Der große Xbox Jahresrückblick – Zweiter Teil

Der große Xbox Jahresrückblick - Zweiter Teil

Willkommen zum zweiten Teil unseres Xbox Jahresrückblick und unserem Ausblick auf das nächste Jahr! (Teil 1 verpasst – dann hier starten)

Der Juli, der hatte es in sich. Alles stand im Zeichen des Summer Game Fest, der von Geoff Keighly organisierten Ersatzveranstaltung für die E3, in deren Rahmen Microsoft sein sein 1st Party Lineup der näheren Zukunft vorstellte.

Den Anfang machte „Grounded“ aka „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft und im Garten ausgesetzt“, welches dann auch als Game Preview im Xbox Game Pass erschien.

Insgesamt war der Game Pass vor der Show schon im Scheinwerferlicht, denn das Xbox Streaming, bislang Project xCloud genannt, wurde ab September kostenlos in den Xbox Game Pass Ultimate integriert. Für ein weiteres Highlight sorgte ein Statement von Phil Spencer, der nochmals betonte, dass jeder 1st Party Titel, sei es für Konsole oder PC, ab dem Erscheinungsdatum ebenfalls im Xbox Game Pass verfügbar sein wird.

Der erste Titel, der dieses erneuerte Versprechen einlöste, war der Microsoft Flight Simulator, der im August im Xbox Game Pass für PC (und selbstverständlich auch zum Einzelkauf) bereitstand.

Eher eine Randnotiz war, dass die Xbox One X, bis dahin das Flaggschiff Xbox Konsolen, nicht mehr produziert wird. Unsere Vermutung, dass die One X mit der Series S in Preisgestaltung oder Leistung kollidieren könnte, waren nicht ganz falsch. Schamane Martin Geuß in der Vorhersage: Es ergibt sich so ein rundes Bild: Die Xbox One S bleibt als Einstiegskonsole weiterhin bestehen, die Xbox Series S bedient die Mittelklasse, und die Xbox Series X ist das Flaggschiff. Dank Project xCloud und Abwärtskompatibilität von Spielen und Zubehör verfügt dennoch jede Leistungsklasse über das volle Angebot und ein Wechsel zwischen den Konsolen ist keine große Sache.

Und damit kommen wir zum Abschluss des Monats Juli mit dem Xbox Games Showcase.

Ein Wechselbad der Gefühle. Wie erhielten einen großartigen Ausblick auf die Spiele der Xbox Game Studios. Sei es eine Überarbeitung der Forza Motorsport Engine mit 4k, 60FPS und Raytracing, Rares neues Projekt „Everwild“ mit einem liebevollen Ghibli-Anime Grafikstil, oder Avowed, einem mittelalterlichen Fantasyspiel.

Die erste größere Überraschung boten dann STALKER 2, bislang PC-exklusiver Shooter, sowie Destiny 2, welches als jahrelanger Playstation-Vorzeigetitel für den Xbox Game Pass angekündigt wurde. Destiny 2 kommt mit allen bereits veröffentlichten und zukünftigen DLCs. Ein echtes Ausrufezeichen für den Wert des Game Pass. Dieses wurde noch dadurch unterstrichen, dass alle gezeigten Spiele, auch das als Überraschung angeteaste Fable, ab dem ersten Tag im Xbox Game Pass und/oder Game Pass für PC erscheinen werden.

Einen Trailer mit allen Spielen könnt ihr euch hier noch einmal anschauen:

Nun muss man auch nochmal über das heiße Eisen der Show berichten: Die ersten Bewegtbilder von Halo Infinite.

Sah der Opener noch wunderschön gerendert aus, folgte sehr schnell Ernüchterung. Im Gegensatz zu bisherigen Halo-Spielen wird Infinite ein Open World Abenteuer sein. Level, Wetter und Umgebung sind also dynamisch, während frühere Titel dem klassischen Schlauchprinzip folgten und dementsprechend in Perfektion durchgesigned werden konnten.

Nichtsdestotrotz sahen Gegner, Flora und Fauna nicht nach dem aus, was wir uns als ersten Eindruck unter dem Zugpferd der Xbox Series X im November vorstellten.

Schon damals schrieb ich in meinem Kommentar, dass die Xbox-Abteilung von den Auswirkungen der Corona Pandemie und der Work From Home Situation härter getroffen wurde als angenommen. Sieht man die aktuelle Diskussion und Situation von Cyberpunk 2077, so ist die spätere Ankündigung, das Spiel zu verschieben, doch der richtige Schritt gewesen.

Der August war dementsprechend nicht weniger ereignisreich.

Wurde Anfang des Monats noch auf die Kritik an Halo Infinite eingegangen und versuchte man sich zu erklären, so erkannte man kurze Zeit später, dass dieses Spiel nicht als Referenz für die neuen Xbox-Konsolengeneration dienen kann. Schließlich verschob man das Release von Halo Infinite auf (hoffentlich) 2021.

Good News, Bad News gab es dann auch für das Xbox Gamestreaming.

Game Pass Ultimate Nutzer Abonnenten konnten es schon kurz vor dem offiziellen Start bereits unter Android nutzen. Die schlechte Nachricht war, dass die Beta für iOS vorzeitig beendet und die App komplett entfernt wurde. Grund dafür ist, wie bei Fortnite, dass Apple bei Ingame-Käufen gerne seine 30% Anteil hätte. Und damit das auch durchgesetzt werden kann, hatte Apple sich gewünscht, dass jedes Spiel, dass gestreamt werden soll, einzeln für den Store zertifiziert wird. Seitdem warten wir auf eine Lösung, die sich in der Form abzeichnet, dass unter iOS über den Browser gestreamt werden soll

Die Xbox Series S bliebt vorerst noch ein Geheimnis. Zumindest offiziell. Durch die vorzeitige Auslieferung von Zubehör in Form von Controllern wussten wir aber dennoch sicher, dass sie kommen wird.

Mitte des Monats August bekamen wir das neue Xbox Dashboard, das wir mittlerweile aufgrund der flotten Bedienbarkeit zu schätzen wissen.

Fast zwei Jahre nach der Ankündigung kehrten im August die prügelnden und pöbelnden Kampfkröten, die Battletoads, wieder auf Xbox und PC zurück.

Schlusspunkt und leider kein Highlight des Monats August war die virtuelle Gamescom, die mich wirklich enttäuscht hat, aber auch ein Spiegelbild der Deutschen Digitalisierung war. Es gab den Hauptstream von Geoff Keighly im Rahmen des Summer Game Fest, aber ansonsten gabs die meisten Ankündigungen per E-Mail und Social Media. Mein Fazit: Sollte die Gamescom nächstes Jahr nicht physisch stattfinden können, dann lieber gar nicht.

Der September startete mit einem Leak, der ein Geheimnis lüftete, welches schon lange keines mehr war. Die für Journalisten zugängliche Aufzeichnung und Ankündigung der Xbox Series S geriet früher ans Tageslicht und nahm dem Ganzen das Momentum. Mir persönlich tat es für die verantwortliche Marketing Chefin der Series S, Cindy Walker leid, die mehrere Wochen mit der Vorbereitung der Show verbracht hatte.

Dem weit verbreiteten Vorurteil, die Series S sei ein „Budget Modell“, trat ich mit einem Kommentar entgegen: Ich sehe sie als Next-Gen Powerpaket für Leute, die noch nicht das beste oder teuerste TV-Gerät haben.

Wie geplant, ging im September für Android User das Xbox Cloud Streaming an den Start. Gleichzeitig kam Destiny 2 wie versprochen mit allen verfügbaren Erweiterungen im Xbox Game Pass an.

Was sonst noch im September? Nichts, oder?

Ah, Moment…ein, zwei Kleinigkeiten gab es dann doch noch.

Zum Beispiel eine kleine, unscheinbare Übernahme eines Spielepublishers durch Microsoft. Während Viele wegen Destiny 2 mit Bungie rechneten, war der Paukenschlag ein viel größerer. Microsoft kauft ZeniMax Media!

Wer? Manch Einem sagt Bethesda wohl eher was. Andere kennen vielleicht nur Doom oder Skyrim, ihnen seien auch andere Franchises wie The Elder Scrolls, Fallout, Prey, Dishonored, Starfield, Wolfenstein, Quake und The Evil Within genannt, die allesamt zu diesem Deal gehören. Angesichts der Menge an Franchises und Studios, die damit zu den Xbox Game Studios stoßen, wirken die 7,5 Milliarden Dollar Kaufpreis angemessen.

Am 22. September war es dann soweit: Man konnte die Xbox Series X und Series S vorbestellen!

Ich wage die kecke Behauptung: Wer Punkt 9 Uhr auf einer der Angebotsseiten war, sollte auch eine bekommen haben. In jedem Fall lief die Vorbestellung besser als bei Sony, die zwei Wochen zuvor ein wenig tollkühn die Vorbestellungen weltweit zur selben Zeit und ohne Mengenbegrenzung freischalteten, was „Scalping-Bots“ Tür und Tor öffnete, wodurch wiederum viele Playstation-Fans leer ausgingen.

Microsoft hat die digitalen Xbox-Stores jeweils um 9 Uhr Ortszeit geöffnet und jedem erlaubt, genau eine Konsole pro Konto zu kaufen. So wurde sichergestellt, dass für fast jeden frühen Vogel eine Konsole seiner Wahl verfügbar war.

Den Abschluss des Monats bildete dann wieder eine Meldung zum Xbox Game Pass: Xbox und EA gingen eine Partnerschaft ein und Xbox Game Pass Ultimate Abonnenten Besitzer bekamen EA Play (vormals EA Access) gratis dazu.

Das ist für beide Seiten eine große Sache. War EA Access damals „exklusiv“ auf der Xbox One erschienen, da Sony für sich selbst proklamierte, es hätte aufgrund von Playstation Now keinen Mehrwert, so haben Xbox- und PC-Nutzer es zu schätzen gelernt. Sei es wegen der 10stündigen Testoption für alle Neuveröffentlichungen oder aber der EA Vault, in der jeder Abonnent unbegrenzt auf die darin enthaltenen Spiele zugreifen kann.

Der Oktober war vergleichsweise ruhig. Die Ruhe vor dem Sturm. Es gab viele kleine News und Gerüchte, die aber auch nicht lange nachhallten.

Eine Mitteilung war, dass es Beschwerden von Kunden gab, deren Xbox Elite Controller 2 kurz vor Ablauf der Garantie Materialprobleme aufwies. Die Mängel sind nicht so gravierend wie beim ersten Controller, bedenkt man aber den Verkaufspreis, erwartet man natürlich mehr. Während wir in Deutschland mit 12 Monaten Garantie auf Zubehör gesegnet sind, beträgt diese in den USA gerade einmal 90Tage(!).

Microsoft reagierte und sprach eine Garantieverlängerung aus. Für Nutzer, die schon eine kostenpflichtige Reparatur in Anspruch genommen hatten, wurden Erstattungen versprochen.

Außerdem wurde im Oktober eine neue Kooperation verkündet: Gamestop teilte in einer Investoren-Konferenz mit, dass Microsoft und Gamestop eine langfristige Partnerschaft eingehen. Microsoft beliefert Gamestop mit Cloud-Diensten und Surface-Hardware, außerdem erhält Gamestop eine Beteiligung an den digitalen Spieleumsätzen, die auf den von Gamestop verkauften Xbox-Konsolen generiert werden.

Im Oktober schrieb ich außerdem einen kleinen Leitfaden, was zu beachten ist, wenn man einen neuen Fernseher kaufen möchte und das Beste aus den neuen Konsolen rausholen will.

Zum Monatsabschluss gab es dann noch ein Highlight, wenn auch nur ein „internes“: Microsoft hat uns die Xbox Series S und Xbox Series X zugesandt. Dabei fiel Martin vor allem die besonders stabile Verpackung der Xbox Series X auf, die auf dem Transport schon so Einiges erlebt haben musste.

Xbox Series X Unboxing Titelbild

Xbox Series X in der Retail Verpackung

Der November gehörte selbstverständlich voll und ganz dem Start der Xbox Series X und Series X!

Die Berichterstattung war an ein gestaffeltes Embargo gebunden, da softwareseitig bis zum letzten Tag am System und Dashboard gearbeitet wurde. Deshalb war unser erstes Review dem neuen Xbox Series Controller gewidmet, der nicht das Rad neu erfindet, dafür aber viele feine und sinnvolle Überarbeitungen hat.

Auch die komfortable Ersteinrichtung mittels Xbox Mobile App hatte esuns sehr angetan.

Die tatsächlichen Eindrücke der neuen Konsolen findet ihr hier: Erste Eindrücke von Xbox Series X und S: Du fühlst die neue Generation, bevor du sie siehst

Für Viele ist das Highlight der Konsolen die Geschwindigkeit und natürlich das Quick Resume Feature. Ich muss selbst auch sagen, dass mich das Quick Resume am meisten beindruckt. Vor allem Forza Horizon 4, das auf der One X lange zum Laden brauchte, ist „ruck-zuck“ da und man landet wieder direkt im Spiel.

Nach diesem, im Vergleich zur Xbox One recht geschmeidigen Launch, kam dann eine Meldung von Phil Spencer, welche die Zukunft des Game Streaming betrifft: Man arbeitet daran, dass im nächsten Jahr ein Großteil der Smart TVs eine Xbox App bekommt. Damit ergeben sich viele neue Möglichkeiten, man denke zum Beispiel an Smart TVs in Hotels und Ferienhäusern.

Der Dezember war mit wenigen Ausnahmen eher unspektakulär.

Ein Highlight war aber zweifellos, dass der Xbox Game Pass über den Dezember verteilt ganze 17 neue Spiele spendiert bekam! Dies beinhaltete Highlights wie DOOM Eternal oder Control von Remedy.

Eher eine Randnotiz war die Übernahme der Esports-Event Plattform Smash.gg durch Microsoft.

Für Sea of Thieves wurden einige Änderungen angekündigt. Das Spiel ist nun knapp zwei Jahre verfügbar und seitdem hat es eine beträchtliche Fan-Gemeinde versammelt, nicht zuletzt durch monatliche kostenlose Updates. Soll ein Spiel aber weiter Updates und auch Neuerungen erhalten, muss das irgendwie gegenfinanziert werden. Und so gibt es neben weiterhin kostenlosen saisonalen Updates auch einen Battle-Pass, in dem kostenlose Extras freigeschaltet werden können. Auf der anderen Seite gibt es dann den kostenpflichtigen Plunder-Pass, der exklusive Extras freischaltet.

Halo Infinite, der verhinderte Top-Titel der neuen Konsolengeneration, wird nun für das Spätjahr 2021 erwartet. Wie bei den Verschiebungen von Cyberpunk 2077 erwarten sich Spieler davon eine Menge Verbesserungen des Spiels im Vergleich zu der weiter oben erwähnten ersten Präsentation. Als diese Nachricht eintraf, wussten wir noch nicht, wie uns Cyberpunk 2077 beeindrucken würde…

Bevor wir dazu kommen, hatten wir aber noch die Video Game Awards auf der Agenda. Während die Preise standardmäßig oft an exklusive Playstation-Titel gehen, sind Xbox Fans eher auf die Zwischentöne und auf News gespannt. Microsoft lieferte: In einem CGI-Teaser erfuhren wir endlich, woran „The Initiative“, das komplett neu gegründete Spielestudio von Xbox, arbeitet: Wir dürfen uns auf ein neues Spiel der „Perfect Dark“ Reihe freuen – eine gelungene Überraschung.

Und dann kam Cyberpunk 2077.

Nach dreifacher Verschiebung im Frühjahr, im Sommer und dann nochmal von November zu Dezember, erschien am 10. Dezember das Spiel, auf das Viele seit einem beeindruckenden CGI-Teaser im Jahr 2013 warten.

Ich sollte eine Review-Kopie erhalten. Normalerweise werden diese 7-10 Tage vor Erscheinen versendet, damit man am Erscheinungstag etwas zu schreiben hat. Als ich wenige Tage vor Release noch nichts hörte, fragte ich bei der PR-Abteilung vorsichtig nach, da sie ja sicher im Stress waren. Man sagte mir, dass die Kopien kurz vor oder nach dem Launch rausgehen, da man bis zuletzt für das beste Erlebnis am Day One Patch arbeitet. Ich war geduldig.

Dann war es soweit, das Spiel war draußen. Spieler auf PC, Xbox Series X, PS5 und Stadia bewunderten eine wunderschöne, Blade-Runner ähnliche Welt. Kleine Bugs oder Glitches gehören dazu.

Was sich dann aber schnell mehrte, waren Meldungen, wonach Cyberpunk 2077 auf der Xbox One S und X sowie auf der PS4/PS4 Pro keinen Spaß macht bzw. sich am Rande der Unspielbarkeit bewegt. Dabei sprechen wir nicht von kleinen Bugs oder Glitches, sondern von erheblichen Fehlern in der Darstellung der Cyberwelt, die sich auch auf das Gameplay auswirken.

Diese Probleme sind so gravierend, die Entwickler von CDPR sich dazu genötigt sahen, sich öffentlich zu entschuldigen und unzufriedenen Kunden sogar eine kulante Erstattung des Kaufpreises anzubieten.

Das Problem war allerdings, dass dieses Angebot nicht im Vorfeld mit Xbox oder Sony abgesprochen war und betroffene Spieler vor allem bei Sony abprallten, da ohne diese Absprache die sehr strikte Refund-Policy von Sony griff, die nur selten Erstattungen erlaubt. Microsoft ist da, sagen wir mal flexibler, mit einem automatischen Prozess, den man nutzen kann.

Wie sich das Ganze weiterentwickelt, ist schwer zu sagen. CDPR hat bereits eine Ankündigung gemacht, dass man intensiv an einem Kompatibilitäts-Patch arbeitet, der nach der Jahreswende dann für die „Last-Gen“ erscheinen soll.

Bei dieser Meldung habe ich gemischte Gefühle, denn die Entwickler haben die letzten Jahre hart an dem Spiel gearbeitet. Im Sommer wurde von einem „freiwilligen“ Crunch, also Überstunden/Mehrarbeit“ gesprochen. Dann kam die weitere Verzögerung und natürlich mehr Druck. Inzwischen mehren sich die Stimmen, dass es den Entwicklern selbst bewusst war, dass das Spiel für Next Gen und PC bestimmt war und eine spielbare Version Wunschdenken ist.

Für das Management kam aber eine weitere Verzögerung oder ein gestaffeltes Release nicht in Frage. Das zeigt sich daran, dass CDPR ein aktiennotiertes Unternehmen ist und Teile des Managements und des Aufsichtsrats erhebliche Anteile haben. Allein in der ersten Woche nach Release verlor das Unternehmen an der Börse 40% an Wert. Ich kenne Leute aus der Gaming Branche, die nicht unerhebliche Beträge in Aktien investiert hatten und eigentlich mit einem Gewinn zum Jahresende rechneten. Da erste Investoren bereits über Klagen nachdenken, wird uns das Thema Cyberpunk 2077 auch im neuen Jahr noch eine Weile beschäftigen.

Ich persönlich habe letzte Woche eine Disc Version vom PR-Team erhalten und muss sagen, dass es auf der Xbox Series X sehr entspannt und angenehm läuft.

Worauf wir uns 2021 freuen können?

Auf eine ganze Menge!

Wenn ihr den Jahresrückblick gelesen habt, werdet ihr bemerkt haben, dass es eine Menge Themen gab, aber eines war fast immer mit involviert: Der Xbox Game Pass. Microsoft hat es geschafft, „Xbox“ von der Konsolen-zentrischen Marke hin zu einem allesvereinenden Branding zu portieren. Xbox-as-a-Service. Genauso wie Azure oder Microsoft 365.

Ja, Xbox spielt sich am besten mit einer Konsole. Aber nicht nur. Der Xbox Game Pass für PC hat das Tor weit für PC-Spieler geöffnet, die auch endlich Konsolenklassiker wie Forza, Gears und Halo spielen können. Der Xbox Game Pass erlaubt euch auf Android und auch bald wieder auf iOS das Spielen von unterwegs, egal wo ihr seid.

Mehr noch, mit den geplanten Xbox Apps für Smart TVs braucht ihr vielleicht nicht mal mehr Extra-Hardware, sondern jeder beliebige Bluetooth Controller kann funktionieren, wie schon jetzt der Playstation Dualshock beim Streaming.

Mit der Fülle an Studios, ich erinnere nochmals an die Zenimax/Bethesda-Übernahme, ist ein regelmäßiger Output an Spielen gewährleistet. Ich persönlich freue mich schon jetzt auf den Microsoft Flight Simulator auf der Konsole.

Natürlich werden Konsolen weiterhin fester Bestandteil der Xbox-Strategie sein. Betrachtet man dieses Jahr insgesamt, so ist der neue Big Player dennoch der Xbox Game Pass, vor allem der Xbox Game Pass Ultimate mit Cloud Streaming, EA Play und Xbox Live Gold.

Abseits davon hoffe ich, dass sich die Dinge im nächsten Jahr etwas normalisieren und vielleicht auch die eine oder andere Messe stattfinden kann. Schön wär’s.

Ich hoffe, euch gefiel der Dr. Windows Xbox Jahresrückblick und ihr seid genauso wie wir gespannt auf das, was da noch kommen wird!

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Daniel Heithorn
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