Coronavirus: Nun hat es auch die Google I/O erwischt

Coronavirus: Nun hat es auch die Google I/O erwischt

Das Coronavirus hat ein weiteres prominentes Event-Opfer: Google hat seine Entwicklerkonferenz I/O abgesagt bzw. in ein reines Online-Event umgewandelt. Die I/O war vom 12. bis 14. Mai an Googles Firmensitz in Mountain View geplant.

Die Absage wurde am späten Dienstagabend auf der I/O Homepage bekannt gegeben. Entwickler, die sich registriert haben, erhalten die bezahlte Gebühr zurück und sind für die Google I/O 2021 automatisch vorregistriert. Für Reisekosten-Ausfälle kommt Google nicht auf, aber so ist das auch bei allen anderen abgesagten Events. Das ist nun mal höhere Gewalt – oder, wie es der Jurist nennt: Lebensrisiko.

In Kürze will Google bekannt geben, wie man den Ausfall zu  kompensieren versucht. Es wird vermutlich eine Menge Livestreams geben.

Microsofts BUILD startet genau eine Woche später, und wir alle fragen uns sicher nicht mehr ob, sondern lediglich wann die Absage kommt.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare

  1. Ich bin ja mal gespannt wie das mit solchen Events in Zukunft läuft wenn man feststellt das der ganzer Zirkus Online genauso gut funktioniert.
    Vielleicht können wir uns dann darauf einstellen das sowas die Regel wird und nicht mehr die Ausnahme in Krisensituationen.
    Ich meine es ist eine Riesen Panikmache von den Medien verursacht worden. Die sohlten doch mal sachlich bleiben und den Wissenschaftlern ihre Arbeit machen lassen,anstatt ihnen ständig mit unausgegorenen Fragen auf den Keks zu gehen.
    @uwe100
    Ich gebe dir in Sachen "Panikmache" durch die Medien zum Teil recht.
    Aber dadurch das bei einer Corona Infektion einem Unternehmen drohen kann das der gesamte Standort für 2 Wochen unter Quarantäne gestellt und somit komplett geschlossen wird kann bedeuten das die Existenz gefährdet ist. Unter dem Gesichtspunkt ist die "Panikmache" dann wieder einigermaßen nachvollziehbar.
    Bei uns am Standort würde das bedeuten das 3500 Mitarbeiter 14 Tage nicht arbeiten könnten, was für das Unternehmen Millionenverluste bedeuten würde und letzten Endes Arbeitsplätze kosten kann.
    Walhallas.Voice
    Ich bin ja mal gespannt wie das mit solchen Events in Zukunft läuft wenn man feststellt das der ganzer Zirkus Online genauso gut funktioniert.
    Vielleicht können wir uns dann darauf einstellen das sowas die Regel wird und nicht mehr die Ausnahme in Krisensituationen.

    Die Politik löst die meisten Probleme nicht - sie ersetzt sie durch andere Ereignisse, welche stattdessen an die Tagesordnung treten.
    Die exzessive Panikmache um den womöglich harmlos einzustufenden COVID-19 kommt der Politik aktuell sehr gelegen.
    Die gegenwärtige Situation, von der man hinwegzutäuschen versucht, lautet: Erdogan - Staatskasse gen Bankrott - Flüchtlinge in Überfluss - Drohgebärden an die EU.
    Die EU agiert wie ein Scherbenhaufen: Anstatt demjenigen Delinquenten seine Rolle zu dirigieren, steht sie unter den erpresserischen Bann seiner Maßregelung. Europa ist nicht der Tributpflichtige Versailles! (Erdogan in der Rolle Napoleons)
    Die Schlinge zwischen Nadir und Zenit zieht sich immer enger zu und der alte Mythos um Zeus und Europa nimmt eine immer realistischer werdende Form an:
    Der Mythos von Zeus und Europa - Arn Strohmeyer
    Was mich dermaßen ärgert, ist diesen Panik-Käufen. Seit Gestern sind wir auf der Suche von Hygiene-Produkte, die Wir nötig brauchen. Manche Leute füllen den Einkaufwagen voll davon und wollen nicht mal an die älteren Menschen was davon abgeben.
    Ein Drogeriemarkt hat richtig reagiert: pro Käufer, egal ob mit Einkaufwagen oder Korb, sind maximal 2 Stück vom Produkt zu haben.
    Merken wir hier in Leipzig auch schon. Besonders in den Apotheken, wo die wichtigen Medikamente, die ich aktuell brauche gegen den Influenzavirus - zumindest reden die Ärzte mir das seit zwei Wochen lang ein, wo ich doch bloß am Husten bin und nachts kaum zum Pennen komme - im Preis gestiegen sind. Auf dem ausgestellten Rezept von vor anderthalb Wochen steht Soledum bla, bla, bla... drauf, dafür wollte die Apotheke satte 40 Euro haben. Erst auf Nachdruck rückte die Frau hinter der Theke damit raus, dass sie auch Soledum forte im Angebot hat - für verhältnismäßig günstige 11 Euro.
    In den beiden REWE-Märkten hier gleich um die Ecke, nur etwas weiter davon entfernt dem Netto- und etwas weiter dem Aldi-Markt, sind einige Produkte vergriffen, trotz Monatsanfang. Normalerweise ist das Angebot reichhaltig. Immerhin bestehen keine Lieferengpässe, glaubt man dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, siehe Video unten Aber diesmal fällt sofort auf, wie groß die Panik der Menschen tatsächlich ist, ungleich davon, wie stark ein jeweiliges Bundesland derweil betroffen ist von der Anzahl an bestätigten Fällen infizierter Bürger.
    Wer aktuell Hamsterkäufe tätigt reagiert nach meiner persönlichen Meinung einfach nur paranoid und hat die gegenwärtige Situation nicht begriffen.
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