curl für Windows: Projekt sucht Unterstützung gegen Sicherheitslücken
Microsoft hat über die Jahre zahlreiche kleine Werkzeuge aus der Linux- und Unixwelt eigenmächtig in Windows 10 und Windows 11 integriert, darunter etwa sudo und curl. Letzteres Projekt sucht für die Behebung möglicher Sicherheitslücken nun händeringend nach Unterstützung, wie Chefentwickler Daniel Stenberg in einem Aufruf auf Mastodon verkündet. Ansonsten könnte es mit der Pflege für Windows sehr schwierig werden.
Konkret schreibt er:
„Niemand aus dem siebenköpfigen curl-Sicherheitsteam nutzt Windows oder arbeitet damit. Wenn uns jemand Schwachstellen meldet, die nur unter Windows auftreten, stöhnen wir auf und verdrehen die Augen – und manchmal hyperventilieren wir auch ein wenig.
Woran das liegt? Weil niemand im Team Windows nutzen möchte und es keinen anderen curl-Mitwirkenden gibt, der aktiv genug ist, über das nötige Windows-Know-how verfügt und Interesse daran hat, dem Team beizutreten. Gib mir Bescheid, falls du jemand bist, auf den das zutrifft, den ich aber bisher übersehen habe.“
Man darf dabei nicht vergessen, dass curl wegen der Flut an KI-generierten Meldungen ohnehin extrem stark unter Druck steht und diese das vorhandene Team aktuell an seine Grenzen bringen. Bleibt die Frage, warum nicht Microsoft selbst ein oder zwei Mitarbeiter für diese Geschichte abstellen kann. Das werden aber nur die Leute in Redmond wissen.
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- Sicherheit
Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.


