner Schwester sieht es leider anders aus da Sie ein Nagelstudio hat ist ihr Betrieb bis auf weiteres geschlossen. Meine Schwester muss sich da 2x überlegen was sie eventuell kauft.
    dtp
    In Betrieben mit IG-Metall-Vertretung werden die Tarifgehälter in der Regel sogar auf 80 bis 100 % von den Betrieben aufgestockt.

    Das stimmt! Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Kollege auch noch daran, wenn die Krise vorbei ist und unterstützt dann beispielsweise seinen lokalen Betriebsrat bzw. seine zuständige Gewerkschaft. Zusätzliche Leistungen der Arbeitgeber fallen nicht vom Himmel, sondern wurden von der Gewerkschaft wie viele andere "selbstverständliche" Sozialleistungen erkämpft und müssen immer wieder aufs Neue verteidigt werden. (z.B. 30 Tage Urlaub, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, erweiterter Kündigungsschutz, Schwerbehindertenvereinbarungen, Arbeitsschutz, etc. etc.).
    Ja, ich bin Betriebsrat und viele meiner Kollegen gehen noch nicht mal zur BR-Wahl, bzw. hauen blöde Sprüche raus :-(
    Corona und Konsum

    Konsum kann man nicht direkt sagen , jedenfalls nicht im Luxus-Bereich.
    Aber mein Kaufverhalten hat sich etwas geändert ,
    ich kaufe jetzt mehr "Gesundes" , d. h. z. Beispiel: Biowurst ,
    Bio-Gurken, Bio-Obst , Tee usw. .
    Außerdem kaufe ich jetzt wesentlich mehr Waschmittel
    (ca. 2 x soviel wie vorher)
    und wasche öfter Wäsche (aus Desinfektionsgründen),
    besonders Sachen , mit denen ich "Draussen" war.
    ich kaufe jetzt mehr "Gesundes" , d. h. z. Beispiel: Biowurst ,
    Bio-Gurken, Bio-Obst , Tee usw. .
    Durch ein vorangestelltes Bio wird aber nichts gesünder. Schon bei konventioneller Landwirtschaft sind die Regeln heute so streng, daß so gut wie keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachweisbar sind. Dafür sind bei Biolebensmitteln die üblichen Schimmel- und andere Umweltgifte genauso vertreten wie bei konventionell erzeugten Lebensmitteln.
    Außerdem kaufe ich jetzt wesentlich mehr Waschmittel
    (ca. 2 x soviel wie vorher)
    Also Umweltverschmutzung. Oder wurde vorher nur alle drei Wochen mal gewaschen?
    (aus Desinfektionsgründen)
    Ist dann jetzt auch alles zwei Nummern kleiner?
    Die Wäsche ist kein Virensammler. Die übliche Wäschehygiene ist völlig ausreichend, wenn es keine immungeschwächten Haushaltsmitglieder gibt. In solchen Fällen wird der Haushalt aber schon vor der Corona-Pandemie entsprechende Hygieneregeln befolgt haben.
    @ build .... Schön , daß du meine Kommentare wieder kommentieren musst ,
    fällt dir selber nichts mehr ein ?
    Übrigens müsstest selbst du gesehen haben , daß ich "Gesundes"
    mit Anführungsstrichen geschrieben habe ,
    .....ich übersetze das mal für dich , d. h. :
    An das Bio-Etikett glaube ich auch nicht 100%-tig .
    Wobei @build10240 durchaus Recht hat, wenn er den Sinn des häufigeren Waschens der Kleidung in Frage stellt. Was soll das bringen, wenn du die Kleidung vor dem Waschen eh anfassen musst, um sie in die Waschmaschine zu stecken. Und auch schon beim Ausziehen kommst du ja mit der Kleidung in Berührung. Wenn du die Klamotten einfach zwei bis drei Tage liegen lässt, sind die Viren eh hinüber. So lange halten sie sich darauf nicht.
    Ebenso sinnfrei dürfte der Umgang mit normalen Handschuhen sein. Und Einweghandschuhe sind dann sinnvoll, wenn man mit Lebensmitteln für Dritte hantiert oder sehr häufigen Umgang mit anderen Menschen hat.
    Was den Mund- und Nasenschutz angeht, so frage ich mich immer, ob die Viren nicht auch über die Augen übertragen werden können, wenn sie über die Tränenflüssigkeit in den Körper gelangen. Sind dann z.B. Brillenträger im Vorteil?
    Schaun mer mal. Ab Montag dürfen ja nun erst mal wieder Einzelhandelsgeschäfte bis 800 qm öffnen. Und ab 4. Mai geht es dann schrittweise wieder mit den Schulen los. Mal sehen, was das für uns (zwei Kinder im Alter von 9 1/2 und 11 Jahren) bedeutet. Zudem bleiben vorerst alle Großveranstaltungen bis Ende August verboten.
    Was den Mund- und Nasenschutz angeht, so frage ich mich immer, ob die Viren nicht auch über die Augen übertragen werden können, wenn sie über die Tränenflüssigkeit in den Körper gelangen. Sind dann z.B. Brillenträger im Vorteil?
    Der Mund-Nasen-Schutzmaske soll in erster Linie die Virenlast reduzieren, die ein Infizierter an die Umgebung abgibt. Sicher vor Infektionen schützen kann die wohl nicht. Nachweise gibt es weder für die eine noch die andere Schutzfunktion. Letztendlich sind das alles Plausibilitätsargumente. Eher nach dem Motto "Besser als nichts".
    Natürlich kann der Virus auch über die Augenschleimhaut in den Körper gelangen. Deshalb würde eine Brille zumindest zum Teil schützen, denn ein Tröpfchen mit Viren, das auf der Brille landet, landet schon nicht im Auge. Sofern aber keine Taucherbrille getragen wird, ist der Schutz eben auch nicht total.
    "Der Mund-Nasen-Schutzmaske soll in erster Linie die Virenlast reduzieren, die ein Infizierter an die Umgebung abgibt." - Sehe ich auch so. Man atmet das Ding warm und feucht, beim Einatmen zieht man Viren an, die sich auf warmem, feuchtem Untergrund superduper wohl fühlen ... das Ding hat man dann auch noch Stunden vor der eigenen Nase und dem eigenen Mund ...? Wenn das nicht irgendwelche Profi-Teile sind, schützt man sich selbst damit so gut wie gar nicht. Trotzdem keine grundsätzlich schlechte Idee, so ein Mundschutz hält einen davon ab, sich an der Nase zu kratzen, sich an den Augen zu reiben und so weiter.
    Ich persönlich trage grad noch keine Maske, aber ich lasse immer gern anderen den Vortritt, wenn's darum geht, auf den Tür-Öffnungs-Knopf an der U-Bahn oder am Zug zu drücken. Unterwegs rauchen habe ich mir auch abgewöhnt, die paar Minuten kann ich auch leben, ohne mir etwas in den Mund zu stecken. Und immer schön Hände in der Hosentasche lassen.
    Einkäufe landen bei mir derzeit immer im Waschbecken mit Spülmittel, bevor sie in den Kühlschrank wandern ... Händewaschen sowieso so oft es geht - DAS halte ich als Selbstschutz für vernünftiger als Masken.
    Der Mund Nasen Mundschutz den du als Normalsterblicher trägst kannst du genau so gut weg lassen hat ne Wirksamkeit zum nicht inhalieren von dem Virus von 0. Dafür bräuchtest du LPP3 ohne Ventil + Schutzmaske und schweres ABC Schutzgeraffel der Bodentruppen deiner Wahl damit das funktioniert und mit beidem läufst du freiwillig keine 30 Minuten nach draußen. Das einzige wofür der gut ist, dass dir ein infizierter nicht direkt seine tröpfchen volles Programm entgegen feuert das wird durch die aber auch nur reduziert und nicht eingestellt. Reicht also vollkommen aus wenn du dir Shemag und Co vor den Kopf ballerst die Schutzwirkung ist in etwa die gleiche
    Einkäufe landen bei mir derzeit immer im Waschbecken mit Spülmittel, bevor sie in den Kühlschrank wandern ... Händewaschen sowieso so oft es geht - DAS halte ich als Selbstschutz für vernünftiger als Masken.

    Kannste einfach stehen lassen nach 24h ist da eh nix mehr Covid mäßiges
    pufaxx
    Einkäufe landen bei mir derzeit immer im Waschbecken mit Spülmittel, bevor sie in den Kühlschrank wandern ... Händewaschen sowieso so oft es geht
    Du kaufst nur spülmittel- und wasserresistente Lebensmittel? Hast Du schon Reibeisen als Hände?
    Lebensmittel in Verpackung einfach liegen lassen. Die Chance, daß daran signifikanten Mengen von Coronaviren kleben, die noch irgendwen infizieren können, ist so schon denkbar gering. Wenn die nicht in einem Schleimbrocken dran kleben, sind die nach wenigen Stunden garantiert nicht mehr infektiös. Bei frischem Obst und Gemüse muß man eben abwägen. Gemüse kann man i.d.R. durch Garen keimfrei machen. Das meiste Obst kann man vorsichtig von seiner Schale trennen und dann bedenkenlos verzehren. Manches läßt sich auch waschen. Ob allerdings Spüli da so geeignet ist, bezweifle ich.
    Händewaschen so oft wie nötig und das heißt eben, wenn man von draußen kommt, vor und nach Besuchen der eigenen sanitären Einrichtungen und vor und nach dem Essen inkl. dessen Zubreitung. Wer sich ansonsten panisch noch öfter die Hände wäscht, darf bald beim Hautarzt vorstellig werden. Da gibt es dann auch häßliche Leiden, die garantiert schlimmer sind als die milde Form von Covid-19.
    Obst und Gemüse wasche ich weiterhin wie gewohnt (also ohne Spülmittel) ab. Wird ja meistens ohnehin geschält oder gegart, da mache ich mir keine Sorgen.
    Neuerdings tunke ich aber verpackte Geschichte in Spülwasser, bevor die im Kühlschrank landen. Ist ja kein wirklicher Aufwand. Keine Ahnung, ob das übertrieben ist. Aber ebenso habe ich keine Ahnung, wie lange sich Viren tatsächlich auf Oberflächen halten. Da gibt's weit voneinander abweichende Meinungen. Fakt ist jedenfalls, dass sich das Coronavirus gut in Fett verfängt (z.B. Fettfinger von angefassten Verpackungen) und sich sowas gut mit Seife ablösen und wegspülen lässt.
    Hautprobleme befürchte ich kein Bisschen, ich bin da ziemlich unempfindlich, hab nie rissige Hände im Winter oder Bedarf, mich nach dem Duschen einzucremen.
    Wie auch immer - das mit dem kurzen Abspülen vorm Einsortieren werde ich jetzt erst mal weiter praktizieren. Schränkt mich nicht groß ein, schadet nicht - und - ob wirklich nötig oder nicht - es gibt mir ein gutes Gefühl.
    :)
    Aber ebenso habe ich keine Ahnung, wie lange sich Viren tatsächlich auf Oberflächen halten. Da gibt's weit voneinander abweichende Meinungen.
    Nein, die Meinungen dazu sind unter Hygienikern, Virologen und Co. eher wenig abweichend. Abweichend sind nur entsprechende Versuche, aber die sind nicht unbedingt realitätsnah. Fakt ist, ein Coronavirus alleine bleibt nicht lange infektiös. Selbst im Kühlschrank sollte das so sein. Wenn da also kein sichtbarer Schleim o.ä. an den Verpackungen klebt, ist reinigen unnötig.
    Problematisch sind höchstens Salat und Co., aber da gibt es weit schlimmeres als Covid-19 und das interessiert die Konsumenten das ganze Jahr nicht.
    Weintrauben und Erdbeeren schälen, garen oder mit Seife waschen geht gar nicht. ;) Die reinigt man unter klarem Wasser und dann verputzt man sie. Wir essen zudem sehr viel frischen Salat. Auch den haben wir in den vergangen Wochen lediglich unter klarem Wasser abgewaschen. Am besten ist es aber, man lässt frisches Obst und Rohkost einfach ein, zwei Tage liegen, bevor man es verzehrt. Dann haben sich etwaige Corona-Viren von selbst erledigt.
    Händewaschen ist auch so eine Sache. Kann man natürlich stündlich machen. Und trotzdem ist man nie ganz sicher. Da nimmt man zuhause an der Tür ein Paket von einem infizierten Boten an, der vorher noch mal gehustet hat, packt das Paket aus und fasst sich unbewusst mit der Hand an den Mund oder reibt sich vor Freude die Augen. Schwupps, schon ist man infiziert. Auch Handschuhe nützen nichts, wenn man sich damit an den Mund, die Nase oder die Augen fasst.
    Mund- und Nasenschutz ist schon okay. Auch wenn es eher weniger dem Selbstschutz dient, so schützt es andere. Und das ist vermutlich sogar noch wichtiger. Nur, wie niest man in eine Maske? ;)
    In was für einer? Ich geh mal von dem pseudo Mundschutzen aus da kannste mit gegebener Niesetikette einfach reinniesen außer du bist an irgendwas erkrankt. Ist eh Schwachsinn mit denen groß über die Straße zu rennen du müsstest die nämlich stündlich wechseln und jetzt kannste dir mal ausrechnen wieviele das machen. Dagegen hälste dann mal die wenns hoch kommt 600 Fälle im Schnitt auf 100.000 Einwohner und da bist du schon in rechnerischen Bereichen von hier deutsch Wuhan (und ja ich darf das schreiben und sagen ich wohn hier) und Tischenreuth wobei die statistisch mit 1400 pro 100.000 einsam an der Spitze liegen dann weisst du wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist dass ausgerechnet dir ein Erkrankter über den Weg läuft das geht nämlich bis heute gegen 0 selbst in den Städten und Landkreisen. Mich würde nicht mal wundern wenn der Erreger selber aus dem lobpreisten und ausgezeichneten Virologie Versuchslabor in China Wuhan stammt und nicht vom illegalen Tiermarkt.
    Übrigens heute gab es wieder Klopapier wer keins hat kann ja mal vorsichtig gucken gehen die Gefahr dass dir dafür einer ne Komaschelle verabreicht dürfte ein vielfaches höher liegen als an Corona zu erkranken
    Wir hatten in den zurückliegenden Wochen nie ein echtes Problem als Familie mit zwei Kindern Toilettenpapier zu bekommen. Darum haben wir auch nie mehr gekauft, als sonst auch.
    Auch sonst kann man eigentlich alles für den täglichen Bedarf bekommen. Ein Mal wurde meiner Frau gesagt, sie dürfe nicht mehr als zwei Liter Milch kaufen. Da sind wir dann halt am nächsten Tag wieder hin. Wir fahren ca. alle zwei Tage zum Bäcker, ein Mal die Woche zum Metzger und auf den Wochenmarkt und ein bis zwei Mal die Woche in den Supermarkt. Zudem muss der Hund drei Mal am Tag Gassi geführt werden. Im Grunde genommen ist alles so, wie sonst auch.
    Nur meine immer länger werdenden Haare nerven mich so langsam. Ich traue mich leider nicht, sie mit dem Langhaarschneider zu bearbeiten. Hoffe daher, dass hier in BW die Frisöre bald wieder aufmachen dürfen. Meinetwegen auch mit Schutzmaskenpflicht.
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