Coronavirus: Microsoft rechnet mit Einbußen beim Windows- und Surface-Umsatz

Coronavirus: Microsoft rechnet mit Einbußen beim Windows- und Surface-Umsatz

COVID-19, die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit, ist derzeit das beherrschende Thema in allen Medien. Der Ausbruch hat bereits konkrete wirtschaftliche Auswirkungen und auch Microsoft bleibt davon natürlich nicht unberührt. Aus diesem Grund hat das Unternehmen eine offizielle Warnung vor den Folgen ausgesprochen.

Man rechne nicht damit, im dritten Quartal die Umsatzziele bei Windows und Surface zu erreichen (weil es immer wieder gerne verwechselt wird: Das erste Quartal des Kalenderjahres ist für Microsoft das dritte Quartal des Geschäftsjahres). Die allgemein gebremste Wirtschaft und der Produktionsausfall sowohl bei der eigenen Hardware als auch bei den OEMs würden dafür sorgen, dass die Einnahmen hinter den Erwartungen zurückbleiben werden.

Das ist weder Panikmache noch ein PR-Stunt, sondern „Business as usual“. Als börsennotiertes Unternehmen muss Microsoft seine Anleger vor außergewöhnlichen Risiken warnen, und das Coronavirus gehört da eindeutig dazu. In der Stellungnahme heißt es außerdem, dass die Lieferkette wieder auf dem Weg zum Normalbetrieb ist, dass dies aber langsamer als erhofft verläuft.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Wird Microsoft wohl nicht so hart Treffen wie Firmen die
    hauptsächlich ihre Hardware in China produzieren lasen.
    Eventuell kann MS ja denn Verlust durch weitere Einsparungen bei Mixer ausgleichen.
    Oder Mixer einfach langsam abwickeln.
    Beste Zeit jetzt beides einzustampfen. Und Nutella: Hab ohnehin nie verstanden wozu die Welt dieses Zeugs braucht...
    Da bald jedes Land mit Covid-19 zu kämpfen hat, wird sowieso jedes Unternehmen getroffen. Die Effekte werden sich gerade bei den großen Konzernen ausmitteln. Hätten die Politiker hier mal so drastisch wie das Zentralkomitee reagiert und den Reiseverkehr streng reglementiert, aber es war überall von Nordamerika bis Europa die Wirtschaft wichtiger. Jetzt baden es alle aus, vor allem weil die anderen Maßnahmen des ZKs sich in den westlichen Staaten kaum umsetzen lassen.
    Bavarese
    Covid-19 ist die Erkrankung, der Virus selber heißt Sars-CoV-19.

    SARS-CoV-2. Vormals COVID-19.
    Des Weiteren macht noch MERS-CoV die Runde: Das Einfallstor hierfür bieten die zahlreichen Immigranten aus dem Mittleren Osten, wonach dasjenige Virus definiert ist.
    Alex
    Wird Microsoft wohl nicht so hart Treffen wie Firmen die
    hauptsächlich ihre Hardware in China produzieren lasen.

    SMDs werden ausschließlich in China und Taiwan gefertigt: Die SMDs stammen aus Taiwan, Dongguan, Shenzhen, Guangzhou sowie Huizhou und die Zusammensetzung der Baugruppen (EMS) erfolgt ebenso in besagter Region, zum Beispiel bei Foxconn und Tochterunternehmen, zum Teil auch in Europa sowie Deutschland. Microsoft hat mit Hardware (SMD und EMS) gar nichts am Hut: Es ist ein reines Softwareunternehmen.
    Es trifft Microsoft und andere Unternehmen sehr wohl hart, wenn im südchinesischen Großraum die Produktionen einbrechen.
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