Das Windows Insider Programm kann dann auch weg

Das Windows Insider Programm kann dann auch weg

Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter. Mit diesem platten Witz lässt sich perfekt ausdrücken, wie sich die Qualitätskontrolle bei Windows 10 entwickelt. Im Frühjahr verhinderte ein übersehener Fehler den geplanten Start des April Update, das Oktober Update wurde sogar mit bekannten Fehlern auf die Straße geschickt. Ein ebenfalls bekannter, aber ignorierter Fehler hat nun sogar dazu geführt, dass der Rollout gestoppt werden musste. Es ist offensichtlich: Das Windows Insider Programm funktioniert nicht und kann daher weg.

Eine echte interne Qualitätskontrolle gibt es bei Windows 10 ohnehin nicht mehr, das wurde mehr oder weniger vollständig ins Insider-Programm ausgelagert. In Zukunft wird sich das noch verstärken, denn nach dem Release des Oktober Update wird das Windows-Team einmal mehr verkleinert. Wer in seinem persönlichen Arbeitsumfeld schon mal erlebt hat, wie sich Bereiche verkleinern, der weiß auch: Es sind nicht die schlechten Mitarbeiter, die zuerst woanders unterkommen.

Aufgabe der Mitarbeiter im Insider-Team wäre es also, sorgfältig die Telemetrie auszuwerten und Fehlerberichte aus dem Feedback Hub aufzugreifen. Letzterer ist aber zu einer Spielwiese für Fanboys verkommen, zwischen tausenden Vorschlägen zu irgendwelchen Spielereien wie Fluent Design und Dark Mode gehen die echten Fehlermeldungen unter.

Das Problem der verschwundenen Dateien, welches Microsoft dazu zwang, beim Oktober Update die Notbremse zu ziehen, war seit Monaten bekannt. Im Feedback Hub existieren dutzende Meldungen von Insidern (einige Links findet ihr hier), die das nun aufgetretene Problem exakt beschreiben. Diese Meldungen wurden entweder ignoriert oder gleich komplett übersehen. Vielleicht wird sich am Ende herausstellen, dass die Betroffenen eine besondere Konfiguration hatten – es geht an dieser Stelle aber gar nicht um die Frage, ob Microsoft Schuld an diesem Fehler trägt. Fest steht auf jeden Fall: Das Problem hätte bemerkt und damit vermieden werden können.

Ich habe ganz ehrlich gesagt meine Zweifel, ob die derzeit handelnden Personen im Insider Programm überhaupt die richtigen sind. Seit dem Weggang von Gabe Aul verkommt das Programm mehr und mehr zu einer albernen Party rund um Ninja-Cats und Taco-Hats. Wenn die Akteure bei den Webcasts gackernd und kreischend wie ADHS-Kids nach dem neunten Schokoriegel vor der Kamera agieren, dann ist das wirklich zum Fremdschämen. Dass sie das dürfen, ohne intern zurückgepfiffen zu werden, sagt uns leider auch ziemlich viel über den Status von Windows. Die Leute haben Narrenfreiheit. Es passt bestens ins Bild, dass man das Insider-Team beim Umbau der Windows-Organisation im Frühjahr zunächst zu Scott Guthrie verlagerte, der künftig die Verantwortung für die technische Entwicklung von Windows trägt, es kurz darauf aber von diesem zu Joe Belfiore „abgeschoben“ wurde. Dort ist das Team in der Tat besser aufgehoben, aber das signalisiert eben, dass man vom Insider Programm nicht unbedingt einen technischen Beitrag erwartet.

Das Oktober Update wurde veröffentlicht, ohne vorher im Release Preview Ring getestet worden zu sein. Ich bin sicher, dass dies keinen Unterschied gemacht hätte, man hätte das Problem auch dort nicht identifiziert, aber dieser Umstand zeigt auf, dass es im Insider Programm keine echte Struktur mehr gibt. Es besteht mehr oder minder nur noch aus Fast Ring und Skip Ahead.

Ich habe eine düstere Vorahnung, wie es weiter geht. Das Insider Programm ist, was die Zahl der Teilnehmer angeht, viel zu klein, um sporadisch auftretende Fehler zu erkennen – weniger als ein Prozent aller Windows 10 Nutzer sind Insider. Ich fürchte daher, der neue Release Preview Ring heißt künftig Windows 10 Home. Mit dem neuen Supportmodell von Windows 10 hat Microsoft den Unternehmenskunden ja bereits ganz deutlich mitgeteilt, dass sie in Zukunft nur noch maximal ein Feature-Update pro Jahr einsetzen sollen. Man wird die Updates also erstmal über die Home-User auskippen und sie dort in Ruhe reifen lassen. Das Insider Programm in seiner bisherigen Form braucht dann niemand mehr.

Über den Autor
Martin Geuß
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Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als zwölf Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant. Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir - für Euch!

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Kommentare
  1. Dieser Qualitätsverlust ist für mich ein Grund, mich langsam aber sicher von Windows am PC verabschieden zu wollen.
    Windows wirkt für mich aufgebläht mit tausenden halbgaren Features die ich entweder nicht nutze oder mich nicht überzeugen.
    Meine Zockerzeiten sind auch vorbei, hierfür reicht mir die Xbox One dicke und selbst die verkommt mehr und mehr zu einer Netflix/Blu-Ray-Abspielbox.
    Die Frage die bleibt, nehme ich nun ein Chromebook passend zu meinem Androidphone oder investiere ich und wechsel komplett zu Apple. Da bin ich mir noch nicht ganz schlüssig und werde das kommende Jahr abwarten.
    Man merkt einfach, dass sich Microsoft aus dem Consumerbereich zurückzieht.
    Oje,das sind ja düstere Aussichten.
    Und ich hatte immer gedacht, dass ich jedes Update bedenkenlos installieren kann weil es von Fachleuten vorher geprüft wurde.
    Außer dem PDF Reader von Edge der mal wochenlang nicht funktionierte bin ich bisher von Bugs verschont geblieben.
    Aber ehrlich Martin dein Artikel macht mir Angst.....
    @Mtothe
    Aber bei Apple ist es diesbezüglich doch auch nicht besser, die haben auch schon den ein oder anderen heftigen Bock bei größeren Updates auf neue OS-Versionen geschossen.
    Eine bessere QA haben die auch nicht, das was besser wirkt fußt einzig und allein darauf, dass sie nur die eigene Hardwarekonfiguration damit bedienen müssen.
    Ganz so negativ wie in dem Artikel beschrieben sehe ich es nicht... man kann nur erahnen, wieviel Fehler durch die Betatester, oder die Insider berichtigt wurden. Dass jetzt mal ein, zwei größere Sachen dabei sind, von denen man noch nicht einmal weiß, wieviele Nutzer es jetzt betrifft, sehe ich nicht als Katastrophe an.
    ABER, ich finde, mit den halbjährlichen Updates tut sich Microsoft keinen Gefallen. Das ist einfach ein unheimlicher Druck, und Anforderung an die Entwickler. Und bringt nicht gerade Stabilität für das System. Von daher denke ich auch, dass werden sie so nicht durchhalten. Es hat einfach keinen Sinn dauernd die "Neu ist geil" Fraktion zu bedienen. Es müssen jetzt bald diejenigen bedient werden, die sich ein stabiles, fehlerfreies, und sicheres System wünschen. Also, liebe Microsoft-CEO's: Geldschein aus der Nase ziehen, Puder abwischen, und mal ein bisschen kleinere Brötchen backen. Eure Kunden werden es euch danken. ;)
    @mh0001
    Das stimmt natürlich. Aber insgesamt sehe ich bei Apple einfach, dass es immer darum geht, das Nutzererlebnis und die Bedienbarkeit zu optimieren und ein stimmiges Gesamtkonzept zu haben. Man ist voll und ganz auf den Konsumenten eingestellt.
    Und das wird für mich einfach immer wichtiger. Meine Zocker- und Bastlerzeiten sind einfach vorbei, ich habe genug andere Interessen und Hobbys. Einschalten, benutzen, fertig. Das möchte ich gerne.
    Vielen Dank Martin für diese etliche Einschätzungen. Jetzt sollte auch der letzte unter den fanboys verstanden haben.
    Microsoft hat bei Windows 10 aktuell so einige Probleme, aber die betreffen nicht nur das Thema Windows Insider. Das Betriebssystem ist immer noch durchzogen von einigen wilden Sprüngen und könnte an so mancher Stelle sinnvoll verschlankt werden. Beim Thema Mixed Reality sieht man aktuell ein ähnliches Hickhack wie bei Skype. Erst hatten wir den 3D Builder, dann wurde das wegen Windows Mixed Reality auf bis zu 4 Apps (Paint 3D, Mixed Reality Portal, Mixed Reality Viewer und Print3D) plus Remix3D als Community aufgespalten. Mit 1809 wurde das Mixed Reality Portal genau wie Print3D deinstallierbar und letzterer wird durch ein Update des Mixed Reality Viewers demnächst in der neuen App 3D Viewer aufgehen.
    Dann wird die Nachrichten-App als untoter Zombie weiterhin mitgeschleift, obwohl es sinnvoller gewesen wäre, ihn zusammen mit GroupMe voll in der Skype-App aufgehen und an MyPeople so andocken zu lassen. Microsoft News müsste es unter Windows 10 auch nicht als eigenständige App geben, da das Portal hier ohnehin in Microsoft Edge integriert ist. Wieder andere Apps von Microsoft sind zwar deinstallierbar, gleichzeitig aber teilweise so lieblos hingerotzt, dass mir deren Nutzung wirklich keinen Spaß macht. Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, deswegen ist die OneDrive-App erst kürzlich geflogen und ich regle das regulär über Sync-Client und die Weboberfläche. Und dann fällt spontan noch Filme & TV sowie Groove Music ein, die beide nach dem Aus vom Groove Music Pass locker zu einer gesamtheitlichen Multimedia-App zusammengelegt werden können. F&TV bekommt ohnehin nur noch kleine Tweaks und bei Groove Music wurden die mobilen Apps eh alle eingestellt und was da an Updates über den Store kommt... naja, nach dem einen Feature-Update in 2017, wo nochmal neue Visualisierungen und kleinere Neuerungen wie der Equalizer kamen, passiert da ohnehin nix mehr außer Bugfixes.
    Persönlich spricht für mich wenig dagegen, wenn Microsoft nur noch ein Feature-Update pro Jahr verteilt, bei dem es sich dann auf wesentliche Kernpunkte wie Microsoft Edge, kleine Verbesserungen bei Systemapps wie Notepad usw. konzentriert und vor allem sinnlose oder nicht benötigte Apps wie Nachrichten ausbaut/deinstallierbar macht bzw. weniger gefragte Apps, wo sinnvoll, zumindest zusammenlegt. Windows 10 an sich ist in den meisten Fällen modular genug, damit man Verbesserungen bei Sticky Notes usw. dann auch über den Store regeln kann. An den Consumer dockt Microsoft ansonsten sowieso nur noch in drei Fällen an: den Store (hier soll es ja viele Neuerungen geben, die schon in Arbeit sind), Office 365 (hier kann sich Microsoft keinen Faupax leisten) und vor allem noch Gaming (da ist auch bei Windows 10 noch sehr viel Luft nach oben). Daneben gibts dann noch Kleinigkeiten wie den Microsoft Launcher oder die Entwicklertools wie VS Code, wo ich auch ehrlich zugebe, dass Microsoft da durchaus sehr gute Jobs macht.
    Aber das Insiderprogramm in der derzeitigen Form ist für mich auch sinnlos.
    Ich stand kurz davor, mir für unterwegs ein neues Surface go zuzulegen. Nun verzichte ich darauf und suche nach einer Lösung ohne Windows und Microsoft.
    Naja, die Leute wechseln zu Apple wenn ein neuer „PC" ansteht, mit unseren Windows PC's sind wir bei den „Consumern" mittlerweile eher die Seltenheit, die Leute kaufen wenn neu dann Apple, für die meisten reicht ein Macbook Air, dazu 'ne Playstation zum Zocken, ist auch nicht so teuer! Linux teste ich immer wieder mal, so richtig sexy ist das auch nicht. Mein 12-jähriger schwört auf seinen Gaming-PC (noch selbst gebaut) und hält die Bastion, er will jetzt 'ne XBox x, Playsation käme ihm nie ins Haus, Phone nur iPhone, nix anderes! Irgendwie erinnert mich das ganze an die Windows Mobil Geschichte, das fing auch so an und endete sehr unrühmlich!
    mh0001
    @Mtothe
    Aber bei Apple ist es diesbezüglich doch auch nicht besser, die haben auch schon den ein oder anderen heftigen Bock bei größeren Updates auf neue OS-Versionen geschossen.
    Eine bessere QA haben die auch nicht, das was besser wirkt fußt einzig und allein darauf, dass sie nur die eigene Hardwarekonfiguration damit bedienen müssen.

    Das stimmt schon - auch Apple hat Probleme mit den Updates (- z. B. jetzt, dass manche iPhones nach dem Update auf iOS 12 nur geladen werden können, wenn sie entsperrt sind).
    Aber sie verschieben auch Features, wenn diese noch nicht so funktionieren, wie erwartet. Bei iOS 12 fehlt der vorgestellte Facetime-Chat mit 32 Teilnehmern oder bei iOS 11 wurde die iCloud-Sicherung der iMessage-Nachrichten erst mehrere Punkt-Releases später geliefert.
    ABER sie haben einen Fokus auf den Consumer-Markt und haben speziell nach iOS 11 erkannt, dass sie ein Wartungsrelease wie iOS 12 brauchen, um wieder "Ruhe" ins System zu bringen.
    Sowas in der Art war von vorne herein absehbar, denn eine Nutzerbasierende Qualitätskontrolle kann niemals eine firmeninterne Kontrolle ersetzen, aber das sieht man heutzutage leider bei vielen Softwarefirmen.
    Manchmal habe ich den Eindruck das ist mehr ne Meckerecke und nicht alle wissen warum sie im Inseiderprogramm sind.
    Danke, genau meine Rede. Echt schade was seit dem Weggang von Gabe Aul geworden ist. Und ja, das muss jetzt: Satya hat natürlich keinen Drang etwas dagegen zu tun, sein Kopf ist nur in der Wolke weil diese grad so nen schönen Boom hat. Das Windows einfach mal halbgar veröffentlich wird und das Insider Team sich wie ein Haufen Affen benimmt seit Gabe weg ist, kümmert natürlich keinen.
    Bedenkt doch einmal, was Microsoft mit Windows macht. Da wird ein 40 Jahre altes System entschlackt und dafür braucht man die besten Leute. Das alte System liegt im Sterben und das neue hat das Licht der Welt noch nicht erblickt. Wir leben in einer Übergangszeit und da können Fehler passieren.
    Und welches andere System ohne Windows funktioniert denn einwandfrei? Linux? Ein Witz in Tüten für den professionellen Einsatz, genauso wie die ach so tollen Mac Geräte. Und ein Chromebook ist auch nicht das gelbe vom Ei.
    Da stimme ich Martin voll und ganz zu! So ähnlich habe ich es gestern in meinem Wutanfall-Post auch formuliert: Warum unterhält man ein Insider-Programm wenn so fehlerhafte Updates (April und Oktober) dann ausgerollt werden ? Ebenfalls stimme ich zu das es nicht um Schuld generell geht, sondern darum das man diese fehlerhaften Updates hätte vermeiden können. Ich hätte auch kein Problem damit, wenn man nur einmal im Jahr ein (großes) Feature Update rausbringt, was dann aber wirklich fehlerfrei funktioniert.
    Und wenn man sich ab und an mal den Twitter Account von Frau Sarkar und anderen des "Teams" anschaut, gewinnt man ehrlich gesagt nicht den Eindruck das das alles wirklich ernst genommen wird...
    Sauber wie jetzt hier die Kritik und Weitsicht, welche vor rund zwei Jahren schon in dieser Form angedeutet wurde, jetzt einen Beitrag wert ist. Die Punkte die hier aufgezählt wurden, wurden von einigen schon vor 2 Jahren angedeutet aber das war ja alles nur Neid, keine Ahnung, Beleidigungen am Windows in dessen Gefolge, Gotteslästerung an Martin und seinen Beiträgen. Jetzt sieht Martin es auch langsam so und das Gefolge so, ohhhh das wird ja düster, ohhhhh hätten wir mal dies und jenes...
    Nicht nur das Windows Insider verkommt oder ist es teilweise schon. Es gibt noch andere Partys, die Frage ist nur, feiert man da wirklich Windows und seine Funktionen?
    Ein Insider-Programm, in dem nahezu nur noch der Fast- und Slow-Ring Relevanz hat, kann keine Fehler finden, die im Zusammenhang mit Upgrades auftreten. Daß kaum noch ein Nutzer den Release-Preview-Ring nutzen möchte, hat das Insider-Team zu verantworten. Natürlich ist der Ring unattraktiv, weil man nur zweimal im Jahr ein Upgrade erhält, aber dann hätte man das eben anderweitig interessant manchen müssen. Inzwischen erhält man nicht mal mehr frühzeitig App-Updates oder kumulative Updates. Dann muß sich niemand wundern, wenn alle den Release-Preview-Ring verlassen. Zumal im Slow-Ring die Builds i.d.R. so stabil sind, daß man damit problemlos arbeiten kann.
    Kritik ist ja richtig und soll, dem Anlass entsprechend, auch kundgetan werden.
    Ich frage mich aber, warum diese Fehler dann nicht bei allen Nutzern auftreten.
    Für mich war nur das Upgrade von 1703 auf 1709 der Horror, die davor und danach absolut problemlos.
    Ich verstehe die ganze Sache nicht so recht. Aber egal, man hat als Außenstehender auf diese Abläufe bei MS sowieso keinen großartigen Einfluss. Wie sich wohl immer mehr herausstellt.
    Vielen Dank für diesen Artikel! Der Inhalt spricht mir zu 100% aus der Seele. Ich bin beruflich unter anderem ConfigMgr-Admin und für das Windows-Deployment und Patch-Management zuständig. Unter Windows 7 war halt einmal im Monat Patchday. Damals hatten wir eine kleine interne Testgruppe und es hat eigentlich gereicht. Ich kann mich an keinen Ausfall oder größerer Probleme wegen eines Updates erinnern. Jetzt, seit Windows 10, haben wir drei(!) Update-Ringe implementiert, bevor ein Update in die Produktion (4 Ring) geschickt wird. Ich habe mich in den letzten 15 Jahren noch nie soviel mit Windows und den Problemen damit beschäftigen müssen. Es bleibt kaum noch Zeit für Weiterentwicklung in anderen Bereichen, weil dann die nächsten Updates oder noch schlimmer Feature-Upgrades daher kommen und alles getestet werden muss. Die Verteilung an sich funktioniert ganz gut, wenn nicht in ADK wieder ein Patzer drinnen ist (wie aktuell mit WPF unter WinPE). Funktioniert auch deshalb, weil die Community in dem Bereich echt stark ist und sehr schnell Workarounds parat hat und über die gängigen Kanäle veröffentlicht. Twitter ist da eine sehr gute Quelle. Wenn man da den 15 richtigen Leuten folgt, passt das schon.
    Am Anfang habe ich recht motiviert und enthusiastisch im Feedback Hub meine "Sorgen" gepostet, mittlerweile ist mir das echt zu blöd, weil noch nie ein Vorschlag oder Problem behandelt worden ist.
    Leider gibt es im Enterprise-Bereich nicht wirklich eine Alternative, sonst würden wir die auf jeden Fall evaluieren.
    Stahlreck
    Das Windows einfach mal halbgar veröffentlich wird und das Insider Team sich wie ein Haufen Affen benimmt seit Gabe weg ist, kümmert natürlich keinen.

    Ich würde da noch zwei andere Sachen ergänzen. Zum einen reagieren führende Mitglieder wie Brandon LeBlanc ja gerne mal genervt, wenn sie von anderen auf Twitter deswegen angepingt werden (wobei gerade die Fans auch anstrengend sein können, das will ich nicht abstreiten). Andererseits bringt uns die überpositive Berichterstattung auch nicht weiter. Ich will keinen Kollegen ans Bein pinkeln und bin auch gegen die komplette Schwarzmalerei der allgemeinen Techmedien, aber wenn die Kollegen Bowden und Rubino jeden Furz mit "THIS IS FANTASTIC!!!" kommentieren oder Paul Thurrott ein Feature wie die PWAs, was bis auf Twitter noch keinen richtigen Anlauf gefunden hat, als die größte Erfindung seit dem vierkantigen Schnittbrot feiert, ist das auch wenig hilfreich.
    Wir als Medien haben da auch - zumindest in meinen Augen - eine gewisse Verantwortung, sowas mit einer gesunden Portion Kritik zu begleiten und dort den Finger in die Wunde zu legen, wo es angebracht ist. Das gebührt auch die Fairness gegenüber den Lesern, die man hat (sofern man sich denen ggü. dem Geld auch mehr verbunden fühlt).
    Micha45
    Kritik ist ja richtig und soll, dem Anlass entsprechend, auch kundgetan werden.
    Ich frage mich aber, warum diese Fehler dann nicht bei allen Nutzern auftreten.

    Eben das lässt mich ja auch vermuten, dass der Fehler nicht in der Upgraderoutine an sich zu suchen ist. Ich kann bei Microsoft auch nicht reingucken, aber ich vermute persönlich mal, dass es entweder Besonderheiten oder Fehler bei der jeweiligen Konfiguration gibt oder irgendetwas hat dort so tief eingegriffen (Antivirus, Privacy-Tool etc.), dass Windows in der Phase des Upgrades, wo die Dateien vorbereitet und zusammengezogen wurden, behindert wurde.
    Ich glaube jedenfalls nicht, dass Microsoft wieder mit einer komplett neuen RTM-Build wie im April um die Ecke kommt, zumal das Upgrade bei einer weitaus größeren Zahl an Nutzer, was ich halt so mitbekomme bei Recherche, meinen Kontakten oder Rechnern, die ich betreue, problemlos bzw. bis auf den üblichen Kleinkram sauber durchgelaufen ist. Die 1809 schnurrt hier auf unseren Maschinen wie ein Kätzchen, ohne Probleme. Selbst wenn jetzt zum Beispiel der neue Ordnerschutz von OneDrive der Verursacher sein sollte, könnte man das theoretisch auch mit einem kumulativen Update und einem Update des OneDrive-Clients lösen.
    @Marlis18: Bei Linux stimme ich dir da vollkommen zu. Bei Mac OS kommt es drauf an, was man mit professionellem Einsatz genau meint. Beispielsweise sind Macs unter Grafikern, Designern, Leuten im professionellen Audio-Bereich, aber auch bei vielen im Büro weit verbreitet. Chromebooks sind etwas speziell, auch im Hinblick dessen, was man damit machen kann. Würde ich so auch nicht für den Büroeinsatz empfehlen.
    Windows 10 kann ich mir allerdings, zumindest in der Home-Version, auch nur schwerlich im Büroeinsatz vorstellen. Kann man da als Admin überhaupt die Updates unterbinden? Ohne vollständige Kontrolle in der Richtung ist das doch vollkommen ungeeignet. Wenn dann haben die wahrscheinlich Professional-/Enterpise-Versionen darauf.
    Hier wird vermutet, dass der Fehler mit der neuen Funktion zusammenhängt, einige der Bibliotheks-Ordner automatisch in OneDrive zu sichern: https://www.drwindows.de/kommentare/149926-version-1809-microsoft-pausiert-rollout-aktuellen-updates-8.html#post1623572
    Und, ehrlich gesagt vermute ich das auch stark. Leider erfährt man das ja nicht in der "Fach"presse. Die interessiert es mehr, Angst, und Skandale zu schüren. Informationen sind da eher von sekundärem Interesse, bzw. sogar kontraproduktiv.
    Die Webcasts des Insider-Teams waren anfangs noch interessant. Geblödelt wurde nur am Anfang des Webcasts und teils zwischendurch. Solange aber die Experten aus den einzelnen Teams der Windows-Entwicklung ihre Präsentation vorstellten, konnte man vermeintlich etwas lernen. Allerdings muß man nach jetzigem Kenntnisstand an dem dort vorgestellten Tools und Prozessen zweifeln. Wie kann ein so gravierender Fehler, der von verschiedenen Nutzern im Feedback Hub mitgeteilt wurde, übersehen werden, wenn man ach so tolle Tools hat, die das Feedback automatisiert klassifizieren, manuell einsehbar machen, Telemetriedaten sämtlicher Installationen mit diesem Fehler in die Auswertung einfließen lassen, etc.?
    Was der Kevin oben meint "Windows verschlanken" ist, leider Gottes, bitter nötig. Hype um 3D - ich kenne Niemanden der das nutzt, geschweige denn sich ernsthaft dafür interessiert - wer braucht das jetzt im privaten Umfeld? Dieses ganze APP-Gedöns, das - Zauberei - immer wieder im System auftaucht. Keiner will es, Niemand hat es installiert, trotzdem ist es da!? Warum nicht ein normales Windows und was du zu brauchen meinst holst du dir , meinetwegen auch aus dem Store.
    Warum sollen perfekte kleine Programme verschwinden und werden durch "noch bessere" aber effektiv elendiglich humpelnde "neue Apps" ersetzt?
    Das MS Marketing nicht kann wissen wir schon. Das diese unetwegt wildernden "nützlichen Tipps" (kann man abschalten, weiß ich) nerven wie die Sau ist wohl nicht nur bei mir so. Erkläre dem OTTO-Normaluser mal die Meldung, das einige Einstellungen von "seiner Organisation" verwaltet werden. In ROT! Der bekommt Schnappatmung. Genauso der Defender (gelbes Dreieck im Sicherheitsprogramm!), der unbedingt Zugriff auf meine Ondrive Ordner will. Wozu?
    Wenn mich Irgendjemand so permanent nervt, wer wird dann wohl in der Gruppe der möglichen Sympatieträger an ziemlich letzter Stelle kommen. Zugegeben, bei mir lief das Upgrade reibungslos (nochmal Kompliment an MS) perfekt! Systemeinstellungen wurden nicht "resettet" wie früher - gut. Bei mir Alles schick.
    Ich bin aber bestimmt nicht der Typische Normaluser. Der schaltet den PC an und will ihn benutzen. Fertig!
    Zwei bis drei Patchdays im Monat und halbjährlicher Releasewechsel stört nicht unbedingt, wenn der PC genügend Dampf unter der Haube hat. Sowas hat aber nicht Jeder und kann sich das auch nicht mal schnell selber bauen.
    Mein ehemaliger Insider-PC (AMD E350) kann das einfach nicht mehr in vertretbaren Zeiträumen schaffen. Deshalb wurde er stillgelegt. Ob ich überhaupt nochmal einen Insider-PC installiere ist erstmal fraglich. Meine schnelleren PC brauche ich produktiv und die sind deshalb so konfiguriert damit ich am Patchday nicht Stunden abwechselnd vor den Kisten sitze.
    Das ist mal so die Situation wie ich sie im Moment erlebe. Einige Andere vielleicht auch.
    Wenn MS wirklich schon längere Zeit über die "verschwundenen Daten" bescheid gewußt haben sollte können die das Insiderprogramm wohl wirklich einstampfen. Was macht das für einen Sinn, über schöne bunte Oberflächen zu referieren auf denen du deine Daten vergeblich suchst? Wahrscheinlich haben die "32- heb auf" mit den Listen der Prioritäten gespielt und der Einzige, der die Reihenfolge kennt macht Urlaub in der Südsee.
    build10240
    Allerdings muß man nach jetzigem Kenntnisstand an dem dort vorgestellten Tools und Prozessen zweifeln. Wie kann ein so gravierender Fehler, der von verschiedenen Nutzern im Feedback Hub mitgeteilt wurde, übersehen werden, wenn man ach so tolle Tools hat, die das Feedback automatisiert klassifizieren, manuell einsehbar machen, Telemetriedaten sämtlicher Installationen mit diesem Fehler in die Auswertung einfließen lassen, etc.?

    Ich kann jetzt nur aus meiner Erfahrung zu Zeiten, als ich für diverse Computerspielreihen als Beta-Tester tätig war, sprechen.
    Die Tester finden Fehler und melden diese.
    Die Programmierer prüfen und, falls die Fehler reproduzierbar sind, werden sie behoben.
    Hierbei handelte es sich überwiegend um schwerwiegende, oder kleine kosmetische Fehler. Die hatten alle.
    Oft sind da Fehler aufgetreten, die nur bei einigen Testern auftraten -aber bei anderen Testern nicht vorkamen.
    Waren auch diese Fehler reproduzierbar, wurden sie gefixt. Doch in den meisten Fällen waren sie für die Programmierer nicht reproduzierbar. Oder die Suche danach war zu zeitaufwändig.
    Dann wurden Fehler behoben und die Folge war, dass im Code eine Kette von anderen Fehlern in Gang gesetzt wurde.
    Das ist ein Teufelskreis und ich denke, dass es überall in der Softwareentwicklung nicht so einfach ist.
    Ach übrigens, Fan-Boys, die nur Blödsinn machten und keine Fehler meldeten, flogen nach kurzer Zeit aus dem Testerkreis.
    Naja, aber wie man immer sagt der Fisch stinkt immer zuerst vom Kopfe her. Solange Herr N. nur die Investoren im Blick hat wird sich da nichts ändern....
    Ich möchte mich nicht wiederholen, aber auf sämtliche Probleme und deren Ursache, die jetzt wiederholt auftreten, wurde schon jahrelang hingewiesen. Dieses Update Ökosystem taugt in der Form nichts. Erst recht nicht, wenn die "Home" User hier als Beta Tester herhalten müssen, weil sie alles zwangsweise und sofort installiert bekommen. Wenn man konsequent wäre, würde man dem Home User ebenso wie dem Pro User die Möglichkeit lassen, alle Updates verschieben zu können. Aber scheinbar ist diese Klientel "nicht wichtig genug".
    Ein Major Upgrade im Jahr würde völlig ausreichen, um deutlich mehr Zeit zu haben, die Feedbacks auch vernünftig auszuwerten. Solange es überhaupt noch eine Qualitätskontrolle gibt. Ich hab es ja dauernd gesagt, es kann doch nicht sein, das innerhalb von 2 Wochen ein "Final Candidate" durch alle Ringe gepeitscht wird, und dann so schnell zur Final Release wird. Wie soll da Bugfixing noch zu Stande kommen ? Das ganze läuft nun schon seit der Build 16299 so ab. Manchmal hat man eben Glück gehabt, das vieles noch durchging, aber mal ehrlich: die Insider bestehen doch zumeist aus "Experimentierfreudigen", die oberflächlich testen, und kaum aus Usern, die ernsthaft und ausgiebig mit Ihrem System arbeiten (müssen). Und das ist das Problem. Man hat manhcmal sogar nur ein paar Tage, schon kommt das nächste Testbuild. So kann es keine zuverlässige Qualitätskontrolle geben, das muss Microsoft im Endeffekt machen. Und wenn es 3-4 Monate dauert, bis so eine Final dann wirklich "offiziell" wird, dann ist das eben so.
    Diese ganze Update und Upgrade Sucht mit minimalen, teils unsinnigen "Features" und Experimenten bringt doch nur mehr Fehler ins System, bevor die alten überhaupt gefixt sind.
    In dieser Form hilft dieser Upgrade-Wahn keinem was, weder Microsoft, noch dem ernsthaftem User oder Admin, und auch nicht externen Software Entwicklern. Denn die brauchen auch deutlich mehr Zeit, um alles wieder anzupassen.
    Die letzten Wochen gab es für die 1803 gefühlt alle paar Tage ein kumulatives Update, da kommt man mit Backups und Systempflege/Kontrolle ja gar nicht mehr hinterher. Hier sollte man über Sinn und Zweck von Windows 10 einmal nachdenken, wenn man viel mehr Zeit in den "Unterbau" als OS investieren muss, als Zeit für die eigentlichen Aufgaben. Selbstzweck kann es eigentlich nicht sein, aber inzwischen sieht das anders aus. Leider. Ich habe deutlich mehr zu tun, als noch mit Windows 7. Auch bei meiner Verwandschaft und Freunden. Jedenfalls, bei denen, bei denen Win10 läuft.
    Daher bin ich schon seit langem dafür, nur noch 1-1,5 Jahre ein Major Upgrade zu releasen. Und Feedbacks auch vernünftig auszuwerten, und nicht alles zu überlesen. Sonst wird es noch schlimmer werden, was uns da erwartet.
    Das Problem liegt ganz WOANDERS: die Frage ist doch - warum ist es technisch nicht moeglich einen Ordner der waehrend des Updates geloescht wurde nach dem Update wieder zurueckzuholen?
    Entweder muesste das schrottige NTFS z.B. durch etwas mit den Features von ZFS ersetzt werden (Snapshots, Boot-Environments etc.) oder es muss ZWINGEND vor dem Update ein Backup erstellt werden.
    Wobei bei letzterem dann es schoen waere wenn Windows EINE wirklich funktionierende Loesung an Board haette statt Drei die evtl. funktionieren. Apple bekommt das mit TimeMachine ja auch hin.
    Fehler passieren. Der Aufwand "seltene" Fehler zu reproduzieren ist enorm. Selbst eine finanzielle Entschaedigung von Testern die da helfen wuerde nur ein bisschen was aendern.
    Es hilft im Endeffekt nur davon auszugehen das ein Prozess fehlerhaft sein kann und wie beschrieben entsprechend wirksame Gegenmassnahmen zu treffen.
    Naja, aber wie man immer sagt der Fisch stinkt immer zuerst vom Kopfe her. Solange Herr N. nur die Investoren im Blick hat wird sich da nichts ändern....

    Genau so ist es!!
    @Miine: Das mit der Datensicherung hatten wir vorgestern schon. Wenn jedem die eingenen Daten so wenig wichtig sind, das man sie selber nicht sichert, wieso sollte Microsoft sich darum kümmern. Du solltest mal lesen, wozu du "Akzeptieren" angeklickt hast.
    Mir muß Niemand auf die Microwelle schreiben das man eine Katze nicht darin trocknen kann. Ich weiß, das geht nur mit einem Hund.
    Datensicherung - genau dasselbe. Es gibt unzählige Gründe warum Daten verloren gehen können.
    Hier kann man sich nur über den Aufwand aufregen, den es kostet, diese wieder zurückzuspielen. Komplett weg heißt : Selber Schuld!
    Niemand anderes als der Nutzer selber. Punkt. Das kann bei jedem Treiberupdate passieren oder defekter Hardware.
    Lies doch mal in meiner Signatur den Satz ganz oben. Man lernt eben auf die harte Tour. Es muß eben einmal richtig weh tun.
    Das soll kein Freibrief für Microsoft sein, beileibe nicht. Aber der Weg mit der Hand zur eigenen Nase ist immer der Kürzeste!
    Mir muß Niemand auf die Microwelle schreiben das man eine Katze nicht darin trocknen kann. Ich weiß, das geht nur mit einem Hund.

    :D:lol:lol Der war gut!:D
    Nun mal einen Grund warum das Insider Programm bleiben soll, habe die 1809 Version bekommen als ich vom Release Preview Ring auf den Slow Ring gewechselt bin. Dann wollte ich ein Image erstellen, der Windows Defender wollte das nicht zulassen, es handelt sich um Macrium Reflect Home es dauert zwischen 5 und 12 Minuten bis das Programm startet. Ordner Dateien Prozesse freigegeben nichts hat geholfen, habe dann ein Feedback an Microsoft gesendet.
    Kurz nach dem abschicken, hat mein PC ca. Hundert MB Daten an Microsoft gesendet darauf hin wurden wieder Hundert MB zurückgesendet. Nach erfolgtem Neustart Macrium gestartet, knapp eine Sekunde und das Programm erschien auf dem Bildschirm.:daumen+
    Der Kern von Windows 10 ist mit Sicherheit nicht der Schlechteste.
    Aber Windows mit so vielen APPs so aufzublähen, ist m. E. sehr kritisch.
    Mir reicht ein Windows ohne die meisten APPs, wie Cortana, Bing Weather,
    Edge usw. aus. Man sieht ja wozu das führt!
    Wenn es wirklich dazu kommen sollte,
    dass nur noch einmal jährlich Windows 10
    ein Major Upgrade bekommt, ist das mehr als wünschenswert.
    Vielleicht wird es dadurch dann auch etwas besser!
    @Mtothe
    Aber bei Apple ist es diesbezüglich doch auch nicht besser, die haben auch schon den ein oder anderen heftigen Bock bei größeren Updates auf neue OS-Versionen geschossen.
    Eine bessere QA haben die auch nicht, das was besser wirkt fußt einzig und allein darauf, dass sie nur die eigene Hardwarekonfiguration damit bedienen müssen.

    Warum hören wir dann zu oft, dass es Update-Probleme bei der Surface-Reihe also der eigenen Hardware gibt? Da herrscht ja auch kaum Fragmentierung.
    Ich habe 1809 auf meine Rechner gebracht und bisher keine Probleme festgestellt. Microsoft hat den Rollout jetzt ausgesetzt und ich stehe vor der Frage, ob ich auf 1803 zurückfalle oder auf eine Korrektur warte. Am sichersten wäre wohl der Rückfall, den ein neues Upgrade wird wohl in jedem Falle kommen, eine Korrektur für ein vermurkstes 1809-Build vielleicht eher nicht.
    Henry E.
    da ist man wohl sang-und klanglos drüber weg gegangen nach jetzigen Erkenntnissen
    Weiter unten auf der Seite ist ein Link zur Antwort von MS, die später noch kam. Link: https://www.borncity.com/blog/2018/08/04/windows-update-probleme-microsoft-dnne-antwort-auf-offenen-brief/
    Kurzversion: Updates sind so beabsichtigt und man möge doch bitte den Feedbackhub für Probleme verwenden. (Da wurde das Anliegen von Susan Bradly aber auch schon 3 Monate vorher zur Sprache gebracht.)
    Zum eigentlichen Artikel hier: Irgendwie schon schade, wie ein eigentlich solides Grund-System, was eine tolle Ausgangsbasis für so viele Soft- und Hardwarekombinationen gefühlt mutwillig ruiniert wird, weil man sich keine Zeit für die wichtigen Dinge nimmt.
    Das kann bei jedem Treiberupdate passieren oder defekter Hardware.
    Ist es aber nicht. Es ist bei einem OS-Upgrade passiert, wo dann auch noch beim Einspielen so etwas angezeigt wird:
    Es wird für diejenigen, die 1809 bereits installiert haben, sicherlich einen Fix geben, kein Rollback auf 1803...
    Am sichersten wäre wohl der Rückfall
    Warum? Wenn bei Deiner Installation der Fehler nicht aufgetreten ist, besteht kein Grund das Risiko eines Rollbacks einzugehen. Selbst wenn der Fehler aufgetreten wäre, würde das Rollback die Daten nicht zurückbringen, denn die sind nach den Beschreibungen zu diesem Fehler auch nicht in C:\Windows.old zu finden. Dagegen würde ein Rollback ziemlich sicher mehr dieser Daten, die noch nicht überschrieben, aber gelöscht auf der Festplatte liegen, endgültig vernichten.
    Version 1809 funktioniert bis auf den bekannten Fehler mindestens genauso problemlos wie Version 1803. Die derzeitig auf Version 1809 befindlichen Installationen werden weiterhin über Windows Update bedient, egal ob es eine neue Build oder nur ein kumulatives Update geben wird.
    Ganz so negativ wie in dem Artikel beschrieben sehe ich es nicht... man kann nur erahnen, wieviel Fehler durch die Betatester, oder die Insider berichtigt wurden. Dass jetzt mal ein, zwei größere Sachen dabei sind, von denen man noch nicht einmal weiß, wieviele Nutzer es jetzt betrifft, sehe ich nicht als Katastrophe an.
    ABER, ich finde, mit den halbjährlichen Updates tut sich Microsoft keinen Gefallen. Das ist einfach ein unheimlicher Druck, und Anforderung an die Entwickler. Und bringt nicht gerade Stabilität für das System. Von daher denke ich auch, dass werden sie so nicht durchhalten. Es hat einfach keinen Sinn dauernd die "Neu ist geil" Fraktion zu bedienen. Es müssen jetzt bald diejenigen bedient werden, die sich ein stabiles, fehlerfreies, und sicheres System wünschen. Also, liebe Microsoft-CEO's: Geldschein aus der Nase ziehen, Puder abwischen, und mal ein bisschen kleinere Brötchen backen. Eure Kunden werden es euch danken. ;)

    +1
    @rb13125
    wenn du keine Probleme mit 1809 hast, warum willst du auf die 1803 zurück? Natürlich wird es für die 1809 einen Fix geben.
    An deiner Stelle würde ich, in der nächsten Zeit, vom manuellen Update absehen.
    Da wird Martins Chromebook Erfahrung in der nächsten Zeit wohl viel Beachtung finden
    finde auch dass es von anfang an sinnlos war die Qualitätskontrolle an "irgendwelche" leute auszulagern. sowas muss einfach intern geschehen.
    die aktuelle situation ist für ms jetzt natürlich ein mittelgroßes disaster das steht fest.
    was die gesamt situation betrifft muss man trotzdem festhalten dass windows 10 kein schlechtes Betriebssystem ist! es hat seine Probleme aber die haben alle Plattformen in irgendeiner Form. und ich denke gerade dass zumüllen mit neuen Funktionen aka 3d-zeugs, etc. wir jetzt aufhören. sowas war ja nun bei den letzten zwei releases nicht mehr dabei und es scheint so als hätte MS verstanden, dass das keiner braucht.
    ich denke sie sollten sich wirklich auf die Verschlankung konzentrieren und auf Stabilität und Sicherheit. das ist das wichtigste und sollte immer ganz oben stehen bei allen Überlegungen. mit dem neuen Verständnis für den produktivitäts-fokus denke ich aber haben Sie das auch verstanden.
    finde deshalb auch, dass der halbjährige Updatezyklus somit nicht mehr nötig und sinnvoll ist. am anfang gab es viel aufzuholen aber mittlerweile sind alle wichtigen Features da und somit muss man nicht jedes halbes jahr was neues rausbringen.
    rb13125
    Ich habe 1809 auf meine Rechner gebracht und bisher keine Probleme festgestellt. Microsoft hat den Rollout jetzt ausgesetzt und ich stehe vor der Frage, ob ich auf 1803 zurückfalle oder auf eine Korrektur warte. Am sichersten wäre wohl der Rückfall, den ein neues Upgrade wird wohl in jedem Falle kommen, eine Korrektur für ein vermurkstes 1809-Build vielleicht eher nicht.

    Ein Downgrade auf Version 1803, nur um dann mit einer korrigierten Build wieder auf 1809 zu aktualisieren, wäre für die Mehrheit, die auf die 17763.1 schon aktualisiert haben und bei denen es keine Probleme gibt, auf keinen Fall zumutbar. Microsoft würde die Leute damit förmlich in Geiselhaft/Mitleidenschaft nehmen, nur weil eine kleine isolierte Masse dieses Problem hat, zumal der Zeitraum von 10 Tagen, bis ein Rollback nicht mehr möglich ist, einfach viel zu knapp ist. Das würde bedeuten, dass, wenn die Leute gleich Dienstag aktualisiert hätten, Microsoft bis spätestens Freitag in aller Eile auch die Mehrheit der problemfreien Installationen zum Downgrade auffordern und die korrigierten Build auch in aller Hastigkeit zusammenschrauben müsste. Was meinste, wie förderlich das für ein Image als alte Frickelbude ist? Das wird Microsoft nicht eingehen, auf keinen Fall.
    Wenn es OneDrive ist, wofür sehr viel spricht, und es am erweiterten Ordnerschutz liegt, dann kann man das ganz einfach mit einem normalen kumulativen Update oder vielleicht sogar nur mit einem Fix für den OneDrive-Client erledigen. Diejenigen, die noch nicht auf 1809 sind, kriegen den dann als Day1-Patch gleich mit, alle anderen kriegen das in der Form eines ganz regulären Updates, mehr nicht. Und sollte wider Erwarten doch eine neue RTM-Build kommen, wird Microsoft sich das sicher einfach machen und sowohl für die 17134.x als auch für die 17763.x das Funktionsupdate ausrollen. Das geht nämlich auch. Also bitte keine Panik schieben. :)
    Wie gesagt, ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht an der Upgraderoutine selber lag, denn die bei weitem überwiegende Mehrheit der Installationen, was ich bis jetzt quer durchs Netz etc. mitbekommen habe, rutschte problemlos durch. Was @build10240 hier schon beschreibt: Es wäre naheliegend, dass sich dann der erweiterte Ordnerschutz von OneDrive und das Windows 10-Upgrade auf 1809 in der Phase, wo Windows die lokalen Dateien für das Update sichert und zusammenführt, in die Quere gekommen sind. Das hätte auch passieren können, wenn du z.B. ein Antivirus eines Dritthersteller parallel hättest laufen lassen und der hätte sich dann, auch wenns unwahrscheinlich ist, eine Datei bei einem Scan gepackt und in Quarantäne verschoben (oder was Ähnliches, jedenfalls soll man sein Drittanbieter-Antivirus nicht umsonst deaktivieren oder deinstallieren). Das hätte dann aber mit dem Upgradeprozess nichts zu tun, sondern mit einem übereifrigen OneDrive, der seine Aufgaben etwas zu genau genommen hat.
    @Marlis18: Bei Linux stimme ich dir da vollkommen zu. Bei Mac OS kommt es drauf an, was man mit professionellem Einsatz genau meint. Beispielsweise sind Macs unter Grafikern, Designern, Leuten im professionellen Audio-Bereich, aber auch bei vielen im Büro weit verbreitet. Chromebooks sind etwas speziell, auch im Hinblick dessen, was man damit machen kann. Würde ich so auch nicht für den Büroeinsatz empfehlen.
    Windows 10 kann ich mir allerdings, zumindest in der Home-Version, auch nur schwerlich im Büroeinsatz vorstellen. Kann man da als Admin überhaupt die Updates unterbinden? Ohne vollständige Kontrolle in der Richtung ist das doch vollkommen ungeeignet. Wenn dann haben die wahrscheinlich Professional-/Enterpise-Versionen darauf.

    Home geht schon deshalb nicht, weil es keine Domain-Anmeldung "kann".
    makodako

    An deiner Stelle würde ich, in der nächsten Zeit, vom manuellen Update absehen.

    Den Rat werde ich das nächste Mal auf jeden Fall auch befolgen...
    FZ61
    Da wird Martins Chromebook Erfahrung in der nächsten Zeit wohl viel Beachtung finden

    :D
    Für Spieler, oder Leute, die ernsthaft mit ihrem System arbeiten wollen, wird das allerdings wohl kaum einer Alternative sein. Da fehlt's einfach an der entsprechenden Software.
    Okey. Hätte mich ehrlich gesagt auch stark gewundert, wenn das Home in Unternehmen genutzt wird. Allein schon wegen der Update-Geschichte.
    chakko
    wenn das Home in Unternehmen genutzt wird

    Kommt ganz darauf an, was man macht.
    Ich nutze z.B. die Home Version. Mein Win10 wird aber über ASUS Business Software gepflegt. Das heißt, das erst ASUS das win10 Update freigeben muss, bevor ich es installieren kann.
    SQL Datenbanken laufen auf der Home Version und ansonsten kann ich soweit auch alles machen.
    Eine Bürokauffrau/Mann kann auf der Home Version genauso ihre/n Briefe oder Tabellen erstellen.
    Wenn irgendwann MS der Meinung ist, das man die Anbindung an Datenbanken unterbinden muss, wird es eng. Aber so kann man die Home Version in kleinen Firmen ganz gut nutzen.
    @rb13125
    wenn du keine Probleme mit 1809 hast, warum willst du auf die 1803 zurück? Natürlich wird es für die 1809 einen Fix geben.
    An deiner Stelle würde ich, in der nächsten Zeit, vom manuellen Update absehen.

    Sprichst Du hier verbindlich für MS oder fantasierst Du nur???
    Nebenbei bemerkt mache ich die Updates automatisch und die Upgrades vom Stick mit beiden Architekturen manuell - damit nicht 4 Rechner parallel (im Schlechtfall) den VDSL-Anschluss auslasten. könnte man auch mit dem Update-Assistenten machen - aber dann habe ich den Stick nicht und hole dessen Inhalt noch mal. Ist wurscht, aber als langjähriger Besitzer eines 1000er DSL Anschlusses kriege ich immer noch Zustände wenn ich gigabyteweise Daten übertrage.
    @FZ61
    "Da wird Martins Chromebook Erfahrung in der nächsten Zeit wohl viel Beachtung finden"
    In der Tat freue ich mich auf diesen Bericht.
    Wahnsinn, was aus Microsoft geworden ist. Und traurig.
    So langsam stellt sich bei mir eine Wechselsehnsucht ein.
    rb13125
    Sprichst Du hier verbindlich für MS oder fantasierst Du nur???
    Was willst Du denn hören? Microsoft hat den Rollout von Version 1809 gestoppt, mehr haben sie nicht vermeldet. Nirgendwo steht, daß man zu Version 1803 zurückwechseln soll oder muß. Nicht mal für die Installationen mit fehlenden Dateien empfehlen sie das, sondern sofortigen Kontakt zu Microsoft.
    Es gibt derzeit keine Notwendigkeit von Version 1809 zurückzuwechseln. Das wirst Du von allen hören. Auch von Microsoft, wenn Du nicht gerade den dümmsten Supportmitarbeiter erwischst. Das Rollback, das sowieso nur bis zehn Tage nach dem Upgrade möglich ist, ist ein zusätzliches Risiko, das sich nicht lohnt, wenn Du keine Probleme mit Version 1809 hast. Es würde bedeuten, daß Du Deiner Installation innerhalb kürzester Zeit ein Upgrade, ein Rollback und noch ein Upgrade zumutest. Dabei ist derzeit ein kumulatives Update von 17763.1 auf 17763.X sehr viel wahrscheinlicher als ein erneutes Upgrade von 17763 auf 17765 o.ä. Außerdem gibt es keinen Grund zu der Annahme, daß ein Upgrade von 17763 auf 1776X nicht möglich sein wird.
    @Miine: Das mit der Datensicherung hatten wir vorgestern schon. Wenn jedem die eingenen Daten so wenig wichtig sind, das man sie selber nicht sichert, wieso sollte Microsoft sich darum kümmern. Du solltest mal lesen, wozu du "Akzeptieren" angeklickt hast.
    Mir muß Niemand auf die Microwelle schreiben das man eine Katze nicht darin trocknen kann. Ich weiß, das geht nur mit einem Hund.
    Datensicherung - genau dasselbe. Es gibt unzählige Gründe warum Daten verloren gehen können.
    Hier kann man sich nur über den Aufwand aufregen, den es kostet, diese wieder zurückzuspielen. Komplett weg heißt : Selber Schuld!
    Niemand anderes als der Nutzer selber. Punkt. Das kann bei jedem Treiberupdate passieren oder defekter Hardware.
    Lies doch mal in meiner Signatur den Satz ganz oben. Man lernt eben auf die harte Tour. Es muß eben einmal richtig weh tun.
    Das soll kein Freibrief für Microsoft sein, beileibe nicht. Aber der Weg mit der Hand zur eigenen Nase ist immer der Kürzeste!

    RIIIIICHTIG !!!!!
    chakko 07.10.2018, 12:41
    Ganz so negativ wie in dem Artikel beschrieben sehe ich es nicht... man kann nur erahnen, wieviel Fehler durch die Betatester, oder die Insider berichtigt wurden. Dass jetzt mal ein, zwei größere Sachen dabei sind, von denen man noch nicht einmal weiß, wieviele Nutzer es jetzt betrifft, sehe ich nicht als Katastrophe an.
    ABER, ich finde, mit den halbjährlichen Updates tut sich Microsoft keinen Gefallen. Das ist einfach ein unheimlicher Druck, und Anforderung an die Entwickler. Und bringt nicht gerade Stabilität für das System. Von daher denke ich auch, dass werden sie so nicht durchhalten. Es hat einfach keinen Sinn dauernd die "Neu ist geil" Fraktion zu bedienen. Es müssen jetzt bald diejenigen bedient werden, die sich ein stabiles, fehlerfreies, und sicheres System wünschen. Also, liebe Microsoft-CEO's: Geldschein aus der Nase ziehen, Puder abwischen, und mal ein bisschen kleinere Brötchen backen. Eure Kunden werden es euch danken.

    Der Analyse kann ich nur zustimmen. Microsoft wäre in der Tag äußerst gut beraten die Upgrades auf ein Upgrade pro Jahr zu beschränken, besser zu Testen und die Ergebnisse des Insiderprogramms besser auszuwerten. Es wäre auch eine Maßnahme den Feedback-Hub zu teilen und zwar in einen Feedback-Hub ausschließlich für das Insider-Programm und einen Feedback-Hub für das produktive System.
    Um auch mal ein paar Zeilen für Microsoft zu schreiben: Insgesamt habe ich den Eindruck, dass sich bei Fehlern in Windows ein enormer Shitstorm erhebt. Passieren z.B. Fehler bei Apple, dann ist das i.d.R. lediglich eine News wert.
    Mit dem Nachteil hat MS schon immer zu kämpfen.
    rb13125 07.10.2018, 16:16
    Ich habe 1809 auf meine Rechner gebracht und bisher keine Probleme festgestellt. Microsoft hat den Rollout jetzt ausgesetzt und ich stehe vor der Frage, ob ich auf 1803 zurückfalle oder auf eine Korrektur warte. Am sichersten wäre wohl der Rückfall, den ein neues Upgrade wird wohl in jedem Falle kommen, eine Korrektur für ein vermurkstes 1809-Build vielleicht eher nicht.

    Nach derzeitigen Wissenstand würde ich für einen Rückfall auf 1803 keine Veranlassung sehen. Die beschriebenen Fehler sind meines Wissens bei der Installation passiert und nicht danach. Ich gehe davon aus, wenn es bei den bereits installierten 1809er Versionen etwas zu korrigieren gibt, dass dies durch ein kumulatives Update passiert. Ich jedenfalls werden mit meinen PC, meinem Tablet und meiner in Hyper-V installierten virtuellen W10-Version auf jeden Fall auf 1809 bleiben.
    tkmopped 07.10.2018, 15:04
    @Miine: Das mit der Datensicherung hatten wir vorgestern schon. Wenn jedem die eingenen Daten so wenig wichtig sind, das man sie selber nicht sichert, wieso sollte Microsoft sich darum kümmern. Du solltest mal lesen, wozu du "Akzeptieren" angeklickt hast.
    Mir muß Niemand auf die Microwelle schreiben das man eine Katze nicht darin trocknen kann. Ich weiß, das geht nur mit einem Hund.
    Datensicherung - genau dasselbe. Es gibt unzählige Gründe warum Daten verloren gehen können.
    Hier kann man sich nur über den Aufwand aufregen, den es kostet, diese wieder zurückzuspielen. Komplett weg heißt : Selber Schuld!
    Niemand anderes als der Nutzer selber. Punkt. Das kann bei jedem Treiberupdate passieren oder defekter Hardware.
    Lies doch mal in meiner Signatur den Satz ganz oben. Man lernt eben auf die harte Tour. Es muß eben einmal richtig weh tun.
    Das soll kein Freibrief für Microsoft sein, beileibe nicht. Aber der Weg mit der Hand zur eigenen Nase ist immer der Kürzeste!

    Im Prinzip hast du natürlich völlig recht. Nur muss man auch bedenken, dass bei etwa 700 Mio. Installationen ein nicht unerheblicher Teil der Anwender bei dem derzeit diskutierten Problem völlig hilflos sind. Von daher habe ich für die Betroffenen schon ein gewisses Mitgefühl.
    Probleme mit der Synchronisation von ausgelagerten Dateien
    Es betrifft nicht nur OneDrive, sondern auch Dateien, die auf einem (Firmen-)Server (Server gestütztes Userprofil) oder auf andere Cloud-Dienste wie DropBox verschoben wurden. So jedenfalls Mitarbeiter unserer IT-Abteilung, welche vor einem Rollout der neuen Version in unserer Firma alles auf Herz und Nieren prüfen sollen.
    Wenn die Netzwerkverbindung während des eigentlichen Upgrades nicht gekappt wird (direkt nach dem ersten Neustart), und diese Netzwerkverbindung auch nur einen winzig kleinen Aussetzer hat, weil z.B. ein Schadwarescanner oder eine externe Firewall den Datenfluss blockiert, dann sind die Daten weg. Bei Notebooks kommt noch als Gefahrenquelle eine instabile W-Lan oder ggfs. LTE-Verbindung hinzu.
    Fazit unserer Experten: Windows 10 als Grundlage für Alles und Nichts (vom IoT Device bis hin zum Server) bewährt sich immer weniger. Die Anforderungen der einzelnen Hardware sind einfach zu grundverschieden, als dass sich dies noch mit einer einzigen Universalversion eines Windows 10 Unterbaus noch bewerkstelligen ließe.
    Apple hat aus ähnlichen Erfahrungen übrigens schon Konsequenzen gezogen und nicht wenige Features aus der neuesten Serverversion vom OS schlicht und ergreifend gestrichen.
    Mal sehen, ob in Kürze die neue Servervarianten von MSFT für die zahlende Kundschaft veröffentlicht werden. Hier sollen zwei andere dicke Bugs schlummern, die nicht nur von unseren Mitarbeitern brav gemeldet wurden, aber bisher von Niemandem bei MSFT beachtet wurden.
    Wie es aussieht, will MSFT mit Gewalt auch das OS in die Cloud verschieben, und den Kunden wie anno dunnemals mit den AOL-CDs eine (kostenfreie) Zugangssoftware für jedes Gerät zum Internet ins Haus bringen, mit deren Hilfe sich Jeder dann sein OS kostenpflichtig als Abo zusammenklicken kann.
    G.-J.
    Der Updatezyklus ist viel zu kurz. Eine neue Windows Version im Jahr würde genügen. Vorteil es können kommende Versionen besser und länger getestet werden. Ich mag Windows 10 aber mir ist es lieber wenn MS da mehr auf Qualität achter als jedes halbe Jahr neu Funktionen oder ein neues aussehen verpasst.
    @ Martin,
    Mit dem Feedback Hub hast Du voll ins Schwarze getroffen. Schaut Euch mal im Hub um. Schon der Grotten Schlechten Übersetzung wird mir Schlecht. Bug Meldungen gehen dort wegen den vielen Schönheitswünschen unter.
    Ich kann Martin hier auch nur zustimmen.
    Den Preview Ring hab ich mittlerweile verlassen da er im Grunde Tot ist und nichts bringt.
    Bug Meldungen schenke ich mir auch schon eine ganze weile da es kaum Sinn macht.
    Einige gemeldete Bugs und die Reaktion war des öfteren "Wir kümmern uns um das Problem" und was war? Am ende sind sie drinnen geblieben und erst gefixt worden als das Zeug schon lang auf die Menschheit losgelassen wurde und teils sind sie heute noch drinnen.
    Sehe ich kein Sinn mehr mich daran zu beteiligen. Ich lass MS meine Telemetriedaten zukommen und entweder machen sie was daraus oder nicht. Sehe es nicht ein mich wo zu engagieren wenn es am ende eh Ignoriert wird.
    Die Lösung wurde schon mehrfach genannt: Viel weniger Updates (1x p.a.) und mehr Krempel aus Windows rauswerfen.
    Vor ein paar Jahren haben User so ein Szenario schon angemahnt und wurden hier gesteinigt, gevierteilt und verbrannt. ;)
    Martin hat genau das ausgedrückt was viele schon längere Zeit denken.
    Schaut euch Windows an, was daraus geworden ist, ein aufgeblähtes krankes BS das von MS-Doktoren behandelt wird die ein HC vor dem Doktortitel tragen....
    Die 1809 habe ich über Windows Update, manuell angestoßen, auf 4 Rechnern (2 PCs und 2 mobile Rechner) ohne die in der Diskussion befindlichen Probleme installieren können. Bisher keine Probleme. In der Vergangenheit habe ich nach über 20 Jahren als Beta Tester mit NDA am stattdessen eingeführten Windows Insider Programm teilgenommen. Mitte letztes Jahr habe ich die Teilnahme am Windows Insider Programm beendet. Mir hat das Umfeld einfach nicht mehr gefallen.
    Ich kann Martin nur zustimmen, würde aber noch weitergehen. Warum eigentlich nicht einfach ein stabiles Betriebssystem Windows 10 ohne diese ganzen Zusatzfunktionen wie 3D, VR, Fluent Design usw. Diese interessieren mich jedenfalls nicht. Microsoft hat Windows nach XP so was von aufgebläht, das es mich nicht wundert, wenn es bei Veröffentlichung neuer Builds zu Problemen kommen kann, die bis hin zum Datenverlust gehen können.
    Mach da lange schon nicht mehr mit, weil macht kein Sinn wenn man Fehler findet reagiert eh keiner drauf, also warum Bugiesoftware sinnlos testen sollen und das für umsonst, was sonst schweine Geld kostet eigentlich^^
    MS hört irgendwie bei sowas nie wirklich hin, bei Forza ist ja ungefähr das gleiche Problem... gibts schon Sau alte Bugs da drin, heißt zwar immer wollen es verbessern und bringen dann anderen Unfug rein^^
    Irgendwie in der Sache echt trauig bei MS
    Mal ganz ehrlich: kann es sein das bei Microsoft intern "Krieg" herrscht und da jetzt eine Gruppe mal ganz oeffentlich einer anderen ans Bein pinkelt?
    Denn bei Hinweisen auf Datenverlust - die es ja unbestreitbar gegeben hat - da sollten eigentlich Alarm angesagt sein.
    Und wenn die Update-Leute den Fehler nicht reproduzieren koennen, dann wuerde man sich doch zumindest die Arbeit machen zusaetzlichen Code zu schreiben um diesen aktiv abzufangen. D.h. es gaebe erst ein Update fuer den Updater, dann den Rest.
    Es stellt sich somit auch die Frage welche Fuehrungsebenen von Microsoft involviert waren. Evtl. ist Nadella ja eine komplette Fehlbesetzung was sowas angeht.
    Bei Apple gabs da auch schon mal als der Hardware-Chef sich geweigert hat mit dem Software-Chef im selben Raum zu sein ohne das Steve Jobs dabei war. Der Software-Chef musste dann gehen (angeblich weil er sich nicht fuer Apple Maps entschuldigt hat) was auch die "Qualitaet" von MacOS X nach 10.7 erklaert…
    @Gajus-Julius : Du glaubst doch selbst nicht das Apple irgendwas aus MacOS X Server rausstreicht weil das MacOS (X) als Server "nicht taugt". Die Wahrheit ist viel einfacher: erst wurde die eigene Server Hardware gestrichen, dann der Preis von 500 EUR (10 AFP Lizenzen) bzw. 1000 EUR (unbegrenzt) auf 20 EUR (unbegrenzt) gesenkt. Mal abgesehen davon das es eh schwachsinnig ist Daten auf HFS+ (weder Checksummen noch Snapshots) sowie voellig ueberteuerter ECC-RAM Hardware zu hosten die zudem keine internen Laufwerke zulaesst (MacPro, iMacPro)… .
    @StefanMuc : die Wahrheit ist - jeder Apple User der mit seinen Kisten Geld verdient wartet das .3 oder .4 Release ab bevor er Upgraded. Apple hat auch mal aus der MacOS PDF-Engine Funktionen rausgestrichen damit diese dann der iOS Version gleicht (seeehr sinnvoll). Datenverluste gabs auch schon, da wurde ein " im Script vergessen. Das alles obwohl auch bei Apple Entwickler mit Beta-Versionen zum Testen versorgt werden deren Feedback um einiges praeziser als das vom Insider-Program sein sollte.
    Weder Apple noch Microsoft sind das Maß aller Dinge, und beide haben ihre Macken. Auch macOS ist inzwischen massiv überladen und enthält. Ich habe beide Systeme zu Hause, bin aber mit keinem wirklich glücklich. Gleiches gilt mobil, da habe ich sogar alle vier Systeme (iOS, Android, Windows 10 Mobile und Sailfish OS), aber auch hier wurde das Nonplusultra noch nicht erfunden.
    Microsoft vollzieht derzeit mit dem Wechsel auf das Core OS genau den Schritt, den Apole vor 17(!) Jahren von Mac OS 9 hin zu Mac OS X gemacht hat. Aber seit ein paar Jahren wird macOS auch einfach nur noch bunter und sonst nix
    Ich habe schon lange keine Insider-Builds mehr Installiert. Ich habe da außer persönlichen Spaß keinen Mehrwert gesehen. Ganz so dramatisch sehe ich das nicht, auch früher wo man noch von ServicePacks sprach wusste man das in den ersten Wochen die ganzen Fehler und Probleme ausgemerzt wurden. Dagegen ist es jetzt ja alles harmlos. Mein Gefühl ist das seit der großen Massenentlassung vieles ins Stocken geraten ist oder Probleme wie die Übersetzung z.B. sich durchziehen und nur dann wenn der Aufschrei zu groß wird, wird gegengesteuert.
    Nach langem hin und her habe ich mich doch noch dazu entschlossen hier meine Meinung abzugeben!
    Wow!!! Das war mal eine klare Ansage von Martin! :eek:
    Und nach dem lesen seines Beitrags, und noch einiger anderen Meldungen die durchs Netz kursieren, für mich absolut nachvollziehbar.
    Es grenzt schon an bodenloser Frechheit eine Software in Umlauf zu bringen von der bekannt ist dass einige User mit Datenverlust zu rechnen haben, der Fehler von den Insidern im Vorfeld bereits gemeldet wurde aber von Microsoft anscheinend einfach ignoriert wurde, neben einiger anderer Hinweise auf weitere Probleme.
    Der Trend zu Auslieferung problematischer Updates oder auch Upgrades zieht sich seit ein paar Jahren wie ein roter Faden durch die Historie von Microsoft. Leider!!!
    Qualitätsbewusstsein scheint immer mehr in den Hintergrund zu rücken, das ist nicht nur bei Microsoft erkennbar, sondern betrifft auch die Automobil-Hersteller (siehe die Vielzahl an Rückrufaktionen, Betrug am Kunden - siehe Abgasmanipulation) sowie viele andere Konsumer-Sparten. Man braucht nur die Vielzahl an Meldungen im Netz verfolgen um zu sehen dass hier etwas aus dem Ruder läuft. Hier sollte schnellstens ein Umdenken der Bosse erfolgen dass wieder mehr auf Qualität geachtet wird und nicht nur die Gewinn-Optimierung in den Vordergrung gestellt wird.
    Dass hier unser Foren-Chef Martin eine so klare Aussage trifft und Microsoft kritisiert, davor ziehe ich meinen Hut :hallo6.
    Genau deshalb bin ich sehr gerne hier bei Dr. Windows, da dürfen auch mal kritische Meinungen geäußert werden (wenngleich einige Foren-Mitglieder anderer Meinung sind ;)).
    Windows liegt im Sterben? Mitnichten! Oder mit anderen Worten: Völliger Schwachsinn!! Es wird nur totgelabert. Betrachtet man die Sache mal nüchtern, stellt sich heraus, es wird einfach nur totgeritten.
    Windows wird verbastelt und nicht verschlankt. Eine Verschlankung würde Windows sterben lassen und Windows seiner Existenzberechtigung berauben. Das rumgebastelte macht Windows ausnahmslos schlechter, überfrachteter und unbedienbarer.
    Weg mit BING, weg mit dem STORE, weg mit dem ganzen halbgaren Zeug! Weg mit den APPS!! Einfach Windows Windows sein lassen und alles ist gut! Windows war/ ist hervorragend gerüstet für die Anforderungen der Zeit. Vor einiger Zeit sogar besser gerüstet als heute!
    Und das ganze Gedöns drumherum ist völlig sinnfrei und kundenverachtend! Wenn ich ein Problem habe, will ich das mein Problem gelöst wird. Es ist mir „scheißegal“ wie viele andere auf der großen weiten Welt das gleiche oder ein ähnliches Problem haben. Für Lösungen/ Probleme abzustimmen, das ist ein schlechter Witz, nicht mehr!!
    Windows hatte kein Problem, so langsam hat es aber eins. Ich freue mich sehr, dass diese Erkenntnis endlich auch hier langsam Einzug hält.
    Und alle haben damals hurra geschrien als Microsoft die automatischen Updates angekündigt, das sei die Zukunft.
    Die Kritiker wurden als doof hingestellt.
    Dann tauchen die ersten Probleme auf und wieder kommen nur schlaue Sprüche.
    Komisch und jetzt der Rückzug des Updates.
    @Mtothe
    Aber bei Apple ist es diesbezüglich doch auch nicht besser, die haben auch schon den ein oder anderen heftigen Bock bei größeren Updates auf neue OS-Versionen geschossen.
    Eine bessere QA haben die auch nicht, das was besser wirkt fußt einzig und allein darauf, dass sie nur die eigene Hardwarekonfiguration damit bedienen müssen.

    Stimmt. Neulich gab es zum Beispiel ein Update für High Sierra, dass das halbe System auf Englisch gestellt hat. Der Fehler war bekannt, wurde aber erst mit Mojave beseitigt.
    Auch bei Apple findet man ja schon die Ansätze, dass alles totgeschrien wird. Beispielsweise gibt es kein einziges iOS-Update, bei dem nicht irgendein unglaublicher Fehler, oder Skandal gesponnen wird. Ist einfach der Zeitgeist. Alles nur noch Skandal und Weltuntergang.
    Aber, schon richtig, solche Dimensionen wir bei Windows hat das noch nicht.
    Jetzt hat Microsoft schon den riesigen Vorteil auf eine breite Masse von Testern zurückzugreifen, nur bringt es halt nichts dann das Personal für Windows immer weiter zu kürzen. Das kann auch nur nach hinten losgehen und endet dann im Abnicken von Bugs, seien sie noch so gravierend wie Datenverlust.
    Dazu wird eine Build nach der anderen durch die Ringe gepeitscht, Hauptsache man hat Freitag wieder eine neue Build, völlig egal wieviel Sinn es auch immer macht. Das man dann als Tester irgendwann nicht mehr hinterher kommt, ist doch vollkommen logisch.
    Ich hoffe stark das Microsoft daraus lernt und Windows nicht irgendwann zur kompletten Lachnummer verkommen lässt. Denn selbst wenn nur 1% der Leute überhaupt betroffen ist, ist das schon 1% Zuviel.
    Trotz einigermaßen aufmerksamen Mitlesen ist es mir nicht gelungen auch nur im Ansatz zu begreifen wie es zu den gelöschten Nutzerprofilen samt Datenverlust gekommen ist.
    Abgesehen davon war mir nicht einen Tag lang klar wie Microsoft jemals zu der Annahme kam, daß Millionen Tester (Insider) in der freien Wildbahn ein stringentes hausinternes Qualitätsmanagement ersetzen kann.
    Mein eigenes Urteil zu den ersten 18 Monaten Windows-Experience war demzufolge "wie konnte Microsoft nur derart tief sinken?"
    Jetzt, wo Win 10 keine Bauchschmerzen bzw. erhöhten Puls bei mir mehr verursacht, auch nicht bei Updates, stellt die restliche Welt plötzlich fest wie nachlässig Microsoft doch arbeitet.
    Auf einmal bewerten auch andere User die Qualität der Store Apps mit anderen Augen, die weiterhin vorhandene Inkonsistenz im strukturellen Aufbau wird inzwischen auch angesprochen.
    Und nun passierte der Super-GAU - eine Reihe User verlor persönliche Daten beim Update - einfach weg. Noch Anfang 2017 wäre Szenario - Rechner schmierte ab beim Update, alles weg, kaum ein Wort des Bedauerns wert gewesen. Alte Regel: wer seine Daten bzw. das System nicht rechtzeitig sichert hat keinen Grund zur Klage.
    Wenn Gabe Aul ein anderes Kaliber war im Gegensatz zu den Nachfolgern hätten die Wissenden das ruhig öfter und deutlich ansprechen sollen.
    Wieso jemand der erfolgreich bei Office war im Schweinegalopp für ganz andere Sphären auserkoren wurde kann nur derjenige begrüßen der noch nie vom Peter-Prinzip gehört hat.
    Ausgerechnet jetzt wegen des Stopps dieses Rollouts das ganze System Insider in Frage zu stellen, Entschuldigung, aber auf die Idee hätte man schon früher kommen können.
    Telemetriedaten sauber gesammelt und ausgewertet hätten es auch getan. Weniger Show, trotzdem mehr Effekt.
    Übrigens, den Thread zum 220 GB Datenverlust sollte man sich gönnen
    https://answers.microsoft.com/en-us/windows/forum/windows_10-files/windows-10-october-2018-update-version-1809/1a924008-ddba-48db-a96f-7b4bfef9039a?auth=1
    Erinnert mich an das in Plain English (direkt und unverblümt) gehaltene Telefonat mit einem meiner Oppos im US-Mutterkonzern. Der Typ war so was von hoffnungslos unterbemittelt daß selbst meine Frage ob 1 plus 1 auch in seinem Report gleich 2 ergibt vom meinem (deutschen Konzern-) Chef als berechtigt und als letzten Rettungsanker für eine einvernehmliche Jahresendkonsolidierung angesehen wurde. Die verschiedenen Arbeits- und Denkmuster jenseits vom großen Teich waren bemerkenswert.
    So leid mir das tut, eine gewisse Schadenfreude kann ich mir nicht verkneifen. Vielleicht sollte man, wie bereits hier diskutiert, wieder Abstand nehmen von "neue Updates 2x im Jahr" und sich endlich wieder auf Qualität besinnen. Für den Heimanwender funktioniert das vielleicht noch, aber im Enterprise-Segment definitiv nicht.
    Ich habe leider den Fehler gemacht und in der Firma unsere neue virtuelle CAD-Umgebung gleich auf Basis von Windows 10 Pro aufgesetzt, weil mich die 2 verbleibenden Jahre Support bei Windows 7 abgeschreckt haben. Jetzt, wo knapp 20 Stationen im Einsatz sind, wünschte ich, ich wäre bei Windows 7 geblieben. Obwohl alle Hersteller inzwischen großflächig Windows 10 Unterstützung anpreisen, sieht die Realität im professionellen Bereich anders aus. Auch aus Sicht der Performance ist ein virtualisiertes Windows 7 definitiv schneller als ein Windows 10 auf identischer Hardware. ich wollte das erst kaum glauben, aber das Nutzungserlebnis ist mit Windows 7 so viel besser. Selbst wenn man alle für VDI unnötigen Dienste in Windows 10 abschaltet, kommt nicht an die Performance von Windows 7 heran. Und das ist erschreckend.
    Wir haben langsam alle groben Fehler mit Windows 10 ausgebügelt, aber rückblickend betrachtet war die Idee an Sich eher schlecht. Jeder, der sowas in naher Zukunft vorhat, sollte ernsthaft überlegen, ob man mit Windows 7 nicht doch besser fahren würde.
    Schon interessant, wie die öffentliche Wahrnehmung im Bezug auf W10 ist. Und was die Realität dann so mit sich bringt. Ich habe Windows seit 22 Jahren gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Bin komplett in der *BSD, Apple und Linux Welt unterwegs. Aus Neugier heraus kaufte ich mir jetzt ein Lenovo Ideapad, um dem ganzen doch mal eine Chance zu geben und um meinen Horizont zu erweitern. Meine Kinder müssen in der Schule ja auch mit W10 arbeiten, also macht ein Blick auf das Ganze durchaus Sinn. W10 ist in der öffentlichen Wahrnehmung als durchaus gut zu bezeichnen. Ich höre keine Klagen, sehe mehrere Menschen, die nach vielen Jahren Apple oder Linux dort hin wechseln. Natürlich kenne ich die Geschichten der fehlgeschlagenen Updates der letzten Monate, die teils auch gravierend sind. Allerdings tauchen solche Dinge eben auch bei macOS und iOS auf. Ist ja nicht so, dass man bei Apple alles richtig macht. Ich bin Beta und Testing Software durchaus gewohnt, teils auch bewusst angestoßen. Unter Linux fahre ich nur Testing und unstabe Software. Dass MS das W10 Home als Testwiese zu nutzen scheint, war mir SO nicht klar, aber mir fehlt eben auch der Einblick, ich bekomme schlicht zu wenig mit. Meine MS Infos stammen komplett von Seiten wie golem, heise und winfuture. Möglicherweise ist man dort eben auch von der Meinung des jeweiligen Autoren beeinflusst, kann das nicht abschätzen.
    Eigentlich war geplant, langfristig auf Windows zu switchen und den Unix Teil in meiner IT herunterzufahren. Wenn ich hier allerdings so quer lese, nicht nur diesen Artikel, wird mir mehr Angst und Bange. Ich hatte sogar die Tage mal überlegt, ob ich den Slow Ring nutzen sollte. Scheint ja wenig Sinn zu machen.
    Was du berücksichtigen musst: Wir leben hier in einer Blase. Wir tun Dinge mit dem PC, die viele "Normalos" nicht tun. Und darum haben wir auch Probleme, die "Normalos" nicht haben. Das aktuelle Beispiel mit den verschwundenen Dateien passt da genau ins Bild: Nach bisherigen Erkenntnissen scheint es Nutzer zu betreffen, die an der Konfiguration etwas verändert haben, z.B. den Standard-Dokumentenordner auf ein anderes Laufwerk verschoben. Das ist bereits etwas, was 99 Prozent aller Nutzer niemals tun.
    Dazu kommt dann noch der Umstand, dass Windows-Nutzer immer unzufrieden sind. Egal was Microsoft tut, du findest immer Leute, die dir erklären können, warum das falsch ist. Kommt aber auch nur unter Experten vor ;).
    Hieße ja, dass ich mir erst mehrfach gegen den Kopf schlagen muss, um mein Experten Wissen von anderen Plattformen loszuwerden und um mich auf Normalo-Niveau zu bewegen? :) Das ist dann das Klientel von Windows? Unbedarfte User, die froh sind, wenn die Kiste läuft, der Rest ist egal? Ich dachte, die sind eher bei Apple zu finden?
    *edit: Übrigens, ganz so trivial scheint das nicht zu sein. Der Admin aus dem Gymnasium, auf das meine beiden Töchter gehen, schrieb vergangene Woche eine Rundmail, die Kids mögen auf keinen Fall das Oktober Update ausführen, da die bekannten Fehler von ihm reproduzierbar sind, OHNE veränderte Konfig wohlgemerkt. Da muss also noch etwas anderes im argen liegen.
    Unbedarfte User, die froh sind, wenn alles läuft, sind auf beinahe jeder Plattform die mit Abstand allergrößte Gruppe.
    Und damit sind sie eigentlich die wahren Experten, denn sie wissen: So lange man nichts anfasst, läuft in der Regel auch alles ;).
    Das hat aber was von einer Schafherde, wenn du verstehst. Oder eben von Usern, denen die Technik dahinter vollkommen gleichgültig ist. Die könnte man auch einfacher bedienen.
    Oder eben von Usern, denen die Technik dahinter vollkommen gleichgültig ist.

    Darf denn dann auch nur noch derjenige Autofahren, der zumindest eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker abgeschlossen hat? :)
    Es soll ja Menschen geben, für die der PC ein Arbeitsgerät ist.
    Das habe ich SO nicht gesagt. Aber, dann lebt MS im Grunde von Anwendern, die sich nicht für die Technik hinter dem GUI interessieren. Etwas, was ICH mir nur sehr schwer vorstellen kann. ;)
    Jeder Hersteller auf den Gebieten IT, HIFI, etc., der im Endkundengeschäft tätig ist, lebt von den Nutzern, die sich nicht für die Technik interessieren. Wie Martin schon schrieb, wir leben in einer Blase. Einem Teil der Nutzer kannst Du Konzepte, die für Dich simpel erscheinen mögen, nicht vermitteln. Laß Dir mal von Laien erklären, was eine Datei und ein Ordner ist. Oder nimm das Thema Selbstbau-PC vs. vorkonfigurierter PC. Im Internet und in der Fachpresse ist ersteres ein Riesenthema, betrachtet man aber die Verkäufe von Mainboards gegenüber vorkonfigurierten PCs, wird klar, daß selbst konfigurierte Rechner eine Nische sind. Die Nische wächst zwar im Vergleich zum schwächelnden gesamten PC-Markt, muß aber selbst Verluste hinnehmen.
    @Felix Pauli: Das Auto ist auch mein Lieblingsvergleich. Ich steige in mein Auto, drehe den Schlüssel und es fährt. Das ist alles, was mich interessiert, und mehr will ich auch gar nicht drüber wissen. Vermutlich geht es 99 Prozent aller Autofahrer so.
    @Schalker um mit deinen Worten zu sprechen: Die Auto-Industrie lebt also von Kunden, die nicht den blassesten Schimmer von ihren Produkten haben. Und das ist gut so :).
    Ihr seid hier alle doof :lol (Spaß!)
    Ernsthaft, MICH interessiert die Technik hinter allem. Bei einem Auto weniger, schon weil ich keines habe. Vielleicht bin ich zu romantisch naiv und gehe immer von Anwendern aus, die wenigstens ein klein wenig Ahnung haben. Oder haben wollen.
    Ein klein wenig Ahnung zu haben, ist ja auch nicht hinderlich.
    Aber ich kann mir doch auch ein Roggenmischbrot kaufen (und sogar essen), ohne mit den Finessen des Bäckerhandwerks oder den physiologischen Vorgängen bei der Verdauung des selben (also des Brots, nicht des Bäckerhandwerks) vertraut zu sein. :)
    Oh, einer MEINER Lieblingsvergleiche. Ich, als Veganer, schaue sehr wohl hin, was in Lebensmitteln enthalten ist. Ha :lol
    :D Gibt es hier eine Liste derer, die gewisse Ausprägungen haben? Falls ja, trage bitte noch Linkshänder und Autist dazu. Wenn es die Quote hebt, bin ich gerne bereit, mich so weit zu outen. (Keine Ironie)
    Felix Pauli
    Aber ich kann mir doch auch ein Roggenmischbrot kaufen (und sogar essen), ohne mit den Finessen des Bäckerhandwerks oder den physiologischen Vorgängen bei der Verdauung des selben (also des Brots, nicht des Bäckerhandwerks) vertraut zu sein. :)
    Um wieder um Autovergleich zurückzukommen. Beim PC dürfen Laien den Ölwechsel verschlafen, im ersten Gang über die Autobahn fahren oder vergessen zu tanken, aber Microsoft ist schuld, wenn es einen Kolbenfresser gibt oder man in der Pampa mit leerem Tank liegen bleibt.
    Martin
    Das Auto ist auch mein Lieblingsvergleich. Ich steige in mein Auto, drehe den Schlüssel und es fährt. Das ist alles, was mich interessiert, und mehr will ich auch gar nicht drüber wissen. Vermutlich geht es 99 Prozent aller Autofahrer so.

    Die Hauptvoraussetzung ist doch aber, dass man das Auto bedienen kann. Schalten, lenken, Gas geben, bremsen, einparken.
    Und bei einer Reifenpanne den Reifen wechseln kann. Und an die Tankstelle fahren und Sprit einfüllen kann. Und bei Bedarf Öl nachkippen kann. In die Waschanlage (Stichwort: Pflege) und und und.
    Mit ins Auto setzen und Zündschlüssel rumdrehen ist es also noch lange nicht getan. ;)
    Würden die meisten Nutzer ihrem PC wenigstens halbwegs so viel Aufmerksamkeit widmen, wie sie es bei ihrem Fortbewegungsmittel tun, wäre das doch schon mal ein Fortschritt.
    1.) Wenn ich ein Auto kaufe und es fahren möchte, muss ich jedenfalls nicht hier und da Einstellungen vornehmen oder etliches verstellen, nur damit es sauber und zuverlässig läuft. Von vorneherein ist alles so eingestellt, um das "Fahren" sicher und einwandfrei zu gewährleisten. Und bei Windows 10 sehe ich das eben ganz und gar nicht, wenn man sieht wie viele Bugs da ständig entstehen.
    2.)Für den Service am Auto gibt es Werkstätten und selbst für den Reifenwechsel gibt es den ADAC (mach das mal auf einer Schnellstrasse oder Autobahn selber). Ich kenne inzwischen nur noch "Spezis", die das alles selber machen, oder Ahnung davon haben. Ich wette, so geht es 90-95% der Autofahrer. Und dazu gibt es auch noch etliche Kontrollampen/Meldetexte im Auto, die siganlisieren, wenn man zur Werkstatt soll oder etwas nicht stimmt. Versuch mal selber an einem modernen Neuwagen nur eine Lampe zu wechseln...
    Ein Grundwissen sollte Voraussetzung für alles sein, aber wie weit soll man hier gehen ? Muss ich Betriebstechnik studiert haben, nur weil mein Herd oder Kühlschrank kaputt ist ? Und Informationstechnik und Programmierung studiert haben, um mich in den immer komplizierter werdenden Windows/PC Mechanismen auszukennen ? Sorry, ich finde das absurd.
    Es wäre schön, wenn jeder in allem ein fundiertes Grundwissen hätte, aber das ist schlicht unmöglich, und dafür gibt es nun mal die unterschiedlichen Experten und Berufszweige / Support. Es fehlt einfach die Zeit für so etwas.
    Und der zweite springende Punkt bei Window 10 sind nun mal die Zwänge für die Updates (insbesondere eben die Home version). Wenn man eben alle User immer und überall mit den Updates beglückt, muss man eben perfekte Arbeit abliefern. Und kann sich eben solche Fehler nicht erlauben, wie jetzt und in der Vergangenheit. Ich kann nicht von jemandem, der seinen Rechner einschaltet, und dann sofort Update/Upgrade xyz installiert bekommt, ob er will oder nicht, und es dann am System Probleme gibt, dafür verantwortlich machen und im Regen stehen lassen. Aber inzwischen ist das nämlich ständig der Fall.
    Microsoft liefert hier keine gute Arbeit ab, und das ist der springende Punkt.
    Wenn man dieses System beibehalten will, muss man eben die Qualitätsicherung deutlich verbessern. Man hat sich meiner Meinung nach in diese Update Zwänge verrannt, und dazu noch mit dem halbjährlichen Upgrade Quatsch selber unter Druck gesetzt.
    Erst recht finde ich, das es der falsche Weg ist, weil es eben so viele unterschiedliche Hardware und Software Konfigurationen in der Windows Welt gibt, es ist eben deutlich individueller, als ein Ökösystem a la Apple und erfordert "Spezialität". Es ist sicher richtig, Updates wegen der Sicherheit installieren zu müssen. Aber das ganze ist doch leider auf alles ausgeweitet worden, ebenso auch auf die Feature Upgrades. Früher oder später kommt alles drauf. Als wenn das irgend etwas mit Sicherheit zu tun hätte.
    Ja, toll, Feebacks habe ich unzählige geschrieben, schon seit der Win10 Build 10240. Und etliche Fehler sind immer noch nicht beseitigt worden, die ständig nerven.
    Hallo mirovb,
    da kann ich Dir nur zustimmen. :)
    Und dass alle gezogenen Vergleiche zwischen "Auto" und "Computer" irgendwo "hinken" müssen, sollte ja auch klar sein.
    Dass man das nun 1:1 übertragen kann, erwartet hoffentlich niemand.
    Mister Born hat in seinem Blog sich auch das Thema angenommen und ein paar interessante Sachen geschrieben und zusammen geführt.


    • Es gibt kein Datenrettungs-Tool zum Download von Microsoft. Wenn es denn eines gibt, ist das so geheim, dass niemand im Support dies kennt.
    • Der Level 1-Supporter rät, dass Betroffene eine Systemwiederherstellung ausführen sollen, die aber darauf basiert, dass vor dem Upgrade ein Wiederherstellungspunkt erstellt wird.
    • Der Level 2-Support, der aktiviert wird, wenn jemand sagt, dass die Systemwiederherstellung vor dem Upgrade deaktiviert wurde, kann eine Remote Sitzung einleiten und eine nach Backups schauen, oder eine Wiederherstellung der Dateien versuchen.


    Quelle: https://www.borncity.com/blog/2018/10/11/windows-10-v1809-gau-die-ms-datenrettungs-geheimwaffe/
    Also ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte! :eek:
    So als Fazit würde ich spontan ein "Wenn mir langweilig ist, fahre ich Windows Updates und rufe laut Jehova, so oft es geht" vorschlagen?
    Vielleicht noch ein abwegiger Vergleich/Vorschlag zum Insider Programm:
    Stell Dir mal vor, ein Automobilhersteller entwickelt ein neues Modell und liefert den Prototyp, anstatt ihn nur von seinen eigenen Testfahrern untersuchen zu lassen, an x-beliebige Freiwillige aus.
    Denen stellt man dann eine Online-Plattform (oder Feedback-Hub) zur Verfügung, wo sie über ihre Erfahrungen mit gerissenen Bremsschläuchen, gebrochenen Lenkstangen usw. berichten können.
    @Schalker
    Seit dem ich Windows kenne, wird sich über Windows lustig gemacht.
    Keine Ahnung, wie lange schon diese Geschichte im Web herumschwirrt, aber ich kenne sie schon, da hatten nur eine Handvoll Menschen in Deutschland Internet.
    Das schöne ist, es hat sich seit Anfang der 90er nichts geändert.
    Und wenn man denkt, das andere Softwarefirmen anders arbeiten :lol
    Das Billgotchi
    Zum Glück gibt es diesen Alptraum noch nicht - oder doch ?]
    Ausschlüpfen
    Nach der Installation von Windows (Version egal) dauert es nur ein paar Minuten, und der kleine digitale Quälgeist pellt sich aus seiner Shell. Keiner weiß genau, wie er aussieht. Aber er ist frech, hinterlistig und schwer erziehbar. Immer zu Streichen aufgelegt, hält das putzige Kerlchen den Mauszeiger fest, verwüstet den Schreibtisch seines Herrn oder schaltet heimlich die Grafikauflösung um. Selten schaut der Bildschirm so aus, wie man ihn verlassen hat, womit auch dem stursten Technikgläubigen klar sein müßte: Da drin lebt was!
    Füttern
    Kriegt Billgotchi nicht regelmäßig Happa-Happa, wird er sauer. Wer Hinweise über den Zustand seines Haustieres sucht, findet sie unter Einstellungen/ Systemsteuerung/ System/Leistungsmerkmale - trotzdem sagen sie nichts aus. Gotchi täuscht gern mit der Auskunft ,,optimal konfiguriert`` und benimmt sich dennoch daneben. Er kommuniziert mit spaßigen Botschaften vom Kaliber ,,reagiert nicht`` oder ,,die Anwendung ist überlastet``. Gotchilein setzt drollige Buttons, auf denen etwa ,,Task beenden`` steht - die aber trotzdem nicht funktionieren.
    A-a
    Besonders ulkig ist es, wenn der Kleine seine Platte vollkackt. Alle Nase lang läßt er riesige Stinkerhäufchen fallen, die mit einer unanständigen Wellenlinie beginnen und gern auf .tmp enden. Doch nicht immer sind die Abfälle so klar zu erkennen. Seine Ordner scheißt er schnell mit 50, 60 MByte DLL-Böllern zu. Aber Obacht beim Aufputzen: Billgotchi wird todkrank, wenn man eine seiner Lieblingsausscheidungen entsorgt!
    Disziplin
    Ein Haustier muß von Zeit zu Zeit geschimpft werden. Bei Billgotchi heißen solche Strafen ,,Treiber``. Die Freunde des kleinen Fieslings beschenken einen mit Unmengen dieser ausgefuchsten Dinger, aber sie sind so gebaut, daß sie vor allem Herrchen aua machen. Im Billgotchi-Kauderwelsch heißt das ,,veraltet`` oder ,,schlampig programmiert``.
    Spielen
    Um ein Tierchen muß man sich kümmern. In unvorhersehbaren Abständen macht Billgotchi auf sich aufmerksam und schickt Herrchen zum Gassigehen: Update kaufen! Und dann muß Herrchen stunden-, ja oft tagelang mit Billgotchi spielen. Und zwar nicht einfach bloß ein bißchen Knöpfe drücken, nein, das Repertoire ist enorm: Bücher kaufen (und lesen!), Hotlines anrufen (und dabei teure Musik hören!) oder gar (ehemalige) Freunde zu sich einladen, zum Mitspielen.
    Licht ausmachen
    Irgendwann muß auch Billgotchi schlafen gehen. Früher knipste man einfach mit dem dicken Schalter das Licht aus, aber seit Gotchi so hoch entwickelt ist, besteht er auf einen komplizierten Zu-Bett-Geh-Ritus. Aus unerfindlichen Gründen sagt er dazu ,,Herunterfahren`` (in die Hölle?). Selten geht er gleich schlafen, sondern fragt noch dummes Zeug (möchten Sie die Änderungen in ~kwrxLT34_.b% speichern?). Bockig wird unser Liebling, wenn er alten Kram aus der SpielzeugDOSe bekommen hat. Dann nuschelt er todmüde zuerst Anwendung beenden, ohne Herrchen das dazugehörige Geheimnis (Strg-Alt-Q oder so) zu verraten. Ein echtes Miststück wird Billgotchi, wenn man vor seinem Abendgebet etwa den Scanner ausschaltet: Dann geht er nur mit roher Gewalt in die Heia, und keiner weiß, was für ein Monster er am nächsten Morgen ist!
    Das Ende
    Kann Billgotchi sterben? Die grausige Antwort: nein! Irgendwie krabbelt er jedes Mal wieder aus der Grube. Wie oft schon gab es Hoffnung, daß das alte Biest für immer über den Jordan ist, aber jedesmal brachte der Hersteller ein neues, noch bunteres, noch tolleres Billgotchi heraus, und die Seuche hielt an. Ja, sie erfaßt sogar beständig mehr Menschen. Abermillionen von Billgotchi-Herrchen haben die Kellerregale voll mit den alten Schachteln der teuren alten Versionen. Aber irgendwie ist er uns allen ja auch ganz arg ans Herz gewachsen, oder?
    Sonnschein
    @Schalker
    Seit dem ich Windows kenne,

    ...hat dieser Konzern Probleme mit seinen Produkten.
    1996 - Updates zerschiessen (m)einen PC, löscht Daten.
    2018 - Updates zerschiessen Rechner, löschen Daten.
    Witzig, als wenn ich nie weggewesen wäre. Sorry, der musste jetzt sein ;)
    @Henry E.
    Bei Autos bin ich seit vielen Jahren auch ganz vorsichtig.
    Ich habe immer das Gefühl, das bei jeder neuen Auflage das Auto neu erfunden wurde.
    @Felix Pauli
    Du wirst es nicht fassen, aber so ähnlich läuft es auch bei der Fahrzeugindustrie ab. Die Ingenieure optimieren solange das Produkt, das der Gewinn stimmt, um nach der Auslieferung festzustellen, das man die Achse, oder die Bremsschläuche u.s.w. eventuell doch stabiler bauen sollte.
    Kannst ja Mal z.B. unter Renault und Volvo Googlen, was da alles schon den Fahrern um die Ohren geflogen ist. Ja, auch die Bremsschläuche.
    Es gibt aber auch viele andere Hersteller, wo Pannen passieren, die es eigentlich nicht so geben dürfte.
    Der Unterschied ist bei diesen Unfällen, das das Auto kaputt ist und in der Vertragswerkstatt zerlegt wird. Manches Mal auch die Insassen. So als Organspender ;)
    ..und da wundert man sich noch? Mein Verdacht mit dem Fashionblog war ja nicht mal daneben. Wenn man das alles in der Geschäftsführung weiß, warum läßt man diese Frau trotzdem noch eben diesen Job ausüben? Wohlwissend, die kann sich nicht wirklich darauf konzentrieren? Diese von ihr geworfene Nebelkerze mit dem "Spezial-Tool" sollte doch schon reichen, um zu ahnen, was da grade abläuft.
    (der Borncity Blog ist echt interessant zu lesen)
    Wie schon gesagt,
    über die fachliche Qualifikation von Fr. Sarkar kann ich nicht urteilen.
    Was ihre Aussenwirkung angeht, wissen wir ja auch nicht, in wie weit die von Microsoft forciert oder gar gewollt so inszeniert wird.
    @Sonnschein
    Hab ich auch, aber ich blogge nicht über Fashion, schreibe keine Bücher, erstelle keine Mode-Linie, etc..sondern erledige meinen Job und dies so, dass alle zufrieden sind.
    Hier wird nicht gelästert, sondern festgestellt.
    Ihre Arbeit in allen Ehren, aber wer auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzt und eine fragwürdige Außenwirkung durch die sozialen Kanäle erzeugt, braucht sich nicht wundern, wenn einem das alles mal um die Ohren fliegt.
    Hallo Henry E.,
    hier lästert niemand (zumindest keiner der "normalen" und sich erst seit relativ kurzer Zeit im Forum befindlichen Teilnehmer. Bei den "alteingesessenen" Mitgliedern erlaube ich mir kein Urteil :)) über Fr. Sarkar.
    Ernsthaft: Es kennt ja wohl offensichtlich keiner von uns Fr. Sarkar persönlich. Oder zumindest will es keiner öffentlich zugeben. :)
    Also ist alles Spekulation, sowohl was ihre Qualifikation als Leiterin des Insider Programms als auch die Gründe für ihr "gewöhnungsbedürftiges" Auftreten in der Öffentlichkeit als auch ihr sonderbares Informationsverhalten/Mitteilungsbedürfnis bevorzugt über Kurznachrichtendienste angeht.
    Nachtrag:
    ... und eventuell besser machen.

    Kann zumindest ich nicht. Habe die Haare weder so schön wie Fr. Sarkar noch wie (unbesehen) @Schalker. :)
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